Fall Kachelmann: Freiheit und die Befreiung aus der Elsen-Falle (Teil 2)

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Fall Kachelmann: Freiheit und die Befreiung aus der Elsen-Falle (Teil 2)

Beitrag  Oldoldman am Mi 09 Nov 2011, 23:32

das Eingangsposting lautete :

Das Eingangsposting von Andy Friend vom 13. Oktober 2011, 21:36 Uhr lautete u. a.:

Offener Brief an eine verrohende Medienwelt von Heike Bayer

Du peilst es wirklich nicht,UVONDO.Nicht DAS ist das eigentliche Dilemma. DU bist hier der INTRUDER, DU bist das Problem! Mach ein anderes Thema auf. Das sieht man schon auf dem oberen "Decke". Wer Dir folgen will, kann folgen. Die die sich hier für DAS STRANGTHEMA interessieren und DAZU posten und lesen wollen, wären erleichtert. Du könntest einen REST menschlichen Anstand und so "etwas" wie Größe zeigen ... - und rübergehen. Mach einen eigenen Thread auf, wenn Du (hierzu) nichts zu sagen hast.

Jetzt aber zu einer Frau mit Größe und Charakter!
Einfach nur KLASSE! Das ist ein First-class-woman!

[...]

Wegen seiner Überlänge gebe ich hier nur den ersten Absatz wieder und verweise im übrigen auf:

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t489-fall-kachelmann-freiheit-und-die-befreiung-aus-der-elsen-falle#47102



_____________
Anmerkung:


Den ersten Teil mit den Postings 1 - 963 (13.10.2011, 21:36 - 10.11.2011, 11:25) gibt es
HIER (Teil 1).
Den zweiten Teil mit den Postings 964 - 1967(10.11.2011, 11:32 - 27.11.2011, 21:15) gibt es
HIER an dieser Stelle (Teil 2).
Den dritten Teil mit den Postings 1968 - 2950 (27.11.2011, 21:25 - 05.12.2011, 13:19) gibt es
HIER (Teil 3).
Den vierten Teil mit den Postings 2951 - 3940 (05.12.2011, 13:22 - 11.12.2011, 20:05) gibt es
HIER (Teil 4).
Den fünften Teil mit den Postings 3941 - 4864 (11.12.2011, 20:08 - 16.12.2011, 16:35 ) gibt es
HIER (Teil 5).
Den sechsten Teil mit den Postings 4865 - 5831 (16.12.2011, 16:39 - 24.12.2011, 16:00 ) gibt es
HIER (Teil 6).
Den siebenten Teil mit den Postings 5832 - 6781 (24.12.2011, 16:07 - 02.01.2012, 09:48 ) gibt es
HIER (Teil 7).
Den achten Teil mit den Postings 6782 - 7861 (02.01.2012, 10:04 - 06.12.2012, 09:12) gibt es
HIER (Teil 8 ).
Den neunten Teil mit den Postings 7862 - 8832 (06.01.2012, 10:01 - 29.01.2012, 08:53) gibt es
HIER (Teil 9 ).
Den zehnten Teil mit den Postings 8833 - 9822 (29.01.2012, 08:57 - 11.02.2012, 20:03) gibt es
HIER (Teil 10 ).
Den elften Teil mit den Postings 9823 - 10803 (11.02.2012, 20:08 - 19.02.2012, 10:42) gibt es
HIER (Teil 11 ).
Den zwölften Teil mit den Postings 10804 - 11769 (19.02.2012, 11:45 - 27.02.2012, 14:52) gibt es
HIER (Teil 12 ).
Den dreizehnten Teil mit den Postings ab 11770 (ab 27.02.2012, 15:06 ) gibt es
HIER (Teil 13 ).


Die letzten Beiträge des ersten Teils finden sich ab hier:

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t489p960-fall-kachelmann-freiheit-und-die-befreiung-aus-der-elsen-falle

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Zuletzt von Oldoldman am Mo 27 Feb 2012, 03:30 bearbeitet; insgesamt 8-mal bearbeitet
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Demo

Beitrag  Gast_0009 am So 13 Nov 2011, 08:43

Du schreibst:

Was das jetzt konkret mit dem von Chomsky in die Diskussion gebrachten Korruptionswahrnehmungs- index (Corruption Perceptions Index, CPI) nach Prof. Johann Graf Lambsdorf zu tun hat, will uns Chomsky sicher sofort erläutern ...

Kommentar:

Wenn ich mich dann einmal intensiv mit Korruption beschäftigt habe, dann werde ich auch etwas dazu sagen:
Momentan arbeite ich immer noch über das "journalistische Feld" und lese gerade das Buch: "Diktatur des Publikums. Journalisten in Deutschland". Irgendwie hat es gute Ansätze, aber es will mir doch nicht so richtig gefallen.
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Och, Gabriele Wolff: Wieder sooo schwer zu verstehen ...?

Beitrag  Demokritxyz am So 13 Nov 2011, 09:01

Gabriele Wolff:

Wenn Du damit sagen willst, daß zwischen Korruptionswahrnehmung und einer gezielten konkreten Korruptionsprüfung Unterschiede bestehen, wäre Dein Posting eigentlich überflüssig.

Was also wolltest Du mit Deinem Posting zum Ausdruck bringen?

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t509p80-fall-kachelmann-freiheit-und-die-befreiung-aus-der-elsen-falle-teil-2#49292
Ist ganz einfach: Mein 'Korruptionswahrnehmungs- index' bestätigt "gezielte konkrete" (saubere) "Korruptionsprüfungen" ...!

Aber, da du Top-Level-Oberstaatsanwältin a. D. bist: Hab gerade Tagesschau gesehen. Die Bundesregierung quillt über in Erkenntnissen zum Nationalsozialistischen Untergrund (NSU):

http://de.wikipedia.org/wiki/Zwickauer_Zelle

Kannst du bitte mal die Wahrscheinlichkeit der vielen zusammentreffenden Zufälle ausrechnen für Richtigkeit dieser Alle-Fälle-der-letzten-elf-Jahre-auf-einen-Streich-Lösung:
Vgl. Demokritxyz Posting, 13.11.2011, S. 4/XXIX, 15:44 h @984: Nee, du machst deine Sonntagspresse und ich MEINE ...
Anm.: ‚Zwickauer Zelle’ und Wahrscheinlich- keitsrechnung

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t508p60-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-29#49268

08.11.2011, S. 48, 17:30 h @Gabriele Wolff: 'Doof' kommt selten allein ...?
Anm.: Tote gestehen jede Tat …?

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t489p940-fall-kachelmann-freiheit-und-die-befreiung-aus-der-elsen-falle#49021
Gibt es diese All-inclusive-Lösungen bei Staatsanwalt- schaften der Moderne öfter? Und Rechtsextremisten drehen nach zig Jahren (endlich) ein alles aufklärendes Bekenner-Video, das sie gerade in den Briefkasten werfen wollten, dann aber wegen 'ner Polizeikontrolle Selbstmord begehen? Oder was ...?

Weißte, ich denke bei solchen 'Zufällen' sofort an 'Konstruktionen unfähiger Ermittlungsbehörden' nach 'historischem Vorbild' - Adolf Nazi: "Seit 5 Uhr 45 wird jetzt zurückgeschossen."
Vgl. Demokritxyz Posting, 06.06.2010, S. 29/II, 10:26 h Alice @Demo: Das einzig Neue ...
Anm.: Reichstagsbrand & Beginn der 2. Weltkriegs (Überfall auf Sender Gleiwitz), geht nicht um schuldig oder unschuldig, sondern aufgrund welcher Beweise, Annahmen, Argumentationsketten etc. zum Ergebnis

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t172p680-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-3#10904

01.01.2011, S. 12/XIII, 20:01 h Die polizeiliche "Beweismittelwerkstatt"

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t321p220-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-13#26554

01.01.2011, S. 12/XIII, 21:06 h Link als Nachtrag zum Video von Jörg Bergstedt

http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B6rg_Bergstedt

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t321p220-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-13#26561
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Der/Die/das (erste) Ups zum Montag! Austria

Beitrag  Andy Friend am So 13 Nov 2011, 11:35

Es gibt Stories, die das Leben schreibt, die kann man nicht erfinden ...
Jungmediziner mit Expertise, der aber wohl das Gefühl dafür hat(te) zu wissen, was das Gericht hören wollte. Erinnert auch sonst an manch anderen "Experten" mit gefühlter massenhafter Expertise...
Hoffentlich liest das JK.... Manches muss man wirklich zweimal lesen: Kathrin Yen, nun Chefin der Heidelberger Gerichtsmedizin.


Vergewaltigung, die keine war

Kurier
Eine Kundin hatte behauptet, von dem 45 Jahre alten Mann vergewaltigt worden zu sein. Anwalt Franz Unterasinger erwirkte letztlich einen Freispruch. Denn ein aussagepsychologisches Gutachten sprach dem Opfer die Glaubwürdigkeit ab. ...

http://kurier.at/nachrichten/4314769.php

"Ein zweifelhaftes Gutachten des Grazer Ludwig Boltzmann-Institutes (LBI) für klinisch forensische Bildgebung hätte einen Grazer Taxifahrer um ein Haar für mehrere Jahre ins Gefängnis befördert. Eine Kundin hatte behauptet, von dem 45 Jahre alten Mann vergewaltigt worden zu sein. Anwalt Franz Unterasinger erwirkte letztlich einen Freispruch. Denn ein aussagepsychologisches Gutachten sprach dem Opfer die Glaubwürdigkeit ab."

[..]

Doch beim LBI ließ man einen Jungmediziner untersuchen, der noch nicht einmal die Facharztprüfung hatte. Dieser beurteilte, die Schleimhautverletzungen seien typisch, wie sie bei ungewolltem Sex entstehen. "Aus gerichtsmedizinischer Sicht ist ein einvernehmlicher Geschlechtsverkehr auszuschließen." Den Befund als "gesehen" abgezeichnet hat die damalige Leiterin des LBI, Kathrin Yen, nun Chefin der Heidelberger Gerichtsmedizin.

Verletzungsfrei

Ein drückender Beweis für die Schuld des Angeklagten also. Doch eine Untersuchung am LKH Graz ergab ein anderes Bild: Der Hals verletzungsfrei, die Schultern und beide Arme verletzungsfrei. . . Wie geht das bei so viel Gewalt eines 120-Kilo-Mannes?"
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@ Demokritxyz

Beitrag  Gast am So 13 Nov 2011, 11:47

Ob Du es glaubst oder nicht: die Ermittlungen stehen ganz am Anfang. Und ganz im Gegensatz zu Dir weiß ich nicht schon jetzt, wie es wirklich gelaufen ist.

