Zur Notwendigkeit des (Klageerzwingungs-)Verfahrens gegen Claudia Dingens und der Publikation des schriftlichen Freispruchsurteils von J.Kachelmann

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Zur Notwendigkeit des (Klageerzwingungs-)Verfahrens gegen Claudia Dingens und der Publikation des schriftlichen Freispruchsurteils von J.Kachelmann

Beitrag  Andy Friend am Fr 06 Jan 2012, 06:25

das Eingangsposting lautete :

Hier geht's witer:

Das Messer

Merkmale des DNA-Musters der NK waren am Messergriff nachweisbar - wie bei einem zu ihrem Haushalt gehörenden Messer auch zu erwarten. DNA und vermutlich eine geringe Menge Blut befand sich von ihr an der Messerschneide, die aber die festgestellten Hals- oder Kratzverletzungen nicht verursacht haben kann.

Am Rücken der Messerklinge, die die Halsverletzung zumindest theoretisch verursacht habe könnte, und an der Messerspitze, durch deren Einwirkung die Kratzverletzungen entstanden sein könnten, fand sich keine DNA der NK, dies hätte man aber angesichts von Art und Intensität der jeweils notwendigen Einwirkung erwarten müssen.

Am Griff des Messers befand sich DNA der NK und männliche DNA, die Merkmale von JK aufwies. Die schlechte Befundlage stand jedoch nicht im Einklang mit der angeblich längeren und intensiven Messerführung des Angeklagten und ließ eine Spurenübertragung als durchaus möglich erscheinen.

Konkrete Anhaltspunkte für einen Spurenverlust lagen nicht vor.

Die Spurenlage am Messer stützte damit nicht den von der NK geschilderten Hergang der Ereignisse.

So einfach ist das,und es ist noch nicht einmal von mir - aber die Fundstelle suchen Sie schön selber, wie schreibt Ihre Freundin Thauris immer so nett: Googeln können Sie ja, oder?

Viele Nichtjuristen und eben auch zB. die von mir sehr geschätzte Frau Wolff kommen auch deswegen zu demselben Ergebnis wie das Landgericht Mannheim: Freispruch für JK!

Und zwar noch einmal für Sie zum ins Gehirn brennen: ein Freispruch ohne Wenn und Aber, egal, was sich der Vorsitzende in der mündlichen Urteilsbegründung, die juristisch keinen Cent wert ist, zusammen polemisiert hat!

Und was soll da nun in den Akten oder dem Urteil noch gravierend Neues stehen? Glauben Sie an einen solchen Inhalt: Wir gehen davon aus, dass JK das Messer gegen die NK benutzt hat, aber wir haben so viel Angst vor RAe. Schwenn und Höcker, dass wir ihn trotzdem freisprechen? Wohl kaum! Oder vielleicht an die Räuberpistole der noch nicht Papierli-SUI aus dem Ruhrgebiet: das eigentliche Tatmesser hat JK mitgenommen, der Bösewicht? Mit Verlaub, wir sind doch nicht bei „DSDSTM“ („Deutschland sucht das SuperTatMesser“).

Warum glauben Sie eigentlich, dass diejenigen, die täglich stundenlang tatsächlich Unterlagen auswerten, Indizien einordnen und Lebenssachverhalte ermitteln - und sich nicht selbst(gefällig) zum Inspector befördern -, bei der Fülle der Einzelheiten aus dem Fall Kachelmann nicht in der Lage sind, diese richtig zu bewerten? Frau Wolff zB. hat dies ein Berufsleben lang getan und steht damit erkennbar in einem krassen Gegensatz zu Ihnen, die sie immer noch auf die "smoking gun" in den Akten warten: oder waren sie es nicht, die wochenlang auf eine Verurteilung gesetzt hat - und nun auf den Film mit den ach so neuen Fakten wartet wie das Kleinkind auf den Weihnachtsmann? Ja, ich weiss, Sie glauben so gerne, aber glauben Sie einfach ein einziges Mal mir: es wird keine "smoking gun" mehr gefunden werden... das könnte jeder ohne jegliche Aktenkenntnis feststellen, wenn er nicht faktenfrei wäre...

Warum glauben Sie eigentlich, dass jeder so wenige Fakten zum Fall Kachelmann kennt und versteht wie Sie? Und bitte interpretieren Sie mich jetzt nicht falsch, diese Frage hat nichts mit der Arroganz eines Juristen zu tun - ich zB. habe gerade hier bei den „Elsen“ viele wichtige Informationen und Denkansätze gefunden, die Sie in Ihrer einseitigen Parteinahme für die NK ignoriert oder gar nicht erst gesehen haben.

Informationsanalyse ist schliesslich nicht den Juristen vorbehalten - aber es setzt Kenntnisse, Erfahrungen - und Intelligenz voraus. Viele hier bei den „Elsen“ haben sie, nur Sie machen von diesen Informationen in erschreckend geringem Masse Gebrauch. Warum auch immer...

Lassen Sie mich spekulieren: vielleicht liegt dies daran, dass Sie und ihre GaGa-Truppe sich komplett verrannt haben: der Fall JK mag als Beispiel dienen, wie man Beziehungen zu Frauen nicht führen soll, aber er ist eben gerade kein Beispiel dafür, wie das deutsche Rechtssystem mit vergewaltigten Frauen umgeht. Und das kann jeder sehen, der sich dem Fall vorurteilsfrei nähert - vorurteilsfrei bezogen auf den Tatvorwurf und frei von einer Vorverurteilung des Angeklagtens aufgrund seines Vorlebens.

Nur Sie wollen unbedingt das Strafrechtssystem pervertieren, um ein von Ihnen einseitig empfundenes „moralisches Vergehen“ strafrechtlich zu sanktionieren: Knast nicht mehr für strafrechtlich relevante, sondern für einseitig definierte moralische Schuld... willkommen im Mittelalter!

Nein, dass ist kein Nazidenken, aber Ihre Denkweise hat auch nichts mit dem Erbe der Geschwister Scholl zu tun - oder wer sollen dann die Nazis sein, gegen die Sie sich auflehnen?

Schauen Sie lieber mal auf Länder, nur wenige Flugstunden von uns entfernt: da gilt die Scharia, und da werden Frauen für einseitig definiertes, angeblich unmoralisches Verhalten gesteinigt! Und wir sperren Männer dann für einseitig definiertes, angeblich unmoralisches Verhalten ein? Eine pointierte Auffassung von "Multi-Kulti".

Ich weiss nicht, wo Sie leben, aber auch in Ihrer Nähe gibt es sicherlich ein Landgericht, und da werden regelmässig tatsächlich nachweisbare Vergewaltigungen verhandelt. Gehen Sie doch einfach mal hin, sehen Sie sich die Verhandlungen an, solidarisieren Sie sich mit diesen Frauen, unterstützen Sie die wirklichen Opfer! Aber hören Sie auf, JK und seine Frau in dumm-dreister, hämischer Art durch den Dreck zu ziehen. Sie tun ihm Unrecht, sie tun seiner Ehefrau Unrecht, und sie tun der Sache aller Frauen, die nachweisbar vergewaltigt worden sind, Unrecht.

Und kommen Sie mir jetzt nicht damit, meine Meinung sei schon deswegen irrelevant, weil ich irgendwo eine böse Bemerkung über die NK gemacht hätte - habe ich nämlich nicht, ich kann nur nichts dafür, dass diese und ihre Story bei einer sachlichen Betrachtung auch bei mir nicht positiver wegkommt als in der Betrachtung des LG Mannheim, der überwiegenden Anzahl der Nichtjuristen - und in der von Juristen wie Frau Wolff.

Egal, wieviel Aktenkenntnis und -verständnis sie niemals und andere jemals haben werden: die Aussagen der NK haben so wenig Gehalt, dass damit niemals eine Tatbegehung hätte nachgewiesen werden können.

Und spätestens nach der Rechtskraft des Urteils haben Sie über eine Tatbegehung des Jörg Kachelmann genau so wenig zu spekulieren wie über eine Tatbegehung durch irgend einen anderen Mann![...]
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t546p840-fall-kachelmann-freiheit-und-die-befreiung-aus-der-elsen-falle-teil-8#57330

Andy Friend

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@steffi: Seit Wulff mit im Spiel ist, trinke ich immer 'nen Doppelten ...

Beitrag  Demokritxyz am Mi 01 Feb 2012, 04:28

http://www.alkohol-lexikon.de/ALCOHOL/AL_GE/schnaps.shtml
steffi:

Er [Jörg Kachelmann] wird auch Demokritxyz lesen, ... aber den kann er ja schlecht zitieren, ... oder?

Da macht sich eine Person, die unter Klarnamen postet, definitiv vertrauenswürdiger aus.....

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t551p840-zur-notwendigkeit-des-klageerzwingungs-verfahrens-gegen-claudia-dingens-und-der-publikation-des-schriftlichen-freispruchsurteils-von-jkachelmann#60722
steffi, es ist nicht ungewöhnlich, dass Personen unter Pseudonym schreiben. Aber vielleicht wollen die gar nicht zitiert, sondern nur still von Lesern mit Kopf gelesen werden. Und Link daneben ist auch GANZ getroffen ...?

http://de.wikipedia.org/wiki/Pseudonym#Gr.C3.BCnde

Ich danke dir natürlich, dass du mein Posting sofort beantwortet hast, aber dass sich das gar nicht an dich richtete, verstehst du nicht ...?

Weißt du, was ein 'Container' ist? Bist du schon mal missbraucht worden, ohne es zu merken? Was passiert denn, wenn Jörg Kachelmann bei facebook einen Link auf diesen Ratgeber setzt ...?

Personen mit Klarnamen sind vertrauenswürdig? Oder langweilig? Kann ein Leser mit Kopf die Vertrauens-würdigkeit eines Autors aus einer Vielzahl seiner Postings nicht selbst beurteilen? Und wie fängt ein Autor neue Leser, die zufällig auf die Seite kommen, am besten ein? - indem er einen Dump der Eigenbewer- tungen spoolt ...?

http://de.wikipedia.org/wiki/Spooler
steffi:

Gerade DU, Demo, hast uns so viele Informationen gebracht, wie schwer es ist, gegen das sogenannte 'Surrounding' vorzugehen, wer da wie agiert und reagiert.......und nun denkst DU, dass Kachelmann das aus dem Handgelenk schüttelt und sofort Beweise hat......?

Vielleicht muß man da einfach nur geduldiger sein und abwarten.......

Und das war ganz und gar OHNE Östrogenlogik..... Wink

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t551p840-zur-notwendigkeit-des-klageerzwingungs-verfahrens-gegen-claudia-dingens-und-der-publikation-des-schriftlichen-freispruchsurteils-von-jkachelmann#60722
Nein, steffi: Leider Östrogenlogik! Aber ich denke, der Empfänger meiner Nachricht hat sie verstanden und denkt darüber nach, wenn er es nicht sowieso von sich aus (häufig) tut ...
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t116-abmeldung-von-demokritxyz#6453

Demokritxyz Posting, 09.05.2010, S. 46/I, 13:27 h Ein bisschen blond muss sein, dann kommt der Spaß von ganz allein …?
Anm.: Erstes Posting nach Demokritxyz' Comeback: Die drei ??? Mannheimer Staatsanwälte – ihr seid Deutschland, oder was …?

