Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 29)

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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 29)

Beitrag  Oldoldman am Mi 09 Nov 2011, 22:23

das Eingangsposting lautete :

Das Ursprungsposting von Demokritxyz am Di 23 März 2010 - 19:43 h lautete:

http:// magazine. web. de /de/themen/nachrichten/panorama/10103400-Kachelmann-in-Untersuchungshaft.html
Anm.: Da der vorstehende Link nicht mehr gültig ist, für alle Interessierten ersatzweise der Hinweis auf:

http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,685263,00.html

Na, da kann frau/manN doch mal schön spekulieren, oder ...? Gibt es Hintergrund-Infos zu Jörg Kachelmanns Ex? Oder kann vielleicht jemand sogar ein Bild posten ...?

Kann manN in der Position von Jörg Kachelmann ein Frauen-Tölpel sein ...?
Die Meinungsäußerungen zum GMX-WEB.DE-1&1-Ratgeber sind höchst aufschlussreich, oder ...?

http://meinungen.web.de/forum-webde/post/8297793

_____________
Anmerkung:

Den ersten Teil mit den Postings 1 - 990 (23.03.2010, 19:43 - 12.5.2010, 12:06) gibt es
HIER (Teil 1).
Den zweiten Teil mit den Postings 991 - 1893 (12.5.2010, 12:44 - 15.06.2010, 12:27) gibt es
HIER (Teil 2).
Den dritten Teil mit den Postings 1894 - 2813 (15.06.2010, 12:46 - 14.07.2010, 11:33) gibt es
HIER (Teil 3).
Den vierten Teil mit den Postings 2814 - 3755 (14.07.2010, 11:43 - 02.09.2010, 14:40) gibt es
HIER (Teil 4).
Den fünften Teil mit den Postings 3756 - 4712 (02.09.2010, 14:52 - 21.09.2010, 11:31) gibt es
HIER (Teil 5).
Den sechsten Teil mit den Postings 4713 - 5669 (21.09.2010, 11:36 - 04.10.2010, 11.27) gibt es
HIER (Teil 6).
Den siebenten Teil mit den Postings 5669 - 6690 (04.10.2010, 11.36 - 17.10.2010, 09:30) gibt es
HIER (Teil 7).
Den achten Teil mit den Postings 6691 - 7664 (17.10.2010, 09:50 - 28.10.2010, 10:32) gibt es
HIER (Teil 8 ).
Den neunten Teil mit den Postings 7665 - 8613 (28.10.2010, 10:40 - 09.11.2010, 13:21) gibt es
HIER (Teil 9 ).
Den zehnten Teil mit den Postings 8614 - 9565 (09.11.2010, 13:26 - 23.11.2010, 18:50) gibt es
HIER (Teil 10).
Den elften Teil mit den Postings 9566 - 10516 (23.11.2010, 18:53 - 07.12.2010, 18:21) gibt es
HIER (Teil 11).
Den zwölften Teil mit den Postings 10517 - 11480 (07.12.2010, 18:27 - 21.12.2010, 13:47) gibt es
HIER (Teil 12).
Den dreizehnten Teil mit den Postings 11481 - 12458(21.12.2010, 13:50 - 13.01.2011, 18:55) gibt es
HIER (Teil 13).
Den vierzehnten Teil mit den Postings 12459 - 13452(13.01.2011, 18:57 - 01.02.2011, 16:48) gibt es
HIER (Teil 14).
Den fünfzehnten Teil mit den Postings 13453 - 14415(01.02.2011, 16:54 - 12.02.2011, 21:53) gibt es
HIER (Teil 15).
Den sechzehnten Teil mit den Postings 14416 - 15338 (12.02.2011, 21:57 - 28.02.2011, 12:26) gibt es
HIER (Teil 16).
Den siebzehnten Teil mit den Postings 15389 - 16352 (28.02.2011, 12:32 - 15.03.2011, 22:24) gibt es
HIER (Teil 17).
Den achtzehnten Teil mit den Postings 16353 - 17392 (15.03.2011, 22:28 - 30.03.2011, 21:27) gibt es
HIER (Teil 18 ).
Den neunzehnten Teil mit den Postings 17393 - 18361 (30.03.2011, 21:37 - 08.04.2011, 12:19) gibt es
HIER (Teil 19 ).
Den zwanzigsten Teil mit den Postings 18362 - 19354 (08.04.2011, 12:25 - 23.04.2011, 20:18) gibt es
HIER (Teil 20 ).
Den einundzwanzigsten Teil mit den Postings 19355 - 20309 (23.04.2011, 20:35 - 10.05.2011, 08:43) gibt es
HIER (Teil 21 ).
Den zweiundzwanzigsten Teil mit den Postings 20310 - 21308(10.05.2011, 08:47 - 21.05.2011, 09:42) gibt es
HIER (Teil 22 ).
Den dreiundzwanzigsten Teil mit den Postings 21309 - 22281 (21.05.2011, 09:46 - 30.05.2011, 13:13) gibt es
HIER (Teil 23 ).
Den vierundzwanzigsten Teil mit den Postings 22282 - 23248 (30.05.2011, 13:16 - 14.06.2011, 17:36) gibt es
HIER (Teil 24 ).
Den fünfundzwanzigsten Teil mit den Postings 23249 - 24236 (14.06.2011, 17:39 - 05.07.2011, 16:33) gibt es
HIER (Teil 25 ).
Den sechsundzwanzigsten Teil mit den Postings 24237 - 25233 (05.07.2011, 16:41 - 20.08.2011, 08:27) gibt es
HIER (Teil 26 ).
Den siebenundzwanzigsten Teil mit den Postings 25234 - 26224 (20.08.2011, 08:30 - 21.09.2011, 14:09) gibt es
HIER (Teil 27 ).
Den achtundzwanzigsten Teil mit den Postings 26225 - 27252 (21.09.2011, 14:20 - 10.11.2011, 10:13) gibt es
HIER (Teil 28 ).
Den neunundzwanzigsten Teil mit den Postings 27253 - 28207 (11.10.2011, 10:23 - 16.01.2012, 09:59) gibt es
HIER an dieser Stelle (Teil 29 ).
Den dreißigsten Teil mit den Postings 28208 - 29176 (16.01.2012, 10:06 - 02.05.2012, 11:57) gibt es
HIER (Teil 30 ).
Den einunddreißigsten Teil mit den Postings ab 29177 (ab 02.05.2012, 12:05) gibt es
HIER (Teil 31 ).

Die letzten Beiträge des achtundzwanzigsten Teils finden sich ab hier:

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t477p1020-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-28

Oldoldman


Zuletzt von Oldoldman am Di 01 Mai 2012, 23:19 bearbeitet, insgesamt 2 mal bearbeitet

Oldoldman

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saubere Recherche ist nicht meine Sache...

Beitrag  patagon am Di 10 Jan 2012, 03:30

besonders nicht in der Bild.

Aber von sauberer Recherche habe ich im Spiegel Artikel auch nicht viel gesehen.

CW mag ein Idiot oder ein A.loch sein. Aber was hat er tatsächlich getan?

Er hat ein teures Haus gekauft und sich einen Kredit über Bekannte besorgt.

Ist das verboten?
Lächerlich genug dass z.B. ein Polizist nicht einmal eine Flasche Wein zu Werihnachten als Geschenk annehmen darf, nur weil irgendwelche Neider unterstellen, dass er damit bestechlich sein könnte u. eventuell im Gegenzug einen Strafzettel "vergißt".

Der Spiegel Artikel wimmelt von Unterstellungen.
Was für ein jämmrliches Leben führen Leute, die nur aufpassen, dass ein anderer ja keinen Vorteil hat? Stasi lässt grüßen.

Ich bin auch gegen Bestechung, aber wenn ich das jemandem vorwerfe, dann muss ich es auch beweisen können. Auf Grund irgendwelcher Vermutungen darf doch in einem Rechtsstaat keiner verurteilt werden. "In dubio pro reo" oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Auch die Presse hat ihre Macht nicht zu missbrauchen.




patagon

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Nina

Beitrag  Gast am Di 10 Jan 2012, 04:12

Das wird jetzt wohl 'n "Streit um des Kaisers Bart".....

Ich halte Wulff definitiv NICHt für ein Unschuldslamm und bin mir sehr sicher, dass in dieser Schauspieldemokratie ein ehrlicher Politiker nicht zu finden ist..PUNKT

Was Du allerdings bei der BILD für "normal und ihr Tagesgeschäft" hältst.....sehe ich etwas anders.....

Wenn die BILD will, dass DU nie wieder ein Bein auf die Erde bekommst - egal ob als V.I.P oder Lieschen Müller ( bei letzterer geht es hauptsächlich um Auflage), ist es völlig ausreichend Gerüchte in die Welt zu setzen.....ob es der Wahrheit entspricht oder nicht, ist unerheblich...ob DU dann auf Seite 11 , unten links ein Dreizeiler bekommst zur Gegendarstellung und gerne bis an dein Lebensende mit einem Gerichtsurteil ( dass deine Unschuld bestätigt) rumlaufen willst...weil es dann niemanden mehr interessiert, DU aber deinen "Verbrecherstempel" hast.....wird es so sein....

BILD hat die Mittel und die Möglichkeiten, jeden gerichtlich bis ans Ende zu verfolgen...und wenn DU glaubst, dass BILD keine Kontakte in die Politik hat und nutzt und sich nicht einmischt ( natürlich nicht öffentlich)...dann weiß ich auch nicht.....die Medien und Politiker haben sich schon gegenseitig verdient...das ist nicht die Frage....aber welche Märchen lassen wir uns erzählen.......und glauben einfach mal so dran...obwohl alle wissen, dass BILD zuerst mit dem Toten sprach..... Rolling Eyes

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Spiegel Printmedien: 2/2012

Beitrag  Gast am Di 10 Jan 2012, 07:08

Spiegel Printmedien: 2/2012

09.01.2012

Der Top-Klient

Christian Wulff plante seinen TV-Auftritt als Befreiungsschlag, aber er verstrickte sich weiter in Widersprüche. Neue Enthüllungen zeigen, dass der Bundespräsident seinem Amt nicht gewachsen ist.


Der Präsident hatte seine engsten Getreuen zu sich gebeten. Viele waren es nicht mehr, die am vergangenen Dienstagabend in die Dienstvilla im Berliner Prominenten-Quartier Dahlem kamen: Lothar Hagebölling, sein Amtschef und langjähriger Vertrauter. Der Anwalt Gernot Lehr, der schon Christian Wulffs Vorgänger Johannes Rau durch die „Flugaffäre“ gelotst hatte. Die Presssprecherin, einige Mitarbeiter aus dem Amt, Freunde.

Vor Weihnachten hatten sie alle noch gehofft, der Bundespräsident habe das Schlimmste hinter sich. Doch dann war die Affäre mit neuer Wucht entbrannt. Handelte es sich beim Schnäppchen-Kredit der BW-Bank um ein Dankeschön, weil Wulff als VW—Aufsichtsrat geholfen hatte, die BW-Bank-Mutter LBBW vor Milliardenverlusten zu bewahren?

Und der aufgebrachte Anruf auf der Mailbox des „Bild“-Chefredakteurs? Der erst Mann im Staat hatte offenbar nicht nur Kontakt zu zweifelhaften Freunden und kein Gespür für die Grenzen des Anstands – jetzt zeigte er auch noch ein gestörtes Verhältnis zur Verfassung. Ausgerechnet der Präsident, der wenige Tage zuvor am Arabischen Golf Meinungsfreiheit angemahnt hatte, attackierte die Freiheit der Presse im eigenen Land, so schien es.

Wulff war niedergeschlagen. Das verheerende Medienecho der vergangenen Wochen hatte Spuren hinterlassen. Das war ihm anzumerken. Jedes Wort der Ermutigung saugte er förmlich auf. Aber Rücktritt? Nein, das war keine Option.

Nun saßen sie in seiner Dienstvilla und überlegten: Wie konnte er wieder in die Offensive kommen? Gab es überhaupt noch eine Chance, die öffentliche Meinung zu drehen, oder war es bereits zu spät? War es möglicherweise ein Fehler gewesen, dass sich der Präsident nicht schon vor Weihnachten den Fragen der Journalisten gestellt und stattdessen nur eine kurze Erklärung abgegeben hatte?

Von den Medien konnte sich Wulff keine Unterstützung erwarten, so viel war klar. Ihm blieb nur eine Chance: Er musste sich an der Presse vorbei direkt ans Volk wenden. Affären-Profi Lehr hatte darauf schon seit Tagen gedrängt. Das Staatsoberhaupt solle sich dem deutschen Fernsehvolk erklären.

Die Runde diskutierte, wie so ein Interview ablaufen könne. Themenkomplexe wurden sortiert, Argumente geprobt. Als sich Wulff nachts um halb zwei von seinen Vertrauten verabschiedete, war er noch unentschlossen. Erst am nächsten Morgen stand es dann fest: Er würde ins Fernsehen gehen.

Und so konnten am Mittwochabend 11,5 Millionen Zuschauer eine Metamorphose beobachten, wie es sie in der Nachkriegsgeschichte nicht gegeben hat. Das Staatsoberhaupt verwandelte sich in einen einfachen Menschen, der seine Mitmenschen um Verständnis und Vergebung bat.

Wieder einmal verließ sich Wulff auf seine große Gabe: den Eindruck von Unschuld zu erwecken. Es ist eine Fähigkeit, die er so perfektioniert hat, dass er sogar dann noch unschuldig wirkt, wenn er Fehler zugibt. Er wirkte seriös, er wirkte demütig, er wirkte sanft, er ließ es so aussehen, als sei er da einfach nur in etwas hineingerutscht, hab gutmütig, halb gedankenlos. Man wird sich doch wohl noch von seinen Freunden einladen lassen dürfen, oder?

Diese Art ist zu seiner Masche geworden, sie ist inzwischen seine politische Lebensversicherung. Aber es fällt ihm inzwischen schwer, damit sein taktisches Verhältnis zur Wahrheit zu kaschieren, das die ganze Affäre um seinen Hauskredit und die Gratis-Urlaube bei befreundeten Unternehmern prägt.

Er gibt nur zu, was bekannt ist, er macht es in kleinen Rationen, seine Antworten sind Irreführend, sie werfen neue Fragen auf, die Wulff dann wieder nur halb und verwirrend und zu spät beantwortet. Der Mann, der 2007 ein Buch unter dem programmatischen Titel „Besser die Wahrheit“ veröffentlichte, hat Schwierigkeiten mit der Wahrheit.

Denn auf die entscheidende und sehr einfache Frage antwortet der Präsident nicht: Warum nimmt er für sich und seine Familie private Vergünstigungen in Anspruch, die er vor allem seinem Amt zu verdanken hat? Wulff kann diese Frage nicht beantworten, denn es gibt keine Antwort, die befriedigen könnte.

Der Bundespräsident, das ist in den vergangenen Wochen wiederholt geschrieben worden, ist ein Amt ohne Macht. Nach dem Willen der Verfassungsväter soll er als neutrale Kraft über den Parteien schweben und die Sehnsucht der Deutschen nach überparteilicher Vernunft befriedigen. Seine Rolle ist die eines republikanischen Ersatzmonarchen. Er muss kein Heiliger sein, aber Einfluss und Wirkung erzielt er nur, wenn er das ausstrahlt, was Bundespräsidenten wie Theodor Heuss, Gustav Heinemann oder Richard von Weizsäcker verkörperten: Glaubwürdigkeit.

Er steht an der Spitze eines Staates, der auch Heimat für Steuersünder, Falschparker, Schnorrer oder notorische Schnäppchenjäger ist. Die erwarten von ihrem Ersatzmonarchen, dass er sich nicht auf ihre Stufe stellt. Ein König darf sich auf dem Wochenmarkt nicht mit der Fischverkäuferin zanken. Das wäre peinlich. So wie ein Bundespräsident, der nach Schnäppchen giert, sich von reichen Unternehmern einladen lässt oder Chefredakteuren minutenlang auf die Mailbox jammer. Wer das macht, ist für das Amt ungeeignet.

