was haltet ihr von profezeiungen?

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was haltet ihr von profezeiungen?

Beitrag  patagon am Mo 19 Apr 2010, 12:55

ich glaube, dass dieses ein angstbesetztes thema ist und dass das der wahre grund ist, warum so viele menschen jede frage in diese richtung schon in der wurzel zu ersticken versuchen.

ich persönlich habe schon träume gehabt, die eingetroffen sind und die sich nicht durch eine längere entwicklung vorher angekündigt hatten. eine userin aus dem alten ratgeber hatte von einem traum berichtet, sie nannte sich filzlaus, der auch genau eingetroffen war.
es ging dabei um den bruch ihrer ehe und natürlich hatten alle psychologen dafür die erklärung, dass sie unterbewusst längt bescheid wußte und dadurch die selbsterfüllung mehr oder weniger provoziert habe.
dass das unterbewußtsein möglicherweise nicht in raum und zeit, wie wir rechnen, funktioniert, halte ich auch für möglich.

dennoch fand ich solche erklärungen sehr unfriedigend und wie im fall mit meinem traum auch nur falsch.

zu meinem traum. ich hatte geträumt einen anruf zu erhalten. ich nahm den hörer ab und eine mir wohlbekannte stimme sagte: pat, der sowieso ist gestorben.

natürlich beunruhigte mich der traum und ich versuchte telefonisch kontakt aufzunehmen, was mir auch gelang und ich erfuhr, dass alles in bester ordnung war. ichsagte dem betreffenden aber nichts von meinem traum.

ich erzählte anderen leuten, meinen verwandten davon und merkte, dass alle sich fürchteten. und auch mich ließ die angst nicht los.
am nächsten abend erfuhr ich, dass er einen autounfall gehabt hätte und im krankenhaus lag. die ärzte diagnotizierten mehrere beinbrüche und er wurde gut betreut. an einem beinbruch stirbt man nicht. und trotzdem. ich beruhigte mich nicht.
er starb kurz danach an einer embolie.

dies alles war nicht das ende eines prozesses, der sich vorher irgendwie abgezeicnet haben könnte. er war kein raser und an dem unfall absolut schuldlos.
als ich von seinem tod erfuhr, antwortete ich, ohne zu überlegen. ich wußte es.

patagon

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Re: was haltet ihr von profezeiungen?

Beitrag  Oldoldman am Mo 19 Apr 2010, 17:10

Haarsträubende Geschichte, Pat, die Du da berichtest. Als naturwissenschaftlich geprägter Mensch bin ich allerdings derartigen "Vorahnungen", Prophezeiungen usw. gegenüber sehr skeptisch. Ich suche nach einer Erklärung, die ich - natürlich - bei solcherlei Sachverhalten nicht finde. Das, was Du beschreibst, wird wohl unter dem Begriff der "Präkognition" verstanden:
...die Vorhersage eines Ereignisses oder Sachverhaltes aus der Zukunft, ohne daß hier rationales Wissen zum Zeitpunkt der Voraussicht zur Verfügung gestanden hätte.
http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4kognition

Während es wohl theoretische Ansätze für eine Erklärung gibt - sich also die Wissenschaft abseits allen Mystischen damit ernsthaft befaßt (hat)-, sollen sich wissenschaftliche Beweise für das Phänomen nicht gefunden haben (WikiPedia aaO.).

Andererseits will ich nicht so weit gehen, daß ich die Möglichkeit der Präkognition in jedem Falle als "Humbug" ausschließe. Mit anderen Worten: das mag es geben... nur so recht daran glauben mag ich auch nicht.

Oldoldman

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oldie

Beitrag  patagon am Mo 19 Apr 2010, 18:40

oh danke, dass du dich darauf eingelassen hast.
ja soweit bin ich auch schon gekommen. aber ich fürchte eher, dass es eine "gabe" ist. ich muss da nichts glauben, denn ich habe es persönlich erlebt. so krass wie bei diesem traum nur einmal. aber bei weniger bedeutenden anlässen häufiger.
ich glaube es liegt in der familie. aber darüber wird nicht geredet. nur ich rede, weil ich WISSEEN möchte, um handeln zu können.
es ist übrigens keine glückliche veranlagung, denn wie beschrieben, man kann ja nichts machen. das einzige was ich tun konnte, war reden und deswegen wissen auch viele aus aus meinem persönlichen umfeld davon und ich glaube, sie fürchten sich, auch vor mir, bzw. meinen eingebungen.