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/sexualitat-f14/fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-t90-900.htm#7201

Demokritxyz

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Vorsatz

Beitrag  stscherer am Mi 01 Feb 2012, 05:16

Liebe Frau Wolff,
der Hinweis auf den Zweifel am Vorsatz bzgl. der Falschaussage zieht sich aber durch alle Stellungnahmen - tatsächlich durch alle. Prof. Kröber ist die einzige (rühmliche) Ausnahme.

Und Sie wissen doch aus Ihrer beruflichen Erfahrung: Oftmals sind auch vor Gericht viele dumme Jäger des schlauen Hasen Tod.

Man muss einfach sehen, dass eine Strafanzeige gegen die NK ohne Unterstützung der StA und ohne Unterstützung des erstinstanzlichen Gerichts kein Selbstläufer ist und grosse Risiken in sich trägt - man verfolge doch hier nur die sabbernden Kommentare einiger Nullnummern. Das ist ein Vorgeschmack auf das, was JK droht, wenn er an der Intentionalität der Falschaussage scheitert.

Ich sehe also definitiv die Schwierigkeiten nicht bei der Falschaussage an sich. Die Anzahl der unbestreitbaren Lügen der NK hatte (nicht nur) ich aufgelistet. Aber auf dem "Königsweg" zur Straffreiheit für die NK liegen mir einfach zu viele rote Teppiche. Allerdings bin ich auch kein Strafverteidiger und gewohnt, immer nach dem sichersten Weg zu suchen - vielleicht macht das ein bisschen "hasenherzig" (siehe oben).


Zuletzt von stscherer am Mi 01 Feb 2012, 05:45 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet

stscherer

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Die Einschläge kommen näher

Beitrag  Gast am Mi 01 Feb 2012, 05:18

Denn auch dem Gender-Wahn geht es an den Kragen:

Testosteron macht Frauen egoistisch

Das männliche Sexualhormon Testosteron steigert die Aggressivität, das zeigt nun ein ungewöhnliches Experiment: Nahmen Frauen den Stoff zu sich, verhielten sie sich weniger kooperativ - und beharrten auf ihrer Meinung.
[...]
Die Auswertung des Tests zeigte, dass die Frauen ohne Testosteron ihr Gesamtergebnis durch Kooperation verbesserten, schreiben die Forscher in den "Proceedings B" der britischen Royal Society. Sie erzielten in Kooperation eine viel bessere Trefferquote. Hatten sie einen erhöhten Testosteron-Spiegel, verhielten sie sich viel weniger kooperativ und beharrten häufiger auf ihrer eigenen Meinung. Dadurch nahm die Trefferquote des Teams insgesamt ab, berichten die Forscher.

Kooperation sei in sozialen Zusammenhängen unverzichtbar. Sie trage dazu bei, die Fähigkeiten sowie den jeweiligen Kenntnisstand einzelner Personen zu berücksichtigen und somit die Leistungen oder Entscheidungen einer Gruppe im Sinne einer "kollektiven Intelligenz" zu verbessern. Zu viel Kooperation könne hingegen für den Einzelnen auch nachteilig sein, wenn er seine eigenen Interessen dabei zu sehr vernachlässigen müsse, schreiben die Wissenschaftler. Auch die Gruppe als Ganze profitiere nicht immer von Kooperation - wenn sich bei zu viel Kooperation eine Meinung durchsetze, die für alle Mitglieder schlecht ist.

Das soziale Verhalten werde durch ein feines Zusammenspiel biologischer Faktoren geregelt. Testosteron macht dabei egoistischer, so Wright. Meistens helfe das dabei, die beste Lösung für ein Problem zu finden. Aber zu viel Testosteron könne auch blind machen gegenüber der Meinung anderer. Dies könne sehr wichtig sein, wenn etwa eine dominante Person versuche, ihre Meinung in einer Gruppe, zum Beispiel einer Jury, durchzusetzen.
boj/dpa
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,812708,00.html


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Demo

Beitrag  Gast am Mi 01 Feb 2012, 05:35

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t551p840-zur-notwendigkeit-des-klageerzwingungs-verfahrens-gegen-claudia-dingens-und-der-publikation-des-schriftlichen-freispruchsurteils-von-jkachelmann#60734
Ich danke dir natürlich, dass du mein Posting sofort beantwortet hast, aber dass sich das gar nicht an dich richtete, verstehst du nicht ...?
Entschuldige bitte, da habe ich dich wohl wortwörtlich genommen Rolling Eyes , stand doch als Adresse:
@Steffi, Dreh mal an deiner Östrogenablassschraube
Weißt du, was ein 'Container' ist? 1. Bist du schon mal missbraucht worden, ohne es zu merken? 2.Was passiert denn, wenn Jörg Kachelmann bei facebook einen Link auf diesen Ratgeber setzt ...?
1. früher öfter, heute seltener...aber die "Merkung" erhöht sich....
2. dann liest man sicher auch hier...., oder?

Personen mit Klarnamen sind vertrauenswürdig? Oder langweilig?
Aus der Perspektive eines JK kann man das vermuten. Er teilt das ja 'öffentlich" mit also für seine Leser......
Er könnte natürlich auch RA STScherer zitieren , er hat sich eventuell für Gabriele entschieden, weil sie OSTA a.D. ist.(?)
Und aus meiner östrogenverseuchten Sicht, vermute ich weiter, dass viele Leute sagen würden, ein Rechtsanwalt lebt von den Klienten, die sie bezahlen und drehen sich nach dem Geldbeutel, der sie am Leben hält.
Staatsanwälte sollen ja theoretisch Recht und Gesetz vertreten und sollten neutral sein also niemals "Partei" - das gilt auch heute noch als landläufige Meinung und er setzt das ein.....
Nein, steffi: Leider Östrogenlogik! Aber ich denke, der Empfänger meiner Nachricht hat sie verstanden und denkt darüber nach, wenn er es nicht sowieso von sich aus (häufig) tut ...
Gut, dann ist es Östrogenlogik......und die sagt mir nur, dass der "Empfänger" nichts dem Zufall überlassen wird und viel liest......


Zuletzt von steffi am Mi 01 Feb 2012, 05:39 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet

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Gabriele

Beitrag  Gast_0009 am Mi 01 Feb 2012, 05:37

Was willst Du denn nun mit diesem Testosteron-Artikel sagen?

Gast_0009

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Lieber Herr Scherer,

Beitrag  Gast am Mi 01 Feb 2012, 06:40

kleiner Einspruch!

stscherer Heute um 17:16

Liebe Frau Wolff,

der Hinweis auf den Zweifel am Vorsatz bzgl. der Falschaussage zieht sich aber durch alle Stellungnahmen - tatsächlich durch alle. Prof. Kröber ist die einzige (rühmliche) Ausnahme.

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t551p840-zur-notwendigkeit-des-klageerzwingungs-verfahrens-gegen-claudia-dingens-und-der-publikation-des-schriftlichen-freispruchsurteils-von-jkachelmann#60736

Welche Stellungnahmen meinen Sie? Da kommen doch nur Seidler (der nur Widersprüche und Lücken als durch die Tat ausgelöst wegerklären wollte) und Greuel (die nur die Selbstsuggestions-HYPOTHESE nicht abweisen wollte, so wenig wie die Falschaussage-Hypothese) in Betracht. Und die beiden sind widerlegt worden durch die besten Sachverständigen, die Deutschland zu bieten hat. Wer sollte, angesichts der zahlreichen nachgewiesenen bewußten Lügen einer Person, ihr denn für andere Teile in ein und derselben Vernehmung eine bloße Einbildung attestieren?

stscherer:

Und Sie wissen doch aus Ihrer beruflichen Erfahrung: Oftmals sind auch vor Gericht viele dumme Jäger des schlauen Hasen Tod.

Aus MEINER beruflichen Erfahrung weiß ich das selbstverständlich nicht... Very Happy

stscherer:

Man muss einfach sehen, dass eine Strafanzeige gegen die NK ohne Unterstützung der StA und ohne Unterstützung des erstinstanzlichen Gerichts kein Selbstläufer ist und grosse Risiken in sich trägt - man verfolge doch hier nur die sabbernden Kommentare einiger Nullnummern. Das ist ein Vorgeschmack auf das, was JK droht, wenn er an der Internationalität der Falschaussage scheitert.

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t551p840-zur-notwendigkeit-des-klageerzwingungs-verfahrens-gegen-claudia-dingens-und-der-publikation-des-schriftlichen-freispruchsurteils-von-jkachelmann#60736

Natürlich muß man diese StA zum Jagen tragen – das sieht im Fall Arnold ja nicht anders aus.
Die StA Darmstadt bleibt untätig und wartet trotz eindeutiger Lügen-Aufklärung im WA-Verfahren (Urteil war am 5.7.2011) sogar noch die Revisionsentscheidung nach Rechtsmitteleinlegung der Lehrerin ab.

Mittwoch, 01. Februar 2012
- 13:53 Uhr

Wie berichtet, hatte die Lehrerin laut Feststellungen des Landgerichts Kassel einen Kollegen mit erfundenen Vergewaltigungsvorwürfen ins Gefängnis gebracht. Bei einer Anklage wegen Freiheitsberaubung drohen der Beamtin bis zu zehn Jahre Haft. Das Landgericht Kassel hatte den Biologielehrer Horst Arnold (52), der fünf Jahre im Gefängnis saß, am 5. Juli 2011 freigesprochen und ein entsprechendes Urteil des Landgerichts Darmstadt von 2002 aufgehoben. »Die Unschuld des Mannes ist erwiesen. Bewusste Lügen der Lehrerin hatten damals zu seiner Verurteilung geführt«, sagte der Vorsitzende Richter Jürgen Dreyer. Die angebliche Vergewaltigung sollte an einer Realschule im hessischen Reichelsheim verübt worden sein.

