Gedichte zum Nachdenken
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Gedichte zum Nachdenken
Den Starken kann man nicht ärgern,
nur den Schwachen, den Unsicheren, den Ängstlichen.
Wer sich ärgert, gibt zu, dass ihm der Andere überlegen ist.
(Lao Tse)
Spricht jemand schlecht von dir,
so sei es ihm erlaubt.
Du aber lebe so,
dass niemand es ihm glaubt.
Ich brauche keinen Freund,
der sich jedesmal mit mir verändert
und mein Kopfnicken erwidert,
denn das tut mein Schatten weit besser.
Wer mit dem Leben spielt, kommt nie zurecht.
Wer sich nicht selbst befiehlt, bleibt immer Knecht.
(Goethe)

nur den Schwachen, den Unsicheren, den Ängstlichen.
Wer sich ärgert, gibt zu, dass ihm der Andere überlegen ist.
(Lao Tse)
Spricht jemand schlecht von dir,
so sei es ihm erlaubt.
Du aber lebe so,
dass niemand es ihm glaubt.
Ich brauche keinen Freund,
der sich jedesmal mit mir verändert
und mein Kopfnicken erwidert,
denn das tut mein Schatten weit besser.
Wer mit dem Leben spielt, kommt nie zurecht.
Wer sich nicht selbst befiehlt, bleibt immer Knecht.
(Goethe)


dachs64- Anzahl der Beiträge: 440
Re: Gedichte zum Nachdenken
Viele Wahrheiten die man sich immer mal bewußt machen sollte...

Klaus69- Anzahl der Beiträge: 461
wow...schön...
klaus,
danke dir, welch wunderschöner thread....werd am abend was schreiben dann hab ich besser zeit...
aber einen meiner lieblingssätze von rilke lass ich mal da:
Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten wohl nicht vollbringen
aber versuchen will ich ihn.
danke dir, welch wunderschöner thread....werd am abend was schreiben dann hab ich besser zeit...
aber einen meiner lieblingssätze von rilke lass ich mal da:
Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten wohl nicht vollbringen
aber versuchen will ich ihn.
Gast- Gast
Re: Gedichte zum Nachdenken
Auch sehr passend, aber den Threat haben wir dachs zu verdanken..

Klaus69- Anzahl der Beiträge: 461
"abschied" ist für mich immer so...
ich hab euch doch von meiner liebe erzählt und als er sich trennte wegen seiner krankheit und ängste und mir mal ne sms schickte wo er seiner hoffnung ausdruck gab, ob es mir wohl gut gehe, schrieb ich ihm das anlässlich eines festes:
Ich hoffe
ich hoffe du weisst, wie klar mir ist, dass dein leben - DEIN leben ist
ich hoffe du weisst, in alle meinem tun war nur das ziel
dass ich, dich wirklich glücklich sehen will.
ich hoffe du weisst, wie glücklich ich bin mit MIR
auch dank dem, was ich gelernt hab von dir
ich hoffe du weisst, wie sehr ich dich liebe – so wie du bist
natürlich, ganz ohne frist
ich wünsch dir wirkliche liebe zu dir in all deinem sein und auch für dieses fest
alles glück dieser erde und dass dich die liebe, der mut und die stärke nie verlässt.
ich wünsche dir sehr, dass du allen inneren schmerz überwindest,
den mut und die kraft für das wirkliche leben hast und ne“ heimat“ findest.
sei völlig unbesorgt, ich lebe das leben und mir geht es sehr gut,
dank innerer liebe, stärke und mut.
auch wenn wir uns vielleicht nie mehr wiedersehn,
bleibt die zeit mit dir - für mich wunderschön.
danke dir dafür.
Ich hoffe
ich hoffe du weisst, wie klar mir ist, dass dein leben - DEIN leben ist
ich hoffe du weisst, in alle meinem tun war nur das ziel
dass ich, dich wirklich glücklich sehen will.
ich hoffe du weisst, wie glücklich ich bin mit MIR
auch dank dem, was ich gelernt hab von dir
ich hoffe du weisst, wie sehr ich dich liebe – so wie du bist
natürlich, ganz ohne frist
ich wünsch dir wirkliche liebe zu dir in all deinem sein und auch für dieses fest
alles glück dieser erde und dass dich die liebe, der mut und die stärke nie verlässt.
ich wünsche dir sehr, dass du allen inneren schmerz überwindest,
den mut und die kraft für das wirkliche leben hast und ne“ heimat“ findest.
sei völlig unbesorgt, ich lebe das leben und mir geht es sehr gut,
dank innerer liebe, stärke und mut.
auch wenn wir uns vielleicht nie mehr wiedersehn,
bleibt die zeit mit dir - für mich wunderschön.
danke dir dafür.
Gast- Gast
die verwirrung des abends ?
klaus
ich lache, anscheinend werd ich abends leicht verwirrt...
also danke dachs für den tollen thread..
ich lache, anscheinend werd ich abends leicht verwirrt...
also danke dachs für den tollen thread..
Gast- Gast
Thread
Nicht ganz uneigennützig.
Ich hoffe, neue Sachen kennen zu lernen.
Ich hoffe, neue Sachen kennen zu lernen.

