Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 24)

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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 24)

Beitrag  Oldoldman am Mo 30 Mai 2011, 00:16

das Eingangsposting lautete :

Das Ursprungsposting von Demokritxyz am Di 23 März 2010 - 19:43 h lautete:

http:// magazine. web. de /de/themen/nachrichten/panorama/10103400-Kachelmann-in-Untersuchungshaft.html
Anm.: Da der vorstehende Link nicht mehr gültig ist, für alle Interessierten ersatzweise der Hinweis auf:

http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,685263,00.html

Na, da kann frau/manN doch mal schön spekulieren, oder ...? Gibt es Hintergrund-Infos zu Jörg Kachelmanns Ex? Oder kann vielleicht jemand sogar ein Bild posten ...?

Kann manN in der Position von Jörg Kachelmann ein Frauen-Tölpel sein ...?
Die Meinungsäußerungen zum GMX-WEB.DE-1&1-Ratgeber sind höchst aufschlussreich, oder ...?

http://meinungen.web.de/forum-webde/post/8297793

_____________
Anmerkung:

Den ersten Teil mit den Postings 1 - 990 (23.03.2010, 19:43 - 12.5.2010, 12:06) gibt es
HIER (Teil 1).
Den zweiten Teil mit den Postings 991 - 1893 (12.5.2010, 12:44 - 15.06.2010, 12:27) gibt es
HIER (Teil 2).
Den dritten Teil mit den Postings 1894 - 2813 (15.06.2010, 12:46 - 14.07.2010, 11:33) gibt es
HIER (Teil 3).
Den vierten Teil mit den Postings 2814 - 3755 (14.07.2010, 11:43 - 02.09.2010, 14:40) gibt es
HIER (Teil 4).
Den fünften Teil mit den Postings 3756 - 4712 (02.09.2010, 14:52 - 21.09.2010, 11:31) gibt es
HIER (Teil 5).
Den sechsten Teil mit den Postings 4713 - 5669 (21.09.2010, 11:36 - 04.10.2010, 11.27) gibt es
HIER (Teil 6).
Den siebenten Teil mit den Postings 5669 - 6690 (04.10.2010, 11.36 - 17.10.2010, 09:30) gibt es
HIER (Teil 7).
Den achten Teil mit den Postings 6691 - 7664 (17.10.2010, 09:50 - 28.10.2010, 10:32) gibt es
HIER (Teil 8 ).
Den neunten Teil mit den Postings 7665 - 8613 (28.10.2010, 10:40 - 09.11.2010, 13:21) gibt es
HIER (Teil 9 ).
Den zehnten Teil mit den Postings 8614 - 9565 (09.11.2010, 13:26 - 23.11.2010, 18:50) gibt es
HIER (Teil 10).
Den elften Teil mit den Postings 9566 - 10516 (23.11.2010, 18:53 - 07.12.2010, 18:21) gibt es
HIER (Teil 11).
Den zwölften Teil mit den Postings 10517 - 11480 (07.12.2010, 18:27 - 21.12.2010, 13:47) gibt es
HIER (Teil 12).
Den dreizehnten Teil mit den Postings 11481 - 12458(21.12.2010, 13:50 - 13.01.2011, 18:55) gibt es
HIER (Teil 13).
Den vierzehnten Teil mit den Postings 12459 - 13452(13.01.2011, 18:57 - 01.02.2011, 16:48) gibt es
HIER (Teil 14).
Den fünfzehnten Teil mit den Postings 13453 - 14415(01.02.2011, 16:54 - 12.02.2011, 21:53) gibt es
HIER (Teil 15).
Den sechzehnten Teil mit den Postings 14416 - 15338 (12.02.2011, 21:57 - 28.02.2011, 12:26) gibt es
HIER (Teil 16).
Den siebzehnten Teil mit den Postings 15389 - 16352 (28.02.2011, 12:32 - 15.03.2011, 22:24) gibt es
HIER (Teil 17).
Den achtzehnten Teil mit den Postings 16353 - 17392 (15.03.2011, 22:28 - 30.03.2011, 21:27) gibt es
HIER (Teil 18 ).
Den neunzehnten Teil mit den Postings 17393 - 18361 (30.03.2011, 21:37 - 08.04.2011, 12:19) gibt es
HIER (Teil 19 ).
Den zwanzigsten Teil mit den Postings 18362 - 19354 (08.04.2011, 12:25 - 23.04.2011, 20:18) gibt es
HIER (Teil 20 ).
Den einundzwanzigsten Teil mit den Postings 19355 - 20309 (23.04.2011, 20:35 - 10.05.2011, 08:43) gibt es
HIER (Teil 21 ).
Den zweiundzwanzigsten Teil mit den Postings 20310 - 21308(10.05.2011, 08:47 - 21.05.2011, 09:42) gibt es
HIER (Teil 22 ).
Den dreiundzwanzigsten Teil mit den Postings 21309 - 22281 (21.05.2011, 09:46 - 30.05.2011, 13:13) gibt es
HIER (Teil 23 ).
Den vierundzwanzigsten Teil mit den Postings 22282 - 23248 (30.05.2011, 13:16 - 14.06.2011, 17:36) gibt es
HIER an dieser Stelle (Teil 24 ).
Den fünfundzwanzigsten Teil mit den Postings 23249 - 24236 (14.06.2011, 17:39 - 05.07.2011, 16:33) gibt es
HIER (Teil 25 ).
Den sechsundzwanzigsten Teil mit den Postings 24237 - 25233 (05.07.2011, 16:41 - 20.08.2011, 08:27) gibt es
HIER (Teil 26 ).
Den siebenundzwanzigsten Teil mit den Postings 25234 - 26224 (20.08.2011, 08:30 - 21.09.2011, 14:09) gibt es
HIER (Teil 27 ).
Den achtundzwanzigsten Teil mit den Postings 26225 - 27252 (21.09.2011, 14:20 - 10.11.2011, 10:13) gibt es
HIER (Teil 28 ).
Den neunundzwanzigsten Teil mit den Postings 27253 - 28207 (11.10.2011, 10:23 - 16.01.2012, 09:59) gibt es
HIER (Teil 29 ).
Den dreißigsten Teil mit den Postings 28208 - 29176 (16.01.2012, 10:06 - 02.05.2012, 11:57) gibt es
HIER (Teil 30 ).
Den einunddreißigsten Teil mit den Postings ab 29177 (ab 02.05.2012, 12:05) gibt es
HIER (Teil 31 ).

Die letzten Beiträge des dreiundzwanzigsten Teils finden sich ab hier:

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t422p960-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-23

Oldoldman


Zuletzt von Oldoldman am Di 01 Mai 2012, 23:26 bearbeitet, insgesamt 4 mal bearbeitet

Oldoldman

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Mediale Machenschaften

Beitrag  Gast am Mo 13 Jun 2011, 02:43

Ob JK wohl stilbildend wirkt? Auch Ole von Beust berichtet jetzt über die Machenschaften der Presse. Aber an den Verleger hat er sich nicht rangetraut...

ZEITmagazin: Was hat Sie berührt, wenn nicht das Verhalten von Schill?

Ole von Beust: Dass Zeitungen anschließend monatelang mein Privatleben durchforstet haben. Die haben bei Handwerkern angerufen, ob es Vorrichtungen an der Wand gibt, an denen jemand gefesselt werden kann, ob es Spiegel überm Bett gibt. Bei Kneipenwirten fragten sie nach, mit wem ich da war, was ich getrunken habe. Dieses Gefühl, dass das eigene Umfeld abgeschöpft wurde – das hat mich wirklich belastet. Und Sie können sich nicht dagegen wehren.

ZEITmagazin: Warum nicht?

Ole von Beust: Wollen Sie den Verleger anrufen und fragen: Was soll das? Ich habe mit Journalisten gesprochen. Die sagten: Es geht nicht um dein Privatleben, wir wollen nur überprüfen, ob du gelogen hast.

[...]

ZEITmagazin: Haben Sie gemerkt, dass Ihr Schwulsein in der Stadt und unter Journalisten ein offenes Geheimnis war?

Ole von Beust: Es gab Leute, die haben mich beiseitegenommen und pseudofreundschaftlich gesagt: Du weißt schon, die haben da ein Dossier über dich liegen. Wissen Sie, den Leuten reicht es ja nicht, wenn jemand schwul ist. Das wird immer noch angefettet. Sie glauben ja nicht, was ich alles gehört habe, wo ich mit wem gewesen sein soll, welche Vorlieben ich hätte. Man hat mir gesagt: Ich gebe dir mal ’n Tipp, in das und das Lokal würde ich nicht mehr gehen. Ich sagte: Ich war da nie. Die Antwort lautete: Ist ja egal, ich sag’s nur.

ZEITmagazin: Ein beliebtes Spiel: Prominenten nachzusagen, sie seien schwul, sie hätten bestimmte Vorlieben. Woran liegt das?