es geht mir auch hier im ratgeber manchmal so, dass ich etwas ahne, wovon ich wirklich nichts wissen kann.

ich hatte, als ich nach 2 tagen zurückkam, irgendwo schon das gefühl, dass es demnächst knallt. naja, war nicht so schwer zu erraten, aber ich mache mir normalerweise wenig gedanken über die leute.
ich hoffe übrigens, dass mak sich mal dazu meldet. ich denke, er hat seine eigenen ansichten zu meinem thema. und ich denke, er weiß etwas mehr, als die meisten davon.

patagon

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@Patagon und Prophezeiungen

Beitrag  JaneA am Mo 19 Apr 2010, 18:47

Ich persönlich konnte noch nie über ein künftiges Ereignis irgendwelche Vorhersagen machen, obwohl ich mich schon lange für solche Dinge interessiere. Dazu habe ich bereits vor 20 Jahren das Buch 'Der Prophet Jakob Lorber verkündet bevorstehende Katastrophen und das wahre Christentum' gelesen. Wusste danach aber auch nicht besser was ich davon halten soll.
Mittlerweile habe ich schon soviel erlebt, dass ich überzeugt bin, dass es 'Schutzengel' gibt. (gehört vielleicht nicht ganz zu deinem Thema). Vielleicht gehört die 'innere Stimme', die bestimmt schon jeder mal gehört hat auch so ein bisschen zu den Prophezeiungen. Manchmal hab ich mich nämlich schon gefragt 'Warum hast du nicht auf deine innere Stimme gehört und hast eine Entscheidung mit Vernunft und Verstand herbeigeführt?'
Nicht umsonst boomt der Handel mit Lebensratgebern - Esoterik-Bücher- Meditation und was weis ich nicht noch alles.

JaneA

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Prophezeiungen, Ahnungen, EQ ?

Beitrag  Gast am Mo 19 Apr 2010, 20:04

Hallo patagon,
das ist wirklich einsehr spannendes Thema und wie Du eingangs erwähnst - und da hast Du absolut recht, ist, daß die meisten Menschen Angst haben, vielleicht für verrückt erklärt zu werden.
Es ist bei den modernen Menschen halt nicht zeitgemäß, nicht "wissenschaftlich beweisbare" Vorgänge für möglich zu halten.
Dabei gibt es soviele Dinge, die schon immer existierten, die Wissenschaft aber noch keine Moglichkeit hatte, sie zu beweisen! Daraus zu schließen, daß es vorher nicht da war - ist aus meiner Sicht Unsinn. Erinnert sei hier nur an die Quantenmechanik/ Quantenphysik.

Was Dein "Erlebnis" angeht, gehe ich davon aus, daß für Dich einfach "die Zeit reif" war, daß zu erleben.
Es ist genau so eingetroffen, wie Dir im Traum erschien - was wir Menschen WIEDER erlernen müssen ist, keine Angst davor zu haben. Du hättest an diesem Ereignis nichts ändern können.
Man kann es auch so betrachten, daß die "Schöpfung" / Natur uns Menschen genau so gemacht hat - mit Körper, Geist und Seele.
Vielleicht kennst Du den "Ausdruck" " mit dem Herzen denken und mit dem Verstand fühlen " können?
Es ist wunderbar, man muß es nur zulassen.....

Dazu hab ich morgen noch ein paar Kleinigkeiten mehr für Dich.

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patagon

Beitrag  Gast am Di 20 Apr 2010, 07:19

Guten Morgen patagon,
vielleicht als erstes, muß ich sagen, daß alles, was ich zu dem Thema schreibe natürlich nicht den Anspruch der einzigen Wahrhaftigkeit hat. Es sind meine Gefühle, Gedanken, nagelsesnes "Wissen" und den Schlußfolgerungen, die ich für MICH daraus ziehe. Jeder mag das anders betrachten und andere Schlüsse ziehen.

Dein Traum, den Du hattest und der sich dann "bestätigte", denke ich , ist eine normale Sache und war vielleicht schon immer so. Da wir aber heute durchs Leben rennen, haben wir keine Zeit, auf so etwas zu achten und tun es gleich gerne als Spinnerei ab. Erst wenn einem selber so etwas "passiert", sieht es anders aus.
Ich weiß nicht, ob es dafür eine "richtige" Bezeichnung gibt, für mich ist es das "verschmelzen" von Herz und Verstand, beides befindet sich auf dem gleichen Level und man kann "Dinge" sehen, hören, fühlen und WEIß, daß es genau so ist. Glauben ist die Voraussetzung, dafür, das es möglich ist, WISSEN ist die Sicherheit und selber gelerntes,erfahrenes und erfühltes.

