Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 6)

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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 6)

Beitrag  Oldoldman am Mo 20 Sep 2010, 22:35

das Eingangsposting lautete :

Das Ursprungsposting von Demokritxyz am Di 23 März 2010 - 19:43 h lautete:

http:// magazine. web. de /de/themen/nachrichten/panorama/10103400-Kachelmann-in-Untersuchungshaft.html
Anm.: Da der vorstehende Link nicht mehr gültig ist, für alle Interessierten ersatzweise der Hinweis auf:

http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,685263,00.html

Na, da kann frau/manN doch mal schön spekulieren, oder ...? Gibt es Hintergrund-Infos zu Jörg Kachelmanns Ex? Oder kann vielleicht jemand sogar ein Bild posten ...?

Kann manN in der Position von Jörg Kachelmann ein Frauen-Tölpel sein ...?
Die Meinungsäußerungen zum GMX-WEB.DE-1&1-Ratgeber sind höchst aufschlussreich, oder ...?

http://meinungen.web.de/forum-webde/post/8297793

_____________
Anmerkung:

Den ersten Teil mit den Postings 1 - 990 (23.03.2010, 19:43 - 12.5.2010, 12:06) gibt es
HIER (Teil 1).
Den zweiten Teil mit den Postings 991 - 1893 (12.5.2010, 12:44 - 15.06.2010, 12:27) gibt es
HIER (Teil 2).
Den dritten Teil mit den Postings 1894 - 2813 (15.06.2010, 12:46 - 14.07.2010, 11:33) gibt es
HIER (Teil 3).
Den vierten Teil mit den Postings 2814 - 3755 (14.07.2010, 11:43 - 02.09.2010, 14:40) gibt es
HIER (Teil 4).
Den fünften Teil mit den Postings 3756 - 4712 (02.09.2010, 14:52 - 21.09.2010, 11:31) gibt es
HIER (Teil 5).
Den sechsten Teil mit den Postings 4713 - 5669 (21.09.2010, 11:36 - 04.10.2010, 11.27) gibt es
HIER an dieser Stelle (Teil 6).
Den siebenten Teil mit den Postings 5669 - 6690 (04.10.2010, 11.36 - 17.10.2010, 09:30) gibt es
HIER (Teil 7).
Den achten Teil mit den Postings 6691 - 7664 (17.10.2010, 09:50 - 28.10.2010, 10:32) gibt es
HIER (Teil 8 ).
Den neunten Teil mit den Postings 7665 - 8613 (28.10.2010, 10:40 - 09.11.2010, 13:21) gibt es
HIER (Teil 9 ).
Den zehnten Teil mit den Postings 8614 - 9565 (09.11.2010, 13:26 - 23.11.2010, 18:50) gibt es
HIER (Teil 10).
Den elften Teil mit den Postings 9566 - 10516 (23.11.2010, 18:53 - 07.12.2010, 18:21) gibt es
HIER (Teil 11).
Den zwölften Teil mit den Postings 10517 - 11480 (07.12.2010, 18:27 - 21.12.2010, 13:47) gibt es
HIER (Teil 12).
Den dreizehnten Teil mit den Postings 11481 - 12458(21.12.2010, 13:50 - 13.01.2011, 18:55) gibt es
HIER (Teil 13).
Den vierzehnten Teil mit den Postings 12459 - 13452(13.01.2011, 18:57 - 01.02.2011, 16:48 ) gibt es
HIER (Teil 14).
Den fünfzehnten Teil mit den Postings 13453 - 14415(01.02.2011, 16:54 - 12.02.2011, 21:53) gibt es
HIER (Teil 15).
Den sechzehnten Teil mit den Postings ab 14416 (ab 12.02.2011, 21:57) gibt es
HIER (Teil 16).
Den siebzehnten Teil mit den Postings 15389 - 16352 (28.02.2011, 12:32 - 15.03.2011, 22:24) gibt es
HIER (Teil 17).
Den achtzehnten Teil mit den Postings 16353 - 17392 (15.03.2011, 22:28 - 30.03.2011, 21:27) gibt es
HIER (Teil 18 ).
Den neunzehnten Teil mit den Postings 17393 - 18361 (30.03.2011, 21:37 - 08.04.2011, 12:19) gibt es
HIER (Teil 19 ).
Den zwanzigsten Teil mit den Postings 18362 - 19354 (08.04.2011, 12:25 - 23.04.2011, 20:18) gibt es
HIER (Teil 20 ).
Den einundzwanzigsten Teil mit den Postings 19355 - 20309 (23.04.2011, 20:35 - 10.05.2011, 08:43) gibt es
HIER (Teil 21 ).
Den zweiundzwanzigsten Teil mit den Postings 20310 - 21308(10.05.2011, 08:47 - 21.05.2011, 09:42) gibt es
HIER (Teil 22 ).
Den dreiundzwanzigsten Teil mit den Postings 21309 - 22281 (21.05.2011, 09:46 - 30.05.2011, 13:13) gibt es
HIER (Teil 23 ).
Den vierundzwanzigsten Teil mit den Postings 22282 - 23248 (30.05.2011, 13:16 - 14.06.2011, 17:36) gibt es
HIER (Teil 24 ).
Den fünfundzwanzigsten Teil mit den Postings 23249 - 24236 (14.06.2011, 17:39 - 05.07.2011, 16:33) gibt es
HIER (Teil 25 ).
Den sechsundzwanzigsten Teil mit den Postings 24237 - 25233 (05.07.2011, 16:41 - 20.08.2011, 08:27) gibt es
HIER (Teil 26 ).
Den siebenundzwanzigsten Teil mit den Postings 25234 - 26224 (20.08.2011, 08:30 - 21.09.2011, 14:09) gibt es
HIER (Teil 27 ).
Den achtundzwanzigsten Teil mit den Postings 26225 - 27252 (21.09.2011, 14:20 - 10.11.2011, 10:13) gibt es
HIER (Teil 28 ).
Den neunundzwanzigsten Teil mit den Postings 27253 - 28207 (11.10.2011, 10:23 - 16.01.2012, 09:59) gibt es
HIER (Teil 29 ).
Den dreißigsten Teil mit den Postings 28208 - 29176 (16.01.2012, 10:06 - 02.05.2012, 11:57) gibt es
HIER (Teil 30 ).
Den einunddreißigsten Teil mit den Postings ab 29177 (ab 02.05.2012, 12:05) gibt es
HIER (Teil 31 ).