Ole von Beust: Also, wer in der Politik angeblich alles schwul ist... Schon als ich anfing: Minister, Kanzler... Krankheit, Alkoholprobleme, finanzielle Unregelmäßigkeiten, Nähe zum Kiezmilieu, alles wird einem unterstellt. Das Führungsamt hat den Sonnenschein, aber es hat eben auch die Kehrseite, dass unglaublich viel dummes Zeug über Sie erzählt wird.

http://www.zeit.de/2011/23/Interview-Ole-von-Beust/seite-4

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Typischer Wolff-Wahnsinn

Beitrag  Gast am Mo 13 Jun 2011, 02:48

Ob JK wohl stilbildend wirkt?
Ole von Beust war eine Woche früher in der ZEIT.
Aber hier wird ja alles "geglaubt" Very Happy

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zu protokoll

Beitrag  984 am Mo 13 Jun 2011, 02:56

ich fasse die möglichen reaktionsweisen der clique um gwolff zusammen, die alle eins gemeinsam haben, sie beinhalten keine seriösen antworten auf meine drei hauptkritikpunkte gegen wolff.

- erstes extrem ist voller gewaltphantasien gekoppelt mit tränendrüsen, schlimmsten krankheiten und kleinsten hunden (avalon gegen monete und 984)

- aggressivste mobbing texte mit ad hominem beleidigungen (steffi gegen monete)

- hilflose unterstellungen ad hominem und klare aufforderung bloss nicht zu reagieren weil dadurch kraft fehlt zur unterstützung der eigenen lichtgestalt (gwolff gegen 984, der ja bloss nach bedeutung giert, die er lediglich durch beiträge im elsenforum erhält, wo ja traditionell gwolff umschwärmt werden sollte plus intellektuell unterstützt vom hauseigenen typologen patagon, der in zweifelsfragen sein orakel befragt)

- impotente reaktion einer antwortverweigerung wie bei chomsky, der nur dann etwas sagen kann, wenn das richtige zitat in google gefunden werden kann, ansonsten muss der jeweilige beitrag von 984 ja nicht ernstzunehmen sein, man kann ja schlecht zugeben, dass man nur bücherzitate bringen kann, aber selbst keinen intellektuellen horizont hat, den selbst bella besitzt

- psychiatrische trauerspiele im frauenmilieu nach dem vorbild der migräneleidenden ehefrau, die deshalb keinen sex wollen kann, neuere konstruktion ist die warnung vor der eigenen dekompensation, wenn dies oder jenes nicht unverzüglich passiert, obgleich man ja ganz normal und gruppensolidarisch tätig sein möchte, aber es geht leider nicht, weil ein bild schief an der wand hängt oder ein böser forist immer widerworte gibt und die lichtgestalt uriella verunreinigen will, die man ja für die anbetung unbedingt braucht. ich glaube ganz fest daran, dass jörg kachelmann maschera über die monate im saal mit der zeit begehrt hat. aber wie die vielen nonnen, die sich einen gott teilen müssen, so wird maschera auf dauer mit einer anderen lichtgestalt (984b als ersatzkachelmann) vorlieb nehmen müssen, die von vielen, nicht allen, verehrt wird. niemand ausser bella wird 984a je für immer erobern können! Suspect

984

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@ Bella

Beitrag  Gast am Mo 13 Jun 2011, 02:59

Höcker war von Anfang an mit über 50 einstweiligen Verfügungen erfolgreich gegen Schmierblätter aktiv. Mit dem Eintritt von RA Schwenn ins Verfahren Anfang Dezember 2010 wurde öffentlich im Gerichtssaal gegen BURDA und SPRINGER geschossen, am 31.5.2011 bei Lanz konkret gegen den BURDA-Vorstand Welte.

DAS alles könnte stilbildend sein. Andreas Türck hatte sich seinerzeit nicht gegen die Jauchekübel der Presse zur Wehr gesetzt...

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Nur dass..

Beitrag  Gast am Mo 13 Jun 2011, 03:03

Bella niemanden erobern will, weder a noch b noch xyz queen

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Ach so

Beitrag  Gast am Mo 13 Jun 2011, 03:12

G.Wolff meint den grossen Stil der Kampagne, nicht nur das ZEIT-Interview.
Ob Ole von Beust es nötig hätte, von Höcker zu kopieren? Nun ja, man kann alles deuten wie man gerade Lust hat.
Ich habe nämlich das Beust Interview vor mehr als einer Woche gelesen, und wenn ICH Verschwörungstheorien schreiben würde, sähen die anders aus als Demos Flickwerk. Da wäre es Absicht von der ZEIT, die angeblichen Machenschaften von Schill zu schildern, weil sich Viola mit ihm getroffen hat vor ihrer zweiten Zeugenaussage. Aber nicht mal Kachelmann selbst hält etwas von solchen V-Theorien, nicht wahr?

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984

Beitrag  Gast_0009 am Mo 13 Jun 2011, 03:27

Du schreibst:

impotente reaktion einer antwortverweigerung wie bei chomsky, der nur dann etwas sagen kann, wenn das richtige zitat in google gefunden werden kann, ansonsten muss der jeweilige beitrag von 984 ja nicht ernstzunehmen sein, man kann ja schlecht zugeben, dass man nur bücherzitate bringen kann, aber selbst keinen intellektuellen horizont hat, den selbst bella besitzt

Kommentar:

Mein intellektueller Horizont reicht auf jeden Fall noch dafür aus, dass er mir sagt, dass es besser ist, dass ich auf mutmasslichen Nonsens besser nix schreibe! Dafür bin ich meinem intellekutuellen Horizont very, very dankbar! :-)

Gast_0009

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GabrieleWolff....mediale machenschaften

Beitrag  Gast am Mo 13 Jun 2011, 03:34

GabrieleWolff: Ob JK wohl stilbildend wirkt? Auch Ole von Beust berichtet jetzt über die Machenschaften der Presse.

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t424p860-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-24#42096
ich denke, dass durch den fall kachelmann ENDLICH ein längst notwendiges erwachen durch viele schichten in der bevölkerung geht was die machenschaften und manipulationen der medien und justiz anbelangt....dass so viele als möglich wirklich begreifen wie sie durch medien manipuliert werden und geld dafür bezahlen belogen zu werden.....
ich hab ja noch nie verstanden wie man für ne bild etc. auch nur einen cent ausgeben kann - da würd ich das geld lieber in den bach werfen, dann ist es zwar auch weg aber ich bin wenigstens nicht belogen und als leser für blöd verkauft....

justiz und medien haben es im fall kachelmann soweit übertrieben, dass sie sich selbst am meisten geschadet haben und das ist gut so.....aufklärung ist einfach immer gut....

hier noch zwei blätter gut klar gemacht:

die mühsamen rechtfertigungsversuche von seiten des stern lassen tiefe einblicke zu und bringen manch einem wohl zum schmunzeln...

eine interessante sicht zur stern-verdeitigung:

noch was zum lachen auch wenn es traurige wahrheit ist, dass inhalte aus solchen blättern noch immer GEGLAUBT!!!! werden....die geschäfte blühen, solange es gläubige gibt, die dafür bezahlen belogen zu werden.....

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@Gabriele Wolff: Jaja, Schwenns "junger Kollege", der die 'Kuttenordnung' noch nicht kennt ...

Beitrag  Demokritxyz am Mo 13 Jun 2011, 03:46

Gabriele Wolff:

Wenn sie sich bloß den von Alice Schwarzer empfohlenen Medienanwalt S. sowie zur Verstärkung des schlecht beratenden RA Franz den von ihr ans Herz gelegten RA Wolfgang Steffen genommen hätte! Ex-Vorsitzender Richter am LG Düsseldorf und jetzt im WEISSEN RING als Nebenklagevertreter engagiert. Der wäre nicht so »feige« gewesen...

Aber das stimmt nicht. Als Zeugenbeistand für Seidler hat er auch nicht verhindern können, daß es zur Selbstdemontage kam.

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t424p860-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-24#42094
stern.de, Ingrid Eißele, 08.12.2010:

Der ehemalige Richter, Rechtsanwalt Wolfgang Steffen, begleitete den Heidelberger Psychologen Günter Seidler, der die ehemalige Geliebte von Kachelmann behandelt hat. Seidler war in der vergangenen Woche vom Kachelmann-Verteidiger schwer gerupft worden, er hatte auf dessen Antrag seinen mitgebrachten Koffer öffnen und durchsuchen lassen müssen. Empört zeigte er darauf seine leere Brotdose vor.

Dieses Mal brachte Seidler den Anwalt Steffen als Beistand mit. Sein als Traumatologe "weltweit anerkannter" Mandant sei durch Johannes Schwenn überrumpelt und dem öffentlichen Gespött preisgegeben worden. "Das war ehrabschneidend", schimpfte der Anwalt, noch bevor sein Mandant ein Wort gesagt hatte. Schwenn ziele darauf ab, den Gutachter "fertig zu machen". Es sei "mit weiteren unsachlichen Angriffen" von Schwenn zu rechnen.