Fast jeder hat in seinem Leben schon etwas ähnliches "wahrgenommen" ( in unterschiedlichen Formen).

Am populärtsen ist DIE große Liebe, man sagt ja nicht umsonst, irgendwo ist für jeden Topf der passende Deckel - aber wie finden? Wenn der/die Richtige kommt, "weiß" man es, oft kann man nicht sagen, warum man plötzlich so sicher ist, "es ist anders" aber es ist so, daß man es einfach weiß.
Ich hab es zumindest selbst so erlebt, bin in diesem Jahr 31 Jahre mit "Mr. Perfect" verheiratet und immer noch haben wir sehr oft zur gleichen Zeit, gleiche Gedanken - auch wenn wir einige Kilometer voneinander entfernt sind. Oder einer spricht aus, was der andere gerade denkt ( im gleichen Moment).

Am treffendsten für mich ist da das Resonanzgesetz ( auch Affinität genannt).

"Wir alle kennen aus der Physik den Begriff der Resonanz ( latainisch:resonare= zurückklingen). Eine Stimmgabel schwingt bei einem Ton nur dann mit, wenn der Ton ihrer Eigenfrequenz entspricht. Ist dies nicht der Fall, dann ist der Ton für die Stimmgabel gar nicht vorhanden, denn sie kann ihn nicht wahrnehmen. Ein Radio, daß auf Mittelwelle abgestimmt ist, wird auf Grund seiner Resonanz nur Mittelwelle empfangen. UKW und Langwelle kann es nicht kennenlernen, sie gehören deshalb auch nicht zu seinem "Weltbild" Ebenso braucht der Mensch für jede Wahrnehmung in sich selbst eine Entsprechung, die in der Lage ist, "mitzuschwingen" und ihm durch diese Resonanz erst die Wahrnehmung ermöglicht.
Dies gilt nicht nur für den Bereich der rein sinnlichen Wahrnehmung, sondern für die gesamte Erfassung der Wirklichkeit.Da alles, was außerhalb der eigenen Resonazfähigkeit liegt, nicht wahrgenommen werdenkann, existiert es für den betreffenden Menschen nicht."


So, nun kannst Du sagen, wir kennen uns schon so lange und da ist es zwangsläufig so, daß man weiß, was der andere denkt.... - Tja, das gilt ja aber nicht für alle, andere verbringen noch mehr Jahre miteinander und haben diese Erfahrungen nicht, da stellt sich mir die Frage nach dem "Warum nicht?".

Ich glaube, daß die Fähigkeit, etwas zu merken, zu fühlen und zu ahnen in jedem Menschen angelegt ist, wir nur diese Fähigkeit im Laufe des Lebens wieder verlieren, weil wir sie , aus welchem Grund auch immer, nicht pflegen.
Denk an kleine Kinder, bei denen so etwas - aus meiner Sicht- noch vorhanden ist. Z.B. ein kleines Kind, immer ein Sonnenschein und "fremdelt" überhaupt nicht. Es geht auf jeden zu - aber plötzlich, bei einem Menschen, will es partout nicht - es hält auf einmal Abstand, will nicht "guten Tag" sagen...
Vielleicht weil es "weiß" in seinem Innern, daß dieser Mensch "nicht passend" ist, es merkt, daß etwas nicht stimmig ist? Normalerweise kann dieses Kind es nicht wissen auf Grund seines "äußeren" Entwicklungsstandes - aber es weiß es - nur wir können dieses plötzliche , ablehnende Verhalten nicht deuten.

So, daß nur mal als kleine Anregung und Einstige.

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Oldoldman

Beitrag  Gast am Di 20 Apr 2010, 07:35

Guten Morgen Oldoldman,

ich möchte noch sagen, ich habe nichts gegen Wissenschaft, sie ist gut und notwendig.
Allerdings bin ich dagegen, daß man alles abtut, nur weil es keinen "Wissenschaftlichen" Beweis gibt.

Aus meiner Sicht ist es nicht so, daß die Wissenschaft nachweist und erst dann darf das Nachgewiesene "existieren".
Das, was zu beweisen war, war bereits vorher da - nur die Wissenschaft war auf Grund ihres Entwicklungsstandes noch nicht in der Lage es nachzuweisen oder es zu bezeichnen.