dachs64- Anzahl der Beiträge: 440
Re: Gedichte zum Nachdenken
hi dachs finde die idee auch einfach spitze und als marketing manager fällt mir hier sofort ein, dass wir unbedingt trouble ins boot holen müssen. obwohl man es ihr bei dem allseits bekannten kasernenhofton kaum einer zutrauen würde, sie hat eine poetische ader und sehr viel feingefühl und musikalitaet. ich denke wir brauchen sie hier unbedingt, ebenso wie für jur. analytische fragen rockerbraut.
ich überlege noch was ich reinstelle.
denke da an heinrich heine.
melde mich dazu wieder
ich überlege noch was ich reinstelle.
denke da an heinrich heine.
melde mich dazu wieder

patagon- Anzahl der Beiträge: 5062
Re: Gedichte zum Nachdenken
Das hier kennt bestimmt jeder, ich mag's trotzdem...
Er ist`s (Eduard Mörike)
Frühling läßt sein blaues Band
wieder flattern durch die Lüfte,
süße, wohlbekannt Düfte
streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schön,
wollen balde kommen.
- Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist´s!
Dich hab ich vernommen.
Er ist`s (Eduard Mörike)
Frühling läßt sein blaues Band
wieder flattern durch die Lüfte,
süße, wohlbekannt Düfte
streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schön,
wollen balde kommen.
- Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist´s!
Dich hab ich vernommen.
Gast- Gast
Re: Gedichte zum Nachdenken
Und mein Lieblings-Shakespeare, wenn auch ein bisschen seeeehr am Rande des Erträglichen:
SONNET 18
Shall I compare thee to a summer's day?
Thou art more lovely and more temperate:
Rough winds do shake the darling buds of May,
And summer's lease hath all too short a date:
Sometime too hot the eye of heaven shines,
And often is his gold complexion dimm'd;
And every fair from fair sometime declines,
By chance or nature's changing course untrimm'd;
But thy eternal summer shall not fade
Nor lose possession of that fair thou owest;
Nor shall Death brag thou wander'st in his shade,
When in eternal lines to time thou growest:
So long as men can breathe or eyes can see,
So long lives this and this gives life to thee.
SONNET 18
Shall I compare thee to a summer's day?
Thou art more lovely and more temperate:
Rough winds do shake the darling buds of May,
And summer's lease hath all too short a date:
Sometime too hot the eye of heaven shines,
And often is his gold complexion dimm'd;
And every fair from fair sometime declines,
By chance or nature's changing course untrimm'd;
But thy eternal summer shall not fade
Nor lose possession of that fair thou owest;
Nor shall Death brag thou wander'st in his shade,
When in eternal lines to time thou growest:
So long as men can breathe or eyes can see,
So long lives this and this gives life to thee.
Gast- Gast
Re: Gedichte zum Nachdenken
Hier liefere ich noch die deutsche Übersetzung nach:
Sonett 18
Soll ich Dich einem Sommertag vergleichen?
Nein, Du bist lieblicher und frischer weit -
Durch Maienblüthen rauhe Winde streichen
Und kurz nur währt des Sommers Herrlichkeit.
Zu feurig oft läßt er sein Auge glühen,
Oft auch verhüllt sich seine goldne Spur,
Und seiner Schönheit Fülle muß verblühen
Im nimmerruh'nden Wechsel der Natur.