Der warf ihm wiederum vor, dieselben Sätze kurz zuvor bei Alice Schwarzer in der "Bild"-Zeitung gelesen zu haben. Und überhaupt. "Seidler, der weltbekannte Traumatologe?", lästerte Schwenn. "Außerhalb von Deutschland, von Mannheim, hat man nichts von Professor Seidler gehört.

Im vorläufig letzten Akt stand der Beistand auf, machte sich breit, als ging es um eine Szene in einem amerikanischen Spielfilm, holte Luft. Er wolle eine Erklärung abgeben zu den "diffamierenden Berichten" über Seidler. Nur mit Mühe konnte ihn der Richter bremsen. Darauf Schwenn sichtlich enerviert: "Unterbrechen Sie das. Wir verlassen den Saal."

http://www.stern.de/panorama/prozess-gegen-joerg-kachelmann-18-tag-anwalt-ausser-rand-und-band-1632249.html


Den pensionierten Richter Wolfgang Steffen, der inzwischen eine Anwaltszulassung hat, bezeichnete Schwenn als «jungen Kollegen» und fragte ihn nach dem Grund seiner Anwesenheit. Als Steffen erwiderte, Schwenn wolle den «weltberühmten» Traumatologen Seidler als Zeugen «fertigmachen», sagte Schwenn, von Weltruhm sei ihm nichts bekannt.

http://bazonline.ch/panorama/vermischtes/Gekaufte-Zeuginnen-im-KachelmannProzess/story/26988100


... Dort vermutet Schwenn Schriftstücke und Datenträger, die den Angeklagten entlasten. Auch „Spesenbelege mit Amtspersonen“ könnten sich dort finden. ...

... Als Staatsanwalt Lars-Torben Oltrogge Beratungszeit braucht für eine Stellungnahme zu dem frisch gestellten Durchsuchungsantrag, glaubt Schwenn den wahren Grund für die Verzögerung zu kennen: „Sie gehen davon aus, dass da eine Aufräumungsaktion stattfindet.“ ...

... zum Beispiel, dass er als Zeugenbeistand eine Robe trägt. Dem Vorsitzenden Richter Michael Seidling geht die Sache mit der „Kleiderordnung“ zu weit. Es ist das erste Mal im Kachelmann-Prozess, dass das Gericht Unmut über Verteidiger Schwenn hören lässt.

http://www.fr-online.de/panorama/neue-attacken-vom-dauer-polterer/-/1472782/4906700/-/index.html

Vgl. Demokritxyz Posting, 08.12.2010, S. 4/XII, 17:25 h Pensionierter Richter als "junger Kollege" von RA Johann Schwenn
Anm.: RA Wolfgang Steffen

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/sexualitat-f14/fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-12-t307-60.htm#24203
Spannung finde ich die Frage, wann Alice Schwarzer eigentlich in dieser Causa im Untergrund aktiv wurde. Schon vor der sogenannten Tatnacht am 08./09.02.2010 ...?

Und dann interssiert mich, viele Telefonate Schwarzer mit den Protagonisten der Mannheimer Justiz und insbesondere Richter Michael Seidling geführt hat. Ich mein', mit den Richtern im laufenden Verfahren zu telefonieren ist inzwischen gängige Praxis - das mache sogar ich, erfolgreich ...!
Vgl. Demokritxyz Posting, 11.02.2011, S. 44/XV, 15:44 h Kinder, fällt es so schwer, Alice Schwarzer zu verstehen ...?
Anm.: Alice Schwarzer, die Plüschtiere und der freundliche Verwaltungschef Herr Loreth, Dienstaufsichtsbeschwerde gegen falsche Bedienung der Mikrofonanlage, Verfassungsbeschwerde etc.

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t350p860-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-15#30890

13.06.2011, S. 44/XXIV, 11:32 h @984: Deine drei Fragen ...
Anm.: ‚Drahtzieherin’ Alice Schwarzer

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t424p860-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-24#42087
Alice Schwarzer:

Abgesehen davon, dass die Wahrheit nicht immer eindeutig ist, ist so ein Prozess auch ein Machtkampf. Und da war diese Frau von Anbeginn an auf der Verliererseite. Schwach, verletzt und schlecht beraten.

http://www.emma.de/hefte/ausgaben-2011/sommer-2011/was-aus-dem-fall-kachelmann-zu-lernen-ist/
Gabriele Wolff:

Wenn sie sich bloß den von Alice Schwarzer empfohlenen Medienanwalt S. sowie zur Verstärkung des schlecht beratenden RA Franz den von ihr ans Herz gelegten RA Wolfgang Steffen genommen hätte!

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t424p860-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-24#42094
Gabriele Wolff, du schließt völlig aus, dass Alice Schwarzer mit schlechter Beratung der Nebenklägerin ihre eigene oder die von 'Männerfreundschaften' meinte? Hatte Schwarzer sich tatsächlich im Vorfeld des Prozesses nur über Sabine W.' Korrekturlesen des Buches von Alice Schwarzer zum Fall Kachelmann unterhalten ...?
Vgl. Demokritxyz Posting, 04.12.2010, S. 40/XI, 11:36 h Wenn sogenannte "Journalistin" Fragen stellt ...
Anm.: Alice Schwarzer: „…so investigativen Panorama-Journalisten …“

http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2010/panorama629.html

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/sexualitat-f14/fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-11-t297-780.htm#23850

Demokritxyz

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treffend und humorvoll....

Beitrag  Gast am Mo 13 Jun 2011, 03:52

Riekelhaft
Als langjährige „Bunte”-Chefredakteurin weiß Patricia Riekel sicher, dass sie bei der Berichterstattung über den Prozess gegen Jörg Kachelmann den Wahnsinn von Alice Schwarzer nicht übertreffen kann, so sehr sie sich bemüht. Schwarzer könnte inzwischen selbst in der Farbe der Kniestrümpfe des Moderators einen Beleg für seine Frauenverachtung finden (und zwar unabhängig von der Farbe).

http://www.stefan-niggemeier.de/blog/riekelhaft/

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alice im wunderland - neu im kino :-)))

Beitrag  Gast am Mo 13 Jun 2011, 04:01

Extra 3 Autor Tobias Lickes präsentiert die Fantasykomodie über einer Ex-Feministin, die sich plötzlich in eine Gerichtsreporterin für ein Schmierenblatt verwandelt.

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/videos/extradrei469.html

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Loic Wacquant über: Moralismus und Panoptismus im Strafrecht – Sexualstraftäter bloss stellen

Beitrag  Gast_0009 am Mo 13 Jun 2011, 04:23

Kleiner Auszug aus dem Buch von Loic Wacquant: Der nachfolgende Text bezieht sich auf die gegenwärtigen Verhältnisse in den USA

Sexualstraftäter sind, neben den jungen schwarzen Männern aus den Vierteln der Ausgegrenzten in den grossen Städten, die primäre Zielgruppe des strafrechtlichen Panoptismus, der in den letzten Jahrzehnten auf den Trümmern des amerikanischen Almosenstaats wuchs und gedieh. Es war eine Folge jenes politisch-rassistischen Rückschlags der 1970er Jahre, der dazu führte, dass das Land die ‚welfare’ zur ‚workfare’ reformierte und durch einen hyperaktiven Polizei- und Gefängnisstaat abstützte, dem die Kriminalisierung der rassisch konnotierten Armut und das Wegsperren von besitzlosen und devianten sozialen Gruppen mittlerweile als eine abartige Form von Sozialpolitik für Marginalisierte dient.

Personen, die eines Sexualdelikts verdächtigt oder verurteilt wurden, sind natürlich schon lange Opfer heftiger Ängste und harter Sanktionen, denn in einer puritanischen Kultur, die sich im Würgegriff von Tabus befindet, welche noch bis vor kurzem Empfängnisverhütung, Ehebruch, Sexspiele (wie oralen und analen Verkehr) selbst zwischen Eheleuten wie auch so banale autoerotische Praktiken wie die Masturbation und das Anschauen von Pornoheften zum Verbrechen erklärten, von gemischtrassigen Ehen gar nicht erst zu reden, trifft sie ein besonders bösartiges Stigma. Die panische Aufgestörtheit über Sexualdelikte, von der die USA Anfang der 1990er Jahre erfasst wurde, ist also nichts Neues. Sie hat im 20. Jahrhundert mindestens zwei grössere historische Vorläufer, nämlich in der progressiven Ära, der Zeit der Reformpolitik von 1890 bis 1914, als sexuell ‚Perverse’ zum ersten Mal identifiziert und für eugenische Eingriffe ausgesondert wurden, und in den Jahren 1936 bis 1957, als man glaubte, dass Horden von „Sexualpsychopathen“ auf der Suche nach unschuldigen Opfern durch das Land streiften, bereit, hinter jeder Ecke zuzuschlagen.