So, wie der Stein schon immer nach unten gefallen ist, noch bevor wir das Fallgesetz kannten.

"Die Wissenschaft verfolgt in ihrer Arbeit das Ziel, die Wirklichkeit gedanklich zu durchdringen und durch das Auffinden von Gesetzen eine Ordnung in die Vielfalt der Erscheinungsformen zu bringen. Hierzu werden Theorien aufgestellt, die die Wirklichkeit möglichst gut erfassen sollen.Jede Theorie ist zur Zeit ihrer Erstellung jeweils das Abbild des Bewußtseinszustandes ihrer Erzeuger. Durch das ständige Weiterforschen entwickelt sich auch der Bewußtseinszustand weiter und läßt bald die frühere Theorie als zu eng erscheinen; eine neue und umfassendere Theorie wird notwendig und so fort. So ergibt sich als zwangsläufiges Gesetz, daß durch die immer weiter fortschreitende Ausweitung des Bewußtseins der Menschheit jede Theorie früher oder später überwachsen wird und neuen Erkenntnissen Platz machen muß. Denn die Wahrheit von heute ist der Irrtum von morgen."


Darüber kann man ja auch diskutieren, oder?

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steffi,

Beitrag  patagon am Di 20 Apr 2010, 08:27

vielen dank für deine beiträge. überflüssig zu sagen, dass du mir aus dem herzen sprichst.

ja, was du zur wissenschaft sagst, ist das ergebnis menschlichen hochmutes.
alles was wir nicht sofort ebensogut oder besser machen können, existiert nicht.

in dem fall mit meinem traum, WEISS ich es ja. ich habe es erlebt.

ich denke auch, dass mensch und tier wahscheinlich, mit sochen sensoren ausgestattet sind und dank unseres hochmutes die idiotische einbildung haben, tatsachen einfach abzustreiten und unsere kinder in diesem sinne zu beieinflussen.

das mit der großen liebe sehe ich auch genau wie du.
jeder wird zugeben, dass ALLE menschen fehlbar sind.
aber ausgerechnet bei der großen liebe, glauben viele, dass sie wissen, was gut für jemand anderen sein soll. eltern z.b. die befürchten, dass dieser mann unsere tochter unglücklich machen wird. oder auch beste freundinnen, die ganz genau wissen, wie eine betrogene ehefrau sich zu verhalten hat.
überhaupt alle menschen die davon überzeugt sind, andere ausrchnen zu können und dass sie selbst die weisheit mit löffeln gefressen haben.

hier in diesem forum und allen anderen foren natürlich, begegnet man häufig menschen die glauben zu jedem thema etwas sagen zu können, die bei widerspruch sogar persönlich werden oder gar andere meinungen um JEDEN preis unterdrücken wollen. auch dies ist eine form der willkür.

patagon

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re jane

Beitrag  patagon am Di 20 Apr 2010, 08:47

danke für deine antwort.
es gibt viele prophezeiungen, die eingetroffen sind. und es hat schon immer menschen gegeben, die in die zukunft schauen konnten.

leider kann man erst im nachhinein beurteilen was, richtig war und was nicht. das problem bei diesen dingen ist, dass man sie nicht rufen kann. schließlich hatte ich mich nicht zum schlafen niedergelegt in der hoffnung im traum eine offenbarung zu erfahren.

für diejenigen aber, denen ein solches erlebnis zuteil wird, ist es eher belastend, denn wie ich erzählt habe, habe ich versucht, zu verhindern dass geschieht, was dann doch geschehen ist.

nun habe ich in gewisser weise noch glück, dass ich aufgrund meiner auch nicht immer netten art, die möglickeit habe, mir gehör zu verschaffen und mich nicht zum spinner abstempeln lassen zu müssen.

schüternere personen werden wahrscheinlich leichter ausgelacht und ausgegrenzt. das ist mir auch dank meiner schwatzhaftigkeit nicht passiert. denn ich habe vielen menschen vorher von diesem traum erzählt und als er dann wenige tage später eingetroffen ist, wussten das viele. einige sagten, schon als ich von dem traum erzählte, wäre es ihnen eiskalt über den rücken gelaufen. da hat er aber noch gelebt und war nicht totkrank.

patagon

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@steffi:

Beitrag  Oldoldman am Di 20 Apr 2010, 08:51

Ich denke, ich habe deutlich gemacht, daß ich, nur weil der wissenschaftliche Beweis wohl noch nicht gelungen ist, Dinge, wie die Präkognition, nicht gleich als Humbug abtue. Ich tue mich nur schwer, da ich nach einer "rationalen Erklärung" suche, die bislang keiner so recht gefunden hat.