Die letzten Beiträge des fünften Teils finden sich ab hier:

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/sexualitat-f14/fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-5-t229-940.htm

Oldoldman


Zuletzt von Oldoldman am Di 01 Mai 2012, 23:42 bearbeitet, insgesamt 16 mal bearbeitet

Oldoldman

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bei Psychosen setzt Moral aus (bei beiden Geschlechtern)

Beitrag  Alice am So 03 Okt 2010, 04:06

Aber warum töten diese Menschen nicht nur sich selbst, sondern nehmen ihre Kinder mit in den Tod?

Sie denken, dass die Kinder nach ihrem eigenen Tod niemanden haben, auf den sie sich verlassen können. Die Frauen befürchten, dass ihre Kinder fremden Menschen ausgeliefert sein werden und kein schönes Leben vor sich haben. Davor wollen sie die Kinder schützen.

Bei Männern, die sich und ihre Kinder getötet haben, gibt es manchmal großen Hass zwischen den Eltern. Männer töten auch dann die Kinder, wenn sie ihrer Frau die Freuden des Elternseins nicht gönnen.

http://www.stern.de/panorama/kindstoetung-diese-frauen-sind-keine-bestien-1505652.html
Wie Herr Pfeiffer zur dieser Aussage kommt, welche Studien er hierzu gemacht hat, ist nicht zu erfahren.
Dabei ist das doch ganz einfach: Die überlebenden TäterInnen sagen es selbst.

Die Frau in Darry litt an einer paranoid-schizophrenen Psychose, das war auch bekannt. Was die Rolle des Vaters der jüngsten drei Kindern betraf, so habe ich mich bereits damals gefragt, warum dieses Drama passieren musste, wenn er doch angeblich seine Verantwortung für die Kinder so wahrgenommen und seine Pflichten diesbezüglich mehr als erfüllt habe. Denn eine Psychose entsteht nicht aus dem Nichts, sondern als (inadäquate) Antwort auf überwältigende und anhaltende Ängste und Nichtigkeitsgefühle.
Und dann ist da dieser eine Satz, der in dem Schreiben an den Psychiater immer und immer wieder auftaucht. Brommann trägt ihn bestimmt ein dutzendmal vor. Er lautet:

"Bitte helfen Sie mir!"

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,562668,00.html

Alice

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'Wissenlücken(???)' des militanen Wellness-Feminimus ...

Beitrag  Demokritxyz am So 03 Okt 2010, 04:07


Demokritxyz

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Men create more damage...!

Beitrag  Alice am So 03 Okt 2010, 04:21

Das ist zweifelsohne der Grund dafür, dass Frauen womöglich in der Tat häufiger zuschlagen (was ich allerdings aus meinen Lebenserfahrungen nicht bestätigen kann!), aber die Gesellschaft insgesamt diese Gewalt weniger ernst nimmt.

Jeder Durchschnittsmann ist aus seiner körperlichen Überlegenheit heraus sehr viel "gefährlicher" als jede Durchschnittsfrau und seine ausgelebten körperlichen Aggressionen richten daher sehr viel mehr (und größeren) Schaden an. Pauschal kann man getrost behaupten, dass die Zahl der jährlich von ihrem Partner getöteten Frauen weltweit die der von ihrer Partnerin getöteten Männern um ein Vielfaches übersteigt.

Was dir, Demokritxyz, zweifelsohne bewusst ist, erwähne ich hier trotzdem mal gerne: Genauso wenig wie man einen Amoklauf oder ein so genanntes "Familiendrama" (sprich: ein Familienmitglied ermordet die anderen) als Schulbeispiel für "männliche" oder auch "weibliche" Gewalt nehmen kann, sind Gewalttaten, die durch psychotische Wahnvorstellungen begünstigt/induziert wurden, Ausdruck schlichter Gewalttätigkeit. Das ist wieder die Äpfel-und-Birnen-Kiste, lass sie bitte zu.




Alice

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Alice: "Bei Psychosen setzt die Moral aus."

Beitrag  Demokritxyz am So 03 Okt 2010, 04:42

Ach was?!? Beim mir hat rechtzeitig die (gesellschaftliche akzeptierte) Moral ausgesetzt - durch Aktivieren des eigenen Verstands. Vielleicht deshalb hab' ich keine Psychose bekommen.

Was hältst du von der Theorie ...?

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Alice: "Men Create More Damage ...?"

Beitrag  Demokritxyz am So 03 Okt 2010, 04:48

No, men have more fun ...!

Demokritxyz

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Alice, Äpfel und Birnen...

Beitrag  Harry1972 am So 03 Okt 2010, 04:51

Die Opfer von Tötungsdelikten und die Opfer von körperlicher Gewalt pauschal in einen Topf zu werfen, ist allerdings auch nichts anderes, als Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

Zu "Gewalt von Frauen gegen Männer" habe ich gestern geschrieben:
....
Viele Männer werden Opfer häuslicher Gewalt, weil sie sich nicht wehren, auch wenn sie körperlich überlegen sind.
....
Jemanden ins Gesicht zu schlagen, ist schon ein starkes Stück und tatsächlich werden Frauen, die Männer schlagen nicht wahrgenommen oder es wird sogar als "sexy" bezeichnet oder sonstwie runtergespielt.
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/sexualitat-f14/fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-6-t249-800.htm#17876

Harry1972

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physische Gewalt kontra psychische Gewalt

Beitrag  Gast am So 03 Okt 2010, 05:18

@Alice
Du tust wirklich immer so, als ob nur schlagende Männer da sind und die Frauen lediglich reagieren!

Ich kann Dich egren mal eine Woche hier her einladen, da wirst Du vielleicht was lernen über die psychische Gewalt von Frauen! In alltäglichen Situationen.
Und da passiert dann vielleicht auch letztendlich körperliche Gewalt durch den Mann....

