Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 28)

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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 28)

Beitrag  Oldoldman am Mi 21 Sep 2011, 01:20

das Eingangsposting lautete :

Das Ursprungsposting von Demokritxyz am Di 23 März 2010 - 19:43 h lautete:

http:// magazine. web. de /de/themen/nachrichten/panorama/10103400-Kachelmann-in-Untersuchungshaft.html
Anm.: Da der vorstehende Link nicht mehr gültig ist, für alle Interessierten ersatzweise der Hinweis auf:

http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,685263,00.html

Na, da kann frau/manN doch mal schön spekulieren, oder ...? Gibt es Hintergrund-Infos zu Jörg Kachelmanns Ex? Oder kann vielleicht jemand sogar ein Bild posten ...?

Kann manN in der Position von Jörg Kachelmann ein Frauen-Tölpel sein ...?
Die Meinungsäußerungen zum GMX-WEB.DE-1&1-Ratgeber sind höchst aufschlussreich, oder ...?

http://meinungen.web.de/forum-webde/post/8297793

_____________
Anmerkung:

Den ersten Teil mit den Postings 1 - 990 (23.03.2010, 19:43 - 12.5.2010, 12:06) gibt es
HIER (Teil 1).
Den zweiten Teil mit den Postings 991 - 1893 (12.5.2010, 12:44 - 15.06.2010, 12:27) gibt es
HIER (Teil 2).
Den dritten Teil mit den Postings 1894 - 2813 (15.06.2010, 12:46 - 14.07.2010, 11:33) gibt es
HIER (Teil 3).
Den vierten Teil mit den Postings 2814 - 3755 (14.07.2010, 11:43 - 02.09.2010, 14:40) gibt es
HIER (Teil 4).
Den fünften Teil mit den Postings 3756 - 4712 (02.09.2010, 14:52 - 21.09.2010, 11:31) gibt es
HIER (Teil 5).
Den sechsten Teil mit den Postings 4713 - 5669 (21.09.2010, 11:36 - 04.10.2010, 11.27) gibt es
HIER (Teil 6).
Den siebenten Teil mit den Postings 5669 - 6690 (04.10.2010, 11.36 - 17.10.2010, 09:30) gibt es
HIER (Teil 7).
Den achten Teil mit den Postings 6691 - 7664 (17.10.2010, 09:50 - 28.10.2010, 10:32) gibt es
HIER (Teil 8 ).
Den neunten Teil mit den Postings 7665 - 8613 (28.10.2010, 10:40 - 09.11.2010, 13:21) gibt es
HIER (Teil 9 ).
Den zehnten Teil mit den Postings 8614 - 9565 (09.11.2010, 13:26 - 23.11.2010, 18:50) gibt es
HIER (Teil 10).
Den elften Teil mit den Postings 9566 - 10516 (23.11.2010, 18:53 - 07.12.2010, 18:21) gibt es
HIER (Teil 11).
Den zwölften Teil mit den Postings 10517 - 11480 (07.12.2010, 18:27 - 21.12.2010, 13:47) gibt es
HIER (Teil 12).
Den dreizehnten Teil mit den Postings 11481 - 12458(21.12.2010, 13:50 - 13.01.2011, 18:55) gibt es
HIER (Teil 13).
Den vierzehnten Teil mit den Postings 12459 - 13452(13.01.2011, 18:57 - 01.02.2011, 16:48) gibt es
HIER (Teil 14).
Den fünfzehnten Teil mit den Postings 13453 - 14415(01.02.2011, 16:54 - 12.02.2011, 21:53) gibt es
HIER (Teil 15).
Den sechzehnten Teil mit den Postings 14416 - 15338 (12.02.2011, 21:57 - 28.02.2011, 12:26) gibt es
HIER (Teil 16).
Den siebzehnten Teil mit den Postings 15389 - 16352 (28.02.2011, 12:32 - 15.03.2011, 22:24) gibt es
HIER (Teil 17).
Den achtzehnten Teil mit den Postings 16353 - 17392 (15.03.2011, 22:28 - 30.03.2011, 21:27) gibt es
HIER (Teil 18 ).
Den neunzehnten Teil mit den Postings 17393 - 18361 (30.03.2011, 21:37 - 08.04.2011, 12:19) gibt es
HIER (Teil 19 ).
Den zwanzigsten Teil mit den Postings 18362 - 19354 (08.04.2011, 12:25 - 23.04.2011, 20:18) gibt es
HIER (Teil 20 ).
Den einundzwanzigsten Teil mit den Postings 19355 - 20309 (23.04.2011, 20:35 - 10.05.2011, 08:43) gibt es
HIER (Teil 21 ).
Den zweiundzwanzigsten Teil mit den Postings 20310 - 21308(10.05.2011, 08:47 - 21.05.2011, 09:42) gibt es
HIER (Teil 22 ).
Den dreiundzwanzigsten Teil mit den Postings 21309 - 22281 (21.05.2011, 09:46 - 30.05.2011, 13:13) gibt es
HIER (Teil 23 ).
Den vierundzwanzigsten Teil mit den Postings 22282 - 23248 (30.05.2011, 13:16 - 14.06.2011, 17:36) gibt es
HIER (Teil 24 ).
Den fünfundzwanzigsten Teil mit den Postings 23249 - 24236 (14.06.2011, 17:39 - 05.07.2011, 16:33) gibt es
HIER (Teil 25 ).
Den sechsundzwanzigsten Teil mit den Postings 24237 - 25233 (05.07.2011, 16:41 - 20.08.2011, 08:27) gibt es
HIER (Teil 26 ).
Den siebenundzwanzigsten Teil mit den Postings 25234 - 26224 (20.08.2011, 08:30 - 21.09.2011, 14:09) gibt es
HIER (Teil 27 ).
Den achtundzwanzigsten Teil mit den Postings 26225 - 27252 (21.09.2011, 14:20 - 10.11.2011, 10:13) gibt es
HIER an dieser Stelle (Teil 28 ).
Den neunundzwanzigsten Teil mit den Postings 27253 - 28207 (11.10.2011, 10:23 - 16.01.2012, 09:59) gibt es
HIER (Teil 29 ).
Den dreißigsten Teil mit den Postings 28208 - 29176 (16.01.2012, 10:06 - 02.05.2012, 11:57) gibt es
HIER (Teil 30 ).
Den einunddreißigsten Teil mit den Postings ab 29177 (ab 02.05.2012, 12:05) gibt es
HIER (Teil 31 ).

Die letzten Beiträge des siebenundzwanzigsten Teils finden sich ab hier:

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t464p980-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-27

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Zuletzt von Oldoldman am Di 01 Mai 2012, 23:22 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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Demo

Beitrag  Gast am Fr 23 Sep 2011, 00:43

Sie ist Hochleistungssportlerin gewesen - zwar nur bis Platz 13(?). Glaubt ihr (Gabriele Wolff & steffi) im Ernst, dass sie keiner kennt: Mitschüler, Lehrer, Sportler und Trainer im Sportverein, FreundInnen, Konkurrentinnen, KolligInnen, KommilitonInnen et cetera pp.? Und bei Kachelmann stand sofort nach der Festnahme das ganze Spektrum solcher Experten auf der Matte ...?
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t477p40-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-28#46391

Sicher ist meine Ausgangsposition der Betrachtung eine andere als die von Gabriele oder auch deine......

DEINE Postion verstehe ich und weiß auch aus anderen Lebensbereichen , dass es sie definitiv gibt und bezweifel sie hier auch nicht. Nur ist für mich das Knäuel nicht entwirrt...was es ja noch etwas spannend macht....

Eine Stadt mit 21.000 Einwohnern ist auch kein Dorf und man kennt die Familie dort sicher.....die Beziehungen gehen auch weiter in die Umgebung....

Mein "Faden" fing beim angeblichen Opfer an, denn sie hat den Stein ins Rollen gebracht und ich finde ihr "Tun" sehr interessant - nach wie vor-......ich glaube auch nicht, dass sie RA Franz immer unterrichtet hat von ihrem Tun oder ihn gar um Erlaubnis bat....ob er es für toll befunden hätte, dass sie Emails an Schwarzer schickt oder dort auf dem Blog schreibt, so, dass es auch zu erkennen ist?

Genau so wenig kann ich mir vorstellen, dass sie keine Menschenseele hatte, mit der sie sprechen konnte oder wollte all die Jahre.....dass sie keinen Kontakt in der Medienszene gehabt haben soll.....sehr unwahrscheinlich, dass alle die Gerüchte um Kachelmann kannten nur die Medienschaffenden in Schwetzingen und Umgebung nicht? Jk hatte doch sein "Jagdrevier" dort in der Gegend, oder?

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Große weite Welt

Beitrag  Gast am Fr 23 Sep 2011, 01:59

Jajaja, Gabriele Wolff und ihre Welt der Spaßkassen ...
Demokritxyz Heute um 13:12

Gabriele Wolff:

Bei wem die 20.000,- von Schulzki wohl tatsächlich gelandet sind? Da müßte man doch bloß den Kontoinhaber ermitteln, auf dessen Konto das Geld einging; und diesen befragen, ob er Durchlauf- oder Endstation war.

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t477p40-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-28#46389


Manchmal ist die Welt größer als gewisse Weltbilder. Wenn Barzahlungen hoher Geldbeträge in Briefumschlägen erfolgen, sind die nicht für Bankkonten bestimmt, sondern für schwarze Kassen in Schubladen.
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t477p40-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-28#46391

Daß Du Dich in der großen weiten Welt dank Wikipedia auskennst, ist ja schön für. Dich. Leider verlierst Du dabei permanent den konkreten Einzelfall aus dem Blick.

Die 30.000,- von Welte sind nicht in bar geflossen, sondern auf dem Konto einer der Presse noch unbekannten Person gelandet, die bei derselben Bank ein Konto hielt, bei der auch Just for Fun ein Konto führte. Und die 20.000,- von Schulzki sind per Verrechnungsscheck bezahlt worden, der zwingend bei einer Bank eingelöst werden muß.

Als Foht Schulzki die 20.000,- in bar zurückzahlen wollte, hat der die Annahme verweigert, und das Geld wurde am nächsten Tag gemeinsam bei der Bank auf das Konto eingezahlt. Wir haben es hier mit scheinlegalen Finanztransaktionen zu tun, die mit entsprechender Papierproduktion einhergehen: Scheinrechnungen, Scheindarlehen, scheinbare Produktionsvorschüsse, Scheinbuchungen.

Die einzigen bislang aufgetauchten Barzahlungen sind die eines Produzenten an Foht vom 22.6.2011 in Höhe von 20.000,-, die prompt problematisch wurde, als sie dem üblichen Kreislauf zugeführt werden sollte, und eine 20.000,- Zahlung der Super-Illu im Rahmen der ›Goldenen Henne‹ 2008 (s.u.).

Wärest Du evt. ausnahmsweise einmal geneigt, Postings und verlinkte Artikel zu lesen, bevor Du Dein Schatzkästlein neben der Sache liegender Kommentare öffnest?

Für viel interessanter halte ich die Frage, ob es etwa zwei Darlehen Weltes gab: einmal 30.000,- an Foht und einmal 42.000,- an die Just for Fun. Oder ob Foht dem Neoproductions-Gf. Hoge lediglich vorgaukelte, daß die von ihm gezahlten 42.000,- via Just for Fun an Welte fließen sollten? Während tatsächlich aber nur 30.000,- an Welte zurückgeflossen sind und eine Wertschöpfung von 12.000,- für Foht & Co. entstanden wäre.

Dagegen spräche wiederum die Information, daß Foht einen Produzenten um 33.000,- anging, weil Welte sein Darlehen nebst Zinsen zurückhaben wolle.

Zum Bargeld-Vorgang ›Goldene Henne‹ der Super-Illu:

Kurz vor Beginn der Fernseh-Gala, die vom MDR gemeinsam mit der Ost-Illustrierten Super Illu ausgerichtet wird, will Foht am 17. September 2008 von den Agenten zweier Künstlerinnen aufgefordert worden sein, ihnen noch am Abend das Honorar in bar auszubezahlen. Daraufhin brachte Foht offenbar den Geschäftsführer der Super Illu dazu, ihm 20.000 Euro in Scheinen mitzubringen. Was mit dem Geld geschah, ist bis heute ungeklärt: Die beiden Künstlerinnen Gloria Gaynor und Kathleen Fisher jedenfalls bekamen es nicht, da mit ihnen ganz andere Honorarvereinbarungen getroffen worden waren. Der Fall Foht ist noch immer mit vielen Fragezeichen behaftet.

Bereits im Februar 2009 hatte MDR-Fernsehdirektor Wolfgang Vietze ausweislich der vorliegenden Unterlagen erste Einblicke in das merkwürdige Finanzierungssystem Fohts bekommen. Damals hatte sich der Geschäftsführer der Super Illu an Vietze gewandt, weil er offenbar auf die Rückzahlung seiner zur Goldenen Henne geliehenen 20.000 Euro wartete. Vietze forderte Foht daraufhin auf, die Angelegenheit zu bereinigen.
Im April 2009 wurde die Leihschuld tatsächlich beglichen - von einer anderen Person, als derjenigen, die Foht gegenüber Vietze angegeben hatte.

http://www.sueddeutsche.de/medien/mdr-affaere-verwirrspiel-in-leipzig-1.1147139


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@steffi: Wollte nicht bei Euch auf die Bremse treten ...

