Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 10)

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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 10)

Beitrag  Oldoldman am Di 09 Nov 2010, 01:27

das Eingangsposting lautete :

Das Ursprungsposting von Demokritxyz am Di 23 März 2010 - 19:43 h lautete:

http:// magazine. web. de /de/themen/nachrichten/panorama/10103400-Kachelmann-in-Untersuchungshaft.html
Anm.: Da der vorstehende Link nicht mehr gültig ist, für alle Interessierten ersatzweise der Hinweis auf:

http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,685263,00.html

Na, da kann frau/manN doch mal schön spekulieren, oder ...? Gibt es Hintergrund-Infos zu Jörg Kachelmanns Ex? Oder kann vielleicht jemand sogar ein Bild posten ...?

Kann manN in der Position von Jörg Kachelmann ein Frauen-Tölpel sein ...?
Die Meinungsäußerungen zum GMX-WEB.DE-1&1-Ratgeber sind höchst aufschlussreich, oder ...?

http://meinungen.web.de/forum-webde/post/8297793

_____________
Anmerkung:

Den ersten Teil mit den Postings 1 - 990 (23.03.2010, 19:43 - 12.5.2010, 12:06) gibt es
HIER (Teil 1).
Den zweiten Teil mit den Postings 991 - 1893 (12.5.2010, 12:44 - 15.06.2010, 12:27) gibt es
HIER (Teil 2).
Den dritten Teil mit den Postings 1894 - 2813 (15.06.2010, 12:46 - 14.07.2010, 11:33) gibt es
HIER (Teil 3).
Den vierten Teil mit den Postings 2814 - 3755 (14.07.2010, 11:43 - 02.09.2010, 14:40) gibt es
HIER (Teil 4).
Den fünften Teil mit den Postings 3756 - 4712 (02.09.2010, 14:52 - 21.09.2010, 11:31) gibt es
HIER (Teil 5).
Den sechsten Teil mit den Postings 4713 - 5669 (21.09.2010, 11:36 - 04.10.2010, 11.27) gibt es
HIER (Teil 6).
Den siebenten Teil mit den Postings 5669 - 6690 (04.10.2010, 11.36 - 17.10.2010, 09:30) gibt es
HIER (Teil 7).
Den achten Teil mit den Postings 6691 - 7664 (17.10.2010, 09:50 - 28.10.2010, 10:32) gibt es
HIER (Teil 8 ).
Den neunten Teil mit den Postings 7665 - 8613 (28.10.2010, 10:40 - 09.11.2010, 13:21) gibt es
HIER (Teil 9 ).
Den zehnten Teil mit den Postings 8614 -9565 (09.11.2010, 13:26 - 23.11.2010, 18:50) gibt es
HIER an dieser Stelle (Teil 10).
Den elften Teil mit den Postings 9566 - 10516 (23.11.2010, 18:53 - 07.12.2010, 18:21) gibt es
HIER (Teil 11).
Den zwölften Teil mit den Postings 10517 - 11480 (07.12.2010, 18:27 - 21.12.2010, 13:47) gibt es
HIER (Teil 12).
Den dreizehnten Teil mit den Postings 11481 - 12458(21.12.2010, 13:50 - 13.01.2011, 18:55) gibt es
HIER (Teil 13).
Den vierzehnten Teil mit den Postings 12459 - 13452(13.01.2011, 18:57 - 01.02.2011, 16:48 ) gibt es
HIER (Teil 14).
Den fünfzehnten Teil mit den Postings 13453 - 14415(01.02.2011, 16:54 - 12.02.2011, 21:53) gibt es
HIER (Teil 15).
Den sechzehnten Teil mit den Postings ab 14416 (ab 12.02.2011, 21:57) gibt es
HIER (Teil 16).
Den siebzehnten Teil mit den Postings 15389 - 16352 (28.02.2011, 12:32 - 15.03.2011, 22:24) gibt es
HIER (Teil 17).
Den achtzehnten Teil mit den Postings 16353 - 17392 (15.03.2011, 22:28 - 30.03.2011, 21:27) gibt es
HIER (Teil 18 ).
Den neunzehnten Teil mit den Postings 17393 - 18361 (30.03.2011, 21:37 - 08.04.2011, 12:19) gibt es
HIER (Teil 19 ).
Den zwanzigsten Teil mit den Postings 18362 - 19354 (08.04.2011, 12:25 - 23.04.2011, 20:18) gibt es
HIER (Teil 20 ).
Den einundzwanzigsten Teil mit den Postings 19355 - 20309 (23.04.2011, 20:35 - 10.05.2011, 08:43) gibt es
HIER (Teil 21 ).
Den zweiundzwanzigsten Teil mit den Postings 20310 - 21308(10.05.2011, 08:47 - 21.05.2011, 09:42) gibt es
HIER (Teil 22 ).
Den dreiundzwanzigsten Teil mit den Postings 21309 - 22281 (21.05.2011, 09:46 - 30.05.2011, 13:13) gibt es
HIER (Teil 23 ).
Den vierundzwanzigsten Teil mit den Postings 22282 - 23248 (30.05.2011, 13:16 - 14.06.2011, 17:36) gibt es
HIER (Teil 24 ).
Den fünfundzwanzigsten Teil mit den Postings 23249 - 24236 (14.06.2011, 17:39 - 05.07.2011, 16:33) gibt es
HIER (Teil 25 ).
Den sechsundzwanzigsten Teil mit den Postings 24237 - 25233 (05.07.2011, 16:41 - 20.08.2011, 08:27) gibt es
HIER (Teil 26 ).
Den siebenundzwanzigsten Teil mit den Postings 25234 - 26224 (20.08.2011, 08:30 - 21.09.2011, 14:09) gibt es
HIER (Teil 27 ).
Den achtundzwanzigsten Teil mit den Postings 26225 - 27252 (21.09.2011, 14:20 - 10.11.2011, 10:13) gibt es
HIER (Teil 28 ).
Den neunundzwanzigsten Teil mit den Postings 27253 - 28207 (11.10.2011, 10:23 - 16.01.2012, 09:59) gibt es
HIER (Teil 29 ).
Den dreißigsten Teil mit den Postings 28208 - 29176 (16.01.2012, 10:06 - 02.05.2012, 11:57) gibt es
HIER (Teil 30 ).
Den einunddreißigsten Teil mit den Postings ab 29177 (ab 02.05.2012, 12:05) gibt es
HIER (Teil 31 ).

Die letzten Beiträge des neunten Teils finden sich ab hier:

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/sexualitat-f14/fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-9-t279-940.htm

Oldoldman


Zuletzt von Oldoldman am Di 01 Mai 2012, 23:39 bearbeitet, insgesamt 9 mal bearbeitet

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@karlsson: Habe keinen Dissens mit dir ...!

Beitrag  Demokritxyz am Mi 10 Nov 2010, 02:18

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/sexualitat-f14/fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-10-t285-100.htm#21801

Ich habe lediglich deinen Satz als Aufhänger genutzt, mal den 'Rechtsstaat' kritisch zu hinterfragen, wie 'rechtsstaatlich' er ist, und was es für geschichtliche Hintergründe gibt.

Gerade unter baden-württembergischen Ministerpräsidenten gab es ja erhebliche Auffälligkeiten im Verständnis der Deutschen Geschichte:

http://de.wikipedia.org/wiki/Filbinger-Aff%C3%A4re

http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnther_Oettinger#Filbinger-Trauerrede

Und die Causa Kachelmann zeigt ebenfalls - zumindest für mich - deutliche Auffälligkeiten, die mich nicht an meine Vorstellung von Rechtsstaatlichkeit erinnern.

Deshalb ist die Frage nach strategischem Konzept, Strukturen, Netzwerken, Einflussnahmen et cetera pp. sicher von Interesse, um den Komplex zu verstehen. Dass ist übrigens der einzige Grund, warum ich hier poste.

Und spannend ist für mich die Frage, wer denn Recht behält:

Gabriele Wolff streng rechtstaatlich argumentiert mit: Unschuldig - Freispruch!

Oder ich schauspieldemokratisch interpretiert mit: Unschuldig - Verurteilung!

Wobei ich es ausdrücklich begrüßen würde, wenn Gabriele Wolff Recht behielte. Dieser Prozess geht in seiner eigentlichen Bedeutung über eine Vergewaltigung um Größenordnungen hinaus. Er betrifft - aus meiner Sicht - ganz massive Einflußnahmen auf eine nur theoretisch unabhängige Justiz durch Interessen Dritter ...


Zuletzt von Demokritxyz am Mi 10 Nov 2010, 02:31 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet

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Wahrheitsfähigkeit

Beitrag  Gast am Mi 10 Nov 2010, 02:25

Auch Alice Schwarzer mußte im Frühjahr 2009 schon ein paar Wahrheits-Kröten schlucken, als sie ihre Lieblings-Gerichtspsychologin, die mit ihr in vielen Dingen einig ist, interviewte:

Alice Schwarzer: Frau Prof. Müller-Luckmann, Sie haben sich bereits 1955 als Rechtspsychologin zu dem Thema "Glaubwürdigkeit kindlicher und jugendlicher Zeugen bei Sexualdelikten" habilitiert. Das war damals doch noch gar kein Thema. Ist der sexuelle Missbrauch Ihrer Meinung nach in den letzten 50 Jahren eigentlich mehr geworden?

Das glaube ich nicht. Man redet nur mehr darüber. Ich bin auch der Auffassung, dass man sehr genau unterscheiden muss: zwischen schwerem und weniger schwerem sexuellen Missbrauch. Fummeleien sind ein leichter, eine versuchte oder vollendete Penetration ist ein schwerer Missbrauch. Egal ob vaginal, anal oder oral. Doch da wird heutzutage aus ideologischen Gründen von den professionellen Kinder-Beschützern oft nicht genau genug unterschieden. Hinzu kommt, dass auch das neue Scheidungsrecht mit dem unscharfen Begriff des "Kindeswohls" so manche Mutter verleitet, ihr Kind zu manipulieren. Das ist ein neues Problem.

Bei unserem letzten Interview vor elf Jahren haben Sie gesagt, dass gerade im ¬Bereich der sexuellen Delikte die falschen Anschuldigungen extrem niedrig seien, unter fünf Prozent.

Das würde ich auch heute noch sagen. Mit Ausnahme der beschuldigten Scheidungsväter.
http://www.emma.de/ressorts/artikel/missbrauch-inzest/menschenwuerde-bleibt-auf-der-strecke/

Und was Frau Schwarzer aushält, dürften auch andere Feministinnen ertragen.

Frau Müller-Luckmann hat übrigens ein Buch geschrieben, Erstausgabe 1985, das heute leider nicht mehr up to date ist, dessen Lektüre aber sicher ›zielführender‹ ist als diejenige von Soziopathen-Literatur:

Die große Kränkung. Wenn Liebe ins Leere fällt
Kurzbeschreibung
Hier kommen Frauen zu Wort, die zuviel lieben und darunter leiden, daß sie zu wenig geliebt werden. Hinter dieser Kränkung stehen bestimmte weibliche Beziehungsmuster: Frauen bauen fiktive Manns-Bilder auf, sie überhöhen den Stellenwert des Geliebtwerdens und verlieren so den Kontakt zu den eigenen Bedürfnissen.