Männer lassen sich schon ziemlich viel gefallen und es muß ( im Normalfall) viel passieren, bis denen der Kragen platzt!

Fakt ist doch, dass der "Feminismus" a la Schwarzer ALLE kaputt macht!
Die Männer dürfen keine Männer meehr sein - sie gelten IMMER als potentielle Täter.
Die Faruen dürfen ihre natürliche Frauenrolle nicht mehr haben, sie sollen gefälligst Männer ohne Pi*pieps* sein...

Das ist alles Blödsinn und vergiftet das Leben aller Menschen!
Hast Du Dich mal gefragt, warum - trotz der großartigen Emanzipation - soviel Frauen mehr als Männer psychisch krank werden??
Was ist da passiert? Wer ist daran schuld? Auch wieder die Männer?
Solange Frau Schwarzer die Frauen selber zu Opfern degradiert und sie die gerne in dieser Rolle sieht - werden die Frauen auch Opfer sein und bleiben!!!!!

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Steffi

Beitrag  louise am So 03 Okt 2010, 05:29

Fakt ist doch, dass der "Feminismus" a la Schwarzer ALLE kaputt macht!

Hat Schwarzer soviel Einfluss gehabt?

Welcher Feminismus wäre denn besser?

Oder wie denn?

louise

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Frau hatte mehrere Kinder getötet..

Beitrag  patagon am So 03 Okt 2010, 05:31

weil ihr Mann keine Kinder mehr wollte.
Leider erinnere ich mich nicht mehr an die Einzelheiten, sonst würde ich gerne den passenden link zum Spiegel Prozessbericht von Gisela Fiedrichsen posten.

Der Mann hatte angeblich nichts davon gemerkt, dass seine Frau mehrmals schwanger war.

Die Frau hat seine Aussage bestätigt, weil sie dachte, wenn er frei ist, haben die Kinder wenigstens einen Vater, der sich um sie kümmert. Er wurde nicht angeklagt oder frei gesprochen. Die Frau kam ins Gefängnis.

Der Mann hatte ihr gesagt, er wolle keine Kinder mehr, sie möge dafür sorgen, dass das nicht mehr passiert.

Die Frau hatte sämtliche Neuborene sofort entsorgt.
Diese Frau war in der Tat offenbar total hilflos und ihrem Mann ausgeliefert.
Er wurde nicht aktiv.
Er wusste ja nichts.
Wer den Artikel gelesen hat, musste der Frau eigentlich dazu gratulieren, dass sie der Hölle entkommen war. Selbst ein Gefängnis musste besser sein, als das Leben, das sie "im Kreise ihrer Familie" geführt hatte.

In diesem Bericht, zeigte G. Friedrichsen, dass sie eben nicht auf einer Seite steht.
Vielleicht erinnert sich einer von Euch. Die Sache ging durch alle Zeitungen.

patagon

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Re: Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 6)

Beitrag  Gast am So 03 Okt 2010, 05:32

"Frauen morden, indem sie den sozialen Tod organisieren"

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Louise

Beitrag  Gast am So 03 Okt 2010, 05:44

Belies Dich doch einfach mal!
EMMA und die vielen Bücher der Alice Schwarzer!
Du weißt doch, lesen bildet Wink

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Gisela Friedrichsen

Beitrag  Gast am So 03 Okt 2010, 07:39

Frau hatte mehrere Kinder getötet..
patagon Heute um 18:31
weil ihr Mann keine Kinder mehr wollte.
Leider erinnere ich mich nicht mehr an die Einzelheiten, sonst würde ich gerne den passenden link zum Spiegel Prozessbericht von Gisela Fiedrichsen posten.

Ich habe den Artikel gefunden:

Der Mann war der Grund

Von Friedrichsen, Gisela
Werden Neugeborene getötet, wird die Schuld stets den Müttern angelastet, die Väter kommen meist davon. Beispiel: Sabine H., die erneut zu 15 Jahren Haft verurteilt wurde. Von Gisela Friedrichsen
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-56574280.html

Aber solche Artikel liest Alice Schwarzer nun mal nicht...


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Wann ist ein Mann ein Mann?

Beitrag  Alice am So 03 Okt 2010, 10:07

steffi: Fakt ist doch, dass der "Feminismus" a la Schwarzer ALLE kaputt macht!
Ich schließe mich Louises Frage an! Was wäre denn eine dir genehme Form von Feminismus, steffi?

Oder mal anders herum gefragt: Ist denn ein Mann kein Mann mehr, weil seine Frau ihn jetzt nicht mehr um Erlaubnis bitten muss, wenn sie arbeiten möchte? Oder weil Vergewaltigung in der Ehe jetzt auch bestraft werden soll?

Ist der muslimische Mann weniger Mann, wenn seine Tochter in der Schule das Kopftuch ablegen oder wenn die Gewalt, die er an seiner Frau ausübt, nicht vor Gericht mit "kulturellen Gepflogenheiten" entschuldigt werden soll?

Geht der Männlichkeit etwas verloren, wenn Frauen sich mittels Antikonzeptionspille gegen permanente Schwangerschaft wehren und trotzdem ihre Sexualität genießen können und wenn sie sich im Notfall auch gegen das Austragen einer Schwangerschaft entscheiden dürfen?

Ist es immer noch hart zu schlucken für Männer, dass sie nicht länger die häusliche Gewalt ausüben und ihre Frau als Teil ihres Besitzstandes betrachten dürfen?

Und jetzt mal ganz trivial, weil ich immer das Gefühl hab', darum geht es den meisten Männern in Wirklichkeit: Ist es denn ein Stück aus ihrer Krone, wenn sie tatsächlich die Hälfte der Hausarbeit auf sich nehmen würden, statt sich nach der Geburt des ersten Kindes paschamäßig bedienen zu lassen, wie es so oft der Fall ist (mit der Begründung, die Hausfrau habe ja schließlich den ganzen Tag nichts anderes zu tun, während er arbeiten gehe...?).

Ich kann Alice Schwarzer nicht in allem beipflichten, finde sie witzig, oft analytisch stark und wortgewandt und sehe im Augenblick wirklich niemanden, die tatsächlich das Ruder bei "Emma" übernehmen oder auch die öffentliche Wachrüttelfunktion, die sie zweifelsohne hat, ausfüllen könnte, wie sie es jahrzehntelang getan hat.

