Zur Notwendigkeit des (Klageerzwingungs-)Verfahrens gegen Claudia Dingens und der Publikation des schriftlichen Freispruchsurteils von J.Kachelmann

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Zur Notwendigkeit des (Klageerzwingungs-)Verfahrens gegen Claudia Dingens und der Publikation des schriftlichen Freispruchsurteils von J.Kachelmann

Beitrag  Andy Friend am Fr 06 Jan 2012, 06:25

das Eingangsposting lautete :

Hier geht's witer:

Das Messer

Merkmale des DNA-Musters der NK waren am Messergriff nachweisbar - wie bei einem zu ihrem Haushalt gehörenden Messer auch zu erwarten. DNA und vermutlich eine geringe Menge Blut befand sich von ihr an der Messerschneide, die aber die festgestellten Hals- oder Kratzverletzungen nicht verursacht haben kann.

Am Rücken der Messerklinge, die die Halsverletzung zumindest theoretisch verursacht habe könnte, und an der Messerspitze, durch deren Einwirkung die Kratzverletzungen entstanden sein könnten, fand sich keine DNA der NK, dies hätte man aber angesichts von Art und Intensität der jeweils notwendigen Einwirkung erwarten müssen.

Am Griff des Messers befand sich DNA der NK und männliche DNA, die Merkmale von JK aufwies. Die schlechte Befundlage stand jedoch nicht im Einklang mit der angeblich längeren und intensiven Messerführung des Angeklagten und ließ eine Spurenübertragung als durchaus möglich erscheinen.

Konkrete Anhaltspunkte für einen Spurenverlust lagen nicht vor.

Die Spurenlage am Messer stützte damit nicht den von der NK geschilderten Hergang der Ereignisse.

So einfach ist das,und es ist noch nicht einmal von mir - aber die Fundstelle suchen Sie schön selber, wie schreibt Ihre Freundin Thauris immer so nett: Googeln können Sie ja, oder?

Viele Nichtjuristen und eben auch zB. die von mir sehr geschätzte Frau Wolff kommen auch deswegen zu demselben Ergebnis wie das Landgericht Mannheim: Freispruch für JK!

Und zwar noch einmal für Sie zum ins Gehirn brennen: ein Freispruch ohne Wenn und Aber, egal, was sich der Vorsitzende in der mündlichen Urteilsbegründung, die juristisch keinen Cent wert ist, zusammen polemisiert hat!

Und was soll da nun in den Akten oder dem Urteil noch gravierend Neues stehen? Glauben Sie an einen solchen Inhalt: Wir gehen davon aus, dass JK das Messer gegen die NK benutzt hat, aber wir haben so viel Angst vor RAe. Schwenn und Höcker, dass wir ihn trotzdem freisprechen? Wohl kaum! Oder vielleicht an die Räuberpistole der noch nicht Papierli-SUI aus dem Ruhrgebiet: das eigentliche Tatmesser hat JK mitgenommen, der Bösewicht? Mit Verlaub, wir sind doch nicht bei „DSDSTM“ („Deutschland sucht das SuperTatMesser“).

Warum glauben Sie eigentlich, dass diejenigen, die täglich stundenlang tatsächlich Unterlagen auswerten, Indizien einordnen und Lebenssachverhalte ermitteln - und sich nicht selbst(gefällig) zum Inspector befördern -, bei der Fülle der Einzelheiten aus dem Fall Kachelmann nicht in der Lage sind, diese richtig zu bewerten? Frau Wolff zB. hat dies ein Berufsleben lang getan und steht damit erkennbar in einem krassen Gegensatz zu Ihnen, die sie immer noch auf die "smoking gun" in den Akten warten: oder waren sie es nicht, die wochenlang auf eine Verurteilung gesetzt hat - und nun auf den Film mit den ach so neuen Fakten wartet wie das Kleinkind auf den Weihnachtsmann? Ja, ich weiss, Sie glauben so gerne, aber glauben Sie einfach ein einziges Mal mir: es wird keine "smoking gun" mehr gefunden werden... das könnte jeder ohne jegliche Aktenkenntnis feststellen, wenn er nicht faktenfrei wäre...