Die große Kränkung - k e i n Einzelschicksal!!!, 5. Juni 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die große Kränkung. Wenn Liebe ins Leere fällt. (Broschiert)

Den größten "Trost", den Elisabeth Müller-Luckmann in ihrem Buch anbieten kann, nennt sie schon in den ersten Sätzen: obwohl man es selbst so empfindet, als könne kein Schmerz der Welt tiefer empfunden sein als der eigene, als sei keine Erfahrung "schicksalhafter", keine Kränkung allumfassender, solle man sich stets vor Augen führen, daß es genau so n i c h t ist: diese große Kränkung ist eben k e i n Einzelschicksal, das geschieht unzähligen Menschen überall auf der Welt immer wieder - und: man kann es überleben!
Man entdeckt die eigenen Verhaltens- und vor allem Denkschemata, die man in einer solchen Situation an den Tag legt, sehr genau in dem Buch! Fühlt sich oft regelrecht ertappt. Angenehm, daß Elisabeth Müller-Luckmann keine Patentrezepte anbieten will, sondern offen und direkt ausspricht, daß man durch diesen Schmerz hindurch muß, daß es in so einer Situation auch keine "Gerechtigkeit" gibt. Sie versucht nicht, den Leser mit billigen Plattitüden abzuspeisen.
Wichtig auch ihr Ansatz, deutlich zu machen, daß man durch falsche Erwartungen diese große Kränkung quasi vorprogrammieren kann.
Ein Buch, das in der "Akutsituation" sicher wenig "Trost" bietet - dazu ist es einfach zu schonungslos. Aber es kann - so denke ich- in der Folgezeit wichtige Denkanstöße geben, um die "große Kränkung" konstruktiv zu verarbeiten.
http://www.amazon.de/gro%C3%9Fe-Kr%C3%A4nkung-Liebe-Leere-f%C3%A4llt/dp/3822500038


Zuletzt von Gabriele Wolff am Mi 10 Nov 2010, 02:28 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet

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Schlüssig?

Beitrag  louise am Mi 10 Nov 2010, 02:27

Steffi:Also, richtig schlüssig ist das alles nicht....



Natürlich ist die andere Variante schlüssiger. Das weiß auch Kachelmann. GV usw. streitet er ja nicht ab.

louise

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DEMO

Beitrag  uvondo am Mi 10 Nov 2010, 02:30

Du kannst aber gleich einen Dissenz bekommen. Habe gerade jemanden beauftragt, Deinen gesamten Müll (der kann das) zusamenzutragen.Mann mann man man, männchen, wer soll Dich danach noch retten.??????

uvondo

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@uvondo: Wer ist denn da so stinkig ...?

Beitrag  Demokritxyz am Mi 10 Nov 2010, 02:41

uvondo:

Hi Oldy

können wir es hinbekommen, das DEMO seine Textablassungen auf einem ertra Thread unterbringen. Er macht (wahrscheinblich sein Wille) hier alles kaputt

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/sexualitat-f14/fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-10-t285-120.htm#21805
uvondo:

DEMO

Du kannst aber gleich einen Dissenz bekommen. Habe gerade jemanden beauftragt, Deinen gesamten Müll (der kann das) zusamenzutragen.Mann mann man man, männchen, wer soll Dich danach noch retten.??????

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/sexualitat-f14/fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-10-t285-120.htm#21811
Ja, wer ist da so 'stinkig'? Der kleine oder große uvondo? Und wer hat keine sachlichen Argumente am Text? Der Große? Oder kann der Kleine auch lesen, schreiben und vor allem 'in Vierzeilern denken' ...?

Demokritxyz

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G. Wolff: "Das ständige Reden über den Missbrauch kann auch dazu führen, dass der Schrecken dem Vergessen entrissen wird – vor allem bei Kindern."

Beitrag  Nahr am Mi 10 Nov 2010, 03:00

http://www.sueddeutsche.de/medien/niedersachsen-pressefreiheit-ayguel-oezkan-scheitert-mit-charta-fuer-medien-1.978936


Vorurteil und Vor-Urteil
Gabriele Wolff Heute um 13:34
Meine ۛ»allgemeine Härte gegenüber Frauen« –: ich kann nur ahnen, wie Du diesen Eindruck gewinnen konntest. Vermutlich, weil ich simplifizierende Weltanschauungen ablehne. Sie mögen Orientierung in einer komplexen Welt verschaffen. Die kann man aber nicht gebrauchen, wenn man sich entschlossen hat, als Stafrechtlerin zu wirken.
Dann darf ich Frau Wolff’s (verdrängte) ahnung mal etwas aufhellen:
10.09.2010 Zu der Thematik "Sexueller Missbrauch" ein Spiegelinterview mit einer Oberstaatsanwältin (http://antifeminist.an.funpic.de/phpbb2/viewtopic.php?t=328&sid=34a8967ab989975581f403dea688a895) im Spiegel 14/2006

Oberstaatsanwältin bekennt im Spiegel 14/2006

Gabriele Gordon veröffentlicht unter ihrem Mädchennamen Gabriele Wolff Kriminalromane. Im bürgerlichen Alltag arbeitet die 50-jährige Trägerin des renommierten Friedrich-Glauser-Preises für Kriminalliteratur als Oberstaatsanwältin im brandenburgischen Neuruppin und ist dort zuständig für Jugendschutzdelikte und Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung.
Thema ihres neuen Romans („Ein dunkles Gefühl“. Haymon Verlag, Innsbruck; 252 Seiten; 19,90 Euro) ist die diffizile Ermittlungsarbeit in Fällen von sexuellem Missbrauch.

Spiegel-Interview:

SPIEGEL: Frau Gordon, in Ihrem neuen Krimi schlägt sich Oberkommissarin Friederike Weber immer wieder mit Falschanzeigen wegen Vergewaltigung herum. Spricht daraus Ihre Erfahrung als Oberstaatsanwältin?

Gordon: Ich bearbeite hier in Neuruppin im Jahr ungefähr 200 Anzeigen von Sexualdelikten. Nur 20 kommen zur Anklage, 170 werden eingestellt. In zehn Fällen drehe ich den Spieß sogar um und klage wegen bewusster Falschaussage an.


... SPIEGEL: Für die wirklichen Missbrauchsopfer ist es ein riesiger Fortschritt, dass ihnen heute eher geglaubt und geholfen wird als noch vor fünfzig Jahren. Die Organisation Dunkelziffer geht immerhin von 200 000 missbrauchten Kindern aus.

Gordon: Ich halte die Zahl für übertrieben. Natürlich gibt es sexuellen Missbrauch. Aber niemand kann sagen, wie oft Menschen missbraucht werden, ohne dass es zur Anzeige kommt. Ich rede deshalb vom Hellfeld der Anzeigen – und das ist speziell. In Sorgerechts- und Umgangsverfahren ist es mittlerweile ein Klassiker, dass Mütter ihre geschiedenen Ex-Männer verdächtigen. Neu hinzugekommen sind die Väter, die nun auch die neuen Lebensgefährten der Mütter beschuldigen.

SPIEGEL: Sie erheben Vorwürfe gegen übereifrige Nachbarn und Kindergärtnerinnen. Ist Gleichgültigkeit nicht viel allgegenwärtiger? Immerhin verhungern in Deutschland Kinder bei ihren Eltern, und niemand merkt etwas davon.

Gordon: Das ist ja das Denkwürdige. Obwohl die Folgen grausamer Kindesmisshandlungen genauso schlimm sein können, steht im öffentlichen Bewusstsein das Thema Missbrauch an erster Stelle. Das Wort erfährt eine Inflation; manche Sechsjährige plappern schon ganz locker von Missbrauch. Und so muss ein Mann, der liebevoll mit seinem Enkel umgeht, Angst haben, als Fummel-Opa zu gelten. Gleichzeitig steigt allgemein die Bereitschaft, sich als Opfer zu fühlen. Überall gibt es sie, die Opfer: Rentenopfer, Scheidungsopfer, Opfer der Rechtschreibreform.

SPIEGEL: Zumindest gelegentlich wird die Wahrheitssuche doch wohl auch einen tatsächlichen Missbrauch ans Licht bringen?

Gordon: Natürlich. In den zehn Prozent der Anzeigen, die ich zur Anklage brachte, habe ich noch nie einen Freispruch kassiert.

... SPIEGEL: Für die Opfer sind die Gerichtsverfahren oft eine Tortur. Wie wird ihnen geholfen?

Gordon: Im juristischen Verfahren gibt es ja den Rechtsanwalt als Opferbeistand. Auch Begleitprogramme, in denen man Kindern vor einer Verhandlung den Gerichtssaal zeigt und erklärt, sind wichtig. Und wenn jemand eine Therapie braucht, muss er die selbstverständlich bekommen. Ich weigere mich nur zu glauben, dass jeder Mensch von psychologischer Aufarbeitung zwangsläufig profitiert.

SPIEGEL: Was lässt Sie daran zweifeln?

Gordon: Das ständige Reden über den Missbrauch kann auch dazu führen, dass der Schrecken dem Vergessen entrissen wird – vor allem bei Kindern. Deshalb sollte man den Opfern Therapien nicht pauschal verordnen. Schließlich muss die Wahrheit von dem bewältigt werden, den sie betrifft. Erst heute habe ich ein Gespräch geführt, in dem jemand lieber den Schlussstrich ziehen als die Wahrheit durchfechten wollte. Das muss man akzeptieren.

SPIEGEL: Frau Gordon, wir danken Ihnen für dieses Gespräch
Sexuelle Strafftäter = Eldorado Neuruppin!

Glück für sexualstraftäter in Neuruppin – in Niedersachsen werden ca. 40% der anzeigen - wegen sexuellem missbrauch - zur anklage gebracht. In frau Wolff’s „komplexen Weltbild“ - auf ihrem schreibtisch - von sind es 10%!



@steffi: Man spielt ihr das Lied von Kohle ...?
Demokritxyz Heute um 12:57

Welche Version verkauft sich am besten? Und es soll doch von der Luftgitarrenmeisterin eine eMail vom 2?.03.2010 an Ralf Höcker geben, dass Jörg Kachelmann völlig 'koscher' sei. Oder hab ich das falsch im Hinterkopf - Gabriele Wolff ...?
Natürlich sollte mann im fall Kachelmann zuerst immer dem Kachelmannverteidiger Ralf Höcker (Gabriele Wolff) glauben. Gerade wenn es darum geht, ob Kachelmann „koscher“ ist.


Weisser Ring: Vielen Dank Oldoldman!
Sehr interessant und informativ!
Oldoldman heute

Die in diesem Zusammenhang wohl gefallene Äußerung, er vertrete nur Opfer, ist für den Anwalt problematisch, da er als Organ der Rechtspflege eine solche feinsinnige Unterscheidung wohl nicht machen darf.
Dann ist es noch schöner, dass der Anwalt Thomas Franz aber trotzdem so viel „courage“ besitz, so zu handeln (wenigstens versucht) und es auch so in der öffentlichkeit vertritt!

steffi Heute um 12:51

Aber das mm. Opfer telefoniert ihm hinterher, obwohl doch ein Opfer seinen Peiniger normalerweise nicht hinterher läuft...

Irgendwie ist das hier alles wie verkehrte Welt....
Steffi’s verkehrte Welt:
Steffi, du weißt aber schon, dass Simone Kachelmann NICHT hinterher telefoniert hat, sondern nur ANGEKLINGELT hat, um an hand der klingeltöne zu erfahren, ob sich Kachelmann in Kanada oder in D-land befindet. Aus angst!