Warum sollen sich Frauen, deren soziale, ökonomische und private Rechte gestärkt werden, "kaputt" fühlen?
Warum sollen sich Männer, die ein wenig von ihrer früheren Allmacht verloren haben und denen es auch gesellschaftlich nicht mehr erlaubt ist, diese durch Gewalt wieder einzuholen, "kaputt" fühlen?

Was hast du für eine Vorstellung, was Männer eigentlich sind?

Sicher war Bruce Reimer das Opfer eines tragischen Fehlers, ganz unrecht aber kann beispielsweise Alice Schwarzer nicht haben mit der These, Männer und Frauen seien so verschieden nicht und vieles, von dem was man bisher als biologisch festgelegt betrachtet hat, sei in Wirklichkeit anerzogen.
Fest steht, dass sexuelle Identität ein sehr, sehr komplexes Gefüge und vor ihrer Festigung leicht zu erschüttern ist, wie es alle von der Norm abweichenden sexuellen Neigungen bis hin zur Transsexualität beweisen.

All das, was du dir täglich so leichtfertig und selbstverständlich nimmst, wurde irgendwann hart umkämpft durch Frauen wie Alice Schwarzer und ihre zahllosen Vorgängerinnen, und das gilt für uns alle. Das Gefühl, in einer gleichberechtigten Welt aufgewachsen zu sein, hattest du im Übrigen auch deswegen, weil die SED das Überschwappen der westdeutschen feministischen Wogen fürchtete und daher die Sache lieber selbst in die Hand nahm, zum Beispiel was das Recht auf Abtreibung betraf. Bei näherem Hinschauen aber hat man doch den Eindruck, dass die propagierte ostdeutsche Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau eher Folge jahrzehntelanger politischen Indoktrination als gelebte Wirklichkeit war.

Schwarzer schreibt 1990 den Peptalk an die Adresse der ostdeutschen Schwestern:
Ich schreibe diesen Kommentar am 11. Dezember. In elf Tagen wird die Emma am Kiosk liegen bis dahin kann schon wieder viel passiert sein im anderen Deutschland. Denn in diesen Tagen kann selbst die Bild-Zeitung nicht so schnell drucken (in Schwarz-Rot-Gold, versteht sich), wie sich die deutsch-deutschen Verhältnisse ändern.

In demselben Tempo handeln jetzt auch die Frauen! Noch vor wenigen Wochen sah es so aus, als würden sie den Anschluss verpassen, als würde die neue Politik wirklich nur von den "neuen Männern" gemacht. Nicht ein einziges öffentliches Wort über die Frauen in diesen ersten Wochen des Aufbruchs; auch nicht auf der Kundgebung vom 4. November, nicht aus dem Munde einer der wenigen Rednerinnen, ja noch nicht einmal aus dem von Christa Wolf ...

Doch schon wenige Tage später fangen sie an, sich zu regen. Ein Treffen hier, ein Transparent da. Die ersten überregionalen Begegnungen mit hitzigen Diskussionen, das erste Frauenfest. Und schon wenig später, am 3. Dezember, wird der autonome feministische "Dachverband" ins Leben gerufen, von dessen Planung auf den folgenden Seiten die Rede ist.

Über 1000 Frauen waren dabei. "Wir bestehen darauf, dass Frauenfragen keine gesellschaftlichen Randprobleme sind, sondern existentielle Grundfragen", erklärte programmatisch einer der beiden neu gewählten Sprecherinnen, die Kunstwissenschaftlerin Ina Merkel, in ihrem "Manifest für eine autonome Frauenbewegung". Die Sorge so mancher Westlerinnen war also verfrüht: die Frauen in der DDR mischen sich ein. Und das mit Macht!

Was lehrreich werden kann, auch für uns im Westen. Denn wir BRD-Frauen sind zwar die gestandeneren Feministinnen, aber die DDR-Frauen sind die gestandeneren Bürgerinnen: sie sind berufstätiger, sie sind qualifizierter und sie sind politisierter zumindest, was die allgemeine Gesellschaftspolitik angeht. Und in Sachen Frauenpolitik scheinen sie justament die Siebenmeilenstiefel angezogen zu haben.

Noch Anfang November konnte die FAZ süffisant über "typische Heiratsannoncen" in der DDR berichten, in denen 30jährige, meist schon einmal geschiedene Frauen einen "lieben Partner, bei dem ich mich anlehnen kann" suchen. "Selbständig und anpassungsbereit", laute die mausgraue Devise, so spottete die Berichterstatterin aus dem goldenen Westen.

Und sie hatte gar nicht einmal so unrecht damit. Denn genau das war in der Tat bisher das Dilemma der Frauen in der DDR: In Beruf und Gesellschaft standen sie ihren Mann, zumindest auf den unteren Sprossen der Karriereleiter. In der Familie und mit den Kindern aber blieben sie ganz Frau; DDR-Frauen sind quasi alleinzuständig für Hege und Pflege, sie schieben nach der ersten (bezahlten) die zweite und dritte (unbezahlte) Schicht.

Doch diese Doppelbelastung war bisher in der DDR sowenig Thema wie die ganze strukturelle Benachteiligung der Frauen (auch) in den Ostblock-Ländern. Schlimmer noch: Die "Mutti-Politik" wurde in den letzten Jahren in der DDR auch noch gesetzlich festgeschrieben durch "Babyjahr" und "Haushaltstag". Haus- und Kinderarbeit sollte auch in Zukunft im "real existierenden Sozialismus" keine Menschenarbeit sein, sie sollte Frauenarbeit bleiben. In der Tat: die Ideologie wog schwerer als die Realität. Müde Mütter an harten Arbeitsplätzen und in langen Schlangen.

