Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 16)

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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 16)

Beitrag  Oldoldman am Sa 12 Feb 2011, 09:57

das Eingangsposting lautete :

Das Ursprungsposting von Demokritxyz am Di 23 März 2010 - 19:43 h lautete:

http:// magazine. web. de /de/themen/nachrichten/panorama/10103400-Kachelmann-in-Untersuchungshaft.html
Anm.: Da der vorstehende Link nicht mehr gültig ist, für alle Interessierten ersatzweise der Hinweis auf:

http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,685263,00.html

Na, da kann frau/manN doch mal schön spekulieren, oder ...? Gibt es Hintergrund-Infos zu Jörg Kachelmanns Ex? Oder kann vielleicht jemand sogar ein Bild posten ...?

Kann manN in der Position von Jörg Kachelmann ein Frauen-Tölpel sein ...?
Die Meinungsäußerungen zum GMX-WEB.DE-1&1-Ratgeber sind höchst aufschlussreich, oder ...?

http://meinungen.web.de/forum-webde/post/8297793

_____________
Anmerkung:

Den ersten Teil mit den Postings 1 - 990 (23.03.2010, 19:43 - 12.5.2010, 12:06) gibt es
HIER (Teil 1).
Den zweiten Teil mit den Postings 991 - 1893 (12.5.2010, 12:44 - 15.06.2010, 12:27) gibt es
HIER (Teil 2).
Den dritten Teil mit den Postings 1894 - 2813 (15.06.2010, 12:46 - 14.07.2010, 11:33) gibt es
HIER (Teil 3).
Den vierten Teil mit den Postings 2814 - 3755 (14.07.2010, 11:43 - 02.09.2010, 14:40) gibt es
HIER (Teil 4).
Den fünften Teil mit den Postings 3756 - 4712 (02.09.2010, 14:52 - 21.09.2010, 11:31) gibt es
HIER (Teil 5).
Den sechsten Teil mit den Postings 4713 - 5669 (21.09.2010, 11:36 - 04.10.2010, 11.27) gibt es
HIER (Teil 6).
Den siebenten Teil mit den Postings 5669 - 6690 (04.10.2010, 11.36 - 17.10.2010, 09:30) gibt es
HIER (Teil 7).
Den achten Teil mit den Postings 6691 - 7664 (17.10.2010, 09:50 - 28.10.2010, 10:32) gibt es
HIER (Teil 8 ).
Den neunten Teil mit den Postings 7665 - 8613 (28.10.2010, 10:40 - 09.11.2010, 13:21) gibt es
HIER (Teil 9 ).
Den zehnten Teil mit den Postings 8614 - 9565 (09.11.2010, 13:26 - 23.11.2010, 18:50) gibt es
HIER (Teil 10).
Den elften Teil mit den Postings 9566 - 10516 (23.11.2010, 18:53 - 07.12.2010, 18:21) gibt es
HIER (Teil 11).
Den zwölften Teil mit den Postings 10517 - 11480 (07.12.2010, 18:27 - 21.12.2010, 13:47) gibt es
HIER (Teil 12).
Den dreizehnten Teil mit den Postings 11481 - 12458(21.12.2010, 13:50 - 13.01.2011, 18:55) gibt es
HIER (Teil 13).
Den vierzehnten Teil mit den Postings 12459 - 13452(13.01.2011, 18:57 - 01.02.2011, 16:48) gibt es
HIER (Teil 14).
Den fünfzehnten Teil mit den Postings 13453 - 14415(01.02.2011, 16:54 - 12.02.2011, 21:53) gibt es
HIER (Teil 15).
Den sechzehnten Teil mit den Postings 14416 - 15388 (12.02.2011, 21:57- 28.02.2011, 12:26) gibt es
HIER an dieser Stelle (Teil 16).
Den siebzehnten Teil mit den Postings 15389 - 16352 (28.02.2011, 12:32 - 15.03.2011, 22:24) gibt es
HIER (Teil 17).
Den achtzehnten Teil mit den Postings 16353 - 17392 (15.03.2011, 22:28 - 30.03.2011, 21:27) gibt es
HIER (Teil 18 ).
Den neunzehnten Teil mit den Postings 17393 - 18361 (30.03.2011, 21:37 - 08.04.2011, 12:19) gibt es
HIER (Teil 19 ).
Den zwanzigsten Teil mit den Postings 18362 - 19354 (08.04.2011, 12:25 - 23.04.2011, 20:18) gibt es
HIER (Teil 20 ).
Den einundzwanzigsten Teil mit den Postings 19355 - 20309 (23.04.2011, 20:35 - 10.05.2011, 08:43) gibt es
HIER (Teil 21 ).
Den zweiundzwanzigsten Teil mit den Postings 20310 - 21308(10.05.2011, 08:47 - 21.05.2011, 09:42) gibt es
HIER (Teil 22 ).
Den dreiundzwanzigsten Teil mit den Postings 21309 - 22281 (21.05.2011, 09:46 - 30.05.2011, 13:13) gibt es
HIER (Teil 23 ).
Den vierundzwanzigsten Teil mit den Postings 22282 - 23248 (30.05.2011, 13:16 - 14.06.2011, 17:36) gibt es
HIER (Teil 24 ).
Den fünfundzwanzigsten Teil mit den Postings 23249 - 24236 (14.06.2011, 17:39 - 05.07.2011, 16:33) gibt es
HIER (Teil 25 ).
Den sechsundzwanzigsten Teil mit den Postings 24237 - 25233 (05.07.2011, 16:41 - 20.08.2011, 08:27) gibt es
HIER (Teil 26 ).
Den siebenundzwanzigsten Teil mit den Postings 25234 - 26224 (20.08.2011, 08:30 - 21.09.2011, 14:09) gibt es
HIER (Teil 27 ).
Den achtundzwanzigsten Teil mit den Postings 26225 - 27252 (21.09.2011, 14:20 - 10.11.2011, 10:13) gibt es
HIER (Teil 28 ).
Den neunundzwanzigsten Teil mit den Postings 27253 - 28207 (11.10.2011, 10:23 - 16.01.2012, 09:59) gibt es
HIER (Teil 29 ).
Den dreißigsten Teil mit den Postings 28208 - 29176 (16.01.2012, 10:06 - 02.05.2012, 11:57) gibt es
HIER (Teil 30 ).
Den einunddreißigsten Teil mit den Postings ab 29177 (ab 02.05.2012, 12:05) gibt es
HIER (Teil 31 ).

Die letzten Beiträge des fünfzehnten Teils finden sich ab hier:

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t350p960-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-15

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Zuletzt von Oldoldman am Di 01 Mai 2012, 23:34 bearbeitet; insgesamt 6-mal bearbeitet
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@ Davrem und Snoopy

Beitrag  Gast am So 13 Feb 2011, 08:56

Davrem Heute um 20:04
Mich hat zum Beispiel nicht überrascht, daß die PIN des NOKIA Handys geknackt wurde, sondern daß es solange gedauert hat. Glaubst Du, der Anruf der deutschen StA kam überraschend für diese Zeugin? Und glaubst Du auch, daß es keine Zeugen für dieses Gespräch gab, so scharf wie die StA darauf war, endlich eine Zeugin zu bringen, die ihr Bild vom Angeklagten endlich bestätigen würde?
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t360p40-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-16#31075

Hier noch einmal das, was ich im Dezember zu dem FOCUS-Artikel gepostet habe:

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/sexualitat-f14/fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-11-t297-940.htm#24088

Danach müssen wir als Lesepublikum von einem durch zwei Interpretationen verzerrtem Aussageinhalt ausgehen, und beide Interpreten sind interessegeleitet.