Nahr

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Re: Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 10)

Beitrag  Gast am Mi 10 Nov 2010, 03:19

Steffi, du weißt aber schon, dass Simone Kachelmann NICHT hinterher telefoniert hat, sondern nur ANGEKLINGELT hat, um an hand der klingeltöne zu erfahren, ob sich Kachelmann in Kanada oder in D-land befindet. Aus angst!
.
Nahr

Warum sollte Simone Angst haben? Sie wußte bereits von der Polizei das genaue Datum seiner Rückkehr, lt. ihrem eigenen Tagebuch!
Und wenn man anruft - auch wenn man nur feststellen will, wie verzögert der Klingelton geht - hätte er ja rangehen können. Was dann?
Wäre es nicht denkbar, dass, wenn K. die Tat begangen hätte, er sie zurückgerufen hätte? Er hätte unter fadenscheinigen Gründen irgend etwas erzählen oder fragen können...denn schließlich hatte sie ihn ja angerufen und da wäre er immer fein raus gewesen.

Könnte da nicht doch eher die Möglichkeit bestehen, dass er froh war, diese Affaire endlich los zu sein und das ganz, ohne selber den Schlußstrich ziehen zu müssen? Das würde auch erklären, warum er nicht ans Telefon ging bzw. sie auch nicht zurückgerufen hat.. Zumindest ist das eine wahrscheinlichere Variante, bei allem, was bisher öffentlich wurde.





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Rita-Eva Neeser gut unterrichtet? - FOCUS hat gekauft ...?

Beitrag  Demokritxyz am Mi 10 Nov 2010, 03:19

Rita-Eva Neeser, 10.11.2010:

Das ist eine Seite, wo eine Möchtegern Satirikerin sich auf Kosten von Jörg Kachelmann Besucher sichern will, um im Blog-Ranking recht hoch zu schiessen. Wie auch die Förstertusse – die sich freut 14.500 Besucher auf ihrerm Blog zu haben. (Vorreklame für ihren Focus-Artikel)

Die Beiträge sind unsäglich seicht und wertlos, wer genau liest merkt das auch …

http://ritaevaneeser.wordpress.com/2010/11/05/jorg-kachelmann-und-das-chaos-teil-dreiunddreissig/comment-page-2/#comment-7401

Demokritxyz

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Sozialpsychologin Krahé: „Aber seit wann werden Opfer verteidigt? Die Frauen sind nicht die Angeklagten. Aber die Öffentlichkeit denkt so.“

Beitrag  Nahr am Mi 10 Nov 2010, 03:25

http://www.sueddeutsche.de/medien/niedersachsen-pressefreiheit-ayguel-oezkan-scheitert-mit-charta-fuer-medien-1.978936

Faz.net
Justiz-Dilemma
Die einzige Zeugin

Es klingt wie Kapitulation - ein prominenter Jurist warnt davor, Vergewaltigungen anzuzeigen. Tatsächlich empfinden viele Opfer den Prozess als Qual, weil sich alles um ihre Glaubwürdigkeit dreht. Die Justiz steht vor einem Dilemma.
Von Julia Schaaf
Sie hat ihren späteren Vergewaltiger im Auto mitgenommen. Er ist in sie verliebt. Sie, knapp Dreißig, eine attraktive Dunkelhaarige, lässt sich zwar mit Geschenken umgarnen, ist aber nicht interessiert. Er begleitet sie in die Wohnung und fällt über sie her. Er hat früher wegen eines Tötungsdelikts im Gefängnis gesessen; der Gutachter hält ihn für gefährlich, ein Fall für die Sicherungsverwahrung - wenn die Anschuldigungen denn stimmen. Aber ihre Aussage ist widersprüchlich. Sie wirkt unsicher und hat Gedächtnislücken. Die Verteidigung versucht, sie zur Kifferin abzustempeln. Alles dreht sich um nebensächliche Details: Hat er ihr nicht dieses Handy geschenkt? Und warum hat sie dann bei der Polizei behauptet, sie habe es selbst gekauft? Mitten in der Hauptverhandlung lehnt sich einer der Richter nach vorne; mit zornigem Blick geht er die Geschädigte an: Dann habe sie also offenbar nicht die Wahrheit gesagt, allen Belehrungen zum Trotz! „Er hat sie so vorgeführt“, sagt die Berliner Opferanwältin Adelaide Stronk. Der Prozess endet mit einem Freispruch.
Entweder es ist alarmierend. Oder ein Armutszeugnis. Da sitzt vergangene Woche ein ehemaliger Generalstaatsanwalt in einer Talkshow, in der es ausgiebig um den Fall Kachelmann und ganz am Rande um die Nöte von Vergewaltigungsopfern in Partnerschaften geht, und sagt: „Meiner Tochter würde ich im Zweifel raten, nicht zur Polizei zu gehen. Für die Frau ist das eine Tortur. Sie wird durch die Mangel gedreht.“

Aus Angst schrecken viele Frauen vor einer Anzeige zurück

Prompt sprechen Opferschutzverbände von einem falschen Signal. „Das ist das Schlimmste, wenn der Bürger das Vertrauen verliert in Polizei und Justiz“, warnt ein Sprecher des Weißen Rings. Andrea Titz, Oberstaatsanwältin in München und stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Richterbundes, stellt klar: Ohne Anzeige keine Strafverfolgung. „Das führt definitiv dazu, dass Vergewaltiger nicht bestraft werden.“ Eine Gesellschaft, die Verbrecher zur Rechenschaft ziehen will, muss sich wünschen, dass Vergewaltigungen angezeigt werden. Am besten jede. Am besten schnell.
Aus Sicht der Opfer ist die Lage anders. „Für einen ganz großen Teil der Frauen ist eine Anzeige keine Option“, sagt Carola Klein von „Lara“, dem Berliner „Krisen- und Beratungszentrum für vergewaltigte und sexuell belästigte Frauen“. Zu groß sei die Angst, es werde einem nicht geglaubt. Erst kommt die Scham, und am Ende steht man als Lügnerin da.

Der Umgang mit den Betroffenen ist behutsamer geworden

Dabei hat sich schon vieles verbessert. Jedem Vergewaltigungsopfer steht auf Staatskosten ein Anwalt zu. Bei der Polizei ist es mittlerweile üblich, dass auf Wunsch Beamtinnen die Vernehmung durchführen. Der Umgang mit den Betroffenen ist behutsamer geworden. „Ich glaube, dass sich ein ganz entscheidender Wandel im Bewusstsein vollzogen hat“, sagt die Flensburger Oberstaatsanwältin Ulrike Stahlmann-Liebelt. Als sie sich vor zwanzig Jahren erstmals mit Sexualstraftaten befasste, stand auf Ermittlungsakten „angebliche Vergewaltigung“. Der Polizei war gar nicht bewusst, wie viel Misstrauen dem Opfer gegenüber in dieser Formulierung steckte. Heute ersparen in Flensburg Videovernehmungen durch speziell geschulte Kriminalbeamte den Opfern Mehrfachbefragungen. Das ist nicht überall Standard. Und natürlich, Fortbildungen zum Trotz: Befragungstechnik hat etwas mit Einfühlungsvermögen zu tun; Rüpel und Machos gibt es immer. Verteidiger, die im Gerichtssaal plötzlich auf den kurzen Rock des Opfers hinweisen. Manchmal sagen Ermittler einer Geschädigten ins Gesicht, sie sei doch psychisch krank.
Das alles allerdings hat Hansjürgen Karge nicht gemeint, als er bei „Anne Will“ über eine Tochter, die er nicht hat, die Polizei und Vergewaltigungen sprach. „Ich habe nicht über Missstände bei der Justiz geredet“, sagt der einstige Generalstaatsanwalt. „Die Strafprozessordnung ist nicht geeignet, die Frauen zu schützen.“ Karge sagt auch: „Der Staat ist überfordert.“ Und: „Ich habe keine Lösung.“

Das Opfer selbst wird zum wichtigsten Beweismittel

Das Dilemma der Justiz ist ein strukturelles. In den meisten Vergewaltigungsfällen gibt es weder objektive Beweise noch unbeteiligte Zeugen. Nur wenige Frauen lassen sich vom Arzt untersuchen, um Spuren zu sichern. Viele haben längst geduscht. Dadurch wird das Opfer selbst zum wichtigsten Beweismittel. Weil kaum ein Täter geständig ist, steht dann Aussage gegen Aussage. In diesem Fall stellt der Bundesgerichtshof besonders hohe Anforderungen an die Glaubwürdigkeit. Frauen in die Mangel zu nehmen, wie Karge es nennt, hat also System: Details der Tat, kritische Nachfragen, mitunter sogar zum sexuellen Vorleben, gehören zwangsläufig zum Ritual jeder Hauptverhandlung.
Das Drama für die Betroffenen ist, dass viele an gängigen Kriterien wie Konsistenz und Logik scheitern, schon weil sie an einem Trauma leiden. Da das Gehirn in Bedrohungssituationen anders arbeitet, funktioniert anschließend auch das Gedächtnis nicht normal. Der Erinnerung fehlen Details, Schilderungen bleiben unschlüssig. Das verhindert in vielen Fällen, dass Anklage erhoben wird.

Jedes Jahr werden in Deutschland etwa 8000 Vergewaltigungen angezeigt

Aber selbst dann bleibt fraglich, ob ein Prozess die seelische Heilung fördert. Es gibt Frauen, die Stärke daraus beziehen, die Schmach des Schweigens abzustreifen und selbst zur Handelnden zu werden. Für andere ist es eine Qual, immer wieder neu ihre Pein durchleben zu müssen. Manchmal wird die Befragung vor Gericht als Kontrollverlust erlebt - wie die Tat selbst. „Dadurch können Traumatisierungen eintreten, die schwerer zu behandeln sind als das ursprüngliche Ereignis“, sagt Beraterin Klein.
In der Fachwelt hat sich deshalb durchgesetzt, dass Betroffene selbst entscheiden, ob sie Anzeige erstatten wollen. „Die Frauen sollen wissen, was auf sie zukommt, und die Grundbotschaft ist: Da muss niemand alleine durch“, sagt Katja Grieger vom Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff). Das Risiko, dass es keine Verurteilung gibt, ist hoch. Jedes Jahr werden in Deutschland etwa 8000 Vergewaltigungen angezeigt. In nicht einmal 1500 Fällen reicht die Beweislage für einen Prozess; gut 1000 Verfahren enden mit einer Verurteilung. Fachleute sprechen von einer Gerechtigkeitslücke. Der bff hat deshalb - lange vor den Vorwürfen gegen Kachelmann - für Anfang September einen Kongress geplant, auf dem Justiz und Polizei, Wissenschaft, Politik und Beratung gemeinsam über mögliche Verbesserungen nachdenken sollen. Die einen fordern verpflichtende Fortbildungen für Richter. Andere halten es für überfällig, die Aussagepsychologie mit Erkenntnissen der Traumaforschung nachzurüsten. Viel wäre schon gewonnen, würden bestehende Opferschutzgesetze konsequenter angewendet.