Aber das lernst Du wohl im Leben nicht mehr, daß Aufklärung mit akribischer Detailprüfung zu tun hat (»Ameisentätigkeit«), deren Umfang durch kritische Arbeitshypothesen vorgegeben wird. Letzteres gab es in Mannheim nicht, da gab es nur die Überführungshypothese, und bis zum Schluß blieb dem Gericht (von der StA reden wir erst gar nicht) die Falschaussagehypothese fremd, die ihr von Köhnken ans Herz gelegt wurde. Nein, dann lieber Greuel mit ihrem autosuggestiven Unfug. Denn so intrigant und vernichtend, wie sich die NK darstellte, kann sie doch gar nicht sein...

Du kannst sicher sein, daß in diesem erschreckenden Fall einer unbehelligten 13-jährigen Verbrecherkarriere im Untergrund gar keine Hypothese undenkbar ist : der Verfassungsschutz in Thüringen darf sich warm anziehen, denn mit dem GBA hat er den mächtigsten Gegner überhaupt. Und da wird es auch Untersuchungsausschüsse geben, die sich bemühen werden, Licht ins leider bei Geheimdiensten & Co. typische Dunkel zu bringen.
Geheimdienste mit ihren schmutzigen Methoden sind das klassische Feindbild von Justizjuristen, daher ja auch die typische antagonistische Frontstellung zwischen Justiz- und Innenministerien.

Man kann nur hoffen, daß die hochkarätigen Ermittler, die jetzt am Zuge sind, die nichts gemein haben mit den Dilettanten des LKA Ba-Wü und seinem durch Brinkmann schon früh entlarvtem Phantom von Heilbronn, wirklich aufklären. Dazu gehört, von einer Kronzeugenregelung KEINEN Gebrauch zu machen.

Eine saubere Aufklärung geht vor. Einen Frauenbonus wegen Opferstatus durch üble Typen, wie üblich, darf es hier nicht geben. Diese Frau hat, nebenbei gesprochen, auch ihre beiden wechselnden Geliebten verraten, weil sie es vozog, überleben zu wollen. Und jetzt hofft sie auf einen Deal.

Wie erbärmlich, sich nicht seiner Verantwortung zu stellen.

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was ist mit HERRN STA grossmann ???

Beitrag  Gast am So 13 Nov 2011, 12:15

gabrielewolff: Diese Frau hat, nebenbei gesprochen, auch ihre beiden wechselnden Geliebten verraten, weil sie es vozog, überleben zu wollen. Und jetzt hofft sie auf einen Deal.

Wie erbärmlich, sich nicht seiner Verantwortung zu stellen.
wann werden sich denn die HERREN staatsanwälte grossmann und oltrogge ihrer verantwortung stellen, dass sie, statt ihrem gesetzlichen auftrag gefolgt sind, auch ENTlastende beweise suchen zu müssen, einfach nicht vorhandene beweise klar erlogen haben ???...
wann wird sich der HERR u-richter, der kachelmann nachweislich ungesetzlich 4 monate einsperrte seiner verantwortung stellen ???
wann wird sich HERR ra franz, der von seiner mandantin als opfer und von kachelmann als täter und von einem freispruch dritter klasse sprach seiner verantwortung stellen ????

ziemlich erbärmlich, dass sie es bisher noch nicht taten, oder ???......

warum haben sich die beiden "MÄNNERfreunde" dieser frau nicht schon früher ihrer verantwortung gestellt, bevor die ach so armen ??? zu tode gekommen sind.... ??


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Mit was man sich auseinandersetzen muß und mit was nicht

Beitrag  Gast am So 13 Nov 2011, 12:53

Nina, Du schwimmst wie immer vage umher. Klar ist allein, daß Du mich irgendwie kritisieren möchtest, nachdem ich Deinen nicht nachtaktiven Mentor Demo angegriffen habe – wow, ist das aufwendig, wenn man sich im Internet bewegt. Mit welch irrationalen Widerständen man zu tun hat... Maschera hat Deinen Typus gut beschrieben. Erinnerst Du Dich, wie und mit welchem Ziel Du einstmalst Kontakt zu mir aufgenommen hast?

Liebe Nina, ich würde Dich ja gerne durch eine inhaltliche Auseinandersetzung aufwerten, wenn ich denn einen konkreten Inhalt aus Deinen Postings herauskristallisieren könnte. Bitte gib’ Dir à la longue etwas mehr Mühe, damit Du für mich und andere als ernstzunehmende Diskutantin wahrnehmbar wirst.
Ich wende mich lieber harten Fakten zu.

Andy Friend:

Doch beim LBI ließ man einen Jungmediziner untersuchen, der noch nicht einmal die Facharztprüfung hatte. Dieser beurteilte, die Schleimhautverletzungen seien typisch, wie sie bei ungewolltem Sex entstehen. "Aus gerichtsmedizinischer Sicht ist ein einvernehmlicher Geschlechtsverkehr auszuschließen." Den Befund als "gesehen" abgezeichnet hat die damalige Leiterin des LBI, Kathrin Yen, nun Chefin der Heidelberger Gerichtsmedizin.

http://kurier.at/nachrichten/4314769.php
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t509p100-fall-kachelmann-freiheit-und-die-befreiung-aus-der-elsen-falle-teil-2#49298

Da kann man nur hoffen, daß sie ihre damalige blinde Abzeichnung bereut und spätestens in Heidelberg wissenschaftlich zur Sache geht. Medizinisch unbeleckte Kriminologe wissen bereits, daß es nur bei einer verschwindend geringen Minderheit der Vergewaltigungen zu Vaginal-Verletzungen kommt. Und daß Schleimhautverletzungen lediglich für eine unzureichende Lubrifikation sprechen, die bei gewollten wie auch bei ungewolltem Sex auftreten kann, und demnach keine Beweiskraft hat, weiß man ebenfalls ohne medizinische Ausbildung.

Hoffentlich lernt Frau Yen aus diesem Desaster. Ansonsten sehe ich die nächste Generation von richterbuckelnden Schlechtachtern heranwachsen, die sich fragen, was der Richter wohl hören will.
Wie man, und dann auch noch naturwissenschaftliche!, Wissenschaft derartig verraten und wissenschaftliches Denken derart verbiegen kann, wird mir ewig rätselhaft bleiben. Gegenüber den ›weichen‹ geisteswissenschaftlichen Fächern wird von diesen Damen und Herren doch immer der Anspruch entgegengehalten, man sei allein überprüfbaren naturwissenschaftlichen Regeln verpflichtet...

Wie wir alle wissen: das ist Quatsch. Mir hat einmal ein Arzt gesagt, daß Diagnostik Kunst sei, ähnlich wie die Interpretation eines Gedichts. Wer da mit bloßem Datenmaterial herangehe, habe schon verloren. Er hatte, meine ich, recht. Aber bei Gerichtsmedizinern wäre ich schon froh, wenn sie wenigstens die Daten zur Grundlage ihrer ›Expertisen‹ nehmen und Phantastereien in ihrem Fazit unterlassen würden.

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Etwas unverschämt von GW

Beitrag  984 am So 13 Nov 2011, 13:15

"Maschera hat Deinen Typus gut beschrieben. Erinnerst Du Dich, wie und mit welchem Ziel Du einstmalst Kontakt zu mir aufgenommen hast?

Liebe Nina, ich würde Dich ja gerne durch eine inhaltliche Auseinandersetzung aufwerten, wenn ich denn einen konkreten Inhalt aus Deinen Postings herauskristallisieren könnte. "

Dieser ton ist beschämend für das forum. nina hat schon ne menge harte facts gebracht, die für mich sehr lehrreich waren. bitte sei nicht so hochnäsig. danke. ich sage das, obwohl ich nicht dauernd mit nina übereinstimme. darauf kommt es doch auch gar nicht an.
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witzig

Beitrag  984 am So 13 Nov 2011, 13:25

GW an Demo:

"Aber das lernst Du wohl im Leben nicht mehr, daß Aufklärung mit akribischer Detailprüfung zu tun hat (»Ameisentätigkeit«), deren Umfang durch kritische Arbeitshypothesen vorgegeben wird."

wo hast du denn je mit akribie und aktenkenntnis analysiert? in den letzten monaten ja wohl nicht.
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Steißvorlage I - Das Kartenspiel ...

Beitrag  Andy Friend am So 13 Nov 2011, 20:32

"Herz, Karo, Pik und Treff, VIER Farben in der Hand:
vier Jahreszeiten färben Wald, Wiese, Feld und Land.
ZWEIUNDFüNFZIG Karten hab' ich in meinem Spiel;
nun zähl im Jahr die Wochen, es sind genausoviel.
Und zählen wir die Punkte, so sind es ohne Frage
DREIHUNDERTFüNFUNDSECHZIG, soviel ein Jahr hat Tage."
"Moment", sagt ich, nachdem ich Papier und Blei genommen,
"ich kann nur auf dreihundert und vierundsechzig kommen".
"Ja", meinte da der Fremde mit einem stillen Lachen.
"Sie dürfen nie die Rechnung ohne den JOKER machen!"

http://www.magistrix.de/lyrics/Bruce%20Low/Das-Kartenspiel-132074.html

.... besonders nicht ohne den mit der langen Flöte.

http://www.youtube.com/watch?v=BaympGHNs0s




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@Gabriele Wolff: Nina kann doch Porschen, nur DU nicht, oder ...?

Beitrag  Demokritxyz am So 13 Nov 2011, 21:22

Gabriele Wolff:

Nina, ..., nachdem ich Deinen nicht nachtaktiven Mentor Demo angegriffen habe ...

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t509p100-fall-kachelmann-freiheit-und-die-befreiung-aus-der-elsen-falle-teil-2#49305
http://de.wikipedia.org/wiki/Mentor_%28Mythologie%29

Bist du ernsthaft der Auffassung, dass Nina ein nachtaktiver Demo noch weiterbringen könnte? Oder ist das mehr die Domäne der Klientel mit Glockenläuten bei Richard-Wagner- und Udo-Jürgens-Mucke ...?
Vgl. Demokritxyz Posting, 17.10.2011, S. 7, 21:04 h Ach, uvondo: Kennst du keine Klassenprimabella in Deutsch ...?
Anm.: ‚Brüllhilde’ in Der Ring der SchwÄtzinger

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t489p120-fall-kachelmann-freiheit-und-die-befreiung-aus-der-elsen-falle#47405
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Ach Gabriele Wolff: Wo schreibe ich, dass ICH WEISS, was gelaufen ist ...?

Beitrag  Demokritxyz am So 13 Nov 2011, 22:37

Gabriele Wolff:

Ob Du es glaubst oder nicht: die Ermittlungen stehen ganz am Anfang. Und ganz im Gegensatz zu Dir weiß ich nicht schon jetzt, wie es wirklich gelaufen ist.

Aber das lernst Du wohl im Leben nicht mehr, daß Aufklärung mit akribischer Detailprüfung zu tun hat (»Ameisentätigkeit«), deren Umfang durch kritische Arbeitshypothesen vorgegeben wird.
...
Du kannst sicher sein, daß in diesem erschreckenden Fall einer unbehelligten 13-jährigen Verbrecherkarriere im Untergrund gar keine Hypothese undenkbar ist: der Verfassungsschutz in Thüringen darf sich warm anziehen, denn mit dem G[eneral]B[undes]A[nwaltschaft] hat er den mächtigsten Gegner überhaupt. Und da wird es auch Untersuchungsausschüsse geben, die sich bemühen werden, Licht ins leider bei Geheimdiensten & Co. typische Dunkel zu bringen.