Beitrag  Demokritxyz am Fr 23 Sep 2011, 02:52

steffi:

DEINE Postion verstehe ich und weiß auch aus anderen Lebensbereichen , dass es sie definitiv gibt und bezweifel sie hier auch nicht. Nur ist für mich das Knäuel, nicht entwirrt...was es ja noch etwas spannend macht....
...
Eine Stadt mit 21.000 Einwohnern ist auch kein Dorf und man kennt die Familie dort sicher.....die Beziehungen gehen auch weiter in die Umgebung....
...
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t477p40-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-28#46392
Zu letzteren hatte sich Maschera mal geäußert: erstmal die Spionagefahrt in die Schwetzinger-Einkauf-Zeilen: sofortiges Schweigen bei Fragen zu Sabine W. Und dann war da die Verkäuferin vom Wochenmarkt: Sabine W. sei ein ganz freches Ding. Dabei ist mir unklar, ob diese Wertung aus persönlichem Kennen vom Wochenmarkt oder Meinungsbildung vom Verfolgen der Medienberichte kommt.

Mich interessiert weniger wie sie 'drunter' ist, sondern mehr, wie sie drauf ist. Da gibt es große Unterschiede: manche Target maulen den ganzen Tag rum, weil immer irgendwas nicht passt und andere verzaubern die Atmosphäre.

Sofort aufgefallen war mir im Buch von Knellwolf, wie sie auf der 'Flucht' vor den Journalisten mal kurz über einen Zaun/Tor vor dem Haus ihrer Wohnung gesprungen ist.

Das ist ein Punkt, den die Prozessbeobachter NIE rübergebracht haben: ob sie von der Hardware Sex-Appeal hat. Wie bewegt sie sich? Targets denken häufig Sex-Appeal hätte was mit großen Titten zu tun, dass gilt nur für einen Teil der Männer. Für andere ist die Motorik und Möglichkeit zum Vollgas bei körperlicher Sensibilität wichtiger. Ich könnte mir vorstellen, dass sie hier deutliche Reserven hat und dass das eine ihrer großen 'Qualitäten' ist.

Diese ganze 'Kacke' mit Treue und Ehe muss da nicht Thema gewesen sein. Sie wusste, dass er zwei Söhne hatte und verheiratet ist. Nur ihre Eltern durften das nicht wissen, und dort hat sie eine andere, heile Welt vorgespielt. Möglich ist jedoch, dass sie nach Kachelmann Scheidung sich größere Hoffnung gemacht hat oder das Kenntnisse von Miriam als ernsthafte neue Ehefrau durchsickerten.

Diese Ticket sind für mich ein reines (reales) Element der Cover Story für spießige Leser, die in der Öffentlichkeitsarbeit gegen Kachelmann eingenommen werden sollte. In diese Rubrik gehört auch die Halsverletzung: Das sieht ein Vollpfosten, dass die nicht während einer Vergewaltigung so entsteht, sondern filigranen Messer(etc.)einsatz erfordert.

Und dann das Gelabere nach der sogenannten Tat: Du schweigst, oder du bist tot! So 'doof', das zu sagen, kann Jörg Kachelmann sein? Oder lediglich FOCUS- und BILD-Leser, das zu glauben ...?
steffi:

......ich glaube auch nicht, dass sie RA Franz immer unterrichtet hat von ihrem Tun oder ihn gar um Erlaubnis bat....ob er es für toll befunden hätte, dass sie Emails an Schwarzer schickt oder dort auf dem Blog schreibt, so, dass es auch zu erkennen ist?

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t477p40-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-28#46392
Erneut so als 'Mein-Urin-Prophet': RA Thomas R.J. Franz ist der Projektmanager im Nahfeld, und Alice Schwarzer ist sehr frühzeitig eingestiegen und hat SOFORT die Pressestelle der Staatsanwaltschaft sowie den WEISSEN RING e.V. angerufen.

Dass da ein Haifisch an der Angel hängt, wusste sie SOFORT: Kachelmann ein brutaler und verurteilter Vergewaltiger wäre der narzisstische Klarlack für ihre Männertheorie - endlich medienwirksam bewiesen: Auch nette Männer sind brutale Vergewaltiger!

Und wenn Schwarzer bei Anne Will am 01.08.2010 sagt, dass Kachelmann die besseren Anwälte hätte, weil Ralf Höcker sie vor den Sendung angerufen und seine Auskunftsbereitschaft angekündigt, aber RA Franz sie nicht zurückgerufen hätte, heißt das im Klartext: Mit Franz hatte sie schon vorher, spätestens nach der Kerner-Sendung telefoniert.

Oder will du ernsthaft glauben, dass Franz einerseits so 'doof' ist, dass er nicht weiß, auf welcher Seite Schwarzer steht, und anderseits sich anfangs (bis zu den SPIEGEL/DIE ZEIT-Artikeln) vor jede laufende Kamera stellt und seine Interviews gibt und dabei wahrheitswidrig berichtet, dass Sabine W. ihre Aussage von sich aus in zwei sogenannten Randpunkten ihre Aussage korrigiert hätte, wobei die Wahrheit ist, dass diese Korrektur auf seine Beratungsempfehlung erfolgte.
Anm.: heute mal ohne Links, deshalb die Zitate evtl. nicht 100-%-wörtlich, hab' wenig 'Langeweile' ...
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@Gabriele Wolff: 2 x Nee, düse dir im Sauseschritt voraus ...

Beitrag  Demokritxyz am Fr 23 Sep 2011, 03:32

DÖF - Codo: Ich düse, düse, düse im Sauseschritt

http://www.youtube.com/watch?v=LXjCq7637Bw&feature=related
Gabriele Wolff:

Daß Du Dich in der großen weiten Welt dank Wikipedia auskennst, ist ja schön für Dich. Leider verlierst Du dabei permanent den konkreten Einzelfall aus dem Blick.
...
Wärest Du evt. ausnahmsweise einmal geneigt, Postings und verlinkte Artikel zu lesen, bevor Du Dein Schatzkästlein neben der Sache liegender Kommentare öffnest?

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t477p40-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-28#46393
Doppeltes Nee: ich bin dir lediglich einige Dimensionen voraus, während du noch die Ameisenstraßen abschnüffelst.

Du kannst das gerne machen, halte das auch für gut, nur ist es lediglich die Cover Story mit den Bauernopfern, die von dem Sumpf ablenken soll - so meine Einschätzung.

Ich sag' dir schon mal, wie es ausgeht: ein paar kleine unbedeutende Ferkel, werden schauspieldemokratisch als Bauernopfer verurteilt und durch schwarze Kanäle dafür entlohnt.

Und die ausgewachsenen Wildschweine - für die selbstverständlich Suhlen zum Komfortverhalten gehört - haben von nichts gewusst, weil schauspieldemokratische Funktionseliten immer das Pech haben, dass ihre Köpfe im Supervising sooo 'dämlich' sind, dass sie nicht wissen, was für Schweinereien unter ihrer Verantwortung ablaufen - wenn mal einer etwas an die Öffentlichkeit 'verpetzt' ...
Suhle - Wikipedia:
...
Auch bei den Wildschweinen gehört das Suhlen zum Komfortverhalten. ...
...



Wikipedia: Sich suhlendes Schwein auf einem Bauernhof

http://de.wikipedia.org/wiki/Suhlen
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Funktionseliten

Beitrag  Gast am Fr 23 Sep 2011, 03:40

Du bist also für die Schuldvermutung zum Nachteil der Funktionseliten, oder habe ich Dich falsch verstanden?

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Ach Gabriele Wolff: Ich mache NUR Kachelmann, weil ...

Beitrag  Demokritxyz am Fr 23 Sep 2011, 04:03

... nur da ein EXTREMES öffentliches Interesse besteht und eine Politik-Monopol-Justiz ihn 'verarschen' wollte.
Gabriele Wolff:

Funktionseliten

Du bist also für die Schuldvermutung zum Nachteil der Funktionseliten, oder habe ich Dich falsch verstanden?

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t477p40-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-28#46396
Dieser MDR-Komplex spielt da aus meiner Sicht zwar im Prinzip mit rein, diese Zusammenhänge nachzuweisen wird aus der Ferne nur über Presseberichte sehr schwierig.

Trotzdem kann ich spontan aus meinem hohlen Bauch meine Einschätzung dazu abgeben und dich voller Freunde die zugehörigen 'Ameisenstraßen abpesen' lassen.

Die Frage, die ich mir stelle, ist insbesondere, ob dieser MDR-Komplex aufgrund der Causa Kachelmann an die Öffentlichkeit 'verpetzt' wurde - also als Aufstand im Kanalsystem zu werten ist?

Aber gerade das ist ja nicht dein Thema, oder ...?
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@ pat

Beitrag  Gast am Fr 23 Sep 2011, 04:32

Ich möchte nicht in der Haut des Richters stecken.
Ich denke nicht,
dass er sich selbst vergeben kann, wenn er sich geirrt hat, und er keine
Chance hat, sein Unrecht wieder gut zu machen.
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t464p960-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-27#46298
Na um so mehr einen grund den todesstraffe ab zu schaffen. Ubrigens wird niemandem gezwungen richter zu werden (oder journalist beim blick..) und solche entscheidungen zu treffen. Man kann sich principiel dagegen entscheiden und sagen, ich will diese entscheidungen nicht treffen also suche ich einen anderen job.

So, liese, wehret den Anfängen?

Wenn du, als Admin, eine
unglaublich unverschämte Mail sperrst oder den User gleich ganz
rauswirfst, hast du dann den Anfängen gewehrt?

Das denke ich nicht.
Denn
diese Unverschämtheit stammt ja nicht von dir. D. h. du kennst die
Ursache nicht, du hast aber die Macht, jemand anderen daran zu hindern,
dein Forum zu "beschmutzen".

Ob damit der Beleidiger ein besserer Mensch wird?
Ob damit der Beleidigte erfährt, warum und womit er sich diesen Hass zugezogen hat?

Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Und bezahlen muss auch jeder selbst.

Ich denke dass man das maul aufmachen soll wenn andere menschen erniedrigt werden. Dass ist nicht passiert in diesem fall.
Und ja ich finde dass eine gewisse form van anstand und respekt gegenuber jeder andere mensch die mühe werd ist zum dafür zu kämpfen. Im moment redet man im hollandische parlement alsob mann in die kneipe sitzt, weil mann darf ja alles immer und uberall sagen aber dass resultiert in eine primitieve stimmung wo nur polemiek betrieben wird und auf jeden fall keine lösungen gesucht werden für die enorme problemen.


Ich habe viele respekt für oldy und dieses forum. Ich bin hier weil auch platz gegeben wird an Bella und die andere die gegen JK sind ..
Aber dass nimmt nicht weg dass man etwas sagen darf oder muss wenn jemandem zu weit geht. Es geht nicht um verbieten, es geht darum dagegen zu sprechen.

Ubrigens heute diesen artikel gelesen; hat mir in bezug auf die schwierigkeit des betreibens eines forum oder blog gut gefallen

http://www.sueddeutsche.de/kultur/meinung-im-internet-vom-elend-der-nutzerkommentare-1.1147168

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Aufstand im Kanalsystem

Beitrag  Gast am Fr 23 Sep 2011, 04:33

Hier zur Abwechslung mal ein erfolgreicher ›Aufstand im Kanalsystem‹ – Gottlob! Einen Regierungspräsidenten mit FDP-Parteibuch und dreimonatiger Erfahrung als Staatsanwalt zum Generalbundesanwalt machen zu wollen, ist eine Katastrophe.

Nur der Linken-Abgeordnete Wolfgang Neskovic bemängelte anfangs, dass Schmalzl bloß drei Monate Berufserfahrung als Staatsanwalt habe. Dann griff auch die SPD das Thema auf. Und die Grünen im Bundestag beantragten eine Sondersitzung des Rechtsausschusses. Nun bekommen die Kritiker hochrangige Unterstützung aus der Justiz. Bei der Herbsttagung der Generalstaatsanwälte der Länder soll die Personalie Schmalzl kritisch diskutiert worden sein.

"Ich bitte Sie im Interesse der deutschen Staatsanwaltschaft, Ihren Personalvorschlag zurückzunehmen." Das schrieb am Donnerstag der dienstälteste Generalstaatsanwalt, Erardo Rautenberg aus Brandenburg, an Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP). Der Brief liegt der taz vor. Schmalzls strafrechtliche Qualifikation liege "weit unter dem Niveau der wissenschaftlichen Mitarbeiter" an der Bundesanwaltschaft. Es dränge sich der Eindruck auf, "dass für die Auswahlentscheidung ausschließlich politische Erwägungen maßgeblich waren".