Trotz Beweisen werden viele Verfahren eingestellt

Barbara Krahé, Professorin für Sozialpsychologie in Potsdam, sagt: „Es fehlt eine Auseinandersetzung mit stereotypen Vorstellungen von Vergewaltigung.“
Erstes Beispiel: Eine Studentin lernt in ihrer Stammkneipe einen Mann kennen. Man trinkt miteinander, und sie nimmt ihn mit nach Hause. Im Lauf der Nacht wird er gewalttätig. Er fesselt sie. Er schlägt sie. Ein Nachbar, der Lärm gehört hat, wird ihr später raten, Anzeige zu erstatten. Es gibt sogar Beweise, die ihre Aussage stützen. Verletzungen. Das Chaos daheim. Die Frau zeigt schwere Symptome eines Traumas und kann ihr Studium nicht beenden. Trotzdem wird das Verfahren eingestellt. Der mutmaßliche Täter ist ein netter, eloquenter Typ. Spielchen seien das gewesen in jener Nacht, sagt er bei der Vernehmung, freiwillig, einvernehmlich - die Frau habe darauf gestanden. Die Polizei glaubt ihm.

Gängige Klischees erhöhen die Chancen einer Verurteilung

Zweites Beispiel: Die Frau ist beinahe sechzig und schon oft von ihrem Partner geschlagen worden. Man schläft getrennt. Eines Nachts steht er plötzlich in ihrem Zimmer und vergewaltigt sie. Noch im Nachthemd unter Schock rennt sie auf die Straße und fährt im Taxi zur Polizei. Juristisch ist die Sache knifflig, starr vor Schreck hat sie sich nicht einmal gewehrt. Das bringt Anklagen oft zu Fall. Das Gericht verhängt eine Haftstrafe.
Studien belegen, dass die Chancen auf Verurteilung eines Vergewaltigers steigen, je mehr Opfer, Tat und Täter gängigen Klischees entsprechen. Die Sozialpsychologie spricht deshalb von Vergewaltigungsmythen, die auch die Entscheidungen der Profis prägen: Als „richtige Vergewaltigung“ gehe am ehesten durch, wenn ein Unbekannter nachts hinter einem Busch hervorspringt. De facto passieren viele Taten daheim; vielleicht ein Drittel der Täter sind Fremde. Dazu kommen allgemein verbreitete Vorstellungen, die dem Opfer eine Mitschuld geben und den Täter entlasten, à la: Frauen bezichtigen Männer der Vergewaltigung, um sich zu rächen. Wenn Frauen sich zieren, wollen sie trotzdem. Wer einen Mann nach Hause mitnimmt, braucht sich nicht zu wundern, wenn der sein Recht einfordert. Und natürlich der Minirock - das Mädel hat doch provoziert!

Die Quote der Falschbeschuldigungen wird maximal auf zehn Prozent geschätzt


In der Kachelmann-Talkshow stellte Moderatorin Will eine Opferanwältin vor, die schon in vielen Fällen „Frauen verteidigt“ habe. „Das war bestimmt ein Versprecher“, sagt die Sozialpsychologin Krahé. „Aber seit wann werden Opfer verteidigt? Die Frauen sind nicht die Angeklagten. Aber die Öffentlichkeit denkt so.“ Die Quote der Falschbeschuldigungen schätzt sie auf maximal zehn Prozent.
Rechtsanwältin Adelaide Stronk muss morgen zu einer Berufungsverhandlung. Eigentlich lief bisher alles ideal. Das Opfer fühlte sich gut behandelt, von der Polizei, vom Gericht. Am Ende des Prozesses stand eine hohe Haftstrafe. Trotzdem zweifelt die junge Frau heute, ob Anzeigen zu empfehlen seien. Das dauere alles so unerträglich lange. Und dann sind da diese Fotos, die der Vergewaltiger machte, nachdem er sie betäubt hatte, Nahaufnahmen ihres Intimbereichs. Sie fragt: „Müssen die jetzt schon wieder alle angucken?“
Text: F.A.S.
http://www.faz.net/s/Rub77CAECAE94D7431F9EACD163751D4CFD/Doc~E645936ABDDA94F1F85B1DB9415FBD625~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Die Quote der Falschbeschuldigungen schätzt Barbara Krahé, Professorin für Sozialpsychologie auf maximal zehn Prozent.
Jedenfalls fühlt sich Frau Gabriele Wolff recht unbedarft - mit ihren 90% der Einstellungen...

Nahr

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Wahrheitsfindung

Beitrag  Gast am Mi 10 Nov 2010, 03:30

steffi Heute um 12:29

Da hat Simone ausgesagt, dass er absolut ruhig war bei der Tat, Frau Greuel vermutet, dass ein krankhafter Narzisst genau so ruhig und überlegt reagiert und handelt.
Und nun behauptet eine Frau, dass der K. kurz vor seinem Abflug - also rund 12 Stunden nach der Tat völlig aufgelöst wirkte? Aber 1 - 2 Stunden nach der Tat erschien er im Hotel, freundlich und ganz normal...

Hat Jemand eine Erklärung für diese Widersprüche in den Aussagen?
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/sexualitat-f14/fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-10-t285-100.htm#21791

Das läßt sich recht einfach erklären.
WIE GEFÄHRLICH WIRD IHRE AUSSAGE FÜR KACHELMANN?
fragte schon BILD am 9.11.2010.

Und eigentlich sollte die Antwort: „gar nicht.“ jedermann einleuchten, wenn man den Sachverhalt berücksichtigt und ein wenig von Erinnerungspsychologie versteht:

Birkenstock zitierte aus den Akten: „So habe ich ihn noch nie erlebt. Ich dachte, es sei was Schlimmes mit den Kindern oder der Mutter.“ Die genauen Worte des Gesprächs habe die Zeugin allerdings nicht mehr wiedergeben können. Auch sei ihr erst später klar geworden, dass sie mit Kachelmann offensichtlich wenige Stunden nach der angeblichen Tat telefoniert haben musste.
http://www.welt.de/vermischtes/prominente/article10807430/Schaulaufen-der-Ex-Geliebten-von-Joerg-Kachelmann.html

Man stelle sich folgenden Sachverhalt vor: es gibt ein ausgesprochen kurzes Telefonat alltäglichen Inhalts (nach den Zeitungsberichten soll er sie angerufen haben und nicht umgekehrt; verläßlich scheint mir das nicht zu sein) am 9.2.2010. Am 23.3.2010, 6 Wochen später, erfährt man, daß der Gesprächspartner festgenommen worden ist. Nehmen wir an, daß einem zur selben Zeit auffällt, daß das letzte Telefonat, das mangels irgendeiner besonderen Bedeutung aus dem Kurzzeitgedächtnis herausgefallen, aber auch nicht im Langzeitgedächtnis gelandet ist, kurz nach der angeblichen Tat geführt worden sein muß: sofort setzt das Nachdenken ein.

Da muß mir doch was aufgefallen sein! Wie klang er denn? Was kann er gesagt haben? Ach, da gibt es doch noch eine Mail vom selben Tag: „Es geht mir nicht gut.“ Das wird er am Telefon doch auch gesagt haben, oder?

Ein solches Erinnern ist immer zugleich Rekonstruktion, gespeist aus der momentanen Überzeugung, daß der Gesprächsteilnehmer zu Unrecht bezichtigt wurde, sowie den Überschreibungen des Gedächtnisses durch nachträgliche Informationen und eine Veränderung der eigenen Stellung gegenüber dem Gesprächspartner.
Am 23.3. war für die Zeugin die Sache noch eindeutig:
Als sie erfuhr, dass Kachelmann in Untersuchungshaft sass, schrieb die Försterin an seinen Medienanwalt, der Jörg sei niemals gewalttätig, sondern immer freundlich, höflich und nett gewesen.
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Belastende-Tage-fuer-Joerg-Kachelmann/story/19028932/print.html

Was bis zum August, als sie sich bei der Staatsanwaltschaft meldete, in ihr vorging, ob sie evt. enttäuscht war darüber, daß JK sich nach seiner Entlassung nicht gemeldet hat –: das alles wissen wir nicht. Kann sein, daß sie das Beispiel Viola/Isabella und Anja inspirierte; kann sein, daß sie wegen ihrer beruflichen Perspektivlosigkeit ( trotz Green Card-Gewinns im Jahr 2009 für die USA und eines weiteren Miami-Aufenthalts nach der Weltreise 2009 hat sich dort offenbar nichts Weiterführendes ergeben) einen Handlungsimpuls verspürte; kann sein, daß ihr angekündigtes Buch-Projekt mediale Aufmerksamkeit benötigte, kann sein, daß ihr durch das Herannahen des ›dreißigsten Jahrs‹ (heute ist Bachmann-Tag!) bewußt wurde, daß man sein Leben nicht mehr bei Muttern auf dem Ponyhof verbringen sollte – alles Spekulation.

Gewiß ist nur, daß die im August vorhandene Erinnerung an das Gespräch im Februar von der aktuellen Situation geprägt sein muß – das ist ein völlig normaler Vorgang. Jetzt hat sich die Zeugin festgelegt und ist sich subjektiv „ganz sicher“. Zweifel läßt sie nicht mehr aufkommen – nur der besten Freundin gegenüber wurden sie einen Tag nach ihrer Aussage offenbart.
Was diese dann bewog, sich mit dieser Information an die Verteidigung zu wenden, wissen wir ebenfalls nicht.
So schwierig ist Wahrheitsfindung nun mal, wenn man es nur mit Zeugen und dem fehlbaren, leicht zu manipulierendem Gedächtnis zu tun hat.

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Birkenstock kennt den Preis - ist nicht heiß ...!

Beitrag  Demokritxyz am Mi 10 Nov 2010, 03:31

Welt online, Hannelore Crolly, 10.11.2010:

"Für ein paar lumpige Euro"
Empörung im Kachelmann-Prozess: Eine Zeugin hat einen Exklusivvertrag mit einer Illustrierten abgeschlossen

Mannheim - Als der Mannheimer Richter Michael Seidling am Morgen die längst zur Routine gewordene Frage gestellt hatte, war im Publikum nicht einmal mehr Unmut zu spüren. "Wünschen Sie einen Ausschluss der Öffentlichkeit?", hatte der 60-jährige Jurist die Ex-Geliebte von Jörg Kachelmann gefragt, die an diesem Tag im Zeugenstand saß.

Zu Beginn des Vergewaltigungsprozesses gegen den Wettermoderator war bei dieser Frage meist ein empörtes Raunen durch die Reihen gegangen, weil die Beobachter wussten, dass sie gleich wieder vor den Gerichtssaal gesetzt werden würden. Doch nach 13 Verhandlungstagen hatten sich Zuschauer und Journalisten mittlerweile daran gewöhnt, dass das Gericht den Schutz der Persönlichkeitsrechte aller Beteiligten höher einschätzte als das Interesse der Öffentlichkeit. Umso größer war dann aber die Empörung, als sich am Abend ein Gerücht bestätigte, das vom Nachmittag an die Runde im Foyer des Landgerichts gemacht hatte: Eben jene Zeugin Katharina T., die am Morgen so nachdrücklich den Ausschluss der Öffentlichkeit beantragt hatte, um ihr Privatleben zu schützen, hatte einen Exklusivvertrag mit einer Illustrierten geschlossen. Dort wollte sie ihre Geschichte mit Jörg Kachelmann erzählen - gegen Geld. Der ohnehin schon so skurrile Prozess um den Wettermoderator, der seine 37-jährige Ex-Freundin Claudia D. vergewaltigt haben soll, droht endgültig zum bizarren Spektakel zu werden. Denn eigentlich darf das, was in nicht öffentlichen Sitzungen vor Gericht besprochen wird, von keinem Beteiligten nach draußen getragen werden.