Die Studienrätin hatte gegen den Freispruch ihres Kollegen Revision beim Bundesgerichtshof (BGH) eingelegt. Mit einer Entscheidung werde in Kürze gerechnet, sagte Dr. Detlev Binder aus Bielefeld, der Anwalt der Lehrerin. Auch die Staatsanwaltschaft Darmstadt wartet auf ein Urteil des BGH. Solange der Freispruch nicht rechtskräftig sei, ruhten die Ermittlungen gegen die Studienrätin, sagte Staatsanwalt Sebastian Zwiebel.
http://www.westfalen-blatt.de/nachricht/2012-01-31-luegen-lehrerin-arbeitsverbot-auch-in-hessen/?tx_ttnews[backPid]=613&cHash=cc5660dd840d1d1952acc6d91d05d793

Lierow hat nun den hessischen Generalstaatsanwalt gebeten, das Verfahren an sich zu ziehen. Für jeden Bürger stelle sich "das befremdliche Gefühl ein, die Staatsanwaltschaft betrachte eine jahrelange Freiheitsberaubung als minderschwere Rechtsverletzung", schreibt Lierow. "Die anscheinende Indolenz gegenüber einer Straftat, deren traumatisierende Folgen meinen Mandanten schon seit zehn Jahren begleiten", begründe zumindest den bösen Anschein, dass die Staatsanwaltschaft Darmstadt nicht gewillt sei, das eigene Versagen und das des damaligen Spruchkörpers, der für das Fehlurteil verantwortlich sei, zu offenbaren.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-79973982.html

Der Antrag ist offensichtlich abgelehnt worden, wie man an dem aktuellen Artikel sieht.
Das ist das eigentliche Problem bei solchen Gegenverfahren!

Im übrigen kann ich mir gut vorstellen, daß es in Mannheim andere Kammern gibt, die den Ehrgeiz haben, der Öffentlichkeit zu zeigen, daß es ›noch Richter in Mannheim gibt‹.

Wenn ein Freispruch erfolgen sollte, der glasklar die Unwahrheit der Vorwürfe herausstellt, aber aus subjektiven Gründen (psychische Verwirrung, alles nur eingebildet) freispricht, wäre das bereits eine gelungene Rehabilitierung, zugleich eine noch viel derbere Ohrfeige für die StA und das Gericht. Auf eine raffinierte, manipulierende Lügnerin hereinzufallen ist weniger ehrenrührig als auf eine psychisch Verwirrte.
Ein Freispruch in dubio wäre viel interessanter: ob aus diesem Lager dann ebenfalls eine Klassenzugehörigkeit des Freispruchs konstruiert werden würde?

stscherer:

Ich sehe also definitiv die Schwierigkeiten nicht bei der Falschaussage an sich. Die Anzahl der unbestreitbaren Lügen der NK hatte (nicht nur) ich aufgelistet. Aber auf dem "Königsweg" zur Straffreiheit für die NK liegen mir einfach zu viele rote Teppiche.
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t551p840-zur-notwendigkeit-des-klageerzwingungs-verfahrens-gegen-claudia-dingens-und-der-publikation-des-schriftlichen-freispruchsurteils-von-jkachelmann#60736

Nun ja, das Engagement von Greuel und Seidler waren bereits eine Notwehrhandlungen einer unter Druck stehenden Staatsanwaltschaft. Und Herrn Seidler werden sie bestimmt nicht mehr aufrufen... Ich kann mir sogar vorstellen, daß er für das Gegenverfahren nicht von seiner Schweigepflicht entbunden wird.

stscherer:

Allerdings bin ich auch kein Strafverteidiger und gewohnt, immer nach dem sichersten Weg zu suchen - vielleicht macht das ein bisschen "hasenherzig" (siehe oben).
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t551p840-zur-notwendigkeit-des-klageerzwingungs-verfahrens-gegen-claudia-dingens-und-der-publikation-des-schriftlichen-freispruchsurteils-von-jkachelmann#60736

Sicherheit gibt es im Strafverfahren nun mal selten. Der Strafrechtler ist wohl wirklich ein ganz anderer Typus als der Zivilrechtler. Aber das macht ja nichts!

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@ Chomsky

Beitrag  Gast am Mi 01 Feb 2012, 06:48

Gabriele
Chomsky Heute um 17:37

Was willst Du denn nun mit diesem Testosteron-Artikel sagen?
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t551p840-zur-notwendigkeit-des-klageerzwingungs-verfahrens-gegen-claudia-dingens-und-der-publikation-des-schriftlichen-freispruchsurteils-von-jkachelmann#60740

Na, dann lies das Posting doch noch einmal – liegt das nicht auf der Hand?

Die Gender-Behauptung, daß das Geschlecht ein bloßes soziales Konstrukt von Zuschreibungen sei, wird durch Verhaltensänderungen aufgrund von Hormongaben widerlegt.


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Schwarzer, zum hoffentlich Letzten

Beitrag  Gast am Mi 01 Feb 2012, 15:49

Es gab zwar schon die Anregung, ich solle zu AS einen eigenen Strang aufmachen - aber im Ernst: das ist sie nicht wert.

Als gefährlich für den Rechtsstaat habe ich sie erst im August 2010 wahrgenommen, als sie sich vorverurteilend in das Kachelmann-Verfahren einmischte. Vorher konnte ich ihre kuriosen Verirrungen ja ausblenden. Ich habe dazugelernt. Das Versagen der Justiz, der Politik (Ausbau der Nebenklage als irrationales Element) und der Psychowissenschaften bei der Behandlung von Sexualdelikten, führe ich jetzt auf den unheilvollen Einfluß von Feministinnen à la Schwarzer zurück. Sie hat unbegreflicherweise, obwohl sie nichts kann, eine mediale Machtposition errungen (was wiederum, wenig erstaunlich, für das Versagen der Medien spricht).

Und deshalb muß man sich hier mit ihr beschäftigen, denn sie trägt bis heute dazu bei, den Rechtsstaat in die Tonne zu treten und einen Freigesprochenen zu diffamieren. Daß ich mir das nicht widerspruchslos bieten lasse, versteht sich von selbst.

Zur Abwechslung rücken nun einmal ihre Machenschaften in den Focus, ein Ereignis, das sie selbst mit ihren dreisten Forderungen nach staatlicher Subventionierung angezettelt hat.


Alice Schwarzer und die Nähe zur CDU:

Die Welt

Autor: Kristian Frigelj| 01.02.2012

Alice Schwarzers Kampf gegen die "Frauenregierung"

Die Frauenrechtlerin hat einen wichtigen Fürsprecher ins Heinrich-Heine-Institut mitgebracht. Es ist ein pensionierter Ministerialrat aus dem Wissenschaftsministerium, Friedrich Bode. Er war mit der Förderung befasst, die Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) Schwarzer 2008 für die nächsten zehn Jahre versprochen hatte. Freilich war es nur eine politische Zusage, keine juristisch bindende, weil jedes Jahr aufs Neue der Landesetat aufzustellen ist. Aber solch eine bekundete Unterstützung gibt immerhin Sicherheit.

Fehlende Bemühungen beim FrauenMediaTurm

Bode sitzt an Frau Schwarzers Seite. Er ist zwar auch im Ruhestand weiterhin an die beamtenrechtliche Schweigepflicht gebunden, doch er sieht sich in der Lage, einiges Unschönes über die aktuelle Landesregierung zu erzählen. Er berichtet, dass es nach seinem Ausscheiden zu einem „erstaunlichen und nicht nachvollziehbaren Bruch des Kontaktes“ gekommen sei.

Es sei keiner mehr dorthin gefahren, niemand habe mehr den FrauenMediaTurm betreut, klagt Bode. Aber er sagt nicht, dass es häufig andersherum funktioniert, dass die Einrichtungen überleben, wenn sie sich permanent bemühen, um Fördermittel buhlen und ihrerseits den Kontakt pflegen.

Vor allem kritisiert Bode, das Land habe 2011 Zuschüsse rückwirkend zum 1. Januar gestrichen. So etwas sei ihm in seiner langen Dienstzeit noch nie vorgekommen. „Eine rückwirkende Kürzung ist tödlich für eine Institution“, sagt Bode. Zudem wirft er der Landesregierung vor, sie habe das Landesparlament „falsch informiert“ über die Hintergründe für die gekürzten Zuschüsse.

Er fände es „erstaunlich“, dass man die Haushaltskonsolidierung als Grund angebe und dem Archiv Zuschüsse streiche, während der Haushaltstitel, in den die Förderung von Schwarzers Archiv fällt, um neun Millionen Euro erhöht worden sei.

Das Ministerium betont wiederum, es habe das Parlament wahrheitsgemäß informiert, man habe die Förderanträge auf den Prüfstand gestellt und Finanzmittel in anderen Bereichen einsetzen müssen. Die CDU sattelt noch ein Argument drauf und beklagt, 2011 seien immerhin sieben Millionen Euro in dem Bereich gar nicht erst abgerufen worden.

"Feministinnen haben keine parteipolitische Heimat"

Sollte es tatsächlich nicht allein am Geld liegen, dann gerät man ins Spekulieren. Schwarzer windet sich ein wenig, wenn man sie auf ihr politisches Engagement anspricht, und ob dies mithin ein Grund sein könnte. Sie hat den Aufstieg der Bundeskanzlerin Angela Merkel wohlwollend kommentiert, sie antichambrierte bei Ex-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers und gehörte dessen „Zukunftskommission“ an. Sie pflegt eine Dauerfehde mit den Kölner Grünen, die in der Landesregierung ihren Einfluss geltend machen.

Schwarzer: „Feministinnen haben keine parteipolitische Heimat. Das mag man sich doch eigentlich kaum vorstellen, dass man aus nicht erfüllter Vasallentreue einem solchen Projekt versucht, den Todesstoß zu geben.“
http://www.welt.de/politik/deutschland/article13845434/Alice-Schwarzers-Kampf-gegen-die-Frauenregierung.html

Großer Gott! Überall war zu lesen, daß der Haushalt 2011 erst im März 2011 verabschiedet werde konnte - natürlich war der dann ›rückwirkend‹. Wegen der gestrichenen 70.000,- durch das Emanzipationsministerium machte sie ja auch kein Gewese. Es blieben in 2011 ja noch die üppigen 140.000,- durch das Kultur- und Wissenschaftsministerium. Und wenn Schwarzer glaubt, Subventionen kriege man nur bei Vasallentreue zur gerade herrschenden Partei, dann weiß sie, daß ihr Archiv kulturell und wissenschaftlich wertlos ist. Sie schreibt eigentlich nur ihre Erfahrungen fort, die sie aus dem CDU-Klügel gewonnen hat.

IM SPIEGEL 5/2012 (Print), S. 48, liest es sich bei:

Barbara Schmid: Unter Frauen,

etwas genauer – und vor allen Dingen ganz anders, als es der pensionierte Ministerialrat Bode, vermutlich CDU, vorträgt:

Doch meist will oder darf gar niemand in den vierten Stock [Bibliothek], so berichten Menschen, die mal länger im Bayenturm zu tun hatten. Das Archiv diene vor allem den umfangreichen Dossiers, die in jeder „Emma“ erscheinen. Dem widerspricht Schwarzer: Man nutze diese Möglichkeit „relativ wenig“, zudem habe ihre Zeitschrift dem Archiv „Tausende Bücher und Dokumente kostenlos überlassen.“

Cross-over nennt man das wohl, oder: win-win-situation. So sieht es auch Veronika Bock (WDR), die in einem mir nicht mehr auffindbaren Video als Nutzerin des Archivs bemängelte, daß die Erschließung des Archivs vorrangig die ›EMMA‹ betreffe. In ihrem Audio-Kommentar (ganz am Ende des Postings) regt sie an, die Förderfähigkeit des Archivs zu erhöhen, indem sich Alice Schwarzer zurückziehe... Daß Schwarzer bei ihrer Pressekonferenz keine Zahlen zu den Nutzern parat hatte (das hätte doch ein Trumpf sein können, um die Bedeutung des Archivs herauszustreichen), sei typisch: in Köln pfiffen es die Spatzen von den Dächern, daß sie diese Zahlen niemals herausrücken würde... Gegenüber dem SPIEGEL (Barbara Schmid) nannte sie die unüberprüfbare Zahl von 200 – 250 Petenten im Jahr.