Harms gegen Schmalzl

Auch Amtsinhaberin Harms sprach sich am Wochenende gegen Schmalzl aus. Der Vorgang sei "der Justiz und ihrem Ansehen in der Bevölkerung nicht dienlich". Damit gerät Leutheusser-Schnarrenberger auch von Unionsseite unter Druck.
http://www.taz.de/Zweifel-an-Schmalzls-Qualifikation/!78323/

Nun hat er sich selbst aus dem Rennen geworfen:

Wie dokumentieren hier Schmalzls Wut-Mail an den Brandenburger Generalstaatsanwalt Erardo Rautenberg im Wortlaut:

Herr Generalstaatsanwalt,

auf diesem Wege möchte ich Ihnen auch gerne unter Bezugnahme auf die distanzierenden Schreiben Ihrer Kollegen an Sie meine tiefe Enttäuschung über Ihr niederträchtiges Schreiben, das in Wahrheit an den Spiegel gerichtet war, zum Ausdruck bringen. Nach meiner Einschätzung fehlt Ihnen jegliche charakterliche Eignung sogar zum Führen einer Kleinstbehörde. Warum haben Sie mich nicht vorher angerufen, bevor Sie so einen Mist schreiben?

Johannes Schmalzl

http://www.taz.de/Doch-kein-Generalbundesanwalt/!78713/

Im TAGESSPIEGEL hatte Rautenberg heute noch nachgelegt:

23.09.2011 11:03 Uhr
Von Erardo C. Rautenberg

Gastkommentar : Der böse Anschein von Beeinflussbarkeit


Ein Generalbundesanwalt darf kein politischer Beamter sein. Der Generalstaatsanwalt von Brandenburg hat die Justizministerin gebeten, ihren Vorschlag zurückzunehmen. Warum, lesen Sie hier.

Voraussichtlich wird der Bundesrat am heutigen Freitag darüber entscheiden, ob der Stuttgarter Regierungspräsident Johannes Schmalzl neuer Generalbundesanwalt werden wird. In der vorigen Woche hatte ich die Justizministerin in einem persönlichen Schreiben gebeten, ihren Vorschlag zurückzunehmen. Meine Kritik, dass der Kandidat fachlich nicht geeignet sei, weil er nur drei Monate als Staatsanwalt tätig war und auch sonst über keine bemerkenswerten Erfahrungen im justitziellen Bereich verfügt, wird von vielen geteilt. Damit wird nicht bestritten, dass Johannes Schmalzl ein guter Jurist ist, die Fähigkeit besitzt, große Behörden zu leiten, als Kenner des islamistischen Terrorismus gilt und auch Geschick im Umgang mit den Medien bewiesen hat.

Doch der Generalbundesanwalt ist der ranghöchste Staatsanwalt und würde seine Stelle wie die aller übrigen höherrangigen Stellen in der Justiz ausgeschrieben werden, würden die justiziellen Erfahrungen der Bewerber ein besonders wichtiges Auswahlkriterium sein. Aber der Generalbundesanwalt ist „politischer Beamter“ und damit ist die Bundesregierung bei ihrem Personalvorschlag an den Bundesrat, der der Ernennung zustimmen muss, nicht an ein förmliches Auswahlverfahren gebunden.
[...]

Nachdem 1935 alle Staatsanwälte zu politischen Beamten gemacht worden waren und auch die Staatsanwälte in der DDR jederzeit abberufen werden konnten, hat 2010 der letzte Generalstaatsanwalt diesen Status verloren, so dass ihn nur noch der Generalbundesanwalt als einziger deutscher Staatsanwalt besitzt. Wie immer die Abstimmung im Bundesrat ausgehen wird, künftig sollte der Generalbundesanwalt kein politischer Beamter mehr sein.

Der Autor ist Generalstaatsanwalt des Landes Brandenburg.

http://www.tagesspiegel.de/meinung/andere-meinung/der-boese-anschein-von-beeinflussbarkeit/4650932.html

Er selbst ist noch politischer Beamter; aber zur Zeit haben wir einen Justizminister von den Linken...

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Nachtrag zur GBA-Farce

Beitrag  Gast am Fr 23 Sep 2011, 05:00

Baden-Württemberg mußte natürlich gegen Rautenberg opponieren. Der Generalstaatsanwalt von Karlsruhe hatte dazu eine andere Meinung (das war nicht anders zu erwarten, nachdem wir sein Wirken im Kachelmann-Verfahren erlebt haben...)

Rautenberg hatte vergangene Woche in einem Schreiben an Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger Schmalzls Eignung bestritten. Er kritisierte, dass dieser nur drei Monate Erfahrung als Staatsanwalt habe und damit "weit unter dem Niveau der wissenschaftlichen Mitarbeiter" liege. Von dieser Einschätzung hatten sich daraufhin einige Generalstaatsanwälte distanziert, darunter der saarländische Generalstaatsanwalt Ralf-Dieter Sahm und sein Kollege aus Karlsruhe, Uwe Schlosser.

Ralf-Dieter Sahm schrieb seinem brandenburgischen Kollegen: "Ihr Vorstoß war weder angekündigt noch auf der Herbsttagung der Generalstaatsanwälte abgesprochen." Schlosser entschuldigte sich in einem Brief an Schmalzl: "Von mir wurde zu keiner Zeit Ihre Qualifikation für dieses Amt in Frage gestellt." Rautenberg sei "in keinster Weise autorisiert", für ihn "in dieser Angelegenheit Erklärungen abzugeben".
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,787984,00.html

Soweit ich mich erinnere, hatte Rautenberg seinen Brief nicht im Namen aller Generalstaatsanwälte formuliert. Und wenn schon die Amtsinhaberin sich gegen ihren prospektiven Nachfolger ausspricht, dann sollte ein Generalstaatsanwalt nachdenklicher sein.

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RA Stefan Scherer macht es richtig: Arbeit für Michael Seidling ...

Beitrag  Demokritxyz am Fr 23 Sep 2011, 05:32

Sein Hasenherz sollte Stefan Scherer schnellstens austauschen. Diese Dinge müssen spontan und kraftvoll erfolgen sowie für VIELE beispielgebend für die sofortige eigene Aktivität sein:
Stefan Scherer, 22.09.2011:

Fall Kachelmann: Jetzt habe ich mich doch getraut!
...
„Betreff: Aktenzeichen 5 Kls 404 Js 3608/10

Sehr geehrter Herr VRLG Dr. Bock,

ich beabsichtige, dass erstinstanzliche Urteil zum im Betreff genannten Aktenzeichen mit einer Kommentierung zu versehen und sowohl populärwissenschaftlich als auch in der Fachpresse zu veröffentlichen.

Ich würde Sie deshalb herzlich bitten, mir kurzfristig mitzuteilen, wann die anonymisierte und neutralisierte Fassung des Urteils abgefordert werden kann und zu welchen Kosten.

Einer kurzfristigen Rückäusserung Ihrerseits sehe ich schon jetzt gerne und mit Dank entgegen.

Mit freundlichen Grüssen
Stefan Scherer
Rechtsanwalt und Notar
Fachanwalt für Familienrecht und Arbeitsrecht“
...
http://stscherer.wordpress.com/2011/09/22/fall-kachelmann-jetzt-habe-ich-mich-doch-getraut/
Der zweite Scherer von gestern mit dem nicht vorhandenen "berechtigten Interesse" hat mich an größere Heiterheitserfolge mit einem LG-Pressereferenten erinnert.
Stefan Scherer:

Die Antwort des LG Mannheim kann man wohl nur als ausweichend bezeichnen, denn man zog sich darauf zurück, dass Antworten auf inhaltsbezogene Fragen zu den schriftlichen Urteilsgründen nicht durch die Pressestelle erteilt würden, sondern in erster Linie dem Vorsitzenden der zuständigen Strafkammer im Rahmen der Gewährung der Akteneinsicht obliegen würden.

Allerdings weise man schon einmal darauf hin, dass im Fall der fragenden Person das berechtigte Interesse für die nachgefragte Information im Rahmen der Akteneinsicht nicht gegeben sein dürfe.

http://stscherer.wordpress.com/2011/09/22/fall-kachelmann-nicht-nur-die-schriftlichen-urteilsgrunde-sind-geheim/
Dann will ich auch mal die Schatztruhe "So isses!" meiner persönlichen Lebenserfahrungen aufmachen.

Es begab sich zu der Zeit vor vielen, vielen Jahren, dass da ein Landgerichtspräsident, der im Laufe seiner juristischen Karriere offiziell zu dem anderen Namen seines Vaters 'konvertiert' war, wohl meinte, mich und andere Kläger (die Tageszeitung berichtete dauernd) 'verarschen' zu können.

Da hab ich nicht nur mir, sondern auch der Pressestelle des Landgerichts, die höfliche Frage gestellt, wie lange dieser Richter schon Präsident des Landgerichts sei.

Die Antwort kam prompt: Die Antwort würde mir verweigert, weil ich kein berechtigtes Interesse an der Beantwortung nachgewiesen hätte.

Nein, ich habe mich nicht geärgert, sondern die gleiche Frage (obwohl ich die Antwort kannte) meiner Tageszeitung gestellt , die mir sofort eine Kopie ihrer Berichterstattung zu diesem 'Ereignis' zugeschickt hat.

Ergänzend habe ich - es war mir sehr peinlich - beim Bundespräsidial- und Bundeskanzleramt angefragt, wie lange der Bundespräsident und Bundeskanzler im Amt seien. In ihrem Auftrag wurde ich spontan überflutet mit endlosen Details zur Wahl, Curriculum Vitae et cetera pp..

Das ganze habe ich kopiert, eingetütet und dem Pressereferenten des Landgerichts geschickt mit dem freundlichem Hinweise auf Verwendung als Vorlage, falls sich nochmals ein Bundesbürger die Frage stellen sollte, wie lange denn dieser LG-Präsident mit dem zum Namen seines Vaters 'konvertierten' Namen im Amt sei.

Im Laufe des nächsten Jahres hab ich u.a. diese Vorlage in einem Anlagen-Reader fleißig verbreitet wie zum OLG oder zwei Verfassungsbeschwerden beim Bundesverfassungsgericht usw..

Und dann, ich hatte meine diesbezüglichen Aktivitäten schon eingestellt, ist plötzlich was passierst: Ich bekam ein Brieflein vom LG-Pressereferrenten. Er teilte mir ohne weitere Hinweise oder Bitten mit, dass das damalige Schreiben eine Vertretung verfasst haben sollte.

Ich vermute, er wollte mich bitten, diese Anlage nicht weiter zu verbreiten, oder was meint ihr ...???
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für demo....wenn STAe nix sehen wollen

Beitrag  Gast am Fr 23 Sep 2011, 06:39

was zum lachen für dich....

Statt sechs Millionen hätten 200.000 Euro gereicht...
(...)
Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt ermittelt zum zweiten Mal beim ersten Mal wurde sang- und klanglos eingestellt),
http://derstandard.at/1316733459008/Birnbachers-Honorar-dreissigmal-zu-hoch
leider wieder kein link aus der hochgeschätzen bildzeitung weil ich keine bildzeitung lese......also ein tipp: aufreger über "derstandard.at-links" sollten das posting einfach überlesen um sich somit ihre künstlichen aufregungen darüber zu ersparen...
lol!

und spät aber doch:
hugo boss und seine geschichte im 3. Reich
http://orf.at/stories/2080737/2080738/


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Hallo Liese,

Beitrag  patagon am Fr 23 Sep 2011, 07:23

"Ich habe viele respekt für oldy und dieses forum. Ich bin hier weil auch platz gegeben wird an Bella und die andere die gegen JK sind ..
Aber dass nimmt nicht weg dass man etwas sagen darf oder muss wenn jemandem zu weit geht. Es geht nicht um verbieten, es geht darum dagegen zu sprechen.

Ubrigens heute diesen artikel gelesen; hat mir in bezug auf die schwierigkeit des betreibens eines forum oder blog gut gefallen

http://www.sueddeutsche.de/kultur/meinung-im-internet-vom-elend-der-nutzerkommentare-1.1147168
liese"

Ich habe den ziemlich gut, und vor allem auch spannend und unterhaltsam geschriebenen Artikel mit Interesse gelesen.

Es geht scheinbar im Wesentlichen dabei um die Frage, eingreifen oder die Dinge geschehen lassen.

Warum scheinbar?
Als Beweis der eigenen Redlichkeit führt er an, dass der Attentäter von Oslo auch ein Troll gewesen ist und man deswegen den Trollen das Handwerk legen müsse.

Das ist eine Ausrede. In Wirklichkeit geht es um Macht. "Ich bestimme, was hier erscheint". Den tatsächlichen Grund, warum in diesem Fall Trolle gesperrt wurden, nennt der Autor aber selbst. Es waren die rückgängigen Werbeeinnahmen. Tatsächlich ist das auch sicher nicht nur im Internet das DAS Thema.

Viele Scheidungsanwälte ziehen als Fazit der Trennung den Grund, dass die Partner nicht miteinander sprachen. Sie fraßen ihren Groll in sich hinein und dieser zerstörte über kurz oder lang ihre Liebe wie ein schleichendes Gift.