Geheimdienste mit ihren schmutzigen Methoden sind das klassische Feindbild von Justizjuristen, daher ja auch die typische antagonistische Frontstellung zwischen Justiz- und Innenministerien.

Man kann nur hoffen, daß die hochkarätigen Ermittler, die jetzt am Zuge sind, die nichts gemein haben mit den Dilettanten des LKA Ba-Wü und seinem durch Brinkmann schon früh entlarvtem Phantom von Heilbronn, wirklich aufklären. Dazu gehört, von einer Kronzeugenregelung KEINEN Gebrauch zu machen.

Eine saubere Aufklärung geht vor. Einen Frauenbonus wegen Opferstatus durch üble Typen, wie üblich, darf es hier nicht geben. Diese Frau hat, nebenbei gesprochen, auch ihre beiden wechselnden Geliebten verraten, weil sie es vozog, überleben zu wollen. Und jetzt hofft sie auf einen Deal.

Wie erbärmlich, sich nicht seiner Verantwortung zu stellen.

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t509p100-fall-kachelmann-freiheit-und-die-befreiung-aus-der-elsen-falle-teil-2#49300
Ja, weißt du, ich weiß nicht, was da gelaufen ist, aber ich kann mir aus einer Vielzahl von Mosaikbau- steinen ein hypothetisches Bild für einen sinnvollen Ermittlungsansatz machen, ganz unabhängig vom schauspieldemokratischen Gequake.

So mal als 'Mein-Urin-Prophet' spontan aus dem hohlen Bauch: Diese drei nach Verfassungsschutz- bewertung relativ harmlosen "Rechtsradikalen" waren vor vielen Jahren dem Verfassungsschutz aufgefallen und zu V-Leuten umgepolt und mit neuer Identität ausgestattet worden. Dann haben die aber - wie in Geheimdiensten durchaus gelegentliche Praxis - bipolar gearbeitet.

Das hat nach (knapp) dreizehn Jahren endlich auch der Verfassungsschutz geschnallt, aber die drei wussten schon zu viel.

Nun herrscht unter den High-Level-Vasallen unter dem Regenschirm des grünen Lichts für ALLES der Top-Level-Position der Macht die Vorstellung: wir sind die Größten und können/dürfen ALLES. Leider gibt es immer noch unaufgeklärte Fälle, wo von uns Lösungen erwartet werden.

Jetzt machen wir ein Gesamtpaket: Es gibt einige unaufgeklärte Morde aus dem Bereich der mafiösen Schutzgelderpressungen (Russenmafia etc.). Der Hintergrund und die Nichtaufklärung schadet unserem Image. Wir brauchen etwas narzisstischen Klarlack.

Also geht der Auftrag an die 'geheimdienstliche Beweismittelwerkstatt', Bekenner-DVD & Co. herzustellen. Dann legen wir die bipolaren V-Leute um, zünden ihr Wohnmobil und ihre Butze an und schmeißen unsere 'Beweismittel' in die Feuer. Dann verbrennen die meisten Spuren für eine detailliert (DNA-)Analyse, oder mit medialem Feedback und Gequarke schauspieldemokratischer Politiker wird's der Deutsche Michel (Wähler) glauben und die Schauspieldemokraten haben ein neues Feindbild, um problemlos ihren Polizei- und Verfassungsschutzstaat weiter ausbauen zu können. Schließlich gibt's 'nen großen Unterschied zwischen 'Verfassung' und Grundgesetz, oder ...?

Problem ist nun die Frau. Die wird sicher schnell geschnallt haben, dass auch sie auf der Abschussliste des Verfassungsschutz' steht. Um ihr Leben zu retten, hat sie sich mit einem Anwalt bei der Polizei gestellt.

Besser wäre gewesen, vorher ihr komplettes Wissen an die Medien zu verbreiten. Aber zu diesem Komplex gab's ja nur Bekenner-DVD von Morden und Täter/Ermittlerwissen von vor mehr als fünf Jahren, oder ...?
Vgl. Demokritxyz Posting, 13.11.2011, S. 6, 21:01 h Och, Gabriele Wolff: Wieder sooo schwer zu verstehen ...?
Anm.: ‚Verfassungsschutz’ in Variationen: Vom Ulrich-Schmücker-Mord zu ‚Zwickauer Zellen’

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t509p100-fall-kachelmann-freiheit-und-die-befreiung-aus-der-elsen-falle-teil-2#49295

13.11.2011, S. 4/XXIX, 15:44 h @984: Nee, du machst deine Sonntagspresse und ich MEINE ...
Anm.: ‚Zwickauer Zelle’ und Wahrscheinlichkeitsrechnung

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t508p60-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-29#49268

13.11.2011, S. 4/XXIX, 17:12 h Sorry: Ersatzlinks zur Doku über den Ulrich-Schmücker-Mord ...

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t508p60-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-29#49275
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"Gefühlte" Kriminalität

Beitrag  Andy Friend am So 13 Nov 2011, 22:48

http://www.lr-online.de/politik/Tagesthemen-Statistik-widerlegt-Vorurteile-bei-Kriminalitaet;art1065,3350999

Statistik widerlegt Vorurteile bei Kriminalität
Berlin Mit einer Erfolgsmeldung konnte der neue Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) am Freitag sein erstes Amtsjahr beginnen. Die Zahl der angezeigten Straftaten lag mit 5,93 Millionen im Jahr 2010 erstmals unter der Sechs-Millionen-Grenze, und die Aufklärungsquote war mit 56 Prozent so hoch wie seit 1993 nicht. Trotzdem hielt sich Friedrich mit Jubel zurück.[...]
Ein Langzeitvergleich zwischen 1993 und 2010 allerdings erlaubt durchaus Rückschlüsse – und widerlegt manche gängigen Vorurteile.

Aussage: Deutschland wird immer krimineller und die Behörden tun nichts. Falsch. Nimmt man als Maßstab die Häufigkeit erfasster Straftaten auf jeweils 100 000 Einwohner, so ergibt sich ein Rückgang von 8337 im Jahr 1993 auf 7253 Fälle im Jahr 2010.

Und die Aufklärungsquote stieg im gleichen Zeitraum kontinuierlich von damals 43,8 Prozent auf die heutigen 56,0 Prozent. Mord und Totschlag (3216 Fälle) werden heutzutage zu 95,4 Prozent aufgeklärt, Vergewaltigung, Körperverletzung, Freiheitsberaubung und Rauschgiftdelikte liegen alle zwischen 81,7 und 94,7 Prozent Aufklärung. Einbrecher werden hingegen nur zu 15,9 Prozent erwischt.


"Aufklärungsquote" ?!?!? Glaube keinem Begriff, dne Du nicht selbst gefälscht hast!
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"Weißer" Ring? Hier

Beitrag  Andy Friend am So 13 Nov 2011, 23:10

besteht offensichtlich noch Nachbesserungsbedarf...;-)
und -möglichkeit.
http://wikimannia.org/Weisser_Ring

Bei Schwarzer Alice ist das Zweite nicht gegegeben.

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Wenn die Phantasie durchgeht

Beitrag  Gast am So 13 Nov 2011, 23:17

Demokritxyz:

Also geht der Auftrag an die 'geheimdienstliche Beweismittelwerkstatt', Bekenner-DVD & Co. herzustellen. Dann legen wir die bipolaren V-Leute um, zünden ihr Wohnmobil und ihre Butze an und schmeißen unsere 'Beweismittel' in die Feuer. Dann verbrennen die meisten Spuren für eine detailliert (DNA-)Analyse, oder mit medialem Feedback und Gequarke schauspieldemokratischer Politiker wird's der Deutsche Michel (Wähler) glauben und die Schauspieldemokraten haben ein neues Feindbild, um problemlos ihren Polizei- und Verfassungsschutzstaat weiter ausbauen zu können.
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t509p100-fall-kachelmann-freiheit-und-die-befreiung-aus-der-elsen-falle-teil-2

Deine Ausführungen kann ich nur als Bewerbungsschreiben für scriptproducers & Co. verstehen – aber auch die würden das Exposé wegen Plagiatsverdacht (Schmücker-Fall) dankend ablehnen.

Vielleicht berücksichtigst Du einmal die Fakten:

Am Ende hielten sie sich wohl an eine Abmachung - so rekonstruieren die Ermittler jetzt die Geschehnisse. Für den Notfall hätten sie vereinbart: Wenn wir auffliegen, töten wir uns selbst. Maskiert mit Kapuze und Tuch über Mund und Nase hatten Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt eine Bank am Eisenacher Nordplatz überfallen. Sie flohen auf Fahrrädern vom Tatort, die sie dann - einen Kilometer weit entfernt - in ihr weißes Wohnmobil mit dem Kennzeichen für den Vogtlandkreis verstauten. Ein Streifenwagen-Team entdeckte um kurz nach 12 Uhr im Rahmen der Bankräuber-Fahndung den Wagen in einer ruhigen Wohngegend Eisenachs und forderte Verstärkung an.

Mundlos und Böhnhardt sollen den Polizeifunk abgehört und erfahren haben, dass sie bald umzingelt sind. Sie riefen ihre Komplizin Beate Zschäpe an, so die Ermittler, und trugen ihr auf, sämtliche Spuren in der gemeinsamen Wohnung in Zwickau zu vernichten. Dann setzten sie das Auto in Brand und erschossen sich gegenseitig - oder der eine zunächst den anderen, dann sich selbst. Als sich die Polizeibeamten dem Wohnmobil näherten, hörten sie die zwei Schüsse, kurz darauf fing das Fahrzeug Feuer und brannte fast vollständig aus. Die Leichen der 34 und 38 Jahre alten Männer lagen in dem Wohnmobil, beide wiesen einen Kopfschuss auf.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,797384,00.html

Der Tod der beiden verfolgten Bankräuber wurde unmittelbar durch die verfolgenden Streifenwagenbeamten miterlebt. Danach krabbelte kein angesengter Verfassungsschutzkiller aus dem brennenden Wohnwagen.

Aber natürlich waren die Polizeibeamten alle spontan eingeweiht worden und verschweigen dessen Präsenz.


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Demo

Beitrag  Gast_0009 am Mo 14 Nov 2011, 00:50

Du toppst sogar noch JürgenMeyer auf politik.de mit Deiner blühenden Verschwörungsfantasie und wer JürgenMeyer toppt, dem ist schlichtwegs nicht mehr zu helfen! :-)

Der hat in seinem Avatar Karl Marx und meinte mal zu mir, ich sei ein Sozialliberaler! :-D

Also Demo! Du bist im falschen Forum: Dein Kollege JürgenMeyer schreibt auf Politik.de! Dort wird er zwar kaum mehr ernst genommen, aber mit Dir würde er wieder ein bisschen Verstärkung erfahren.