Warum glauben Sie eigentlich, dass jeder so wenige Fakten zum Fall Kachelmann kennt und versteht wie Sie? Und bitte interpretieren Sie mich jetzt nicht falsch, diese Frage hat nichts mit der Arroganz eines Juristen zu tun - ich zB. habe gerade hier bei den „Elsen“ viele wichtige Informationen und Denkansätze gefunden, die Sie in Ihrer einseitigen Parteinahme für die NK ignoriert oder gar nicht erst gesehen haben.

Informationsanalyse ist schliesslich nicht den Juristen vorbehalten - aber es setzt Kenntnisse, Erfahrungen - und Intelligenz voraus. Viele hier bei den „Elsen“ haben sie, nur Sie machen von diesen Informationen in erschreckend geringem Masse Gebrauch. Warum auch immer...

Lassen Sie mich spekulieren: vielleicht liegt dies daran, dass Sie und ihre GaGa-Truppe sich komplett verrannt haben: der Fall JK mag als Beispiel dienen, wie man Beziehungen zu Frauen nicht führen soll, aber er ist eben gerade kein Beispiel dafür, wie das deutsche Rechtssystem mit vergewaltigten Frauen umgeht. Und das kann jeder sehen, der sich dem Fall vorurteilsfrei nähert - vorurteilsfrei bezogen auf den Tatvorwurf und frei von einer Vorverurteilung des Angeklagtens aufgrund seines Vorlebens.

Nur Sie wollen unbedingt das Strafrechtssystem pervertieren, um ein von Ihnen einseitig empfundenes „moralisches Vergehen“ strafrechtlich zu sanktionieren: Knast nicht mehr für strafrechtlich relevante, sondern für einseitig definierte moralische Schuld... willkommen im Mittelalter!

Nein, dass ist kein Nazidenken, aber Ihre Denkweise hat auch nichts mit dem Erbe der Geschwister Scholl zu tun - oder wer sollen dann die Nazis sein, gegen die Sie sich auflehnen?

Schauen Sie lieber mal auf Länder, nur wenige Flugstunden von uns entfernt: da gilt die Scharia, und da werden Frauen für einseitig definiertes, angeblich unmoralisches Verhalten gesteinigt! Und wir sperren Männer dann für einseitig definiertes, angeblich unmoralisches Verhalten ein? Eine pointierte Auffassung von "Multi-Kulti".

Ich weiss nicht, wo Sie leben, aber auch in Ihrer Nähe gibt es sicherlich ein Landgericht, und da werden regelmässig tatsächlich nachweisbare Vergewaltigungen verhandelt. Gehen Sie doch einfach mal hin, sehen Sie sich die Verhandlungen an, solidarisieren Sie sich mit diesen Frauen, unterstützen Sie die wirklichen Opfer! Aber hören Sie auf, JK und seine Frau in dumm-dreister, hämischer Art durch den Dreck zu ziehen. Sie tun ihm Unrecht, sie tun seiner Ehefrau Unrecht, und sie tun der Sache aller Frauen, die nachweisbar vergewaltigt worden sind, Unrecht.

Und kommen Sie mir jetzt nicht damit, meine Meinung sei schon deswegen irrelevant, weil ich irgendwo eine böse Bemerkung über die NK gemacht hätte - habe ich nämlich nicht, ich kann nur nichts dafür, dass diese und ihre Story bei einer sachlichen Betrachtung auch bei mir nicht positiver wegkommt als in der Betrachtung des LG Mannheim, der überwiegenden Anzahl der Nichtjuristen - und in der von Juristen wie Frau Wolff.

Egal, wieviel Aktenkenntnis und -verständnis sie niemals und andere jemals haben werden: die Aussagen der NK haben so wenig Gehalt, dass damit niemals eine Tatbegehung hätte nachgewiesen werden können.

Und spätestens nach der Rechtskraft des Urteils haben Sie über eine Tatbegehung des Jörg Kachelmann genau so wenig zu spekulieren wie über eine Tatbegehung durch irgend einen anderen Mann![...]
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t546p840-fall-kachelmann-freiheit-und-die-befreiung-aus-der-elsen-falle-teil-8#57330

Andy Friend

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andyfriend

Beitrag  Gast am Fr 03 Feb 2012, 03:30

dein posting:
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t551p860-zur-notwendigkeit-des-klageerzwingungs-verfahrens-gegen-claudia-dingens-und-der-publikation-des-schriftlichen-freispruchsurteils-von-jkachelmann#61041

ich interpretiere das so, dass kachelmann im zuge seiner
u-haft seine anteile treuhänderisch zur verwaltung abgegeben hatte und diese treuhandvereinbarung wieder aufgelöst hat.....somit wieder im eigenbesitz ist, was zur aussage "wieder unter eigener kontrolle" führt....

ist unter diesen umständen ein normaler geschäftsvorgang...