Kachelmanns Anwalt Reinhard Birkenstock wirkte erschöpft, als er am Abend nach einem langen Verhandlungstag aus dem Gerichtssaal trat. "Ja", bestätigte er, es gebe einen Exklusivvertrag der Zeugin mit einem Magazin. Solche Abmachungen müssten dem Gericht eigentlich grundsätzlich bekannt sein. Doch er selbst habe auch davon erst erfahren, als ihn ein Journalist während der Pause im Foyer auf das Gerücht ansprach. Daraufhin habe er in nicht öffentlicher Sitzung nachgefragt und die Bestätigung erhalten. "Dem Gericht liegt jetzt der Vertrag vor", sagte Birkenstock. Er selbst habe ihn gesehen, er wisse sogar, wie viel die Illustrierte der Frau zahle.

Nach anfänglicher Zurückhaltung fand der Anwalt dann immer deutlichere Worte für das Verhalten der 29-jährigen Umweltwissenschaftlerin aus dem deutschen Nordosten, die vor Gericht ihren Beruf mit "Försterin" angegeben hatte. "Ich halte das für einen Akt der Missachtung des Gerichts", sagte Birkenstock. "Für ein paar lumpige Euro" wolle die Frau, die seit 2006 mit Kachelmann liiert gewesen sein soll, ihre "Story" verkaufen. Es bestehe der Verdacht oder zumindest Eindruck, dass die Zeugin den Ausschluss der Öffentlichkeit vor allem deshalb gewünscht habe, um ihren Informationen nicht die Exklusivität und damit den finanziellen Wert zu nehmen.

"Das Gericht muss nun bewerten, was das über die Glaubwürdigkeit der Zeugin aussagt und darüber, in welcher Weise sie das Gericht respektiert", urteilte Birkenstock. Mit der "mühsamen und oft nicht so unterhaltsamen Wahrheitsfindung", die das Gericht zu betreiben habe, dürfe das Vorgehen auf jeden Fall nicht verwechselt werden. Ob die Frau ihr Intimleben in der Illustrierten ausbreiten wird, sei zwar offen. Grundsätzlich dürfe nichts aus dem Privatleben seines Mandanten publiziert werden. In einem solchen Fall werde Kachelmanns Medienanwalt Ralf Höcker sofort Widerspruch einlegen.
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Die 29-jährige Frau, die Kachelmann offenbar 2006 bei der Einweihung einer Wetterstation kennenlernte, suchte allerdings in ihrem bisherigen Leben schon fleißig die Öffentlichkeit. Um eine Allee in Brandenburg zu schützen, hatte sie sich einmal über Weihnachten und Silvester in einem großen Ahornbaum verschanzen wollen; die Polizei hatte die Baumschützerin vor großem Presseaufgebot aus der Krone geholt. Außerdem war die Frau mit dem Künstlernamen "Leni Krawitzkowsky" vor vier Jahren Deutsche Meisterin im Luftgitarrenspiel und deshalb auch zu Gast bei Günther Jauch. Im Internet gibt es einen Blog von ihr samt Fotos, die sie beispielsweise Arm in Arm mit Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck zeigen. Sie schauspielert gern, reist viel, bietet T-Shirts an mit Fotos, die sie auf ihren Touren um die Welt gemacht hat. Ihren Blog schmückte sie mit der Goethe-Zeile: "Glücklich allein ist die Seele, die liebt."

Die 29-Jährige war am Montag den ganzen Tag, insgesamt mehr als sieben Stunden, von der Strafkammer vernommen worden. Denn sie soll am Tag nach der mutmaßlichen Vergewaltigung mit Kachelmann telefoniert und ihn bei diesem Gespräch als "aufgelöst und gestresst" beschrieben haben. Das würde sie - von einer Hotelangestellten abgesehen - womöglich zur ersten Person machen, die nach der angeblichen Tat mit Kachelmann sprach. Sie soll im August die Staatsanwaltschaft kontaktiert haben, als ihr klar wurde, wie nah ihr kurz vor Kachelmanns Abflug nach Kanada geführtes Telefonat an der angeblichen Vergewaltigung lag.

Heute wird eine Freundin von Katharina T. gehört, mit der die Frau über dieses angeblich so auffällige Telefongespräch geredet haben soll. Dabei habe sich der Eindruck, Kachelmann sei seltsam und aufgelöst erschienen, deutlich relativiert, hatte Anwalt Birkenstock zu Beginn des Prozesses vor Gericht gesagt. Aus diesem Grund hatte er die Ladung der ursprünglich nicht als Zeugin eingeplanten Freundin beantragt.

http://www.welt.de/print/die_welt/vermischtes/article10840595/Fuer-ein-paar-lumpige-Euro.html

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Ministerin Schröder ./. Feministin Schwarzer

Beitrag  Demokritxyz am Mi 10 Nov 2010, 03:57


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"Birkenstock bediene sich jedoch ziemlich unkonventioneller Methoden an der Grenze der Legalität"

Beitrag  Nahr am Mi 10 Nov 2010, 04:04

http://www.sueddeutsche.de/medien/niedersachsen-pressefreiheit-ayguel-oezkan-scheitert-mit-charta-fuer-medien-1.978936

Ein guter Mensch zu sein,
gilt hierzulande als Dummheit,
wenn nicht gar als Schande
Erich Kästner
50 Jahre später:
Der Ehrliche ist der Dumme
Buch: U. Wickert
Also nicht ganz neu:
Die Schlauen:
Jörg Kachelmann: „Ich verweigere die Aussage“
Birkenstock: "Birkenstock bediene sich jedoch ziemlich unkonventioneller Methoden an der Grenze der Legalität," die ich so in meinen über 20 Jahren als Richter noch nie erlebt habe"
http://www.stern.de/panorama/prozess-gegen-joerg-kachelmann-der-birkenstock-haut-se-alle-raus-1621056.html


von Demokritxyz am Mi 10 Nov 2010, 15:31

Welt online, Hannelore Crolly, 10.11.2010:

"Für ein paar lumpige Euro"

Empörung im Kachelmann-Prozess: Eine Zeugin hat einen Exklusivvertrag mit einer Illustrierten abgeschlossen

Birkenstock. "Für ein paar lumpige Euro" wolle die Frau, die seit 2006 mit Kachelmann liiert gewesen sein soll, ihre "Story" verkaufen.

In einem solchen Fall werde Kachelmanns Medienanwalt Ralf Höcker sofort Widerspruch einlegen.
Für wieviel NICHT-"lumpige Euro" hat sich denn Birkenstock kaufen lassen - für SEINE "lumpige" Schmutzkampagne?

Und dann gebetsmühlenartig laut brüllen: Höcker...
Wie elendig schlecht muss es um herrn Kachelmann stehen!


Luftschloss - Grüße aus der Unterwäsche ...?

von Demokritxyz am Mi 10 Nov 2010, 15:44
Ach ja, es geht dem abend zu...

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Verhandlungstag 10.11.10

Beitrag  Gast am Mi 10 Nov 2010, 04:04

Bin soeben nach Hause gekommen. Das war mal ein richtig aufregender Tag am Gericht und es gibt sehr viel zu berichten. Ich muss noch ein wenig überlegen wie ich das am besten angehe. Habe fast wörtlich alles mitschreiben können und dieses Mal auch den Sinn verstanden……….. Cool

Das würde jedoch den Rahmen sprengen, sind alleine schon 8-9 volle DIN A4 Seiten. Werde eine sinnvolle Zusammenfassung schreiben und diese hier einstellen. Dann könnt ihr fragen, oder ich nehme mir die Zeit und schreibe alles genau auf. Falls Bedarf besteht!

Jetzt muss ich jedoch erst etwas essen, nen Kaffee trinken und dann setze ich mich dran.

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Rita schlecht und FAZ besser unterrichtet? - Bunte kaufte ...?

Beitrag  Demokritxyz am Mi 10 Nov 2010, 04:06

FAZ.NET, 10.11.2010:

Kachelmann-Prozess

Frauenärztin des Opfers sagt aus
„Beginnende Hämatome an den Oberschenkeln“ und eine „Kratzspur“ am Hals: Im Prozess gegen Jörg Kachelmann wurde die Gynäkologin des mutmaßlichen Opfers vernommen. Ähnliche Verletzungen habe sie auch schon bei einem anderen Vergewaltigungsopfer gesehen, sagte sie.

10. November 2010

Der Prozess gegen Jörg Kachelmann ist am Mittwoch mit der Vernehmung einer Gynäkologin fortgesetzt worden, die das mutmaßliche Opfer untersucht hatte. Die 37 Jahre alte Radiomoderatorin wirft dem 52 Jahre alten früheren Fernsehmoderator vor, sie Anfang Februar in ihrer Schwetzinger Wohnung mit einem Messer bedroht und vergewaltigt zu haben. Davon geht auch die Anklage aus, die Verteidigung spricht von einer Falschbezichtigung.

Wie die Gynäkologin der Heidelberger Frauenklinik sagte, habe die Patientin am Morgen nach der mutmaßlichen Tat beginnende Hämatome an beiden Oberschenkeln gehabt. Ähnliche Verletzungen, so berichtete die Ärztin, habe sie auch schon bei einem anderen Vergewaltigungsopfer gesehen. Außerdem sei eine Verletzung am Hals - „vergleichbar mit einer Kratzspur“ - erkennbar gewesen.

Streit über Rolle der Medien

Die Patientin sei „sehr ruhig und gefasst gewesen“. Sie habe weder den Namen des mutmaßlichen Täters noch Genaueres zum möglichen Tathergang berichtet. Die Patientin habe lediglich gesagt, dass es am Abend Streit mit ihrem Freund gegeben habe und er sie gegen 2 Uhr vergewaltigt und mit einem Messer bedroht habe. Bei den Untersuchungen des Unterleibs seien ihr keine Verletzungen aufgefallen, sagte die Ärztin vor dem Mannheimer Landgericht.

Befragt werden sollte am Mittwoch auch eine Freundin jener Försterin, die einst eine Geliebte Kachelmanns war und am Montag ausgesagt hatte. Das Gericht erhofft sich von der Vernehmung Aufschlüsse über die Glaubhaftigkeit der Aussage der Försterin, die über einen Anruf Kachelmanns am Tag nach der mutmaßlichen Tat berichtet haben soll; möglicherweise war sie die letzte, die vor Kachelmanns Abflug nach Kanada, wo er bei den Olympischen Winterspielen als Wettermoderator tätig war, mit ihm sprach.

Zudem wurde am Mittwoch wieder einmal über die Rolle der Medien in dem Prozess gestritten. Anlass war nun ein Exklusivvertrag, den die Försterin vor ihrer Vernehmung mit der Zeitschrift „Bunte“ abgeschlossen hatte, wie die Zeugin am Montag zugegeben hatte. Dies sei eine „Unverschämtheit und Missachtung des Gerichts“, sagte einer der Verteidiger Kachelmanns. Der Staatsanwalt kritisierte daraufhin seinerseits die Pressearbeit der Verteidigung; ein „medialer Berater“ Kachelmanns habe ihm schon vor Anklageerhebung mitgeteilt, dass die Verteidigung im Falle einer Anklage an die Presse gehen werde. „Er hat auch gesagt, dass das zum Teil auf dem Rücken der Nebenklägerin erfolgen werde.“

Text: FAZ.NET mit dpa/dapd
Bildmaterial: dpa

http://www.faz.net/s/Rub77CAECAE94D7431F9EACD163751D4CFD/Doc~EC5CE1A62187C43E7A96755B24F5BCE0A~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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@Demo: Sekundärquellen manchmal problematisch...