Nie aber soll Dein ewiger Sommer schwinden,
Die Zeit wird Deiner Schönheit nicht verderblich,
Nie soll des neidischen Todes Blick Dich finden,
Denn fort lebst Du in meinem Lied unsterblich.
So lange Menschen athmen, Augen sehn,
Wirst Du, wie mein Gesang, nicht untergehn.
Übersetzt von Friedrich Bodenstedt (1866)
Sonett 18
Soll ich Dich einem Sommertag vergleichen?
Nein, Du bist lieblicher und frischer weit -
Durch Maienblüthen rauhe Winde streichen
Und kurz nur währt des Sommers Herrlichkeit.
Zu feurig oft läßt er sein Auge glühen,
Oft auch verhüllt sich seine goldne Spur,
Und seiner Schönheit Fülle muß verblühen
Im nimmerruh'nden Wechsel der Natur.
Nie aber soll Dein ewiger Sommer schwinden,
Die Zeit wird Deiner Schönheit nicht verderblich,
Nie soll des neidischen Todes Blick Dich finden,
Denn fort lebst Du in meinem Lied unsterblich.
So lange Menschen athmen, Augen sehn,
Wirst Du, wie mein Gesang, nicht untergehn.
Übersetzt von Friedrich Bodenstedt (1866)
Gast- Gast
heinrich heine doktrin
Heinrich Heine
Doctrin.
Schlage die Trommel und fürchte dich nicht,
Und küsse die Marketenderin!
Das ist die ganze Wissenschaft,
Das ist der Bücher tiefster Sinn.
Trommle die Leute aus dem Schlaf,
Trommle Reveille mit Jugendkraft,
Marschire trommelnd immer voran,
Das ist die ganze Wissenschaft.
Das ist die Hegel'sche Philosophie,
Das ist der Bücher tiefster Sinn!
Ich hab' sie begriffen, weil ich gescheidt,
Und weil ich ein guter Tambour bin.
Doctrin.
Schlage die Trommel und fürchte dich nicht,
Und küsse die Marketenderin!
Das ist die ganze Wissenschaft,
Das ist der Bücher tiefster Sinn.
Trommle die Leute aus dem Schlaf,
Trommle Reveille mit Jugendkraft,
Marschire trommelnd immer voran,
Das ist die ganze Wissenschaft.
Das ist die Hegel'sche Philosophie,
Das ist der Bücher tiefster Sinn!
Ich hab' sie begriffen, weil ich gescheidt,
Und weil ich ein guter Tambour bin.

patagon- Anzahl der Beiträge: 5062
für demo ein hohelied auf seine feger
heinrich heine
ein weib
sie hatten sich beide so herzlich lieb
spitzbübin war sie, er war ein dieb
wenn er schelmenstreiche machte,
sie warf sich auf bett und lachte.
der tag verging in freud und lust
des nachts lag sie an seiner brust
als man ins gefängnis ihn brachte
sie stand am fenster und lachte
er ließ ihr sagen: "o komm zu mir,
ich sehne mich so sehr nach dir,
ich rufe nach dir, ich schmachte" -
sie schüttelte das haupt und lachte
um sechse des morgens ward er gehenkt,
um sieben ward er ins grab gesenkt;
sie aber schon um achte
trank roten wein und lachte.
allen rotweintrinkern
P R O S T!
ein weib
sie hatten sich beide so herzlich lieb
spitzbübin war sie, er war ein dieb
wenn er schelmenstreiche machte,
sie warf sich auf bett und lachte.
der tag verging in freud und lust
des nachts lag sie an seiner brust
als man ins gefängnis ihn brachte
sie stand am fenster und lachte
er ließ ihr sagen: "o komm zu mir,
ich sehne mich so sehr nach dir,
ich rufe nach dir, ich schmachte" -
sie schüttelte das haupt und lachte
um sechse des morgens ward er gehenkt,
um sieben ward er ins grab gesenkt;
sie aber schon um achte
trank roten wein und lachte.
allen rotweintrinkern
P R O S T!