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Wird es jetzt eng?

Beitrag  Gast am Fr 03 Feb 2012, 04:20

Sorry, Louise,

das muß sein! Ich empfehle, zu scrollen...


03. Februar 2012 | 13:03

Jens Blecker

Alice Schwarzer : Die eine Millionen Euro Frage

Mehr als eine Million Euro an öffentlichen Zuwendungen und Fördergeldern stehen zur Debatte, deren Nutzen und Verwendung etliche Fragen aufwirft. In den der Redaktion vorliegenden Wirtschaftsplänen gibt es zumindest aus kaufmännischer Sicht erheblichen Klärungsbedarf. Wie weitreichend die Überschneidungen zwischen der im selben Gebäude ansässigen Emma und der gemeinnützigen Stiftung sind, lässt sich noch nicht detailliert ermitteln, jedoch sind solche nach dem jetzigen Kenntnisstand vorhanden.

Besonders von einer Alice Schwarzer hatte ich in diesem Fall eigentlich völlige Transparenz erwartet, gibt sie sich selbst doch immer als Retterin der Unterdrückten. Leider gestaltet sich das im Fall des FrauenMediaTurmes völlig anders, wie ich bei meinen Recherchen feststellen durfte. Mittlerweile ist einiges an Unterlagen und Informationen zusammengetragen und die Fragen werden immer mehr – anstatt weniger. Welche Verbindung gibt es zum Beispiel zwischen der von Frau Schwarzer herausgegebenen Zeitschrift Emma und der gemeinnützigen und mit öffentlichen Mitteln unterstützten Stiftung FrauenMediaTurm? Ein Blick hinter die Kulissen wirft so manche Frage auf.
[...]
http://iknews.de/2012/02/03/alice-schwarzer-die-eine-millionen-euro-frage/

Großartig.
Dieser Mann hat wirklich angefangen, zu recherchieren. Und es kam genauso, wie es zu befürchten war.
Z.B. das hier:

Unter anderem bekam ich von einer mit der Angelegenheit vertrauten Person die Auskunft, dass die Genehmigung für die öffentlichen Zuwendungen „keinerlei fachliche Gründe“ gehabt hätte, jedoch auf Entscheidung und Wunsch der Hausspitze (politisch) genehmigt wurden. Solche Förderungen seien in diesem Rahmen normalerweise absolut unüblich.

So hatte das auch schon Barbara Schmid im SPIEGEL geschrieben.

Inklusive des Merchandising, wie beispielsweise Postkarten etc, werden hier als Einnahmen 1500,- Euro pro Jahr angegeben. Gingen wir also davon aus, dass es über das Jahr 300 Personen gibt, die dort entsprechende Recherchen durchführen, wäre das im Schnitt eine Person pro Tag. Die fixen Lohnkosten hierzu betragen dem selben Dokument nach 155.000,- Euro, womit also eine Recherche nur in den Lohnkosten mit 516,- Euro zu Buche schlagen würde. Hieraus ergibt sich die nächste Frage: Wozu diese enorme Personaldichte? Um eine Person am Tag zu unterstützen, empfinde ich persönlich die Menge des Personals als sehr hoch. Auch gibt es ganz offensichtliche Überschneidungen, wie zum Beispiel im Fall von Margitta Hösel, welche dem Impressum von Emma zufolge das Büro der Herausgeberin Alice Schwarzer betreut und gleichfalls, wie mir seitens des Frauenmediaturms am Telefon bestätigt wurde, dort die Geschäftsführerin ist. Als halbe Stelle wird hier ein recht anständiges Gehalt in Höhe von 1650,- Euro gezahlt, wie dem Wirtschaftsplan zu entnehmen ist.
http://iknews.de/2012/02/03/alice-schwarzer-die-eine-millionen-euro-frage/

Von 1.500,- Euro Einnahmen auf 300 Besucher im Jahr zu schließen, geht allerdings fehl. Denn die Einnahmen ergeben sich auch aus den abschreckend teuren Recherchebearbeitungen:

Für die von uns durchgeführten Recherchen gelten folgende Tarife:

• Dokumentenlieferung - bei präziser Angabe von Quelle und Text: bis zu 10 DIN-A4 Seiten 5 €, darüber bis 25 Seiten 10 €, pro 10 weitere Seiten 5 €. Plus Porto.