Aber weiter im Text von Barbara Schmid und zur politischen Schiene:

Dennoch stellt sich die Frage, warum das Land Nordrhein-Westfalen 210 000 Euro überweisen sollte. Fachlich sei das „nicht begründet gewesen“, erinnert sich ein Ministerialer [natürlich nicht der Herr Bode vom Wissenschaftsministerium, der sich zu den fachlichen Gründen auch gar nicht geäußert hat, sondern gegen die rot-grünen Nachfolger zu Felde zog], vielmehr habe Rüttgers 2008 drei Ressorts zum Zahlen „verdonnert“: die Kultur, das Wissenschafts- und das damalige Frauenministerium.

Eine klassische Verdeckungs-Stückelung, die verbirgt, welch exorbitante Summen von Staatswegen einem privatistischen Einzelprojekt zufließen – eine Alice Schwarzer steht schließlich nur für eine Teilströmung DER Frauenbewegung. Kann da von ihr ein in die Breite gehendes objektiv informierendes Archiv erwartet werden? No way. Ihr Bestreben ist es ja, die Bewegung zu okkupieren und als eigenes Lebenswerk zu beanspruchen. Das ist ihr Geschäftsmodell. Die Kompensation all ihrer erlittenen kindlichen Liebes-Defizite.

Wenn es aber keine fachlichen Förderungsgründe gab (und die sind auch nicht ersichtlich), dann wäre eine Förderung Untreue zu Lasten des Staates. Ca. 800.000,- Schaden in den Jahren 2008 bis 2010/2011. Natürlich haben sich die Nachfolger wegen des zu erwartenden Gezeters von AS, die ja leider immer noch eine gewisse mediale Macht hat, nur schrittweise von dieser Altlast befreien können. Sie müssen die Fehlentscheidungen der Vorgängerregierung eben ausbaden.

Ich bin entschieden dafür, daß Demokritxyz sich dieses Falls annimmt, statt weiterhin unkritisch Pressekampagnen gegen den BP zu verbreiten: in der Hoffnung, die seine Weltsicht grundierende VT möge Bestätigung finden. Ja, er hat bereits gedroht, JK seine ›Unterstützung‹, die sicherlich keine ist, zu entziehen, wenn der nicht endlich willens ist, Demokritens VT-Theorien zu beglaubigen... Was für eine Anmaßung! Und was für eine Verzweiflung, die hinter dieser Anmaßung sreckt...

Vielleicht kümmerst Du Dich einmal um einen geeigneteren Fall? Ich serviere ihn Dir auf dem Silbertablett.

Nunmehr schlägt die Stunde der Scheindiplomatie (und der Wahrheiten):

02.02.2012 | 00:00 Uhr


Rheinische Post: Ministerin Steffens signalisiert Bereitschaft für Gespräche mit Schwarzer


Düsseldorf (ots) - Im Streit mit der Frauenrechtlerin Alice Schwarzer um den Kölner Frauenturm zeigt sich die NRW-Emanzipationsministerin Barbara Steffens (Grüne) gesprächsbereit: "Meine Türe ist für Gespräche mit Frau Schwarzer nicht verschlossen", sagte Steffens der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). Schon vor knapp einem Jahr, als ihr Ministerium die Förderung des feministischen Archivs in Höhe von 70 000 Euro beendete, hätte die Ministerin durchaus mit der Frauenrechtlerin gesprochen. Allerdings habe Alice Schwarzer damals erklärt, die Angelegenheit direkt mit der Ministerpräsidentin regeln zu wollen. Eine Förderung des sogenannten FrauenMediaTurms durch das Emanzipationsministerium werde aber auch künftig nicht mehr in Frage kommen, da Bibliotheks- und Archivarbeit nicht zur üblichen Ressortförderung gehörten, sagte Steffens.
http://www.presseportal.de/pm/30621/2191549/rheinische-post-ministerin-steffens-signalisiert-bereitschaft-fuer-gespraeche-mit-schwarzer/rss

Das ist schon eine sehr elegante Replik. Chapeau!

Wahrenddessen EMMA weiter Unwahrheiten verbreitet, (Frau Kraft hat mit ihr die Situation persönlich erörtert, außerdem greift sie in die Ressortkompetenz ihrer Minister nicht ein), aber zumindest stilistisch zurückrudert:

Ministerpräsidentin Kraft hält sich noch bedeckt. Auch wenn sie auf sechs zunehmend dringlicher werdende Briefe von Alice Schwarzer, zwischen März und November 2011, nicht einmal antwortete.
Dennoch hat die FMT-Gründerin jetzt wieder die Initiative ergriffen: Sie hat am Tag nach der Pressekonferenz die Ministerpräsidentin und ihre drei Ministerinnen erneut eingeladen, sich den so stolzen FrauenMediaTurm am Rhein doch endlich einmal selber anzusehen.
Bisher waren waren die rotgrünen Politikerinnen nämlich noch nie in dem Archiv – im Gegensatz zu zahlreichen Spitzenpolitikerinnen aller Parteien von Bund und Land. Denn noch hat der FrauenMediaTurm die Hoffnung, dass das alles nicht Absicht, sondern vielleicht ein Missverständnis ist – und dass gerade eine rotgrüne „Frauenregierung“ dieses weit über Deutschlands Grenzen hinaus bekannte und gerühmte Frauenarchiv nicht zu Tode kürzen wird.

EMMAonline, 1.2.2012

http://www.emma.de/news-artikel-seiten/todesstoss-fuer-den-frauenmediaturm/

Der Einladungstext: »Kommen Sie doch mal in den Turm, Frau Kraft!« wäre allerdings zu überarbeiten. Und so viel Zeit hat eine MP’in auch nicht, Reisen zu Small Talks bei Subventionserheischerinen zu machen. Und sich nicht von einem leider fehlgeleiteten Reemtsma bezahlter Innenarchitektur beeindrucken lassen, die Alices ›Stolz‹ ausmacht. Diesen Rahmen, diese Überhöhung braucht sie wohl, um sich selbst beweisen zu können, daß sie es geschafft hat. Genau das wirft sie Hannelore Kraft ja vor: daß sie es ohne fremdfinanzierte Architektur ›geschafft hat‹.

Zurück zum Klüngel und der CDU-Connection von Alice Schwarzer, zu ihren Ausflüchten, ihren Vagheiten, ihren Unwahrheiten. Wenn man danach sucht, findet man sie. Das Netz ist ja wenig vergeßlich:

SÜDDEUTSCHE 07.12.2005, 17:12

Alice Schwarzer

Ein Männerbund für den Frauenturm

07.12.2005, 17:12 2005-12-07 17:12:00

Von Hans-Jörg Heims

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident und der Kölner OB hofieren Alice Schwarzer - und wecken Misstrauen, ob das so in Ordnung ist.

So hat sich das Alice Schwarzer, 63, immer gewünscht. Männer tun etwas für Frauen. Um Deutschlands bekannteste Frauenrechtlerin werden sich am heutigen Donerstag gleich zwei Männer besonders bemühen.

Das Erstaunliche daran ist, dass es zwei CDU-Politiker sein werden, also Vertreter jener Partei, der Schwarzers Kampf für mehr Gleichberechtigung lange Zeit ziemlich suspekt war. Andererseits erlebt sie, dass sie auf einstige Verbündete, zum Beispiel bei den Grünen, nicht mehr zählen kann.
Von einer Sparklausur seines Kabinetts auf dem Bonner Petersberg kommt Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) nach Köln, um der Emma-Herausgeberin namens des Bundespräsidenten das Verdienstkreuz Erster Klasse zu verleihen. Die Feierstunde findet im Bayenturm statt, der im Mittelalter die südliche Ecke der Kölner Stadtmauer bildete. Wer den Turm besetzte, hatte die Macht in der Stadt.
[...]
Der gute Ruf der gemeinnützigen Stiftung FrauenMediaTurm (FMT) allein reicht jedoch nicht, denn die Einrichtung steckt ungeachtet privater Spenden und ehrenamtlicher Arbeit in finanziellen Schwierigkeiten.
Die sind inzwischen so groß, dass sich Alice Schwarzer an Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) mit der Bitte wandte, ob die Stadt die vereinbarte Pacht von derzeit jährlich 14.500 Euro auf den symbolischen Betrag von einem Euro reduzieren könne.
http://www.sueddeutsche.de/politik/alice-schwarzer-ein-maennerbund-fuer-den-frauenturm-1.892604
e]...]
Doch auch Köln drücken immense Schulden, und eine Lex Schwarzer würde wohl umgehend Begehrlichkeiten bei anderen von öffentlicher Sparsamkeit betroffenen Einrichtungen auslösen.

Vergleich mit dem Karneval

Doch Fritz Schramma will großzügig sein und hat die Bitte der prominenten und hoch geehrten Bürgerin per Vorlage auf den Verwaltungsweg geschickt. Aus dem Frauenamt bekam das Stadtoberhaupt natürlich prompt Unterstützung. Der Verzicht sei gerechtfertigt, schließlich habe Schwarzer als bekannteste Kölnerin mit ihren Aktivitäten immer wieder weltweit für die Stadt geworben, schrieb die Behörde.

Beim Treffen mit den Geschäftsführern der Fraktion am Mittwoch erteilten aber nicht nur SPD und Grüne Schrammas Vorlage eine Absage, auch die CDU hält einen Verzicht auf die Zahlungen durch FMT für nicht gerechtfertigt. "Andere müssen auch Miete zahlen", sagt Jörg Frank, Fraktionsvize der Grünen im Rat.
Weil Schramma sich für den Frauen-Turm so einsetzt, steht er nun im Verdacht, eine besondere Art des feministischen Klüngels zu betreiben. Das heißt, es wird gefragt, was das Stadtoberhaupt wohl von Schwarzer dafür versprochen bekommen hat, wenn er sich so für die Ein-Euro-Pacht einsetzt.
Alice Schwarzer weist solche Unterstellungen in der von ihr bekannten kämpferischen Art von sich. Die Stadt beherberge seit 1994 ein in dieser Qualität einmaliges Facharchiv für Frauenfragen in ihren Mauern, das sie bisher nicht einen Cent gekostet habe, rechnet sie vor.