Mir ist bewußt, daß alle Erklärungsversuche immer nur auf dem beschränkten gegenwärtigen Erkenntnisstand fußen und die wissenschaftliche Arbeit darin besteht, Modelle zur Erklärung zu entwerfen und Methoden zum Nachweis der Richtigkeit oder aber der Unrichtigkeit des Modells.

Bei der Präkognition dürfte das erste Problem darin bestehen, die Existenz des Phänomens in Abgrenzung vom Faktor "Zufall" nachzuweisen. Soweit ich es bei WikiPedia verstanden habe, ist dieser Nachweis noch nicht gelungen, was aber nicht ausschließt, daß es das gibt. Hier ist die Phantasie der Wissenschaft gefragt, geeignete Untersuchungsmethoden zu finden.

Ich betone das an dieser Stelle, weil Prophezeiungen immer auch mit Mystik verknüpft werden, was der "Irrtum von Morgen" sein kann. Aber es korrespondiert irgendwie mit einem menschlichen Grundbedürfnis, sich aus dem "Getriebenwerden im Hier und Jetzt" zu befreien und einen Blick auf Kommendes zu werfen, sei es in der Hoffnung, man könne dies im Jetzt noch beeinflussen, sei es, um sich darauf einzustellen. Nicht umsonst haben wohl Wahrsager, Astrologen, Kartenleger u. ä. schon immer Konjunktur gehabt. Weil damit schon zu allen Zeiten Schindluder getrieben wurde, halte ich es für wichtig, zumindest den wissenschaftlichen Nachweis der (u. U. auch nur seltenen) Existenz des Phänomens zu führen. Bis dahin halte ich skeptische Distanz (nicht schlichte Verneinung) für geboten, um nicht der Scharlatanerie aufzusitzen. Das mag auf dem Weg zu besserer Erkenntnis hinderlich sein, entspricht aber eher meinem Naturell.

Eine andere Sache, die ich systematisch von der Präkognition trennen würde, ist das Phänomen zwischenmenschlicher Resonanz, das Du angesprochen hast. Die scheint es in der Tat zu geben, ohne daß ich wüßte, welche Faktoren da eine Rolle spielen. Ich versage es mir an dieser Stelle, bei Wiki oder anderen Orts nachzuschlagen, was dazu bislang erforscht und geschrieben wurde. Aber die von Dir wiedergegebenen Beobachtungen sind in der Tat so häufig zu beobachten, daß es vom "Faktor Zufall" abgehoben ist, was für derartige, nicht bewußt gesteuerte Wechselwirkungen spricht. Ob es in absehbarer Zeit eine angemessene Erklärung dafür geben wird, quasi eine in mathematische Form gegossene Formel, die Faktoren für die Resonanz erfasst und zueinander in Beziehung setzt, wer weiß...

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Beitrag  Gast am Di 20 Apr 2010, 08:54

@patagon
"ich denke auch, dass mensch und tier wahscheinlich, mit sochen sensoren ausgestattet "


Ja, da erlaubt sich die "Perle" der Schöpfung von "Instinkten" zu reden, auf jeden Fall wennes ums Tier geht. "Nur ein Instinkt..." - der Mensch ist ja auch nur ein "tier", halt anderer Art. Und die angebliche "vernunftbegabung" bleibt das was es ist, eine Begabung. Wenn sie nicht gefördert und gepflegt wird, ist sie unnütz.
Wie oft zeigen Tiere, daß sie viel "vernünftiger" als die Menschen sind, z.B. wird ein Tier nie aus Lust töten oder um sich Trophäen in die Höhle zu hängen - es wird das nur tun um zu überleben.
Ein Tier würde niemals seine Umwelt zerstören um Dinge zu horten, mit denen es eigentlich nichts anzufangen gibt.Eine Tiermutter würde niemals auf die Idee kommen, seinem Kind nicht zuzeigen, wie es überlebt nur um ihm die "Kindheit" nicht zu nehmen............. - mit der Folge, daß es dann ganz sicher nicht überlebt, weil es nie gerlernt hat , daß Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden.
Unsere Kinder werden unter dem Deckmantel der Toleranz solange unterfordert bis sie , wenn es daruf ankommt, überfordert sind und scheitern müssen - aber dann haben wir es ja schon immer wissenschaftlich bewiesen gesehen oder beweisen, daß die wissenschaftlich bewiesenen Dinge , doch ganz anders sind...