Resultat: der "Störfall Frau" im Beruf und eine eigenartige Schizophrenität im Kopf: Die Frauen in der DDR waren selbstbewusst, aber unbewusst. Ihr Protest artikulierte sich nicht politisch, sondern privat. Immer mehr Scheidungen, immer weniger Kinder. Die DDR-Frauen waren in der Sackgasse gelandet. Vor ihnen türmte sich unüberwindlich die diktatorisch-staatliche Behauptung, die Gleichberechtigung der Frauen sei ein längst erfülltes Soll in der DDR. Unter diesen Umständen war die Entwicklung eines Problembewusstseins, gar eines Wir-Gefühls von Frauen scheinbar kaum möglich.

In den Jahren des weltweiten westlichen Aufstands der Frauen herrschte tiefes Schweigen in der DDR. Nur eine Stimme erhob sich: die der Schriftstellerinnen. Wohl nicht zufällig sind die DDR-Autorinnen seit Jahren die interessantesten unter den deutschsprachigen. Formal wie inhaltlich. Sie hatten und haben etwas zu sagen. Im Rückblick allerdings scheint es, als hätten sie, die Schriftstellerinnen, den Rahm von einer Milch geschöpft, die jetzt überkocht.

Jetzt reden die Frauen in der DDR! Und sie reden selbstbewusst. Und bewusst. Und fordernd. "Ohne Frauen ist kein Staat zu machen!", verkündeten über 1000 am 3. Dezember in der Ostberliner Volksbühne. Und sie scheinen genau zu wissen, was sie wollen. Auf keinen Fall die Herrschaft der "mittelmäßigen Männer". In Ost sowenig wie in West.

Das erste Elf-Punkte-"Sofort-Programm" der neuen Frauen hat Hand und Fuß, Sie fordern den Zugang zu allen Informationen und Konzepten der Regierung, die Frauen betreffen. Sie fordern die Einrichtung eines "Frauenförderfonds" beim Ministerrat und von "Frauenausschüssen" in den Volkskammern. Sie fordern eine frauenfreundliche Preispolitik und Quoten in allen Bereichen (Was nun, Jungs? Es gibt sie nämlich in der DDR, die qualifizierten Frauen in allen Bereichen!).

Ja, sie fordern "autonome Publikationsmöglichkeiten" und "regelmäßige Sendezeiten in Fernsehen und Rundfunk". Sie wollen "Frauenberatungsstellen und Frauenzentren", in den und mit den "bereits vorhandenen räumlichen und finanziellen Möglichkeiten" (für den parteihörigen Mutti-Verband DFD heißt das: Leine ziehen). Und sie streben ein konkretes "Gleichstellungsgesetz" an, also ein Anti-Diskriminierungs-Gesetz.

Diese neuen Frauen lassen sich auch von den alten Herren in der BRD nichts vormachen: "Wiedervereinigung hieße in der Frauenfrage drei Schritte zurück", erklärte selbstbewusst Sprecherin Ina Merkel. "Es hieße: wieder kämpfen um das Recht auf Arbeit, kämpfen um einen Platz für den Kindergarten, um die Schulspeisung. Es hieße, vieles mühsam Errungene aufzugeben, statt es auf eine neue qualitative Stufe zu heben."

Der in diesen Wochen wiedererwachten, bierseligen Nationalstaatlichkeit unseres deutsch-deutschen Einig-Volk-von-Brüdern setzen die neuen Frauen in der DDR einen stolzen Satz entgegen. Er lautet: "Wir Frauen haben kein Vaterland zu verlieren, sondern eine Welt zu gewinnen."

Hervorhebungen: Alice

http://www.emma.de/hefte/ausgaben-1990/januar-1990/neue-frauen-hat-die-ddr-1-90/
Die Welt verändert sich ständig und schnell, können da die Köpfe überhaupt mithalten und vor allem, wurde denn schon das Lernziel erreicht?
Wie fest verankert sind denn diese feministischen Werte in unserer Gesellschaft, wenn's ums Eingemachte, um den ganz alltäglichen kleinen Dreck und Kleinkrieg geht?
Und wann hat sich eigentlich überhaupt global die Erkenntnis festgesetzt, Frauen und Männer seien gleichwertig?

Im Alter gleichen sich Männer und Frauen optisch und hormonell an, Befragungen auf der ganzen Welt zeigen, dass Menschen im Großen und Ganzen überall von den gleichen Dingen betroffen, erschüttert und beglückt werden, dass sich zwar konkrete Ideen und Vorstellungen über Gesellschaftsideale unterscheiden mögen durch kulturelle und historische Begebenheiten, sich aber der Mensch in seinen tiefsten Ängsten, Flucht- und Selbsthilfemechanismen (wie Religion, soziale Konstrukte/Regelwerke und Suchtmitteln) und Lebenszielen überall und immer ähnelt.

Abgesehen von den zeitweisen, für die Fortpflanzung notwendigen unterschiedlichen spezifischen Verhaltenseigenarten, individuellen "Vorlieben" (die sich dann bei tiefenpsychologischer Betrachtung doch oft als familiär bedingt bzw. unbewusst anerzogen herausstellen) und den gesellschaftlich unterschwelligen Erwartungen an jeweiligen Geschlechterrollen sehe ich keinen grundsätzlichen Unterschied zwischen Menschen. Abgesehen von den geschlechtsunspezifischen, genetischen, also veranlagungsbedingten Neigungen und Talenten (die, je nach Entwicklung oder Verschüttung, im Laufe des Lebens genauso hochbedeutsam wie komplett unbedeutend werden können) unterscheiden sich alle Frauen unter sich vermutlich genauso viel wie es alle Männer unter sich tun.

Da steigt bei mir die Vermutung auf, dass die künstliche Geschlechtereinteilung größtenteils dazu dient, überall auf der Welt bestehende Machtverhältnisse zu erhalten.

Demokritxyz: Ach was?!? Beim mir hat rechtzeitig die (gesellschaftliche akzeptierte) Moral ausgesetzt - durch Aktivieren des eigenen Verstands. Vielleicht deshalb hab' ich keine Psychose bekommen.

Was hältst du von der Theorie ...?
Egal, ob man nun Moral als gesellschaftlich induziert, als wandelbare, lebendige Richtlinie oder als feste Größe betrachten will, ist die dahinter stehende Frage doch im Grunde immer und einfach: Wieviel Egoismus ist gesellschaftlich erlaubt, ab welchem Grad der Egozentrik wird das Individuum aus der Gesellschaft ausgestoßen?