Nicht das Knacken der PIN-Nummer hat so lange gedauert, sondern die Lesbarmachung der gelöschten Verbindungsdaten. Und deshalb bin ich ziemlich sicher, daß die Zeugin überrascht bis überrumpelt war, als Ende September OStA Gattner anrief. Damit konnte sie nicht mehr rechnen. Eigentlich wollte sie nichts sagen (und einen nachvollziehbaren Sachverhalt hat sie dann auch nicht dargelegt, er wurde auch nicht herausgefragt), hat dann aber doch ein paar subjektive Eindrücke geschildert, die der Staatsanwaltschaft, die an Belastungsmaterial interessiert war, als wichtig auffielen.

Eine selektive Gesprächswiedergabe liegt auch deshalb nahe, weil Störfaktoren wie Ferngespräch und Probleme mit dem Dialekt (falls die Zeugin Hochdeutsch gesprochen haben sollte), die besonders bei Telefonaten auftreten, sicherlich vorhanden waren.

Zeugen? Natürlich kommt StA Oltrogge bei Lautstellen des Telefons als Zeuge in Betracht, aber das dürfte sich dann aus dem Vermerk ergeben.

Die Verteidigung jedenfalls hat sich vorsichtig positioniert und den Gesprächsinhalt allein dem FOCUS zugeschrieben, nicht der Zeugin [Hervorhebungen von mir]:

Laut „Focus“ kamen die Ermittler so auch einer neuen Zeugin auf die Spur, deren Aussage ihn schwer belastet. Die Frau soll behaupten, dass Kachelmann sie beim Liebesspiel am 17. Januar plötzlich brutal behandelt habe. Er sei für kurze Zeit ein anderer Mensch geworden. Allerdings weigert sich die Schweizerin, vor einem deutschen Gericht auszusagen. Kachelmanns Anwalt Ralf Höcker zu BILD am SONNTAG: „Keiner der Vorwürfe, die die Illustrierte ,Focus‘ Herrn Kachelmann macht, ist wahr. Sollte die ,Zeugin‘ tatsächlich eine entsprechende Aussage machen, wird diese leicht zu widerlegen sein.“

http://www.bild.de/BILD/news/2010/12/05/kachelmann/hinweise-auf-moegliches-neues-opfer.html

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valentin landman

Beitrag  Gast am So 13 Feb 2011, 09:01

denke schon dass du richtig liegst Nina, und dass sie ihm mit seine verteidigung beauftragt hat tut ihre glaubwurdigkeit sehr gut, egal was sie aussagt.

Muss sagen dr. iur. Valentin Landman scheint mir in diesen sumpf endlich mal eine integere person wo sich vorallem bewust bleibt von menschliche verluste auf beiden seiten.

Verstehe denn die bemerkung von Davrem nicht, ob sie ihn zahlt, wer meinst du zahlt ihn ? Der Blick, Kachelman, oder wer ? Oder eine vertretung von "chreis cheib" ? Die hells angels?
Ich glaube nicht dass der man kauflich ist. Ich glaube eher dass er wirklich betroffen ist.

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hochdeutsch

Beitrag  Gast am So 13 Feb 2011, 09:16

@gabrielle

Eine selektive Gesprächswiedergabe liegt auch deshalb nahe, weil Störfaktoren wie Ferngespräch und Probleme mit dem Dialekt (falls die Zeugin Hochdeutsch gesprochen haben sollte), die besonders bei Telefonaten auftreten, sicherlich vorhanden waren.

hier bin ich nicht mit ihnen einverstanden, Frau L. wird sicherlich sehr gut hochdeutsch reden können, wie jeder andere deutschschweizer, und sie wird es auch sehr gut verstehen können.
Deutsch ist hier keine fremdsprache oder so.

Ansonsten warte ich jetz mal ab, was diese frau aussagen wird, oder nicht aussagen wird.
Scheint mir alles doch nicht so unwichtig wie ich vorher gemeint habe.


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Valentin Landmann über dünnes Eis

Beitrag  Gast am So 13 Feb 2011, 09:25

Hier noch ein Video-Interview mit V. Landmann, er spricht unter anderem über seinen Buchtitel "Dünnes Eis" und richtet die Scheinwerfer überdies auf die Chaos-Theorie...
Wie sich Zustände aufbauen können und das "Eis plötzlich brechen kann..." - man könnte es auch nennen: die Bombe platzt, nicht wahr?

Ich denke: Valentin Landmann ist nichts Menschliches fremd.

http://www.punktmagazin.ch/wirtschaftliches/huren-hells-angels-und-dr-landmann/

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uber schwarz und weiss wahrnehmung

Beitrag  Gast am So 13 Feb 2011, 09:27

wenn schwarz dass total alle farben ist,
und weiss der leere ohne farben ist,

dann liegen dazwischen keine grauzonen,
sondern alle farben getrennt,
differantiert,
eine art regenbogen also..

ich bewege mich gerne dort, und betrachte die verschiedene farben.
Und sehe wie der lichtfall eine farbe ändern kann.

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Re: Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 16)

Beitrag  Snoopy am So 13 Feb 2011, 11:28

Gabriele:

Die Lichtbilder müssen auf jeden Fall durch die Verteidigung vorgelegt worden sein; Mattern kann sie durch Kollegen von anderen Instituten nicht erhalten haben, denn eine Crux des 2. ›Amelie‹-Verfahrens (gegen ihren Onkel Bernhard) war, daß die von ihr manipulierten Helfer in der psychiatrischen Einrichtung sich auch als Prozeßbegleiter und Ermittler verstanden: die Fotoaufnahmen der Hämatome zur Beweissicherung stammen vom Klinikpersonal. Einem rechtsmedizinischen Institut wurde die junge Frau seinerzeit, 1995, nicht vorgestellt.
Um das noch mal klarzustellen... die Betrachtung der Lichtbilder, die ich ansprach (um die eventuelle Verbindung zur Erwähnung des Medikaments Marcumar zu erklären) ereignete sich ja wohl am 9. Februar bei der Vernehmung des Sachverständigen R. - die ich nicht selbst gehört habe. Meine Schlussfolgerung, dass nicht der Gutachter M. diese Bilder selbst vorgelegt habe (und sie dabei zudem noch irrtümlich als Belege für eine tatsächlich stattgefundene Tat ansah) bezog sich ausschließlich auf den Bericht von auchda, hier nochmal ausführlicher:

auchda:

14:30 uhr, insgesamt ging herr rothschild bei all seinen ausführungen (die ich nun nicht explizit schildere, sprengt einfach den eh schon ellenlangen rahmen hier) davon aus, dass es selbstbeibringungen waren. dafür hätte es die tpischen merkmale.
wahrscheinlichkeit: ja
wissen absolut: nein
14:50 uhr, erneutes treffen am richtertisch und begutachten weiterer fotos, dieses mal sind dies welche, die eine ungerechtfertigte verurteilung stützten, herr schwenn erwähnte, dass ein parallelverfahren seinerzeit jemanden für 4 jahre unschuldig hinter gitter gebracht hätte.
Das schließt ja nicht aus, dass diese Bilder auch am ersten Tag der Vernehmung des Gutachters M. schon mal erwähnt/gezeigt wurden. Oder dass er sie, als sie am 9. Februar vorgelegt wurden, dann erstmal für "echte" Vergewaltigungsverletzungen hielt, bis der Verteidiger ihn aufklärte.

Leider habe ich den Beiträgen der Rechtsanwaeldin bisher nicht wirklich entnehmen können, von welchem Tag der Vernehmung sie denn eigentlich spricht (mir kommt es so vor, als sei sie am 1. Februar anwesend gewesen?)... und ob es sich möglicherweise um ähnliche Ereignisse handeln könnte. Was ja nicht so verwunderlich wäre, da einige Dinge doch anscheinend mehrfach zur Sprache gebracht werden.