Das Problem des Christian Wulff ist, dass er bislang nicht verstanden hat, was er falsch gemacht haben soll. Er weiß inzwischen, dass es ein Fehler war, dem niedersächsischen Landtag nicht die ganze Wahrheit über seinen Privatkredit gesagt zu haben. Aber er versteht nicht, dass sein größtes Problem die Sonderkonditionen bei seinen Darlehen ist.

Wer Wulff in diesen Tagen beobachtet, erlebt einen Menschen, der davon überzeugt ist, sich wie ein vernünftiger, sorgender Familienvater verhalten zu haben. Wie ein Mann eben, der ökonomisch sinnvolle Entscheidungen für seine Familie trifft und sich wie jeder andere Hauseigentümer die günstigsten Finanzierungskonditionen sucht.

Der Präsident lebt in seiner eigenen Wahrheit, und in der werden vermögende Unternehmer wie Carsten Maschmeyer oder Wolf-Dieter Baumgartl zu normalen Freunden und außergewöhnliche Kreditvergünstigungen zu „ganz normalen üblichen Konditionen“, die jedermann zustünden.

Vielleicht würde die Öffentlichkeit etwas gnädiger urteilen, wenn Wulff in seinem Politikerleben nicht unzählige Gelegenheiten genutzt hätte, die Moralglocke zu schlagen. Als sich Johannes Rau, einer seiner Vorgänger, Anfang 2000 in der „Flugaffäre“ verhedderte, gab der damalige Ministerpräsident Wulff zu Protokoll: „Es ist tragisch, dass Deutschland in dieser schwierigen Zeit keinen unbefangenen Bundespräsidenten hat, der seine Stimme mit Autorität erheben kann.“

Noch im vergangenen März verkündete er auf dem Bankentag: „Wer zur Elite eine Landes gehören will, muss auch Vorbildfunktion und Verantwortung übernehmen – ohne Wenn und Aber.“ Nun, da er an den eigenen Maßstäben gemessen wird, reklamiert er für sich, er sei inzwischen „lebensklüger“ geworden: „Heute kann ich Johannes Rau besser verstehen, als ich ihn damals verstanden habe.“

Mag sein, dass Wulff mittlerweile mehr Verständnis für die Opfer seiner Moralattacken hat, doch hat die Öffentlichkeit damit auch mehr Verständnis für ihn? Zwar behauptet der Präsident bei jeder Gelegenheit, er sorge doch für vollständige Transparenz und alle Fakten lägen auf dem Tisch, doch das ist nicht einmal die halbe Wahrheit.

Der Hauskredit spielt jetzt die entscheidende Rolle, wenn es um die Glaubwürdigkeit Wulffs geht. Und weder Wulffs TV-Auftritt noch eine Erklärung seiner Anwälte am Tag danach konnten den Verdacht ausräumen, der sich aufdrängt: dass die BW-Bank in Stuttgart Wulff seit März 2010 nur deshalb mit Traumzinsen verwöhnte, weil er Ministerpräsident des Landes Niedersachsen war und damit auch Aufsichtsrat im VW-Konzern.

520 000 Euro lieh ihm die Bank, aber nicht über einen Immobilien-, sondern einen Geldmarktkredit, mit variablen Zinssätzen. Glaubt man Wulff, waren das „ganz normale übliche Konditionen“ . Doch selbst wenn die Zinssätze für Geldmarktkredite üblich gewesen sein sollten: Das Wulff so einen Kredit bekam, war es nicht. Es gibt nur wenige Kunden, denen die Bank so vorteilhafte Kredite anbietet. Denn für die Bank lohnt sich das in der Regel kaum.

Die Zinsen orientieren sich am Euribor, dem durchschnittlichen Zinssatz, zu dem Banken untereinander Anleihen gewähren. Für Wulffs Kredit betrugen sie während der Laufzeit 0,9 bis 2,1 Prozent. Für gewöhnliche Bankkunden, die ihr Haus finanzieren wollen ist das unerreichbar niedrig. Sie mussten für ihre Hypothekendarlehen damals mehr als drei Prozent zahlen. Das also wären die „ganz normalen, üblichen Konditionen“ gewesen. Warum nicht auch für Wulff?

„Aus Sicht des Kundenberaters handelte es sich bei Herrn Wulff um einen attraktiven Neukunden mit guter finanzieller Perspektive und Absicherung“, teilte die Bank dazu nun mit. Wulff habe man deshalb als „gehobenen Privatkunden“ eingestuft. Nur deshalb bekam er die Chance, einen so günstigen Geldmarktkredit abzugreifen.

Dass Banken ihren besten Kunden bei Krediten schon mal einen VIP-Bonus spendieren, ist zwar nicht ungewöhnlich. Allerdings war Wulff damals noch Ministerpräsident, verdiente weniger als heute, hatte eine teure Scheidung hinter sich und offenbar 2008, beim Kauf des Hauses, kein Eigenkapital. Blieb als Grund für die Vorzugsbehandlung nicht mehr viel. Eigentlich nur sein Amt.

Warum aus dem Neukunden sofort der Premiumkunde Wulff wurde, will die Bank allerdings nicht genauer erklären. Fest steht, dass sie Wulff den Kredit mit einem weiteren Bonbon versüßte. Wulffs Rahmenvertrag für das Geldmarktdarlehen, das alle drei Monate an den Euribor angepasst wurde, lief auf knapp 15 Jahre. Er habe deshalb das Risiko steigender Zinsen ganz allein getragen barmte Wulff im Fernsehen.

Die Wahrheit sieht anders aus: Solange die Zinsen niedrig blieben, konnte er fast 15 Jahre lang Traumkonditionen ausnutzen. Doch den vermeintlichen Nachteil – möglicherweise steigende Zinsen – musste er nicht fürchten. Er konnte das Geldmarktdarlehen kurzfristig umwandeln und sich stattdessen in einen Immobilienkredit mit festen Zinsen retten.

Genau diese Chance nutzte Wulff dann auch im Dezember 2011. Die Zinsen stiegen mittlerweile auf 2,1 Prozent, Wulff schrieben den Kredit auf ein normales, langfristiges Hypothekendarlehen mit 3,2 Prozent um. Ein Festzinssatz.

Bemerkenswert auch, dass die Bank im März 2010 ihrem Kunden aus dem fernen Großburgwedel für sein Haus 520 000 Euro lieh, obwohl dieses Haus eineinhalb Jahre vorher offenbar nur 415 000 Euro wert gewesen war – zu diesem Preis hatten es die Wulffs gekauft. Kein Problem sagt heute die BW-Bank. Sie habe das Haus durch ihren Sachverständigen bewerten lassen. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten habe sich im März 2010 „ein eindeutig höherer Wert“ ergeben.

Das Wertgutachten liegt Wulff nach Angaben seiner Anwälte nicht vor. Sie verweisen auf Wulffs Aussage im Fernsehinterview, wonach die ‚Bank nicht nur sein Haus, sondern unter anderem auch eine zweite Immobilie – ein Tankstellengrundstück bei Osnabrück – zur Bonitätsermittlung mit einbezogen habe. Den Wert von Wulffs Haus soll die Bank nach SPIEGEL-Informationen mit rund 750 000 Euro angesetzt haben.

Wie aber konnte der Wert des Hauses in Großburgwedel in so kurzer Zeit, von Oktober 2008 bis März 2010, so hochschnellen? In Großburgwedel sind die Preise in dieser Zeit nicht steil gestiegen, die Richtwerte für Grundstücke in dieser Wohngegend verharrten bei 220 Euro pro Quadratmeter. Außerdem hatten schon die Voreigentümer versucht, den Klinkerbau zunächst für knapp 600 000 Euro zu verkaufen – ein Jahr lang ohne Erfolg.

Lässt sich der Preissprung durch Renovierungen erklären, wie es bei der Bank heißt? Aber wenn das stimmt, woher hatte Wulff überhaupt das Geld dafür? Oder verdankt Wulff den enormen Wertzuwachs nur seinem Amt und dem Steuerzahler? Denn nach seinem Einzug rüstete das Land Niedersachsen das Domizil des Landesvaters aufwendig mit Sicherheitstechnik auf. Die Staatskanzlei will sich zur Höhe der Sicherheitskosten nicht äußern, Wulff auch nicht.

Panzerglas und Überwachungskameras lassen den Wert eines Hauses in Großburgwedel nicht automatisch steigen. Wäre Wulff pleite und die Bank müsste das Haus verwerten, brauchte sie einen Interessenten, der in Großburgwedel so viel Geld für seine Sicherheit ausgeben will wie der Staat für Wulff. Nicht besonders wahrscheinlich.

Vielleicht hat der zuvorkommende Umgang der BW-Bank mit ihrem Top-Klienten dann doch mehr mit seinem Amtsbonus als mit seiner Bonität zu tun. Ein möglicher Grund findet sich in der spannendsten Übernahmeschlacht der deutschen Industriegeschichte: Seit 2005 versuchte der kleine Sportwagenbauer Porsche, den Autoriesen VW zu schlucken, und er verschluckte sich daran so heftig, dass ihm die Pleite drohte. Ministerpräsident Wulff trug als Aufsichtsrat des VW-Konzerns gleich zweimal entscheidend dazu bei, dass Porsche nicht unterging. Damit ersparte er auch der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) und ihrer Tochter der BW-Bank, schwere Verluste.

War der Privatkredit der BW-Bank für Wulff ein spätes Dankeschön? Auf eine entsprechende Anfrage des SPIEGEL ließ Wulff antworten, es bestehe „keine irgendwie geartete Interessenkollision“.

Aber Wulff dementiert damit nur, was gar nicht zur Debatte steht. Es gab tatsächlich keine Interessenkollision, denn beide, Wulff und die Landesbank, wollten die Pleite verhindern. Wulff ging es um die Unabhängigkeit des VW-Konzerns. Denn Porsche hielt rund 50 Prozent der VW-Aktien; bei einer Insolvenz wären sie zum Höchstpreis auf dem freien Markt verkauft worden und möglicherweise einem chinesischen Autohersteller oder einem Hedgefonds in die Hände gefallen.

Selbst wenn Wulff behauptet, das eine, Porsche, habe mit dem anderen, dem Hauskredit, nichts zu tun: nach dieser Rettungsaktion im Amt hätte er als Privatmann keine Geschäfte mehr mit mit der LBBW-Tochter BW-Bank machen dürfen. Der Verdacht, er erhalte eine Vorzugsbehandlung liegt zu nahe.

Die Geschichte mit der BW-Bank wiegt auch deshalb so schwer, weil Wulff in Sachen fragwürdige Kredite ein Wiederholungstäter ist.

Zum ersten Mal rückten Wulff dubiose Darlehen am 18. Februar 2010 in den Blickpunkt, bei der Anfrage der Grünen im Landtag, die wissen wollten ob Wulff Geschäfte mit dem Unternehmer Egon Geerkens machte. In den letzten zehn Jahren habe es keine geschäftlichen Beziehungen gegeben, ließ Wulff antworten und verschwieg, dass er und seine Frau Bettina das Geld anfangs von Geerkens Frau geliehen bekommen hatten – vor dem Wechsel zur BW-Bank.

Noch am 13. Dezember 2011, dem Tag, an dem die „Bild“-Zeitung erstmals über den Hauskredit schrieb, pochte Wulff-Sprecher Olaf Glaeseker in einer offiziellen Erklärung darauf: Die Anfrage sei damals „wahrheitsgemäß verneint“ worden. Erst zwei Tage später – der öffentliche Druck war stärker geworden – versuchte Wulff, die Front zu begradigen, mit seinem ersten Rückzug. Vor der Presse im Schloss Bellevue räumte er ein, es wäre besser gewesen, wenn er im Landtag auch den Vertrag mit Frau Geerkens erwähnt hätte.

Was er nicht sagte: warum er eigentlich versäumt hatte, Frau Geerkens im Landtag zu erwähnen. Das lieferte er erst jetzt im Fernsehinterview nach. Er habe „unter der Abwägung“ gestanden, „was ist privat, was öffentlich, was geht nicht alle etwas an?“

Aber das klang nun gerade so, als sei es ihm, dem Menschen Wulff, doch nur um ein bisschen wohlverdiente Privatsphäre gegangen. Die Wahrheit ist: Ein Kredit aus dem Haus eines befreundeten Unternehmers hätte schon im Februar 2010 ein politisches Beben ausgelöst.

Es blieb dann auch nicht bei der Trickserei im Landtag. Ein Jahr später, im Februar 2011, fragte der „Stern“-Redakteur Hans-Martin Tillack im Bundespräsidialamt nach, wer Wulff den Kredit für sein Haus gegeben habe und warum der Name nicht im Grundbuch stehe.

Und wieder mauerte der Präsident: Sein Sprecher Glaeseker trickste Tillack mit der Antwort aus, Darlehensgeber „war und ist“ die BW-Bank. „War und ist“ – als wäre das immer schon so gewesen. Dass Wulff den Kredit erst 2010 umgeschuldet hatte und bis dahin das Geld von Edith Geerkens gekommen war, blieb damit weiterhin sein Geheimnis.

Natürlich leben Politiker von Kontakten, von Nähe, bei Wulff sieht es aber so aus, als sei mit dem Abstand auch der Anstand verlorengegangen; ein Bauchgefühl, was sich gehört und was nicht. Das gilt besonders für seine Freundschaften.

Das Wulff so viele reiche Freunde hat, ist auffällig und sicherlich nicht nur zufällig. Wer, wenn nicht ein reicher Freund, wäre zu solchen Freundschaftsdiensten fähig, wie Wulff sie gern annimmt. Gratisurlaube in Luxusvillen zum Beispiel. Umgekehrt fragt sich aber, warum so viele Reiche eine so große Vorliebe für Christian Wulff haben.

In seinem Fernsehinterview erweckte Wulff den Eindruck, er kenne diese Freunde, bei denen er umsonst Urlaub machte, schon seit seiner Jugend: „Wo ich gewohnt habe – in fast zehn Jahren sechsmal oder so -, das sind Freunde, die ich aus Schulzeiten habe“, sagte er. Das aber stimmt so nicht. Denn das gilt für Egon Geerkens, nicht aber für den Multimillionär und Gründer des Finanzvertrieb AWD, Carsten Maschmeyer. Und auch nicht für Wolf-Dieter Baumgartl vom Versicherungskonzern Talanx.

Offenbar um das zu kaschieren, behauptete Wulff im Fernsehen, Baumgartl sei inzwischen „ausgeschieden“ und „heute sozusagen Pensionär“. Kein Problem also, sollte das wohl heißen. Aber dieses „sozusagen“ war nur eines nach den Maßstäben von Christian Wulff. Denn tatsächlich ist der Pensionär Baumgartl bis heute Aufsichtsratschef der Talanx und damit unverändert einer der mächtigsten Männer des Unternehmens.

Die „langjährige Freundschaft“ begann wie bei Maschmeyer offenbar erst, als Wulff schon Ministerpräsident war, eine Freundschaft, bei der man sich das Amt schwer wegdenken kann, wenn man nicht Christian Wulff heißt. Und zumindest im Fall Baumgartl drängt sich der Eindruck auf, dass nicht nur der Versicherungsmanager, sondern umgekehrt auch Wulff die Gabe zur Gefälligkeit hatte.

Im Jahr 2008 hatte Wulff seine Flitterwochen mit seiner zweiten Frau Bettina in der Toskana-Villa der Familie Baumgartl verbracht. Das hatte Wulffs Anwalt schon vor Weihnachten eingeräumt.

Drei Jahre vor dem Urlaub, am 3. Mai 2005, hatte Wulff seinen Gönner aber auch schon mal dienstlich besucht, in Hannover. Wulff verlieh damals einer geschlossenen Veranstaltung der HDI-Versicherungen des Talanx-Konzerns den nötigen Glanz. Vor dem Gesamtbeirat, einem Beratergremium der HDI mit Spitzen der deutschen Wirtschaft, hielt der Bundespräsident eine lange Rede; Thema: die „Verantwortung der Politik“. Nachdem er laut Protokoll den „sehr geehrten Herrn Baumgartl“ persönlich begrüßt und hehre Worte über politische Moral gefunden hatte („Wir brauchen glaubwürdige Politiker, die sagen, was sie denken, und tun, was sie sagen“), zog er eine Bilanz, wie erfolgreich sich seine Landesregierung in den vergangenen zwei Jahren für Versicherer und Versicherte ins Zeug gelegt hatte.