Mehr als eine Million Euro habe die Stiftung beim Einzug in den Innenausbau gesteckt. 2024 soll der historische Turm dann renoviert werden, wofür FMT bereits eine Rücklage gebildet habe. Und schließlich erlaubt sich die streitfreudige Frau eine für Kölner Verhältnisse heikle Frage: "Was haben die diversen Karnevalsvereine in die von ihnen seit Jahren genutzten historischen Türme investiert?"
http://www.sueddeutsche.de/politik/alice-schwarzer-ein-maennerbund-fuer-den-frauenturm-1.892604-2

›Feministischer Klüngel‹, jaja. Ihre Fehde gegen die Kölner Grünen ist schier irrational, denn alle Parteien widersetzten sich damals ihren Bemühungen, eigene Kosten auf Kosten der Stadt zu sparen. Und die 300.000,- DM (!) der Renovierungsrücklage ist nicht freiwillig gebildet worden, wie sie suggerieren möchte, sondern diese Hinterlegung war eine Bedingung des Erbbaurechts-Vertrages mit der Stadt, wie der damalige Notar Axel Rodert, ebenfalls ein CDU-Politiker, erklärt hat:

http://www.frauenmediaturm.de/frauenmediaturm/bayenturm/fmt-im-bayenturm/

Die Stiftung hat also mehr als eine Million Euro - Uups, das waren in den Jahren 1987 - bis 1904 doch DM? - in den Innenausbau gesteckt, die Stadt aber 5,5 Millionen in den Wiederaufbau (was man von den ›Karnevalstürmen‹, die sie zum Vergleich heranzieht, nicht behaupten kann):

Rund 5,5 Millionen Mark Steuergelder hat die Berufsfeministin, trotz leerer öffentlicher Kassen, bei Stadt- und Landespolitikern für den Wiederaufbau des im Krieg zerstörten Bayenturms losgeeist. In der alten Festung errichtete Schwarzer ein gemeinnütziges, im deutschsprachigen Raum "einmaliges" Dokumentationszentrum für Frauenforschung.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9158667.html

Um die Verteilung der Kosten dieser sukzessive-parallel ausgeführten Vorhaben der Stiftung und der Stadt gab es Reibereien. Schließlich waren wegen der speziellen Nutzung des Turms, für die er eigentlich wenig geeignet ist, von Schwarzer aber wegen des ›Stolzes‹, der seine Bemächtigung auslöste, wichtig war, Planungsänderungen bei der bereits 1987 von der Stadt begonnenen äußeren Rekonstruktion erforderlich:

Innenarchitektin Dörte Gatermann (1994):


Dank aufgeschlossener Gegenüber in Denkmalpflege wie Kommune konnte dieses Konzept, das bei meinen eigentlichen Bauherrinnen, dem Vorstand des Archivs, auf uneingeschränkte Gegenliebe gestoßen war, tatsächlich in Angriff genommen werden. Glücklicherweise kam noch ein interessierter Hochbaudezernent dazu, denn jetzt mußten während des laufenden Baus einige gravierende Änderungen vorgenommen werden - die von den direkt am Bau Beteiligten wirklich keiner wollte. Aus ihrer Sicht verständlich, denn für sie brachte es nur Umplanungen, Änderungen und überhaupt immer dieser Ärger... mit den Frauen!
Für mich und unser Büro bedeutete das, innerhalb sehr kurzer Zeit ein neues Aufmaß und eine neue Planung zu erstellen und parallel zu dem Außenaufbau direkt am Bau die Dinge vorrichten zu lassen, die für den späteren Innenausbau unabdingbar sein würden. Dies waren vor allem die Stahlkonsolen, die in den umlaufenden Ringanker im Dach einbetoniert werden mußten, um später den Stahlrost des Daches tragen zu können. Neben den eigentlichen architektonischen Arbeiten - dem formalen Detaillieren dieses Stahldaches, der neuen statischen Berechnung und der Abstimmung mit Herstellern, Brandschutz, Kölner und NRW-Denkmalpflege, Hochbauamt, Unterhaltungsabteilung und Haustechnikern - sowie der Bauleitung kam nun auch noch die Kostenfrage auf uns zu. Das Budget war begrenzt und konnte nicht aufgestockt werden. Also hieß es, an anderen Stellen sparen, um das Dach und die Lichtkuppel bezahlen zu können.
[...]
Da der oberste Turmraum, die Bibliothek, nur über vier Fenster verfügt, die im unteren Wandbereich und jeweils zu einer Himmelsrichtung angeordnet sind, läge ohne eine obere Belichtung die Galerie im Dunkeln und die Höhe des Raumes wäre so wenig erlebbar wie die Nähe zum Himmel.
Die Lösung war eine mittige, 2,5 mal 2,5 Meter große, sprossenlose Glaspyramide. Sie ist das "Himmelsauge" und garantiert Tageslicht ohne direkten Lichteinfall auf die Bücher und war deshalb ein unbedingt notwendiger Bestandteil der Raumkonzeption. Die Kosten dafür übernahm, nach der strikten Weigerung der Stadt Köln, das sonst gerade in Geldfragen hart fightende Archiv. Für mich ein weiteres Beispiel dafür, daß ein guter Bau eben immer nur im Zusammenspiel mit einem guten Bauherrn bzw. in diesem Falle einer guten Bauherrin möglich ist. Ich hatte bisher selten das Glück, mit einem architektonisch so aufgeschlossenen und modern denkenden und fühlenden "Bauherrn" zu tun zu haben wie mit der Vorsitzenden des FrauenMediaTurms, mit Alice Schwarzer.
http://www.frauenmediaturm.de/frauenmediaturm/bayenturm/architektur/

Da kann man sich vorstellen, wie die hart fightende Alice Schwarzer die Mehrkosten, die die innenarchitektonische, auf ihr Projekt bezogene, Planung für die Stadt verursachte, auf die Stadt Köln (damals SPD-regiert), abwälzte. Und nur bei der Pyramide unterlag. Und jetzt versteht man auch, wieso der Beschluß über die Verlegung des Archivs von Frankfurt nach Köln im Mai 1987 erfolgte: da begann nämlich der stadtfinanzierte Wiederaufbau des Turms. Und dieses Symbol, dieses Denkmal wollte sie HABEN.

Nach Kenntnisnahme des Aufsatzes der Innenarchitektin Dörte Gatermann können wir also auch diese Zahlen von Alice Schwarzer über die Redaktionsräume im 2. Stock evaluieren:

Alice Schwarzer stellte, auf Nachfrage, einige Klischees klar. Nein, die EMMA-Redaktion ist nicht seit 1994 im Turm, sie hat 2003 eine von fünf Etagen gemietet und zahlt für 48 qm genau 6.812 € Miete im Jahr an die gemeinnützge Stiftung FMT (fast die Hälfte vom gesamten Pachtzins). Nein, sie hat kein Himmelbett im Turm stehen, sondern einen Schreibtisch etc. etc.
http://www.emma.de/news-artikel-seiten/todesstoss-fuer-den-frauenmediaturm/

Natürlich wird wacker dementiert, daß die EMMA-Redaktion über die personenidentische Fördervereins-Konstruktion dort schon seit 1994 mietfrei arbeitete, wo ja auch die Chefin saß. Aber das ist ja alles schon verjährt...

Die Mauerwerksnischen im 1., 2. und 3. Stock sind jeweils für einen Arbeitsplatz vorgesehen, auch im 2. Obergeschoß, wo die Nischen zirka zwei Meter tief sind. Der Raum im 2. Stockwerk ist bei einer Grundfläche von 8,14 mal 6,20 Meter 6,6 Meter hoch. Es bot sich also sowohl von der Nutzung her, als auch wegen der Raumproportionen eine umlaufende, durch eine kleine Spindeltreppe erschlossene Galerie an. Auf derselben Ebene wurde in dem ehemals offenen, zur Zeit Stübbens mit Tuffsteinen ausgemauerten Fachwerkteil des Wehrganges ein Besprechungsraum vorgesehen, neben dem in der neuen Zeit notwendigen Technikraum.
http://www.frauenmediaturm.de/frauenmediaturm/bayenturm/architektur/

Da hat sie bei den 48 qm doch glatt den Besprechungs- und Technikraum, die Nischen und die Galerie geschlabbert... Und das gesonderte Chefredakteusen-Büro ganz oben ist natürlich das Büro der ehrenamtlichen Stiftungsvorsitzenden und hat mit der Redaktion nichts zu tun. Kurz und gut: eine Monatsmiete von 567,66 Euro für eine Redaktion ist natürlich supergünstig. Wie ist es rechtlich möglich gewese, daß ab 2003 eine Legalisierung der rechtswidrigen kommerziellen Nutzung durch die Redaktion seit 1994 ermöglicht wurde?
An Wulff werden die abstrusesten Fragen gestellt. An die Stadt Köln nicht.

Endlich, ein Hoffnungsschimmer, durchbricht auch der ör- Rundfunk die Schweigemauer der political correctness; und dann auch noch durch einen Mann (Mann. muß der Mut haben):

Montag, 30.01.2012

Schwarzer

Ich fand sie mal putzig. Mittlerweile geht sie mir ordentlich auf den Senkel. Alice Schwarzer. Sie hat viel getan für die Frauenbewegung. Akzeptiert. Das neuste hysterische Gemaule aus dem Lady-Turm in Köln aber ärgert mich.
Weil die rot-grüne Landesregierung ihr die Mittel für ihren Turm streicht, geht sie auf die Barrikaden. Sieben Briefe hat sie in den letzten Monaten an Hannelore Kraft geschrieben. Ohne Erfolg. Jetzt wählt sie die Öffentlichkeit. Die Emma-Herausgeberin will nicht akzeptieren, dass das Land die Förderung für den Kölner FrauenMediaTurm kürzt.

1994 hat Schwarzer das Archiv und Dokumentationszentrum eröffnet und auch, sehr clever, gleichzeitig die Emma-Redaktion dort untergebracht. In einem wunderschönen, mittelalterlichen Turm am Rheinufer in Köln. Das Geld dafür kommt von einer Stiftung und Alice Schwarzer ist deren Chefin. Jetzt also die Kürzung von 210.000 Euro auf 70.000. Weil das Land zum Beispiel lieber Frauenhäusern helfen will.

Richtig so! Keine weiteren Steuergelder für diesen Frauenzirkus. Zumal Alice Schwarzer in der Vergangenheit immer wieder Interessierte verärgert hat. In das Archiv kam man nur rein nach einer Voranmeldung, gegen eine Gebühr und dann auch noch zu stark reglementierten Öffnungszeiten. Und das war alles nur dem reduzierten Geld geschuldet?

Weil das hier ein Mann schreibt, ist diese Haltung natürlich wieder typisch, ne. Mal sehen, wie weit wir mit der Gleichberechtigung so sind. Ich bin gespannt auf die Kommentare. Feuer frei.

• von Thomas Bug um 16:02
http://wdrblog.de/aks/archives/2012/01/schwarzer.html

Könnte es wirklich sein, daß sie jetzt überdreht hat und als die zu besichtigen ist, die sie eigentlich immer schon war? Eine geschäftstüchtige Vermarkterin ihrer selbst, die jeglihes Ansehen verloren hat.