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@ Snoopy

Beitrag  Gast am So 13 Feb 2011, 14:02

Snoopy Gestern um 23:28

auchda [ zum Termin vom 9.2.2011]:

14:30 uhr, insgesamt ging herr rothschild bei all seinen ausführungen (die ich nun nicht explizit schildere, sprengt einfach den eh schon ellenlangen rahmen hier) davon aus, dass es selbstbeibringungen waren. dafür hätte es die tpischen merkmale.
wahrscheinlichkeit: ja
wissen absolut: nein
14:50 uhr, erneutes treffen am richtertisch und begutachten weiterer fotos, dieses mal sind dies welche, die eine ungerechtfertigte verurteilung stützten, herr schwenn erwähnte, dass ein parallelverfahren seinerzeit jemanden für 4 jahre unschuldig hinter gitter gebracht hätte.

Das schließt ja nicht aus, dass diese Bilder auch am ersten Tag der Vernehmung des Gutachters M. schon mal erwähnt/gezeigt wurden. Oder dass er sie, als sie am 9. Februar vorgelegt wurden, dann erstmal für "echte" Vergewaltigungsverletzungen hielt, bis der Verteidiger ihn aufklärte.

Leider habe ich den Beiträgen der Rechtsanwaeldin bisher nicht wirklich entnehmen können, von welchem Tag der Vernehmung sie denn eigentlich spricht (mir kommt es so vor, als sei sie am 1. Februar anwesend gewesen?)... und ob es sich möglicherweise um ähnliche Ereignisse handeln könnte. Was ja nicht so verwunderlich wäre, da einige Dinge doch anscheinend mehrfach zur Sprache gebracht werden.
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t360p40-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-16#31090

Ach. Ich wollte eigentlich einen vermittelnden Standpunkt in meiner Betrachtung einnehmen. Es ist ersichtlich, daß die Rechtsanwäldin teilweise am 1.2.2011 im Prozeß anwesend war, als Mattern vortrug, und Du am 9.2.2011, als er erstmals kritisch befragt wurde und einbrach (auch ›auchda war am 9.2.2011, jedenfalls bis zum Vortrag von Rothschild, da).

Die Rechtsanwäldin meint, aufgrund ihrer Wahrnehmungen vom 1.2.2011 davon überzeugt sein zu können, daß es Matterns im Zuge seiner durch Brinkmann ausgelösten Nachermittlungen rekrutierten Fotos von ›Amelie‹ waren, die er als Beleg für eine mögliche Fremdverletzung (und zwar als einzige) anführte.

Ich hatte daran Zweifel angemeldet, weil ich mir nicht vorstellen konnte, wie er an diese Fotos gelangt sein könnte, denn es waren keine Fotos eines rechtsmedizinischen Instituts, sondern klinikinterne Fotos von Laien, die sich in den Akten von Brinkmann und Schwenn befanden, bei denen sich Mattern im Zuge seiner autodidaktischen Fortbildung sicherlich nicht erkundigt haben wird.

Diese sekundäre Frage, woher Mattern diese Fotos hatte, beiseitegeschoben: offensichtlich hat er sie als Beleg, und zwar als einzigen, für die Möglichkeit der Entstehung derartig intensiver Hämatome im Zuge einer Vergewaltigung präsentiert – tatsächlich waren es aber Verletzungsspuren einer Vortäuscherin, die mit Aspirin und Marcumar nachgeholfen hatte. Das muß ein unsagbar peinlicher Augenblick für ihn gewesen sein, als Schwenn diesen Irrtum aufdeckte...

Und die gesamte Presse hat geschlafen und nichts davon mitbekommen.
Das ist der eigentliche Skandal, wie ich meine. Daß solche Nicht-Experten im konkreten Fall nicht entlarvt werden. Nur Friedrichsen hat seine Inkompetenz entlarvt und eben die Laienberichte. Aber diesen einen Punkt hatte keiner so richtig klar auf dem Schirm.

Und wenn man wie ich, ganz jwd in der Provinz, auf alle Fitzelchen von Infos angewiesen, die sich im Netz finden lassen, angewiesen ist, um Schlüsse ziehen zu können, ist das Versagen der Medien eine sehr betrübliche Angelegenheit.

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Messer

Beitrag  Snoopy am So 13 Feb 2011, 14:13

So und jetzt komme ich noch mal zum Messer, zur DNA und zu den Verletzungsspuren.

Irgendwas daran hat mir die ganze Zeit über nicht gepasst. Und nachdem ich mir das Messer im "Focus" nochmal genau angeschaut habe, weiß ich langsam auch, was.

An der Schneide befinden sich ja nun mal, anders als an allen anderen Bereichen des Messers, deutliche DNA-Spuren der NK. Das finde ich schon mal merkwürdig.

Die NK wies außerdem seltsamerweise ausdrücklich und mehrfach darauf hin, dass sie diese Schneide gespürt habe. Sie sagte (laut Anmerkung der Berichterstatterin am 9. Februar) bei der Vernehmung vor Gericht, sie habe das "Geriffelte" der Schneide gespürt. Und dem gerichtsmedizinischen Gutachter sagte sie bei der ersten Untersuchung ebenfalls (laut seiner Aussage am 9. Februar) klar und deutlich, ihr sei die Messerschneide an den Hals gehalten worden. Woraufhin er sofort der Meinung war, das könne nicht sein, da die Klinge andere Verletzungen hätte hervorrufen müssen... und nach anderen Erklärungen suchte.

Allerdings ging er ja damals anscheinend recht einseitig davon aus, dass der NK das Messer von einer sie zum Geschlechtsverkehr zwingenden Person - minutenlang und während eines dynamischen Geschehens - an den Hals gedrückt wurde. DANN hätten allerdings ganz andere Verletzungen entstehen müssen. Aber... auch dann, wenn sie selbst sich diese Verletzungen mit eben dieser Messerklinge zugefügt hätte???

Das Messer (leider konnte ich keine Abbildung eines vergleichbaren Messers im Web finden) hat ja eine ganz fein gezahnte - eher geriffelte - Schneide. Wenn man nun das Hauptaugenmerk darauf legen würde, DNA-Spuren zur Vortäuschung der behaupteten Tat an die Schneide zu bekommen... und gleichzeitig eine (vermeintlich) passende Spur/Marke/Rötung an der entsprechenden Körperstelle hervorrufen wollte... dann würde man vermutlich die Messerschneide gekippt, statt rechtwinklig zur Hautoberfläche, aufsetzen, und vorsichtig, mit mäßigem Druck, dafür aber sehr häufig wiederholend, auf- und abwärts kratzen.

Ich besitze ein ähnlich fein geriffeltes Messer und habe dies an der Innenseite des Unterarms mal ausprobiert. Wenn man das Ganze oft wiederholt, die Kratzrichtung ein wenig variiert, gleichmäßig und nicht zu stark drückt... dann zeichnen sich die einzelnen Zähnchen des Messers nicht ab, sondern es entsteht eine flächige, sehr einheitlich aussehende Rötung - eben eine Schürfwunde. So eingesetzt, ist das Ergebnis so ähnlich, wie man es mit einer Feile erzielen würde - und eine solche wurde vom Gutachter M. (laut seiner Aussage am 9.Februar) ausdrücklich als möglicher Verursacher der Halsverletzung genannt.

Also... ich sehe hier eine mögliche Fehlerquelle darin, dass man die Fragestellung im Kopf hatte "Kann die Klinge des Messers als Tatwaffe zum Einsatz gekommen sein?" und nicht "Kann die Klinge des Messers die Schürfwunde am Hals hervorgerufen haben?"...

Das würde jedenfalls erklären, warum sich so deutliche Spuren der NK an der Schneide fanden. Dafür waren vielleicht gar nicht, oder nicht nur, die zwei "Blutfleckchen" verantwortlich. Diese wurden evtl. noch zusätzlich aufgetragen... nachdem nach der "Halsschabaktion" an der Klinge doch nicht allzuviel zu sehen war, und vorsichtshalber noch nachgelegt wurde???