Die Ansichten darüber wandeln sich mit den ökonomischen und politischen Bedingungen und haben daher nur insofern mit Verstand zu tun, als dass man wenigstens soviel Intelligenz besitzen sollte, dies a) zu verstehen und b) in das erwünschte Verhalten umzusetzen (oder es erfolgreich vorzugaukeln, wie es Psychopathen meist blendend verstehen).

Verstand und Psychose, oder auch psychische Auffälligkeiten bis Erkrankungen im weitesten Sinne, haben, denke ich, keine Korrelation. Was da wahrscheinlich viel bedeutsamer ist, sind familiäre Konstellationen und erlittene Traumata, oft über mehrere Generationen hinweg, die die allermeisten Menschen aber schaffen mit Hilfe von oben erwähnten Dingen wie Suchtmitteln, Religiosität oder auch gesellschaftlich bis zu einem gewissen Grad akzeptierten psychischen Auffälligkeiten (wie Depression) zu kontrollieren.
So vermute ich hinter so manch "tiefer Frommigkeit" einen handfesten, notdürftig unter Kontrolle gehaltenen Wahn, und einige Raucher bekunden, sie hätten Angst, "durchzudrehen" ohne Zigarette.
Von größter Bedeutung aber halte ich die Fähigkeit zur so genannten Psychohygiene:
E. Schomburg formuliert die folgenden Lebensgrundbedürfnisse:

1. Liebe,
2. Sicherheit,
3. Anerkennung, Bestätigung, Erfolgserlebnisse,
4. Raum zu freiem, schöpferischem Tun,
5. Erlebnisse mit Erinnerungswert und
6. Selbstachtung.
Auf das Erhalten oder Erreichen dieser Grundbedürfnisse ziele die Psychohygiene.

http://de.wikipedia.org/wiki/Psychohygiene
...womit ich wieder den Kreis zu meiner Eingangsbemerkung schließen möchte, zu der Frage, die immer hinter dem Prinzip "Moral" steckt und die mit Psychohygiene nicht nur am Rande zu tun hat: Wieviel Egoismus ist gesellschaftlich erlaubt, ab welchem Grad der Egozentrik wird das Individuum aus der Gesellschaft ausgestoßen?

Also insofern, ohne dein Leben und deine Verletzungen zu kennen und (mindestens) einen Durchschnittsverstand voraussetzend, kann ich deiner Theorie durchaus etwas abgewinnen.

(Danke für die Frage, jetzt mach bitte den Effekt nicht wieder kaputt durch eine Bemerkung über mein Monologisieren.)




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Alice

Beitrag  Harry1972 am So 03 Okt 2010, 15:42

Sowas Blödes.

Ich würde jetzt, obwohl nicht gefragt, zu gerne auf Deinen Beitrag antworten.
Es macht aber keinen Sinn, denn auch wenn man sich die größte Mühe gibt, sachlich und freundlich formuliert...

...sobald man Dich mit Argumenten konfrontiert, die Dir nicht passen oder deren klare Logik Dich zum Umdenken (oder wenigstens zum Einlenken) zwingen würden, antwortest Du einfach nicht, ignorierst denjenigen und seine Fragen.

Das ich darauf keine Lust habe, nachdem es mir mit Dir jetzt mindestens schon dreimal so ergangen ist, wirst Du sicher nachvollziehen können.
Wirklich bedauerlich, aber so sieht es nunmal aus.

Harry1972

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Alice

Beitrag  louise am So 03 Okt 2010, 16:30

Guter Beitrag von Alice.


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Alice Schwarzer

Beitrag  louise am So 03 Okt 2010, 16:35

Der Mann war der Grund

Von Friedrichsen, Gisela
Werden Neugeborene getötet, wird die Schuld stets den Müttern angelastet, die Väter kommen meist davon. Beispiel: Sabine H., die erneut zu 15 Jahren Haft verurteilt wurde. Von Gisela Friedrichsen
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-56574280.html

Aber solche Artikel liest Alice Schwarzer nun mal nicht...

Warum sollte Alice Schwarzer solche Artikel nicht lesen?

louise

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Beitrag  louise am So 03 Okt 2010, 16:42

Steffi :Belies Dich doch einfach mal!
EMMA und die vielen Bücher der Alice Schwarzer

Schon gemacht. Deswegen frage ich dich, welchen Feminismus du möchtest oder wie du dir das Zusammenleben von Mann und Frau in unserer Gesellschaft vorstellst und wie das umzusetzen wäre durch politische Regelungen usw.?

louise

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Louise

Beitrag  Gast am So 03 Okt 2010, 16:50

Louise: Warum sollte Alice Schwarzer solche Artikel nicht lesen?
Weil Alice Schwarzer dann z.B. ihre Einstellung zu Gisela Friedrichsen überdenken müsste….? Sie ist schließlich der Meinung, Frau Friedrichsen nehme es immer nur für die Männer auf!

Hier macht sie sehr deutlich auf die Mitverantwortung/Mitschuld des Mannes/der Männer aufmerksam!

Schon mal EIN Punkt. Zu mehr reicht es zeitlich nicht mehr jetzt!



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Alice

Beitrag  Gast am So 03 Okt 2010, 18:06

Es tut mir echt leid, aber Dein Artikel von Schwarzer aus dem Jahr 1990 ist ein Fall für die Comedy......
Vor allem muß ich so lachen, weil Frau Schwarzer, die vorher wahrscheinlich NIE in der DDR war, "mir" nun gerne mein Leben als ostdeutsche Frau erklären will!!!!!
Es ist so anschaulich, wie sie sich selber widerspricht!!!!
So was furchtbares aber auch, da hat eine Frau in der DDR nach dem ersten Baby, 6 Monate vollbezahlt zu hause bleiben können, nach dem 2. Baby sogar ein Jahr, volles Gehalt!