Beitrag  Oldoldman am Mi 10 Nov 2010, 04:07

1. Der von Dir gepostete Ausszug aus dem Wiki-Beitrag über den WR betrifft nicht die Handhabung oder die Intention des WR, sondern stellt fest, daß der WR die Ausdehnung der Opferanwaltsregelung, die bis 2009 auf Tötungs- und Sexualdelikte beschränkt war, auf weitere Delikte anstrebt. Richtig gelesen muß das Zitat nämlich lauten:
Der Verein kämpft um ein stärkeres gesellschaftliches Bewusstsein für die Situation der Geschädigten und setzte bisher mehr als 45 Mio. Euro für das öffentliche Eintreten für Opferbelange ein. Der WEISSE RING fordert von Politik, Justiz und Verwaltung die Verbesserung der rechtlichen und sozialen Situation von Kriminalitätsopfern und ihrer Angehörigen. Im Einzelnen:
Eine gesetzliche Verankerung der Informationspflicht zu Opferrechten und -ansprüchen
[...]
Einen Opferanwalt auf Staatskosten
Dieser wichtige Schutz der Persönlichkeitsrechte der Geschädigten ist bisher auf versuchte und vollendete Tötungsdelikte sowie Sexualdelikte beschränkt.
Ausreichenden Opferschutz im Verfahren gegen Jugendliche
[...]
_______________
vgl.: http://de.wikipedia.org/wiki/Weisser_Ring#Unterst.C3.BCtzung_von_Projekten_der_Schadenswiedergutmachung_und_des_T.C3.A4ter-Opfer-Ausgleichs
2. Der Wiki-Beitrag ist, wie der von mir gepostete Gesetzestext zeigt, trotz der erst neuerlich stattgefundenen Überarbeitung nicht mehr Uptodate.
Demokritxyz @ Oldoldman, 10.11.2010, 13:31 h, schrieb:Es gibt aber (bislang) nur einen zweiten Rang: Vergewaltigung. Weil hier aber nicht differenziert wird (es gibt eine breite Palette von Vergewaltigungen - von du Ar.schloch bis ebenfalls bleibende Körperschäden), habe ich (in mehreren Postings) u.a. die Fragen aufgeworfen, ob der WEISSE RING e.V. frauenfreundlich sei und möglicherweise in der Causa Kachelmann die Marschroute der Justiz determiniere ...?
Woher nimmst Du diese Rangordnung (Platz 1: Tötung; Platz 2: Vergewaltigung; Platz 3 bis n: nicht besetzt)? Weder dem Beitrag bei WikiPedia noch den Seiten des WR habe ich eine derartige Differenzierung entnehmen können. Leider nur aus dem Hinterstübchen und daher ohne Zitatbeleg: Eine der Hauptaufgaben des WR bestand seit seiner Gründung gerade darin, Opfern von Gewalttaten, die im Kampf mit Behörden, Krankenkassen und sonstigen Versicherern mittellos auf der Strecke zu bleiben drohten, zu helfen, finanzielle Unterstützung für Reha-Maßnahmen, behindertengerechte Umbauten in der Wohnung u. dergl. mehr zu erhalten. Daneben ging es um Unterstüztungsleistung bei Kindesmißbrauch und Sexualstraftaten gegenüber Erwachsenen. Leider differenzieren die Jahresberichte des WR (vgl.: https://www.weisser-ring.de/internet/weisser-ring-e-v/finanzbereich/index.html) nicht danach, für welche Deliktsgruppen etwa welche Beträge aufgewendet werden. Aber der nachfolgende Text des WR entspricht meiner Erinnerung nach den Absichten des WR seit seiner Gründung:
So hilft der WEISSE RING

Die Hilfsmöglichkeiten des WEISSEN RINGS sind vielfältig und werden in jedem einzelnen Fall auf die besondere persönliche Situation des Opfers abgestimmt. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sind oft die ersten Menschen, die sich um Kriminalitätsopfer kümmern und mit denen die Betroffenen über ihre Probleme sprechen können. Schon ein Telefongespräch, der Besuch am Krankenbett, die Hilfestellung im Umgang mit den Behörden – einfach das Gefühl, als Opfer einer Straftat nicht „vergessen“ zu sein, können den Betroffenen wieder neuen Mut und Hoffnung geben. Wer Opfer einer Straftat geworden ist, hat oft auch mit Kleinigkeiten des täglichen Lebens zu kämpfen, die plötzlich zu großen Problemen werden können. Hier leisten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des WEISSEN RINGS schnelle und unbürokratische Hilfe dann, wenn sie am nötigsten ist.

All diese Hilfen werden durch die ehrenamtlichen Kräfte des WEISSEN RINGS vor Ort geleistet. Ihren direkten Ansprechpartner finden Sie, wenn Sie in der rechten Spalte Ihre Postleitzahl bei "Ansprechpartner vor Ort" eingeben.
___________
Quelle: https://www.weisser-ring.de/internet/opferhilfe/index.html
Was die "breite Palette von Vergewaltigungen" angeht, wie Du sie skizzierst, nun, das nehme ich mal als rhetorisches Stilmittel....

Fast als PS.:
Ich habe soeben ein Telefonat mit der Bundesgeschäftsstelle des WR als Reaktion auf meine Anfrage geführt. Ein ganz wesentliches Ergebnis dieses Telefonates:
Die (Kron-)Zeugin Simone ist nicht als "Opfer" beim WR gelistet und erhält von dort keine Unterstützung.
Die Vermittlung des RA Franz ist nicht durch den WR erfolgt, sondern über andere, dem WR nicht bekannte Stellen.
Die Vermittlung des Prof. Seidler ist ebenfalls nicht über oder unter Mithilfe des WR erfolgt.

Eine Zusammenfassung des Gesprächs unter Einschluß des Textes meiner Anfrage folgt gesondert zu späterer Stunde.

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Maschera, ich freue mich! - Herzlichen Dank ...!

Beitrag  Demokritxyz am Mi 10 Nov 2010, 04:08

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Maschera

Beitrag  Gast am Mi 10 Nov 2010, 04:14

Schön, dass Du heute erfolgreich warst und ich freu mich auf Deinen Bericht.

Herzlichen Dank schon mal vorab Blumen

P.S. laß Dir den Kaffee schmecken. Kaffee oder Tee

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Re: Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 10)

Beitrag  Gast am Mi 10 Nov 2010, 05:02

Im Kachelmann-Prozess ist am Mittwoch eine Freundin einer Geliebten des Wettermoderators befragt worden. Thema war ein Telefongespräch, das die Geliebte Katharina T., eine 29-jährige Försterin, und Kachelmann am 9. Februar 2010 geführt hatten - das war am Tag nach der mutmasslichen Vergewaltigung von Sabine W. Und über dieses Telefongespräch hatten sich Katharina T. und deren Freundin unterhalten.

Nach Angaben der Geliebten machte Kachelmann beim Telefongespräch einen gestressten und fahrigen Eindruck. «Seine Stimme klang komplett aufgelöst. (...) Ich habe gedacht, dass etwas Schlimmes passiert sein musste», hatte Katharina T. bereits der Polizei erzählt. Noch am selben Februarmorgen schickte Kachelmann ihr ein SMS: «Mir geht es nicht gut». Deren Freundin bestätigte im Wesentlichen diese Darstellung bei der Befragung durch das Landgericht Mannheim. Wie die 23-jährige Studentin weiter erklärte, sei Katharina T. irritiert gewesen, dass Kachelmann angerufen habe, nachdem sie ihre lose Beziehung im Januar beendet hatten. Die Beziehung zwischen Kachelmann und der Försterin sei zwischenzeitlich recht angespannt gewesen. Nach Meinung der Freundin zeigte sich Katharina T. überzeugt, «dass bei Kachelmanns gehetztem Leben irgendwann die Bombe hochgeht». Das Telefonat am Tag nach der möglichen Tat könnte als belastendes Indiz gewertet werden.

Streit zwischen Staatsanwaltschaft und Verteidigung

Wegen Katharina T. sind Staatsanwaltschaft und Verteidigung aneinandergeraten. Grund für die Auseinandersetzung war der Umstand, dass Katharina T. bei ihrer nicht-öffentlichen Vernehmung am vergangenen Montag nur zögerlich eingeräumt hatte, dass sie einen Exklusivvertrag mit der Illustrierten «Bunte» hat. Dass sie ihre Erlebnisse mit dem wegen Vergewaltigung angeklagten Moderator öffentlich machen will, sorgte bei der Verteidigung für grossen Unmut. Kachelmanns Rechtsanwalt Reinhard Birkenstock nannte das Verhalten der Zeugin «unverschämt». Den Vermarktungsdeal mit der Illustrierten nahm Birkenstock zum Anlass, indirekt die Glaubwürdigkeit der 29-jährigen Försterin und Umweltschutzaktivistin in Zweifel zu ziehen.

Auch habe die frühere Geliebte dem Angeklagten während seiner Untersuchungshaft Kondome und eine Intim-Waschlotion als Geburtstagsgeschenk in das Mannheimer Gefängnis geschickt. Dies sei «eine Geschmacklosigkeit», zumal die Zeugin nach der Verhaftung Kachelmanns zunächst ihre Loyalität in einer E-Mail an den Moderator bekundet habe, wie der Verteidiger betonte.

Der Staatsanwalt sagte, die Zeugin habe am Montag korrekt auf die Fragen der Verteidigung geantwortet. Es sei ihr überlassen, ob und welche Verträge sie mit einer Illustrierten aushandle oder nicht. Die Verteidigung versuche dagegen, die Medien seit Beginn des Prozesses für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. So würden immer wieder Details aus Zeugenvernehmungen öffentlich, obwohl diese unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden haben.

Der Anklagevertreter geht davon aus, dass die frühere Geliebte erst aufgrund der Berichte über den polygamen Lebenswandel Kachelmanns ihre Einstellung zu dem früheren Geliebten geändert habe. Sie habe zunächst mit sich gerungen. Erst spät sei ihr Entschluss gefallen, weshalb sie sich erst Monate nach der Verhaftung Kachelmanns bei der Staatsanwaltschaft gemeldet habe.

Kachelmanns Angst: «Deisler reloaded»

Noch vor der Mittagspause begann das Mannheimer Gericht mit der Vernehmung von Zeugen aus dem beruflichen Umfeld des Wettermoderators. In den Zeugenstand trat ein Redakteur des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR), der mit Kachelmann zusammgearbeitet hatte. Dabei kam auch ein E-Mail zur Sprache, das der Schweizer TV-Mann am 10. Februar 2010 an die Programmdirektion des MDR gesendet hatte. Er wolle nicht als «Deisler reloaded» oder Heulsuse der Nation oder Schlimmeres enden. Deshalb wolle er künftig nur noch das Wetter, aber keine Talksendungen mehr moderieren, liess Kachelmann die Chefetage des MDR wissen.

Sebastian Deisler war einer der talentiertesten Fussballer Deutschlands. Er stammt – wie Kachelmann – aus Lörrach und musste seine Karriere wegen schwerer Depressionen beenden. Von der Befragung von Berufskollegen erhofft sich das Gericht Informationen zur Verfassung von Kachelmann nach der angeblichen Vergewaltigung.