Mit dieser Annahme würde für mich auch die Reaktion der NK plausibel, als der Gutachter M. ihr bei einer Nachuntersuchung im November die Klinge des Messers an den Hals halten wollte. Dass ihr Weinen und Schluchzen auf eine Erinnerung an die an ihr begangene Tat zurückzuführen sei, kann man nach allem, was man inzwischen weiß, jedenfalls in Frage stellen. Dass das Ganze aber rein kalkuliertes "Theater" war, um ihre Glaubhaftigkeit zu unterstreichen, wie es die Verteidigung zu vermuten scheint, kommt mir auch nicht unbedingt schlüssig vor. Viel mehr erscheint mir ihr Verhalten wie eine Schutzreaktion... so, als sei sie da gerade in einer sehr kritischen Situation, die sie in der Tat äußerst verunsicherte, und deren Beendigung sie erreichen wollte.

Wenn man sich nun vorstellt, sie könne die Wunde damals tatsächlich mit DEM Messer hervorgerufen haben... und der Gutachter hielt ihr nun wieder DIESES Messer an den Hals, verglich die Bilder, die Wunde von damals, mit dem, was er vor sich sah, schickte sich an, ausführlich zu fotografieren... dann ist es einleuchtend, dass sie Angst bekommen musste, er könne den Zusammenhang erkennen. Sehr verständlich, dass sie das tatsächlich emotional bewegte, und ihre Tränen also sehr "echt" waren... gleichzeitig dann aber natürlich auch die gewünschte Wirkung erzielten, sich dieser fatalen Situation schnellstmöglich zu entziehen.

Nun, das ist natürlich nur Spekulation. Aber nachvollziehbar, finde ich. Das Puzzle passt so, meiner Meinung nach, viel besser...

Denn insgesamt kommt es mir so vor, als sei hier von der NK ursprünglich vor allem Wert darauf gelegt worden, den Aussageteil "Einsatz der Messerschneide als Tatwaffe" glaubhaft zu machen. Und genau zu dieser Aussage passen die DNA-Spuren sehr auffällig. Wohingegen allerdings das entstandene Verletzungsbild wiederum nicht zur Aussage passt. Woraufhin man dann nicht der Möglichkeit nachgegangen ist, dass besagter Aussageteil im Sinne von "Messerschneide als Tatwaffe" falsch sein könnte... sondern man vorschnell schloss, die Aussage sei lediglich im Sinne von "Messerschneide als Tatwaffe" irrtümlich falsch.

Und genau das kann gerade nicht sein. Man merkt definitiv, ob man eine geriffelte, scharfe Klinge eines Messers an den Hals gehalten bekommt... oder einen wesentlich stumpferen Messerrücken. Ersteres kneift und schmerzt regelrecht... letzteres erzeugt nur ein Druckgefühl. Man kann das leicht mit einer Reihe von Testpersonen ausprobieren... ich bin überzeugt, das Ergebnis wird eindeutig sein. Es ist kaum denkbar, dass die NK sich diesbezüglich "verfühlt" haben könnte. Und da sie das "Fühlen der Messerschneide" so explizit und beharrlich behauptet hat, muss man sich Gedanken machen, welches Ziel sie damit verfolgt haben könnte...
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Re: Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 16)

Beitrag  Snoopy am So 13 Feb 2011, 14:58

Gabriele:

Ich wollte eigentlich einen vermittelnden Standpunkt in meiner Betrachtung einnehmen.
Das habe ich schon verstanden. Was aber nichts daran ändert, dass ich manches, was die Rechtsanwaeldin schreibt, nicht verstehe bzw. nicht kapiere, worauf sie hinaus will.

Die Vermutung, dass sie am 1., nicht aber am 9. Februar anwesend war, und es sich daher um zwei ähnliche Vorkommnisse handeln könnte, über die man sich also gar nicht streiten muss, hatte ich ja auch schon geäußert.

Gabriele:

Ich hatte daran Zweifel angemeldet, weil ich mir nicht vorstellen konnte, wie er an diese Fotos gelangt sein könnte, denn es waren keine Fotos eines rechtsmedizinischen Instituts, sondern klinikinterne Fotos von Laien, die sich in den Akten von Brinkmann und Schwenn befanden, bei denen sich Mattern im Zuge seiner autodidaktischen Fortbildung sicherlich nicht erkundigt haben wird.

Diese sekundäre Frage, woher Mattern diese Fotos hatte, beiseitegeschoben: offensichtlich hat er sie als Beleg, und zwar als einzigen, für die Möglichkeit der Entstehung derartig intensiver Hämatome im Zuge einer Vergewaltigung präsentiert – tatsächlich waren es aber Verletzungsspuren einer Vortäuscherin, die mit Aspirin und Marcumar nachgeholfen hatte. Das muß ein unsagbar peinlicher Augenblick für ihn gewesen sein, als Schwenn diesen Irrtum aufdeckte...
Ich verstehe nun wieder nicht, wieso du einerseits daran zweifelst, dass der Gutachter M. an die Bilder des "Amelie-Falles" hätte kommen können... es aber für offensichtlich hältst, dass er diese Bilder - und dann auch noch als Beispiel für eine tatsächliche Vergewaltigung - präsentiert habe! Wenn es so wäre, dann wäre das natürlich eine Peinlichkeit...

Das kann ich der bisherigen Schilderung der Rechtsanwaeldin jedoch nicht entnehmen. Was da (am 1. Februar?) diesen Amelie-Fall betreffend vorgefallen sein soll, ist mir nach wie vor nicht klar. Sie schreibt dazu ja lediglich:

Rechtsanwäeldin:
(Im Zusammenhang mit dem "Aufblühen" der Flecken (siehe oben) bei der Gynäkologin wird das Ganze besonders irre. Da diese ja wiederum sowas schon mal beie einer ("echten") Vergewaltigung gesehen haben soll/will (siehe Schmerzen bei der Versuchs-Gattin! VOR Hämatomeintritt) ; andererseits Mattern trotz aller Rumkontaktiererei unter Kollegen zunächst niemand gefunden hatte, der so etwas schon mal geshen hatte. Der einzig "ähnliche" Fall, war halt der - wahnsinnige Körperbeherrschung von RA Schwenn, der anstatt schallend zu lachen es noch zu einem vornehm zurückhaltenden hanseatischen Hauch von einem Lächeln schaffte! - bei dem (was eben Mattern nicht wusste) Schwenn bereits involviert war. Und da stellte sich am ENDE heraus, dass es wohl Selbstbeibringung war ;-))).
Ich lese daraus nicht, dass M. Fotos präsentiert habe etc. pp..
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Snoopy

Beitrag  Gast am So 13 Feb 2011, 19:21

Das würde jedenfalls erklären, warum sich so deutliche Spuren der NK an der Schneide fanden. Dafür waren vielleicht gar nicht, oder nicht nur, die zwei "Blutfleckchen" verantwortlich. Diese wurden evtl. noch zusätzlich aufgetragen... nachdem nach der "Halsschabaktion" an der Klinge doch nicht allzuviel zu sehen war, und vorsichtshalber noch nachgelegt wurde???
Ich habe in Erinnerung, dass sich eben gerade nicht sooo deutliche Spuren der NK am Messer befanden - zumindest nicht mehr als bei gewöhnlicher Nutzung des Messers im Haushalt und schon gar nicht so viel DNA , wie dran sein müßte, sollten DIESE Hautabschürfungen erklärbar sein.