Diesmal gehören BILD und Springerverlag zu den Verschwörungstheoretikern

Diesmal gehören BILD und Springerverlag und nicht nur der umstrittene Kopp-Verlag zu den Verschwörungstheoretikern Internetzeitung: Das deutsche 9/11: Lenkte der deutsche Geheimdienst mordende Rechts-Terroristen ?

Inzwischen geht auch der CSU Sicherheitsexperte Uhl davon aus, dass der Geheimdienst mehr gewußt haben muß und das auch die Mittäterin Beate Z. verdeckt für den Verfassungsschutz gearbeitet haben könnte.
Tino Brandt, Chef des rechtsradikalen „Thüringer Heimatschutzbundes“, spitzelte für den Verfassungsschutz, kassierte bis 2001 angeblich 200 000 D-Mark. Brandt galt damals als enger Vertrauter des Trios, das ebenfalls Mitglied in seiner Gruppe war.

Als Mitglied des „Thüringer Heimatschutzes“. An der Spitze der rechtsextremen Gruppierung stand damals Tino B., ein V-Mann des Verfassungsschutzes (Deckname „Otto“).

Bis zu seiner Enttarnung im Jahr 2001 soll er rund 200 000 D-Mark für seine Spitzeldienste vom Geheimdienst kassiert haben. Von Tino B. erfuhren die Verfassungsschützer aus erster Hand, wie Beate Z. bei der Flucht geholfen wurde. Noch sechs Monate nach dem Untertauchen gab es rege Szene-Kontakte zu ihr sowie ihren beiden Komplizen.

Merkwürdig auch: 2006 wird in einem Kasseler Internetcafé der 21-jährige Halit Y. erschossen. Eine Tat, die seit Freitag dem Terror-Trio zugeordnet wird. Am Rande des Tatorts hielt sich ein Mitarbeiter vom hessischen Verfassungsschutzes auf. Er behauptete später, durch Zufall anwesend gewesen zu sein.

Zehn Nazi-Morde und "Dönermorde" seit 2000 im Lande - mischte unser Verfassungsschutz aktiv mit?


Zudem wurden illegale Papiere gefinden, die eine Legalität und neue Identität der Personen ermöglichte und die eigentlich in dieser Form nur von Geheimdiensten für verdeckte Ermittler benutzt werden.

„Solche Papiere erhalten im Regelfall nur verdeckte Ermittler, die im Auftrag des Nachrichtendienstes arbeiten und vom Nachrichtendienst geführt werden, das heißt, die in enger Zusammenarbeit mit dem Nachrichtendienst agieren“, sagte der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hans-Peter Uhl.

Der Verdacht

Der Verdacht: Staatliche Stellen – vor allem der Thüringer Verfassungsschutz – haben beim Untertauchen der Gruppe nicht nur geschlampt, sondern die Flucht erst ermöglicht. Das klingt nach Verschwörungstheorie. Aber die Sache stinkt dermaßen zum Himmel, dass selbst die heute in Thüringen Verantwortlichen nicht mehr ausschließen wollen, dass Mundlos, Böhnhardt und Beate Z. vom Verfassungsschutz gedeckt wurden oder selbst V-Leute des Nachrichtendienstes waren – genauso wie es der Kopf der militanten Kameradschaft "Thüringer Heimatschutz" war, dem das Trio vor dem Untertauchen angehörte. Sogar der Law-und-Order-Mann Hans-Peter Uhl von der CSU spricht inzwischen von einer möglichen Verfassungsschutzaffäre. (Quelle taz)

Internetzeitung: Zehn Nazi-Terror-Morde und "Dönermorde" im Lande und mischte unsere Verfassungsschutz mit ?

Zehn Nazi-Morde und "Dönermorde" seit 2000 im Lande - mischte unser Verfassungsschutz aktiv mit?

Allein im Vergleich zum "islamistischen Terror", der insgesamt zwei tote US Soldaten durch den Anschla eines Kosovaren im März 2011 im Lande erzeugte, starben durch diese Neonazi-Terror-Zelle alleine 10 Menschen.

Durch linksextremistischen Terror zu Tode gekommene Personen gab es auch lange Zeit nicht mehr. Die letzten Opfer der RAF waren wohl der Deutsche-Bank-Chef Herrhausen und der Treuhand-Chef Rohwedder und somit allenfalls zwei Personen. Das war zuletzt vor 20 Jahren im Jahre 1991.


http://www.politik.de/forum/innere/233518-diesmal.html
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@Gabriele Wolff: Von Germanistik verstehst du was, aber das Wort "wohl" von Journalisten nicht ...???

Beitrag  Demokritxyz am Mo 14 Nov 2011, 01:22

Vgl. Demokritxyz Posting, 29.08.2011, S. 19/XXVII, 19:41 h @Gabriele Wolff: Mit leichtem Schatten - hast du das für dich Wichtigste vom Deutschlehrer überlesen ...?
Anm.: Curriculum Vitae Josef Krauss: Viele Gesichter der Dummheit

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t464p360-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-27#45544

30.08.2011, S. 19/XXVII, 08:56 h Gabriele Wolff: "Zweierlei Maß ..." - Rotwein? - Schon 19 Minuten vor der 'Geisterstunde' ...?
Anm.: Gabriele Wolff: "... sind Deutschlehrer die wichtigste Bastion gegen Verdummung."

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t464p360-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-27#45550
Gabriele Wolff:

Wenn die Phantasie durchgeht
...
Vielleicht berücksichtigst Du einmal die Fakten:
SPIEGEL online, 12.11.2011:

Rechtsextreme Terrorgruppe
Kameraden bis in den Tod
Von Julia Jüttner, Erfurt

Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt zogen offenbar durch die Republik, erschossen Ausländer sowie eine Polizistin und überfielen Banken. Unbemerkt lebten die Rechtsextremen jahrelang in Zwickau - und hätten mit etwas Glück bereits in diesem Frühjahr gefasst werden können.

Am Ende hielten sie sich wohl an eine Abmachung - so rekonstruieren die Ermittler jetzt die Geschehnisse. Für den Notfall hätten sie vereinbart: Wenn wir auffliegen, töten wir uns selbst. Maskiert mit Kapuze und Tuch über Mund und Nase hatten Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt eine Bank am Eisenacher Nordplatz überfallen. Sie flohen auf Fahrrädern vom Tatort, die sie dann - einen Kilometer weit entfernt - in ihr weißes Wohnmobil mit dem Kennzeichen für den Vogtlandkreis verstauten. Ein Streifenwagen-Team entdeckte um kurz nach 12 Uhr im Rahmen der Bankräuber-Fahndung den Wagen in einer ruhigen Wohngegend Eisenachs und forderte Verstärkung an.

Mundlos und Böhnhardt sollen den Polizeifunk abgehört und erfahren haben, dass sie bald umzingelt sind. Sie riefen ihre Komplizin Beate Zschäpe an, so die Ermittler, und trugen ihr auf, sämtliche Spuren in der gemeinsamen Wohnung in Zwickau zu vernichten. Dann setzten sie das Auto in Brand und erschossen sich gegenseitig - oder der eine zunächst den anderen, dann sich selbst. Als sich die Polizeibeamten dem Wohnmobil näherten, hörten sie die zwei Schüsse, kurz darauf fing das Fahrzeug Feuer und brannte fast vollständig aus. Die Leichen der 34 und 38 Jahre alten Männer lagen in dem Wohnmobil, beide wiesen einen Kopfschuss auf.
...
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,797384,00.html

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t509p100-fall-kachelmann-freiheit-und-die-befreiung-aus-der-elsen-falle-teil-2#49323
Ich verrate dir jetzt zwei Geheimnisse (gerade für 'ne Oberstaatsanwältin a.D.), erstes:

Bei sogenannten "Killern" gibt es (nach der ersten Tat) zwei Möglichkeiten: Entweder Traumatisierung und NIE wieder, oder es sinkt eine Schwelle, die jeder (normale) Mensch vor dem Töten hat und die beispielsweise das Militär gezielt durch Feindbilder & Co. 'abdressiert'.

Du bist ein Freund von Frankreich? Schon mal mit der Légion Étrangère beschäftigt und haste 'Detailkenntnisse' von der Ausbildung?

http://de.wikipedia.org/wiki/Fremdenlegion

Der Polizeifunk ist natürlich in so kritischen Situationen nicht verschlüsselt, sodass der einfach abgehört werden kann. Aber Skype erfordert einen Bundestrojaner, oder ...?

http://de.wikipedia.org/wiki/Polizeifunk

Hast du vergessen, den Artikel weiterzulesen ...?
SPIEGEL online, 12.11.2011:

Rechtsextreme Terrorgruppe
Kameraden bis in den Tod
Von Julia Jüttner, Erfurt
...
Ermittlern zufolge hatte Beate Zschäpe die Anweisungen ihrer Komplizen am Freitag zunächst befolgt: Sie setzte die gemeinsame Wohnung in Brand. Doch sie selbst tötete sich nicht, sondern stellte sich vier Tage später der Polizei.

In der von der Explosion verwüsteten Wohnung der drei fanden Ermittler die Pistole, mit der die Döner-Morde verübt worden sind und die Handschellen der getöteten Michèle Kiesewetter. Zudem entdeckten sie rechtsextreme Propaganda-Videos der Vereinigung "Nationalsozialistischer Untergrund".

In dem ausgebrannten Wohnmobil wurden die Dienstwaffen der Heilbronner Polizisten gefunden sowie Pumpguns, eine Maschinenpistole, ein Revolver, eine Pistole und eine Handgranate.
...
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,797384,00.html
Zweites Geheimnis: Am gefährlisten sind immer Personen, die sowieso sich umbringen wollen oder an das Paradies mit den 72 Jungfrauen danach glauben.

http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstmordattent%C3%A4ter#Ursachen_und_Erkl.C3.A4rungsversuche

Solche 'Killer' haben ein Feindbild. Das lautet sinngemäß u.a.: "Nur ein toter Bulle, ist ein guter Bulle!"

Aber eine Oberstaatsanwältin a.D. glaubt im Ernst, dass eine solche Klientel, den Polizeifunk abhört, weiß, dass jetzt ein größere Gruppe von 'Bullen' kommt und sich dann selbst schnell erschießt, anstatt das Maschinengewehr und die Handgrate einzusetzen, oder waren die Mindesthaltbarkeitdaten abgelaufen ...?
SPIEGEL online, 12.11.2011:

Rechtsextreme Terrorgruppe
Kameraden bis in den Tod
Von Julia Jüttner, Erfurt
...
Die Polizei patrouillierte vor dem Haus des Verbrecher-Trios

Die Siedlung in Weißenborn, in der sie zuletzt lebten, gehört zu den besseren Vierteln Zwickaus. Im Frühjahr kam es dort zu einer Einbruchserie. Ein identifiziertes, aber bislang flüchtiges Duo aus Serbien kletterte durch gekippte Fenster oder knackte die Wohnungstüren, es erbeutete Wertgegenstände und Bargeld in Höhe von 11.600 Euro. In einem Fall kam ein 75 Jahre alter Mann ums Leben, als er durch den Vorfall einen Herzinfarkt erlitt - keine drei Minuten Fußweg vom Haus des rechtsextremen Trios in der Frühlingsstraße entfernt.