Im Falle des Oslo Killers wurde auch kein Leser/Dritter durch die Ansichten des Attentäters zu Gewalttaten verführt, sondern er selbst griff zur Waffe und schoß wild um sich.

Einer der Gründe könnte genau das gewesen sein, dass er eben trotz aller Bemühungen weder Beachtung noch Ressonaz bekam.

Auch hier im Forum kannst du erkennen, wie wichtig das beachtet werden wollen ist und Hauptantriebsfeder für alllerlei "Eigentümlichkeiten".

Ansonsten, Liese, bin ich natürlich auch deiner Meinung, dass Freiheit und Respekt gewahrt werden sollten. Nur, um Himmelswillen, wenn man es nicht befehlen kann, wie will man es durchsetzen?

Druck erzeugt nunmal Gegendruck. Wenn man Beiträge sperrt, schnürt man dem anderen die Luft ab. Damit erreicht man eher das Gegenteil.

Alles geschehen lassen? Never! Nicht mit mir. Aber wenn ich mich im Forum geschickt wehren kann, habe ich allemal die Lacher auf meiner Seite.
Noch nie ist es einem Troll gelungen mich so zu reizen, dass ich ihn sperren würde. Wozu sollte das auch gut sein?

So lange man miteinander redet, wird nicht geschossen. Von keiner Seite.

Der Autor des von dir geposteten Artikels ist ebenso wie jeder andere, für sich selbst verantwortlich. Eine Gedanken Polizei braucht keiner.

Es steckt auch eine tiefvewurzelte Miss- und Verachtung darin, wenn ich denke meine Mitmenschen vor üblen Einflüssen bewahren zu müssen. Ich traue ihnen dann eben gerade nicht zu, dass sie selbst wissen, was für sie das das Richtige ist.
In dem schönen Lied, erzählt Franz Josef Degenhard wohin es fürt, wenn Eltern glauben ihre Kinder vor eigenen Erfahrungen bewahren zu müssen.

http://www.google.de/search?sourceid=navclient&aq=0&oq=spiel+nicht+mit+&hl=de&ie=UTF-8&rlz=1T4GGLL_deDE379&q=spiel+nicht+mit+den+schmuddelkindern
Mein Motto: Freedom ist not free.


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Detailarbeit

Beitrag  Gast am Fr 23 Sep 2011, 09:07

Steffi:

Frau Greuel hatte NUR CSD selber als Information zur Persönlichkeit...ich schwöre Dir, wenn ich ihre Probandin wäre und nur mich selber beschreiben soll ( und das bei solch einem Tatvorwurf gegen jemanden) - sie würde auch mich als zurückhaltende, unsichere und ängstliche Person beschreiben....
CSD hatte ja ein Ziel und konnte sich gut auf das Gespräch mit Greuel vorbereiten!
ICH halte CSD für eine gute Schauspielerin...und das ist nicht mal böse gemeint.
Bringen es doch Berufe, die im "Blick- bzw. Ohrpunkt der Öffentlichkeit stattfinden mit sich, dass man eine gewisse Selbstdarstellung beim "Gegenüber" hat, die das Innerste verbirgt......
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t477p40-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-28#46385

Daß Greuels Porträt der NK nicht die ›ganze‹ Wahrheit sein kann, war mir schon bewußt – aber bessere Quellen haben wir nun mal nicht, sieht man von den paar Schnipseln der veröffentlichten Chat-Protokolle ab, in denen man ein ganz anderes Bild von ihr gewinnt: keck, frech. locker.

Sie kann sich offenbar wirklich auf jeden Stil einlassen, der von ihr erwartet wird: gerade eben habe ich nochmal ihr BUNTE-Interview gelesen, das mir, wie auch die persönliche Erklärung, schon immer wie ein Coaching-Produkt von Seidler und Schwarzer vorkam. Nun haben wir den Beweis:

Schwarzer schrieb gestern, 22.9.2011:

Und auch als der Mann mit einer Begründung freigesprochen wurde, die eher nach einem Schuldspruch klang, [...]
Alice Schwarzer, EMMA 4/11

http://www.aliceschwarzer.de/publikationen/blog/?tx_t3blog_pi1[blogList][showUid]=83&tx_t3blog_pi1[blogList][year]=2011&tx_t3blog_pi1[blogList][month]=09&tx_t3blog_pi1[blogList][day]=22&cHash=8fe72814af

Claudia D. am 16.6.2011 in BUNTE, S. 78

In ihren Augen gleiche die Urteilsbegründung „eher einem Schuldspruch“, sagt Claudia D. „Es ist aber ein Freispruch. [...]“

Voilà!

Steffi:

"Sie schreibt ihm von einer Freundin, die jahrelang von ihrem Freund betrogen worden sei; Seitensprünge wären ja tolerierbar, meint sie, aber solche Lügen, schrecklich, sie sei ja so froh, dass er anders sei."

In diesem Satz von CSD lese ich eigentlich mehr, dass sie ihm schon zeigt, dass sie WEIß, was Sache ist - ihn aber gleichzeitig ziemlich clever das Gefühl vermitteln will.......entweder - "solange du nur mit einer anderen in die Kiste hüpfst, ist es egal aber ICH bin deine Nr.1 ( wenn ich so großzügig bin , hast Du keinen Grund mich abzulegen) und gleichzeitig gibt sie das dumme, naive Blondchen um zu sehen, ob er es schnallt oder nicht.......sie zeigt ihm da schon, dass sie sich für klüger hält ( was sie in dem Fall auch war)
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t477p40-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-28#46385

So sehe ich das auch; von daher trifft diese einseitige Bewertung, allein der Partner sei dominant und manipulierend gewesen, das Wesen dieses Verhältnisses nicht. Die Raffinesse der Mit- und Gegenspielerin sollte nicht unterschätzt werden.

Steffi:

Sie hätte sicher viele andere Möglichkeiten gehabt, raus zu bekommen, was er wirklich so treibt.....gerade nachdem (nicht) Anruf...Zeit hatte sie ausreichend...sie hätte ihn begleiten können, hätte ihn bei seinen Worten nehmen können ( bezüglich der Reise nach Kanada zu seinen Kindern)
Denn angeblich wollte sie das alles nicht.......
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t477p40-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-28#46385

Laut BUNTE, S. 90, hatte sie aber schon 2006 abgelehnt, seine Kinder zu sehen, und dabei ist sie in der Folgezeit geblieben, weil sie Weihnachten und Ostern lieber mit ihrer Familie verbringen wollte als mit seiner. Also konnte sie nicht plötzlich einen Begleitwunsch äußern, nur um herauszub ekommen, ob er jetzt evt. wegen Viola ausweichend reagieren würde.

Steffi:

Natürlich wollte sie nicht, dass er merkt, dass sie ihm nachspioniert...aber sollte sie wirklich so dumm gewesen sein, - ich gehe davon aus, dass sie wußte, dass er Weihnachten in Kanada mit seinen Kindern verbringt - dass sie kurz vorher Viola anschreibt, mit einer Story, bei der man sich ausrechnen kann, dass Viola sie JK erzählt ( denn er wäre ja da involviert gewesen...bei Gedächtnislücken der Viola), die Mail mit dem echten Namen, dass von Viola selbst erzählte, dass sie wieder mit ihm in Kanada war......
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t477p40-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-28#46385

Das hat Viola am 28.12. auch prompt getan (zumindestens bestätigt, daß sie gerade aus Kanada zurück sei). Da JK Weihnachten auch immer dahinflog, war die Sache eigentlich klar.

Steffi:

Wenn sie das nur "brauchte" um sich von ihm kein X für ein U vormachen zulassen.......aber sie hat es nicht genutzt bei der letzten "Unterhaltung", sie hätte es gar nicht nutzen können OHNE das er gemerkt hätte, woher sie ihr "Wissen" hat...also, es wäre definitiv rausgekommen, dass sie ihm nachspioniert hat.....
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t477p40-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-28#46385

Ich glaube auch, daß sie das Wissen allenfalls brauchte, um die Sicherheit zu haben, insistieren zu können, wenn er mit Ausflüchten kommt.

Steffi:

Zumal es ja auch völlig uninteressant für sie war ( im Januar), WIE eng die Beziehung zwischen Viola zu ihm tatsächlich ist.....ich denke, gerade zu diesem zeitpunkt hat sie ihren Plan einfach nur durchgezogen...ihn wollte sie da schon gar nicht mehr.....das Laken aus Herrenschwand war eher als Notlösung gedacht um Spuren zu haben...., Herrenschwand war nicht geeignet zur Anzeige...niemand Bekanntes da......
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t477p40-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-28#46385

Es sieht danach aus, als ob der Plan im Dezember Konturen erhielt (Kontakt zu Viola S., Anfertigen des anonymen Briefs mit Ausdruck im Büro, Intensivierung der Herrenschwand-Thematik durch sie, wobei das renovierungsbedürftige Haus eigentlich als Wetterstation mit Wohnmöglichkeit in der oberen Etage gedacht war); und am 20. Januar, nachdem am 13.1. feststand, daß Viola noch mit ihm zusammen war, hätte die Konfrontation eigentlich stattfinden müssen.

Bemerkenswert, was Oltrogge am 36. HV-Tag zu ihren Versuchen, zu erklären, warum sie nicht schon in Herrenschwand die Konfrontation herbeiführte, aussagte:

»Eine richtige Erklärung hat sie bis heute nicht.«
(Knellwolf, S. 142)

Vielleicht war es ganz simpel: noch einmal Spaß haben, bevor es ernst wird? Das kann sie natürlich nicht sagen, es paßt ja nicht ins Bild. Und den Vernunftgrund »Die Logistik für eine Falschbeschuldigung stimmte nicht«, wie Schwenn sie anführte, kann sie nun überhaupt nicht nennen. Also sagt sie »Ich war zuversichtlich, dass es nicht stimmte. Warum hätte er sonst Pläne machen sollen?« und weint mal wieder... (Knellwolf, S. 142). Eine Zuversicht, daß es nicht stimmte, was Viola ihr geschrieben hatte, konnte es nicht geben.

Wenn ich mich an den Herrenschwand-Chat in der Doku recht erinnere, war sie es, die das Thema forcierte, und er ging ironisch darauf ein à la logo, links oben wohnen wir und rechts das Klavier (oder umgekehrt).

An die Bettdecke aus Herenschwand glaube ich bis heute nicht... Diese Erklärung kam erst, als Greuel ihr das Spurenbild vorhielt. Und eine Vorproduktion von Spuren wäre auch nicht nötig gewesen. Daß es am 8.2. zum Sex kommen würde wie immer, war doch klar, und der Abend wurde später ja auch entsprechend der üblichen Reihenfolge geplant.

Aber eine Hintertür hat sie sich m. E. bis zum Schluß offengehalten. Das dreimalige Nachfragen, ob er sie wirklich liebe, halte ich für ein starkes Indiz dafür, daß sie den Plan fallengelassen hätte, hätte er ›um sie gekämpft‹ und sie nicht einfach gehen lassen.
Vielleicht unterscheiden wir uns nur in dieser Nuance!

Steffi:

und ich halte immernoch den Termin - die Nacht vor seinem Abflug nach Kanada, von dem sie sicher genau wußte, wie lange er dort bleibt - für genaue Planung ihrerseits......auch die "späte" Anzeige......ziemlich gut durchdacht.....ob man einen "Promi" gleich verhaftet bevor man genaue Untersuchungsergebnisse hat....zweifelhaft....aber wenn sie erstmal ihre Aussage - und ganz wichtig - ihre persönliche Erscheinung bei Polizei, Arzt usw, gemacht hat...und Bilder wirken IMMER mehr als nur eine Aussage......wird ihre Anzeige sicher mehr Kraft haben.....
Und erschrocken waren ja einige ( auch Fachleute) wie schlimm sie "zugerichtet" war bzw. aussah.....da dann zu glauben, dass sich eine so hübsche , junge Frau selber so zurichten würde.....scheint doch abwegig , oder?

Dass sie sich gut im Griff hat, belegt doch auch, dass sie ihren Kollegen doch nicht besonders aufgefallen ist nach der Geschichte.... so sehr man sich schminken kann, eine solche Vergewaltigung mit Todesdrohung kann man sicher schlecht verstecken......gerade wenn dann auch noch die Kollegen nach ihm fragen....da so cool zu reagieren, finde ich schon bemerkenswert pfiffig.....
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t477p40-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-28#46385

Das sehe ich genauso. Von Psychotrauma konnte laut Kröber auch keine Rede sein – Kröber soll laut Combé die Exploration mit ihr wie ein »Geschäftsgespräch« erlebt haben. (Knellwolf, S. 246). Sie selbst schreibt im TB, daß sie im Radio die Fröhliche gespielt habe...
Und beim Haftrichter kamen die Fotos ja auch entsprechend an.