Mit dieser Annahme würde für mich auch die Reaktion der NK plausibel, als der Gutachter M. ihr bei einer Nachuntersuchung im November die Klinge des Messers an den Hals halten wollte. Dass ihr Weinen und Schluchzen auf eine Erinnerung an die an ihr begangene Tat zurückzuführen sei, kann man nach allem, was man inzwischen weiß, jedenfalls in Frage stellen. Dass das Ganze aber rein kalkuliertes "Theater" war, um ihre Glaubhaftigkeit zu unterstreichen, wie es die Verteidigung zu vermuten scheint, kommt mir auch nicht unbedingt schlüssig vor. Viel mehr erscheint mir ihr Verhalten wie eine Schutzreaktion... so, als sei sie da gerade in einer sehr kritischen Situation, die sie in der Tat äußerst verunsicherte, und deren Beendigung sie erreichen wollte.
Ich verstehe hier nicht ganz den UNTERSCHIED , den Du aufzeigen möchtest.
Ob ihre Reaktion als "Glaubhaftigkeit" zu verstehen sein soll oder es - aus deiner Sicht eine "Schutzreaktion" ihrerseits für sich , darstellt - finde ich dazu eigentlich keinen Unterschied zum Ergebnis!
Schwenn hat das als "Theater" bezeichnet und es damit eigentlich nur kurz und knackig auf den Punkt gebracht.
Glaubhaftigkeit für eine unrichtige Anschuldigung und Schutzreaktion vor Entdeckung der "Tat", läuft ja letztendlich auf dasselbe Ergebnis hinaus!
Wenn man sich nun vorstellt, sie könne die Wunde damals tatsächlich mit DEM Messer hervorgerufen haben... und der Gutachter hielt ihr nun wieder DIESES Messer an den Hals, verglich die Bilder, die Wunde von damals, mit dem, was er vor sich sah, schickte sich an, ausführlich zu fotografieren... dann ist es einleuchtend, dass sie Angst bekommen musste, er könne den Zusammenhang erkennen. Sehr verständlich, dass sie das tatsächlich emotional bewegte, und ihre Tränen also sehr "echt" waren... gleichzeitig dann aber natürlich auch die gewünschte Wirkung erzielten, sich dieser fatalen Situation schnellstmöglich zu entziehen.
Vielleicht fehlt nur mir da das "Verständnis".
Es liest sich fast so, als ob die NK Angst vor Entdeckung einer , von ihr, vorgetäuschten Straftat habe und aus Angst davor "echte" Tränen weinte........
Aus meiner Sicht sind diese Tränen Teil ihrer ganzen bisherigen "Strategie" und wie man sehen konnte, war sie ja bisher damit äußerst erfolgreich. Ob dass bei den Vernehmungen war, besonders da , wo man ihr die Lügen nachweisen konnte und sofort die Vernehmung beendet hatte oder eben hier bei der "Nachstellung".

Sicher wird ein "Täter" immer versuchen - im Zweifelsfall - mit den verschiedensten "Waffen" zu kämpfen um nicht entdeckt zu werden. Die NK hat halt die Waffen einer Frau gewählt und ist dabei relativ gut gefahren - man siehe nur - die völlig falschen Reaktionen der Polizistinnen, der STA und auch des Rechtsmediziners Mattern.
Statt zu ermitteln und ( auch sich) weitere Fragen zu stellen, hat man mit Mitleid gearbeitet und alles außer Acht gelassen, was zu anderen Ergebnissen geführt hätte!
Denn insgesamt kommt es mir so vor, als sei hier von der NK ursprünglich vor allem Wert darauf gelegt worden, den Aussageteil "Einsatz der Messerschneide als Tatwaffe" glaubhaft zu machen. ...........
Und da sie das "Fühlen der Messerschneide" so explizit und beharrlich behauptet hat, muss man sich Gedanken machen, welches Ziel sie damit verfolgt haben könnte...

Genau diese Frage führt für mich schon dahin, davon auszugehen, dass die NK diese Anschuldigung lange geplant hat und es sich gerade NICHT um eine verletzte Frau, die plötzlich verlassen wurde und nun Rache nehmen will, handelt.

Das wäre bei einer einfachen Vergewaltigung ( mit der Anschuldigung hätte sie vielleicht sogar "Glück" gehabt) eher der Fall gewesen.

Welche Frau macht sich innerhalb von wenigen Stunden soviele Gedanken darüber, unbedingt eine "qualifizierte Vergewaltigung" zu erfinden, damit auch ja das Strafmaß über 5 Jahre hinausgeht!
Bei aller Trauer, Wut und ja, auch bei Rachegedanken, irritiert es doch außerordentlich, dass sie so eine umfängliche Geschichte mal einfach so aus dem Handgelenk schüttelt und dabei Spuren parat hat, die auf den ersten Blick so schön passend sind.

Wenn ich Gabriele hier richtig verstanden habe, ist das sogenannte "Wanderlaken" eben doch keines(?)
Wäre das aber so, wie die NK behauptete, würde es sogar noch besser zur "Planung " passen.
Zitate Snoopy aus
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t360p40-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-16#31092

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Klärungen ...

Beitrag  Die Rechtsanwaeldin am So 13 Feb 2011, 21:04

Ich habe mich schon sehr, sehr klar ausgedrückt:
1. 1.2.2011
2. MatterN und die ähnlichen Befunde: nicht Fotos (mit Beamer) präsentiert, sondern im Vortrag und bei Nachfragen angesprochen. Eine Art hilfloser Rundruf bei Kollegen (speziell wg. Hämatomen! - aber selbst die Halsverletzungen hatte noch niemand der MA am Institut - insbesodnere im Zusammenhang mit Verg, sooooo gesehen). Nur einer hatte "Hinweis". Jeweils mit ganz leiser Stimme(! - peinlich berührt) Da wusste er aber noch nicht, dass es sich um "DIE" Fotos bzw. DEN Fall handelte.
3. Davon zu trennen: Die zeitschindende "Vorstellung" der Extra-Bände, die Schwenn nur mal kurz besuchte, um die "spitze Bemerkung" als Triumphator eben über die Fotos loszulassen. Mattern war zu dem Zeitpunkt längst nicht mehr der lässige Typ als der er sich auf dem Bild (amerik. Attitüde: Hintern auf der Kante des Gutachtertischs) im FOCUS (auch online) noch darstellte. Mit Häufchen Elend wohlwollend beschrieben. Er war da schon als Gutachter angezählt. Schwenn wollte das aber wohl auch aus formalen Gründen den Profis der Disziplin überlassen. Es war aber am 1.2.2011 schon so. Da das Fragenrecht am 1.2 ja noch beim Gericht lag (Die RichterIN versuchte trickreich die Wende nochmal zu wenden, da Mattern ihr letztendlich durch seine im Vortrag an entscheidenden Stllen ausweichenden, unpräzisen, wolkigen Formulierungen SCHEINBAR eine Möglichkeit ließen - bis Schwenn hellwach - im Gegensatz zu manchem Journalsietn - auch da die Blutgrätsche machte. Mattern war am 1.2.2011 in mehrerer Hinsicht PLATT. Deshalb konnte G. Friedrichsen auch schon den Artikel am 9.2.2011 in der schweizer Weltwoche so veröffentlichen. Die angeblichen Fragen mit angeblichen Expertisen-Hintergrund (auf Nachfrage Schwenns konnte die Richterin ja die Prozesse nicht konkret benennen!) der Richterin nach der mangelnden Feinfühligkeit am Hals, kann als Versuch gewertet werden - wie bei Greuel! - einen Fallschirm für die NK aufzubauen. Nur: Die NK hat sich . nach allem, was man veröffentlicht nachlesen kann - sprachlich nun (einmal) festgelegt. Und das kann eben so nicht sein! PUNKT.
Zum Mangel der Journaille schon Karl Kraus "Die FACKEL"[b]

GW hat Recht: Wir müssen noch Rückert abwarten. Die anderen schnallen es offensichtlich nicht oder aber ihre eigenen Interessen (Meedia), z.B. zwischen den beiden Königinnnen und den Blogs zermalmt zu werden. (wie im Allgemeinen schon nicht nur bei Gerichtsberichterstattung, man beachte den Niedergang der klass. Print-Medien - sihe auch dazu die Charts zu den Kachelmann-Gegenern BILD, FOCUS; BUNTE und EMMA! in unserem Blog)
ONLINER fühlen sich (nicht zu Unrecht?) als Redakteure zweiter Klasse. (siehe Titelstory - auch online - in "Der Journalist"). Das wundert aus vielerlei Gründen nicht. Plusquamperfekt? Häh? Kond. II? Kann man das essen? Unterschied zwischen Bericht und Kommentar? Fehlanzeige.