Aber der ach so "vernunftbegabte" Mensch, will alles beherrschen, sich "die Welt untertan" machen und merkt nicht, daß er den Ast auf dem er sitzt, selber absägt, alles dafür tut, daß leben auf diesem Planeten zu erschweren oder unmöglich zu machen. Och, man könnte noch tausende Seiten beschreiben.....

Nur, Patagon, wir werden es nicht ändern können und man kann NIEMANDEN zwingen. Jeder muß selber darauf kommen, selber denken und fühlen und für sich die richtigen Schlüsse ziehen - dann kann er anderen gegenüber großzügig sein, ihnen ihre Meinung lassen und sich gemütlich zurücklehnen.

Es ist alles gut so wie es ist, denn:
"Jeder Mensch ist in der Lage, die gesamte Welt nach seiner Vorstellung zu verändern und zu gestalten, ganz ohne Kampf und äußere Macht. Der Mensch braucht nur sich selbst zu ändern, und siehe, die ganze Welt verändert sich mit ihm.
Wenn ich im Spiegel das unfreundlcihe Gesicht sehe, brauche ich nur zu lächeln - und es wird zurücklächeln, Mit Sicherheit.Alle wollen immer die Welt verändern, doch keiner wendet die Mittel an, die allein zum Erfolg führen. Wer seine Affinität ändert, empfängt ein neues Programm, sieht eine andere Welt.
Jeder Mensch lebt in seiner "Welt". Von dieser Welt gibt es genau so viele, wie es Menschen gibt.Alle diese Welten sind nur Ausschnitte, Aspekte der wirklichen Welt, die ehernen Gesetzen folgt und sich nicht von den Veränderungsrufen der Menschen beeindrucken läßt.
Wenn der Mensch lernt, alles, was ihm geschieht, nach seiner Sinnhaftigkeit zu hinterfragen, so wird er nicht nur sich und seine Probleme immer besser kennenlernen, sondern auch die Möglichkeiten für Veränderungen entdecken.

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oldi

Beitrag  Gast am Di 20 Apr 2010, 09:43

Da hab ich Dir so schön und ausführlich geantwortet und erklärt, warum es aus meiner Sicht keine Zufälle gibt - und beim absenden ist alles weg weil "die Website nicht angezeigt werden kann. Sch.....

Muß jetzt leider was tun, wenn ich die Zeit finde, schreib ich das nochmal. Oder, Oldie, ist Dir das Thema nicht so "lieb"?
Ich möchte mich Dir da nicht aufdrängen, es kann ja nicht jedem alles liegen. Einfach bescheid sagen, ist alles kein Problem.

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@steffi

Beitrag  Oldoldman am Di 20 Apr 2010, 10:08

Tut mir leid, daß das System Deinen Text "gefressen" hat...
Aber, wenn es nicht zuviel Mühe macht, interessierte mich schon, warum es keine "Zufälle" gibt bzw. was dann unter Zufall zu verstehen wäre.

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oldie

Beitrag  Gast am Di 20 Apr 2010, 10:14

mach ich , aber bitte etwas Geduld.

Vielen Dank Cool

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re steffie, oldman,

Beitrag  patagon am Di 20 Apr 2010, 10:20

steffie, oldie hat seine sicht geschildert und genau das wollte ich.
da ich weiß, was ich erlebt habe und andere das auch wissen, suche ich hier nicht zustimmung. oldie sagt deutlich, dass er solche erfahrungen noch nicht gehabt hat und ich freue mich, dass er uns seine sicht mitteilt. das ist ein riesengroßer unterschied zu anderen usern, die auf einem gebiet überragend sein mögen, auf anderen gebieten aber, speziell auf solchen von denen sie keine ahnung haben, sort versuchen, andere verächtlich zu machen.

wie ich oldie einschätze, verfügt er über eine bewundernwerte fähigkeit, nämlich objektiv und gleichzeitig kritisch zu sein.
genau das nenne ich toleranz.

ich habe einige gebiete, zu denen ich mich nicht äußere. und zwar nicht deswegen weil ich z.b. verklemt wäre was man mir vorhalten könnte beim thema sex. ich weiß nichts dazu zu sagen, habe einfach keine lust darüber zu reden. ein anderes thema, zu dem ich mich nicht äußern kann ist technik. es gibt viel mehr gebiete, über die ich nicht reden kann, als gebiete, die mich brennend interessieren.