Der beste Beitrag zum Thema stammt von Veronika Bock (WDR 5, Scala)

http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2012/02/01/scala-frauenmediaturm.xml

Ich hoffe ernsthaft, daß Schwarzer mich nicht zwingt, mich weiterhin mit ihr beschäftigen zu müssen. Es ist ekelhaft, das tun zu müssen.


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Frau Wolff,

Beitrag  louise am Mi 01 Feb 2012, 16:12

das war ja wieder etwas im Ganzen. Wenn Sie schon soviel recherchieren und Zeit aufwenden, ist Frau Schwarzer doch einen Strang wert!

Ich hoffe ernsthaft, daß Schwarzer mich nicht zwingt, mich weiterhin mit ihr beschäftigen zu müssen. Es ist ekelhaft, das tun zu müssen.
Da hoffen wir mal.
Unglaublich, was sie gezwungen durchleben müssen!

Ihr Schicksal hängt ja nun nicht allein an Frau Schwarzer. Es gibt ja noch andere ekelhafte Themen.

louise

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Muß AS jetzt (zurück) auf die Straße? (Mercedesfahrer anhalten?)-BTW: "Ich bin ein moralischer Mensch"

Beitrag  Andy Friend am Mi 01 Feb 2012, 19:11

Vor der Kamera haben Sie sich mit Alice Schwarzer gestritten.

Das war ein ganz wichtiger Streit, der hoffentlich gesellschaftlich weitergeführt wird. Alice Schwarzer steht für einen Feminismus, der erstens nur die deutsche Frau repräsentiert und zweitens muslimische Frauen schlecht darstellt. Außerdem bezieht sie sich gar nicht so richtig auf die Sexualität von jungen Frauen im Allgemeinen.

Muslimische Frauen mit Kopftuch sind laut Schwarzer das Zeichen der Unterdrückung.

Ich kenne ja all ihre Werke, und die sind für mich zum größten Teil unreflektiert. Ich finde, dass man so was Dogmatisches auch nicht einfach raushauen kann. Wir leben in einer Zeit, in der so viele Nationen nebeneinander leben. Ich habe bei Frau Schwarzer das Gefühl, dass sie gar nicht mehr in der Realität lebt. Sie hat durch ihren Status einfach den Bezug zur Straße verloren.

Haben Sie den denn?
Ich unterhalte mich diesen Frauen. Man muss, wenn man über Musliminnen mit Kopftuch spricht, auch die ohne berücksichtigen - die oft die gleichen Werte in sich tragen. Ich habe durch die Geschichten dieser Frauen viele Parallelen zu meiner Welt entdeckt.[...]

Für die, die sie nicht kennen:

ebenda:

"Lady Bitch Ray


Die Person: Reyhan Sahin alias Lady Bitch Ray wurde am 3. Juli 1980 in Bremen geboren.

Die Rapperin: Lady Bitch Ray rappt seit 1996. Sie hat nie ein Album veröffentlicht.

Der Skandal: Radio Bremen entließ sie 2006, als sie ihr freizügiges Myspace-Profil sahen. Sahin klagte, verlor, bekam aber viel mediale Aufmerksamkeit.

Die Akademikerin: Sahin hat Linguistik und Germanistik studiert und schloss mit der Note 1,2 ab."
28.01.2012


"Ich bin ein moralischer Mensch"


ZERRISSENHEIT Lady Bitch Ray provozierte mit Porno-Rap und Vaginalsekret. Jetzt will sie brav werden, ein bisschen. Ein Gespräch über Feminismus, Depression und Lady Gaga


INTERVIEW INES POHL UND ENRICO IPPOLITO
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&dig=2012%2F01%2F28%2Fa0031&cHash=e8794f7dc0



So dümpelte die Sendung fast vor sich hin, als es dann doch noch zum furiosen Finale kam. Lady Bitch Ray berichtete nämlich von ihren Forschungen im Zuge ihrer Doktorarbeit und davon, dass Kopftuchträgerinnen keineswegs alle Islamistinnen seien; man müsse differenzieren, betonte sie wissenschaftlich sattelfest. Schwarzer aber, immer lauter werdend, fiel ihr unentwegt ins Wort, belehrte sie, korrigierte sie, schurigelte sie gar, als sie meinte, Lady Bitch Ray wisse gar nicht, wovon sie rede, sie selbst kenne viel mehr muslimische Frauen als diese.


Das mag sein: Erschreckend war nur, dass in der Schwarzer plötzlich keine umgängliche Frau kenntlich wurde, die auf ein erfolgreiches öffentliches Leben blicken kann, sondern tatsächlich das, was der Sendetitel verhieß: ein Macho. Ein Mensch, der andere im Gespräch übergeht, überlärmt und für inkompetent erklärt.

Das Besondere war nur: Lady Bitch Ray und die anderen wirkten nicht, als ließen sie sich einschüchtern.
Das ist womöglich die Pointe des Feminismus dieser Tage: Die tonangebenden Mütter der Nation, von denen die Schwarzer eben eine der wichtigsten ist, haben ziemlich selbstbewusste Töchter, die vor deren Macht nicht mehr kuschen. Lady Bitch Ray sprach von "Power-Vaginen", die in der Runde säßen - und sie war die erfrischendste von ihnen.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,788751,00.html

Andy Friend

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Gabriele

Beitrag  Gast am Mi 01 Feb 2012, 19:31

Könnte es wirklich sein, daß sie jetzt überdreht hat und als die zu besichtigen ist, die sie eigentlich immer schon war? Eine geschäftstüchtige Vermarkterin ihrer selbst, die jegliches Ansehen verloren hat.

Leider ein eindeutiges JA...sie war schon immer so und sie hat sich schon immer in ihrer Bauernschläue an andere "gehangen" um sie zum nächstbesten Zeitpunkt "abzuhängen" und Vorteile für sich in Anspruch zu nehmen, die sie im Namen der "Frauen" ja braucht........in anderen Branchen nennt man das kriminelle Energie Wink

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Nuancen

Beitrag  louise am Mi 01 Feb 2012, 19:50

Frau Wolff
Könnte es wirklich sein, daß sie jetzt überdreht hat und als die zu besichtigen ist, die sie eigentlich immer schon war? Eine geschäftstüchtige Vermarkterin ihrer selbst, die jegliches Ansehen verloren hat.
Steffi:
Leider ein eindeutiges JA...sie war schon immer so und sie hat sich schon immer in ihrer Bauernschläue an andere "gehangen" um sie zum nächstbesten Zeitpunkt "abzuhängen" und Vorteile für sich in Anspruch zu nehmen, die sie im Namen der "Frauen" ja braucht........in anderen Branchen nennt man das kriminelle Energie Wink

Frau Wolff setzt Fragezeichen.
Steffi behauptet eindeutig: "JA".

So ist sie nun mal unsere Steffi, die jeden, aber auch jeden Charakter durchschaut - sogar den von Forenmitgliedern, die sich hier spontan zu unterschiedlichen Themen äußern.

louise

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Louise

Beitrag  Gast am Mi 01 Feb 2012, 20:37

Frau Wolff setzt Fragezeichen.
Steffi behauptet eindeutig: "JA".
Wenn du aufmerksam in diesem Forum gelesen hast, habe ich die Begründung für mein "eindeutiges Ja" schon vor langer Zeit ganz ausführlich dargelegt und "meine Behauptung" entspricht MEINER Meinung......


So ist sie nun mal unsere Steffi, die jeden, aber auch jeden Charakter durchschaut - sogar den von Forenmitgliedern, die sich hier spontan zu unterschiedlichen Themen äußern.
Jeder hat halt seine ganz eigenen Qualitäten Twisted Evil

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Fr. Wolf

Beitrag  Gast_0008 am Mi 01 Feb 2012, 22:22


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Tala! Du hättest doch mehr vorwarnen können!

Beitrag  Andy Friend am Do 02 Feb 2012, 00:16

Das war gar nicht nett!

Bin gerade jetzt erst unterm Tisch hervorgekrabbelt.
Mich hat's fast zerlegt:

Also, bei der Finanznot, also bei der "vemischten" Finanznot, würde ich, also, wenn ich AS wäre, ein Parfüm rausbringen.
Und würde das echt Neukölnisch Wasser ("Der Duft, der Attraktivität und Erfolg vereint") nicht Schwarzer Nr. 5. nicht 4712, sondern "Haugout (in Frankreich natürlich "haut goût"*) - den etwas anderen Duft von Alice Schwarzer " nennen.

http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2011/11/04/scala-frauenmediaturm.xml ab 9:32
Treffer:


* für alle, die nicht - wie Alice Schwarzer Französisch "studiert" haben, aus "unserem" (DEMOkritxyzs) Archiv:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hautgout

Andy Friend

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Das Schwarzer-Archiv

Beitrag  Gast am Do 02 Feb 2012, 01:04

Danke, Tala,

für den Link.

Die aktuellen Fundstellen-Zahlen des Archivs:

Minna Cauer: 133
Alice Schwarzer: 1.297

Besonders schön: da kauft man in den 90er Jahren Minna Cauers Tagebuch (bzw. lt. Homepage einen Teil davon) an, der liegt im 3. Stock, der ›Vorstandsetage‹, wurde aber bis zum Besuch von Frau Bock am 26.10.2011 weder kopiert noch erschlossen. Da fehlt die Historikerin, die Sütterlinschrift lesen könnte...

(Das kann man sich aber beibringen.)
Und Margitta Hösel, in EMMA 1 (302) Winter 2012, S.4, als Mädchen für Alles bei EMMA seit 30 Jahren gefeiert, fungiert als Kraft aus dem Vorstandsbüro der Stiftung. Da geht so einiges durcheinander.

Zur Entlastung kann ich folgende heitere Erinnerung an eine erfolglose Bewerbung bei Schwarzer im Jahr 1996 beitragen:

Die Bewerbung - und:

Meine Katze heisst EMMA

Von Mary Ann Christen-Meyer

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=10289

Danach saß die Redaktion (zumindest Teile davon) außerhalb des Turms; nur die Chefredakteurin residierte im Turm - und dort fanden auch die Redaktionskonferenzen statt.

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Tala! Du hättest doch mehr vorwarnen können! Andy Friend Heute um 12:16

Beitrag  Gast_0008 am Do 02 Feb 2012, 01:40

Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn. lol!

Hoffe, Du hast Dich inzwischen wieder erholt. Smile

Gast_0008

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Das Schwarzer-Archiv Gabriele Wolff Heute um 13:04

Beitrag  Gast_0008 am Do 02 Feb 2012, 01:43

Gern geschehen.
"Meine Katze heisst Emma" ist wirklich lesenswert.
Rapunzel und Alice im Wunderland gab es 2006 also auch schon.
lol!

Gast_0008

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@Gabriele Wolff: Ach, schenk dein Glas noch einmal ein ...