Burner: Stefan Winterbauer (Meedia, früher mal Radio Sunshine ;-)))) ) meint sich über die Blogger (ein "buntes Völkchen") mokieren zu können, hielt aber zunächst das OLG für die Revisionsinstanz. Google-Cache macht''S sichtbar ;-)). undundund

Das Thema und gerade die Verhandlung selbst taugt eben nicht zu einer "Ticker"-Berichterstattung. Allein schon die optischen, akustischen und olfaktorischen Eindrücke "am Rande" wären einen Beitrag in ZAPP/NDR, dem Medienmagazin, wert. Während die beiden großen Damen durchaus in unterschiedlchen Style sich abgrenzend, aber stets aufgebrezelt erschienen und erscheinen (was auch ein "frühes Aufstehen" voraussetzt), glaubt ein liederlicher, ungeduschter Kollege (auch da zeigt sich eine merkwürdige Kausaltheorie) sein penetrantes Auftreten mit seiner weiten Anfahrt entschuldigen zu können. Dabei benötigt der ICE MUE-MA gerade mal 3 Stündchen (wenn auch Heizung bzw. Klimaanlagen gelegentlich ausfallen, EIN funktionierendes Waschbecken gibt's aber selbst bei der Bahn - in jedem Zug). Natürlich ist es alles - auch die Kontrolle durch die 4. Gewalt - eine Frage der Kosten (G. Friedrichsen weinte darüber ja kürzlich auch in einer JURISTISCHEN Fachzeitschrift. Insofern zehrt eine Verschleppung nicht nur den Angeklagten aus ... (Aber das ist ja noch kein Grund an der Seife zu sparen.)

Ich kann ansonsten nicht alles hier wiederholen, kann nur empfehelen auch hier gelegentlich (auch rückblickend) reinzuschauen (Da Eigenlob stinkt: Laut LBR-Blog erschlließt "es" sich erst nach längerem Lesen: "Gewöhnungsbedürftig, aber hervorragend." - Dieses "Urteil" war bereits unabhängig von den Beiträgen zu JK bzw. seinem Prozess:

Einfach in der internen Suchmaschine Worte wie Kachelmann, Vergewaltigung, Alice Schwarzer o.ä.m. eingeben ;-))):


http://www.jurablogs.com/suche?s=kachelmann&sort=timedesc&b=373
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Das Gehirn des Journalisten ...

Beitrag  Die Rechtsanwaeldin am So 13 Feb 2011, 21:09

Das Thema taugt nicht für Tagschreiber ...

Seit einiger Zeit "gemeinfrei", daher können und wollen wir mal so gemein und frei sein (unbedingt lesen, dann wird auch einiges über den Frust bzgl. der Journaille vor Ort klarer):

Karl KRAUS "DIE FACKEL"
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Wir ahnen schon das nächste (bewußte) Missverständnis ...

Beitrag  Die Rechtsanwaeldin am So 13 Feb 2011, 21:44

Die Damen Rückert und Friedrichsen schreiben für Wochenpublikationen, sind also PER SE vo Begriff des "Tagschreibers" nicht erfaßt. AS hat ja inzwischen ihre "Berufung" gefunden und "schreibt" für die BILD, schnell unüberlegt und aus dem Bauch heraus (hirn?):
Noch paar Appetithäppchen:
"Es ist eine wenig erfreuliche Spezies Mensch, aus der die Tagschreiber sich rekrutieren. Es sind bestenfalls Menschen mit Ehrgeiz und Unternehmungslust ohne Rückgrat und Willen, Leute mit einem Zuviel an Phantastik und Überhebung, um es in einer bürgerlichen Nützlichkeitsexistenz auszuhalten, und mit einem Zuwenig an Verstandeskraft, Geschmack und Bildung, um im Geistigen und Kulturellen auch nur Kleines zu bedeuten. Es sind im bürgerlichen Sinne Deklassierte, im geistigen Sinne sterile Parasiten der wirklichen Bildung, Nebelgehirne, un-
disziplinierte Wildlinge mit Vandaleninstinkten. Wer irgendeine tiefere Bildung, wer auch nur das bescheidenste intellektuelle und ethische Reinlichkeitsgefühl besitzt, kann kein tauglicher Journalist werden."[...]

Eines aber wird schon in kurzer Zeit unwiederbringlich verloren sein: das lebendige Sprachgefühl. Der Tagschreiber, dem fast ausschließlich nur der Zufall Artikel diktiert, der sich für alles interessieren muß und daher für nichts interessiert, ist von vornherein zu einer affektierten Schreibweise verurteilt. Er schreibt nicht als Fachmann eines Gebietes, sondern über alles nach unzureichender Information. Er verwendet die Termini und Formeln aller Berufe und Wissenszweige, ohne deren Sinn zu kennen, er ist ein Ignorant, ein typischer Oberflächenmensch und drückt sich daher am liebsten verschwommen und zweideutig aus. Da er immer eine Parteimeinung zu verteidigen hat, ist seine Rede immer übertrieben, ist er — nolens, volens — ein Liebhaber des Extrem-Expressiven. Er beherrscht, da er keinen eigenen Stil haben kann, alle Stilarten und hetzt jedes klingende Wort erbarmungslos zu Tode. Der Tagschreiber aber ist der
einzige, der von einer ungeheuren Majorität gelesen wird. Die totale Korruption des Wortes ist unabwendbar, wenn es nur noch drei Generationen Tagschreiber und Zeitungsleser geben wird. Denn die Zeitungsleser sind Wiederkäuer!

http://www.jurablogs.com/de/das-gehirn-journalisten-ausgegebenem-anlass
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Welche Ergebnisse bei der Physik am Frühstückstisch ...?

Beitrag  Demokritxyz am So 13 Feb 2011, 21:45

Vgl. Demokritxyz Posting, 11.02.2011, S. 45/XV, 17:57 h Tipp für Experimental-Coitologen: Greift mal selbst zum Messer ...!

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t350p880-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-15#30915
Gab es beim Messertest Ergebnisse? Habt ihr die etwa 2 - 5 mm breite Fettspur am Rand der Messerklinge erkannt - insbesondere du Snoopy beim Test an deinem Arm ...?
Snoopy:

An der Schneide befinden sich ja nun mal, anders als an allen anderen Bereichen des Messers, deutliche DNA-Spuren der NK. Das finde ich schon mal merkwürdig.

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t360p40-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-16#31092
Ich bin überrascht: "deutliche DNA-Spuren der NK" nachgewiesen nur aufgrund der Abbildung des Messers im FOCUS 31/2010, 02.08.2010, S. 26 ...?

Und diese "deutlichen DNA-Spuren" waren von Sabine W. ("NK") und nicht Jörg Kachelmann ...?

Ich hab die Ablagerungen auch gesehen. Nur höchstwahrscheinlich sind das Schneidgutreste vom jahrelangen(?) Gebrauch und schlechter Reinigung. Denn in der fein geriffelten Zone der Schneide haften solche Reste gern, insbesondere wenn das Messer in Klingenrichtung gereinigt wird, werden solche Partikel geradezu in diese feinen Rillen gepresst.