Ich mein, so ein Hausfrauen und Muttijob war total hart!!!!
Was will Frau Schwarzer? Sollten die Babies sofort bei der BabyKlappe entsorgt werden? Leider ist es den Männern immer noch nicht vergönnt, die Babies zu stillen - Skandal!
Und diese Schweine von Männern, die nach 8,75 h Arbeit + 0,75 h Pause rausarbeiten- sicher nicht zwischen Waschvollautomat und Babyglas-Wärmer und Kaffeklatsch mit Freundinnen - nach hause kamen, gerne mit ihren Frauen noch den Einkauf erledigten - haben diese armen Hascherl nicht so verwöhnt, wie sie es verdienten!!!
Auch das ein Skandal!
Man hätte wenigstens erwarten können, dass die sich nicht nur um die Kinder kümmern, sondern auch noch das Abendessen zubereiten, die Frau auf Händen tragen, ihr Blumen mitbringen und einen romantischen Abend gestalten in dem sie ihr sagen: " Oh, Schatz, Angebetete, Du hast zwar nix gekocht und nix getan heut - aber Du liegst wunderbar da!!!"

Ich weiß nicht, wo die Schwarzer die 1000 Frauen her hatte, aber der 11. Punkteplan ist Klasse.
Schade dass die Frauen nichts draus gemacht haben!Hätten sie wohl mal arbeiten müssen, oder haben die das alles auf einem goldenen Tablett erwartet?

Ich hab noch keine Frau gesehen, die 10 h lang 50-kg Säcke Zement schleppt und Häuser baut, oder vielleicht als Straßenbauer tätig ist....gibt auch noch mehr anstrengende Jobs.
Wo sind da die ganzen Emanzipierten? Frauen können doch alles und was ist schon so ein blöder Job auf dem Bau? Der Typ ruht sich da den ganzen Tag aus, macht am Ende des Monats die Taschen zu hause leer, fragt, ob er ein paar Taler Taschengeld bekommen kann! Was bilden sich die dämlichen Männer eigentlich ein?
Heutzutage ist der Hausfrauenjob noch härter!
Vollautomatische Waschmaschine, Trockner, Geschirrspüler, Staubsauger, Mikrowelle - ich mein, es ist doch unglaublich, wieviel Gebrauchsanweisungen eine Frau beherrschen muß um die Geräte einzuschalten, dass sind hunderte Stunden von Zwangsarbeit für eine Frau - und wie ruht sich der Alte auf der Arbeit aus!!

Du hast Recht, dass muß dringend geändert werden!
Zumal ja dieser Schuft, 10 h und mehr wegen einem blöden Job außer Haus ist und die Kinder deswegen schlecht erzogen oder traumatisiert durchs Leben müssen! Weil alles an der Frau hängen bleibt, die natürlich mit dem Öffnen einer Fastfoodpackung schon überfordert.......

Also, weißte unglaublich das Ganze Rolling Eyes

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Louise

Beitrag  Gast am So 03 Okt 2010, 18:10

Ich bezweifel, dass DU mehr als BILD , Bunte und Freizeitrevue gelesen hast.
Aber selber als ostdeutsche Frau, könntest Du ja mal ein Beitrag zum furchtbaren Leben der Ossi-Frau bringen.
Oder ist Thüringen immer noch das Tal der Ahnungslosen?

Have a nice day Laughing

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steffi, du gehst wieder durch und hast nichts richtig gelesen

Beitrag  Alice am So 03 Okt 2010, 18:22

Nur hierauf
Ich hab noch keine Frau gesehen, die 10 h lang 50-kg Säcke Zement schleppt und Häuser baut, oder vielleicht als Straßenbauer tätig ist....gibt auch noch mehr anstrengende Jobs.
eine Antwort: Das liegt ausschließlich daran, dass es für einen Arbeitgeber unwirtschaftlich wäre, Frauen für diesen Job einzustellen, der auf Grund der reinen körperlichen Überlegenheit von Männern sehr viel besser erledigt werden kann.

Und was "anstrengende" Jobs betrifft: Glaubst du nicht, dass es anstrengend sei, mehrere Putzfrauenstellen zu haben, oder andermanns schreiende Babies den ganzen Tag zu hüten, oder auch beim Discounter zu arbeiten und Regale zu füllen? Ich denke, du solltest auch mal ab und zu im RL die Augen aufmachen.

Und wieder einmal hast du nicht richtig gelesen, was da steht.
Alice Schwarzer redet von der (von Staatsseite aufauktroyierte) Doppelbelastung als arbeitende Frau und Mutter, die auch in der DDR trotz sozialistischen Maßstäben ganz selbstverständlich für die Frauen reserviert war.

@Harry

Den gleichen Eindruck habe ich öfters, wenn ich deine Postings lese, oder manches von dem, was steffi hier in ihren Gefühlswallungen von sich gibt. Da vergeht mir auch die Lust. Aber das macht nichts, jeder ist hier freiwillig, ne?

@Louise

Danke!

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Alice

Beitrag  Gast am So 03 Okt 2010, 18:32

Ich schließe mich Louises Frage an!* Was wäre denn eine dir genehme Form von Feminismus, steffi?

Oder mal anders herum gefragt:** Ist denn ein Mann kein Mann mehr, weil seine Frau ihn jetzt nicht mehr um Erlaubnis bitten muss, wenn sie arbeiten möchte? ***Oder weil Vergewaltigung in der Ehe jetzt auch bestraft werden soll?
*Alice, ich brauche grundsätzlich gar keinen "FEMINISMUS".
Ich weiß, dass ich eine Frau bin und es ist mir bewußt, dass die Natur dazu auch das passende "Gegenstück" den Mann "geschaffen" hat. Und das hat sicher seinen Grund.
Ich muß nicht "kämpfen", eine Frau zu sein sondern sehe es so, dass sich Frau und Mann ergänzen!
**Kennst DU auch nur eine einzige Frau, die praktisch und tatsächlich darum bitten mußte, arbeiten gehen zu dürfen?? Wer hat eigentlich nach 45 in D gearbeitet, wo sehr viele Männer noch nicht bzw. gar nicht mehr aus dem Krieg zurückkamen? Diese "Erlaubnis" stand doch praktisch nur auf dem Papier !!
Willst Du mir wirklich noch erzählen, dass keine Frau in der BRD studieren oder einen Beruf lernen durfte?
Die Wahrheit ist doch, dass es so gut wie keine Unterbringungsmöglichkeit für Kinder gab, damit Frau arbeiten gehen konnte! Und als Verkäuferin hat man wahrscheinlich nicht so viel verdient, dass eine Frau damit eine ganze Familie ernähren konnte!! Oder hast Du da andere Informationen?
***Die Frage nach der Bestrafung einer Vergewaltigung in der Ehe, ist genau so schwachsinnig wie Deine Frau Schwarzer es gerne hätte. Da mit einer Vergewaltigung immer auch Gewalt einher geht, denke ich , war Körperverletzung auch in einer Ehe schon immer strafbar!
Nur ist es doch inzwischen so, dass - und das seht man hier im Fall Kachelmann sehr schön - Frauen sehr viel Mißbrauch mit dem Mißbrauch betreiben!