Die ‚Sexualpsychopathen’-Panik zwischen den Weltkriegen festigte die Anfang des 20. Jahrhunderts aufgekommene Vorstellung, dass Sexualstraftäter eine besonders bedrohliche Kategorie von Übeltätern darstellen, und gab den Anstoss zu den überall im Land um sich greifenden ‚Sexual Psychopath Laws’, den ‚Sexualpsychopathengesetzen’. Von 1937 bis 1950 führten zwölf Bundesstaaten und der District of Columbia den besonderen Rechtsstatus des ‚Sexualstraftäters’ ein, aufgrund dessen Sexualstraftäter präventiv in psychiatrische Anstalten eingewiesen werden konnten. Von 1950 bis 1972 nahmen weitere 13 Bundesstaaten einen solchen Status in ihr Strafgesetzbuch auf. Zwar wurden diese Gesetze schliesslich für verfassungswidrig erklärt und aufgehoben, aber dafür gab es andere Gesetze, die eine Meldepflicht einführten und auf diese Weise die Behörden in die Lage versetzten, ehemalige Sexualstraftäter an einer besonders kurzen juristischen Leine zu halten. In Kalifornien zum Beispiel mussten sich seit 1947 Personen, die wegen eines Sexualdelikts verurteilt worden waren, innerhalb von fünf Tagen nach ihrer Haftentlassung bei der Polizei melden und dies jedes Jahr innerhalb von fünf Tagen vor ihrem Geburtstag wiederholen. Und seit 1995 werden alle im Golden State wohnhaften Sexualstraftäter, die diese Auflage nicht erfüllen, mit Gefängnisstrafen von 16 bis 36 Monaten belegt (und mit automatisch lebenslänglicher Haft, falls dies als dritte Verurteilung nach dem in diesem Staat geltenden rigorosen „Three Strikes and Your’re Out“-Gesetz zählt). Ausserdem ist es ihnen neben vielen anderen Einschränkungen untersagt, einen Beruf auszuüben oder einer Organisation beizutreten, die sie in Kontakt mit Minderjährigen bringen könnten. Noch bis vor kurzem allerdings konnten ehemalige Sexualstraftäter, nicht viel anders als andere Ex-Häftlinge, nach Verbüssung ihrer Haftstrafe im Schutze ihrer Anonymität ein neues Leben beginnen. Damit ist es vorbei, seit 1996 der Kongress „Megan’s Law“ verabschiedete, das die Behörden verpflichtet, Sexualstraftäter auf Schwarzen Listen zu führen und sie permanent dem scharfen Blick und offenen Abscheu der Öffentlichkeit preiszugeben. Hinzu kommt, dass ein Dutzend Staaten Gesetze erlassen hat, nach denen bestimmte Kategorien von Sexualstraftätern nach Verbüssung ihrer Haftstrafe auch ohne ihre Zustimmung (durch so genanntes ‚civil commitment’) in die Psychiatrie eingewiesen werden dürfen, was praktisch bedeutet, dass sie auf unbestimmte Zeit für Verbrechen in Haft genommen werden, die sie begehen könnten.

(…)

Viertens, und damit zusammenhängend, ist die ‚Sex Predators’ – (wörtlich: ‚Sexualraubtiere’)-Kampagne der 1990er Jahre ist wie der ‚Sexualpsychopathen’-Wahn der 1940er Jahre grossenteils das Ergebnis von Medien- und Politikeraktivismus. Sensationslüsterne Berichte in den Zeitungen, im Fernsehen und vor allem auf den Rund-um-die-Uhr-Nachrichtenkanäle sowie das Umsichgreifen einer regelrechten Kulturindustrie, die sich (…) auf reisserische Verbrechensschilderungen spezialisiert hat, haben im Verein mit der zunehmenden Ausbeutung der kriminellen Gewalt zu Wahlkampfzwecken das Problem in der Öffentlichkeit masslos aufgebläht.

Soll das alles heissen, dass die neue Hysterie nichts weiter ist als eine Neuauflage der vertrauten Zyklen von öffentlichem Grauen vor und Verteufelung von Sexualstraftätern, wie der Historiker Philips Jenkins meint, wenn er schreibt, dass ‚die heutige Sexualdeliktspanik ebenso heftig ist wie die vom Ende der 40er Jahre, und die Rolle, die sie dem Täter in der nationalen Dämonologie zuweist, gerade so prononciert wie die seines psychopathischen Vorgängers’? Ich möchte demgegenüber in diesem Kapitel die These vertreten, dass die gegenwärtige Welle der öffentlichen Schmähung und strafrechtlichen Züchtigung von Sexualstraftätern nach Umfang, Intensität und Wirkung deutlich anders ist. Nicht nur hat die Reichweite (…) dank der neuen Technologien, die inzwischen zur Verfügung stehen, um Informationen zu verbreiten und verdächtige wie verurteilte Sexualstraftäter zu überwachen, deutlich zugenommen. Sie hat auch alles dafür getan, die strafrechtliche Überwachung von Ex-Straftätern nach ihrer Haftentlassung über das volle Strafmass hinaus auszudehnen. Und die sachlichen Stimmen von Experten wie Psychiatern und Kriminologen, die in den früheren Kampagnen eine führende Rolle spielten, sind dem emotionalen Trommelwirbel der Journalisten, Wahlbeamten und insbesondere Opfer und ihrer Familien, die seit Ende der 1980er Jahre zu Hauptakteuren im Strafverfolungsfeld aufgestiegen sind, so gut wie untergegangen.

Vorangetrieben von der ätzenden Rhetorik, in der die Verbrechensbekämpfung als moralische Schlacht auf Leben und Tod zwischen Gut und Böse dargestellt wird – statt als ein organisatorisches Problem von Rechten und Pflichten und dem rationalen Einsatz von strafrechtlichen und anderen Mitteln zur Verhinderung, Milderung oder Unterdrückung von schädigender Devianz -, hat der ausnahmslos in den düsteren Farben des sozial haltlosen Gammlers von ‚ganz unten’ geschilderte ‚Triebtäter’ einen zentralen Platz in der umfangreichen öffentlichen Kultur der Kriminellenverunglimpfung bekommen. Als lebende Verkörperung der moralischen Verworfenheit liefert er ein dringend benötigtes und immer wieder aufgefrischtes Motiv für die Rundum-Absage an das Ideal der Resozialisierung und die Wende zur unbedingten Neutralisierung und rachsüchtigen Vergeltung, durch die sich die US-amerikanische Strafverfolgungspolitik seit den späten 70er Jahren auszeichnet. Die krasse Feindseligkeit, die mittlerweile zum Motor des staatlichen Handelns gegenüber Sexualstraftätern geworden ist, beschleunigt ihrerseits rückwirkend die Ausweitung der strafrechtlichen Reaktion auf die sozialen Probleme am unteren Ende der Kasten- und Klassenstruktur, die ihr überhaupt erst Nahrung gaben.

(…)

Überwachen und stigmatisieren

So hängt in Alabama eine Liste all derer, die der Vergewaltigung, der Sodomie, des sexuellen Missbrauchs oder des Inzests für schuldig befunden wurden, in dem Rathaus und auf der Polizeiwache aus, die dem Wohnsitz des Täters am nächsten liegen. In grösseren Städten wie Birmingham, Mobile und Huntsville werden alle, die im Umkreis von 180 m in der Nähe eines Sexualstraftäters wohnen, persönlich auf seine Anwesenheit hingewiesen – in kleineren Städten und Dörfern erweitert sich dieser Umkreis auf 365 m. In Louisiana ist der (ehemalige) Sexualstraftäter – unter Androhung einer einjährigen Haftstrafe und einer Geldstrafe von 1.000 USD – selber für die schriftliche Mitteilung seines Status an seinen Vermieter, seine Nachbarn und die Leiterinnen und Leiter der benachbarten Schule und öffentlichen Parks verantwortlich. Ausserdem muss er innerhalb von 30 Tagen auf eigene Kosten in einer Lokalzeitung eine Bekanntmachung veröffentlichen, in der er die ‚Gemeinschaft’ über seinen Aufenthaltsort informiert. Darüber hinaus erlaubt das Gesetz ‚alle Formen der öffentlichen Bekanntmachung’, darunter Pressemiteilungen, Schilder, Flugblätter und Sticker auf der Stossstange des Autos des Sexualstraftäters. Die Gerichte können sogar verlangen, dass ein wegen eines Sexualdelikts verurteilter (Ex-)Straftäter eine ganz bestimmte Kleidung trägt, die seinen rechtlichen Status anzeigt – so ähnlich wie der Stern oder die gelbe Leinenkappe, die die Juden in den Fürstenstädten des spätmittelalterlichen Europa tragen mussten. Auch das oder die Opfer des Sexualdelikts, für das der Täter hinter Schloss und Riegel kam, muss schriftlich über seine Entlassung und seinen Wohnsitz informiert werden, ebenso wie die Zeugen, die bei seinem Prozess ausgesagt hatten, und alle sonstigen Personen, die nach Ansicht des Staatsanwalts benachrichtigt werden sollten. In North Carolina werden die vollständigen Dateien aller Personen, die wegen sexueller Nötigung und sonstiger Sexualdelikte verurteilt wurden, allen Organisationen zugesandt, die mit Kindern, Behinderten oder alten Menschen zu tun haben. In Florida wird die Information über eine gebührenfreie Telefonnummer und eine kostenlose Internetadresse weitergegeben; 1999 waren unter dieser Internetadresse ausser den Namen, Fotos und aktuellen Adresse von 12'000 seit 1993 verurteilten ‚sexual predators’ auch die Tatumstände und das Alter der Opfer verzeichnet. Und alle Sexualstraftäter aus anderen Staaten müssen sich innerhalb von 48 Stunden nach ihrer Ankunft auf dem Territorium des Sunshine State bei den lokalen Behörden melden. In vielen Staaten schliessen die an die Öffentlichkeit gegebenen Daten nicht nur die Adresse, sondern auch die private Telefonnummer, die Telefonnummer am Arbeitsplatz, die Automarke und das Autokennzeichen des Ex-Täters ein.