Weiterhin ist (uns) unbekannt, wie scharf das Messer ist. Wenn damit drei Jahre auf einem Keramikbrett geschnitten wurde, kann das sehr stumpf sein.

Ich denke auch, dass das LKA bei der Untersuchung das Messer erstmal mit einer Speziallampe ableuchten wird, um zu erkennen, wo interessante Partikel sitzen.
Dissertation: Mark Patrick Vogel, Nachweis forensisch relevanter Spuren mit Hilfe der Lichtquelle Superlite 400, 2008
Beispielbilder, S. 57 – 66

http://edoc.ub.uni-muenchen.de/8621/1/Vogel_Mark.pdf
Snoopy:

Man merkt definitiv, ob man eine geriffelte, scharfe Klinge eines Messers an den Hals gehalten bekommt... oder einen wesentlich stumpferen Messerrücken. Ersteres kneift und schmerzt regelrecht... letzteres erzeugt nur ein Druckgefühl. Man kann das leicht mit einer Reihe von Testpersonen ausprobieren... ich bin überzeugt, das Ergebnis wird eindeutig sein. Es ist kaum denkbar, dass die NK sich diesbezüglich "verfühlt" haben könnte. Und da sie das "Fühlen der Messerschneide" so explizit und beharrlich behauptet hat, muss man sich Gedanken machen, welches Ziel sie damit verfolgt haben könnte...

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t360p40-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-16#31092
An meinem Hals und rechtem Zeigefinger habe ich das ausprobiert. Und kann nur die Gutachter bestätigen. Mit dem Zeigefinger kann ich die Klingenseite und sogar deren Schärfe sehr gut beurteilen. Mit dem Hals erkenne ich kaum Unterschiede und muss den Tastsinn erst durch die bekannten Messerseiten beim Vortest 'normieren', um danach eine (grobe) Aussage über Schneide oder Messerrücken machen zu können.
Vgl. Demokritxyz Posting, 13.02.2011, S. 1/XVI, 12:56 h Die Meisterdetektive: Sherlock Holmes & Dr. Watson
Anm.: Rechtsmedizinische Begutachtung in Variationen der Macht und Wissenschaft …?

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t360-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-16#31038
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Blogschreiber

Beitrag  Gast am So 13 Feb 2011, 21:58

Ach weisst du, Anwaeldin, sooo gefährlich bist du auch wieder nicht, wenn selbst Bestinformierte dich nicht verstehen können.
Unterscheiden wir zwischen traditionellen Medien (Zeitungen, TV) und Internet (Blogs, Foren), ist es noch immer so, dass ein BLOG NULL Chancen hat, wenn er nicht in den traditionellen Medien erwähnt wird. So geschehen im Fall K. mit der FacebookFreeSeite und einem gewissen Blog.

Denken wir an PR Litigation, so gehören auch deine aufgetakelten Königinnen dazu! Sie haben ihr Gesicht gezeigt: extrem verwoben mit der Verteidigung, Bericht und Kommentar hoffnungslos verstrickt! Schande!
Friedrichsen mit Birkenstock und Rückert mit Schwenn und "Unrecht..." (=zweite FacebookSeite).

Friedrichsen schreibt im von dir erwähnten Weltwoche-Artikel über die nichtöffentliche Vernehmung der Nebenklägerin: "dem Vernehmen nach... dem Vernehmen nach". Ja, wen hat denn Friedrichsen da vernommen, wenn nicht Birkenstock??

BLOG? Wer kennt den Blog von Cora Stephan? Kaum jemand. Sie schrieb dort im November über die bekannte (? Razz )Krimiautorin Gabriele Wolff und deren Kampf gegen Schwarzer. Und jetzt kann man in der FAZ ein Interview mit Stephan lesen bzgl. ihres Buches über Angela Merkel. Ês zeigt sich die geistige Verwandtschaft mit unserer lieben Gabriele Wolff, denn Stephan kommt auf die Idee, Merkels Geste sei:
Geste der Frauenbewegung: Das mit den Händen geformte Dreieck ist das "internationale Zeichen für Frausein".
Das war Cora, die mit der Wolff tanzt.

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Noch etwas ...

Beitrag  Die Rechtsanwaeldin am So 13 Feb 2011, 22:09

Mal für eien kurze Sekunde eine analoge Übertragung!

Ein Bankmitarbeiter, der (glaubhaft) versicherte, dass er Todesangst (wie sind ganz emphatsisch bei ihm!) gehabt habe, als der Bankräuber ihm die Pump-Gun an die Schläfe (nicht mal Druckstellen) gehalten habe, macht nachher geltend, er habe Blessuren aller möglichen Art, weil der Kriminelle ihn geschlagen, getreten, gestoßen ... (weil er sich "standhaft") geweigert habe, sich hinter den Bankschalter mit den Händen hinterm Kopf zu legen. Was würden wir DENKEN (nicht fühlen)?
Allein, Thema Vergewaltigung, insbesondere in (ehemaligen) Parrbeziehung, ist - dank EMMA/AS - ideologisch (so) besetzt, dass offensichtlich nicht nur unmittelbar Beteiligtgesenseinwollende ihr Gehirn traumastisiert ausschalten und sich völlig losgelöst aus dem uns bekannten Universum mit gewissen Raum-Zeit-Dimensionen und Kausalitäten "emphatisch-traumatisiert" entfernen (können und dürfen).
Zurück zum Bankmitarbeiter: Entweder er hatte Todesangst und antizipiert "artig" die Wünsche des bewaffneten Räubers ODER er bleibt "standhaft" (es ist nicht der Bruchtteil einer Sekunde gemeint!). Tertium non datur.
"Von geschlossenen Beinen — oder krampfhaft zusammengepressten Knien — und gewaltsamen Versuchen Kachelmanns, diese auseinanderzudrücken, hatte die angeblich Vergewaltigte aber nie gesprochen. Im Gegenteil: Sie erzählte, wie Kachelmann ihren Tampon entfernte, wie er ihr Kleid nach oben schob und ihr den Slip offenbar mühelos auszog. Und die eigene Hose herunterliess. Näheres als «Er war dann wieder über mir» berichtete sie nicht. Und wo war dabei das Messer, das sie angeblich ständig an ihrem Hals spürte, so dass sie Todesängste ausgestanden habe? Hatte Kachelmann an jenem Abend drei Hände?"
http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2011-06/hatte-der-wetterfrosch-drei-haende-die-weltwoche-ausgabe-062011.html
Wenn die "Verletzungen" z.B. am Hals nicht mit einem gleichen/ähnlichen Messer schon nicht herstellbar waren, ist die Behauptung bereits HINREICHEND widerlegt. Dass dasselbe Messer mit seinen durch früheren Gebrauch resultierenden Spezifikationen noch zusätzliche Merkmale hätte hinterlassen müssen, die natürlich noch ZUSÄTZLICH FEHLEN (MÜSSEN), ist eher ein "Overkill-Kriterium" der bereits widerlegten Behauptung.
PUNKT.
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@Die Rechtsanwaeldin: Willst du gelesen werden ...?

Beitrag  Demokritxyz am So 13 Feb 2011, 22:20

Die Rechtsanwaeldin:

Ich habe mich schon sehr, sehr klar ausgedrückt:
1. 1.2.2011 ...

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t360p60-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-16#31098
Ungern setze ich mir die rote Mütze auf und will auch nicht die Inhalte deiner Postings kritisieren, aber ihre Form ist für mich uaS - unter aller Sau.

Wenn du den Leser nicht am Händchen nimmst, dass er das ohne viel Nachdenken alles auf den ersten Blick schon vom Layout findet (dazu gehören auch ABSÄTZE), lesen das nur noch Personen, für die nun gerade deine Inhalte der absolute Hit sind.