dass es immer und überall betrüger und aufschneider gibt, ist klar. es gibt winkeladvokaten, die zwar ein gutes köpfchen für juristische zusammenhänge haben, die gesetze und besonders die gesetzes lücken aber mißbrauchen. es gibt ärzte, man ruhig kurpfuscher nennen könnte, schreckliche lehrer, gutachter, einfach alles und natürlich auch jede menge betrüger gerade auf gebieten, wo kein wissenschaftlich anerkannter beweis zu erbringen ist.
skepsis ist also durchaus immer angebracht. und wenn ich ein thema hier reinstelle, bin ich an ALLEN argumenten interessiert, pro und contra. sonst könnte ich ja einfach alles was ich finde lesen oder nur für mich aufschreiben.

ist ganz gut, das du nach oldies meinung fragst. dabei ist mir klar geworden, dass es offenbar auch ganz andere motive gibt im netz zu schreiben, als informationen und meinungen auszutauschen, sondern bei einigen wird deutlich, dass einfach menschen dazu zwingen wollen ihnen aufmerksamkeit oder gar liebe zu schenken. sonst würde es hier wohl nicht so viel neid und eifersucht geben.
ich hoffe, dass ich jetzt nicht schon wieder erklären muß, wer sich da alles nicht angesprochen fühlen muß.

patagon

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@steffi: der gefressene Text..

Beitrag  Oldoldman am Di 20 Apr 2010, 10:26

Damit Dir das nicht wieder passiert (und zum Nutzen und Frommen anderer User) hab ich einen Tip eingestellt:

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/zu-dieser-foren-software-f16/texte-werden-vom-system-t122.htm#6460

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Guten Morgen, Oldi

Beitrag  Gast am Mi 21 Apr 2010, 07:04

Vielen Dank für den Tipp, hab alles so gemacht und hoffe...

So, wie versprochen meine Sicht der Dinge zu dem berühmt, berüchtigten "Zufall".

Gerne wird ja die Geschichte benutzt, daß Herr X "zufällig" die Straße lang ging und zum gleichen Zeitpunkt "zufällig" ein Ziegel vom Dach, ihm direkt auf den Kopf fiel.

Ich sehe hier, daß eher die Qualität der Zeit entscheidend sit, daß sich hier zwei "Dinge" "getroffen haben - die aber , bei genauerem Hinschauen, nicht einfach so passierten.

Da hätte ich als erstes, daß Herr X einen Grund hatte, genau dort lang zu gehen, er hat es ja nicht in irgendeiner "Umnachtung" getan.
Und daß der Ziegel fiel, hatte ganz sicher auch seinen Grund, er ist eventuell nicht ordnungsgemäß verarbeitet worden, lag nicht fest genug. Durch Umstände, die sicher auch einen Grund hatten ( Sturm, Regen usw.) war die Zeit nun da, daß er abgerutscht ist.
Aus meiner Sicht hatte jeder wahrscheinlich mehrere Gründe "sich zu treffen" - ich nenn das so, daß die Zeit reif war, sie also die entsprechende Qualität hatte.

Und der Begriff "Zufall" ist aus meiner Sicht ursprünglich mit einer anderen Bedeutung gewesen. Es " fällt etwas zu".
Das man heute das Wort "Zufall" verwendet, liegt vielleicht daran, daß man keine oder zumindest vordergründig keine ausreichende Erklärung hat für das Ereignis.

Ich bin gespannt, ob hier noch jemand eine andere Idee dazu hat.Oder ob hier jemand noch andere Ereignisse bringen kann,und sagt, warum ausgerechnet das ein "Zufall" sein sollte.

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zufall oder schicksal

Beitrag  patagon am Mi 21 Apr 2010, 08:34

ich war zu nem runden geburtstag eingeladen. viele alte freunde, die sich seit jahren nicht gesehen hatten sollten mal wieder zusammen kommen. zwar hatte man überlegt, denn sein bester freund war vor kurzem gestorben. aber gerade deswegen und weil dieser es auch so wollt hätte, machen wir alles wie seit langem geplant.

alte geschichten wurden ausgekramt, highlights der alten tage. die alten witze, alte platten wurden aufgelegt, einer nahm seine gitarre, die alten lieder, save the last dance for me, take the last cigarette, ein bißchen wehmutig. ziemlich sentimental, na und? heutee ist heut, zigan und morgen ist weit, spiele weiter, spiel zigan.jetzt wird gefeiert. prost, auf die liebe, auf das leben.