Und wenn Du nicht erkennst, dass solche Frauen den tatsächlichen Opfern von Vergewaltigung ins Gesicht schlagen, dann tust DU mir leid!
Bist Du eigentlich mit einem Mann liiert, den Du täglich erlebst?
Hat der Dir so viel "Gewalt" angetan? Oder sind Deine Erfahrungen immernur "Hörensagen" von Frauen?
Wenn ja, hast DU DIR mal die Mühe gemacht, hinter die Kulissen zuschauen und hast auch mal dazu die Männer befragt, wie sie die Situation sehen? Ich mein, nur um Dir ein Gesamtbild zu machen?

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Alice

Beitrag  Gast am So 03 Okt 2010, 18:36

Leider bist DU im Irrtum, ich lese sehr aufmerksam.
Nur Du bist nicht bereit, die Realität zu erkennen!
eine Antwort: Das liegt ausschließlich daran, dass es für einen Arbeitgeber unwirtschaftlich wäre, Frauen für diesen Job einzustellen, der auf Grund der reinen körperlichen Überlegenheit von Männern sehr viel besser erledigt werden kann.
Blödsinn! Jede Frau kann solchen Beruf erlernen.
Und DU hast es wieder nicht begriffen!!!!
Selbst wenn einer Frau dieser, so geliebte Job, versagt bleibt, weil der Chef anders rechnet und der böse Mann mit seinen körperliche Vorteilen überlegenist, heißt das noch lange nicht, dass er nicht schwer körperlich arbeitet!

Begreifst Du das wirklich nicht? Oder hast DU so wenig Achtung vor Menschen, die Jobs machen, die so gut wie keine Frau erledigen kann?? Ist das gar nichts????

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Alice

Beitrag  Gast am So 03 Okt 2010, 18:46

Und wieder einmal hast du nicht richtig gelesen, was da steht.
Alice Schwarzer redet von der (von Staatsseite aufauktroyierte) Doppelbelastung als arbeitende Frau und Mutter, die auch in der DDR trotz sozialistischen Maßstäben ganz selbstverständlich für die Frauen reserviert war.
Erzähl doch nicht so einen Blödsinn!!!
In der Bundesrepublik gehen Frauen arbeiten um sich selbst zu verwirklichen????? Es wurde nur den Frauen erleichtert, Arbeit und Familie unter einen Hut zu bringen.
P.S. Übrigens gab es in der DDR auch alleinerziehende Väter, die haben auch eine Haushaltstag im Monat bekommen, der selbstverständlich voll bezahlt wurde!
Und es ist in der DDR nicht verlangt worde von seiten des Staates, dass Frauen den Haushalt alleine machen müssen!
Oder willst DU mir jetzt auch noch erzählen, dass ich meinen Mann fragen mußte, ob ich studieren und arbeiten darf?????

Was will Schwarzer eigentlich? Bei ihr dürfen die Frauen nicht zu hause bleiben, dann sind es dumme Heimchen am Herd! Haben sie Mann und Kinder, sollen sie arbeiten um sich zu verwirklichen - wer macht dann die Arbeit zu hause? Sollen die Kinder ins Heim, oder was? Tu doch nicht so, als ob kein Mann etwas zu hause machen würde - soviel Schwachsinn habe ich noch nicht erlebt!

P.S. Alice , ich habe im Handel und der Toruistik gearbeitet und das nicht nur am Schreibtisch! Ein Auffüllen der Regale, oder das Putzen eines Büros bzw. eine Arbeit als Tagesmutti mit der Arbeit eines Bauarbeiters bzw. Straßenbauers zu vergleichen ist lächerlich! Du mußt doch wirklich komische Vorstellung von Männern haben!!! Sind das Maschinen? Nicht mal die Verhältnismäßigkeit bei den körperlichen Merkmalen ziehst Du in Betracht!
Mach doch erstmmal diese Arbeiten, gerne auch nur die Hälfte von dem , was ein Mann in demselben Job leistet!
Die Frauen, die DU beschreibst, sind ja schon überfordert, wenn sie die Pampers im Müll entsorgen sollen.............
lächerlich.....

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Re: Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 6)

Beitrag  Gast am So 03 Okt 2010, 18:54

"Die "aufgezwungene" Doppelbelastung der Frau als Arbeitende und Mutter"

Soviel Schwachsinn habe ich wirklich selten in der Realität gehört!
Was will Schwarzer?
Eine Eierlegendewollmichsau?????
Was macht eigentlich eine alleinerziehende Frau? Soll die jetzt auch einen männlichen Sklaven zugeteilt bekommen, damit sie sich nicht überarbeitet?
Zuhause dürfen Frauen nicht bleiben, weil sie dann kein wertvolles Mitglied der Gesellschaft sind!
Wenn sie arbeiten gehen, dürfen sie keine Kinder haben, oder
der Vater hat gefälligst zu hause zu bleiben und muß die Stelle der Frau einnehmen - was dann aber natürlich nicht "Männerfeindlich" ist... weil Mann hat das gefälligst zum machen und nicht zu leiden.....???????????? Das ist was ganz , ganz anderes.... Schade nur, dass die wenigsten Frauen einen Beruf erlernen, der so gefragt ist, dass sie von diesem Gehalt eine ganze Familie ernähren können...?

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Re: Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 6)

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