Das ist wie beim Essen, ein Gast, der im Restaurant sein Essen wie Fraß auf den Teller geworfen bekommt, mag das kaum essen, obwohl es vielleicht gut schmeckt.

Beispiel: Wenn du einen Link unter einen Namen oder Begriff legst, ist die Wahrscheinlichkeit, dass das jemand anklickt, gering. Besser wäre:
Karl KRAUS "DIE FACKEL"

Das Gehirn des Journalisten .... (ausgegebenem Anlaß)

http://www.jurablogs.com/de/das-gehirn-journalisten-ausgegebenem-anlass
Ich geb dir noch zwei Beispiele, wie es dir durch einfaches 'vor die Leser hinschei.ßen' gelingt, dass sich deine potentielle Leserzahl dramatisch reduziert.

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t360p40-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-16#31069

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t360p20-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-16#31047

Aber möglicherweise gibt es eine neue Generation im Internet, die nicht nur ein solch chaotisches Layout schätzt, sondern auch so 'denkt' und es positiv als High-Speed-Kick interpretiert ...
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Demo

Beitrag  Davrem am So 13 Feb 2011, 22:40

Ich bin ja nach wie vor der Meinung, daß das Profilbild geklaut, und der Stil des Blogs nur miserabel kopiert ist:

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t350p660-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-15#30621
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Ach "Bella" (Selbstwahnehmung),

Beitrag  Die Rechtsanwaeldin am So 13 Feb 2011, 22:51

es geht hier gar nicht um meine Gefährlichkeit. Schon wieder intellektuell überfordert?
Der Blog bestand schon vor dem JK-Prozess. Wir haben auch einen sehr guten statistischen Einblick darüber, wer da wie und warum draufschaut und auf einzelne Beiträge oder sogar auf den Blog dauerverlinkt, Kontakt aufnimmt, Anregungungen aufgreift und diesen nachgeht - und sie im Fernsehen (mit oder ohne Gruß an die namenlose Informantin) weitergibt etc. etc. .
Wir sind da eben ganz uneitel. ;-)) Der Blog an sich mit ein paar anstössigen Gedanken oder Gedankenanstößen war, ist und bleibt Hobby (so wie bei GW wohl die Krimischreiberei).
Die intensive, allerdings wenig hysterische Verfolgung des Kachelmann-Falles von außen und die gelegentlichen Besuche vor Ort haben ("Meta-" - übergeordnete)Gründe, die sich Dir nicht mal erschließen würden, wenn wir es Dir parataktisch mit max. 7 Worten pro Satz (BILD) einzubimsen versuchten ... Abgesehen davon sind unsere Sado-Neigungen Dir und diesbezüglich durchaus überschaubar geriing.
Man kann allerdings jetzt schon von einem Paradigmen-Wechsel durch den Fall Kachelmann ausgehen. Denn die Rolle/Position Kachelmanns ist durchaus ambivalent zu sehen. Wie viele andere in der Provinz wurden denn vorher nur auf Zuruf und ohne Beachtung - in einer Art Umkehrung der Hexenverfolgung - geschlachtet? Auch darauf richtet der Fall ein Schlaglicht. Nicht nur auf die blamable Nicht-Wahrnehmung der Rolle als 4. (Kontroll-)Gewalt durch die Mehrheit der Medien... . Das Internet wird nicht nur in Tunesien, Ägypten, Yemen etc. zur weiteren Demokratisierung der Welt beitragen. Das Volk (nicht Mann oder Frau) nimmt es mehr und mehr selbst in die Hand. Fehlentwicklungen, -entscheidungen sind bei Menschen niemals auszuschließen. Die Dauer von Fehlentwicklungen bzw. das Beharren auf dem falschen Status Quo wird sich allerdings radikal verkürzen. Die Zahl der Kinder, die reinen Herzens sind und rufen "Er hat ja gar nichts an." wird zunehmen... ;-). Das ist die "Frohe Botschaft". Du siehst (hoffentlich wneigstens das): Ich bin ein positiver Anhänger der EIGENTLICHEN Hiobs-Botschaft, nicht der vilene kleinen Zwischen-Meldungen, die unter falschem Namen (eben als sog. HIOBS-Botschaft), kursieren. Am Ende, ganz am Ende (nach all den psychomatischen Reaktionen, Kopf rasieren, verzweifelten Schreien, Ratschlägen von "falschen" Freunden, etc. ging's für Hiob gut aus. Mehr noch: Er fand sogar noch die Kraft, Gott darum zu bitten, die falschen Freunde, die ihm Schlechtes unterstellten und zu Schlechtem (auch gegen Gott!) rieten, NICHT ZU BESTRAFEN .... .

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Davrem

Beitrag  Die Rechtsanwaeldin am So 13 Feb 2011, 22:55

Who cares, Davrem?

Who cares?
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"Lüneburger Affaire": "... ursprünglich auf eine Zeugenvernehmung von Maria Furtwängler verzichten wollte, ..."

Beitrag  Demokritxyz am So 13 Feb 2011, 22:58

neu-news, Gabriela, 14.02.2010 (Satire):

Kachelmann-Prozess: Maria Furtwängler als letzter Ausweg

http://www.neu-news.de/content/kachelmann-prozess-maria-furtw%C3%A4ngler-als-letzter-ausweg
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Rechtsanwäldin

Beitrag  Davrem am So 13 Feb 2011, 22:59

Rechtsanwäldin:
Who cares, Davrem?

Who cares?
Das ist es ja, was uns beide belustigen dürfte: NIEMAND! Very Happy

Bella hat schon Recht, wenn sie sagt, hier laufen einige mit Scheuklappen rum und glauben nur das, was sie glauben wollen.
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Vorschlag zur Güte ..

Beitrag  Die Rechtsanwaeldin am So 13 Feb 2011, 23:59

Lese hier weiter mit und störe hier nicht weiter (war ja auch eine zusätzliche zeitliche Belastung). Bei EMMA werden inzwischen ja auch nur noch die Selbstgespräche von C.P. von den Selbstgesprächen der Serengeti unterbrochen. Auch bie BRIGITTE dünnt es aus.
Gehe vielleicht im Blog mal ab und zu auf "Ratlos ..." ein, wenn ich wieder was Ärgerliches oder Sinnvolles oder gar echt "Neues" finde.
@Davrem
Pfffffffffffffffffffftt!
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Die Rechtsanwaeldin

Beitrag  Harry1972 am Mo 14 Feb 2011, 00:05

Der Text von Karl Kraus ist schön aber eine Litanei.
Hat er doch im Grunde nicht Unrecht, ermüdet er durch die wortgewaltige und mehrfache Wiederholung seiner Idee.

Auch geht er mir zu weit, ist zu ungnädig im Urteil.
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Beitrag  Harry1972 am Mo 14 Feb 2011, 00:06

Deine Kritik an der äusseren Form von Die Rechtsanwaeldins Beiträgen ist durchaus nicht gänzlich unangebracht. Auch ich habe da mitunter meine Schwierigkeiten.
An dieser Stelle muß ich dann aber auch an Deinen Beiträgen Kritik üben, die durch "hingesch.issene" Linkwüsten, mit eingestreuten Begleittexten, oft nahezu unleserlich werden.

Sind diese Begleittexte jedoch ausführlich geschrieben, scheitere ich öfter an dem Übermaß blumiger, selbstkreierter Begriffe, die zwar meist sehr humorvoll sind, in ihrer Fülle aber eher verstören als erhellen.

Es mag ja an meiner mangelhaften Bildung liegen, aber Deine Beiträge sind für mich oft ebenso unübersichtlich und schwer verdaulich, wie die Beiträge von Die Rechtsanwaeldin, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen.
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Re: Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 16)

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