(…)

Aus: Wacquant, Loic 2009: Bestrafen der Armen. Zur neoliberalen Regierung der sozialen Unsicherheit, Opladen & Farmington Hills, S. 219-226.

Gast_0009

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ad steffi

Beitrag  helene am Mo 13 Jun 2011, 04:57

steffi:
ob DU ein echtes Opfer bist oder nicht, weiß hier Niemand.....dass man Dir hier keinen Glauben schenkte - oder zumindest bezweifelte - ist DEINEN eigenen Ausführungen zu verdanken...und vielleicht solltest Du eher mal drüber nachdenken, dass DU dafür selber verantwortlich bist .....

nein, ich bin weder für eure böswilligkeit noch eure dummheit verantwortlich !!!

hanlon's razor:

http://de.wikipedia.org/wiki/Hanlon%E2%80%99s_Razor

und apropos "schlaraffenland, wo der faule und der fleissige gleich gutgestellt sind":

du hast die marktwirtschafts-ideologiekurse der nachwendezeit wohl völlig kritiklos aufgenommen, ja gierig inhaliert...

ich denke: es wäre ein segen für die menschheit, wenn manche von diesen "besser gestellten" leuten weniger "fleissig" gewesen wären:
z.b. banker...,
z.b. diejenigen, welche die atomkraftwerke ersonnen und gebaut, bzw. deren bau zu verantworten haben...
um nur wenige beispiele zu nennen ...




helene

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Es muß schwer sein, Helene

Beitrag  Gast am Mo 13 Jun 2011, 05:18

nein, ich bin weder für eure böswilligkeit noch eure dummheit verantwortlich !!!

Was daran böswillig sein soll, NICHT jede Story zu glauben, erschließt sich mir nicht so richtig!
Wie DIr inzwischen bekannt sein dürfte, gibt es ausreichend Menschen, die so etwas erfinden, um sich zu rächen , um sich interessant zu machen usw....

Weshalb man dumm sein soll, weil man DIR nicht glaubt, ist auch unklar.....

Nicht nur, dass DU deine Geschichte immer wieder ausgebaut und angepaßt hast....so wie Du weiter hier Beiträge geschrieben hast, bei denen man nicht umhin konnte als zu sehen, dass DIR Zusammenhänge überhaupt nicht auffallen.....Du dich selber in den Mittelpunkt jedes Wortes begibst und alles für Dich Inanspruch nimmst - selbst wenn Du nicht gemeint bist....sorry, Helene, was DU verlangst, nennt sich "Kadavergehorsam".....

und apropos "schlaraffenland, wo der faule und der fleissige gleich gutgestellt sind":

du hast die marktwirtschafts-ideologiekurse der nachwendezeit wohl völlig kritiklos aufgenommen, ja gierig inhaliert...
Irrtum,Helene, die kapitalistische Wirtschaftsform war Inhalt des Studiums....

Wobei ich wieder mit Erstaunen feststelle, wie DU die Begriffe "Faul" und "Fleißig" verdrehst!

ich denke: es wäre ein segen für die menschheit, wenn manche leute weniger "fleissig" gewesen wären:
z.b. banker..., z.b. diejenigen, welche die atomkraftwerke ersonnen und gebaut, bzw. deren bau zu verantworten haben. um nur wenigen beispiele zu nennen ...

Deine Beispiele sind wirklich putzig...

Wenn Du Banker meinst, die den gutgläubigen Leuten und auch den raffgierigen darunter ( die glauben, Ihr Geld wird von alleine mehr) das Geld aus der Tasche gezogen haben.....und die auch noch für "Fleißig " hältst....na schönen Dank auch....

Was die Atomkraftwerke angeht, liebe Helene, waren sie doch bisher von Nutzen und all und jeder hat sie genutzt.....oder kochst Du noch auf offenem Feuer? liest bei Kerzenschein....oder wie?

Zum Zeitpunkt deren Erfindung waren sie nützlich und die , die sie erfunden haben waren ganz sicher fleißig und intelligent...eben der Zeit entsprechend.....


Aber ich danke DIR wiedermal für die Vorstellung, die du abgeliefert hast...genau so hab ich mir das vorgestellt....

P.S. Ich hoffe doch sehr, dass DU als Dipl.Psycho entweder etwas von deinem üppigen Gehalt abgibst an Bedürftige bzw. nur für ganz kleines Geld arbeitest...und sehr schön wäre, wenn DU uns mal erzählen würdest und könntest, WELCHEN Beitrag DU denn so geleistet hast für eine saubere Umwelt, für deine Mitmenschen usw.usf....


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Ignorieren-Liste

Beitrag  Gast_0006 am Mo 13 Jun 2011, 05:44

Ich bitte den Admin herzlichst, die Funktion der Ignorieren-Liste wieder herzustellen, da ich keine Lust habe, unerwünschte Beiträge zu sehen, bzw. ewig zu scrollen.

Falls das nicht möglich ist, bitte ich um Löschung meines Accounts.

Amy

Gast_0006

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die wahren gründe des kapazitätsmangels bei emma

Beitrag  Gast am Mo 13 Jun 2011, 06:00

ich war ja sehr erstaunt für wie blöd alice schwarzer die leser hält, als sie "kapazitätsmangel" als begründung für die reduzierung/einstellung ihres kachelmann-forums verlautbarte.....ausser ihren sektengläubigen hat das bestimmt kein mensch geglaubt, der je im netz unterwegs war.....

für mich ist so ein glaubenstum gleich unverständlich wie die frechheit mit der schwarzer&co ihre lügen verbreiten..... aber evtl. beten ihre fans jeden tag zur "göttlichen" schwarzer: bitte belüg uns fleissig, denn die fakten vertragen wir nicht.....

also liefere ich mal fakten nach....den "armen" opferhaltungstypen rate ich das nachstehende zu überlesen....ich übernehme keine verantwortung falls sie nen fakten-schock bekommen..... Laughing Laughing Laughing

»Strafanzeige gegen EMMA
Im Internet Forum der Zeitschrift EMMA ist der Freispruch im Kachelmann Prozess nicht ganz so gut angekommen – um es mal vorsichtig auszudrücken.

Nach der Urteilsverkündung wurde dort vom Forenuser „C.P.“ z.B. folgender Beitrag veröffentlicht:

„Mein Gott, der Scheißtyp hat ein (Edit:…Inhalt an dieser Stelle entfernt, da EMMA diesen Beitrag nunmehr selbst wieder aus ihrem Forum entfernt hat…..). “ Hier bruacht es dringend ein paar Lisbeths Salanders, die mal tüchtig aufräumen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Liebe Moderation der EMMA,

eine solche Aussage – insbesondere da diese nach der Urteilsverkündung in Ihrem Forum veröffentlicht wurde -erfüllt den Straftatbestand des § 186 StGB (üble Nachrede). Ich gehe derzeit davon aus, dass Ihnen ein solcher Beitrag bei der Prüfung, ob sie ihn freischalten und veröffentlichen oder nicht, vielleicht versehentlich „durchgerutscht“ ist. Vielleicht ist es aber auch Absicht gewesen.

Dass Landgericht Mannheim hat nun entschieden, dass die Behauptung, Kachelmann habe die Anzeigeerstatterin mit einem Messer bedroht oder gar vergewaltigt nicht erweislich ist. Wenn Sie also in Ihrem Forum weiterhin Beiträge veröffentlichen, in denen so etwas behauptet wird, begehen Sie eine Straftat bzw. unterstützen die Straftaten von Forennutzern.

Da dass Landgericht Mannheim sich auch insbesondere kritisch zur Rolle der Medien und auch des Internets in diesem Fall geäußert hat, werde ich nicht zögern, künftig Strafanzeige zu erstatten, wenn weiterhin derartige Aussagen in Ihrem Forum freigeschaltet und damit öffentlich verbreitet werden und die bisherigen bereits veröffentlichten entsprechenden Behauptungen nicht gelöscht bzw. „entschärft“ werden.