So habe seine Regierung großen Anteil daran, dass bei der Besteuerung von Lebensversicherungen Schlimmste verhindert worden sei. „Sofern es im Einflussbereich der Niedersächsischen Landesregierung lag, ist sie für die Beibehaltung des Privilegs der Steuerfreiheit der Erträge eingetreten“, rühmte sich Wulff damals. Zwar habe man wegen der Mehrheitsverhältnisse in Berlin Zugeständnisse machen müssen. Doch „aus den insgesamt vier Kompromisslösungen hat sich die Niedersächsische Landesregierung für die nur hälftige Besteuerung der Erträge aus Lebensversicherungen eingesetzt“ führte Wulff aus. „Damit werden Lebensversicherungen auch weiterhin eine wichtige Rolle bei der privaten Altersvorsorge spielen“.

Das dürfte Baumgartl gefreut haben, erst recht, weil Wulff versprach, künftig auch Steuerbedingungen so zu verbessern, dass mehr Geld in die private Altersvorsorge fließen kann.

Natürlich darf ein Ministerpräsident Freunde haben, auch reiche Freunde, aber muss er sich von ihnen deshalb immer wieder einladen lassen? Wulff hätte schon den Eindruck vermeiden müssen, stattdessen argumentiert er jetzt, dass der böse Anschein völlig falsch sei. Mittlerweile müssen seine Anwälte erklären, warum sich Wulff eben nicht strafbar gemacht habe.

Das sehen manche Juristen inzwischen anders. Zwar beschied die Staatsanwaltschaft Hannover, bei der mehrere Anzeigen eingingen, dass sie keine Ermittlungen wegen einer möglichen Vorteilsannahme aufnehmen werde.

Darüber kann sich der Korruptionsexperte und Strafrechtsprofessor Osman Isfen von der Ruhr-Universität Bochum aber nur wundern. Möglich, sagt Isfen, dass Wulff einen besonderen Schutz vor Strafverfolgung genieße, weil er auch noch Landtagsabgeordneter war. Doch wenn man in dieser juristisch umstrittenen Frage den führenden Strafrechtskommentaren folge, „dann gibt es aus meiner Sicht überhaupt keinen Zweifel, dass der Straftatbestand der Vorteilsannahme bei Wulff erfüllt ist“.

Schon Mitte Januar will sich zudem der Landtag mit der Frage beschäftigen, ob Wulff gegen das Niedersächsische Ministergesetz verstoßen hat, das Regierungsmitgliedern die Annahme von Geschenken „in Bezug auf ihr Amt“ verbietet.

Die Affäre um die Schnäppchenkonditionen für seinen Hauskredit ist deshalb die größte Belastung für Bild“, nachdem sich Wulff im Jahr 2006 von seiner langjährigen Ehefrau getrennt und seine neue Liebe Bettina gefunden hatte.

Schon vor der Wahl im Juni 2010 zum Präsidenten fragte das Blatt erwartungsfroh: „Gibt es bald ein Kinderzimmer im Schloss Bellevue, Frau Wulff?“ Und bei der Feier nach seiner Wahl begleitete „Bild“ ihn selbstverständlich „exklusiv“.

Der Mailbox-Ausbruch des Präsidenten erklärt sich mit der Recherche der „Bild“ zur Kreditaffäre. Am 11 Dezember vergangenen Jahres um 06:49 Uhr morgens hatte das Blatt seinen Fragenkatalog per Mail an Wulffs Sprecher geschickt.

Noch bevor Wulff Mitte Dezember zu seiner Reise in die Golfregion aufbrach, hatten „Bild“-Redakteure im Schloss Bellevue Einsicht in den Kreditvertrag bekommen. Die Journalisten waren bis dahin überzeugt gewesen, dass Wulffs spendabler Unternehmerfreund Maschmeyer den 500 000-Euro-Kredit für das Haus in Großwedelburg ausgestellt hatte. Um das Gerücht aus dem Weg zu räumen offenbarte Wulffs Sprecher den offiziellen Geldgeber – Edith Geerkens.

So weit, so unstrittig. Nach Darstellung des Präsidialamts aber verpflichteten sich die „Bild“-Leute, den Namen des Kreditgebers nicht zu nennen, solange es sich nicht um Maschmeyer oder einen anderen Großunternehmer handle. Als den Präsidenten auf dessen Reise in die Golfregion die „Bild“-Anfrage ereilte, fühlte er sich geleimt. In seinen Augen taten die „Bild“-Leute so, als hätten sie selbst den Namen der Geldgeberin recherchiert. Dabei gäbe es die „Bild“-Story gar nicht, hätte der Präsident nicht das entscheidende Puzzleteil selbst geliefert. Bei „Bild“ heißt es, die Rechercheure hätten sich nicht auf Glaeseker Bedingung eingelassen, den Namen Geerkens geheim zu halten.

Der Präsident war am 12. Dezember zwischen zwei Terminen im Auto unterwegs, als er zum Handy griff und „Bild“-Chef Diekmann anrief. Der ging jedoch nicht ans Telefon, stattdessen sprang um 18:19 Uhr die Mailbox an.

Was Wulff in den folgenden Minuten auf Diekmanns Mailbox hinterließ, existiert als Abschrift, die unmittelbar nach dem Gespräch gefertigt wurde und die unter Journalisten zirkuliert. Das Papier ist zwei Seiten lang, besteht aus drei Absätzen. Zwei knappe Stellen sind mit Fragezeichen versehen, offenbar war hier die Aufsage nicht einwandfrei zu verstehen.

Direkt zu Beginn erklärt Wulff, er sei gerade „auf dem Weg zum Emir“ und „deswegen hier sehr angespannt“. Dann geht es um die „Bild“-Recherchen: „Ich habe alles offengelegt, Informationen gegeben, mit der Zusicherung, dass die nicht verwandt werden. Die werden jetzt indirekt verwandt, das heißt, ich werde auch Strafantrag stellen gegenüber Journalisten morgen, und die Anwälte sind beauftragt.“

Warum das Blatt nicht akzeptieren könne, „wenn das Staatsoberhaupt im Ausland ist, zu warten, bis ich Dienstagabend wiederkomme, also morgen, und Mittwoch eine Besprechung zu machen, wo ich mit Herrn … den Redakteuren rede, wenn Sie möchten, die Dinge erörtere und dann können wir entscheiden, wie wir den Krieg führen.“

Diese Passage entlastet und belastet Wulff zugleich. Im Fernsehinterview hat er behauptet, er habe die Veröffentlichung nicht verhindern, sondern nur um einen Tag verschieben wollen. Die Abschrift belegt das, zeigt aber auch, dass der Präsident drohte – mit strafrechtlichen Konsequenzen. Das aber tut nur, wer Berichterstattung verhindern will.

Und war Wulff wegen seiner Reise wirklich nicht in der Lage, schnell auf die Anfrage von „Bild“ zu antworten? Wulff selbst spricht in seiner Nachricht von „seit Monaten“ andauernden Recherchen der „Bild“-Redakteure; der SPIEGEL hatte sich bis zum Bundesgerichtshof vorgekämpft, um Einsicht in die Grundbuchakten zu erhalten. Wulff wusste also schon lange, dass ihm Journalisten auf der Spur waren.

Doch es gibt auch ganz andere Passagen, eher bettelnd statt drohend. Er wolle „einfach, das wir darüber sprechen, denn wenn das Kind im Brunnen liegt, ist das Ding nicht mehr hochzuholen – das ist eindeutig“. Das man nicht bis Mittwoch warte „und dann sagt: Okay, wir wollen den Krieg und führen ihn. Das finde ich sehr unverantwortlich von Ihrer Mannschaft, und da muss ich den Chefredakteur schon jetzt fragen, ob er das so will, was ich mir eigentlich nicht vorstellen kann“.

Wulff weiter: So „wie das gelaufen ist in den letzten Monaten, ist das inakzeptabel, und meine Frau und ich werden Mittwochmorgen eine Pressekonferenz machen zwischen dem japanischen Ministerpräsidenten und den weiteren Terminen und wserden dann entsprechend auch öffentlich werden, weil diese Methoden Ihrer Journalisten, des investigativen Journalismus nicht mehr akzeptabel sind …“ Er hoffe, „dass Sie die Nachricht abhören können … Und ich bitte umn Vergebung, aber hier ist jetzt für mich ein Punkt erreicht, der mich“ – an dieser Stelle war der Präsident offenbar nicht eindeutig zu verstehen – „zu einer Einhaltung/Handlung (???) zwingt, die ich bisher niemals in meinem Leben präsentiert habe. Die hatte ich auch nie nötig“.

Man würde gern die Originalaufnahme auf dem Handy einmal hören, Wulffs Tonlage. Die Wortwahl der Niederschrift ist zumindest weniger ausfällig und dramatisch, als es in den bislang veröffentlichten Wortfetzen den Anschein gehabt hatte. Ein Anschlag auf die Pressefreiheit? Das ist wohl reichlich übertrieben. Aus dem Papier spricht vielmehr die Enttäuschung des Präsidenten: er hatte gedacht, er rufe bei einem Freund an, auf den bisher Verlass war. Das war ein Irrtum.

Neben Diekmann rief Wulff auch bei Springer-Chef Mathias Döpfner an. Über das, was zwischen Döpfner und Wulff dann vorfiel, kursiert bei Springer folgende Version: Wulff bekam Döpfner ebenfalls nicht persönlich ans Telefon, sonder landete auf der Mailbox – und hinterließ dort eine Nachricht. Die Wortwahl des Präsidenten fiel dabei ähnlich aus wie gegenüber Diekmann: Von Empörung über „Bild“ soll die Rede gewesen sein, von einer Kampagne und ungerechtfertigter Skandalisierung.

Döpfner, so heißt es im Konzern, habe Wulff zurückgerufen und einen aufgebrachten Präsidenten am Telefon gehabt. Wulff sei sehr deutlich geworden. Wenn der Artikel erscheine, so wird Wulff im Verlag zitiert, dann bedeute das Krieg zwischen dem Bundespräsidialamt und Springer bis zum Ende von Wulffs Amtszeit. Das Bundespräsidialamt verweist auf Anfrage darauf, dass Wulff über Vieraugengespräche und Telefonate grundsätzlich keine Auskunft gebe.

Wulff will den Kampf mit der „Bild“ nun auf die Frage zuspitzen: Wer regiert Deutschland – die gewählten Politiker oder der Boulevard? Er will ein Bündnis schließen mit den Bürgern, die die Angriffe auf den Präsidenten als Medienkampagne empfinden, als Machthybris der Presse. Die Reaktionen auf sein Fernsehinterview bestärken ihn darin. Die Deutschen wollen ihrem Präsidenten mehrheitlich eine zweite Chance geben. Das Presseecho dagegen war so einhellig wie verheerend. Mal wieder.

Wahrscheinlich hätte Wulff die Affäre nicht so hart getroffen, wenn er die Chancen seines Amtes nutzen würde. Seit anderthalb Jahren residiert er im Schloss Bellevue, aber bislang ist nicht klar, was er mit seiner Präsidentenschaft anfangen will. Er reist rastlos durch Deutschland und die Welt, er hält Grußworte und verleiht Orden, aber da ist wenig, was über den Tag hinausweist.

Die Wehrpflicht fiel, die Kernkraft wurde mit einem Handstreich der Kanzlerin abgeschafft, die Finanzkrise hielt Europa im Würgegriff, der Libyen-Einsatz und die Enthaltung Deutschlands in der Uno spalteten den Westen. Aber wo war Wulff? Er sagte präsidial abgewogen Sätze, die sich versendeten.

Dabei hatte Wulff Hoffnungen geweckt. In seiner ersten Rede als Staatsoberhaupt sprach er von „unserer bunten Republik Deutschland“ und paraphrasierte damit die „multikulturelle Gesellschaft“, einen Begriff der Linken. Es sah so aus, als wolle Wulff, der Spross der Parteiendemokratie, die Ödnis der Parteipolitik aufbrechen. Am 3. Oktober 2010 sagte Wulff passend dazu den einzigen Satz, der bisher von ihm hängengeblieben ist: „Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland“.

Das war selbstverständlich und doch vergleichsweise mutig, aber daneben blieb seine Präsidentschaft ohne Signale, es ging ihm vor allem darum, keine Fehler zu machen. Mit diesem Prinzip hat er es geschafft, in der Politik nach oben zu kommen und sieben Jahre als niedersächsischer Ministerpräsident zu überstehen; und dieses Prinzip war es auch, das Wulff die Präsidentschaft eintrug.

Nun lernen die Deutschen einen neuen Christian Wulff kennen. Die merkwürdigen Details über die Bedingungen seiner Kreditverträge wollen nicht zu dem Bild passen, das sie sich von ihrem Staatsoberhaupt gemacht haben.

Wulff war der Beweis dafür, wie weit man es mit demonstrativer Harmlosigkeit in der Politik bringen kann. Ab einem bestimmten Punkt seiner Karriere stellte er seine Durchschnittlichkeit geradezu heraus, weil er wusste, dass sie ihn als jemanden erscheinen ließ, auf den Verlass ist.

Aus den Geschichten über ihn erfuhr man zum Beispiel, dass er schon zu Studienzeiten auf Partys der Einzige gewesen war, der einen klaren Kopf behielt, so dass er seine Freunde mit dem Auto nach Hause fahren konnte. Man konnte lesen, dass er seinen Hund „Momo“ getauft hatte, dass er an einem Wahltag mit der Tochter zur Belohnung in den Osnabrücker Zoo ging, „die Forellen streicheln“. Ein gemütlicher Abend bei den Wulffs? „Wenn ich mein Pensum erfüllt habe, dann bin ich gern zu Hause, sitze noch am Schreibtisch, gucke ein bisschen fern und trinke noch ein Glas Saft.“

Das jemand mit solchen Eigenschaften moralisch besonders gefestigt ist, braucht eigentlich nicht betont zu werden, aber Wulff tat es trotzdem. Einmal bot ein Hotelier dem Ministerpräsidenten einen Gratistanzkurs an, weil Wulff auf dem Pressball beim Eröffnungswalzer eine unglückliche Figur machte. Aber Wulff lehnte ab: Geschenke im Wert von mehr als zehn Euro dürfe er als Politiker nicht annehmen. So erzählte er es dem „Focus“-Redakteur Armin Fuhrer für dessen Biografiebuch „Der Marathonmann“.

Schon im Wahlkampf gegen Schröder schlug Wulff den hohen Ton an, es sollte sein vorherrschender bleiben. „Ehrlich oder gar nicht“ wollte er den SPD-Ministerpräsidenten aus dem Amt drängen; die eigene Kandidatur sollte nicht nur dem Machtwechsel dienen, sondern einer „erneuerten Vertrauenskultur“ den Weg ebnen.

Wer so gern über Ehre und Anstand in der Politik redet, ist natürlich auch ganz vorn dabei, wenn es darum geht, andere an ihre Verantwortung zu erinnern. Wulff war einer der Ersten, die den niedersächsischen Ministerpräsidenten Gerhard Glogowski (SPD) unter Druck setzten. Der Mann hatte sich zwar keinen großen Fehltritt geleistet, aber eine Summe kleiner Peinlichkeiten: So hatte er sich bei seiner Hochzeitsfeier das Bier und den Kaffee von Firmen sponsern lassen.