Steffi:

Ich halte so ein "widersprüchliches" Verhalten aus "Haltenwollen und Bestrafenwollen" auch nicht für unnormal.....die meisten Frauen können sich da nicht richtig entscheiden.......aber das "Bestrafenwollen" hat sie doch ziemlich intensiv vorbereitet.......denn dass das eine spontane Entscheidung war, ihn anzuzeigen - gleich mit einer schweren Vergewaltigung mit Todesdrohung - das halte ich zumindest für nicht realistisch...ich glaube schon, dass sie das genau und lange geplant hat......mehr noch als die "Haltenwollen" -Strategie ( oder sie wußte nicht, wie sie ihn halten kann).....
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t477p40-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-28#46385

Auch damit bin ich voll einverstanden. Das war schon durchgeplant und keinesfalls eine Spontanidee. (Und schon überhaupt mal keine Selbstsuggestion. Bei der sich man sich überlegt, die dem Lover präsentierte ›Brieflüge‹ aus Glaubwürdigkeitsgründen auch den Eltern, der Polizei, dem Therapeuten und der StA aufzutischen.)

Ich finde es witzig, wenn sie in BUNTE (S. 79) sagt, daß sie, falls sie die Sache erfunden haben sollte, nicht so »dämlich« gewesen wäre, »ein Messer als Tatwaffe ins Spiel gebracht [zu haben], an dem weder eindeutige Spuren von mir selbst noch von ihm zu finden sind.«

Das ist nämlich schon falsch, denn eindeutige Spuren von ihr gab es, allerdings am falschen Ort, nämlich an der Klingenschneide, was zu ihrer Behauptung, die Schneide am Hals gespürt zu haben, passen sollte. Das war ein Fehler, denn die mit irgendeinem anderen Gerät hervorgerufenen Schürfungen am Hals paßten (theoretisch) allenfalls zum Klingenrücken. Nur daß es dort gerade keine Hautzellen von ihr gab.
»Dämlich« war es nicht einmal, nicht das besagte Tomatenmesser zur Verursachung der Halsschürfung benutzt zu haben: denn dann hätte sie danach wiederum ihr eigenen Fingerabdrücke und DNA vom Griff entfernen müssen, und letzteres geht so leicht nicht.

Gegenfrage: wie hätte sie denn überhaupt unauffällig Fingerabdrücke und DNA von ihm auf dieses Tomatenmesser praktizieren können? Nein, so blöd war die Messergeschichte nicht, die Hintertür macht sie in der BUNTE ja selbst auf:

»Dass er selbst die Spuren am Messer beseitigt haben könnte – beispielsweise als er im Bad war –, auf diese naheliegende Idee ist offenbar niemand gekommen.«
(S. 79).

Hat man je einen Angeklagten gefragt, warum er so dämlich war, sich erwischen zu lassen? Die polizeiliche Aufklärungsstatistik, soweit nicht gefaket, lebt von solchen Dämlichkeiten.

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Gabriele

Beitrag  Gast am Fr 23 Sep 2011, 18:31

Ihre öfter geäußerte Ansicht, dass wenn sie es erfunden hätte, dann hätte sie doch dieses oder jenes nicht getan oder anders gemacht.......da mußte ich auch schon mal schmunzeln.....diese Taktik zieht sie ja schon lange durch....und sie ist auch nicht untypisch für Leute, die gerade "erwischt" wurden....
* es sollte keiner denken, sie hat das geplant
* jedesmal bei einer Nachfrage , wie das gegangen sein soll...hat sie ja wohl auch in der gerichtlichen Vernehmung immer "gemerkt"...." stimmt, das kann ja gar nicht sein...."
* so dumm wäre ich nicht.....

Für mich ist das eher ein "Vertuschen handwerklicher Fehler" bei der Ausführung..... Very Happy so setzt man den Nachforscher erstmal matt und verschafft sich Bedenkzeit....
...solche Sprüche hab ich schon öfter gehört...und ja , sie kommen meist von pubertären Menschen oder Möchtegernselbstdarstellern..... Laughing

Die Idee, dass er das Messer abgewischt hatte....hatten wir das nicht schon von Lars-Torben gehört?....Na...es wurde auf jeden Fall schon lange vor dem Urteil erörtert.....und befunden, dass dann wieder andere Spuren daran zu finden gewesen wären....arme CSD...passt wieder nicht.....

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Brinkmann referiert über seine spannensten Fälle

Beitrag  Gast am Fr 23 Sep 2011, 19:45

Rechtsmediziner referiert
Brinkmanns spannendste Fälle

Münster - Prof. Bernd Brinkmann kennt den großen Schwurgerichtssaal des Landgerichts von seinem vielen Auftritten als Gutachter für rechtsmedizinische Fragen. Am Mittwochabend (22. September) füllte der international bekannte Rechtsmediziner als Referent den Saal.

Eingeladen von der Juristischen Studiengesellschaft Münster berichtete der inzwischen emeritierte, aber weiter als Gutachter tätige Professor über spannende Fälle aus seiner Laufbahn.

So erfuhren die Zuhörer, die auch die Anklage- und Richterbank füllten, von den jahrzehntelangen Ermittlungen im mysteriösen Todesfall des italienischen Bankers Roberto Calvi, des „Bankier Gottes“ mit engen Verbindungen zur Vatikanbank und zur Mafia.

Außerdem wissen die Besucher jetzt, wie sich herausstellte, dass RAF-Terrorist Andreas Grams bei der Schießerei im Bahnhof Bad Kleinen sich selbst erschossen hat. Zum Fall Jörg Kachelmann, an dem Brinkmann als Gutachter der Verteidigung beteiligt war, schwieg der Rechtsmediziner. Der Fall sei aber einer der seltenen gewesen, bei dem es Gegengutachten zu seinen Ermittlungen gegeben habe.

http://www.ivz-online.de/lokales/muenster/ms_top_thema_3/1697030_Brinkmanns_spannendste_Faelle.html

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Gabriele

Beitrag  Gast am Fr 23 Sep 2011, 21:08

Ich glaube auch, daß sie das Wissen allenfalls brauchte, um die Sicherheit zu haben, insistieren zu können, wenn er mit Ausflüchten kommt.
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t477p60-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-28#46405
Irgendwie komme ich da zu einem anderen "Schluß".......wenn sie solche Angst hatte, den "Kontroletti" zu geben und glaubte, dass er sie fallen läßt gerade weil sie ihm hinterherspionierte , konnte sie ihm gegenüber mit diesem "Wissen" gar nichts anfangen.......da hätte sie eine komplett andere Story erfinden müssen.......alles in Richtung Viola hätte ihn dann ja auf die Idee bringen können, dass sie hinter "Christina Brandner" steckt........sie wußte ja zu keinem Zeitpunkt, WAS Viola ihm erzählt hatte......und schon weil er der "Erfinder der Ausreden" ist....ist diese Ticket-Story so banal, dass ich immer wieder staune, dass sie da ( bei der langen Vorbereitung) nichts besseres gefunden hat ( genau deshalb glaube ich immer noch, dass sie die tatsächlich bekommen hat und nicht selber fand).......
Bei so einem Trickser wie JK, hätte sie erwarten können, dass er ihr mit Unschuldsmiene erzählt hätte, die Frau sass im Flieger neben ihm - was kann er für die Sitzplatzverteilung im Flieger, ist eine Kollegin vom MDR...( was ja nicht mal ganz gelogen war) oder, oder......WIE hätte sie ihm etwas nachweisen sollen OHNE ihren Kontakt zu Viola und ihr "Wissen" von der längeren Beziehung preiszugeben?
Pfiffiger wäre gewesen, hätte sie ihm vielleicht erzählt, dass in der Medienbranche darüber gesprochen wurde und man ihr zugetragen hat....was könnte sie dafür (?)

Es sieht danach aus, als ob der Plan im Dezember Konturen erhielt (Kontakt zu Viola S., Anfertigen des anonymen Briefs mit Ausdruck im Büro, Intensivierung der Herrenschwand-Thematik durch sie,.....
Für mich sieht es eher danach aus, dass der Plan in die konkrete Umsetzung ging und die genauen Vorbereitungen da getroffen wurden........ich kann nicht erklären , warum ich das so sehe, aber es passt aus meiner Sicht eben eher dazu als ob sie "gedrängt" wurde , nun endlich Nägel mit Köpfen zu machen......denn die Planung begann ja eventuell mit den blauen Flecken -Fotos.....da wurden die Konturen abgezeichnet.....und das "wie klappts am Besten-Phase" wurde eingeleitet......im Frühsommer die plötzliche Intensivierung des "ich will ja mit Dir leben"......gehörte schon dazu.....
Aber eine Hintertür hat sie sich m. E. bis zum Schluß offengehalten. Das dreimalige Nachfragen, ob er sie wirklich liebe, halte ich für ein starkes Indiz dafür, daß sie den Plan fallengelassen hätte, hätte er ›um sie gekämpft‹ und sie nicht einfach gehen lassen.

Na ja, wir wissen ja nicht ob er ihr da immer ein "Ja" entgegen gebracht hat...er wird wohl nicht "Nein" gesagt haben.......eher " das weißt Du doch"........
Aber in der "Auseinandersetzung" als er ihr endlich sagte, dass er NUR sie liebt.......da interessiert es sie nicht......
Wie kommt man überhaupt auf die Frage, ob es 5 oder mehr als 10 Frauen waren....?
Eigentlich ist doch die EINE, die mehr als sie von der Beziehung hat, schon schlimm genug........die größere Gefahr......man kann sich schwer vorstellen, dass eine betrogene Frau gleich von einer Vielzahl an Frauen ausgeht wenn sie es nicht schon vorher wußte.....dass es mehrere gibt...woher auch immer.

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@Gabriele Wolff: 'Mauer' des sogenannten 'Rechtsstaats' im Kopf vor dem 'Nagel' ...?

Beitrag  Demokritxyz am Fr 23 Sep 2011, 21:15

Gabriele Wolff:

Daß Greuels Porträt der NK nicht die ›ganze‹ Wahrheit sein kann, war mir schon bewußt – aber bessere Quellen haben wir nun mal nicht, sieht man von den paar Schnipseln der veröffentlichten Chat-Protokolle ab, in denen man ein ganz anderes Bild von ihr gewinnt: keck, frech. locker.

Sie kann sich offenbar wirklich auf jeden Stil einlassen, der von ihr erwartet wird: gerade eben habe ich nochmal ihr BUNTE-Interview gelesen, das mir, wie auch die persönliche Erklärung, schon immer wie ein Coaching-Produkt von Seidler und Schwarzer vorkam. Nun haben wir den Beweis:

Schwarzer schrieb gestern, 22.9.2011:

Alice Schwarzer, EMMA 4/11:

Und auch als der Mann mit einer Begründung freigesprochen wurde, die eher nach einem Schuldspruch klang, [...]

http://www.aliceschwarzer.de/publikationen/blog/?tx_t3blog_pi1[blogList][showUid]=83&tx_t3blog_pi1[blogList][year]=2011&tx_t3blog_pi1[blogList][month]=09&tx_t3blog_pi1[blogList][day]=22&cHash=8fe72814af
Claudia D. am 16.6.2011 in BUNTE, S. 78

In ihren Augen gleiche die Urteilsbegründung „eher einem Schuldspruch“, sagt Claudia D. „Es ist aber ein Freispruch. [...]“

Zitiert aus Printmedium
Voilà!

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t477p60-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-28#46405
Warum den Rahmen so eng fassen - "Coaching-Produkt von Seidler und Schwarzer"?

Wäre ein "Coaching-Produkt von Seidler und Schwarzer" im Rahmen einer Auftragsverurteilung im Schulterschluss von Politik, Medien, Wellness-Feminismus, WEISSER RING e.V. & Co. zur medialen Politik-Monopol-Justiz nicht die allgemeinere Lösung ...?

Ich mein, Richter und Staatsanwälte sind ja nicht 'blöde', stehen aber vielleicht gern in der Queue zur den Fleischtöpfen der Macht. Da gibt es in Deutscher Geschichte doch vielfällige historische Vorbilder, oder ...?

vgl. Demokritxyz Posting, 26.11.2010, S. 5/XI, 13:39 h @Gabriele Wolff: Schweigen? - Oder Demokratisierung von der Basis ...?
Anm.: Wie arbeiten korrupte Systeme? Günter Zöbeley zur Geschichte der Gerichte im LG-Bezirk Mannheim: ‚Entnazifizierung’(?) ausgeblendet

Holger Radke, Günter Zöbeley: Die Gerichte im Landgerichtsbezirk Mannheim

http://www.lgmannheim.de/servlet/PB/show/1178498/Festschrift%20LG%20AG%20MA.pdf
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/sexualitat-f14/fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-11-t297-80.htm#23044

Beim Appel(l): LG-Präsident Günter Zöbeley mittig unter dem Wappen im Saal 1:

http://www.landgericht-heidelberg.de/servlet/PB/show/1244354/PatentGVeranstg.JPG

http://www.landgericht-heidelberg.de/servlet/PB/menu/1244303/index.html?ROOT=1153239&ARCHIV=1153564
09.02.2011, S. 30/XV, 13:18 h Please Mr. Postman ...
Anm.: Günter Zöbeley: Fan-Post für’s LG Mannheim, nach 3 Monaten keine Einst. des Verfahrens gegen Jochen Neumeyer (dpa). Günter Zöbeley: „Ist das nicht schräg?“ Fünf Stunden parkendes Auto von RA Andrea Combé gefilmt – neues Ermittlungsverfahren und „Panzerschrank“ dafür gekauft. Ein Richter fehlt (auch die Kohle oder will da keiner hin …?) Nie von G.W. beantwortete Frage: Können besorgte Bürger nur mit berechtigten Anfragen von außen ein LG und StA völlig lahmlegen …?