Mit freundlichen Grüßen

Nachtag:

EMMA hat reagiert und den entsprechenden Beitrag (der bereits längere Zeit online war) nun gelöscht. Er ist aber über Google noch zu finden. Ich habe mir auch erlaubt Screenshots zu fertigen. Das obige Zitat aus dem Emma Forum habe ich daher nun auch entschärft.

Nachtrag 2

EMMA hat den gesamten Thread über den Fall Kachelmann nun von ehemals über 200 Seiten auf ein gutes Dutzend reduziert. Wegen…äh „Kapazitätsmangel“ natürlich…

http://litigationiswar.wordpress.com/2011/06/03/strafanzeige-gegen-emma/

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Frau Nina

Beitrag  Gast am Mo 13 Jun 2011, 06:23

Ich hab meine Meinung BITTE kommen Sie mir NICHT mit Tatsachen ( Fakten Wink )
Sad Sad Sad Sad Sad Sad Sad Sad

Du bist total Frauenfeindlich.....so, das mußte mal gesagt
werden..... lol!

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FRAU steffi....darf ich aufklären ?

Beitrag  Gast am Mo 13 Jun 2011, 06:40

Steffi: Frau Nina
Ich hab meine Meinung BITTE kommen Sie mir NICHT mit Tatsachen ( Fakten )

Du bist total Frauenfeindlich.....so, das mußte mal gesagt
werden.....

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t424p880-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-24#42113
du meinst also faktenfreundlich = frauenfeindlich ?

darf ich dich darüber aufklären, dass das zwei völlig unterschiedliche dinge sind und nur die wörter mit demselben buchstaben beginnen........kann jedoch sein, dass es frauen gibt, die das nicht begreifen.....das nennt man dann begriffstutzig oder hirnlos....jedenfalls sind solche dann ein opfer der natur, weil sie vergessen hat das hirn bei geburt mitzuliefern....
lol! lol! lol! lol!

aber da fällt mir grad was ein:

zum betreff rechtschreibung , da wir einmal das Thema hatten - " EINFACH SCHNELLER LESEN ".

Was das Hirn alles kann! Einfach drauf los lesen,
auch wenns komisch ausschaut!

Aufgrnud enier Sduite an enier Elingshcen Unvirestiät ist es eagl , in wlehcer Rienhneelfoge die Bcuhtsbaen in eniem Wrot sethen , das
enizg wcihitge dbaei ist , dsas der estre und lzete Bcuhtsbae am rcihgiten Paltz snid. Der rset knan ttolaer Bölsdinn sien , und du knasnt es torztedm onhe Porbelme lseen. Das ghet dseahlb , wiel wir nchit Bcuhtsbar für Bcuhtsbae enizlen lseen , snordren Wröetr als Gnaezs.

Kaffee oder Tee Friedenspfeife Kaffee oder Tee



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soso

Beitrag  Gast am Mo 13 Jun 2011, 06:46

Dass Landgericht Mannheim hat nun entschieden, dass die Behauptung, Kachelmann habe die Anzeigeerstatterin mit einem Messer bedroht oder gar vergewaltigt nicht erweislich ist. Wenn Sie also in Ihrem Forum weiterhin Beiträge veröffentlichen, in denen so etwas behauptet wird, begehen Sie eine Straftat bzw. unterstützen die Straftaten von Forennutzern.

Da dass Landgericht Mannheim sich auch insbesondere kritisch zur Rolle der Medien und auch des Internets in diesem Fall geäußert hat, werde ich nicht zögern, künftig Strafanzeige zu erstatten, wenn weiterhin derartige Aussagen in Ihrem Forum freigeschaltet und damit öffentlich verbreitet werden und die bisherigen bereits veröffentlichten entsprechenden Behauptungen nicht gelöscht bzw. „entschärft“ werden.

Mit freundlichen Grüßen

Nachtag:

EMMA hat reagiert und den entsprechenden Beitrag (der bereits längere Zeit online war) nun gelöscht. Er ist aber über Google noch zu finden. Ich habe mir auch erlaubt Screenshots zu fertigen. Das obige Zitat aus dem Emma Forum habe ich daher nun auch entschärft.

Nachtrag 2

EMMA hat den gesamten Thread über den Fall Kachelmann nun von ehemals über 200 Seiten auf ein gutes Dutzend reduziert. Wegen…äh „Kapazitätsmangel“ natürlich…

http://litigationiswar.wordpress.com/2011/06/03/strafanzeige-gegen-emma/

Das Lustige ist: falls bei EMMA wirklich aufgrund dieses Postings gelöscht worden sein sollte, müssen die Nerven blank liegen. Denn üble Nachrede ist ein Delikt, zu dessen Verfolgung ein Strafantrag des Betroffenen erforderlich ist.

Der anonyme Poster wird es nicht sein...

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WOW

Beitrag  Gast am Mo 13 Jun 2011, 06:46

Aufgrnud enier Sduite an enier Elingshcen Unvirestiät ist es eagl , in wlehcer Rienhneelfoge die Bcuhtsbaen in eniem Wrot sethen , das
enizg wcihitge dbaei ist , dsas der estre und lzete Bcuhtsbae am rcihgiten Paltz snid. Der rset knan ttolaer Bölsdinn sien , und du knasnt es torztedm onhe Porbelme lseen. Das ghet dseahlb , wiel wir nchit Bcuhtsbar für Bcuhtsbae enizlen lseen , snordren Wröetr als Gnaezs.


Hat geklappt....na ja, bei wenigstens einem Hirnstein.....

Danke Nina,

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Naja, muss nicht der Betroffene persönlich sein, reicht ...

Beitrag  Demokritxyz am Mo 13 Jun 2011, 07:35

... dessen bereits vor Monaten Bevollmächtigter, oder ...?
Gabriele Wolff:

Das Lustige ist: falls bei EMMA wirklich aufgrund dieses Postings gelöscht worden sein sollte, müssen die Nerven blank liegen. Denn üble Nachrede ist ein Delikt, zu dessen Verfolgung ein Strafantrag des Betroffenen erforderlich ist.

Der anonyme Poster wird es nicht sein...

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t424p880-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-24#42115

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fragwürdige information der STA

Beitrag  Gast am Mo 13 Jun 2011, 07:59

von mdeeg am 13.06.2011 20:12
Den Prozess gegen Jörg Kachelmann kann man wohl unter der Überschrift "sexualisierter Gewalt" oder auch "Gewalt gegen Frauen" einordnen, ganz allgemein. Die Signalwirkung, die dem Prozess aufgebürdet wurde, zeigt allein die Präsenz der leibhaften "First Fem", Alice Schwarzer. Wer auf Unschuldsvermutung als Rechtsstaatsprinzip, mögliche Falschbeschuldigung und die generelle Benachteiligung von Männern im deutschen Straf- und Familienrecht hinweist, macht sich allein durch Kritik in dieser Weltsicht bereits der"Frauenfeindlichkeit" (schwierig bei Frauen...) oder gar der Konspiration mit Vergewaltigern verdächtig.

Die Neutralität der Medien, auf die man sich gerne beruft, bekommt Risse, sobald man etwas tiefer schürft. Dies möchte ich anhand der Mainpost konkret tun:

In regelmäßigen Abständen berichtet die Mainpost über Aktionen und Spendenereignisse, welche sich der "Gewalt gegen Frauen" widmen. Die Arbeit verschiedener Netzwerke zugunsten von Frauen und Mädchen wird positiv medial hervorgehoben. Insbesondere Wildwasser, der "Würzburger Verein gegen sexuelle Gewalt an Mädchen und Frauen", deren "Hauptsponsor Main-Post-Logistik" ist, fällt hier auf. Wer könnte hiergegen etwas sagen?

Parallel hierzu wird jedoch nicht nur über Ereignisse wie den Kachelmann-Prozess sondern unter den oben benannten Vorzeichen auch überlokale Prozesse gegen bspw.Generalmusikdirektor Jin Wang und auch gegen zahlreiche "Namenlose". Im Ton oftmals unangemessen abfällig und ohne Problembewusstsein.

Und hier kristallisiert sich ein Problem heraus: als "Informant" der Mainpost dient allein die Anklagebehörde, die Staatsanwaltschaft. Diese Staatsanwaltschaft ist jedoch ebenfalls - und dies zeigt der Kachelmann-"Fall" exemplarisch - nicht wie in § 160 StPO gesetzlich benannt, "objektive" Behörde sondern längst Partei. Zwischen frauenpolitischen Netzwerken und Anklagebehörde oder auch Polizei besteht nicht nur Zusammenarbeit, es wird auch gemeinsam aufgetreten, um "Gewalt gegen Frauen" in den Focus zu rücken, was die Mainpost als Sponsor gerne tut.