Die Polizei verstärkte daraufhin die Kontrollen in Weißenborn. "Wir Anwohner wurden beruhigt, dass uns Zivilstreifen schützen", erinnert sich Jörg H. "Einer meiner Kollegen wurde daher auch einmal um 22 Uhr mit dem Auto angehalten und kontrolliert." Gerieten auch Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt in eine solche Kontrolle? Hatten sie ihre echten und vor allem gültigen Ausweise bei sich?

Die Präsenz der Fahnder sei spürbar gewesen, sagt auch der direkte Nachbar der mutmaßlich rechtsextremen Terroristen - "und zwar standen die hier teilweise exakt vor deren Haustür". Ein Polizeisprecher bestätigte, dass es wochenlang intensive Kontrollen in der unmittelbaren Umgebung des Hauses gegeben habe.
...
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,797384,00.html
Wenn ich das mal salopp (aus meinem hohlen Bauch) kommentieren darf: Volltrottel aus Ermittlerkreisen als 'Helden des Falls ihres Lebens' ...
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Ablenkungsmanöver

Beitrag  Gast am Mo 14 Nov 2011, 02:38

@Gabriele Wolff: Von Germanistik verstehst du was, aber das Wort "wohl" von Journalisten nicht ...???
Demokritxyz Heute um 13:22
[...]
SPIEGEL online, 12.11.2011:

Rechtsextreme Terrorgruppe

Kameraden bis in den Tod

Von Julia Jüttner, Erfurt

Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt zogen offenbar durch die Republik, erschossen Ausländer sowie eine Polizistin und überfielen Banken. Unbemerkt lebten die Rechtsextremen jahrelang in Zwickau - und hätten mit etwas Glück bereits in diesem Frühjahr gefasst werden können.

Am Ende hielten sie sich wohl an eine Abmachung - so rekonstruieren die Ermittler jetzt die Geschehnisse.
[...]
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,797384,00.html
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t509p100-fall-kachelmann-freiheit-und-die-befreiung-aus-der-elsen-falle-teil-2#49331

Das »wohl« von Julia Jüttner im SPIEGEL bezieht sich eindeutig auf die (Re)Konstruktion der Vereinbarung eines Abgangs, wenn die Falle zuschnappt und ein Entkommen nicht mehr möglich ist. (Du hättest, so scheint es, einen anderen Abgang passender gefunden, nämlich das Erschossenwerden durch die Polizei nach einem letzten ›Gefecht‹. Nun, Rechtsextremisten haben nicht B & C, sondern andere als Vorbilder, die den Weg des ›mannhaften‹ Suizids beschritten haben. Die brauche ich ja wohl nicht zu nennen?)

Zweifelsfrei, und darauf bezog ich mich, wie Du genau weißt, ist die Schilderung des Todes der verfolgten Bankräuber:

Mundlos und Böhnhardt sollen den Polizeifunk abgehört und erfahren haben, dass sie bald umzingelt sind. Sie riefen ihre Komplizin Beate Zschäpe an, so die Ermittler, und trugen ihr auf, sämtliche Spuren in der gemeinsamen Wohnung in Zwickau zu vernichten. Dann setzten sie das Auto in Brand und erschossen sich gegenseitig - oder der eine zunächst den anderen, dann sich selbst. Als sich die Polizeibeamten dem Wohnmobil näherten, hörten sie die zwei Schüsse, kurz darauf fing das Fahrzeug Feuer und brannte fast vollständig aus. Die Leichen der 34 und 38 Jahre alten Männer lagen in dem Wohnmobil, beide wiesen einen Kopfschuss auf.
...

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,797384,00.html

Ich habe zur Erleichterung des Verständnisses den entsprechenden Satz gefettet.

Hieraus folgt die völlige Haltlosigkeit Deines Szenarios:

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t509p100-fall-kachelmann-freiheit-und-die-befreiung-aus-der-elsen-falle-teil-2

Denn:

Der Tod der beiden verfolgten Bankräuber wurde unmittelbar durch die verfolgenden Streifenwagenbeamten miterlebt. Danach krabbelte kein angesengter Verfassungsschutzkiller aus dem brennenden Wohnwagen.

Aber natürlich waren die Polizeibeamten alle spontan eingeweiht worden und verschweigen dessen Präsenz.
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t509p100-fall-kachelmann-freiheit-und-die-befreiung-aus-der-elsen-falle-teil-2#49323

Daß Du darauf nicht eingehst, verstehe ich allerdings.

Die tatsächlichen Verdachtsmomente gegen den Verfassungsschutz in Thüringen listet BILD erstaunlicherweise korrekt auf:

Haben Verfassungsschützer den rechtsradikalen Mördern mit Ausweispapieren geholfen?

Fest steht: Im abgebrannten Unterschlupf der rechten Terrorbande in Zwickau entdeckten Polizeifahnder nach BILD-Informationen „legale illegale Papiere“ der Täter.
Hans-Peter Uhl, innenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zu BILD: „Solche Papiere erhalten im Regelfall nur verdeckte Ermittler, die im Auftrag des Nachrichtendienstes arbeiten und vom Nachrichtendienst geführt werden. Das heißt: die in enger Zusammenarbeit mit dem Nachrichtendienst agieren.“

[...]
Der heutige Chef des Thüringer Verfassungsschutzes, Thomas Sippel, schließt nicht aus, dass sein Vorgänger Helmut Roewer im Neonazi-Milieu auch V-Leute auf eigenes Risiko geführt hat. Sippel zum „Focus“: „Das wäre sehr ungewöhnlich. Aber es wäre denkbar.“

Besorgt ist auch der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BdK). BdK-Chef André Schulz zeigte sich überrascht, „wie schnell über zwei Dutzend Aktenordner mit Erkenntnissen über die Täter präsentiert werden konnten“. Er sei gespannt auf die Ermittlungen, „speziell zur Rolle des Verfassungsschutzes”.

http://www.bild.de/news/inland/bundesamt-verfassungsschutz/schwerer-verdacht-gegen-verfassungsschutz-20982024.bild.html


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@Gabriele Wolff: Du und Germanistik oder "zweifelsfrei" und "sollen" ...

Beitrag  Demokritxyz am Mo 14 Nov 2011, 03:53

Gabriele Wolff:

Ablenkungsmanöver

@Gabriele Wolff: Von Germanistik verstehst du was, aber das Wort "wohl" von Journalisten nicht ...???
...
Das »wohl« von Julia Jüttner im SPIEGEL bezieht sich eindeutig auf die (Re)Konstruktion der Vereinbarung eines Abgangs, wenn die Falle zuschnappt und ein Entkommen nicht mehr möglich ist.
...
Zweifelsfrei, und darauf bezog ich mich, wie Du genau weißt, ist die Schilderung des Todes der verfolgten Bankräuber:
Mundlos und Böhnhardt sollen den Polizeifunk abgehört und erfahren haben, dass sie bald umzingelt sind. Sie riefen ihre Komplizin Beate Zschäpe an, so die Ermittler, und trugen ihr auf, sämtliche Spuren in der gemeinsamen Wohnung in Zwickau zu vernichten. Dann setzten sie das Auto in Brand und erschossen sich gegenseitig - oder der eine zunächst den anderen, dann sich selbst. Als sich die Polizeibeamten dem Wohnmobil näherten, hörten sie die zwei Schüsse, kurz darauf fing das Fahrzeug Feuer und brannte fast vollständig aus. Die Leichen der 34 und 38 Jahre alten Männer lagen in dem Wohnmobil, beide wiesen einen Kopfschuss auf.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,797384,00.html

Ich habe zur Erleichterung des Verständnisses die entsprechenden Sätze gefettet.

Hieraus folgt die völlige Haltlosigkeit Deines Szenarios: ...

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t509p100-fall-kachelmann-freiheit-und-die-befreiung-aus-der-elsen-falle-teil-2#49335
Weil du so blauäugig bist, hab ich jetzt "sollen" blau hervorgehoben. Das verwenden Journalisten wie auch "wohl", um eine lediglich Möglichkeit auszudrücken. Den Inhalt des Telefongespächs haben die Toten erzählt? Denn die inzwischen verhaftete angerufene Zeugin schweigt bislang zum Komplex, oder ...?

Die Aussage der Polizeibeamten ist evtl. 'dehnbar', wenn eine Beförderung (wie in der Causa Kachelmann) in Aussicht steht. Aber zweimal Bumbum, wenn zwei Polizeibeamte kommen, gehört evtl. (gerade noch ...?) zur 'Trickkiste' vom heutigen 'Verfassungsschutz'.

Hast du das Foto vom 'Suizidort' angesehen? Und kennst den Tatort beim heilbronner Polizistenmord? Erkennst du Unterschiede ...?
Vgl. Demokritxyz Posting, 04.04.2011, S. 27/XIX, 11:04 h @steffi: ‚Heribert Glücklos’ hieß der Geiger ...?
Anm.: Der Tag, als Prof. Bernd Brinkmann nach Baden-Württemberg kam – das Phantom von Heilbronn! Oder Erwin Hetger: vom ba-wü Landespolizeipräsidenten zum Vorsitzenden des WEISSEN RING e.V. mit RA Thomas R.J. Franz als Stellvertreter, hessische Landespolizeipräsident Norbert Nedela wegen Manipulationsvorwürfen aus dem Amt

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t388p520-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-19#35647
Nun kenne ich die Gegend und die überfallene Bank nicht, aber ein halbwegs intelligenter Krimineller parkt sein sperriges Wohnmobil nicht dort, wenn er vom Banküberfall mit 'nem Fahrrad kommend mal schnell weg muss. Sinn macht vor allem 'ne Route zum Wohnmobil, wo Verfolger ohne Fahrrad chancenlos sind.

Selbst die modernsten Maschinengewehre von Heckler & Koch für Polizeibeamte sind als Mountain-Bikes noch nicht einsetzbar, oder ...?

http://de.wikipedia.org/wiki/Heckler_und_Koch#Bedeutung_von_Heckler-.26-Koch-Waffen

Weißt du, was es für detaillierte, meterlange Sicherheitvorschriften gegen Brandgefahr (Gas/Kochen) bei Innenausstattungen für Wohnmobile gibt? Da kannst du nicht in wenigen Minuten einen Brand legen, sondern das müsste sehr vorbereitet sein. Meinst du die "Killer" fahren mit 'nem unangezündeten 'Lagerfeuer' im Wohnmobil durch die Gegend ...?