Glokowski bedauerte sein Verhalten und trat im November 1999 zurück. Doch der Oppositionsführer Wulff ließ es dabei nicht bewenden: Gegen Widerstände in seiner Fraktion setzte er einen Untersuchungsausschuss durch, der sich wochenlang mit Glogowskis Kaffee- und Bierrechnungen befasste. Wulff kannte kein Pardon: „Es muss jeder Eindruck von Korrumpierbarkeit schon im Ansatz verhindert werden.“

Wer perfekt sein will, kommt ohne bisschen Heuchelei nicht aus. Denn auch dem Perfektionisten geht manchmal etwas daneben, zum Beispiel die eigene Ehre. Jahrelang hatte Wulff sich mit seiner Studentenliebe Christiane von dem mehrfach verheirateten Schröder abgesetzt. „Die Familie ist das Wichtigste in Christian Wulffs Leben“, konnte das interessierte Publikum im Marathonmann“ über den Christdemokraten lesen. Schade nur, dass Wulff zu dem Zeitpunkt, als er mit seinem Biografen über die Vorzüge seiner Ehe sprach, bereits mit einer anderen Frau zusammen war.

Wulff ist ein Mann mit zwei Gesichtern. Wer genau hinsah, konnte hinter dem lächelnden Händeschüttler mit dem Pastorengesicht schon früher einen anderen Wulff entdecken, zäher und deutlich ehrgeiziger, als seine öffentlichen Bekenntnisse vermuten ließen, durchtriebener im politischen Grabenkampf. Einen Mann der seine Ellbogen ausfahren konnte.

Das Problem ist nur, dass er die Ellbogen allzu oft in die Rippen von Parteifreunden rammte. Nun können sich viele in der Union ein Grinsen nicht verkneifen, wenn sie die Schlagzeiten zur Kreditaffäre lesen. Sicherlich, es gibt die professionellen Verteidiger wie CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe. Aber da ist kaum jemand, der sich aus persönlicher Verbundenheit vor Wulff stellte. Jetzt, wo er Hilfe braucht, ist es plötzlich sehr einsam um ihn geworden.

Unionsfraktionsgeschäftsführer Peter Altmaier, der noch vor Weihnachten für Wulff durch die Talkshows tourte, hat intern klargemacht, dass ihm die Lust vergangen ist, den Verteidiger zu spielen. Und langsam melden sich nun auch die ersten ungeduldigen Stimmen aus der Union. „Mit der scheibchenweisen Aufklärung des Sachverhalts über seinen Kredit hat Christian Wulff sich keinen Gefallen getan“, sagt der CDU-Bundestagsabgeordnete Marco Wanderwitz. In der CSU hält Horst Seehofer seine schützende Hand über Wulff. „Wir stellen uns hinter Menschen in Schwierigkeiten, es sei denn, die Schwierigkeiten sind so groß, dass man das nicht mehr verantworten kann. Das ist bei Christian Wulff nicht der Fall“, sagt Seehofer.

Doch auch in der CSU bröckelt der Rückhalt für Wulff: „Das Krisenmanagement ist nicht professionell und seine Kommunikation oft auch nicht, sagt der CSU-Parlamentarier Georg Nüßlein. Und selbst CDU-Generalsekretär Gröhe beklagt „Ungeschicklichkeiten und Fehler“ des Staatsoberhaupts. Er verdiene aber die Chance, Vertrauen wieder aufzubauen.

Angela Merkel hält nur aus Eigennutz die Hand über das Staatoberhaupt. Scheitert Wulff, dann scheitert ihr Präsident, das räumen ihre Leute im Kanzleramt unumwunden ein: „Davon kann sie sich nicht frei machen.“

Die Mehrheitsverhältnisse in der Bundesversammlung sind knapp. Niemand weiß, ob die Koalition einen neuen Kandidaten überhaupt durchsetzen kann. Wie kühl Merkel auf Wulff blickt, lässt sich daran ablesen, dass sie FDP-Chef Philipp Rösler schon die Zusicherung gegeben hat, im Falle von Wulffs Rücktritt keinen Kandidaten ohne die Zustimmung des Koalitionspartners auszurufen. Die Geduld der Liberalen mit dem Präsidenten ist allmählich zu Ende. „Wulff muss auch nach dem Fernsehinterview noch einiges erklären“, sagt der niedersächsische Wirtschaftsminister Jörg Bode.

Die Opposition fordert nun unverhohlen Wulffs Rücktritt. Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Thomas Oppermann, glaubt, dass der Präsident als niedersächsischer Regierungschef das Recht gebrochen habe: „Es spricht viel dafür, dass der günstige Zinssatz der BW-Bank ein unberechtigter Vorteil im Sinne des niedersächsischen Ministergesetzes ist. Er versucht, sich als Opfer zu inszenieren. Das ist seines Amtes unwürdig.“ SPD-Fraktionsvize Ulrich Kelber sagt: „Wulff hat das Amt des Bundespräsidenten so beschädigt, dass er darin nicht verbleiben kann.“

Was ist, wenn Wulff am Ende geht? Für diesen Fall hat die Opposition in Wahrheit noch keine Strategie. Ihr fehlt die Mehrheit in der Bundesversammlung, ein eigener Kandidat würde dort wohl wieder scheitern wie einst Joachim Gauck. Und doch würden SPD und Grüne den ehemaligen Chef der Stasi-Unterlagenbehörde erneut fragen, wenn Wulff stürzt.

Doch all das sind Sandkastenspiele. Sie setzen voraus, dass Wulff freiwillig sein Schloss verlässt. Mag sein, dass er den öffentlichen Druck nicht mehr lange aushalten kann. Mag auch sein, dass er irgendwann die Nerven verliert. Allzu viele Hoffnungen sollte sich die Opposition nicht machen.

Denn Wulff hat in der Vergangenheit oft genug bewiesen, dass er hartnäckig sein kann. Zweimal schaffte er es nicht, Gerhard Schröder aus der niedersächsischen Staatskanzlei zu vertreiben. Andere hätten aufgegeben, doch Wulff hielt durch und wurde im dritten Anlauf Ministerpräsident.

Was macht ein Mann, der mit Anfang 50 Staatsoberhaupt geworden ist? Er wird vermutlich alles daransetzen, im Amt zu bleiben. Auch ohne Würde.

Zumal selbst diese trüben Tage dem belagerten Präsidenten ab und an eine kleine Genugtuung einbringen. Noch am Tag nach dem TV-Interview in der vergangenen Woche konnte sich das Staatoberhaupt daran erfreuen, wie er die ZDF-Frau Bettina Schausten mit einer einfachen Gegenfrage in Verlegenheit gebracht hatte. Ob sie denn ihren Freunden nach einer privaten Übernachtung Geld bezahle wolle er wissen.

„Ja“, antwortete die verblüffte Journalistin – und ist seither Spottobjekt im Internet.

Jürgen Dahlkamp, Jan Fleischhauer, Michael Fröhlingsdorf, Konstatin von Hammerstein, Dietmar Hawranek, Dietmar Hipp, Isabell Hülsen, Alexander Kühn, Martin U. Müller, Peter Müller, René Pfister, Jörg Schmitt, Christoph Schwennicke, Andreas Wassermann.

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Marathonmann, der mit Bettina jenseits der Humanae Vitae kann ...?

Beitrag  Demokritxyz am Di 10 Jan 2012, 10:47

http://de.wikipedia.org/wiki/Humanae_Vitae#Untrennbarkeit_von_liebender_Vereinigung_und_Fortpflanzung

Besten Dank an Niral:

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t508p900-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-29#58168

Habe herzlich gelacht, und patagon kauft Humor in Dosen ...?
patagon:

Aber von sauberer Recherche habe ich im Spiegel Artikel auch nicht viel gesehen.

CW mag ein Idiot oder ein A.loch sein. Aber was hat er tatsächlich getan?

Er hat ein teures Haus gekauft und sich einen Kredit über Bekannte besorgt.

Ist das verboten?

Lächerlich genug dass z.B. ein Polizist nicht einmal eine Flasche Wein zu Werihnachten als Geschenk annehmen darf, nur weil irgendwelche Neider unterstellen, dass er damit bestechlich sein könnte u. eventuell im Gegenzug einen Strafzettel "vergißt".

Der Spiegel Artikel wimmelt von Unterstellun- gen. Was für ein jämmrliches Leben führen Leute, die nur aufpassen, dass ein anderer ja keinen Vorteil hat? Stasi lässt grüßen.

Ich bin auch gegen Bestechung, aber wenn ich das jemandem vorwerfe, dann muss ich es auch beweisen können. Auf Grund irgendwelcher Vermutungen darf doch in einem Rechtsstaat keiner verurteilt werden. "In dubio pro reo" oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Auch die Presse hat ihre Macht nicht zu missbrauchen.

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t508p900-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-29#58152
Am besten hat mir vom Marathonmann gefallen:


Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Christian Wulff ist jüngster Ministerpräsident Deutschlands, gehört zu den beliebtesten Politikern der Republik und hat nach Meinung vieler Beobachter seine politische Zukunft erst noch vor sich. Für den CDU-Politiker aus Niedersachsen sind politische Inhalte und politischer Stil zwei Seiten derselben Medaille. Mit seiner bewussten Abkehr von der Sprunghaftigkeit der Politik hin zu Verlässlichkeit und Vertrauensbildung – Eigenschaften, die zunehmend stilprägend für seine eigene Partei und darüber hinaus werden – hat der Osnabrücker viele Menschen in seinen Bann gezogen.

Doch trotz seiner großen Beliebtheit gehört Christian Wulff, den viele 2005 gerne als Kanzlerkandidaten der Union gesehen hätten, auch zu den großen Unbekannten in der deutschen Politik. Diese Biografie gibt Einblick in sein politisches und privates Leben und schildert seinen Werdegang – vom Sohn, der die schwerkranke Mutter pflegte über die quälenden Jahre in der Opposition bis zu seiner Tätigkeit als Ministerpräsident. Sie beschreibt sein politisches Weltbild, berichtet über Erfolge und Niederlagen, Freunde und Gegner. Und sie geht der Frage nach, warum der lange als „Liebling der Schwiegermütter“ unterschätzte Christdemokrat plötzlich so viel Aufmerksamkeit erfährt.

Über den Autor

Armin Fuhrer wurde 1963 in Düsseldorf geboren. Nach einem Studium (Geschichte, Politikwissenschaft, Öffentliches Recht) und einem Besuch auf der Axel-Springer-Journalistenschule arbeitete er von 1994 bis 2000 bei der Tageszeit Die Welt als Politikredakteur und Parlamentskorrespondent. Seitdem ist er als politischer Hauptstadt-Korrespondent für den Focus in Berlin tätig.


http://www.amazon.de/Christian-Wulff-Marathon-Armin-Fuhrer/dp/3789281670/ref=sr_1_cc_1?s=dvd&ie=UTF8&qid=1326224549&sr=1-1-catcorr

http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Marathon-Mann
DER SPIEGEL 02/09.01.2012:
...
Wer so gern über Ehre und Anstand in der Politik redet, ist natürlich auch ganz vorn dabei, wenn es darum geht, andere an ihre Verantwortung zu erinnern. Wulff war einer der Ersten, die den niedersächsischen Ministerpräsidenten Gerhard Glogowski (SPD) unter Druck setzten. Der Mann hatte sich zwar keinen großen Fehltritt geleistet, aber eine Summe kleiner Peinlichkeiten: So hatte er sich bei seiner Hochzeitsfeier das Bier und den Kaffee von Firmen sponsern lassen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Glogowski#.C3.96ffentliche_.C3.84mter

Glokowski bedauerte sein Verhalten und trat im November 1999 zurück. Doch der Oppositionsführer Wulff ließ es dabei nicht bewenden: Gegen Widerstände in seiner Fraktion setzte er einen Untersuchungsaus- schuss durch, der sich wochenlang mit Glogowskis Kaffee- und Bierrechnungen befasste. Wulff kannte kein Pardon: „Es muss jeder Eindruck von Korrumpierbarkeit schon im Ansatz verhindert werden.“

Wer perfekt sein will, kommt ohne bisschen Heuchelei nicht aus. Denn auch dem Perfektionisten geht manchmal etwas daneben, zum Beispiel die eigene Ehre. Jahrelang hatte Wulff sich mit seiner Studentenliebe Christiane von dem mehrfach verheirateten Schröder abgesetzt. „Die Familie ist das Wichtigste in Christian Wulffs Leben“, konnte das interessierte Publikum im Marathonmann“ über den Christdemokraten lesen. Schade nur, dass Wulff zu dem Zeitpunkt, als er mit seinem Biografen über die Vorzüge seiner Ehe sprach, bereits mit einer anderen Frau zusammen war.
...
Zitiert aus Printmedium
Vgl. Demokritxyz Posting, 06.01.2012, S. 41/XXIX, 12:49 h @patagon: Fehlt dir vorerst noch der passende Film ...?
Anm.: Kai Diekmann (BILD-Chefredakteur): ‚President’ der außerpatlamentorischen, medialen ‚Regierung’

ZDF info, 23.12.2011: Der Bundespräsident wankt

Christian Wulff (am Tag nach seiner Wahl): 00:40.: "Wenn man auf die großartige Verfassung unseres Landes schwören darf, und wenn man versichern darf, dass - so wahr mir Gott helfe - all das tut, was man für unser Land tun kann, in Achtung der Verfassung."

Bettina Wulff (zur Wohnungssuche) 01:00 Min.: "Mein Mann war auch schon beim Sponsorengespräch eben bei einem Geschäftsführer einer Wohnungsbaugesellschaft. Also wir werden sehen, was sich da machen lässt."

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1528678/Der-Bundespraesident-wankt?flash=off
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t508p800-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-29#57655
Weil die Frage aufgeworden wurde, wie Journalisten arbeiten. Das ist sehr unterschiedlich:

Manche verstehen sich als Pressemitteilungssoldaten der Macht. Die mag Christian Wulff evtl. sehr.

Andere sehen mehr ihre grundgesetzlich garantierte Kontrollfunktion - gerade auch der Macht. Das ist natürlich eine sehr viel schwierigere Aufgabe, weil u.U. umfangreiche Recherche und zuverlässige Informanten erforderlich sind.

Die melden sich aus den unterschiedlichsten Motiven bei Journalisten und stellen Informationen zur Verfügung (Whistleblower).

http://de.wikipedia.org/wiki/Whistleblower

Es gibt aber zwei Probleme: Überprüfung der Informationen auf den Wahrheitsgehalt und der Informantenschutz. D.h. im Klartext: Journalisten können durchaus etwas wissen, können es aber nicht verbreiten, weil das ihre Informanten gefährdet.

Dann ist u.U. eine Strategie gefragt, wie man den Betroffenen, über den man bereits Infos hat, dazu bringt, die 'bekannten' Informationen selbst auszuplappern.

Nach meiner Ansicht läuft diese 'Nummer' gerade mit Christian Wulff. Und ich spekuliere, der Gegenwert des Hauses kommt von Carsten Maschmeyer, und der Schrott- und Schmuckhändler Egon Geerkens ist ein Strohmann, der den Wert lediglich in Geld getauscht hat.
Mein Rat somit: den besten Platz auf der Tribüne aussuchen und sich das Schauspiel von dort anzuschauen. Da könnten noch einige spannende Akte aufgeführt werden, oder ...???

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Spielverderber Wulff? - Morgiger Prozess geplatzt ...!

Beitrag  Demokritxyz am Di 10 Jan 2012, 12:18

Rheinische Post, 10.01.2012:

Klage wegen Beleidigung bei Facebook: Wulff verzichtet auf Strafverfolgung
Dresden (RPO). Der geplante Prozess gegen einen 45-Jährigen aus Sachsen wegen Verunglimpfung des Bundespräsidenten auf Facebook ist überraschend abgesetzt worden. Christian Wulff hat die für die Verfolgung erforderliche Ermächtigung zurückgezogen.

Das teilte das Dresdner Landgericht am Dienstag mit.Daraufhin habe der Vorsitzende der zuständigen Staatsschutzkammer die ursprünglich für Mittwoch angesetzte Verhandlung aufgehoben.

Der Mann aus dem ostsächsischen Zittau soll bereits vor mehr als einem Jahr auf seiner Facebook-Seite im Internet Bundespräsident Christian Wulff und dessen Ehefrau Bettina beleidigt haben. Einen Zusammenhang zur aktuellen Debatte gibt es nicht.

Doch kein rechtsextremer Hintergrund

Der Angeklagte hatte den Ermittlungen zufolge spätestens Ende 2010 ein Foto des Präsidenten-Paars veröffentlicht und dazu angemerkt, Bettina Wulff fehle eigentlich nur noch ein "Schiffchen auf dem Kopf" und sie sehe aus wie ein "Blitzmädel im Afrika-Einsatz". Weiter hieß es zu Wulff: "Hübsch, wenn dieser Herr daneben nicht wäre."