Wie fragwürdig die Informationen der Staatsanwaltschaften als einzige "Quelle" sind, zeigt der Kachelmann-Prozess nur symptomatisch. An dem Klima, das bereits die Anklage gegen einen Mann fast gleichbedeutend mit einem Schuldspruch macht und das Ausmass, in welchem stellvertretend für lokale Ebenen Frau Schwarzer den Rechtsstaat ad absurdum führen kann, tragen daher also durchaus die "Medien" Anteil, angefangen auf lokaler Ebene!
Es wäre daher angezeigt, die Arbeit der Staatsanwaltschaften und die tieferen Ebenen zu beleuchten, anstatt unkritisch und einseitig als "Sponsor" aufzutreten. "Wildwasser" mag notwendig sein, der Verein repräsentiert jedoch nur einen Teil der Lebenswirklichkeiten!

http://www.mainpost.de/ueberregional/leseranwalt/Der-Leseranwalt-Ueber-das-Versagen-der-Medien-und-ueber-Kachelmanns-Bild-in-der-Oeffentlichkeit;art18771,6192088,E

zum verein wildwasser u.a.:

Katharina Rutschky kritisierte bereits 1992 scharf die Arbeit von Wildwasser. Sie warf Wildwasser vor, dass eine von ihr und weiteren Wissenschaftlern organisierte Informationskundgebung zum Thema Pädophilie auf einem wissenschaftlichen Kongress von Wildwasser-Aktivisten mittels Anwendung physischer Gewalt gegen die einzelnen Redner unterbunden worden sei. In polemischer Form kritisierte auch Wiglaf Droste in seinem Text Der Schokoladenonkel die Aktivitäten des Vereins.

Wormser „Massenmissbrauch“ [Bearbeiten]1993 verwickelte sich Wildwasser Worms in einen Skandal. Eine Wildwasser-Mitarbeiterin wollte mit subtilen, in der Wissenschaft nicht anerkannten Methoden (anatomisch korrekte Puppen, Märchenerzählungen, „verhörähnliche“ Befragungen (von Kindern), Fragestellungen mit impliziter Antwort etc.) Beweise für einen massenhaften Kindesmissbrauch in Worms gefunden haben. Daraufhin wurden 25 Personen unter dem Tatverdacht des sexuellen Missbrauchs von Kindern festgenommen, die insgesamt 16 eigene bzw. fremde Kinder missbraucht haben sollten. In der öffentlichen Meinung waren die Angeklagten bereits verurteilt; die als Wormser Prozesse bekannt gewordenen Verfahren, die 1997 mit dem Freispruch aller Angeklagten endeten, fanden ein großes Medienecho. Die Beteiligten wurden trotz der Freisprüche sozial und finanziell ruiniert. Die meisten der betroffenen Kinder kehrten niemals in ihre Familien zurück. In den Schlagzeilen blieb das Kinderheim Spatzennest, wo sechs der vermeintlichen Missbrauchsopfer jahrelang untergebracht waren. Ein betroffenes Kind beging direkt nach Erwachsenwerden und Entlassung aus dem Kinderheim Selbstmord. 2002 wurde die Betreuung in dem Kinderheim in einem Gutachten von Behrend/Jobt als "katastrophal" beschrieben.[3] Dessen Leiter wurde am 22. August 2008 des sexuellen Missbrauchs von Kindern in Tateinheit mit sexuellem Missbrauch von Schutzbefohlenen in zwei Fällen für schuldig befunden, das Heim wurde aufgelöst.[4]

http://de.wikipedia.org/wiki/Wildwasser_(Verein)

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Wahre Worte

Beitrag  Gast am Mo 13 Jun 2011, 08:48

Nina Heute um 20:59

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t424p880-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-24#42118

Der von Dir gepostete Artikel

http://www.mainpost.de/ueberregional/leseranwalt/Der-Leseranwalt-Ueber-das-Versagen-der-Medien-und-ueber-Kachelmanns-Bild-in-der-Oeffentlichkeit;art18771,6192088,E

zum Schulterschluß zwischen fragwürdigen Vereinen wie ›Wildwasser‹, deren unheilvoller Anteil an der Produktion von Mißbrauchsfällen seit Worms allgemein bekannt ist, und der Staatsanwaltschaft trifft den Nagel auf den Kopf.

Politiker profilieren sich über Opferschutz und stellen dies an die weisungsabhängigen Staatsanwaltschaften durch, die nach und nach ihre Objektivität verlieren und sich mehr an Erfolgsmeldungen denn an Sachaufklärung orientieren. Zugleich nimmt die Zusammenarbeit mit der Presse zu – klassische Fehlerquellen im Fall Kachelmann. Denn dann springen rechtsstaatfeindliche Ideologinnen mit ins Boot. Eine Mélange, die im Kachelmann-Fall fast zum Fehlurteil geführt hätte, zumal die Ohrfeige aus Mannheim reputationsvernichtend noch hinzukam und Abwehrreaktionen auslöste.

Meine Hoffnung ist, daß dieser Fall zum Umdenken führt. Vergewaltigungsanzeigen dürfen nicht unkritischer behandelt werden als alle anderen Anzeigen.

Typischerweise ist es nur ein Leserkommentar in einer Regionalzeitung, der die Sache so klar auf den Punkt trifft. O.K., Rückert und Friedrichsen wissen und schreiben das auch: aber wieso sträuben sich andere Edelfedern? Weil sich nur Frauen trauen, gegen den feministischen Mainstream anzuschreiben? Harald Martenstein fällt mir noch ein, der traut sich auch. Aber der schreibt im falschen Genre...

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Hallo zusammen!

Beitrag  Nemesis am Mo 13 Jun 2011, 09:32

Habe gerade gelesen, dass ich jetzt schreiben kann.
Nun habe ich schon das vierte eingangsposting verfasst und mache es jetzt banal sonst laufen wieder die themen weg.

Gabriele Wolff:
Das Lustige ist: falls bei EMMA wirklich aufgrund dieses Postings gelöscht worden sein sollte, müssen die Nerven blank liegen. Denn üble Nachrede ist ein Delikt, zu dessen Verfolgung ein Strafantrag des Betroffenen erforderlich ist.
Der anonyme Poster wird es nicht sein...
Man muss da keine übermäßige angst haben, man muss nur richtig formulieren. Darum kann man das auch zukünftig behaupten. Wie sich ja auch hier keiner davon abhalten lässt, dass mmO zu beschimpfen, obwohl dass gericht feststellte, dass sie keine falschanschuldigerin ist.

Außerdem ist das urteil nicht rechtskräftig, daher dürften unterlassungen vorerst ins leere gehen.

Gabriele Wolff:
Meine Hoffnung ist, daß dieser Fall zum Umdenken führt. Vergewaltigungsanzeigen dürfen nicht unkritischer behandelt werden als alle anderen Anzeigen.
Ja prima!
Das wäre doch wirklich zu begrüßen, wenn opfer in sexualdelikten nicht die beweislast einer anklage alleine führen müssen, sondern die staatsanwaltschaft, wie in anderen nichtsexuellen fällen auch.
So müsste man auch eine gewisse parität in der glaubwürdigkeit einführen.
Während sich ein opfer mehreren psychologischen gutachten unterwerfen muss, so müsste man bei einer wirklichen parität den täter auch einem solchen aktiven gutachten der glaubwürdigkeit unterwerfen.

Wir kämen dann nicht zu einem urteil wie in mannheim, was ich bei diesem sachstand allerdings in ordnung finde.



Nemesis

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Gabriele: Feminismus ist nicht immer = Feminismus

Beitrag  Gast_0009 am Mo 13 Jun 2011, 09:45

Wie gesagt: Monika Frommel ist auch eine sich selbst bezeichnente Feminstin und die hat m.E. eine saubere Analyse geliefert: Also meine Botschaft: Es gibt eben auch kritisch denkende Feministinnen, wenn es um rechtsstaatliche Prinzipien geht. Somit noch einmal nachfolgend ein Interview mit Frommel:

Martin Zagatta: Vier Monate lang hat Jörg Kachelmann in Untersuchungshaft gesessen, neun Monate hat dann der Prozess gedauert, in dem unzählige Zeugen und auch zehn Gutachter gehört wurden. Heute wurde der Wettermoderator freigesprochen von dem Vorwurf, seine ehemalige Freundin vergewaltigt zu haben. Es gebe keine Beweise für Schuld oder Unschuld, urteilt das Landgericht in Mannheim.

Wir sind jetzt verbunden mit Monika Frommel. Sie ist die Direktorin für Sanktionsrecht und Kriminologie der Universität Kiel. Guten Tag, Frau Frommel.

Monika Frommel: Guten Tag!

Zagatta: Frau Frommel, wenn das Gericht jetzt sagt, es gibt keine Beweise für Schuld oder Unschuld, ist das dann eben doch ein Freispruch zweiter Klasse? Die Verteidigung, das haben wir in dem Beitrag ja gehört, die bestreitet das ja.

Frommel: Das Gericht stellt das so dar. Streng genommen gibt es keinen Freispruch zweiter Klasse. Das ist ein Freispruch, denn wenn ihm die Schuld nicht nachgewiesen werden kann, dann hat er als unschuldig zu gelten. Ich finde es ausgesprochen ungut, wenn das Gericht sich da so windet.

Zagatta: Aber stehen Vergewaltigungsprozesse nicht grundsätzlich vor dem Problem, dass dabei oft Aussage gegen Aussage steht und dass dann ein solcher Freispruch herauskommen muss?