Beitrag  Demokritxyz am Do 02 Feb 2012, 01:56

Hinweis vorab: Habe mir erlaubt, deine Zitate in der Chronologie etwas umzustellen.
Gabriele Wolff, 03:49 Uhr:

Sie hat unbegreiflicherweise, obwohl sie nichts kann, eine mediale Machtposition errungen (was wiederum, wenig erstaunlich, für das Versagen der Medien spricht).

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t551p840-zur-notwendigkeit-des-klageerzwingungs-verfahrens-gegen-claudia-dingens-und-der-publikation-des-schriftlichen-freispruchsurteils-von-jkachelmann#60775
Ja, da sind sie wieder deine höchst persönlichen Wertungen aus den 'Geisterstunden'. Ich bin zwar mit den Inhalten von Schwarzer nicht d'accord und möglicherweise viele(?) andere auch, aber ich muss doch anerkennen, dass sie diese, IHRE Inhalte, für mein Verständnis erstaunlich weit verbreiten konnte, und selbst Jörg Kachelmann hat sich (früher) an ihre Karre spannen lassen. Meine Einschätzung somit: du könntest von Alice Schwarzer 'ne Menge lernen - gerade als Autorin.
Gabriele Wolff, 03:49 Uhr:

Als gefährlich für den Rechtsstaat habe ich sie erst im August 2010 wahrgenommen, als sie sich vorverurteilend in das Kachelmann-Verfahren einmischte. Vorher konnte ich ihre kuriosen Verirrungen ja ausblenden. Ich habe dazugelernt. Das Versagen der Justiz, der Politik (Ausbau der Nebenklage als irrationales Element) und der Psychowissenschaften bei der Behandlung von Sexualdelikten, führe ich jetzt auf den unheilvollen Einfluß von Feministinnen à la Schwarzer zurück. Sie hat unbegreiflicher- weise, obwohl sie nichts kann, eine mediale Machtposition errungen (was wiederum, wenig erstaunlich, für das Versagen der Medien spricht).

Und deshalb muß man sich hier mit ihr beschäftigen, denn sie trägt bis heute dazu bei, den Rechtsstaat in die Tonne zu treten und einen Freigesprochenen zu diffamieren. Daß ich mir das nicht widerspruchslos bieten lasse, versteht sich von selbst.

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t551p840-zur-notwendigkeit-des-klageerzwingungs-verfahrens-gegen-claudia-dingens-und-der-publikation-des-schriftlichen-freispruchsurteils-von-jkachelmann#60775
Ja, der Rechtsstaat: Da haben nun viele sehr unterschiedliche Vorstellungen - tief in ihrem Herzen, ohne die öffentlich wahrhaftig formulieren zu wollen.

Du weißt (hoffentlich inzwischen), ich denke an die schon auf das Grundgesetz nur 'zwangvereidigte' Klientel, die ich gern Schauspieldemokraten nennen, weil die bemüht ist, jeden Anschein der lediglichen 'Zwangsvereidigung' zu vermeiden. Dazu gibt es die Komplexe des verantwortungs- und pflichtbewussten Nichtwissens, Wegschauens, Ausblendung, Vergessens, Befehlsnotstand et cetera pp. und natürlich sogenannte 'Pleiten, Pech und Pannen'.

Alice Schwarzer ist da etwas anders: Ihre 'Abwege' von der Gleichheit vor dem Gesetz formuliert sie relativ klar.

Du gehst den dritten Weg (deiner simplen Verallgemeinerungen): Was du nicht kennst in Jurisprudenz gibt es auch nicht. Oder ist es ebenfalls nur dressiertes Wegschauen, Verdrängen oder Nichtinteresse etc. ...?
Gabriele Wolff, 03:49 Uhr:

Zur Abwechslung rücken nun einmal ihre Machenschaften in den Focus, ein Ereignis, das sie selbst mit ihren dreisten Forderungen nach staatlicher Subventionierung angezettelt hat. ...

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t551p840-zur-notwendigkeit-des-klageerzwingungs-verfahrens-gegen-claudia-dingens-und-der-publikation-des-schriftlichen-freispruchsurteils-von-jkachelmann#60744
Zu dem FrauenMediaTurm werde ich mich nicht äußern: nicht mein Thema. Aber ...
Gabriele Wolff, 03:49 Uhr:

Und wenn Schwarzer glaubt, Subventionen kriege man nur bei Vasallentreue zur gerade herrschenden Partei, dann weiß sie, daß ihr Archiv kulturell und wissenschaftlich wertlos ist. Sie schreibt eigentlich nur ihre Erfahrungen fort, die sie aus dem CDU-Klügel gewonnen hat.

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t551p840-zur-notwendigkeit-des-klageerzwingungs-verfahrens-gegen-claudia-dingens-und-der-publikation-des-schriftlichen-freispruchsurteils-von-jkachelmann#60744
Macht der "CDU-Klügel" vor den Mauern der Geschlos- senen Justizanstalten halt (Causa Kachelmann)? Oder nur vor der 'Mauer'(?) in deinem Kopf, wenn es um die Flegel in Teilen(!) der Justiz und Politik geht ...?
Gabriele Wolff, 03:49 Uhr:

Ich bin entschieden dafür, daß Demokritxyz sich dieses Falls annimmt, statt weiterhin unkritisch Pressekampagnen gegen den BP zu verbreiten: in der Hoffnung, die seine Weltsicht grundie- rende VT möge Bestätigung finden. Ja, er hat bereits gedroht, JK seine ›Unterstützung‹, die sicherlich keine ist, zu entziehen, wenn der nicht endlich willens ist, Demokritens VT-Theorien zu beglaubigen... Was für eine Anmaßung! Und was für eine Verzweiflung, die hinter dieser Anmaßung sreckt...

Vielleicht kümmerst Du Dich einmal um einen geeigneteren Fall? Ich serviere ihn Dir auf dem Silbertablett.

Nunmehr schlägt die Stunde der Scheindiplomatie (und der Wahrheiten):

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t551p840-zur-notwendigkeit-des-klageerzwingungs-verfahrens-gegen-claudia-dingens-und-der-publikation-des-schriftlichen-freispruchsurteils-von-jkachelmann#60744

Vgl. Demokritxyz Posting, 01.02.2012, S. 43, 11:48 h @steffi: Dreh mal an deiner Östrogenablassschraube ...
Anm.: Grenzen des Supports für Jörg Kachelmann

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t551p840-zur-notwendigkeit-des-klageerzwingungs-verfahrens-gegen-claudia-dingens-und-der-publikation-des-schriftlichen-freispruchsurteils-von-jkachelmann#60711
Die wievielte 'Pulle'? Da sind sie wieder: die Intoleranz und Subjektivität von Gabriele Wolff in ihren 'Geisterstunden'.

Mir ist es nie um Jörg Kachelmann gegangen, sondern um Opfer der Organe der 'Rechtsflegel'. Und da war die Causa Kachelmann ein Brilliant, wegen dem extremen öffentlichen Interesses, dem schon aus der Distanz offensichtlichen Vergewaltigungsfake, dem GAU der Verfahrensführung sowie mündlichen Urteilsbegründung und Pannen sowie Leaks der Ermittlungsbehörden, der Involvierung des WEISSEN RING e.V. (Opferschutz- verband) und dessem 'Hausgutachter', Alice Schwarzer und natürlich den Medien.

Ein ähnlich einmaliger Brilliant der Organe der 'Politikflegel' ist die Causa Wulff. Zumindest ich sehe deutliche Parallelen - du natürlich nicht.

Da Kachelmann freigesprochen ist, braucht er nur noch wenig Support. Interessant ist allein ein möglicher Schuss gegen die mannheimer 'Justiz' und evtl. 'Männerfreundschaften' als Strippenzieher.

Wenn allein Sabine W. für den Komplex verantwortlich sein soll, brauch' ich JK nicht weiter zu supporten; denn dass es zahlreiche 'Frauentölpel' gibt, weiß ich natürlich. Und wenn ich Kachelmann nicht unterstütze, wo fällt gerade heute noch 'ne Schaufel um? - Ich würde (jetzt) gern meine CD-Sammlung als MP3s digitalisieren ...

Aber eine Bitte hab' ich noch - wegen deiner strafrechtlichen Kompetenz. Worin liegt jetzt genau meine "Drohung" gegenüber Kachelmann ...?
Demokritxyz:

Kurz, wenn Kachelmann 'keinen Ar.sch in der Hose oder Eier hat' für einen Schuss gegen die Mannheimer Justiz & Surrounding, sondern lediglich 'nen Feldzug gegen 'ne 'Else' führen will, auf die ER reingefallen ist, braucht man - oder konkreter ich - ihn nicht mehr zu unterstützen ...
...
Meine Befürchtung ist, wenn Kachelmann den Komplex allein auf die unpolitische Gabriele-Wolff-Schiene schiebt, Sabine W. ist alleine Schuld und mannheimer Justiz ist reingefallen, kann er es auch lassen. Diese "Ups" gibt's zu tausenden und sind durch die BGH-Rechts- sprechung abgesichert: Beweis entsteht allein in der möglicherweise Grütze 'durchgeknallter Richterpersönlichkeiten' - selbstverständlich keine Beweiswürdigung durch BGH oder Protokollierung der Zeugenaussagen vor Gericht.

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Gabriele Wolff, 03:49 Uhr:

Ich bin entschieden dafür, daß Demokritxyz sich dieses Falls annimmt, statt weiterhin unkritisch Pressekampagnen gegen den BP zu verbreiten: in der Hoffnung, die seine Weltsicht grundie- rende VT möge Bestätigung finden. Ja, er hat bereits gedroht, JK seine ›Unterstützung‹, die sicherlich keine ist, zu entziehen, wenn der nicht endlich willens ist, Demokritens VT-Theorien zu beglaubigen... Was für eine Anmaßung! Und was für eine Verzweiflung, die hinter dieser Anmaßung steckt...

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Vgl. Demokritxyz Posting, 01.02.2012, S. 26, 18:55 h OStA Hans-Jürgen Lendeckel ‚am goldenen Band’ ...?

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t560p500-bupras-wulff-wahrheiten-halbwahrheiten-lugen-und-audios#60748

02.02.2012, S. 27, 08:47 h Ahnungsloser RA Gernot Lehr? - Korruption: Und immer wieder lockt VW-Konzern ...?
Anm.: Bettina Wulff fährt kostenlos Audi A3 Monate vor Markteinführung? Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt ggf. gegen Christian Wulff von sich aus …?

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t560p520-bupras-wulff-wahrheiten-halbwahrheiten-lugen-und-audios#60782

02.02.2012, S. 27, 09:51 h Rechts 'gewünscht'? - Immunität der Linken-Fraktionschefs wegen Teilnahme an Demo gegen Neonazis aufgehoben ...