So mal wieder aus der Schatztruhe "SO isses!" meiner persönlichlichen Lebenserfahrungen: Mir ist mal ein Fahrzeugschein von 'ner Ablage auf 'ne Gasflamme beim Kochen gefallen. Wenn ich den nicht sofort zu den Kartoffeln ins Wasser geworfen hätte, wäre der vollständig abgefackelt: Für Wohnmobile gar nicht zulässig, aber 'Tintepisser' können so fantasielos sein ...!

So als 'Mein-Urin-Prophet': Da hat der sogenannte 'Verfassungsschutz' 'nen präpariertes Wohnmobil in die Wohnsiedlung gefahren und vielleicht vorher bei Ursula von der Leyen (CDU) kurz angefagt: Wie hat das Papa 1978 mit dem "Feuerzauber" gemacht? Ich mein', so richtig was Neues fällt schauspieldemokratischer Klientel nicht ein, oder ...?
Vielleicht melden sich bei der Presse noch Zeugen, die hinter 'ner Gardine gestanden haben? So 'ne 'Burg' fällt in 'ner Kleinststraße sofort auf, weil sie den Anwohnern Parkplätze wegnimmt, oder ...?


Zuletzt von Demokritxyz am Mo 14 Nov 2011, 04:18 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: Fall Kachelmann: Freiheit und die Befreiung aus der Elsen-Falle (Teil 2)

Beitrag  uvondo am Mo 14 Nov 2011, 04:11

jetzt mal ohne viel zu spekulieren oder irgendwelchen Verschwörungstheorien anzuhängen.... die Logik des Ablaufs deutet für mich darauf hin, das der Auftrag hieß "Beseitigen" bevor sie dem Verfassungsschutz mit ihren Aussagen gefährlich werden. Ich war nicht dabei, es gab keine Zuschauer, aber ich kann, was ich aus dem bisher bekannten Informationen herauslesen das 1 + 1 = 2 ist. Die Logik steht zwischen den Zeilen. Und das sich in unserem System, bei unserem nicht immer ganz sauber agierenden Staatsapparat, sich immer jemand findet, der die Drecksarbeit macht, dürfte auch nicht ganz unbekannt sein. Ich kann mich erinnern, das es ähnliche Tötungsdelikte durch "Staatsbeamte" in BRD schon öfters gegeben hat.
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@Gabriele Wolff: Kennste auch? - Akten verstecken und manipulieren ...?

Beitrag  Demokritxyz am Mo 14 Nov 2011, 04:38

sueddeutsche.de, 14.11.2011:

Kirch vs. Deutsche Bank
Staatsanwälte ermitteln gegen Ackermann
...
Der 5. Zivilsenat des Oberlandesgerichts München habe seinen Verdacht heimlich der Staatsanwaltschaft mitgeteilt und zugleich Akten versteckt. Das Gericht habe Dokumente aus den Akten entnommen und sich mit der Staatsanwaltschaft über einen Antrag der Bank abgestimmt.
...
Die Vorwürfe der Deutsche-Bank-Anwälte gehen noch weiter: Dem eigentlich als Zeugen vorgesehenen Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) habe der Senatsvorsitzende Guido Kotschy nahegelegt, nicht auszusagen. Der Senat führe die Beweisaufnahme nicht mehr unparteiisch durch, sagte Rechtsanwalt Wolf.
...
Die als Zeugin zu dem heutigen Prozesstag angereiste Verlegerin Friede Springer war schon im Gerichtssaal, wurde dann aber ohne Aussage wieder weggeschickt. "Wir werden Sie heute nicht vernehmen. Es tut uns furchtbar leid", entschuldigte sich Richter Kotschy.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/wende-im-kirch-prozess-staatsanwaelte-ermitteln-gegen-deutsche-bank-chef-ackermann-1.1188611
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MDR-Sumpf

Beitrag  Gast am Mo 14 Nov 2011, 05:56

Im Anschluß an diesen Beitrag:

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t509p80-fall-kachelmann-freiheit-und-die-befreiung-aus-der-elsen-falle-teil-2#49283

habe ich den Weitemeier-Bericht zum Zustand des MDR jetzt gelesen. Näheren Aufschluß über die strafrechtlich relevanten Verstöße von Foht gibt der Bericht nicht, da die 15 Sachverhalte, die Liste der »besonderen Verdachtsfälle«, die zudem noch nicht aufgeklärt sind, dem Bericht nur als Anlage beigefügt ist, diese Anlage aber nicht veröffentlicht wurde.

Ein einziger Hinweis findet sich unter den bereits von der internen Revision des MDR dokumentierten Verstößen, zu denen beispielsweise gehört, daß ein Angebotsschreiben der Firma Classic Art aus einem Vorgang mit der Jahreszahl 2008 über 227.240,03 Euro nicht auffindbar sei. (S.7).

Dieser Fall gehört zu den undurchsichtigsten der Affäre Foht überhaupt:

Fall Nummer 5: Um weit größere Beträge ging es bei der Leipziger Produktionsfirma "Classic Art" von Hans-Jürgen Kliebenstein, 62. Der Produzent der Carreras-Gala solle 2007 von Foht, so berichtete "Die Welt", mündlich den Auftrag bekommen haben, eine Sendung mit dem Arbeitstitel "Schlag den Schlager" zu produzieren. Kliebenstein tat das und investierte 350.000 Euro in die Entwicklung. Doch ein Jahr später habe Foht angerufen, der Auftrag könne doch nicht an "Classic Art" vergeben werden. In dieser Sache soll Foht Kontakt zu Roland Poser, 54, aufgenommen haben, einem Geschäftsmann, der zu DDR-Zeiten FDJ-Pfingsttreffen organisierte. Poser solle Kliebenstein die Lizenz der Sendung abkaufen. Doch der Deal platzt, und Kliebensteins Firma ging pleite.
http://www.superillu.de/aktuell/MDR-Unterhaltungschef_Udo_Foht_suspendiert_2114283.html

So die ersten vagen Schilderungen. Danach wird es etwas präziser, nachvollziehbar ist die Sache aber immer noch nicht:

Die Geschichte geht so: Foht entwickelte mit einer Leipziger Produktionsfirma, der Classic Art von Hans-Jürgen Kliebenstein, ein Schlagerformat mit dem Arbeitstitel "Schlag auf Schlager". Foht gibt Kliebenstein auch den Auftrag. Allerdings ohne einen ordentlichen Vertrag und ohne seinen Arbeitgeber zu informieren. Das sei Fohts Methode gewesen, klagen inzwischen gleich mehrere Geschäftspartner. Nur so sei man mit ihm ins Geschäft gekommen.

Kliebenstein lässt sich ebenfalls darauf ein. Er produziert die Sendung, Kosten: 350 000 Euro. Irgendwann, spät an einem Abend im Jahr 2008, bekommt er einen Anruf von Udo Foht. Es gebe Probleme. Der Auftrag könne nicht an Classic Art vergeben werden. Sein Sender, der MDR, werde ihn sonst nicht genehmigen. Offenbar waren die Kosten für eine derartige Auftragsproduktion zu hoch. Foht wollte sie deshalb trickreich über eine andere Firma abwickeln. So erzählt es Kliebenstein der "Welt": "Foht verlangte, dass ich noch in der Nacht dazu einen Vertrag unterschreiben müsse."

Die andere Firma, die Foht ins Spiel bringt, ist die Eventagentur Compact-Systems, ebenfalls mit Sitz in Leipzig. Damals gehörtesie einem ehemaligen Geschäftspartner Kliebensteins, dem Unternehmer Roland Poser. Der sagt heute: "Ich wollte Kliebenstein helfen, an sein Geld zu kommen." Das Modell: Compact-Systems soll von der Classic Art die Lizenz für die Sendung kaufen. Offenbar hofft Foht, die teure Produktion so ins Programm zu hieven. Als das nicht klappt, bittet er einen alten Bekannten um eine Vorfinanzierung: Hans R. Beierlein. Der überweist nach Informationen der "Welt" rund 180 000 Euro an Compact-Systems.

Foht, ein Mann des öffentlich-rechtlichen Systems, greift zu einer äußerst dubiosen Konstruktion, eine fragwürdige Finanzierung inbegriffen. Und niemand in seinem Sender scheint etwas zu merken. Im nächsten Schritt kauft Foht von Compact-Systems die Produktion: Für 180 000 Euro, also gerade einmal etwas mehr als die Hälfte jener 350 000 Euro, die Kliebenstein erwartet hatte. Möglich ist das, weil Foht das Format nicht - wie ursprünglich versprochen - als Auftragsproduktion erwirbt, sondern als Kaufproduktion zu einem Festpreis.

Für Kliebenstein bedeutet dieses eine Geschäft das Aus. "Daran ist meine Firma zugrunde gegangen", sagt er heute. Foht nennt er "einen Lügner, einen Betrüger" und "die größte Enttäuschung meines Lebens". Außer ihm seien Handwerker, Kameraleute und Assistenten auf ihren Ausgaben sitzen geblieben. Foht ist für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Allerdings gibt es drei Männer, die der "Welt" den Vorgang unabhängig voneinander bestätigen: Kliebenstein, Poser und auch Beierlein.
http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article13522864/Schlag-auf-Schlager-MDR-Skandal-jetzt-mit-350-000-Euro-Fall.html

Da haben die Autoren der WELT die Version von Kliebenstein übernommen, der sich als Greprellten darstellt. Verständlich sind diese Vorgänge daher immer noch nicht. In diesem Licht hier schon eher:

Zum Kreis der Verdächtigen gehört Musikproduzenten-Legende Hans Beierlein. Von ihm gingen 180 000 Euro an die Event Agentur Compact Systems von Roland Poser, der sie an Hans-Jürgen Kliebenstein weiterleiten sollte. Dessen Classic Art hatte für Foth für 350 000 Euro das Format »Schlag auf Schlager« gedreht, das der MDR nicht von ihm kaufen wollte. So wurde Kliebensteins langjähriger Geschäftspartner Poser zwischengeschaltet. Nachdem der MDR die Lizenz gekauft hatte, muss Foht gehofft haben, dass Poser das Geld an Beierlein zurückzahlt. Der sah aber nur 10 000 Euro wieder.

Die Staatsanwaltschaft geht sogar davon aus, dass eine Rückzahlung der fehlenden 170 000 Euro nie geplant gewesen sein könnte und wirft auch Beierlein Bestechung vor.
http://www.neues-deutschland.de/rubrik/medienkolumne/?s=0

Jetzt wird die Sache rund: Die Compact Systems von Roland Poser hat Null Leistung erbracht, verkauft als Strohmann für Kliebenstein dessen Lizenz an den MDR für 180.000,- und erhält von Beierlein nochmals 180.000,-, zusammen 360.000,-. 10.000,- bekommt Beierlein zurück, bei Poser/Kliebenstein verbleiben 350.000,-.

›Offiziell‹ ist die Classic Art pleite, weil sie von Poser ja nur 180.000,- bekommen hat. Wie die 170.000,- von Beierlein verteilt wurden, muß die StA erst noch ermitteln.