patagon- Anzahl der Beiträge: 5062
WO HEINRICH HEINE
wo
wo wird einst des wandermüden
letzte ruhestätte sein?
unter palmen in dem süden?
unter linden an dem rhein?
werd ich wo in einer wüste
eingescharrt von fremder hand?
oder ruh ich an der küste
eines meeres in dem sand?
immerhin! mich wird umgeben
gotteshimmel, dort wie hier,
und als totenlampen schweben
nachts die sterne über mir
zum trost und prost
wo wird einst des wandermüden
letzte ruhestätte sein?
unter palmen in dem süden?
unter linden an dem rhein?
werd ich wo in einer wüste
eingescharrt von fremder hand?
oder ruh ich an der küste
eines meeres in dem sand?
immerhin! mich wird umgeben
gotteshimmel, dort wie hier,
und als totenlampen schweben
nachts die sterne über mir
zum trost und prost

patagon- Anzahl der Beiträge: 5062
re dachs
dachs ich kann das goethe gedicht "wer mit dem leben spielt..."
nicht leiden.
es ist so schulmeisterlich (übrigens mag ixch auch bei aller wertschätzung diesen zug an dir nicht.
ich liebe spiel und leichtigkeit und da wir ja alle so und so als delinquenten in der todeszelle sitzen, versuche ich die zeit, die wir haben so sinnlos und fröhlich wie irgendmöglich zu VERPLEMPERN
prost
nicht leiden.
es ist so schulmeisterlich (übrigens mag ixch auch bei aller wertschätzung diesen zug an dir nicht.
ich liebe spiel und leichtigkeit und da wir ja alle so und so als delinquenten in der todeszelle sitzen, versuche ich die zeit, die wir haben so sinnlos und fröhlich wie irgendmöglich zu VERPLEMPERN
prost