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t560p520-bupras-wulff-wahrheiten-halbwahrheiten-lugen-und-audios#60786

02.02.2012, S. 27, 10:12 h @OStA a.D. Gabriele Wolff: Ermitteln Sie mal im Komplex Kaution wegen 'Haftstrafe' und 'Insolvenzverschleppung' ...
Anm.: Gabriele Wolff: „statt weiterhin unkritisch Pressekampagnen gegen den BP zu verbreiten“

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t551p840-zur-notwendigkeit-des-klageerzwingungs-verfahrens-gegen-claudia-dingens-und-der-publikation-des-schriftlichen-freispruchsurteils-von-jkachelmann#60775

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t560p520-bupras-wulff-wahrheiten-halbwahrheiten-lugen-und-audios#60788
Gabriele Wolff, 03:49 Uhr:

Ich hoffe ernsthaft, daß Schwarzer mich nicht zwingt, mich weiterhin mit ihr beschäftigen zu müssen. Es ist ekelhaft, das tun zu müssen.

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t551p840-zur-notwendigkeit-des-klageerzwingungs-verfahrens-gegen-claudia-dingens-und-der-publikation-des-schriftlichen-freispruchsurteils-von-jkachelmann#60775
Haste schon mal den Zahnarzt deines Vertrauens gefragt, ob der auch Nägel aus dem Kopf ziehen kann ...???


Abbildung geklaut bei: Jörg Kachelmann - Unrecht im Namen des Gesetzes (Pinwand-Fotos)

Quelle: http://a6.sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc7/308511_254491761263856_113468702032830_703465_1437287650_n.jpg

Demokritxyz

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Durchgezappt ... die Rückkehr der Woche

Beitrag  Andy Friend am Do 02 Feb 2012, 09:41

http://www.youtube.com/watch?gl=DE&v=3tWB9T6JD4Y

http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Stadt/Uebersicht/Artikel,-Neue-Wetter-Messstation-im-Botanischen-Garten-von-Kachelmann-Firma-_arid,318120_regid,1_puid,1_pageid,113.html
Artikel vom 02.02.2012 - 20.12 Uhr

Neue Wetter-Messstation im Botanischen Garten von Kachelmann-Firma

Gießen (jri). Obwohl die Sonne am späten Donnerstagvormittag kräftig am Himmel schien, herrschte um 11.15 Uhr im Botanischen Garten immer noch eine eisige Temperatur von minus 8,9 Grad. An der Verlässlichkeit dieser Messung gab es jedoch keine Zweifel.



Andy Friend

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Statt der ollen Kamellen mal ganz was NEUES ...

Beitrag  Andy Friend am Do 02 Feb 2012, 12:42

Wie Andreas Grossmann, Sprecher der Staatsanwaltschaft, erklärte, habe man von Anfang an "in alle Richtungen ermittelt". Erst seit Januar diesen Jahres hätten sich allerdings konkrete Vorwürfe gegen die drei Personen ergeben. Mit einer Anklage sei so bald nicht zu rechnen, sagte Grossmann: "Eine Entscheidung kann auch davon abhängen, wie der Prozess gegen die Mutter verläuft."

Mannheimer Morgen
02. Februar 2012

http://www.morgenweb.de/region/mannheim/fall_marcel/20120202_mmm0000002818962.html

Andy Friend

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Ohne Kommentar!

Beitrag  Andy Friend am Do 02 Feb 2012, 13:34


Andy Friend

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Mal wieder was zum eigentlichen Oberthema:

Beitrag  Andy Friend am Fr 03 Feb 2012, 00:47

Danach soll die Schülerin ihm gegenüber erklärt haben, dass sie die behauptete Vergewaltigung nicht mehr zurücknehmen könne, weil sie Angst vor ihrem Vater habe. Der Zeuge berief sich darauf: „Ich weiß nicht mehr, was ich vor fünf Jahren oder so gesagt habe.“ Vorsorglich ließ das Gericht seine Aussage protokollieren und fügte auf Bitten des Verteidigers auch noch den vom Friseur geäußerten Satz hinzu: „Sie hat immer Mist erzählt. Sogar von ihrer Entjungferung erzählte sie, ob man es hören wollte oder nicht.“
Der Prozess wird fortgesetzt.http://www.allgemeine-zeitung.de/region/mainz/budenheim/11629346.htm

http://www.allgemeine-zeitung.de/region/mainz/budenheim/11622473.htm

Andy Friend

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Täter UND OPfer

Beitrag  Gast am Fr 03 Feb 2012, 02:44

Darauf hier wollte ich schon länger zurückkommen - aber dann funkte mir AS dazwischen...


Andy Friend am So 29 Jan 2012, 14:02


An der Stelle - gerade wegend der Beiträge von Liese und Niral - nochmals der Verweis auf den erweiterten Suizid des Polizisten (wohnhaft/Tatort SLS, Dienstelle in Rhenland-Pfalz, Trier).
Es sollte niemand mehr so tun, als sei er noch verwundert, dass es "diesmal" ein Mann (bereits einmal "mit" Kind geschieden), ein Hüter von Recht und Ordnung war, einer der an der Quelle (Rechtspraxis! - täglicher Umgang mit Opfern der Alleinerziehung, Kenntnis der Auswirkungen der faktischen Sorge- und Umgangsrechtsentscheidungen, einseitige Ausübung des GewSchGes) saß, der es offensichtlich aufgegeben, an den Rechtsstaat zu glauben.
(Wurde sogar noch durch den "Staat im Staat", genannt BILD, (am Montag im Print ungepixeltes Foto mit welchem Erkenntniswert?, ungeänderte Vornamens-Namensnennung mit erstem Buchstaben des Familiennamens und damit "Weiterverfolgbarkeit" ...) NACH seinem Tod bbestätigt.) auf das Schlimmste bestätigt.

Da sind wir aber mal gespannt, ob der inzwischen über das JK-Verfahren allseits bekannt gewordene BILD-Paparazzo bei der Beerdigung selbst in den Bäumen am Friedhof hängt oder BILD auf lokale Kräfte (gar "Leser-Reporter") "vertrauen" kann ... und ob BILD über den zu erwartenden sprachlichen Roheier-Tanz bzgl. Todesanzeigen des einstigen Gesetzeshüters und seiner Tochter voller Pietät "gerüchtet", anstatt mal die Frage zu stellen, warum Väter in dieser Republik in den (erweiterten) "Freitod" gehen...

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t551p700-zur-notwendigkeit-des-klageerzwingungs-verfahrens-gegen-claudia-dingens-und-der-publikation-des-schriftlichen-freispruchsurteils-von-jkachelmann#60237

Das ist nicht abwegig, zu vermuten, daß ihn die Angst vor dem Verlust der Tochter zur Tat getrieben haben könnte:

Über seine Tochter habe der Mann mehrmals geäußert, dass sie "das größte Glück meines Lebens" sei, zitierte Schömann den verstorbenen Mitarbeiter.

Als Tatwaffe sei die Dienstpistole des Mannes ausgemacht worden, hatte die Polizei am Sonntag mitgeteilt. Der Mann habe es wohl nicht verkraftet, dass sich seine Frau von ihm trennen wollte. Die Tat sei offensichtlich akribisch geplant gewesen, der 49-Jährige habe "Abschiedsvorbereitungen" getroffen. Einen Abschiedsbrief gab es aber offenbar nicht.
Bei dem getöteten Mädchen handelte es sich den Angaben zufolge um die gemeinsame Tochter der beiden Eheleute. Sowohl der Mann als auch die Frau hätten außerdem noch erwachsene Kinder aus erster Ehe.
http://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1682/nid=1682/did=9180180/12rczmy/index.html


http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/trier/Heute-in-der-Trierer-Zeitung-Obduktion-nach-Familiendrama-Polizist-war-betrunken;art754,3038516

Aber man sieht, wie hier schon die negativen, übrigens einander widersprechenden, Deutungen einsetzen: einerseits die akribische Planung (ohne Abschiedsbrief), andererseits war er betrunken. Und dann die Kaltblütigkeit, bei Dienstsschluß am Freitag ganz normal zu winken...

Man kann dieses Schema richtiggehend verfolgen, denn die ›Familiendramen‹ und erweiterten Suizide häufen sich scheinbar:


Hier eine Frau in Hamburg, die nach der Tötung ihres Kindes ihren Selbstmordversuch überlebte - eine ganz neutrale Berichterstattung:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,811759,00.html

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,811830,00.html

Hier ein Mann in Langenfeld, der Frau und zwei Kinder töte und sich danach tötete:

http://www.derwesten.de/region/familiendrama-in-langenfeld-zog-sich-vermutlich-ueber-einen-tag-hin-id6292849.html

http://www.express.de/duesseldorf/unfassbares-familiendrama-so-lief-die-horrornacht-von-langenfeld,2858,11528804.html

Und für den letzten Fall haben wir auch schon die politisch korrekte Lesart:

Der erweiterte Selbstmord: Eine Männerdomäne

Eheprobleme, Eifersucht, finanzielle Not – diese Gründe kommen immer wieder ans Licht, wenn es um Familiendramen geht, bei denen die gesamte Familie ausgelöscht wurde.

„Der erweiterte Suizid ist eine Männer-Domäne – zumindest wenn es um die gesamte Familie geht“, sagt Psychologin Elke Eyckmanns. Wenn Frauen derart durchdrehen, töten sie ihre Kinder und sich selbst, in den seltensten Fällen aber auch ihre Männer.

„Frauen machen es aus einer Ohnmacht heraus, sehen sich als Einheit mit den Kindern, die sie lieber töten, als dem Mann zu überlassen. Männer hingegen sehen sich in der Verantwortung als das Familien-Oberhaupt und löschen das Leben von Kindern und Partnerin aus.“

Wenn sie diese leben lassen, geht es meist um Rache an der Ex-Partnerin. Und während Frauen den leisen Mord wählen, inszenieren Männer den erweiterten Suizid oft aufwendig und grausam. Wie im Falle Oliver R.
http://www.express.de/panorama/horrornacht-von-langenfeld-der-perverse-abschieds-brief-des-killer-vaters,2192,11529382.html

Ja, selbst wenn sie die Partnerin leben lassen, geschieht das aus Rachemotiven...

Wir erinnern uns an die Amokläuferin von Lörrach, die Sohn, Mann und einen Pfleger tötete, die Wohnung in die Luft jagte und hierdurch elf Menschen gefährdete, auf Passanten schoß, ohne zu treffen, durch die geschlossene Tür in Patientenzimmer hineinschoß und schließlich einen Polizeibeamten verletzte, bevor sie sich erschießen ließ.

Selbst die war ein durch Fehlgeburt und Trennung aus eigener Entscheidung traumatisiertes Opfer...

Das sind alles Tragödien, die sich da abspielen. Aber auch die werden noch instrumentalisiert im Sinne der hegemonialen Täter-Opfer-Schemata. Dabei sind beide, Männer wie Frauen, die so etwas tun, zugleich Täter UND Opfer.


Gast
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Neues von Meteomedia/JK?!?!?

Beitrag  Andy Friend am Fr 03 Feb 2012, 03:23


Andy Friend

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Re: Zur Notwendigkeit des (Klageerzwingungs-)Verfahrens gegen Claudia Dingens und der Publikation des schriftlichen Freispruchsurteils von J.Kachelmann

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