• Recherche für Privatpersonen: 20 € Grundgebühr für eine halbe Stunde, jede weitere Viertelstunde 10 €. Fotokopien je 0,10 €. Plus Porto.

• Recherche für Institutionen und Firmen: 40 € Grundgebühr für eine halbe Stunde, jede weitere Viertelstunde 10 €. Fotokopien je 0,10 €. Plus Porto.
http://www.frauenmediaturm.de/service/informationsdienst/

Aber daß die sich seit 30 Jahren Tag und Nacht für EMMA abrackernde Margitta Hösel (siehe die Hommage in der aktuellen EMMA , S.4) mit 1.650,- Euro durch die Stiftung entlohnt wird, das hatte ich mir fast schon so gedacht.

Und dann gab es da noch eine wahnsinnig hohe Förderung durch das Bundesministeriums für Bildung und Forschung:

Hier kurz eine Mail aus dem Bundesministerium, welche ich auf Anfrage zu dem Projekt erhielt:

Sehr geehrter Herr Blecker,

zu Ihrer Frage: Das BMBF hat sich nicht institutionell an den Kosten des FrauenMedia-Turmes beteiligt.

Es ging vielmehr um eine Projektförderung: Im Rahmen des BMBF-Projektes „FMTvisuell – Analyse des Bedeutungswandels visueller Darstellung von Frauen anhand archivarischer Aufarbeitung“ hat der Bund die Digitalisierung von ausgewählten Bildmaterialien sowie die Entwicklung einer Ausstellung „FRAUEN DIE FORSCHEN“ finanziert. Die Ausstellung wurde 2008 im FrauenMediaTurm eröffnet und war anschließend auch an anderen Orten zu sehen. Die Finanzierung des Projektes durch den Bund ist Ende 2011 abgeschlossen worden. Vom 1.12.2006 bis 31.12.2011 hat das BMBF das Projekt mit insgesamt 413.611 € gefördert.
http://iknews.de/2012/02/03/alice-schwarzer-die-eine-millionen-euro-frage/

Frauen, die forschen

Seit zweieinhalb Jahren tourt die eindrucksvolle Wanderausstellung erfolgreich durch Deutschland. Die 25 großformatigen Porträts der Fotografin Bettina Flitner von Spitzen- Forscherinnen können beim FMT ausgeliehen werden.
http://www.frauenmediaturm.de/

http://www.frauenmediaturm.de/frauenmediaturm/events/ausstellungen/forschende-frauen/

http://de.wikipedia.org/wiki/Bettina_Flitner

Jens Blecker:

Ganz unabhängig von den Landeszuwendungen, gilt es noch die Verwendung der Bundesmittel (413.611,- €) zu klären. In wie weit zum Beispiel Bettina Flitner von diesen profitierte. Ob die Aussage aus meinem Informationskreis, dass Frau Flitner die Lebensgefährtin der Schwarzer gewesen sei stimmt, kann ich nicht beurteilen, jedoch arbeiteten beide sehr eng zusammen. Von wem und in welcher Höhe wurden zum Beispiel die Bildrechte für das Bildarchiv erworben, ist eine der drängenden Fragen und steht der Nutzen dieser Bilder in einem berechtigten Verhältnis zu den Kosten? Wir werden den FMT mit entsprechenden Fragen konfrontieren und hoffen auf eine transparente Beantwortung der Fragen.
http://iknews.de/2012/02/03/alice-schwarzer-die-eine-millionen-euro-frage/


Bettina Flitner ist gelernte Filmemacherin. Geboren in Köln, wo sie heute hauptsächlich lebt. Eine Zeit lang war sie in Amerika und Frankreich, häufig fährt sie noch nach Paris. Während ihrer Ausbildung zur Cutterin beim WDR entstand Mitte der 1980er-Jahre ein Kontakt zur Zeitschrift "EMMA" und deren Herausgeberin Alice Schwarzer. Mit ihr ist sie eng befreundet, für sie arbeitete Bettina Flitner erstmals als Fotografin. Während des Studiums an der Filmhochschule in Berlin begann sie, auch für andere Magazine, die "Zeit", den "Spiegel" und den "Stern" zu fotografieren.
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/profil/1594230/


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Meteomedia

Beitrag  Gast am Fr 03 Feb 2012, 06:24

Neues von Meteomedia/JK?!?!?