Frommel: Es ist nur scheinbar Aussage gegen Aussage. Typischerweise sind Opferzeuginnen in Vergewaltigungsprozessen in ihren Aussagen glaubhaft. Das heißt, sie schildern den eigentlichen Kern des Geschehens so, dass Details erkennbar sind, dass es tatsächlich erlebt worden ist, dann gilt die Aussage als glaubhaft und im Allgemeinen stimmen dann auch die Spuren damit überein. Das heißt, so schwierig ist der Nachweis in Vergewaltigungsverfahren nicht.
Hier war es ausgesprochen schwierig, weil die Aussage nicht detailreich war und auch gewechselt hat im Laufe des Verfahrens. Als Staatsanwältin hätte ich ganz früh dieses Verfahren eingestellt, weil es abzusehen war, dass zwei Menschen beschädigt werden und man letztendlich einen Freispruch wird ernten.

Zagatta: Wie erklären Sie sich, dass die Staatsanwaltschaft das nicht gemacht hat? Hat das damit etwas zu tun, dass Herr Kachelmann so prominent ist und dieser Fall in aller Öffentlichkeit so breitgetreten wurde, oder wie erklären Sie sich das?

Frommel: Ich erkläre es mir mit einer gewissen Unprofessionalität, oder Provinzialität, wenn Sie so wollen. Die Staatsanwaltschaft hat, obgleich die Polizei den Namen Kachelmann schon in die Presse lanciert hatte, die Untersuchungshaft beantragt und auch bekommen. Das bedeutet, dass sie in sechs Monaten die Anklage schreiben muss, und in sechs Monaten kann es sein, dass man sich kein ausgewogenes Urteil bilden kann, insbesondere noch kein aussagepsychologisches Gutachten hat, und genau in die Falle ist sie hineingetappt. Nach dem aussagepsychologischen Gutachten von Frau Greuel war es eigentlich klar, dass man den Tatnachweis nicht wird führen können.

Zagatta: Welche Bedeutung spielen dann überhaupt noch diese Gutachten? Da waren ja in diesem Prozess jetzt zehn Gutachter etwa angetreten, haben ausführlich Stellung genommen. Hat das dann überhaupt keine Bedeutung mehr in der Praxis, im Endeffekt?

Frommel: Letztendlich haben ja die Gutachter das Bild bestätigt. Die Staatsanwaltschaft wollte nicht wahr haben, dass dieser Prozess aus ihrer Sicht nicht mehr mit einer Verurteilung enden kann, und hat Traumatologen als Gutachter benannt, dann über die psychischen Verhältnisse von Herrn Kachelmann einen Gutachter spekulieren lassen. Also unvorstellbar.

Zagatta: Wenn ein Unbekannter, wenn jetzt ein nicht Prominenter vor Gericht gestanden hätte mit etwa der gleichen Faktenlage, wäre dann das Urteil aus Ihrer Sicht genauso ausgefallen, oder wäre dann das Ermittlungsverfahren tatsächlich eingestellt worden?

Frommel: Ja, da kann man jetzt spekulieren. Das ist sicherlich schon vorgekommen, dass eine Opferzeugin Verletzungen vorgewiesen hat, eine relativ vage Aussage gemacht hat und dann relativ schnell verurteilt worden ist. Wenn er einen schlechten Pflichtverteidiger hat, dann wird er nicht so schnell an ein gutes, aussagepsychologisches Gutachten kommen. Also ich habe das mit sehr unguten Gefühlen beobachtet. Ich könnte mir das hier in meinem Bundesland Schleswig-Holstein so nicht vorstellen, wir haben hier eine große Gutachterdichte.

Zagatta: Gibt es da auch Prozesse, wenn es um Normalsterbliche, nicht Prominente geht mit 43 oder mit dem Urteil heute 44 Sitzungstagen, mit Gutachten? Wird da auch ein ähnlicher Aufwand betrieben, oder ist das unvorstellbar?

Frommel: Also das ist sowieso unvorstellbar. Die Strafprozessordnung geht davon aus, dass es zur Kernfrage ein Gutachter gibt, wenn es mehrere Aspekte gibt, zwei oder drei. Aber eine solche Gutachterschlacht ist völlig neu und sie ist nur damit zu erklären, dass die Staatsanwaltschaft ungeheuer verbohrt war.

Zagatta: Wirft das dann aber nicht auch ein merkwürdiges Licht auf die Justiz?

Frommel: Auf die Mannheimer Justiz!

Zagatta: Auf die Mannheimer Justiz.

Frommel: Ich halte das wirklich für ein lokales Phänomen! Der Justizminister in Baden-Württemberg soll sich mal überlegen, ob er vielleicht die Fortbildung nicht besser macht.

Zagatta: Wie beurteilen Sie da in diesem Zusammenhang die Mannheimer Justiz - beziehungsweise die Staatsanwaltschaft stand ja auch unter ungemeinem Druck der Medien -, wie beurteilen Sie da insgesamt jetzt die Rolle der Medien? Das hat es ja auch so noch nicht gegeben, dass die Medien dann zum Teil ja auch richtig Partei ergriffen haben.

Frommel: Ja, das war ungut. Das zeigt eine gewisse Amerikanisierung unserer Rechtskultur, was nur ins Schlechte führen kann. Eigentlich hätte die Staatsanwaltschaft die vorschnelle Presseberichterstattung der Polizei sofort stoppen müssen, dementieren und sich bedeckt halten, bis sie die Anklage hat. Sie hätte aus meiner Sicht auch keine Haftsache daraus machen müssen, denn Kachelmann hätte es sich nicht leisten können, sich dem Verfahren zu entziehen.

Zagatta: Die Staatsanwaltschaft hat ja jetzt angekündigt, darüber nachzudenken, in Revision zu gehen, das wird geprüft, hat durchblicken lassen, man tendiere fast dazu. Ist das nach einem so langen Prozess nicht fast zwangsläufig?

Frommel: Also ich finde es abenteuerlich, jetzt auch noch Revision einzulegen. Das bedeutet, dass das Gericht jetzt dieses Mammutverfahren ganz ausführlich begründen muss. Kann sein, dass es dabei einen Fehler macht. Dann wäre eine Revision möglicherweise erfolgreich. Das Ganze würde an eine andere Kammer wahrscheinlich des Landgerichts Mannheim, oder vielleicht an einen anderen Ort verwiesen werden, und dort würde die Beweislage nicht besser werden. Die Aussage ist nun mal lückenhaft und objektive Beweise gibt es nicht. Das heißt, das ist ein Verschleiß von Ressourcen der Justiz, nur weil man nicht einsehen kann, dass man von Anfang an eigentlich nicht wirklich gut gearbeitet hat. Also es empört mich geradezu.

Zagatta: Frau Frommel, wird dieser Prozess, so wie er jetzt gelaufen ist, in Zukunft jetzt noch mehr Frauen davon abhalten, eine Vergewaltigung anzuzeigen, weil das sind ja immer schwierige Prozesse?

Frommel: Das sind nicht immer schwierige Prozesse. Das sind möglicherweise schwierige Prozesse für einen Beschuldigten, ja. Wir haben ja darüber gesprochen, dass ein schlecht verteidigter Beschuldigter da wahrscheinlich schlechtere Karten gehabt hätte. Frauen sollen die Wahrheit sagen, sie sollen ihre Aussage nicht stylen, dann kann das durchaus zum Erfolg führen. Dass natürlich nicht jede Anzeige zu einer Verurteilung führt, das muss man einfach auch sich klar machen. Die Verurteilungsquote bei Vergewaltigungsverfahren ist nicht niedriger als in anderen Verfahren.

Zagatta: Und die Gefahr dieser Öffentlichkeitswirkung, dieses spektakulären Prozesses, über den ja so viel berichtet wurde, dass der jetzt im Ergebnis Frauen davon abhält, die sagen, nun ja, man kommt dann so und so nicht damit durch, eine Vergewaltigung anzuzeigen, sehen Sie die Gefahr?

Frommel: Diese Opferzeugin hat die Öffentlichkeit gesucht. Alice Schwarzer hat das ganz früh so ausgedrückt: Sie will zeigen, dass sie stark ist und dem Angeklagten in die Augen sieht. Ich kann als Opferanwältin eine Zeugin durchaus im Hintergrund halten. Sie war sich offenbar angesichts der präsentierten Verletzungen sehr sicher, dass das zu einer Verurteilung führt. Wenn die Verletzungen aber so sind, dass man sie sich auch selbst beifügen kann, und keine DNA-Spuren an der angeblichen Tatwaffe des Messers sind, dann sollte man vielleicht sich nicht derartig in die Öffentlichkeit begeben.

Zagatta: Monika Frommel, die Direktorin des Instituts für Sanktionsrecht und Kriminologie der Universität Kiel. Frau Frommel, ganz herzlichen Dank für das Gespräch.

Frommel: Bitte sehr.


http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1471149/

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