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t350p580-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-15#30473

19.10.2010, S. 7/VIII, 09:42 h Ulrich Willenberg: "Volksgerichtshof" - Die historischen Kenntnisse fehlen noch ...?
Anm.: „Parteien in der Krise?“

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/sexualitat-f14/fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-8-t261-120.htm#19413

19.10.2010, S. 7/VIII, 10:51 h Nein uvondo: Kein "Volksgerichtshof", sondern ein 'Mediengerichtshof'
Anm.: Nach 1933 die Massen aus Begeisterung auf den Straßen, heute die Protestbewegungen

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/sexualitat-f14/fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-8-t261-120.htm#19425

03.03.2011, S. 15/XVII, 15:20 h @Gabriele Wolff: Heute ist Weiberfastnacht - Willst du mir an die 'Krawatte', wenn ...
Anm.: ‚Ameise der Jurisprudenz’, Rolle von LOStA Alexander Frenzel, an die wissenschaftliche Kravatte der Gutachter gefasst, Mann im Mond, Fritze S., Hinweise zum Volksgerichtshof: ‚Problemloser’ Übergang der NS-Justiz in die der BRD

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t367p280-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-17#32630
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t477p20-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-28#46377

@patagon: Hast du jetzt verstanden, dass der Papst bei seiner Rede im Bundestag nicht nur viele Aspekte der letzten über 2.000 Jahre ‚vergessen’ hat, sondern insbesondere ‚Theorie und Praxis’ zu überprüfen?

Aber unter schauspieldemokratischen Gesichtspunkten war seine Rede schön und hat dich ‚mitten ins Herz getroffen’ - ‚armen Sündern’ soll man nach der (möglicherweise auch nicht erfolgten) ‚Beichte’ ja vergeben, oder macht das nur der ‚liebe Gott’ im ‚Himmel’ …???
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Beitrag  Gast am Fr 23 Sep 2011, 21:17

Immer wenn die Politik Ämter besetzt, geht es nicht um die Qualifikation von Bewerbern, und das ist insbesondere für die Justiz mißlich; was den Fast-GBA angeht, ist das besonders deutlich:

Beschädigt ist ebenso Schmalzl. Nicht nur, dass dessen E-Mail an Rautenberg bekannt wurde, auch Details aus seiner Personalakte mit den Noten seines Examens wurden durchgestochen und tauchten im "Stern" auf.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,787997,00.html

In der Tat. Er hat beide Examina lediglich mit befriedigend bestanden – das reicht in den meisten Ländern nicht aus, um Staatsanwalt zu werden; er machte auf dem politischen Ticket Justiz- und Verwaltungs-Karriere.

Daß wiederum die CDU einen FDP-Kandidaten der Justizministerin akzeptierte, hatte ebenfalls sachfremde Hintergründe:

Und schließlich hat auch die oberste Strafverfolgungsbehörde der Republik kräftige Schrammen abbekommen. Schließlich hatte auch Amtsinhaberin Monika Harms sich in den Streit eingeschaltet und erklärt, die Kandidatur Schmalzls sei Ergebnis eines "unwürdigen Ämterdeals". Der Hintergrund: Offenbar sicherte die Union den Liberalen die Wahl des FDP-Mannes zu, um mit Rudolf Mellinghoff ihren Mann an die Spitze des Bundesfinanzhofs zu bekommen.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,787997,00.html

Nicht, daß die Grünen in dieser Hinsicht besser wären, wie sollte es auch anders sein in einem seit Jahrzehnten CDU-verkrusteten Verwaltungs- und Justiz-System. Die grün-rote Koalition in BaWü hatte der Personalie Schmalzl ebenfalls aus sachfremden Motiven zugestimmt:


Hoffnung auf grünen Regierungspräsidenten

Schmalzl wird möglicherweise noch starke Nerven brauchen. Denn ein offenes Geheimnis war und ist, dass vor allem die Grünen in Stuttgart sich längst auf seinen Weggang nach Karlsruhe eingerichtet hatten. Den ersten frei werdenden Regierungspräsidentenposten sollen sie koalitionsintern für sich reklamiert haben. Schmalzls Berufung nach Karlsruhe wäre in jedem Fall elegant gewesen, um auf diese Weise schnell einen Grünen auf dem Posten zu installieren. Es geht aber auch anders, denn ein Regierungspräsident ist (wie der Generalbundesanwalt auch) ein politischer Beamter und kann jederzeit ohne Angabe von Gründen in den einstweiligen Ruhestand versetzt werden.
http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/deutschland/von-unbeherrschten-e-mails-und-unterschiedlichen-signalen--49804803.html

Die SPD hat sich ebenfalls nicht mit Ruhm bekleckert. Statt diesen Kandidaten wegen offensichtlich fehlender Erfahrungen in der Strafjustiz abzulehnen, zeigte sich das SPD-regierte Hamburg zur Zustimmung bereit, wenn etwas für das Land herausspringt:

"Man macht doch keinen Vorschlag, wenn man weiß, dass man damit auf die Nase fällt", heißt es in Koalitionskreisen. Auch im Fall Schmalzl soll es so gewesen sein. Angela Kolb, Justizministerin Sachsen-Anhalts und Koordinatorin der SPD-Länder, habe im August Einvernehmen signalisiert. Der Name Schmalzl sei deshalb auf die sogenannte "Grüne Liste" gerückt, was so viel heißt wie: kein Widerstand. Deshalb ist die Empörung vor allem im FDP-Lager groß. Hartfried Wolff, Vize-Landeschef und Rechtsexperte der FDP-Fraktion im Bundestag, sagte, die "Ablehnung durch die SPD ist ein einmaliger Vorgang in der deutschen Geschichte".
Die SPD bestreitet die Darstellung. Intern heißt es, eine Zustimmung zu Schmalzl habe es nie gegeben. Fest steht, dass die SPD über Wochen hinweg unterschiedliche Signale sendete. In Regierungskreisen heißt es, Kolb sei wohl von Länderkollegen zurückgepfiffen worden, weil sie keine Gegenleistung ausgehandelt habe. Vor allem Hamburg soll auf Kompensation bestanden haben. An der Elbe kämpft man um den Zuschlag für die Einrichtung eines Europäischen Patentgerichts.
http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/deutschland/von-unbeherrschten-e-mails-und-unterschiedlichen-signalen--49804803.html

Was sind denn das alles für Kriterien? Es geht um den Posten des Chefanklägers!

Das nächste Desaster wird die Intendantenwahl im MDR sein; da soll aus politischen Gründen ein stramm konservativer CDU-Mann durchgedrückt werden, der zwar schon mal für den Rundfunk gearbeitet hat, aber Null Erfahrung mit der Führung einer großen Behörde hat, einer, in der es drunter und drüber geht und in der kriminelle Machenschaften jahrelang unentdeckt blieben:

Überhaupt, die Spekulationen sind es, die diese Intendantenkür von Anfang an begleiten: Zunächst hatte der überraschende Rückzug Reiters für Aufsehen gesorgt. Er war nach dem aufgedeckten Millionenbetrug eines leitenden Kinderkanal-Mitarbeiters offensichtlich angeschlagen, jüngst kam noch der Fall des inzwischen entlassenen MDR-Unterhaltungschefs Udo Foht hinzu, gegen den die Staatsanwaltschaft wegen dubioser Finanzgeschäfte ermittelt.

Schwierig, wie die Lage war, sollte rasch eine neue Führungsfigur gefunden werden, die nach innen wie außen den Eindruck von Stärke und Integrität vermitteln kann. Als Favoritin um den Intendantenposten galt lange Karola Wille, die Justitiarin des MDR und Stellverteterin Reiters, der das Erbe quasi naturgemäß zugefallen wäre.
Aber Wille, der man eine staatsnahe Doktorarbeit aus DDR-Tagen nachgeredet hat, ist vielleicht eher die langjährige Teilhabe an der Macht im Sender zum Verhängnis geworden, jedenfalls scheiterte sie nach vier Wahlgängen bei der Abstimmung im Verwaltungsrat.

Noch schlechter erging es dem von Mitgliedern des Verwaltungsrates selbst vorgeschlagenen Helfried Spitra, Vize-Verwaltungsdirektor des Westdeutschen Rundfunks: Er bekam nicht eine einzige Stimme. Bernd Hilder indes, der ein gelernter Rundfunkmann ist und erst später die Seiten wechselte, soll im Verwaltungsrat sogar unter den CDU-Mitgliedern umstritten gewesen sein - obwohl er als stramm konservativ gilt.

Und schließlich murrte es auch aus der Mitarbeiterschaft des MDR, weil es offenbar Befürchtungen gibt, der Kandidat könnte die nötige Staatsferne vermissen lassen. Ein Vorwurf, der dem MDR im Übrigen schon gemacht worden ist.
Nun darf also weiter spekuliert werden, erst mal bis zum Montag. Überzeugt Hilder zwei Drittel der Rundfunkratsmitglieder, ist zumindest die Peinlichkeit vermieden, dass der MDR keinen neuen Chef findet. Fällt Hilder durch, wird die Kandidatensuche wohl von vorn beginnen müssen.
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1315819397084

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@steffi: Richtig gestellte Frage lautet: "Liebst du auch andere Frauen ...?"

Beitrag  Demokritxyz am Fr 23 Sep 2011, 21:55

steffi:

Zitiert Gabriele Wolff:

Aber eine Hintertür hat sie sich m. E. bis zum Schluß offengehalten. Das dreimalige Nachfragen, ob er sie wirklich liebe, halte ich für ein starkes Indiz dafür, daß sie den Plan fallengelassen hätte, hätte er ›um sie gekämpft‹ und sie nicht einfach gehen lassen.

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t477p60-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-28#46405
Na ja, wir wissen ja nicht ob er ihr da immer ein "Ja" entgegen gebracht hat...er wird wohl nicht "Nein" gesagt haben.......eher " das weißt Du doch"........

Aber in der "Auseinandersetzung", als er ihr endlich sagte, dass er NUR sie liebt, ....... da interessiert es sie nicht......
Wie kommt man überhaupt auf die Frage, ob es 5 oder mehr als 10 Frauen waren....?

Eigentlich ist doch die EINE, die mehr als sie von der Beziehung hat, schon schlimm genug, ........die größere Gefahr, ......man kann sich schwer vorstellen, dass eine betrogene Frau gleich von einer Vielzahl an Frauen ausgeht, wenn sie es nicht schon vorher wußte, .....dass es mehrere gibt... woher auch immer.

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t477p60-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-28#46408
Targets neigen gern dazu, ihr Weltbild auf andere zu projezieren. Männer ticken aber anders und sind - schon vom biologischen Auftrag - im Mikroprogramm polygam. Zur Monogamie werden die erst (kulturell) 'dressiert', wobei ein Porno-Gaffer, der endlich zum Real Target gekommen ist, das evtl. nicht realisiert.

Ein Target, das ein Mann seinem biologischen Auftrag folgend gerade begeistert durchporscht, in der Situation subjektiv zu 'lieben', ist nun gar kein Problem. Die 'Sorgen mit dem/um das Target' kommen erst später wieder - oder auch nicht.

Diesen Schalter jetzt liebe ich die/den und nach dem Ende der Beziehung jenen/jene haben Männer deutlich weniger als Targets. Viele Männer lieben ihre Exen weit über die Trennung hinaus, selbst wenn sie sich selbst getrennt haben oder unterhalten über Jahrzehnte sogar noch sexuelle & Co. Beziehungen zu denen: Sabine W. mag für Kachelmann das gewesen sein, was ich 'Patenkind' nenne.

http://de.wikipedia.org/wiki/Patenschaft

Sex und 'Liebe' können viele Männer deutlich trennen, das wusste schon Plato(n), und die Griechen unterscheiden noch heute zwischen Érota und Agápie:

http://de.wikipedia.org/wiki/Liebe#Klassifizierungen

Ob das bei Targets auch so ist, ist leider durch griechische Philosophen nicht belegt, weil Targets damals nicht veröffentlichen durften.

Die richtige Frage von Sabine W. wäre somit gewesen: Willst du mich heiraten oder liebst du noch andere Targets ...?
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Im Kopfnoten: Gespräch bleiben - ins Gerede kommen

Beitrag  Andy Friend am Fr 23 Sep 2011, 22:54

Tristan Banon und die WELT(Frei S. 6) jetzt auch online):
http://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article13621050/Im-Gespraech-bleiben.html

Alice S.
Jetzt gleich oder heute Abend oder am Sonntagmorgen - je nach persönlicher Wahnsinnsstufe:

http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/diskussionen/403333

3*365 (evntl. +1 wg Schaltjahr= 1095 (1096)

1000 Briefe - 500 er, 5000 ich

jeden zweiten Tag oder täglich

???????