Andy Friend Heute um 15:23

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t551p860-zur-notwendigkeit-des-klageerzwingungs-verfahrens-gegen-claudia-dingens-und-der-publikation-des-schriftlichen-freispruchsurteils-von-jkachelmann#61041

Nein, die Mehrheit hatte er doch immer – problematisch war die Lage nur in der U-Haft-Zeit, als Werner & Co. die Lage ausnutzen und ihm seine Anteile abkaufen und ihn absetzen wollten.

Hier ist eine von JK getwitterte Erklärung zum Firmen-Umbau und zur Neugründung Meteomedia International Hongkong. (Ein PDF-Dokument, das man im Forum nicht posten kann):

@J_Kachelmann Jörg Kachelmann

Alles neu bei Meteomedia, Projekte, Aktionaere, Firmen... pic.twitter.com/YNkTx0Vk

bereitgestellt von Photobucket
________________________________________
vor 8 Stunden via web

http://twitter.com/#!/J_Kachelmann/status/165355388517105664/photo/1

Danach sieht es so aus, als ob Werner & Co. abgefunden worden wären und nun die Expansion in den asiatischen Raum beginnt. Dort ist Wetter ja viel wichtiger als bei uns. Rechtzeitige Warnungen könnten viel Unheil vermeiden.

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Medienethik

Beitrag  Gast am Fr 03 Feb 2012, 09:53

ist ja gerade heute wieder in den Blickpunkt geraten, nach der Falschberichterstattung der kriselnden DuMont-Blätter FRANKFURTER RUNDSCHAU und BERLINER ZEITUNG in Sachen Wulff:

Hier die PM von Lehr:

Landgericht Köln untersagt Falschberichterstattung von Frankfurter Rundschau und Berliner Zeitung auf Antrag von Bettina Wulff

Bonn, 02.02.2012. Das Landgericht Köln hat auf Antrag von Frau Bettina Wulff durch Beschluss vom 02.02.2012 (Aktenzeichen 28 O 48/12) den Verlagen der Frankfurter Rundschau und Berliner Zeitung sowie dem Journalisten Matthias Thieme im Wege der einstweiligen Verfügung untersagt, zu behaupten und/oder behaupten zu lassen und zu verbreiten und/oder verbreiten zu lassen,

1. „Nach Informationen … durften die Wulffs schon von Sommer 2011 an offenbar kostenlos einen Audi Q3 fahren – Monate bevor das Modell markteingeführt war.“

2. „Doch die monatelange kostenlose Nut¬ung des ersten Q 3 durch die Wulffs seit dem Sommer 2011 bis zum Dezember …“

Die Zustellung der einstweiligen Verfügung ist veranlasst.

Im Fall von Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Rechtsanwalt Gernot Lehr

Telefon +49 228 72625-117
EMail: lehr@redeker.de

http://www.redeker.de/main-V2.php/de/news/pm20120202a.html

Gegen raunende, als Meinungsäußerung getarnte, Unterstellungen und Spekulationen kann man sich ja nicht wehren, gegen falsche Tatsachenbehauptungen schon.

Und ein Bundespräsident kann sich schon gar nicht wehren, denn schon ein Räuspern von ihm wird als Zensurmaßnahme ausgedeutet: es sieht so aus, als ob die Journaille aus dem Kachelmann-Verfahren nichts gelernt hätte, im Gegenteil.

Und es stimmt daher um so erfreulicher, daß wenigstens die nächste Journalisten-Generation angesichts des unheilvollen Mißbrauchs von Medienmacht den ›Fall Kachelmann‹ zum Lehrstück macht und ›durchnimmt‹:

http://unter3.net/2012/02/%E2%80%9Edie-anderen-mussen-noch-immer-angst-haben/

Im übrigen werden wir wohl vergeblich darauf warten müssen, daß investigative Ex-Großmeister wie Hans Leyendecker mal wieder an die eigentliche Arbeit gehen und sich ein Beispiel an dem Internet-Kollegen Jens Blecker nehmen, der ›Die Spur des Geldes‹ vom Staat zu Alice Schwarzer verfolgt:

http://iknews.de/2012/02/03/alice-schwarzer-die-eine-millionen-euro-frage/

Dabei wäre er prädestiniert für diesen Job: Schwarzers Propaganda-Mission im Kachelmann-Verfahren hat ihm schwer mißfallen, sie zerstöre ihr Lebenswerk, meinte er, und in Sachen Subventionsbetrug ist er schließlich Kenner der Materie: ›sein‹ Netzwerk Recherche hat doch auch mit falschen Angaben staatliche Förderung erhalten, wenn auch keine 1,2 Millionen, sondern nur nachgerade läppische 75.000,-...

http://www.netzwerkrecherche.de/Presse/110823-Schlussbericht-der-Wirtschaftspruefer/

Das wäre geradezu eine Reha-Maßnahme für das Versagen der SÜDDEUTSCHEN im Kachelmann-Verfahren.







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Help!

Beitrag  Gast am Fr 03 Feb 2012, 12:55

Kann mir hier einer unserer der Niederländischen Sprache Kundigen weiterhelfen?

Dieser Link hier wurde mir zugesandt (ich bin ja als unter Fast-Klarnamen Postende unschwer zu erreichen):

http://www.eenvandaag.nl/binnenland/35337/man_vals_beschuldigd_zedendelict_norderney_

Da geht es wohl um den jahrelangen Kampf eines Deutschen gegen die Niederlande wegen eines unspezifischen Verdachts eines Sexualdelikts. Aus den raren deutschsprachigen Teilen des Videos geht hervor, daß es um Masturbation vor Kindern geht, und daß einige der Kinder auch angefaßt wurden. Das Ermittlungsverfahren läuft gegen Unbekannt - und irgendwie ist der Deutsche in den Kreis der Generalverdächtigen geraten, die als Täter in Betracht kommen. Weil er in der Gegend Urlaub machte und als Mann im ungefähr richtigen Alter ins Täterprofil paßte und eine vage Ähnlichkeit mit dem Phantombild des Täters aufwies. (Wie schlecht die in der Regel sind, weiß man aus Erfahrung.) Eine DNA-Untersuchung hat er aus Prinzip abgelehnt, denn die läuft ja grundsätzlich darauf hinaus, daß Mann seine Unschuld beweisen muß, nur weil er ein Mann ist.

Ein Anfangsverdacht gegen ihn jedenfalls existiert nicht.

Mehr kann ich dem Video aber nicht entnehmen, denn gesprochenes Niederländisch verstehe ich so gut wie gar nicht.

Aber natürlich werfen die in Deutschland ›freiwilligen‹ Massen-Screenings dieselben Fragen auf: denn wer sich weigert, seine DNA abzuliefern, aus welchen Gründen auch immer, (was passiert eigentlich mit den DNA-Profilen, die nicht passen, wie kriegt man sie aus dem System wieder heraus?), ist automatisch verdächtig.

Ich würde gern erfahren, wie die Niederlande dieses rechtsstaatliche Problem handhaben - denn natürlich kollidieren diese Massescreenings mit dem Prinzip, daß sich niemand selbst belasten muß. Ist ein Verweigerer auch dort sofort dringend verdächtig?

Ich bin jetzt für drei Tage weg. Es eilt also nicht mit der Antwort. Aber es ist doch immer wieder erstaunlich, daß man eine fremde geschriebene Sprache irgendwie ›lesen‹ und dieselbe Sprache, wenn sie gesprochen wird, nicht verstehen kann. Die Wurzeln einer Sprache kann man wohl nur in ihrem schriftlichen Ausdruck finden. Sprechen verfremdet.

Eigentlich ein gutes Omen für Internetforen...


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Help! Gabriele Wolff Heute um 00:55

Beitrag  Gast_0008 am Fr 03 Feb 2012, 13:17

Kann es gerne mal versuchen. Leider hat jede Gemeinde einen anderen Dialekt, kann also nichts versprechen. Smile
O.k. verstehe es, was genau möchten Sie übersetzt haben ?
Alles Wort für Wort oder nur die Wiedergabe des Inhalts.
Übrigens ziehen Sie mich da in einen Justizskandal gerade rein. Shocked

Gast_0008

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@ Tala

Beitrag  Gast am Fr 03 Feb 2012, 14:28

Natürlich geht es mir um den Inhalt nicht um die genaue Wiedergabe dessen, was wer sagt.