Auf dem Foto soll zu sehen gewesen sein, dass die Präsidentengattin den Arm wie zum Hitlergruß ausgestreckt hatte. Unklar war, ob es sich bei dem Foto um eine beabsichtige Montage oder einen Zufallstreffer in vermeintlich rechtsextremer Pose handelt.

Das Bundespräsidialamt hat nach Medieninformationen die Strafverfolgung gestoppt, weil doch kein rechtsextremer Hintergrund vorliegt. "Nach Analyse der Anklageschrift, der Entschuldigung des Angeklagten vom 4. Januar 2012 und einer Stellungnahme des Pflichtverteidigers (Eingang 9. Januar 2012) ist das Justiziariat des Bundespräsidialamtes zum Ergebnis gekommen, dass der vermutete rechtsextreme Hintergrund, der für die Ermächtigung ausschlaggebend war, nicht erhärtet werden konnte", zitiert der Berliner "Tagesspiegel" (Mittwochausgabe) das Bundespräsidialamt.

Der Angeklagte hatte sich nach Angaben seines Anwaltes vor wenigen Tagen schriftlich in Berlin für sein Verhalten entschuldigt. In dem Schreiben bat er demnach "in aller Form" um Entschuldigung dafür, dass er "unserem Bundespräsidentenpaar nicht den nötigen Respekt" gezollt habe. Der Bundespräsident habe in einem Antwortschreiben am Wochenende mitteilen lassen, dass er und seine Frau "die Entschuldigung für die persönliche Ehrverletzung annehmen".

Ungewöhnlich hohes Interesse an Verfahren

Wulff selbst hatte den Inhaber der Facebook-Seite im Dezember 2010 angezeigt. Die Verunglimpfung des Bundespräsidenten kann nach Gerichtsangaben nur mit dessen Ermächtigung verfolgt werden, die jederzeit zurückgenommen werden kann.

Die sächsische Justiz prüft nun, ob das Verfahren gegen den Angeklagten endgültig eingestellt wird. Ermittelt worden war auch wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Als Blitzmädels wurden im Zweiten Weltkrieg Wehrmachtshelferinnen bezeichnet. Hunderttausende Frauen und auch Mädchen waren in den letzten Kriegsmonaten im Militäreinsatz, auch in besetzten Gebieten.
Sie leisteten Hilfsdienste, wurden aber auch an Flugzeugabwehrkanonen ausgebildet und eingesetzt. Die Bezeichnung "Blitzmädel" ist abgeleitet von dem Blitz-Symbol der Fernmeldetruppen.

Nach Angaben aus der Justiz war das Medieninteresse an dem geplanten Strafprozess angesichts des Wirbels um den Bundespräsidenten ungewöhnlich hoch. Allerdings waren weder Wulff noch seine Frau als Zeugen geladen worden.

http://www.rp-online.de/politik/deutschland/bundespraesident/wulff-verzichtet-auf-strafverfolgung-1.2668352

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,808374,00.html

http://www.taz.de/Strafverfahren-wegen-Verunglimpfung/!85391/
Na, wenn die sächsische Justiz das noch zu einem Verfahren und Verurteilung "wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen" kommen sollte, könnte Christian Wulff als Bundespräsident ihn anschließend 'begnadigen', oder Gabriele Wolff ...?
Vgl. Demokritxyz Posting, 30.12.2011, S. 35/XXIX, 14:56 h Anzeige wegen „Deutschem Gruß“ ...?
Anm.: Lange Jura studiert? Christian Wulff greift Bettina unter die Arme …?

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t508p680-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-29#55843
Hab den Eindruck, der Verstand setzt bei Christian Wulff ein ...

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@Gabriele Wolff: "Was für eine Leere" - Ich erkläre dir mal 'ne Talkshow ...

Beitrag  Demokritxyz am Mi 11 Jan 2012, 03:58

Gabriele Wolff:

Offen ist allein die Frage, ob der Bundesbankscheck, den die Sparkasse Osnabrück zu Lasten des dort für Frau Geerkens geführten Kontos ausgestellt hat, zunächst auf Wulffs Konto gezogen und aus der Gutschrift von 500.000,- der Kaufpreis in Höhe von 415.000.- an die Verkäufer gezahlt wurde, oder ob der Bundesbankscheck, wie Herr Jauch zu wissen meint (vermutlich aus einem mir entgangenen Presseartikel, dessen Quelle ich daher nicht einschätzen kann), direkt über das Konto der Verkäufer eingelöst und der den Kaufpreis überschießende Betrag von ihnen an die Käufer zurückgewährt wurde.

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t551p180-zur-notwendigkeit-des-klageerzwingungs-verfahrens-gegen-claudia-dingens-und-der-publikation-des-schriftlichen-freispruchsurteils-von-jkachelmann#58177
Elementare Dinge hast du beim Kachelmann-Verfahren von dem MDR-Redakteur Uwe H. nicht gelernt bzw. verstanden ...?
10.11.2010: 15. Verhandlungstag: Uwe H., MDR-Redakteur (41)

Teil 1, Verhandlung 10.11.10 (Bericht Maschera)

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t285p140-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-10#21835

Teil 2, Verhandlung 10.11.10 (Bericht Maschera)

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t285p140-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-10#21845

"Bombe hochgehen"

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t285p160-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-10#21846

Teil 3, Verhandlung 10.11.10 (Bericht Maschera)
Anm.: Senta Viola S./Isabella M.

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t285p160-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-10#21847

Teil 4, Verhandlung 10.11.10 (Bericht Maschera)
Anm.: Inka Bause, "Wanderpokal (Schwenn)" Senta Viola S./Isabella M.

http://de.wikipedia.org/wiki/Inka_Bause

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t285p180-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-10#21874
Selbst für eine OStA a.D. finde ich es eine ziemlich naive Vorstellung, dass Günther Jauch nun Zeitung liest, mal kurz ein paar Gäste einlädt, Spot an, Kamera an und dann labert er und seine Truppe los, was er und seine Gäste in der Zeitung gelesen haben.

Hinter der Günther-Jauch-Talkschau steht eine Redaktion, die auch dafür gesorgt hat, dass Wulffs alte Junge-Union-Freundin Angela Solaro nicht bei Christian und Bettina Wulff in Schloss Bellvue schlafen musste/konnte, wie in der Sendung diskutiert, sondern in dem von der Günther-Jauch-Talkshow gebuchten Hotelzimmer.

Selbstverständlich bespricht Günther Jauch nicht nur mit seiner Redaktion, sondern auch den Gästen vorher die Sendung. Und wenn der dann mit Nikolaus Blome (BILD-Vizechefredakteur und Georg Mascolo (SPIEGEL-Chefredakteur) direkt an Quellen der journalistischen 'Ermittlungsergebnisse' sitzt, stellt er auch ergänzende Fragen.

Wenn die wichtig sind, sollten die Ergebnisse dazu normalerweise in der Sendung entwickelt werden. Da kann es aber Zeitprobleme (auch durch den Sendungs- verlauf) geben, sodass Jauch mal etwas aufholt. Einen Zusatz "wie im Vorgespräch besprochen" vermeidet der Moderator einer Talkshow natürlich. Es ist schon peinlich genug, wenn auf eine Frage ein Gast (gelegentlich) antwortet: "Wie schon im Vorgespräch gesagt ..."
DasErste, Günther Jauch, 08.01.2012: Der Problem-Präsident – wie glaubwürdig ist Christian Wulff?

http://daserste.ndr.de/guentherjauch/aktuelle_sendung/index.html

http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/8109878_guenther-jauch/9207796_der-problem-praesident-wie-glaubwuerdig-ist

20:52 Min.: Günther Jauch: „Drei einfache Beispiele nennen, die sind jetzt auch nicht besonders neu:

Wenn der Herr Geerkens der langjährige Freund ist, der aus Freundschaft eigentlich dieses Darlehen geben könnte, warum gibt dann Frau Geerkens das Darlehen, die zu der Zeit als Herr Wulff Herrn Geerkens kennengelernt hat, gerade erst 14 Jahre alt ist?

Oder, wenn der Bundespräsident sagt, na ja der Kreditzins von 4 % der Frau Geerkens war gar nicht so günstig. Ja, warum hat er dann nicht gleich einen sehr viel günstigeren Kredit bei einer Hypothekenbank aufgenommen?

Oder, Herr Vogel, wer kann einem mal erklären, dass ein Ministerpräsident einen anonymen Scheck von 500.000 Euro erhält und mit diesem anonymen Scheck DIREKT ein Haus bezahlt, das aber nur 415.000 Euro kostet und kein Mensch weiß, ob er dann die 85.000 Euro von dem Verkäufer zurückbekommt?

Das sind alles Dinge, die der Lebenserfahrung normaler Menschen, die ja auch mal in eine solche Situation kommen, widerspricht.“
Aber schön, dass Fernsehen für dich einen so echten, spontanen Charakter (ohne jede Vorplanung) hat.

Was mir an deinen Postings immer sehr gefällt, sind die artigen Bewertungen von unter dem Rettungsschirm der Macht, wenn Mächtigere sich bereits positioniert haben:
Gabriele Wolff:

Ich finde, daß Wulff mit der nach Akzeptanz der Entschuldigung durch einen geschmacklosen Blogger erfolgten Rücknahme der Verfolgungsermächtigung wegen Verunglimpfung des Präsidenten ein gutes stilistisches Zeichen gesetzt hat. Falls einem Typ wie Diekmann das Gefühl des Beschämtseins überhaupt bekannt sein sollte, was ich bezweifle, müßte es ihn spätestens jetzt überkommen: denn er selbst hat angeblich die Entschuldigung des Präsidenten akzeptiert, leakt aber dennoch Teilzitate des Anrufs...

Was kann er dafür, daß seine Redakteure so etwas tun? ER selbst würde doch nie die Vertraulichkeit eines Gespräches brechen, nie-niemals ohne Zustimmung des Anrufenden. Man kann ob dieser Heuchelei nur kotzen.

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t551p180-zur-notwendigkeit-des-klageerzwingungs-verfahrens-gegen-claudia-dingens-und-der-publikation-des-schriftlichen-freispruchsurteils-von-jkachelmann#58189
Mussteste auch "kotzen", als die Ergebnisse mit den angeblichen DNA-Spuren in der Causa Kachelmann aus den Ermittlerkreisen an die Medien lanciert wurden? Und hast du das Leak gesucht ...?

Unterscheidest du beim Lancieren von Inhalten zwischen wahr (Wulff) und gelogen (Kachelmann: DNA-Befund) ...?

Oder bei Presseberichten (aus Ermittlerkreisen) nach Verhaftung angeschoben und von der Presse in Jahren recherchiert, dem Bundespräsidialsamt letzte Fragen vorgelegt, Antworten erhalten, dann vom Bundes- präsidenten persönlich(?) zurückgezogen und mit Anrufen auf zwei Mailboxen beim BILD-Chefredakteur und -Verlagsvorstand versucht, den Artikel zu canceln ...?

Kennst du dich im Presserecht aus? Da gibt es die Möglichkeit, sich mit Gegendarstellungen, die nicht mal wahr sein müssen, zu wehren. Hatte Wulff nicht ein viel größeres Publikum mit seinem TV-Auftritten? Hat er den Sachverhalt glaubwürdig erklärt?

Sind die Presseberichte falsch? Nein, du argumentierst: es sind Peanuts, oder ...?

Sich damit rausreden wollen/lassen, die Vorgänge betreffen seine Zeit als Ministerpräsident, können den Vorwurf wohl kaum entkräften. Oder soll ich das so verstehen, als Ministerpräsident ist das gängige Praxis, aber als Bundespräsident will er sich bessern ...?
Vgl. Demokritxyz Posting, 02.07.2010, S. 32/III, 16:48 h @Roman Herzog: Willkür deutscher Gerichte ist verfassungskonform ...?
Anm.: Die auch braunen Pechsträhnen mit den Ministerpräsidenten in Baden-Württemberg

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/sexualitat-f14/fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-3-t172-620.htm#10722
Vielleicht hab ich zu strenge Massstäbe an das Amt des Bundespräsidenten. Wenn er schon kaum politische Macht hat und das Land im Wesentlichen nur mit Texten über Werte, Zukunft, Aufgaben etc. repräsentiert, sollte er die auch vorgelebt haben und sich VOR Amtsantritt nach Flecken auf seiner weißen Weste fragen, oder ...???
Gabriele Wolff, 01:58 Uhr:

Es ist wirklich nur noch schrecklich, welche frei flottierenden Phantasien diese mediale Nicht-Causa Wulff in Gang setzt. Sei es bei Verschwörungstheoretikern, sei es bei Politikverdrossenen, sei es bei simplen Sozialneidern, sei es bei politischen Gegnern.

Kaum einer weist auf die Propaganda von BILD hin und sagt: der Kaiser (BILD) ist nackt.

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t551p180-zur-notwendigkeit-des-klageerzwingungs-verfahrens-gegen-claudia-dingens-und-der-publikation-des-schriftlichen-freispruchsurteils-von-jkachelmann#58189
Für die Sprechblasen aus Gabys Mülltonne der höchst persönlichen Wertungen zur 'Geisterstunde' hätte ich gern die Textbezüge.

Für meinen Eindruck hat BILD den 'Bundespräsidenten' ganz sauber an die Bande gespielt. Was hat Wulff in dreißig Jahren Medienerfahrung gelernt? Dass es ihm (immer) gelingt, dass BILD & Co. schreibt, was er will? Und er erkennt die Gewitterwolken nicht, die sich über Jahre verdichten? BGH-Entscheidung (DER SPIEGEL) zur Einsichtnahme in das Grundbuch.
Gabriele Wolff:

Ich finde, daß Wulff mit der nach Akzeptanz der Entschuldigung durch einen geschmacklosen Blogger erfolgten Rücknahme der Verfolgungsermächtigung wegen Verunglimpfung des Präsidenten ein gutes stilistisches Zeichen gesetzt hat.
...
Erfreulich finde ich überdies auch, daß die tumbe Staatsanwaltschaft, die gegen den Wulff-Verunglimpfer blindlings auch noch den tateinheitlichen Vorwurf der Verwendung von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen erhoben hatte, nun zur Überprüfung ihrer merkwürdigen Ansicht gezwungen wird.

Denn der BGH hat längst entschieden, daß die in kritischer Absicht erfolgte Verwendung nicht strafbar ist. Und übersehen hat die StA auch noch, daß die StA Berlin zuvor eine Anzeige gegen Bettina Wulff wegen der vermeintlichen Heil-Hitler-Geste eingestellt hatte.

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t551p180-zur-notwendigkeit-des-klageerzwingungs-verfahrens-gegen-claudia-dingens-und-der-publikation-des-schriftlichen-freispruchsurteils-von-jkachelmann#58189
Nun kenne ich den Facebook-Text nur im Auszug und der User ist wohl eher ein unpolitischer Kopf. "Geschmacklos" finde ich den mir bekannten Teil der Bemerkung überhaupt nicht, sondern als spontane Äußerung völlig nachvollziehbar.
Vgl. Demokritxyz Posting, 11.01.2012, S. 46/XXIX, 00:18 h Spielverderber Wulff? - Morgiger Prozess geplatzt ...!
Anm.: Einsetzender ‚Reifeprozess’ bei Christian Wulff, oder ‚Schwanz eingezogen’ …?

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t508p900-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-29#58185

30.12.2011, S. 35/XXIX, 14:56 h Anzeige wegen „Deutschem Gruß“ ...?
Anm.: Lange Jura studiert? Christian Wulff greift Bettina unter die Arme …?