einer hatte ne kamera dabei, drehte einen film von diesem fest. viele fotos wurden geschossen und jetzt noch eines von dir und helga. weißt du noch?

am nächsten morgen erhielt ich einen anruf. es war katja, die tochter meines freundes. sie weinte. beim frühstück fasste er sich plötzlich ans herz und brach lautlos zusammen.
der notarzt konnte nur noch seinen tod feststellen.

bei der beerdigung sahen wir uns wieder. man sprach von der geburtstagsfeier und alle hatten das fest schon als eine art abschiedsvorstellung empfunden. noch mal so richtig einen drauf machen, zum allerletzten mal.

inzwischen waren die fotos entwickelt und wurden rumgereicht. wer hat eigentlich diese aufnahme gemacht?
schulterzucken.
es war ein foto des verstorbenen. er stand an der offenen tür zum flur, ein seltman trauriges lächeln, als wolle er abschied nehmen. und um ihn herum ein heller schein, wie ein heiligenschein. ist das nicht merkwürdig?
naja, das ist die lampe im flur wahrscheinlich, trotzdem. schon gruselig im nachinein.

ja, sagte seine witwe. das ist deswegen so merkwürdig, weil es überkeine lampe im flur gibt.

es ließ sich nicht ermitteln, wer das foto gemacht hatte. für das licht hinter ihm wurden irgendwelche technischen erklärungen gefunden.
ich verstehe nix davon. und wenn auch. für mich ist das kein beweis dass es gott nicht gibt, nur weil man das eine oder andere inzwischen erklären kann.

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@ all

Beitrag  patagon am So 25 Apr 2010, 18:01

eine prophezeiung, die genau eingetroffen ist, war fatima.
dreimal ist den kindern die madonna erschienen und hat 3 verschiedene dinge geweissagt:
1. weltkrieg und den kommunisus und zwar sieg und untergang.
2. den frühen tod von zwei der kinder, der auch tatsächlichlich kurz danach eingetreten ist.
3. dass jemannd auf einen bischof in weißen gewändern in rom geschossen wird. dass dieser bischoff mit gotteshilfe und seinem glauben den kommunismus überwinden würde.

das erste Oder letzte mal (weiß ich nicht genau) haben die kinder die erscheinung in fatima an einem 13.mai gehabt.
dass attentat auf johannes paul fand auch genau am 13.mai statt.
dass genau dieser papst, mehr als jeder andere gegen den kommunismus gekämpft hat und noch während er lebte, der eiserne vorhang gefallen ist, kann jeder nachprüfen.
a muß man kein gläubiger christ sein um diese historischen tatsachen anzuerkennen und die merkwürdigkeiten.
die kinder von fatima waren kleine bauernkinder, die weder lesen noch schreiben konnten.

dass diese kinder poltische ereignisse voraussehen könnten, das glaubt ja wohl niemand.

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Es gibt keine Prophezeiung.

Beitrag  Kybernetik am Sa 01 Mai 2010, 11:53

Prophezeiungen sind Unsinn, Geldmacherei und Wichtigtuerei.

An welche Märchen glaubt ihr denn sonst noch. affraid

Weiß eigentlich jemand was für eine Nutte der Zufall ist?

1. In London gibt es einen Mann der 4 mal im Lotto einen Sechser hatte.
2. Zwei Schwestern sind aufgestanden und dachten ich mache einen Überraschungsbesuch bei meiner Schwester. Auf dem Highway hatten die beiden Schwestern einen Frontalzusammenstoß und waren beide sofort tot.

3. Ich kann eine Münze werfen und sie kommt 50 Mal auf die gleiche Seite zu liegen. Ok, ich brauche ein paar hundert Jahre dazu bis es statistisch passiert. Es kann aber genausogut nächste Woche passieren.

Bei der selbsterfüllende Prophezeiung sieht es natürlich anders aus, manch ein schwacher Charakter wird darauf hereinfallen, unterbewust oder aus Trotz. Diese Prophezeiung hat aber nichts mit Kristallkugelschwachsinn zu tun.

Aberglaube ist nicht im Mittelalter geblieben sondern hier um uns herum. Wer klopft nachmal auf Holz um sich eine besondere Portion Glück zu verschaffen.

Tut euch einen Gefallen und hört auf über diesen Unsinn zu Reden.

Danke. Neutral

Kybernetik

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