Hier ein Bericht aus dem Jahr 2007 über die Connection Kliebenstein-Poser-Foht, der bereits Einblicke gewährt, die man beim Wissensstand von heute hochrechnen und zum System Reiter erklären kann (und, STAUN!, Kliebensteins Firma befand sich bereits im Jahr 2007 in der Insolvenz, nicht erst 2008, als der mündliche Auftrag platzte...):

Welt am Sonntag|

Menschen & Medien

Autor: Ulrike Simon, Kai-hinrich Renner| 12.08.2007

Sei es in der sächsischen Sumpf- oder Medienlandschaft: Man schlägt sich, man verträgt sich. Beim MDR zeigte sich das am vorigen Sonntag. Da bekam Hans-Jürgen Kliebenstein den attraktiven Sendeplatz um 20.15 Uhr, um die von seiner Firma Classic Art produzierte Sendung "In geheimer Mission" zu zeigen. Herstellungsleiter war Kliebensteins früherer Co-Geschäftsführer Roland Poser, dem manche Seilschaft nachgesagt wird und der im Zuge der Visa-Affäre als Partner des Grünen-Politikers Ludger Volmer auftauchte.

Die Hauptrolle in der Sendung spielte MDR-Moderatorin Mo Krüger, von deren "exorbitantem Können" Kliebenstein überzeugt ist. (Die beiden sind verheiratet.) Als Agentin in Lara-Croft-Manier tritt sie abwechselnd als Sängerin, Ärztin, beim Fallschirmspringen oder Motorradfahren auf, um im fiktiven Auftrag eines "Mr. X" real existierende, sozial engagierte Sachsen zu besuchen. Am Ende winkt eine Spende von 10 000 Euro.

Für diese schwer erträglichen 90 Minuten, die Unterhaltungschef Udo Foht da ins Programm genommen hatte, musste er büßen: Hatte das Vorprogramm 20,7 und das folgende 10,4 Prozent, brachte es "In geheimer Mission" auf magere 4,1 Prozent. Auch vom MDR sind die Zuschauer Besseres gewohnt. "Das katastrophalste Ergebnis meiner Karriere", sagt Kliebenstein, hofft aber auf Fohts Zustimmung, mit dem Format in Serie zu gehen. Man kennt sich ja, etwa aus der Zeit, als Kliebenstein die "José-Carreras-Gala" produzierte - bis der MDR mitteilte, keine Verträge mit einer Firma abzuschließen, die sich in einem Insolvenzverfahren befindet.

Kliebenstein stellte damals finanzielle Forderungen, doch "wir haben uns geeinigt - nicht finanziell, aber freundschaftlich". Seit zwei Jahren produziert er die Carreras-Gala im Auftrag der MME (Me, Myself & Eye).
http://www.welt.de/wams_print/article1099079/Edeka_Erst_gefeiert_jetzt_verdaechtig.html

Gefördert wurden solche Aktivitäten durch das entsprechende Klima, das die Leitung verbreitete:

S. 9 des Weitemeier-Berichts über die interne Revision:

Es ist hervorzuheben und als kritisch zu werten, dass sich selbst Führungskräfte im Revisionsbericht PB 9/2009 dahin einlassen, regelkonformes Verhalten – in diesem Fall die Einbeziehung der Beschaffung – sei „unpraktikabel“!

Weiter heißt es im Revisionsbericht (PB 9/2009, Seite (/26, Punkt 4.2.1.1) der Programmbereich Unterhaltung habe erläutert, „...; dass aufgrund der bei der Herstellung von Unterhaltungssendungen notwendigen Flexibilität im Handeln nicht immer Regelkonformität herzustellen ist.“


http://www.bild.de/media/verweis-bericht-20968820/Download/3.bild.pdf

Offiziell hätte auch nur ein Direktor Verträge/Anweisungen über 50.000,- Euro veranlassen können, aber diese Berechtigung wurde im zuständigen Computerbuchungssystem nicht überprüft, ja, manchmal fanden sich dort Bestellungen erst nach dem Leistungsdatum. Formlose Vorabbeauftragungen waren demnach möglich (Reitemeier, S. 28)

Auf S. 33 wird angeführt, daß selbst die von der wenig leistungsfähigen (keine IT-Kenntnisse, keine forensische Methoden) MDR-eigenen Revision festgestellten Mängel ohne Konsequenz-Management blieben, da es der Intendanz an dem erforderlichen Nachdruck gefehlt habe, die Handlungsempfehlungen auch umzusetzen. Die Intendanz solle die Revision als Verbesserungschance kommunizieren, nicht als Überwachungsinstrument. Auf den »tone at the top« komme es an.

Der war wohl entsprechend.

Man kommt aus dem Staunen nicht heraus, was im MDR alles möglich war, einschließlich unkritischer Wirtschaftsprüferberichte, die nicht einmal die intern bereits festgestellten Fehler in ihre Berichte aufnahm (ab 2010 wurde dann eine andere Prüfergesellschaft genommen).

Da wurden Rechnungen bezahlt, in deren Betreff lediglich stand: »wie mit Ihnen vereinbart«, Gelder wurden angewiesen, bevor die Leistung erbracht war bzw. ohne vom MDR abgezeichnete Leistungsnachweise (S.7). Man faßt es nicht...

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@Gabriele Wolff: "Man faßt es nicht...", ...

Beitrag  Demokritxyz am Mo 14 Nov 2011, 06:56

... heißt im Klartext: Korruption kennst DU nur aus dem Ausland, aber nicht aus 'schwarzen Löchern' der bundesdeutschen Schauspieldemokratie ...?
Gabriele Wolff:

Da wurden Rechnungen bezahlt, in deren Betreff lediglich stand: »wie mit Ihnen vereinbart«, Gelder wurden angewiesen, bevor die Leistung erbracht war bzw. ohne vom MDR abgezeichnete Leistungsnachweise (S.7). Man faßt es nicht...

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t509p120-fall-kachelmann-freiheit-und-die-befreiung-aus-der-elsen-falle-teil-2#49342
Aber so Insellösungen sind dein Ding in den tiefen, dunklen Ameisenstraßen der Jurisprudenz - nur für den großen Überblick von denen dort oben, fehlt dir bereits die Fantasie, oder ...?
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Weitemeier-Bericht

Beitrag  Gast am Mo 14 Nov 2011, 07:57

@ Demo

Du hast offenbar nicht verstanden, um was es bei dem Weitemeier-Bericht zum MDR geht: um die Offenlegung von strukturellen Schwachstellen, um fehlende Kontrollmechanismen, um ein anfälliges Computersystem mit viel zu vielen Zugangsberechtigten, denen entsprechende sachliche Zuständigkeiten und Vollmachten aber nicht zukommen, und vor allen Dingen um eine Wurschtigkeit des Führungspersonals, die folgerichtig (»Der Fisch stinkt vom Kopf«) zu entsprechender Schlampigkeit bei der Sachbearbeitung im unteren Bereich führt. (»Regeln sind nicht so wichtig«, »Wird schon seine Richtigkeit haben«)

Das alles begünstigt kriminelle Handlungsweisen. Nicht mehr und nicht weniger.

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Gabriele

Beitrag  Gast am Mo 14 Nov 2011, 08:08

Das alles begünstigt kriminelle Handlungsweisen. Nicht mehr und nicht weniger.
NEIN, Gabriele - es begünstigt nicht nur kriminelle Handlung...dieses "System", wie beim MDR offensichtlich fast 20(!!!) Jahre etabliert, fordert regelrecht dazu auf, Korruption auf den Plan zu rufen....

Den MDR kann man schon als kriminelle Vereinigung und fast als organisierte Kriminalität betrachten......denn egal, wer da was gemacht hat...auch eine Juristin - die jetzt Intendantin ist - kann nicht erzählen, dass sie von nichts gewußt hat....Ich kann immer nur empfehlen, in einem Großunternehmen mal paar Jahre zu arbeiten......da gibt es nie Rauch OHNE Feuer und fast alle wissen bescheid - nicht bis ins kleinste Detail aber oftmals ziemlich gut.......Eigentlich gehört dort ALLES ausgetauscht....

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@ Steffi

Beitrag  Gast am Mo 14 Nov 2011, 09:25

steffi Heute um 20:08

Das alles begünstigt kriminelle Handlungsweisen. Nicht mehr und nicht weniger.

NEIN, Gabriele - es begünstigt nicht nur kriminelle Handlung...dieses "System", wie beim MDR offensichtlich fast 20(!!!) Jahre etabliert, fordert regelrecht dazu auf, Korruption auf den Plan zu rufen....
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t509p120-fall-kachelmann-freiheit-und-die-befreiung-aus-der-elsen-falle-teil-2#49350

Ich weiß nicht, ob Du den Prüfbericht im Einzelnen gelesen hast, was ich doch sehr empfehle, denn man sollte doch wissen, wovon man spricht:

http://www.bild.de/media/verweis-bericht-20968820/Download/3.bild.pdf

Die abstrakten Regeln, die für den MDR gelten, sind an und für sich geeignet, ein rechtlich geordnetes und wirtschaftlich sparsames Wirken zu gewährleisten; es fehlte im MDR aber am Einbau von prozeßbegleitenden Kontrollmechanismen, und dann setzte sich von oben ein Denken bis ins unterste Glied fort, daß das alles nur lästige Bürokratie sei, die bloß unnütz Zeit koste.

Ein Beispiel: vorgeschrieben war es, daß vor einer externen Vergabe ab einem Volumen von 50.000,- Euro sowohl durch die Herstellungsleitung als auch durch die Abteilung Programmwirtschaft das Angebot geprüft werden mußte, auch daraufhin, ob dieser Auftrag nicht günstiger durch eigene Kräfte erledigt werden könne.
Über solche Prüfungen gab es keinerlei Dokumentation, und nun stand Weitemeier vor der Frage: haben sie gar nicht stattgefunden oder sind sie nur nicht dokumentiert worden? (S. 29)

Wenn dieses laxe System, das im MDR seit 20 Jahren praktiziert wurde, NUR drei große (o.k., o.k., ich schränke ein: bekanntgewordene!) Korruptionsfälle hervorgebracht hat (Mohren, Kika und Foht), dann spricht das dafür, daß es lediglich ein gewisser krimineller Typus war, der die Gelegenheit, die sich ihm bot, zum eigenen Vorteil und/oder zum Schaden des MDR ausnutzte. Karola Wille hatte schon vor dem Prüfbericht, am 2.11.2011, kapiert, worauf es ankommt:

11.11.2011

Der einzige Weg

Intendantin Karola Wille strebt beim MDR eine neue Führungskultur an

Von: Steffen Grimberg

Karola Wille hat ambitionierte Ziele – und die muss sie angesichts des Zustands dieses Senders auch haben. Eine ihrer ersten Aufgaben sei es, „eine gemeinsame Führungs- und Verantwortungskultur“ bei der Anstalt zu entwickeln, erklärte sie auf ihrer ersten offiziellen Pressekonferenz. Was die neue Intendantin des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) damit 48 Stunden nach dem vorgezogenen Dienstende ihres Vorgängers Udo Reiter, der in den Ruhestand ging, eigentlich sagen wollte, war klar: Eine ihrer ersten Aufgaben sei es, „eine gemeinsame Führungs- und Verantwortungskultur“ bei der Anstalt zu entwickeln, erklärte sie auf ihrer ersten offiziellen Pressekonferenz. Was die neue Intendantin des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) damit 48 Stunden nach dem vorgezogenen Dienstende ihres Vorgängers Udo Reiter, der in den Ruhestand ging, eigentlich sagen wollte, war klar: Ein ‘Weiter so‘ wird es mit ihr nicht geben, eine neue Führungskultur, die diesen Namen auch verdient, sei „der einzige Weg, sicherzustellen, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr dazu kommt“, so Wille am 2. November vor der Presse in Leipzig. Mit „nicht mehr dazu“ meinte sie: nicht mehr zu solchen Skandalen wie dem Millionenbetrug beim ARD/ZDF-Kinderkanal (Kika), für den der MDR federführend zuständig ist, und nicht mehr zu solchen finanziellen Ungereimtheiten wie denen um den ehemaligen MDR-Fernsehunterhaltungschef Udo Foht, gegen den weiter ermittelt wird.
http://funkkorrespondenz.kim-info.de/artikel.php?pos=Leitartikel&nr=9196

Steffi:

Den MDR kann man schon als kriminelle Vereinigung und fast als organisierte Kriminalität betrachten......denn egal, wer da was gemacht hat...auch eine Juristin - die jetzt Intendantin ist - kann nicht erzählen, dass sie von nichts gewußt hat....