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t508p680-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-29#55843
Wichtig ist, ob das Foto mit den zwei bewaffneten 'Elitesoldaten' im Hintergrund eine Montage ist, die der Beschuldigte selbst angefertigt hat oder als solche erkannt hat. Falls er das Foto für echt hielt - und ich vermute auch, dass ein echter Schnappschuss aus einer Bewegung ist -, dann liegt das 'Problem' bei Bettina Wulff und ihrer Schulung für das Protokoll bei Staatsempfängen. Da hätte Christian Wulff mit einem Lächeln - was Fotografen alles auffällt - drüber hinweggehen müssen; denn es war eine satirische Bemerkung - so mein Eindruck. Aber solche Prozesse führen zu wollen, oder wie ein verliebter Nicolas Sarkozy zu reagieren, ist für einen deutschen Bundespräsidenten unwürdig und unterstreicht das Bild, das DER SPIEGEL 02/09.01.2012 von ihm zeichnet:
Hier hätte die Staatsanwaltschaft mit einer Mindestintelligenz ansetzen müssen und das als erstes aufklären. Das ist aber nach meinem Kenntnisstand bis heute nicht erfolgt, oder ...?

Der 'Sachsensumpf' & Co. wollte sich mobilisieren, oder was ...?
Vgl. Demokritxyz Posting, 06.11.2011, S. 42, 15:41 h Och liese, fehlt dir die Fantasie ...?
Anm.: Gesamtkomplex: Fehlende Selbstreinigungskräfte in der Justiz, Unterschiede: Causa Kachelmann und andere Vergewaltigungfälle, ‚Jagdschein’ für Sabine W.? Entmarxistisierte Kanalsysteme im Freistaat Sachsen („Sachsensumpf“) und ehemaliger dortiger Justizminister mit drei(!) eingestellten Verfahren wegen Tankbetrugs – im „Stress vergessen“ zu zahlen: Was klaut der sonst im „Stress“ …???

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t489p820-fall-kachelmann-freiheit-und-die-befreiung-aus-der-elsen-falle#48725
ZAPP Medienmagazin, NDR - Unerwünschte Recherchen im "Sachsensumpf"

http://www.youtube.com/watch?v=mdRWHhtuqig

ZAPP Medienmagazin, NDR, 18.08.2010 - Urteil im Sachsensumpf-Prozess

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/medien_politik_wirtschaft/sachsensumpf104.html

http://www.zeit.de/online/2007/47/sachsen-affaere

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-55508009.html

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-08/sachsensumpf-urteil

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,711705,00.html

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-08/sachsensumpf-urteil-justiz

http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Roth_%28Publizist%29#Sachsensumpf-Kontroverse

http://www.mafialand.de/inhalt/zusammenfassung/schlagwoerter/sachsensumpf

http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Roth_%28Publizist%29
Sag mal Gabriele Wolff: Verfolgst du immer artig das Neuste von Generalbundesanwalt Harald Range ...?

http://de.wikipedia.org/wiki/Generalbundesanwalt

Der hatte sich doch bereits als Generalstaatsanwalt Celle 'bewährt', als es um die Vertuschung der Pannen der Staatanwaltschaft beim LG Hannover im Fall Ralf Witte (Verteidiger Johann Schwenn) ging:

http://timo1955.wordpress.com/2010/09/16/staatsanwaltschaft-hannover-verursacht-millionenschaden/

Habe gestern kurz aufgeschnappt, dass es in Thüringen für sinnvolle Ermittlungen i.S.d. Zwickauer Zelle jetzt einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss geben soll, weil GBA Harald Range Black Box spielt ...

http://www.mdr.de/thueringen/zwickauer-trio314.html

Willst du hier mal spielen: Erklärt uns jetzt die Gaby

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/rubriken/der_klaus/index.html


Resümee zur Causa Wulff als 'Mein-Urin-Prophet':

Mehrere Effekte spielen hinter den Kulissen eine Rolle in der Causa Wulff:

1. Flügelkämpfe in der CDU.

2. Antipatien gegen einen Bundespräsidenten, der Sprüche von Werten & Co. klopft, nach denen er selbst nicht lebt.

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t508p900-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-29#58168

2. Eine generelle Kritik am schauspieldemokratischen System mit 'Männerfreundschaften', Lobbyismus, Korruption und Nähe des Verfassungsschutzes & Co. zur Neonazi-Szene - auch im weltweiten Kontext: Währungskrise, Occupy, Demokratisierungs- bestrebungen in Nordafrika & Co.
Vgl. Demokritxyz Posting, 21.07.2011, S. 26/XXVI, 12:58 h Och Uncle Pat: Kaufst du dir 'nen Gender Changer und ...
Anm.: Europäischer Stacheldraht der Schauspieldemokraten bald mit Selbstschussanlagen (Schengenraum) …? Kardinalfehler (von DSK …?): Erst die Mutter, dann die Tochter, Barack Obama: "Ich bin ein Afrikaner!"

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t437p500-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-26#44374

11.12.2011, S. 22/XXIX, 17:33 h Kann BKA-Präsident Jörg Ziercke nach vier Jahren schon 'erste Ergebnisse' vorweisen ...?
Anm.: Auferstanden aus braunen Ruinen und der gleichen Zukunft zugewandt …?

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t508p420-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-29#52876
Kachelmann-Prozess deckt auf: Rechtsstaatsprinzip in D nicht vorhanden !!

01:16 Min.: Dr. Gerhard Bäßler: Er habe, sagt Bäßler, am angeblichen Tatwerkzeug, am Messer, keine eindeutigen nachweibaren DNA-Spuren von Jörg Kachelmann gefunden. (Zum geschilderten Tathergang auf Anfrage der Verteidigung): „Ja, ich müsste Spuren finden“, antwortet Bäßler. Doch es hat keine!

02:20 Min.: Die Staatsanwaltschaft wusste Monate zuvor, dass Bäßler keine DNA-Spuren von Kachelmann am Messer fand. Dennoch suggerierte sie in ihrer Pressemitteilung das Gegenteil.

02:39 Min.: Sabine Rückert: „Die Staatsanwaltschaft hat von Anfang an die Öffentlichkeit in die Irre geführt – mit ihren öffentlichen Äußerungen. Sie hat das Gegenteil dessen behauptet, was Realität war.“

04:26 Min.: Das erste von vielen weiteren Leaks bei den Justizbehörden in der Causa Kachelmann

05:28 Min.: Beweiswürdigung und Wahrheits- findung deutscher Gerichte wenig mit Rechts- staat gemeinsam (Unmittelbarheitsprinzip ohne [amtliche] Protokollierung der Zeugenaus- sagen).

06:39 Min.: Rolf Bossi: „… da kann der Richter machen was er will …“

http://de.wikipedia.org/wiki/Rolf_Bossi

07:00 Min.: Sabine Rückert: „Die deutschen Strafverteidiger fordern seit Jahren eine Protokollierungspflicht. Ich weiß nicht, warum das in Deutschland so ein Problem ist.“

07:26 Min.: Das Problem ist wohl historisch begründet!! Denn eine Protokollierungpflicht würde (auch) Richterkriminalität dokumentieren … Genau wie „Damals …!“

07:40 Min.: Rolf Bossi geht noch einen Schritt weiter (Nichtverfolgung der Rechtsbeugung aus NS-Zeit) … - eine fatale Kontinuität.

08:24 Min.: Problem ist gescheiterte Entnazifizierung und personelle und inhaltliche Kontinuität in staatlichen Institutionen.

08:36 Min.: Die Trickkiste richterlicher Rechtsbeugung: von der Theorie zur Praxis.

http://www.youtube.com/watch?v=MhC_GXt1A5s&feature=player_embedded#!


Vgl. Demokritxyz Posting, 29.05.2011, S. 45/XXIII, 12:29 h Die Geschichte wiederholt sich immer ...?
Anm.: Anklage wegen Rechtsbeugung wegen Todesurteil gegen Leo Katzenberger wegen „Rassenschande“

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t422p880-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-23#40948

02.07.2010, S. 32/III, 16:48 h @Roman Herzog: Willkür deutscher Gerichte ist verfassungskonform ...?
Anm.: Die auch braunen Pechsträhnen mit den Ministerpräsidenten in Baden-Württemberg

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/sexualitat-f14/fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-3-t172-620.htm#10722

04.11.2011, S. 38, 22:16 h @Oldoldman: Keine "Ameisen-Demenz", sondern Defizite in der Umsetzung der französischen Revolution ...

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t489p740-fall-kachelmann-freiheit-und-die-befreiung-aus-der-elsen-falle#48642

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Blick.ch: "Herrschen in Deutschland etwa schon thailändische Verhältnisse?"

Beitrag  Demokritxyz am Mi 11 Jan 2012, 06:27

Blick.ch, 11.01.2012:

Fertig lustig!: Wulff-Witze können hinter Gitter führen
BERLIN - Christian Wulff zog in den letzten Tagen viel Spott auf sich. Jetzt warnt ein Anwalt vor den Folgen: Wer den Deutschen Bundespräsidenten verunglimpft, kann direkt ins Gefängnis wandern.
...
Spott und Hohn

Besonders im Internet war Wulff in den vergangenen Tagen ungefilterter Kritik ausgesetzt. Dort kommentieren Nutzer Wulffs Affäre um seinen Hauskredit und die Drohanrufe beim «Bild»-Kader mit ironischen Bildcollagen, aber auch mit derben Sprüchen, Rücktrittsforderungen und auch Beleidigungen gegen Wulff und seine Frau Bettina.

Gegen den Urheber solcher Witze könne jeder Strafanzeige einreichen, sagt Vetter. Wulff tat das bereits. Ein 43-jähriger Internetnutzer musste sich in Dresden vor Gericht verantworten, weil er das Ehepaar Wulff beleidigt hatte.

Der für heute angesetzte Prozess fiel allerdings überraschend aus, weil Wulff die Entschuldigung des Angeklagten angenommen hat, wie «Spiegel.de» schreibt.
...
http://www.blick.ch/news/ausland/wulff-witze-koennen-hinter-gitter-fuehren-191767
Mein Reden, schon hat Wulff seinen neusten 'Salat' ...
Vgl. Demokritxyz Posting, 11.01.2012, S. 46/XXIX, 15:58 h @Gabriele Wolff: "Was für eine Leere" - Ich erkläre dir mal 'ne Talkshow ...

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t508p900-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-29#58236
'Fressen' wir bald Kakerlaken (aus deutschen Gefängnissen) ...?

http://www.welt.de/wissenschaft/article13809375/Weltbevoelkerung-braucht-Ressourcen-von-drei-Erden.html
Vgl. Demokritxyz Posting, 03.08.2010, S. 22/IV, 15:12 h Na, geht doch ...!
Anm.: Kennen die beiden ‚Kakerlaken’ noch andere? Free-Kachelmann-Partys, Nachportozuschläge bis zu EUR 6.666,66 pro Tag durchgefochten

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/sexualitat-f14/fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-4-t186-420.htm#12803
Hat sich Wulff über solche Fragen schon mal Gedanken gemacht? Oder kann das 'nur' Helmut Schmidt im Kontrast zu "deutsch-national" ...?
Vgl. Demokritxyz Posting, 04.12.2011, S. 19/XXIX, 17:07 h @patagon: Darfste nicht überall rauchen ...?
Anm.: Helmut Schmidt auf dem SPD-Parteitag

http://www.youtube.com/watch?v=OYQxYuU6GwI&feature=player_embedded

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t508p360-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-29#51728
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/fuenf-vor-zwoelf-wissenschaftler-stellen-weltuntergangsuhr-vor_aid_701208.html
Vgl. Demokritxyz Posting, 06.01.2012, S. 41/XXIX, 14:56 h Extra für patagon (und Bundespräsident a.D. Roman Herzog gegen das 'braune Vergessen') ...
Anm.: EUR 199.000,-- im Jahr, Büro, Sekretärin, Dienstwagen etc., und das sind die Ergebnisse …?

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t508p800-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-29#57688

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@ Demo

Beitrag  Gast am Mi 11 Jan 2012, 06:29

dein posting:

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t508p900-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-29#58236

wenn du wüsstest wie wohltuend deine weltoffenenen postings hier für mich sind....danke dir....

ich erinnere mich nicht mehr an den genauen wortlaut von wiesenthal, aber er sagte sowas wie: so sehr ich mir wünsche, dass die gesamte braune geschichte wirklich ans licht kommt, sosehr befürchte ich, dass sie erst ans licht kommt, wenn sie sich wieder sicher fühlen....

seine aussage fiel mir grad ein, als ich das las was vielen bekannt war aber nicht so öffentlich wurde:

Nur langsam stellen sich die deutschen Firmen ihrer Vergangenheit. Neben Hugo Boss, Porsche und der Industriellenfamilie Quandt, Großaktionär von BMW, musste sich nach langem Zögern auch der Oetker-Konzern mit der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen.
(...)
Großspenden an Himmler
(...)
http://orf.at/stories/2098846/2098857/
wenn du magst, lies den artikel genau....."unwissenheit" ist auch darin ein grosses thema, das ja nun wieder sehr bezeichnend und sehr aktuell ist....immer aktueller wird, bei den ach so gütigen, armen politikern, die ja die arbeitsplätze schaffen und dafür korrupt sein müssen ???.....hitler hat ja auch so viele arbeitsplätze schaffen müssen, weil die medien aus unerklärlichen gründen immer wieder die arbeit ausrotten, oder was ???

würde ich an gott glauben würde ich wirklich für nen hirnregen beten.....

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Nina

Beitrag  Gast am Mi 11 Jan 2012, 06:42

"unwissenheit" ist auch darin ein grosses thema, das ja nun wieder sehr bezeichnend und sehr aktuell ist....immer aktueller wird, bei den ach so gütigen, armen politikern, die ja die arbeitsplätze schaffen und dafür korrupt sein müssen ???.....hitler hat ja auch so viele arbeitsplätze schaffen müssen, weil die medien aus unerklärlichen gründen immer wieder die arbeit ausrotten, oder was ???

Was meinst DU damit?

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Steffi

Beitrag  Gast am Mi 11 Jan 2012, 07:47

Steffi: Was meinst DU damit?
dass "diese leute" in der regel alle sehr genau wissen was sie tun und warum sie etwas tun.....auch genau wissen, warum sie so tun als ob sie nichts wüssten/gewusst hätten/nichts genaues wüssten etc.etc....

und es daher eben keine pleiten, pech und pannen sind, wenn ein politiker seine erklärung zu seinem kredit mehrmals abändern muss, bis sie in den medien so verkauft wird, dass sie nen halbwegs korrekten juristischen anschein erweckt ....wie gut für solche typen, wenn dieser SCHEIN, dann als wahrheit oder wissen rezensiert und verkauft werden möchte....

jeden anderen würde man auf verdacht anklagen und die finanzmarktaufsicht zur kontrolle senden können um es wirklich feststellen zu können.....um das zu verhindern hat man für politiker die immunität geschaffen ??.....

zusätzlich, ach wie praktisch für den "armen" wulff:
Wulffs Anwalt: Veröffentlichung rechtlich behindert

Der Anwalt des deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff lehnt eine Veröffentlichung der Fragen und Antworten zu der Kredit- und Medienaffäre des Staatsoberhauptes weiter ab
. In einer heute vorgelegten Stellungnahme von Rechtsanwalt Gernot Lehr heißt es: „Eine Veröffentlichung der an uns gestellten Journalistenfragen würde das Recht der jeweils anfragenden Journalistinnen und Journalisten am eigenen Wort und an dem Schutz ihrer Rechercheergebnisse- oder ziele verletzen. Wir bitten deshalb um Verständnis dafür, dass wir aus Rechtsgründen daran gehindert sind, den Schriftverkehr mit den Medienvertretern zu veröffentlichen.“

http://orf.at//stories/2099056/

dass grossteils nur die politiker mit ihren lobbyistentum, den dazupassenden gesetzesmachereien und ihren machenschaften immer wieder völlig ungesunde wirtschaftsstrukturen schaffen, die abermillionen arbeitsplätze vernichten und letztendlich immer wieder zu inflation, schuldenkrisen und ungeheurer arbeitslosigkeit, massenhaften sozialabstiegen etc. führen, die in letzter konsequenz zu bürgerkriegen (neumodisch: unruhen) bis krieg führt, bleibt somit wieder unter der schirmherrschaft von pleiten, pech, pannen und unwissenheit.....

hast du gelesen wie nahe wer wem stand und woher das geld stammte mit dem himmler finanziert wurde ???.....gibt es da evtl. paralellen zu mascheyers reichtum, der finanzierung wulffs und den kleinanlegern denen nichts geblieben ist ???......

man kann die leute per gesetz oder per gewalt um ihr geld bringen oder ??....hauptsache letztendlich haben es die "richtigen", auch wenn sie nicht erklären möchten oder nicht genau wissen möchten woher sie es haben, aber dafür gibt es ja geschultes personal, das die erklärung für gläubige übernimmt.....

und diekmann, diese unperson soll es ja nicht wagen dazu noch was anderes zu sagen als das schulmeisterliche personal, denn "wir" wollen von diekmann in der weise weiter belogen werden, dass wir uns nur künstlich aufregen brauchen, wenn überhaupt....
aber sollte da mit wulff wirklich was gravierendes nicht stimmen, wäre es unsere pflicht uns aufzuregen, schliesslich ist er unser BP, vertritt uns alle in seinem "heiligen" geist und mit unserem geld vor der welt....also herr diekmann, halten sie bitte in sachen wulff die klappe....

lol! Blumen lol!

ach ja und zur abwechslung, da kommt wieder ne alte verschwörungstheorie evtl. doch noch ans licht ??

http://derstandard.at/1326248997368/Neue-Studie-Voelkermord-an-den-Tutsis-war-lange-geplant




Gast
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bild macht deutschland - die bildleser machen bild...aber wer war zuerst da ??