Frauenärztin: Kratzspur am Hals und Hämatome an Oberschenkeln

Der 15. Verhandlungstag im Kachelmann-Prozess hatte mit der Vernehmung einer Gynäkologin begonnen. Die Ärztin der Heidelberger Frauenklinik sagte, dass Sabine W. am Morgen nach der mutmasslichen Tat «beginnende Hämatome an den Innenseiten von beiden Oberschenkeln» gehabt habe. Ähnliche Verletzungen habe sie auch bei einem anderen Vergewaltigungsopfer gesehen. «Solche Hämatome entstehen, wenn die Beine auseinander gedrückt werden», sagte die 28-jährige Frauenärztin. Im Weiteren sei eine Verletzung am Hals - «vergleichbar mit einer Kratzspur» - erkennbar gewesen. An einem Arm hat die junge Ärztin zudem Striemen festgestellt. Bei den Untersuchungen des Unterleibs seien ihr keine Verletzungen aufgefallen, sagte die Zeugin vor dem Mannheimer Landgericht.

Die Patientin sei «sehr ruhig und gefasst gewesen». Sie habe weder den Namen des mutmasslichen Täters noch Genaueres zum möglichen Tathergang berichtet, berichtete die Gynäkologin. Die Patientin habe lediglich gesagt, dass es am Abend Streit mit ihrem Freund gegeben habe und er sie gegen 2 Uhr vergewaltigt und mit einem Messer bedroht habe. Der Gerichtsvorsitzende fragte die Ärztin, ob sie schon öfter Vergewaltigungsopfer untersucht habe. Die Ärztin antwortete: «Ja, es waren bisher 10.»

Die Vergewaltigung, die Sabine W. ihrem Ex-Freund Kachelmann vorwirft, soll sich in der Nacht vom 8. auf den 9. Februar 2010 in der Wohnung der Frau in Schwetzingen ereignet haben. Der 52-jährige Schweizer bestreitet die Tat. Inzwischen gehen die Prozessbeteiligten davon aus, dass das Urteil im Kachelmann-Prozess erst 2011 fallen wird. Bisher war der 21. Dezember 2010 als letzter Verhandlungstag geplant.
http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/dass-bei-Kachelmanns-gehetztem-Leben-irgendwann-die-Bombe-hochgeht/story/19019148

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@Oldoldman: Bin ich so schwer zu verstehen ...?

Beitrag  Demokritxyz am Mi 10 Nov 2010, 05:10

Oldoldman:

Woher nimmst Du diese Rangordnung (Platz 1: Tötung; Platz 2: Vergewaltigung; Platz 3 bis n: nicht besetzt)?

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/sexualitat-f14/fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-10-t285-140.htm#21826
Das hab ich bereits explizit vorgekaut in meinem Posting:

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/sexualitat-f14/fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-10-t285-100.htm#21799
Wikipedia zum WEISSE RING e.V.

Dieser wichtige Schutz der Persönlichkeitsrechte der Geschädigten ist bisher auf versuchte und vollendete Tötungsdelikte sowie Sexualdelikte beschränkt.
Auf Rang 1 sind - für mich - die Tötungsdelikte, und auf Rang 2 sind die Sexualdelikte - mehr gibt es zur Zeit nicht.

Nun hab ich leider, weil ich dass hier nebenbei mache, "Sexualdelikte" durch 'Vergewaltigung' ersetzt. In den meisten Fällen wird das zutreffen, aber es gibt selbstverständlich auch Opfer sexueller Gewalt, wo keine Vergewaltigung vorliegt - mal an die Pimpanelle gefaßt - oder Männer betroffen sind.

Das ändert aber rein gar nichts an meiner Position, dass vorrangig vor den Sexualdelikten zunächst Opfer Schwerer Körperverletzung mit erheblichen bleibenden Schäden schutzwürdig sind.

Und wenn die übersprungen werden, direkt zu den Sexualdelikten, dann riecht das für mich nach Alice Schwarzer, Stephanie von Guttenberg & Co.

http://de.wikipedia.org/wiki/Stephanie_zu_Guttenberg#.E2.80.9ETatort_Internet_.E2.80.93_Sch.C3.BCtzt_endlich_unsere_Kinder.E2.80.9C

Übrigens zu deinem Telefonat:
Die (Kron-)Zeugin Simone ist nicht als "Opfer" beim WR gelistet und erhält von dort keine Unterstützung.
Die Vermittlung des RA Franz ist nicht durch den WR erfolgt, sondern über andere, dem WR nicht bekannte Stellen.
Die Vermittlung des Prof. Seidler ist ebenfalls nicht über oder unter Mithilfe des WR erfolgt.
Dass der WEISSE RING e.V. sensibilisiert ist, wundert mich überhaupt nicht.
Demokritxyz Posting, 05.11.2010, S. 34/IX, 17:57 h Weißer Ring e.V. meldet sich bei Facebook

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/sexualitat-f14/fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-9-t279-660.htm#21328
Ich hätte keine andere Antwort erwartet. Die Antwort hat für mich die gleiche Couleur wie diese angeschobene Pressekampagne, womit die Staatsanwaltschaft (angeblich) rein gar nichts zu tun hatte.

Nur ob diese Auskunft der Wahrheit entspricht, ist doch die ganz große Frage. Deshalb hatte ich bereits angeregt, sich mit diesem Komplex: Anzeigeerstattung (Ermittlungsbehörden) bis Prozessvollmachterteilung RA Tomas R.J. Franz und Konsultierung von Günter H. Seidler sehr detailliert zu befassen ...

Postsciptum: Ich will Gabriele Wolff nicht immer mit meinem Hinterkopf belasten, aber da sehe ich zwei Dinge:

1. Wurde Thomas R.J. Franz in den Medien zitiert: er verteidige nur Opfer.

2. War die Vermutung von Gabriele Wolff (???), er sei eine der tragischen(?) Figuren in der Causa Kachelmann - könne das Mandat nicht niederlegen o.ä. Gabriele Wolff möge mich ggf. korrigieren!

Das führt zwangsläufig zu der Frage, was macht ein Anwalt, der nur Opfer verteidigt und Repräsentant des WEISSEN RING e.V. ist, wenn er erkennt, dass das von ihm verteidigte 'Opfer' eine Täterin ist ...?

http://www.cdu-ketsch.de/Biographien/Thomas_Franz.htm

http://www.anwalt.de/klemm-franz

https://www.weisser-ring.de/internet/landesverbaende/baden-wuerttemberg/hohenlohekreis/news/details/article/11781/6313/index.html

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Völlig durchgeknallt...

Beitrag  Gast_0006 am Mi 10 Nov 2010, 05:30

...gibt man sich jetzt in Mannheim. Es werden schon Reporter festgenommen.


Kachelmann-Prozess: Reporter festgenommen
Mannheim (Baden-Württemberg) – Nach Ende des 15. Verhandlungstags im Prozess gegen TV-Moderator Jörg Kachelmann ist ein Reporter vor dem Gerichtsgebäude vorläufig festgenommen worden. Dem Redakteur der Deutschen Presse-Agentur wurde die Festnahme mit dem Verdacht begründet, die Richter illegal abgehört zu haben. Die dpa-Chefredaktion wies diesen Vorwurf entschieden zurück und protestierte gegen die „massive Behinderung der Berichterstattung”. Der Journalist hatte auf dem Bürgersteig vor dem Gebäude einen Radiobeitrag in ein Aufnahmegerät gesprochen. Dabei stand er unwissentlich vor dem Fenster eines Raumes, in dem sich die Richter der Strafkammer nach der Verhandlung aufhielten. Ein Richter habe das Fenster geöffnet und ihn beschuldigt, die Kammer abzuhören. Anschließend seien Wachleute alarmiert worden, die ihn umstellt hätten. Kripo-Leutei nahmen den Reporter fest. Sie beschlagnahmten sowohl das Aufnahmegerät als auch das Dienst-Handy und führten den Redakteur ab. Er wurde aufgefordert, das Handy zu entsperren, damit die Daten herausgelesen werden könnten. Das lehnte der Reporter mit Hinweis auf den Informantenschutz ab. Danach wurde der Journalist freigelassen.

http://www.bild.de/BILD/news/telegramm/news-ticker,rendertext=14606170.html


Zuletzt von Amy am Mi 10 Nov 2010, 05:35 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet (Grund : Habe aus dem achelmann einen Kachelmann gemacht.)

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Wovor haben Richter Angst? - Hatte Ulrich Goll angerufen ...?

Beitrag  Demokritxyz am Mi 10 Nov 2010, 05:56

Welt online, 10.11.2010:

Pressefreiheit Redakteur nach Kachelmann-Prozess festgenommen
Ein Richter des Mannheimer Landgerichts ließ einen Mitarbeiter der Agentur dpa festnehmen. Das Aufnahmegerät wurde beschlagnahmt.

Nach Ende des 15. Verhandlungstags im Prozess gegen TV-Moderator Jörg Kachelmann ist ein Korrespondent der Deutschen Presse-Agentur vor dem Gerichtsgebäude in Mannheim vorläufig festgenommen worden. Dem Nachrichtenredakteur wurde die Festnahme mit dem Verdacht begründet, die Richter der 5. Großen Strafkammer des Mannheimer Landgerichts illegal abgehört zu haben. Die dpa-Chefredaktion wies diesen Vorwurf entschieden zurück und protestierte gegen die „massive Behinderung der Berichterstattung“.

Der Journalist, der seit Monaten für dpa über den Vergewaltigungsprozess gegen Kachelmann berichtet, hatte am Nachmittag auf dem Bürgersteig vor dem Gebäude einen Radiobeitrag in ein Aufnahmegerät gesprochen. Dabei stand er nach eigener Aussage unwissentlich vor dem Fenster eines Raumes, in dem sich die Richter der Strafkammer nach der Verhandlung aufhielten.

Ein Richter habe das Fenster geöffnet und ihn beschuldigt, die Kammer abzuhören, berichtete der dpa-Journalist. Anschließend seien Wachleute alarmiert worden, die ihn umstellt hätten. Beamte der Kriminalpolizei nahmen den Reporter schließlich vorläufig fest, beschlagnahmten sowohl das Aufnahmegerät als auch das Dienst-Handy und führten den Redakteur in ein Vernehmungszimmer des Gerichts. Er wurde aufgefordert, das Handy zu entsperren, damit die Daten herausgelesen werden könnten. Das lehnte der Reporter mit Hinweis auf den Informantenschutz ab. Am späten Nachmittag wurde der Journalist freigelassen.

„Das Vorgehen des Gerichts ist völlig unverständlich und unbegründet“, sagte dpa-Chefredakteur Wolfgang Büchner. Insbesondere die Forderung nach Herausgabe von Handy-Kontaktdaten sei „ein Angriff auf die grundgesetzlich geschützte Pressefreiheit.

http://www.welt.de/vermischtes/prominente/article10854030/Redakteur-nach-Kachelmann-Prozess-festgenommen.html
Was nun Gabriele Wolff? Baden-Württembergische Justiz kann erstklassig mit Polizei, Bundespolizei, SEK, GSG-9 & Co. umgehen, aber der Umgang mit der Presse, der Öffentlichkeit und ihrer Presseabteilung ist noch etwas verbesserungswürdig, oder was ...?
http://www.landgericht-mannheim.de/servlet/PB/menu
Kleine Randbemerkung: Der Wikipedia-Eintrag zu Prof. Dr. Ulrich Goll MdL (FDP/DVP) ist jetzt überarbeitet und von den im obersten Kasten zitierten Links zur Stuttgarter Zeitung bereinigt. Ist am 27.03.2011 in Baden-Württemberg möglicherweise Landtagswahl ...?