Manchmal machtes ja soagr Laune der guten Frau beim Kopfrechnen (Multitasking! - Und mmErinnern! ;-)) live zuzuschauen (Körpersprache - was sagen die Psychologen? speziell die NLPler !!!! dazu, na?!?!?) bzw. zuzuhören ;-).[center]

Schönes Wochenende, GW. Dann will auch ich Dich, liebe Sisypha, wie Dich die Rechtsanwaeldin nun schon im Real Lief nennt, mal mit dem "unverbesserlichen" Demo alleine lassen.
Du brauchst DAS, wir müssen uns GW glücklich denken (frei nach Camus) ...
Jeder weitere eigene Beitrag würde ja auch zum zu schnellen Überblättern Deiner Qualitätsbeiträge führen
Da weder Du (Umzug!) noch Demo - aus sicher unterschiedlichen Gründen - Einsichtsfähigkeit zeigen, bleibt halt nur der neuerliche Rückzug.
Viel Spaß noch, GW!
Nicht nur mit Demo! Sondern auch mit Chomsky und Patagon und und (Thema Papst im JK-Strang!)


Apropos, im Gespräch bleiben!

KEIN Maulkorb für Claudia Dingens:

http://www.rentner-news.de/content/Kachelmann-Prozess-Kein-Maulkorb-für-Claudia-D

(in der PRINT-Ausgabe am Freitag bis jetzt noch nicht gefunden - einfach zuviel Papst?)

http://www.bild.de/regional/koeln/joerg-kachelmann/geliebte-vor-gericht-20089392.bild.html

http://www.jurablogs.com/de/go/q/661558

BTW:
Na, na, na! Wer ist denn da der Leichtmatrose in einem noch unbedeutenderen Forum als es das Gaktiv schon ist
http://www.klabautermaenneken.de/t424f75-Ist-Joerg-Kachelmann-schuldig-1.html#msg14301
219 Zugriffe!


Zuletzt von Andy Friend am Fr 23 Sep 2011, 23:12 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Das Lachen der Bischöfe

Beitrag  Gast_0009 am Fr 23 Sep 2011, 23:03

Demo, Du schreibst:

@patagon: Hast du jetzt verstanden, dass der Papst bei seiner Rede im Bundestag nicht nur viele Aspekte der letzten über 2.000 Jahre ‚vergessen’ hat, sondern insbesondere ‚Theorie und Praxis’ zu überprüfen?

Aber unter schauspieldemokratischen Gesichtspunkten war seine Rede schön und hat dich ‚mitten ins Herz getroffen’ - ‚armen Sündern’ soll man nach der (möglicherweise auch nicht erfolgten) ‚Beichte’ ja vergeben, oder macht das nur der ‚liebe Gott’ im ‚Himmel’ …???


Kommentar:

Wie ich schon x-mal an Dir kritisiert habe, ist Dein Begriff der Schauspieldemokratie m.E. nicht zielführend, weil er viel stark mit einem Finalismus und einem Voluntarismus gekoppelt ist. Bourdieu hat mal einen schönen Aufsatz geschrieben mit dem Titel: „Das Lachen der Bischöfe“, der schön zeigt, dass eben die Verfolgung von Interessen vielfach unbewusst geschieht und somit nicht auf subjektiv intentionale Praktiken zurückzuführen sind, sondern auf objektive Strukturgegebenheiten, die der soziale Akteur (z.B. der Papst oder ein Bischof) inkorporiert hat und nun wieder – eben unbewusst – reproduziert.

Ein Küster, ein Kirchendiener ist ein mehr oder weniger verdrängter Homo oeconomicus; er weiss, dass Blumen auf den Altar stellen eine halbe Stunde dauert und dass dies bei Putzfrauentarif soundsoviel einbringt. Gleichzeitig aber spielt er das religiöse Spiel mit und würde die Gleichsetzung seiner gottesdienstlichen Arbeit mit der einer Person aus dem Dienstleistungsgewerbe von sich weisen.

(…)

Die Objektivierung bringt ans Licht, dass die Kirche auch ein Wirtschaftsunternehmen ist; sie lässt aber leicht in Vergessenheit geraten, dass die Kirche ein Wirtschaftsunternehmen ist, das nur so funktionieren kann, wie es funktioniert, weil es nicht wirklich ein Unternehmen ist, weil es sich als Unternehmen verneint. (…) Man steht hier wieder vor dem bereits bekannten Problem, das sich bei der expliziten Formulierung der Wahrheit von Institutionen (…) stellt, deren Wahrheit ist, dass sie die explizite Formulierung ihrer Wahrheit verweigern. Einfacher gesagt: Wenn die ganze Logik des explizit formulierten Universums auf dem Tabu der expliziten Formulierung beruht, bewirkt die explizite Formulierung eines destruktive Veränderung. So war es ganz auffällig, dass bei den Bischöfen immer ein Lachen kam, wenn sie sich, auf die Ökonomie der Kirche angesprochen, einer objektivierenden Sprache bedienten (…) oder an anderen Stellen die merkwürdigsten Euphemismen erfanden. Was den Gedanken nahelegt, dass man es nicht mit einer zynischen Lüge zu tun hat, wie es die voltarianische Interpretation will, sondern mit einer Diskrepanz zwischen der objektiven Wahrheit, die eher verdrängt als unbekannt sein dürfte, und der in den Praktiken erlebten Wahrheit, und dass diese erlebte Wahrheit, die für die Akteure selbst die von der Analyse aufgedeckte Wahrheit unsichtbar macht, zur vollständigen Definition der Wahrheit der Praktiken dazugehört. Die Wahrheit des religiösen Unternehmens ist, dass es zwei Wahrheiten besitzt: die ökonomische Wahrheit und die religiöse Wahrheit, die jene verneint.

(…)
Das religiöse Unternehmen ist ein Unternehmen mit ökonomischer Dimension, das als solches nicht eingestanden werden kann und in einer permanenten Verneinung seiner ökonomischen Dimension funktioniert: Ich vollziehe eine ökonomische Handlung, aber ich will es nicht wissen; ich führe sie so aus, dass ich mir und den anderen sagen kann, sie sei keine ökonomische Handlung – und glaubwürdig in den Augen der anderen kann ich nur sein, wenn ich dies selber glaube. (…)

Das Problem, ob hier Zynismus vorliegt oder nicht, löst sich in Luft auf, wenn man erkennt, dass es geradezu zu den Voraussetzungen des Funktionierens und des Erfolgs des religiösen Unternehmens gehört, dass die religiösen Akteure an das glauben, was sie tun, und die streng ökonomische Interpretation ihres Handelns und ihrer Funktion von sich weisen.

Die Ökonomie der symbolischen Güter beruht auf der Verdrängung oder Zensur des ökonomischen Interesses (im engeren Sinne). Folglich muss die ökonomische Wahrheit, das heisst der Preis, aktiv oder passiv kaschiert werden oder im Ungewissen bleiben. Die Ökonomie der symbolischen Güter ist eine Ökonomie der Unschärfe und der Unbestimmtheit. Sie beruht auf einem Tabu der expliziten Formulierung (ein Tabu, gegen das die Analyse per definitionem verstösst, die damit Gefahr läuft, Praktiken als berechnend und interessengeleitet erscheinen zu lassen, die sich gegen Berechnung und Interesse definieren).

Aufgrund dieser Verdrängung sind die für die Ökonomie der symbolischen Güter charakteristischen Strategien und Praktiken immer ambivalent, doppelgesichtig und sogar scheinbar widersprüchlich (beispielsweise haben die Güter in ihr einen Preis und sind ‚unbezahlbar’). Diese Dualität von Wahrheiten, die einander sowohl in den Praktiken als auch im Diskurs (Euphemismus) ausschliessen, ist nicht als Doppelzüngigkeit oder Heuchelei zu denken, sondern als eine Verneinung, die (…) für die Vereinbarkeit der Gegensätze sorgt (…).

Die Verneinungs- und Verdrängungsarbeit kann nur gelingen, weil sie kollektiv ist und auf der Orchestrierung der Habitus derer beruht, die sie verrichten, oder, einfacher gesagt, auf einer weder bewusst hergestellten noch durch Absprache erzielten Übereinstimmung zwischen den Dispositionen der direkt oder indirekt betroffenen Akteure. Die Ökonomie des symbolischen Tauschs beruht nicht auf der Logik des rationalen Handelns oder des common knowledge (ich weiss, dass du weißt, dass ich weiss, dass du mir eine Gegengabe machen wirst), die dazu führt, dass die für diese Ökonomie charakteristischsten Handlungen als widersprüchlich oder unmöglich angesehen werden, sondern auf einer gemeinsamen Verkennung (ich bin so beschaffen, so disponiert, dass ich weiss und nicht wissen will, dass du weißt und nicht wissen willst, dass ich weiss und nicht wissen will, dass du mir eine Gegengabe machen wirst).


Also Demo: Du siehst, das Ganze ist ein bisschen komplizierter, als es sich unser guter Demo vorstellt! :-D

Aus: Bourdieu Pierre. Praktische Vernunft. Zur Theorie des Handelns, Frankfurt am Main 1998, S. 186 ff.)
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@Gabriele Wolff: Spring über die 'Mauer' in die große Freiheit ...!

Beitrag  Demokritxyz am Fr 23 Sep 2011, 23:25

Ruf mal Sabine W. an. Sie soll als ehemalige Hürdenläuferin dir erklären, wie du ohne großen Zeitverlust über kleine Mauern (Hürden) springen kannst.



Wikipedia: Techniken im Hürdenlauf

http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%BCrdenlauf#Technik
Mit deinen letzten Postings bis du nah dran:
Gabriele Wolff:

Immer wenn die Politik Ämter besetzt, geht es nicht um die Qualifikation von Bewerbern, und das ist insbesondere für die Justiz mißlich; was den Fast-GBA [Generalbundesanwalt] angeht, ist das besonders deutlich:

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t477p60-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-28#46410
Hier fehlt als letzte Zentimeter nur die Erkenntnis, dass diese Bestrebungen keineswegs auf die Politikämter begrenzt sind, sondern die Bestrebungen selbstverständlich bestehen, das auf untere Etagen auszudehnen. Insbesondere in der baden-württembergischen Justiz ist das einfach, weil dort der Justizminister des Landes die Beförderungen direkt vornimmt:
Vgl. Demokritxyz Postings, 10.05.2011, S. 2/XXII, 19:01 h In Baden-Württemberg befördert Justizminister Richter direkt ...?

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t410p20-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-22#38655

20.03.2011, S. 11/XVIII, 13:58 h Mannheimer Justiz: "Sanierung" der "intellektuellen Insolvenz" durch Landesjustizminister Goll ...
Anm.: Was selbst der „Alte Fritz“ schon wusste …!

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t377p200-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-18#33830

20.04.2011, S. 40/XX, 18:49 h Interpretationsmöglichkeiten ...?
Anm.: Rückblick auf die ‚Ergebnisse’ in 13 Jahren Justizminister Ulrich Goll …?

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t390p780-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-20#37148

17.05.2011, S. 24/XXII, 21:59 h @olivin: Es wird dich überraschen, Goll hat andere Möglichkeiten ...
Anm.: Ruft Michael Seidling an den Prozesstagen morgens um 07:00 h für die Sicherungsmaßnahmen 110 an …?

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t410p460-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-22#39328
Was ist der Unterschied zwischen einer beim Repetitor & Co. dressierten Ameise der Jurisprudenz und einem Gestalter einer Politik-Monopol-Justiz der Moderne unter dem Kreuz des Grundgesetzes mit einem Stab höchstkarätiger und optimal eingespurter Juristen backstage? - Die Charakterfrage ...?
Gabriele Wolff:

In der Tat. Er hat beide Examina lediglich mit befriedigend bestanden – das reicht in den meisten Ländern nicht aus, um Staatsanwalt zu werden; er machte auf dem politischen Ticket Justiz- und Verwaltungs-Karriere.