Beitrag  Gast am Mi 11 Jan 2012, 08:12

Phantasieren wir, Christian Wulff verhielte sich wie Thomas Gottschalk. Auf einem Plakat der laufenden Bild"-Image-Kampagne sagt dieser: "'Bild' hat mich erst zur Schnecke gemacht und dann zum 'Titan'! Wer in Deutschland was werden will, muss da durch." Wer spurt, fast alles mit sich machen lässt, der überlebt, wird gar belohnt. Hätte der Bundespräsident dieses Geschäftsmodell verstanden, dann hätte er Kai Diekmann auf die Mailbox gesprochen: Staatsbesuch abgebrochen, bereits auf Rückflug, zur Beichte bereit.

http://www.evangelisch.de/themen/medien/wulff-auf-bild-reise-von-wolke-7-ab-in-die-w%C3%BCste55953

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Stop Nina,

Beitrag  dale am Mi 11 Jan 2012, 09:04

Steffi
Nina 11.01.2012 um 19:47

…………hast du gelesen wie nahe wer wem stand und woher das geld stammte mit dem himmler finanziert wurde ???.....gibt es da evtl. paralellen zu mascheyers reichtum, der finanzierung wulffs und den kleinanlegern denen nichts geblieben ist ???.....

(Hervorhebung v. Dale)
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t508p900-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-29#58267

Entschuldige bitte, wenn ich Dich z. Z. öfters kritisiere, aber ich finde Du steigerst Dich da jetzt wirklich in etwas rein.
-Himmler, Wulff und Maschmeyer-…. in einem Atemzug,………tztztz, das ist ja wohl weit über`s Ziel hinausgeschossen?
Willst Du das (vor dem Hintergrund der bekannten Faken und Gerüchte hinsichtlich BP Wulff) nicht nochmals überdenken?
Wenn ja, ist es sicher besser so,……wenn nein, darfst Du nicht enttäuscht sein, wenn ich Dich zu diesem Thema (BP Wulff), nicht mehr ernst nehmen kann.

dale

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Dale

Beitrag  Gast am Mi 11 Jan 2012, 10:30

dein posting:
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t508p900-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-29#58288

dale, es geht um das system der politikerfinanzierung, der herkunft der gelder, wem wurde es wie genommen und wer hat es unter welchen umständen und warum bekommen....

deine ansage ist für mich nur ein déjà vu von einigen ungarischen bekannten vor ca. 5 jahren....leider haben die fast nix mehr zu lachen, aber wenigstens konnten sie heute noch ein konto in österreich eröffnen wie abertausende ungarn dies seit jahresanfang machen......ich wünsche dir sehr, dass du mich in 5 jahren noch immer nicht ernst nehmen brauchst.......

du darfst mich gerne kritisieren oder nicht ernst nehmen und/oder darfst auch gerne glauben, dass maschmeyer ein heiliger ist, der wulff nur finanzierte weil wulff nen heiligenschein hat und maschmeyer lieber kath. messen als sexpartys organisiert und die millionen bei nem yachtunfall in den tiefen des meeres versunken sind......

weisst du, ich denke, dass der grösste fehler an dieser nazivergangenheit ist, dass sich so viele jedesmal empfindlich betroffen abwenden statt die augen aufmachen, das "WIE war es damals wirklich" studieren und wenigstens DIESMAL achtsam sind, wenn ÄHNLICHE hintergrundaktivitäten mal frühzeitig ans licht kommen....

man muss ja deswegen noch lange kein kein nazi sein, nur weil es ähnliche finanzierungsweisen gibt - aber solche menschentypen, die solcherart geldmachenschaften veranstalten und dann derart fadenscheinige begründungen über nen anwalt liefern, dass sie ihre transaktionen nicht öffentlich erklären müssen, NACHDEM sie sich selbst schon mehrmals verheddert haben, haben meiner meinung und erfahrung nach KEINE guten ziele für die bevölkerung eines landes, nur lukrative ziele für SICH und sind daher völlig ungeeignet was die erwartungshaltung der bevölkerung an einen politisch aktiven menschen betrifft.....aber schön für sie, wenn die bevölkerung an sie glaubt.....

auf die weisheit, dass die geschichte lehrt, dass der mensch aus der geschichte nichts lernt, können sich solche politiker zum glück noch immer verlassen....










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zurück zur realität

Beitrag  Gast am Mi 11 Jan 2012, 10:52

wie wirklich wichtig ist was genau ??? wie weit reicht der horizont des einzelnen und ist einem selbst das immer bewusst ??

http://www.youtube.com/embed/nGeXdv-uPaw


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Dale ....noch was

Beitrag  Gast am Mi 11 Jan 2012, 14:17

vielleicht trägt das etwas zur erhellung meiner postings u.a. dem von 20.12h bei :
Die ARD hat nun einen neuen Fall ausgegraben: Ali Memari Fard. Wulff lobte den Baumanager noch als vertrauensvoll, als er kurz vor der Pleite stand. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft.
(...)
Sowohl die Cemag als auch die Vorgängerfirma Cemantas VGmbH erhielten ab 1995 Geld aus diversen Fördertöpfen, wie 2011 einer Kleine Anfrage der niedersächsischen SPD-Fraktion im Landtag ergab. Genaue Angaben über die Höhe der Förderungen veröffentlicht das Wirtschaftsministerium nicht. Ali Memari Fard begleitete Wulff in den Jahren 2006 bis 2009 fünf Mal auf Delegationen ins Ausland, den damaligen Wirtschaftsminister Walter Hirche sogar zehn Mal.
(....)
Handwerker warten noch immer ihr Geld

In seiner Rede bei dem Gala-Dinner erläuterte Wulff auch, wie wichtig Beziehungen seien: „Sie können damit rechnen, dass wir noch häufiger eingeladen werden von Ali Memari Fard, weil er weiß, dass gerade in der Krise auf Netzwerke, auf Verbindungen, auf Gespräche gesetzt wird“, sagte der heutige Bundespräsident nach NDR-Angaben.

Pikant dabei ist, dass drei Wochen später, am 17. Juli 2009, die Unternehmensgruppe pleite war und Insolvenz anmelden musste. Die Rechnungen für das Hotel, das Wulff angepriesen hatte („Es gibt hier tolle Zimmer, tolles Essen, tollen Wein, eine Zigarrenlounge“), wurden nicht mehr bezahlt. Handwerkerbetriebe und andere Mittelständler warten noch auf das Geld. Inzwischen ermittelt nach Informationen von FOCUS Online die Staatsanwaltschaft Hannover wegen Betrugs und Insolvenzverschleppung gegen Ali Memari Fard.

http://www.focus.de/politik/deutschland/wulff-unter-druck/ermittlungen-gegen-baumanager-wulff-und-sein-vorzeige-unternehmer_aid_701173.html
ach, hat ja wieder keiner was gewusst, oder ???

wenn ich u.a. weiss wie diese geschäftemacher zu abermillionen fördergeldern kommen, wie sie solide und bis dahin gesunde klein- und mittelbetriebe ruinieren und oft genug letztendlich eine wüste an arbeitslosen und ruinierten existenzen hinterlassen, und weiss, dass die WEISUNGSGEBUNDE STA noch immer wegen betrug und insolvenzverschleppung ermittelt und dann solche postings zu dem thema lese:

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t551p180-zur-notwendigkeit-des-klageerzwingungs-verfahrens-gegen-claudia-dingens-und-der-publikation-des-schriftlichen-freispruchsurteils-von-jkachelmann#58177

und vom wirtschaftsinsider?? das lese:

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t551p180-zur-notwendigkeit-des-klageerzwingungs-verfahrens-gegen-claudia-dingens-und-der-publikation-des-schriftlichen-freispruchsurteils-von-jkachelmann#58190

dann frage ich mich ob sich solche wesen eine vorstellung davon machen können wie es für diese handwerksbetriebe, ihren familien und ihre angestellen ist, wenn sie "ewig" hoffen und bangen für ihre geleisteten arbeiten doch noch irgendwann wenigstens nen teilbetrag bezahlt zu bekommen.....wie sie sich fühlen, wenn banken ihre kredite fällig stellen, weil sie ihre auf diese vorleistung aufgenommenen kredite nicht bezahlen können.....wie sie sich fühlen, wenn solche wie geerkens dann billigst ihre häuser und firmengelände ersteigern, weil sie ihre rechnungen NUR auf grund solcher machenschaften nicht mehr bezahlen können...etc.etc.etc.

ach, sorry, ganz vergessen, ich bin ja blöd, denn es ist ja alles so korrekt und toll und wunderbar inkl. herrn wulff....

ich weiss im moment auch nicht wieviel beifall ich für diese wunderbare ignoranz und kurzsichtigkeit geben soll.....aber du wirst das hoffentlich für mich übernehmen.....alle leidtragenden an diesen machenschaften werden dir dankbar sein und der rest der klein- und mittelbetriebe plus alles was dazugehört wird hoffen, dass sie auch bald ruiniert sind....

na dann haben ja alle wieder was in der bildzeitung über arme opfer zu lesen, die sich das leben nehmen weil sie nicht mehr aus und ein wissen und die therapeuten sind auf staatskosten auch beschäftigt....zur not kann diese minderbemittelte unterschicht dann ja ihre kinder als sexsklaven an die oberschicht verkaufen.....schliesslich ist es wichtig und supergut, dass alle freigesprochen werden, denen kindesmissbrauch vorgeworfen wird, wen interessiert es schon, wie sie zu borderline gekommen sind, wenn sie auf grund dieser störung solche geschichten aus ihrer kindheit immer nur erfinden.....

falls ein richter mitsamt seinen honorigen nachbarn deswegen in u-haft kommt weil man zur anklage evtl. auch noch kinderpornos auf seinem pc sichert, findet sich bestimmt ein arzt unter dessen händen die anklägerin leider an nem behandlungsfehler stirbt....so ein pech aber auch in linz....

es gibt nicht nur die wunderbare welt von amelie sondern wohl auch die wunderbare welt von freizeiten, wulffs und wolffs.....wie interessant..... Rolling Eyes Rolling Eyes Rolling Eyes

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Die wundersame Welt von Nazi-Nina

Beitrag  Gast am Mi 11 Jan 2012, 19:11

Nazi-Nina schreibt:



ich erinnere mich nicht mehr an den genauen wortlaut von wiesenthal, aber er sagte sowas wie: so sehr ich mir wünsche, dass die gesamte braune geschichte wirklich ans licht kommt, sosehr befürchte ich, dass sie erst ans licht kommt, wenn sie sich wieder sicher fühlen....

wenn du magst, lies den artikel genau....."unwissenheit" ist auch darin ein grosses thema, das ja nun wieder sehr bezeichnend und sehr aktuell ist....immer aktueller wird, bei den ach so gütigen, armen politikern, die ja die arbeitsplätze schaffen und dafür korrupt sein müssen ???.....hitler hat ja auch so viele arbeitsplätze schaffen müssen, weil die medien aus unerklärlichen gründen immer wieder die arbeit ausrotten, oder was ???

würde ich an gott glauben würde ich wirklich für nen hirnregen beten.....

…………hast du gelesen wie nahe wer wem stand und woher das geld stammte mit dem himmler finanziert wurde ???.....gibt es da evtl. paralellen zu mascheyers reichtum, der finanzierung wulffs und den kleinanlegern denen nichts geblieben ist ???.....

weisst du, ich denke, dass der grösste fehler an dieser nazivergangenheit ist, dass sich so viele jedesmal empfindlich betroffen abwenden statt die augen aufmachen, das "WIE war es damals wirklich" studieren und wenigstens DIESMAL achtsam sind, wenn ÄHNLICHE hintergrundaktivitäten mal frühzeitig ans licht kommen....

In ihrer Welt wimmelt es von Nazis, sie sind überall - auch in diesem Forum, diese ekelige braune Brut in Springerstiefeln. Sado-Maso-Phantasien vielleicht sogar? Lass Dich mal untersuchen - das meine ich ernst!


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Nina

Beitrag  Gast am Mi 11 Jan 2012, 19:54

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t508p900-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-29#58267
dass "diese leute" in der regel alle sehr genau wissen was sie tun und warum sie etwas tun.....auch genau wissen, warum sie so tun als ob sie nichts wüssten/gewusst hätten/nichts genaues wüssten etc.etc....

Hmhmhmhmhm......In gewisser Weise mag ich dir zustimmen, halte aber das Beispiel für nicht ganz so geeignet....und ich gebe zu, es erinnert mich an meine Lieblings"feinde", die Alt-68er, die zwar gegen alles waren, was angeblich mit dem NS-Regime zu tun hatten, aber leider weder aufklärten, noch selber anders agierten als sie den Alten vorwarfen......Geschichte darf man nicht nur aus heutiger Sicht betrachten - eigentlich muß man die genau umgekehrt ( also vom damaligen Standpunkt aus) anschauen wenn man die Vorgänge verstehen will......OHNE sie damit zu entschuldigen......
und es daher eben keine pleiten, pech und pannen sind, wenn ein politiker seine erklärung zu seinem kredit mehrmals abändern muss, bis sie in den medien so verkauft wird, dass sie nen halbwegs korrekten juristischen anschein erweckt ....wie gut für solche typen, wenn dieser SCHEIN, dann als wahrheit oder wissen rezensiert und verkauft werden möchte....
Ich habe den Eindruck, bei diesem Absatz, dass DU alles, was bisher über die MEDIEN ( und da besonders von BILD) veröffentlicht wurde, als bare Münze siehst - völlig unkritisch, was die "Berichterstattung" angeht.......der "Aufruf zum echauffieren" scheint angekommen zu sein........
Man wartet nicht mehr ab, inwieweit sich die Gerüchte, die gestreut wurden bestätigen oder eben nicht, sondern hat sein Urteil gefällt......obwohl man sich wahrscheinlich für sich selber solche Vorgehensweisen verbitten würde.....?

Zwischendurch mal zur Erinnerung: Ich halte Wulff NICHT für einen Heiligen aber auch nicht für ein Monster...!
dass grossteils nur die politiker mit ihren lobbyistentum, den dazupassenden gesetzesmachereien und ihren machenschaften immer wieder völlig ungesunde wirtschaftsstrukturen schaffen, die abermillionen arbeitsplätze vernichten und letztendlich immer wieder zu inflation, schuldenkrisen und ungeheurer arbeitslosigkeit, massenhaften sozialabstiegen etc. führen,.............bleibt somit wieder unter der schirmherrschaft von pleiten, pech, pannen und unwissenheit.....
Nun war das schon immer so, nur die "Feinheiten" ändern sich und sollte man sich da nicht eher fragen, wieso man selber das immer mitgemacht hat?! Von Zeit zu Zeit und von Skandal zu Skandal gibt es mal Aufregung und Hysterie ...und dann geht alles so weiter wie bisher.....
hast du gelesen wie nahe wer wem stand und woher das geld stammte mit dem himmler finanziert wurde ???.....gibt es da evtl. paralellen zu mascheyers reichtum, der finanzierung wulffs und den kleinanlegern denen nichts geblieben ist ???......
Nina, wir haben das Jahr 2012 ! der 2.WK ist seit 67 Jahren vorbei !
Findest DU es nicht eher merkwürdig, dass erst in diesen Tagen zu lesen, was eigentlich schon seit Jahrzehnten bekannt ist?