patagon- Anzahl der Beiträge: 5062
na dann...
patagonchen,
wenn du es gerne lustig hast, dann so vielleicht ?
Martin Opitz (1597-1632)
Grabinschrift eines geilen Weibes
Hier liegt ein höfliches, doch geiles Weib begraben.
Wünscht ihr nicht, dass sie Ruh mög' in der Erden haben:
Sie hat dem Himmel selbst zu gleichen sich geübt
Und nichts als stetige Bewegung mehr geliebt.
wenn du es gerne lustig hast, dann so vielleicht ?
Martin Opitz (1597-1632)
Grabinschrift eines geilen Weibes
Hier liegt ein höfliches, doch geiles Weib begraben.
Wünscht ihr nicht, dass sie Ruh mög' in der Erden haben:
Sie hat dem Himmel selbst zu gleichen sich geübt
Und nichts als stetige Bewegung mehr geliebt.
Gast- Gast
reiten ?
patagon,
oder so lustig ?
Volksgut
Alter Mann wollt' reiten
Alter Mann wollt' reiten,
Hatte kein Pferd.
Alte Frau nahm Ziegenbock,
Setzt' den alten Mann darob,
Lässt ihn reiten.
Alter Mann wollt' reiten,
Hatte keine Peitsch'.
Alte Frau nahm Strumpfenband,
Gab es ihm in seine Hand,
Lässt ihn reiten.
Alter Mann wollt' reiten,
Hatte kein' Satt'l.
Alte Frau nahm Ziegelstein,
Klemmt ihn zwischen seine Bein',
Lässt ihn reiten.
Alter Mann wollt' reiten,
Hatte keinen Zaum.
Alte Frau nahm Hemdensaum,
Macht ihm einen Pferdezaum,
Lässt ihn reiten.
Alter Mann wollt' reiten,
Hatte keine Stiefeln.
Alte Frau nahm Eimer an,
Stülpt sie über die Beine 'ran,
Lässt ihn reiten.
Alter Mann wollt' reiten,
Hatte keine Spor'n.
Alte Frau nahm Rechenzähn,
Steckt ihm diese in die Been,
Lässt ihn reiten.
Alter Mann wollt' reiten,
Hatte keinen Rock.
Alte Frau nahm Unterrock,
Schmiss ihn über seinen Kopf,
Lässt ihn reiten.
Alter Mann wollt' reiten,
Hatte keinen Hut.
Alte Frau nahm Nachttopf,
Setzte ihn auf seinen Kopf,
Lässt ihn reiten.
oder so lustig ?
Volksgut
Alter Mann wollt' reiten
Alter Mann wollt' reiten,
Hatte kein Pferd.
Alte Frau nahm Ziegenbock,
Setzt' den alten Mann darob,
Lässt ihn reiten.
Alter Mann wollt' reiten,
Hatte keine Peitsch'.
Alte Frau nahm Strumpfenband,
Gab es ihm in seine Hand,
Lässt ihn reiten.
Alter Mann wollt' reiten,
Hatte kein' Satt'l.
Alte Frau nahm Ziegelstein,
Klemmt ihn zwischen seine Bein',
Lässt ihn reiten.
Alter Mann wollt' reiten,
Hatte keinen Zaum.
Alte Frau nahm Hemdensaum,
Macht ihm einen Pferdezaum,
Lässt ihn reiten.
Alter Mann wollt' reiten,
Hatte keine Stiefeln.
Alte Frau nahm Eimer an,
Stülpt sie über die Beine 'ran,
Lässt ihn reiten.
Alter Mann wollt' reiten,
Hatte keine Spor'n.
Alte Frau nahm Rechenzähn,
Steckt ihm diese in die Been,
Lässt ihn reiten.
Alter Mann wollt' reiten,
Hatte keinen Rock.
Alte Frau nahm Unterrock,
Schmiss ihn über seinen Kopf,
Lässt ihn reiten.
Alter Mann wollt' reiten,
Hatte keinen Hut.
Alte Frau nahm Nachttopf,
Setzte ihn auf seinen Kopf,
Lässt ihn reiten.
Gast- Gast
patagons spezialgebiet ?
Friedrich von Hagedorn (1708-1754)
Unvermutete Antwort
Malthin, den Jüngling, fragt Macrin,
Den Rechtsgelehrsamkeit, Amt, Milz und Alter steift:
Wie nennst du einen Kerl, sprich, sprich, wie nennst du ihn,
Den man im Ehebruch ergreift?
Ich nenn' ihn langsam, spricht Malthin.
Unvermutete Antwort
Malthin, den Jüngling, fragt Macrin,
Den Rechtsgelehrsamkeit, Amt, Milz und Alter steift:
Wie nennst du einen Kerl, sprich, sprich, wie nennst du ihn,
Den man im Ehebruch ergreift?
Ich nenn' ihn langsam, spricht Malthin.
Gast- Gast
wilhelm busch mal so...
Wilhelm Busch (1832-1908)
Wirklich, er war unentbehrlich...
Wirklich, er war unentbehrlich!
Überall, wo was geschah,
Zu dem Wohle der Gemeinde,
Er war tätig, er war da.
Schützenfest, Kasinobälle,
Pferderennen, Preisgericht,
Liedertafel, Spritzenprobe,
Ohne ihn, da ging es nicht.
Ohne ihn war nichts zu machen,
Keine Stunde hatt' er frei.
Gestern, als sie ihn begruben,
War er richtig auch dabei.
Wirklich, er war unentbehrlich...
Wirklich, er war unentbehrlich!
Überall, wo was geschah,
Zu dem Wohle der Gemeinde,
Er war tätig, er war da.
Schützenfest, Kasinobälle,
Pferderennen, Preisgericht,
Liedertafel, Spritzenprobe,
Ohne ihn, da ging es nicht.
Ohne ihn war nichts zu machen,
Keine Stunde hatt' er frei.
Gestern, als sie ihn begruben,
War er richtig auch dabei.
Gast- Gast
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