Zuletzt von Demokritxyz am Mi 10 Nov 2010, 06:05 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet (Grund : Kleine Randbemerkung)

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Erster Teil: Verhandlung 10.11.10

Beitrag  Gast am Mi 10 Nov 2010, 06:00

Wie bereits angekündigt war der 15te Verhandlungstag sehr interessant und aufschlussreich! Wunder über Wunder gab es keinen Ausschluss und alle Journalisten und Zuschauer waren durchgehend (mit kleinen Pausen und Mittagspause, eine Stunde) im Saal.

Vorab zum letzten Verhandlungstag. Es war dem Gericht beim Ausschluss der Öffentlichkeit der Zeugin K. klar, dass ein Exklusiv-Vertrag bestehe zwischen der Zeugin und der „Bunten“, (Tanja May). Wird später thematisiert.

Heute ist um 08:45 Uhr Einlass. Es sind ca. 20 Zuschauer anwesend, 22 Journalisten. (Ich habe sie gezählt). Sabine Rückert, Gisela Friedrichsen sind Vorort, A.S.: drei Mal dürft ihr raten? (Sorry).

Die Verteidigung ist komplett, ebenfalls die Anklage. Bei den Gutachtern fehlen auf der „Anklageseite“: Frau Dr. Greuel und Prof. Dr. Kröber. Mattern und Leiniger sind anwesend. Auf der „Verteidigungsseite“ der Gutacher fehlen Prof. Dr. Püschel und Prof. Dr. Markowitsch. Prof. Dr. Rotschild und Prof. Dr. Rand sind anwesend.

Ca. 09:08 Uhr erscheinen die Richter. Kurze Frage ob es Anträge gibt. RA Birkenstock sagt etwas von einer Rechnungskopie, die er Richter Seidling hat zukommen lassen. (Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht worum es ging). RA Birkenstock habe einiges zu erklären hinsichtlich des letzten Verhandlungstages, Montag dem 08.11.10, allerdings könne man das zurückstellen.

09:10 Uhr: Das Gericht geht zur Beweisaufnahme über und ruft Frau Dr. Bro. auf.

Ich bin etwas irritiert, habe keine Ahnung wer das sein soll. Eine junge, blonde Frau betritt den Saal. Es folgt die Belehrung und die Personalien werden aufgenommen.
Die Frau ist 28 Jahre, ledig und als Ärztin an der Uniklinik Heidelberg tätig.
Ihr Tätigkeitsfeld lautet Assistenzärztin im 4. Jahr an der Frauenklinik in Heidelberg.

Sie war damals in der Poliklinik/Ambulanz tätig.

Am 09.02.10 um 10:10 Uhr erschien Frau Simone in der allgemeinen Ambulanz, Kabine 1 für Notfälle. Die Polizei hatte vorher einen Vergewaltigungsfall angekündigt.

Frau Dr. Bro. wurde von Richter Seidling, der Richterin, (Name ist mir jetzt entfallen), von Richter Bock, StA Oltrogge, Prof. Dr. Mattern und von Prof. Dr. Rotschild befragt.

Ich habe die Fragen und Antworten ziemlich genau notiert, schreibe jetzt erst einen „Tenor“, die wesentlichsten Angaben und erwähne dabei nicht im einzelnen WER die Fragen gestellt hat. Das würde zu weit führen, aber kann ich nachholen.

Frau Dr. Bro. hat Frau Simone zusammen mit einer Schwester untersucht. Zu diesem Zeitpunkt wurde kein Name genannt. Frau Dr. Bro. hatte also keine Ahnung wen sie untersucht. Erst nach der Untersuchung wurde ihr mitgeteilt sie solle stillschweigen bewahren, da es sich um eine bekannte Persönlichkeit handele. (Diese Nachricht kam wohl von der Staatsanwaltschaft). Frau Dr. Bro. sagte, sie hätte erst 6 Wochen später erfahren wen sie da untersucht hatte.

Ihr Eindruck von der Patientin war, dass diese sehr gefasst war. Frau Simone habe alle Fragen ruhig beantwortet und sie habe nicht geweint oder so. Die Gynäkologische Untersuchung habe sie bereitwillig über sich ergehen lassen.

Frau Dr. Bro. musste mehreren „Fragenden“ beantworten wie viele Untersuchungen von Vergewaltigungsopfern sie schon vorgenommen habe. Das seien ca. 10. Allerdings sei der Oberarzt immer dabei. Dieses Mal sei der Oberarzt erst nach der Gynäkologischen Untersuchung hinzugekommen.

Auf die Frage ob Frau Simone etwas zum Tathergang gesagt habe, antwortete sie: Gegen 23 Uhr sei ihr Freund eingetroffen, es sei zum Streit gekommen und gegen 02:00 Uhr habe der Freund die Wohnung wieder verlassen.

Desweiteren wurde gefragt wie Frau Simone sich nach der MM Tat verhalten hätte? Ob sie geduscht hätte. Dies wurde verneint. Inhaltlich hätte Frau Simone jedoch nicht viel zum Tathergang erzählt. Lediglich, man habe ihr ein Messer vorgehalten und sie habe Verletzungen am Hals.

Was Frau Dr. Bro. an Verletzungen gesehen habe? Frau Simone habe am Linken Unterarm Striemen gehabt und an beiden, inneren Oberschenkeln beginnende Hämatome. Diese seien schmerzhaft, habe Frau Simone gesagt.

Frau Dr. Bro. wurde nun zum Richter gerufen, alle folgten. Ihr wurden Bilder vorgelegt. Was im einzelnen besprochen wurde, konnten wir nicht verstehen. Frau Dr. Bro. konnte nicht sagen wie alt sie die Hämatome schätzen würde, ob das nun 6 Stunden sein könnten, z.B.

Die Gynäkologische Untersuchung habe keinerlei Verletzung gezeigt. Sei auch nicht ganz einfach gewesen, da Frau Simone ihre Regel hatte und stark blutete, sodass jedes Mal gesäubert werden musste bevor sie weiter machen konnte. Haupttenor war jedoch: keinerlei Befund!

Zu den Striemen am linken Unterarm konnte Frau Dr. Bro. auch nicht viel sagen. Diese Striemen seien sehr oberflächig gewesen, sie würde sie eher als Kratzspuren bezeichnen.

Es kam noch die Urinabgabe zur Sprache. Ob Frau Dr. Bro. die Kleidung gesehen hätte die Frau Simone getragen hat bei der MM Vergewaltigung. Nein, diese sei noch bei ihr zuhause, werde aber gerade von Polizisten geholt. Sie habe sich frische Kleider angezogen.

Ob die Verletzungen an den Beinen den Verletzungen der anderen MM Vergewaltigungsopfern ähnlich waren? Da konnte sich Frau Dr. Bro. nur an eine Patientin erinnern. Bei dieser seien die Verletzungen/Hämatome an den Schenkeln kleiner gewesen.

Alles in allem habe die Zeugin einen zurückhaltenden Eindruck gemacht.

Inzwischen war es 09:50 Uhr und die Vernehmung wurde abgeschlossen.

Das Gericht kündigt eine Pause von 10 Minuten an.

In der Pause gibt StA Oltrogge wieder eine seiner Privat-Audienzen. Sämtliche Journalisten versammeln sich um ihn und er plaudert, wie gehabt. Es sind immer dieselben Journalisten die sich um ihn herum versammeln.

10:22 Uhr verlassen alle den Saal, (gehen zu den Richtern).

10:29 Uhr erscheint das Gericht wieder und die Verhandlung wird fortgesetzt. Die Zeugin Frau X.R. wird aufgerufen.

Es folgt die Belehrung. Personalien, weiblich, ledig, 23 Jahre, Studentin, Fachrichtung: Theater-Pädagogik.

Diese Frau X.R. ist die Freundin von Frau K. die am Montag, den 08.11.10 ausgesagt hat.

Sie kenne Jörg Kachelmann überhaupt nicht. Nur über ihre Freundin. Sie sei seit 20 Jahre mit Frau K. befreundet.

Auch diese Zeugin wurde von mehreren Teilnehmern am Gericht vernommen. Es gilt das Gleiche wie bei Frau Dr. Brock, ich kann das bei Bedarf wörtlich wieder geben.

Hier und jetzt berichte ich den Tenor.

Es ging um das besagte Telefonat am 09.02.10, das Frau K. mit Jörg Kachelmann geführt hat.(Morgens um 09:00 Uhr) Frau K. habe sie, Frau X, ca. 13-14 Uhr mittags angerufen weil J.K. am Telefon sehr komisch gewesen sei. Frau K. war sehr irritiert, und fragte sich warum J.K. sie angerufen hätte. Sie war sehr verwirrt über das Gespräch. J.K. rede sonst nie so mit ihr, habe sie erzählt. Das Telefonat sei nur sehr kurz gewesen.

Inhaltlich konnte Frau X wenig über das Telefonat sagen. Sie habe die Stimmung wahrgenommen in der ihre Freundin sich befunden habe.

Überhaupt konnte die Zeugin X inhaltlich wenig sagen und sie hat sich ziemlich „verheddert“, immer wieder. Es war mehr als eindeutig, dass die Zeugin X sehr bemüht war ihre Freundin nicht zu belasten und nichts „falsches“ zu sagen. Dies wurde dann u. a. auch von StA Oltrogge aufgedeckt, der sie darauf aufmerksam gemacht hat, sie habe doch vorher schon einmal etwas ganz anderes ausgesagt. Er habe den Eindruck sie habe Angst etwas falsches zu sagen, weil sie ihre Freundin nicht "reinreiten" will.

Es ging z.B. darum ob sie nach der Verhandlung mit Frau K. über ihre Vernehmung gesprochen habe. Inhaltlich nicht, dann aber wieder doch, es kamen sehr unterschiedliche Aussagen.

Ob sie etwas über einen Exklusivvertrag wusste? Nein, dann wieder doch. Sehr seltsam. Um das jedoch genau wieder geben zu können müsste ich die ganze Vernehmung aufschreiben.

Fakt war jedoch: Frau X hat von Montag auf Dienstag mit Frau K. in ihren Geburtstag reingefeiert. Und zwar nicht nur mit ihrer Freundin Frau K. sondern Tanja May und der Anwalt von Frau K. haben auch mitgefeiert und ihr sogar ein „Geburtstagslied gesungen“.

Die Zeugin wurde auch gefragt ob über die Medien gesprochen wurde. Von einem Interview wusste sie nichts.

RA Birkenstock hat die Zeugin dann doch sehr hart ins Verhör genommen. Hat sie in die Enge getrieben, das sie Lüge hinsichtlich ihrer Aussage wie wisse nichts von dem Vertrag mit der Bunten. Sie wolle nicht mitteilen was Frau K. über den Vertrag gesagt hätte.

Nun ging es um ein Geschenk das Frau K. Jörg Kachelmann zum Geburtstag ins Gefängnis geschickt habe. Ja, sie wisse darüber. Sie fand das Geschenk nicht angebracht, seltsam. Hätte ein anderes Geschenk gemacht.

RA Birkenstock wollte auch wissen ab wann sich denn die zunächst positive Einstellung von Frau K. zu J.K. geändert hätte? Wie die Freundin das gesehen hätte? Dazu konnte diese auch keine genauen Angaben machen.

11:36 Uhr wurde die Zeugin entlassen.

Nun sollte der nächste Zeuge, ein Kollege von Jörg Kachelmann aufgerufen werden.

RA Birkenstock wollte jedoch etwas zu den voran gegangenen Verhören sagen.

Ich mache hier eine Pause und schreibe nachher weiter………………….!



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Re: Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 10)

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