Dass Macht und Geld immer zueinanderfinden will, war schon immer und IST einfach so! Und es finden sich immer wieder ausreichend Menschen, die sich nur über Macht und Reichtum definieren können und wollen......Das ist keine Erfindung von Wulff......
man kann die leute per gesetz oder per gewalt um ihr geld bringen oder ??....hauptsache letztendlich haben es die "richtigen", auch wenn sie nicht erklären möchten oder nicht genau wissen möchten woher sie es haben, aber dafür gibt es ja geschultes personal, das die erklärung für gläubige übernimmt.....
puh......man kann die Leute auch um ihr Geld bringen wenn man mit ihrer Gier nach Geld spielt.. Wink ....und wenn DU Maschmeyer meinst, war es der gute Alt-Bundeskanzler Schröder - ja, auch aus Niedersachsen, der die entsprechenden Gesetze geändert hat....aber irgendwie waren wohl alle damit einverstanden - egal welcher Partei.....
und diekmann, diese unperson soll es ja nicht wagen dazu noch was anderes zu sagen als das schulmeisterliche personal, denn "wir" wollen von diekmann in der weise weiter belogen werden, dass wir uns nur künstlich aufregen brauchen, wenn überhaupt....
?
Du glaubst doch nicht etwa wirklich, dass ein Kai Diekmann aufklären will, oder?
Er IST Teil dieses Systems und fühlt sich sogar wie der König in diesem Spiel.......weil er bestimmen will, WER SEINE Interessen am besten durchsetzen kann!

Nina, sorry, aber ICH habe KEINE Aufklärung in Sachen Wulff bei BILD gefunden - außer , dass der Kredit, den Herr Wulff bezahlt - von einem seiner Freunde ist!
Ob er diesem Freund deshalb Vorteile gewährte - das wäre meine Frage dazu - konnte ich nicht lesen bisher...weder bei BILD noch woanders!
Und die Unterhaltung des BP mit der Mailbox........ist Geschmackssache - ich rede grundsätzlich nicht mit Maschinen Rolling Eyes - .......oder sollte man sich fragen, was Einem passieren kann, wenn man sich ( nicht mal öffentlich) verbal gegen die BILD und ihre Methoden wehrt?
Zumindest ist mir nur soviel dazu bekannt, dass es aus meiner Sicht genau so "war", wie Wulff sagte....aber das ist sicher auch Geschmackssache....? Und schön ist doch auch, dass Diekmann mal öffentlich vorgeführt hat, was einem passieren kann, wenn man nicht macht, was BILD will....oder?

Vielleicht möchte Herr Diekmann auch nur bei seinem Ausflug in den investigativen Journalismus mal schauen, wie weit er gehen kann? Wo sind die Grenzen? Kann BILD jeden vernichten oder gibt es irgendwo "Gegenwehr"? Gibt es überhaupt bedeutende Menschen, die sich trauen, dass Vorgehen von Diekmann zu kritisieren oder verhalten sie sich als ob er die Schlange "Ka" wäre?
Könnten die "Ergebnisse" nicht gut aufzeigen, wie weit die Macht der BILD gehen kann für die Zukunft ?

aber sollte da mit wulff wirklich was gravierendes nicht stimmen, wäre es unsere pflicht uns aufzuregen, schliesslich ist er unser BP, vertritt uns alle in seinem "heiligen" geist und mit unserem geld vor der welt....also herr diekmann, halten sie bitte in sachen wulff die klappe....
Na ja, wenn DIR "aufregen" hilft und damit die Zustände geändert werden...na denn man los..... Wink

Und, Nina, NIEMAND verlangt von Diekmann, dass er die Klappe hält!

Aber vielleicht darf man von einem Herausgeber der größten dt. Zeitung erwarten , dass er sorgfältig arbeitet - das verlangst DU ja von anderen auch - wenn er angeblich zum Wohle des Volkes die "tauben Nüsse in der Politik" aussortieren will!

So, sieht es eher aus als ob der Raubmörder schreit : "Haltet den Kartoffeldieb!"

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Gerichtsprotokolle

Beitrag  patagon am Mi 11 Jan 2012, 22:14

Danke Demo für deine Beiträge zu diesem Thema.

Nachdem die meisten Nazi Richter jetzt nicht mehr leben oder auf jeden Fall kaum noch zur Verantwortung gezogen werden können, ist es höchste Zeit, dieses Thema endlich zu bearbeiten, gesetzlich die Verantwortung der Richter einzufordern.
Natürlich isdt es schöner, wenn Richter sich aus freien Stücken zum GG bekennen. Aber dass das eben nicht alle tun, siehe Kachelmann Prozess u. a.

Ich denke, dass man damit bei Frau Leuthäuser Schn. offene Türen einschlägt.

Also sollten wir versuchen solches lautstark zu fordern, auch wenn der Vorschlag nicht unbedingt von links kommt.

Die Linke dürfte damit eher Probleme haben, dank DDR Diktatur, aber seis drum.
Oder soll man aus Rücksicht auf irgendjemand noch mal 60 Jahre abwarten?



patagon

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Steffi

Beitrag  Gast am Mi 11 Jan 2012, 23:01

dein posting:

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t508p900-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-29#58316
Steffi: Geschichte darf man nicht nur aus heutiger Sicht betrachten - eigentlich muß man die genau umgekehrt ( also vom damaligen Standpunkt aus) anschauen wenn man die Vorgänge verstehen will..
ja steffi, mir ist das klar....und wenn du das auch gemacht hast dann hast DU die geschichte inkl. politik, wirtschaft, geldbewertung, arbeitsplatzsituationen, medien etc .etc. der einzelnen länder in europa (evtl. auch andere) vom standpunkt der 20er jahre aus genau betrachtet und somit wirklich verstanden warum es später zum holocoust kam, oder ???
Steffi: Ich habe den Eindruck, bei diesem Absatz, dass DU alles, was bisher über die MEDIEN ( und da besonders von BILD) veröffentlicht wurde, als bare Münze siehst - völlig unkritisch, was die "Berichterstattung" angeht.......der "Aufruf zum echauffieren" scheint angekommen zu sein........
Man wartet nicht mehr ab, inwieweit sich die Gerüchte, die gestreut wurden bestätigen oder eben nicht, sondern hat sein Urteil gefällt......
ICH brauch keine zeitung um enorm viel darüber zu wissen was und wie bei solchen modalitäten wie mit fard, maschmeyer etc.etc. im hintergrund läuft.....nur solange es nicht in der zeitung steht, wäre es bei den meisten höchstens "meine verschwörungstheorie"....

es ist gut ruhig zu bleiben und abzuwarten...solche situationen beruhigen sich in der regel durch die zeit der immunität, durch verschleppung bei STAen, neue geschichten, neue gesichter und "kritische" abwarter....
Steffi: Nun war das schon immer so, nur die "Feinheiten" ändern sich und sollte man sich da nicht eher fragen, wieso man selber das immer mitgemacht hat?! Von Zeit zu Zeit und von Skandal zu Skandal gibt es mal Aufregung und Hysterie ...und dann geht alles so weiter wie bisher.....
ja, auf die "kritischen" abwarter ist immer verlass, dass es so weitergehen kann - bis es irgendwann nicht mehr weitergeht, wie die geschichte und die situation in sehr vielen ländern der erde täglich beweist.....
aber das ist ja gaaaanz woanders und völlig anders als bei "uns"......wunderbar....
Steffi: Gibt es überhaupt bedeutende Menschen, die sich trauen, dass Vorgehen von Diekmann zu kritisieren oder verhalten sie sich als ob er die Schlange "Ka" wäre?
Könnten die "Ergebnisse" nicht gut aufzeigen, wie weit die Macht der BILD gehen kann für die Zukunft ?
klar gibt es die und gab es die schon immer - aber das sind und waren immer nur dumme verschwörungstheoretiker......
JETZT sind wieder manche erstaunt aufgewacht und können sich nicht erklären wie die bild zu dieser macht gekommen ist, die sie grad demonstriert.....na so was aber auch, wie konnte das denn passieren bei so wenigen dummen verschwörungstheoretikern und den vielen kritischen menschen ???
Steffi: Na ja, wenn DIR "aufregen" hilft und damit die Zustände geändert werden...na denn man los.....

Und, Nina, NIEMAND verlangt von Diekmann, dass er die Klappe hält!
oh steffi, ich reg mich bestimmt nicht über wulff&co auf....diese konsorten wären ja dumm wenn sie bei dieser "kritischen" bevölkerung anders handeln würden....
was mich ab und an wirklich auf grund meines mitgefühls aufregt, ist, dass ich sehe wie menschen in ihr unglück rennen, weil sie wegen dem knopf im ohr den zug nicht hören, der sie später überrollt.....

meine bemerkung zu diekmann war ironie für DICH....ich hoffte du hättest sie verstanden.....
mir persönlich ist diekmann gleich egal wie wulff.....

ich lehne mich nun auch ganz nach demos rat, entspannt in meinem logenplatz zurück und betrachte die spiele, wünsche dir sehr, dass du und deine kinder nicht mal zu den verlierern dieser spiele gehören...



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@Gabriele Wolff, patagon, steffi & Co.: Erster Einstieg - der Revolutionsbegriff nach Rudi Dutschke

Beitrag  Demokritxyz am Mi 11 Jan 2012, 23:21

http://de.wikipedia.org/wiki/Rudi_Dutschke#Studentenbewegung
Rudi Dutschke zum Revolutionsbegriff

http://www.youtube.com/watch?v=8W-9EIWWXWY
Heute noch (oder erst besonders ['Männerfreund- schaften', Lobbyismus, Korruption, Währungskrise, Occupy, Wulff-Affäre]...?) aktuell ...?

Demokritxyz

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Kachelmann's Wettercomputer sind sehr sicher

Beitrag  Freizeit am Do 12 Jan 2012, 00:04

Auf einer Wetterstation musste die tägliche Niederschlagshöhe von Hand in den Computer eingegeben werden.

Irgendwann einmal vertippte sich dabei einer und gab statt 8,54 mm 8,54 m ein.

Die Programmierer haben aber für diesen Fall vorgesorgt, denn der Computer gab folgende Fehlermeldung aus:

"Baue ein Boot! Nimm von jeder Tierart zwei, ein männliches und ein weibliches..."
(und starte nicht in Schwetzingen)

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Freizeit......na, da hat Kachelmann

Beitrag  Gast am Do 12 Jan 2012, 00:10

offensichtlich gute Computerfreaks......vielleicht bekommen die auch Navi OHNE Schwetzingen

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Re: Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 29)

Beitrag  Gast am Do 12 Jan 2012, 00:20

Nina:
1. meine bemerkung zu diekmann war ironie für DICH....ich hoffte du hättest sie verstanden.....
2.mir persönlich ist diekmann gleich egal wie wulff.....
- 1. Habe ich schon als Ironie verstanden...allerdings wohl in die andere Richtung, sorry. Du siehst, Nina, für MICH mußt Du bitte Ironie On/OFF zuschreiben... Wink
2. Diese Einstellung teile ich voll und ganz! Blumen

ich lehne mich nun auch ganz nach demos rat, entspannt in meinem logenplatz zurück und betrachte die spiele, wünsche dir sehr, dass du und deine kinder nicht mal zu den verlierern dieser spiele gehören...
Nun gut, wahrscheinlich habe ich nur das "Hochparkett", sitze aber genau so entspannt da und betrachte das Schauspiel Wink ..

Nur deinen letzten Satz verstehe ich nicht, wieso sollte ich und unsere Kinder zu den Verlierern zählen oder eben nicht zählen?
Hat meine Meinung zu diesem Thema etwas damit zu tun oder wie könnte ich das beeinflussen?...Ich möchte auf keinen Fall bei denen mitmischen...sondern gehe so weit wie möglich meine eigenen Wege .....und denke nicht, dass ichj jemals Einfluß haben werde...wie die Herrschaften sich benehmen und was sie wie und mit wem tun....dazu bin ich nur ein Hauch im Universum... lol!

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Den Beteiligten in den Mund geschloben ...

Beitrag  Freizeit am Do 12 Jan 2012, 01:10

"Entschuldigung, ich bin wirklich unschuldig", beteuert JK

"Ja, ich weiss", antwortet der Richter Seidling, "das behaupten alle."

JK: "Sehen Sie, Herr Richter, wenn es alle sagen, muss es doch stimmen."


Anmerkung: Und, war er am Ende schuldig? - Wie von uns allen gesagt, eben nicht! Twisted Evil

Freizeit

Anzahl der Beiträge : 1330

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Steffi

Beitrag  Gast am Do 12 Jan 2012, 01:41

Steffi: Nur deinen letzten Satz verstehe ich nicht, wieso sollte ich und unsere Kinder zu den Verlierern zählen oder eben nicht zählen?
Hat meine Meinung zu diesem Thema etwas damit zu tun oder wie könnte ich das beeinflussen?...

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t508p920-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-29#58343
ja, ich finde deine meinung hat etwas damit zu tun, weil sie dazu beiträgt merkwürdige bis korrupte machenschaften zwischen politikern und wirtschaft zu tolerieren und sie zu verniedlichen bis sie von weisungsgebundenen STAen solange verschleppt und gesetze dahingehend abgeändert werden, dass sie als vergessen bzw. korrekt gelten....NUR weil du grad gegen diekmann ne durchaus berechtigte aversion hast, aber daher meiner meinung nach ZU sehr nur eine seite betrachtetst....

die machenschaften werden sich nicht aufhören, solange keiner wirklich lernt, dass er sie nicht machen darf sondern solange ausgetauscht wird, bis ein unkorrupter am platz sitzt.....dass wulff&Co inkl. nachfolger NIX daraus lernen, unterstützen meinungen wie deine zu wulff.....

dieses verhalten trägt wesentlich dazu bei, dass sich zwielichtige firmenstrukturen auf basis dieser machenschaften und fördergelder bilden und den markt mit hilfe anderer politischer machenschaften und medien erobern bis sie den markt und damit die situation "aller" arbeitnehmer beherrschen.....

die situation der arbeitnehmer ist wiederum die basis des staates......ist auch eine wesentliche basis auf der ausgabenseite für sozialleistungen- und krankenkosten etc. etc.....

wie ich lese, gibt es da ja zum glück diesbezüglich keinerlei probleme in der EU bzw. werden die grad massiv kleiner, oder ?..... zumindest, wenn man SEHR diszipliniert denkt und sich nur um wulffs buchsponsering kümmert und vehement abstreitet, dass solche aktivitäten grössere zusammenhänge in einem land haben können, weil ein stein, den man ins wasser wirft, ja auch keine kreise zieht, oder ?

also hoffe ich für dich, dass du deine kinder und enkelkinder derart gut abgesichert hast, dass sie solche geschichten nie erleben sondern nur lesen können:

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/apple-und-microsoft-zulieferer-foxconn-mitarbeiter-drohen-mit-massen-suizid-1.1255113

mein problem ist ja nur, dass ich alle menschen für gleichwertig halte und ich dann dummerweise mitgefühl mit solchen entwickle denen es aufgrund solcher machenschaften schlecht geht, statt mich dem konsumwahn und der korruption anzuschliessen und mich zu freuen, dass ich supergünstig irgendwas ergattert habe, das ich gar nicht wirklich brauche......

tja, aber wie die klugen hier richtig sagen: ich bin leider nur ein dummkopf, der nix versteht und den man daher natürlich nicht ernst nehmen kann.....macht aber nix....

Blumen lol! Blumen

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Re: Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 29)

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