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t509p120-fall-kachelmann-freiheit-und-die-befreiung-aus-der-elsen-falle-teil-2#49350

Da erkenne ich einen emotionalen Überschuß, der den Tatsachen kaum gerecht wird, und der sich allein daraus speist, daß Du als Ex-DDR-Bürgerin natürlich Vorbehalte gegenüber einer Karriere-Ost-Juristin hast, die nach der Wende erneut Jura, dieses Mal Recht West, studiert und auch im neuen System wieder Karriere macht. Deine Vorbehalte gegenüber Karola Wille hast Du oft genug recht drastisch geäußert.

Es wäre aber nicht schlecht, zu überprüfen, ob Du ihr zurecht Vorwürfe machst:

Wille musste sich denn auch in den ersten Diensttagen berechtigte Fragen anhören, welche Rolle sie als Justiziarin und Mitglied des MDR-Führungsteams eigentlich bei all dem gespielt habe. Fragt man im Haus nach, ergibt sich ein gemischtes Bild. Denn natürlich hat auch Karola Wille vom ‘Lange-Leine-Führungsprinzip’ Reiters profitiert. Dass eine junge Juristin, noch dazu mit einer bis 1989 recht systemtreuen DDR-Biografie, ausgerechnet bei der unter Unionsaufsicht neu entstehenden öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt MDR unterkam, hatte schon Seltenheitswert.

Und auch 1996 war es nicht selbstverständlich, dass eine ‘Ostjuristin’ eine solche Chance bekam und zur Juristischen Direktorin aufstieg. Vom „Bruch“ mit Reiter zu sprechen, sei bei Wille „schwierig“, sagen mit ihr Vertraute, doch dass in der Affäre Foht nichts passierte, obwohl der Intendant seit 2009 Bescheid wusste, habe sie nachhaltig getroffen.

Auch der Umgang mit der Aufsicht über den vom MDR kontrollierten Kika wirft ein bezeichnendes Schlaglicht auf das Verhältnis Wille/Reiter. Zwar hatte schon eine erste Revision des Hessischen Rundfunks (HR) und des ZDF im Zeitraum 2008/09 massive Defizite in der Finanzkontrolle nebst Aushebeln des eigentlich vorgeschriebenen Vier-Augen-Prinzips beim Kika festgestellt und war zu dem Schluss gekommen, dass hier im ungünstigsten Fall Manipulation und Korruption Tür und Tor geöffnet sei. Dies alles übrigens, bevor durch die Selbstanzeige des Chefs einer in den Millionenbetrug beim Kika verwickelten Produktionsfirma Ende 2010 aufflog, dass derlei Möglichkeiten längst umfänglich genutzt wurden.

Doch als der Revisionsbericht von HR und ZDF 2009 vorlag, bekam ihn die Juristische Direktion des MDR nicht zu sehen. Das Papier wurde auf Reiters Anweisung nur vom Fernsehdirektor und vom Verwaltungsdirektor gelesen – nicht einmal die MDR-Revision bekam ein Exemplar.

Reiters Selbstzerknirschung fällt knapp aus


Seiner Nachfolgerin gab der MDR-Gründungsintendant bei allen Differenzen zum guten Schluss eher versöhnliche Töne mit auf den Weg. Im „Spiegel“-Interview sagte Reiter zum Abschied, Wille sei „die Richtige für die Zukunft des MDR“. Gleich nach ihrer Wahl am 23. Oktober im thüringischen Friedrichroda hatte er ihr sogar attestiert, manchmal ja auch „im anderen Lager“ gestanden zu haben – also nicht auf seiner Seite. Weggeschaut habe Wille nie, betonte Reiter, sie habe vielmehr stets „warnend ihre Stimme erhoben, konnte sich damit aber auch nicht immer durchsetzen“.

Auch dieses Zitat lässt tief blicken, steht es doch im Kontrast zu den ganz anderen Worten, die Reiter vor gut zwei Jahren zu Karola Willes 50. Geburtstag fand. Da hatte der noch fest im Sattel sitzende MDR-Gründer sie als sein „Einser-Mädchen“ gelobt und ziemlich vergiftete Fleißkärtchen ausgeteilt: Wille habe ihn in seiner Abwesenheit stets „geräuschlos und effizient vertreten“. Deshalb hatte er ihr ja auch „unbesorgt den Rücken zukehren“ können, weil sie „nicht machtfixiert“ war. Und dann folgte ein Satz, der viel über Reiter wie auch über Wille sagt: „Wenn sie einmal dienstlich lügen soll, wird sie rot“, so zitierte die „Sächsische Zeitung“ die Glückwünsche des Intendanten von 2009.
http://funkkorrespondenz.kim-info.de/artikel.php?pos=Leitartikel&nr=9196

Vielleicht fällt angesichts dieses fossilen Führungsstils Dein Urteil über Karola Wille ein wenig differenzierter aus.

Steffi:

Ich kann immer nur empfehlen, in einem Großunternehmen mal paar Jahre zu arbeiten......da gibt es nie Rauch OHNE Feuer und fast alle wissen bescheid - nicht bis ins kleinste Detail aber oftmals ziemlich gut.......Eigentlich gehört dort ALLES ausgetauscht....
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t509p120-fall-kachelmann-freiheit-und-die-befreiung-aus-der-elsen-falle-teil-2#49350

Dein Wunsch ist bereits erfüllt worden:

Flankiert wurde Karola Wille auf der Pressekonferenz von der kompletten MDR-Führungsmannschaft, die über die Ansagen der neuen Chefin nicht gerade unglücklich schien. Was wenig wundert: Auf den Schaltstellen Fernsehdirektor und Chefredakteur sitzen bereits neue Leute – der ehemalige MDR-Sportchef Wolf-Dieter Jacobi und der bisherige ZDF-Mann Stefan Raue, auch sie sind keine Mitspieler in der Riege Reiters gewesen.

Für ihre ersten 100 Tage im neuen Amt hat sich Wille, bis zum 31. Oktober Juristische Direktorin des MDR, ein Fünf-Punkte-Programm auferlegt, bei dem die „angelaufene Aufklärung“ absolute Priorität genießt; dies müsse „einhergehen mit dem Aufbau sicherer Prüfungs- und Kontrollstrukturen“, so die MDR-Intendantin an ihrem zweiten Arbeitstag.

Den ersten hatte sie nicht nur für eine Personalversammlung in Leipzig, sondern auch für eine erste personelle Entscheidung genutzt: Der bisherige MDR-Sprecher und Reiter-Mann Dirk Thärichen darf sich im gegenseitigen Einvernehmen nach einem neuen Job umsehen (vgl. auch FK 43/11). Nun soll es darum gehen, so Wille, „ein Team aufzubauen, bei dem alle auf ein Tor spielen, gemeinsam mit den MDR-Gremien, und noch transparenter zusammenzuarbeiten“. Die neue Führungskultur sei dabei „mit einer strategischen Diskussion“ darüber zu verbinden, „wo eigentlich unsere Prioritäten liegen“. Offiziell sind dies die Punkte 2 und 3 auf ihrer Liste, doch lässt sich das Ganze auch als schonungslose Defizitanalyse dessen lesen, was es bislang beim MDR gerade nicht gab. Dazu passt, dass Wille darüber hinaus die Personalentwicklung in die Intendanz holen und dort systematisch aufbauen will.
http://funkkorrespondenz.kim-info.de/artikel.php?pos=Leitartikel&nr=9196

Und den Herstellungsleiter im Bereich Unterhaltung hat sie auch gleich suspendiert, nachdem die StA Leipzig auch den ins Visier genommen hatte:

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Norbert May

MDR suspendiert Fohts Herstellungsleiter

Der Fall Udo Foht zieht weitere Kreise im MDR: Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat im Zuge des Ermittlungsverfahrens gegen den ehemaligen MDR-Unterhaltungschef Udo Foht nun auch ein Verfahren gegen den Herstellungsleiter des Programmbereichs Unterhaltung, Norbert May, eingeleitet. Was ihm vorgeworfen wird, ist nicht bekannt. Die Sendeanstalt hat May, der seit 1993 dort tätig ist, mit sofortiger Wirkung freigestellt. Foht wird Untreue und Betrug vorgeworfen.
"Für die Dauer der Ermittlungen hat der MDR Norbert May von seiner dienstlichen Tätigkeit mit sofortiger Wirkung freigestellt. Der MDR wird bei der Staatsanwaltschaft Akteneinsicht beantragen", heißt es in einer Mitteilung der Dreiländeranstalt.
http://meedia.de/fernsehen/mdr-suspendiert-fohts-herstellungsleiter/2011/11/04.html

Ich habe durchaus den Eindruck, daß Frau Wille genau die Richtige ist, um dort aufzuräumen. Und daß BURDA auf sie einwirken kann, wie es bei dem old boy-Netzwerk aus dem Westen vor ihr mehr als nur denkbar erscheint, halte ich für wenig wahrscheinlich.
Nachdem BURDAs Chefredakteure mit ihrer Bushido-Bambi-Fehlentscheidung dem Konzern einen Imageschaden zugefügt haben, denn daß bei ihnen Kommerz vor Ethik rangiert, haben sie damit klar bewiesen, ist aber ohnehin von einer geschrumpften Meinungs- und Einflußmacht auszugehen...

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Re: Fall Kachelmann: Freiheit und die Befreiung aus der Elsen-Falle (Teil 2)

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