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t477p60-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-28#46410
Vgl. Demokritxyz Posting, 24.03.2011, S. 23/XVIII, 11:43 h Jaja, Die Rechtsanwaeldin: Jetzt kommen wir zum Repetitor und Dr. jur. h.c. Rudolf Wassermann ...?
Anm.: Student im ‚Topfmodell’ führt zum Prädikatsexamen? Grundgesetz in CDU-Variationen, Wolfgang Schäuble mit Stasi 2.0, Ulrich Willenberg zum "Volksgerichtshof"

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t377p440-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-18#34165
Gabriele Wolff:

Daß wiederum die CDU einen FDP-Kandidaten der Justizministerin akzeptierte, hatte ebenfalls sachfremde Hintergründe: ...
...
Nicht, daß die Grünen in dieser Hinsicht besser wären, wie sollte es auch anders sein in einem seit Jahrzehnten CDU-verkrusteten Verwaltungs- und Justiz-System. Die grün-rote Koalition in BaWü hatte der Personalie Schmalzl ebenfalls aus sachfremden Motiven zugestimmt: ...
...
Die SPD hat sich ebenfalls nicht mit Ruhm bekleckert. Statt diesen Kandidaten wegen offensichtlich fehlender Erfahrungen in der Strafjustiz abzulehnen, zeigte sich das SPD-regierte Hamburg zur Zustimmung bereit, wenn etwas für das Land herausspringt: ...
...
Was sind denn das alles für Kriterien? Es geht um den Posten des Chefanklägers!
...
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t477p60-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-28#46410
Ist es evtl. möglich, dass die "Hintergründe" nicht "sachfremd" waren, sondern du lediglich die "Sache" aus Sicht der Politik noch nicht richtig verstanden hast ...?
Gabriele Wolff:

Das nächste Desaster wird die Intendantenwahl im MDR sein; da soll aus politischen Gründen ein stramm konservativer CDU-Mann durchgedrückt werden, der zwar schon mal für den Rundfunk gearbeitet hat, aber Null Erfahrung mit der Führung einer großen Behörde hat, einer, in der es drunter und drüber geht und in der kriminelle Machenschaften jahrelang unentdeckt blieben: ...

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t477p60-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-28#46410
Bist du sicher, dass da was "unentdeckt" blieb? Oder war das möglicherweise so gewollt oder toleriert, weil es dadurch Vorteile gab? Es sollte offiziell nur niemand etwas wissen und dafür war die Mannschaft optimal eingespurt? Bis, ja bis die Causa Kachelmann kam und dann geleakt wurde ...?
Vgl. Demokritxyz Postings, 24.09.2011, S. 4/XXVIII, 18:32 h @Gabriele Wolff: 'Mauer' des sogenannten 'Rechtsstaats' im Kopf vor dem 'Nagel' ...?
Anm.: Richter und Staatsanwälte um Appell beim Justizminister …?

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t477p60-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-28#46409

23.09.2011, S. 3/XXVIII, 15:52 h @steffi: Wollte nicht bei Euch auf die Bremse treten ...
Anm.: Als 'Mein-Urin-Prophet': RA Thomas R.J. Franz ist der ‚Projektmanager’ im Nahfeld

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t477p40-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-28#46394

23.09.2011, S. 3/XXVIII, 16:32 h @Gabriele Wolff: 2 x Nee, düse dir im Sauseschritt voraus ...
Anm.: MDR: Cover Story zur Verblödung – Die im Dunkeln sieht man nicht …?

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t477p40-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-28#46395

23.09.2011, S. 3/XXVIII, 12:01 h Jajaja, Gabriele Wolff und ihre Welt der Spaßkassen ...
Anm.: Schwarzgeld zahlt/bekommt man in Briefumschägen

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t477p40-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-28#46391
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@ Steffi

Beitrag  Gast am Sa 24 Sep 2011, 00:18

Steffi:

und schon weil er der "Erfinder der Ausreden" ist....ist diese Ticket-Story so banal, dass ich immer wieder staune, dass sie da ( bei der langen Vorbereitung) nichts besseres gefunden hat ( genau deshalb glaube ich immer noch, dass sie die tatsächlich bekommen hat und nicht selber fand).......

Bei so einem Trickser wie JK, hätte sie erwarten können, dass er ihr mit Unschuldsmiene erzählt hätte, die Frau sass im Flieger neben ihm - was kann er für die Sitzplatzverteilung im Flieger, ist eine Kollegin vom MDR...( was ja nicht mal ganz gelogen war) oder, oder......WIE hätte sie ihm etwas nachweisen sollen OHNE ihren Kontakt zu Viola und ihr "Wissen" von der längeren Beziehung preiszugeben?

Pfiffiger wäre gewesen, hätte sie ihm vielleicht erzählt, dass in der Medienbranche darüber gesprochen wurde und man ihr zugetragen hat....was könnte sie dafür (?)
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t477p60-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-28#46408

Gerade daß sie nichts ›Besseres« gefunden hat, belegt doch eigentlich, daß da kein informierter Dritter im Spiel war: der hätte doch wohl anständiges Beweismaterial geliefert. Ich meine auch nur, daß sie für sich selbst sicher sein mußte, daß da etwas war. Nur deshalb konnte sie so persönlichkeitsfremd immer wieder nachbohren (nicht NACHWEISEN!) und alle seine Ausflüchte vom Tisch wischen.

CSD hatte keine Beziehungen zur richtigen ›Medienbranche‹; so ein Sparten-Lokalradio ist da eher am Rande angesiedelt. Und Viola war schon seit Jahren keine Gastebetreuerin mehr beim MDR, das war ein Studentenjob gewesen. Und ein Mediengerücht wäre noch leichter zu kontern als die ›Informationen‹ auszuhebeln, die Brief und Ticket lieferten.

Steffi;
[zitiert mich]

Aber eine Hintertür hat sie sich m. E. bis zum Schluß offengehalten. Das dreimalige Nachfragen, ob er sie wirklich liebe, halte ich für ein starkes Indiz dafür, daß sie den Plan fallengelassen hätte, hätte er ›um sie gekämpft‹ und sie nicht einfach gehen lassen.

Na ja, wir wissen ja nicht ob er ihr da immer ein "Ja" entgegen gebracht hat...er wird wohl nicht "Nein" gesagt haben.......eher " das weißt Du doch"........
Aber in der "Auseinandersetzung" als er ihr endlich sagte, dass er NUR sie liebt.......da interessiert es sie nicht......
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t477p60-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-28#46408

Mir fällt da noch so eine männliche Antwort ein (Quelle: unbekannt): »Was meinst Du, was ich gerade mache?« (ggg)

Hast Du im übrigen an die Quellenkritik gedacht? Ist es wahrscheinlich, daß er ihr im Rahmen des Untreuegeständnisses eine Liebeserklärung gemacht haben soll? Ich glaube das eher nicht. Schon im BUNTE-Interview geht sie damit großzügig um: da spricht sie von seinen »Liebesschwüren« und:»Er sagte mir ständig, dass er mich liebt.« (S.88).

Nun soll der Chatwechsel aber laut Birkenstock eher unromantisch bis schamlos und laut Schwenn »monothematisch« gewesen sein. Und dann lies mal das hier:

Kollegin2 Er ist wahnsinnig kinderlieb. Nur: Er kann keine Wörter aussprechen, bei denen es um Gefühle geht, nicht einmal Kindern gegenüber. Nehmen wir als Beispiel das Wort Liebe. Das würde er allenfalls das L-Wort nennen.
http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/34561/2/1

Steffi:

Wie kommt man überhaupt auf die Frage, ob es 5 oder mehr als 10 Frauen waren....?
Eigentlich ist doch die EINE, die mehr als sie von der Beziehung hat, schon schlimm genug........die größere Gefahr......man kann sich schwer vorstellen, dass eine betrogene Frau gleich von einer Vielzahl an Frauen ausgeht wenn sie es nicht schon vorher wußte.....dass es mehrere gibt...woher auch immer.
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t477p60-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-28#46408

Davon gehe ich aus, daß sie mehr wußte als sie zugegeben hat. Nicht einmal ihre Kenntnis von Viola wollte sie zugeben. Aber da viele der Damen miteinander Kontakt hatten, brauchen sich nur alle einig zu sein, allesamt zu behaupten, jeweils geglaubt zu haben, die Einzige zu sein, und dann bekommt man deren Kontakte vor dem 8.2. nicht heraus...

Warum sind wohl die Internetverläufe auf Claudia D.s Computer in den Tagen vor dem 8.2. gelöscht worden?

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Ach Chomsky: Du verstehst 'deinen' Pierre Bourdieu nicht ...

Beitrag  Demokritxyz am Sa 24 Sep 2011, 00:23

Comsky:

Das Lachen der Bischöfe

Chomsky zitiert:

Demo, Du schreibst:

@patagon: Hast du jetzt verstanden, dass der Papst bei seiner Rede im Bundestag nicht nur viele Aspekte der letzten über 2.000 Jahre ‚vergessen’ hat, sondern insbesondere ‚Theorie und Praxis’ zu überprüfen?

Aber unter schauspieldemokratischen Gesichtspunkten war seine Rede schön und hat dich ‚mitten ins Herz getroffen’ - ‚armen Sündern’ soll man nach der (möglicherweise auch nicht erfolgten) ‚Beichte’ ja vergeben, oder macht das nur der ‚liebe Gott’ im ‚Himmel’ …???

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t477p60-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-28#46409
Kommentar [von Chomsky]:

Wie ich schon x-mal an Dir kritisiert habe, ist Dein Begriff der Schauspieldemokratie m.E. nicht zielführend, weil er viel stark mit einem Finalismus und einem Voluntarismus gekoppelt ist. Bourdieu hat mal einen schönen Aufsatz geschrieben mit dem Titel: „Das Lachen der Bischöfe“, der schön zeigt, dass eben die Verfolgung von Interessen vielfach unbewusst geschieht und somit nicht auf subjektiv intentionale Praktiken zurückzuführen sind, sondern auf objektive Strukturgegebenheiten, die der soziale Akteur (z.B. der Papst oder ein Bischof) inkorporiert hat und nun wieder – eben unbewusst – reproduziert.

„Ein Küster, ein Kirchendiener ist ein mehr oder weniger verdrängter Homo oeconomicus; er weiss, dass ...
...
Also Demo: Du siehst, das Ganze ist ein bisschen komplizierter, als es sich unser guter Demo vorstellt! :-D

Aus: Bourdieu Pierre. Praktische Vernunft. Zur Theorie des Handelns, Frankfurt am Main 1998, S. 186 ff.)
Musst du mich immer mit deinen 'Erkenntnissen' - völlig neben der Sache - langweilen und dazu deine bewunderten Sozialwissenschaftler/Philosophen bemühen ...?

Wo hat der Papst gesprochen? Im (schauspieldemokratischen) Bundestag? Was hab ich an seiner Rede kritisiert? - Das er wichtige Dinge 'vergessen' hat, oder ...?

Wie versteht sich der Bundestag? Als demokratisch legitimiert (alle Staatsgewalt geht vom Volke aus), oder ...?

Und der Begriff 'Schauspieldemokratie' kommt aus welcher Sicht? - Der Wähler: die Diskrepanz zwischen Wahlversprechen und realen Taten sowie Zielen, über die der Wähler möglichst getäuscht werden soll, oder ...?

Dass sich ein Dr. Helmut Kohl, wenn er mit Mitterand(?) im Dom zu Speyer sitzt, wie ein "Kaiser des Heiligen Römschen Reiches Deutscher Nation" oder Co. "von Gottes Gnaden" fühlt, ist mir völlig klar - diskutiere ich hier aber nicht. Ähnliches gilt sicher für das Selbstverständnis des Papstes, da bin ich sehr sicher.
Hab mich aber mal sehr lange und mit großem Konsens auf einem Klassentreffen mit einem Pastor unterhalten, den ich Jahrzehnte nicht gesehen hatte und ihn nach 'ner Stunde gefragt, ob er das eigentlich selbst glaube, was er da von der Kanzel erzähle.

Seine Antwort war vorsichtig aber trotzdem deutlich. Er hätte auch seine Zweifel aber den Eindruck, dass er den Menschen sehr helfen könne - insbesondere wenn er zu Beerdigungen müsse und nicht die alte Oma, sondern ein Kind oder junge Mutter/Familienvater etc. durch Unfall o.ä. verstorben sei.

Gut, das fände ich in Ordnung, man müsse nicht jedem Menschen die Wahrheit sagen, war meine Antwort ...
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Einen zum eigentlichen OBER-THEMA hammwa dann doch noch..

Beitrag  Andy Friend am Sa 24 Sep 2011, 00:51

Detailarmut und Konstanzkriterium ...

http://www.strafrecht-bundesweit.de/2011/09/urteilsgruende-muessen-fuer-revisionsgericht-nachvollziehbar-sein/

Urteilsgründe müssen für Revisionsgericht nachvollziehbar sein

tssss:
"Die Kammer begründet die Konstanz der Angaben der Nebenklägerin letztlich damit, dass sie in Übereinstimmung mit ihrer polizeilichen Aussage auch im Rahmen der Hauptverhandlung keine näheren Details zu berichten wusste (UA S. 15)."


"Wenn die Kammer daraus schließt, dass nur ein wahrer Vorwurf geeignet sei, den Angeklagten zu verängstigen, überzeugt dies ohne nähere Begründung nicht, denn grundsätzlich kann auch der wahrheitswidrige Vorwurf eines sexuellen Missbrauchs eine Person verängstigen und in Wut versetzen. Zudem hat die Kammer bei ihrer Würdigung rechtsfehlerhaft außer Acht gelassen, dass die Nebenklägerin den Angeklagten in demselben Brief auch wahrheitswidrig des sexuellen Missbrauchs anderer Kinder bezichtigt hatte und dies mit dem gleichen Ziel, ihn “wütend zu machen” (UA S. 12).“
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Re: Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 28)

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