Von einem Justizskandal habe ich nichts mitbekommen - aber ich schwimme nun mal, was die niederländische Sprache angeht. Ich freue mich, wenn Licht ins Dunkel gebracht werden könnte.

Denn diese DNA-Screenings auf ›freiwilliger Basis‹ sind natürlich bedenklich, weil sie dem willkürlich Betroffenen einen Unschuldsbeweis zumuten. Das kann ja eigentlich nicht richtig sein.

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@ Tala Gabriele Wolff Heute um 02:28

Beitrag  Gast_0008 am Fr 03 Feb 2012, 14:46

Ich höre es mir morgen noch einmal genau an, allerdings scheint es sich dabei um ein grenzüberschreitendes rechtliches Problem zu handeln. Soweit ich verstanden habe in der Kürze der Zeit, gibt es in NL sehr strenge Gesetze, wann genau die DNA abgenommen werden darf und diese kollidierten in diesem Fall mit den deutschen. Detailliertes folgt morgen, sorry eher heute muß ich wohl sagen. Ist aber wohl eher ein Konflikt zwischen D und NL-Gerichtsbarkeit.
Aber ich bin jetzt zu müde.
Gute Nacht. Smile

Gast_0008

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versuch eines ubersetzungs nicht geeignet fur sprachneuroten welche sich aufregen über fehlende i's in stratiatelli oder so öppis

Beitrag  Gast am Fr 03 Feb 2012, 21:35

Het schrijnende verhaal van Paul Bosman. Bijna twee jaar lang voerde hij een verbeten strijd met justitie. Hij zou verdachte zijn van een zedenmisdrijf met drie minderjarige meisjes op een Duits Waddeneiland en moest zijn DNA afstaan. Uit principe weigerde hij.

Om de simpele reden dat hij niets met de zaak te maken had. Nu blijkt dat de Duitse politie hem van meet af aan niet als verdachte heeft aangemerkt. Maar de Nederlandse justitie plaatste Bosman tóch in de beklaagdenbank. Gevolg: een jarenlange strijd om erachter te komen hoe je in Nederland verdachte kunt zijn zonder ook maar één spoortje bewijs. Volgende week verschijnt zijn boek.

Die ergreifende geschichte von Paul Bosman.Während fast zwei jahre führte er ein erbitterten streit mit die Justizbehörden. Er sei eines sittendelikt mit drei minderjährige mädchen auf ein deutsche Wadden-insel verdächtigt und wurde aufgefordert seinen DNA ab zugeben.
Aus prinzipielle gründe verweigerte er.

Weil er einfach nichts mit die sache zutun hatte.
Jetzt stellt sich heraus das die deutsche polizei ihn van anfang nie als verdächtigte betrachtet hat. Die holländische Justiz hat ihn trotzdem angeklagt.Folge: Ein jahrelange streit um herauszufinden wie mann in die Niederlande ein verdächtige sein kann ohne nur den kleinsten beweis.
In zwei wochen erscheint sein Buch.




Es gibt einige bekannte ergreifende fällen in Hollande.
Zb. Der fall Lancee, wo einen polizist (!) verdächtigt wurde von incest, und es sich aber herausstellte dass die tochter vorallem auf grund von sehr suggestive befragungen diese anzeige gemacht hatte. Der zuständige hauptkommisar wurde entlassen und Lancee bekam 1.2 miljon gulden schadenersatz.

http://nl.wikipedia.org/wiki/Ren%C3%A9_Lancee


Es gibt aber auch rechterlijke dwalingen (richterliche verirrungen?) wo mörder betreffen.
ZB. eine holländische krankenschwester (lucia de berk)welche jahren unschuldig im gefängnis sas. Verurteilt für 7 morden.Welche sich als normale todesfalle herausstellten. Verurteilt für morde die es gar nicht gegeben hat.
Wobei ich also denke das es nicht nur eine man-frau ding ist, sondern ein immer wiederkehrendes fenomen von gruppendynamik und tunnelvision ist.

Die götter in schwarz sind genau solche menschen wie die sich hier im forum oder hier in die strasse herumtreiben, welche fehler machen und auch beeinflusst werden.
Und die geschlossen systemen wie polizei mit strakke hierarchien fordern dass kritische und selbstkritische denken nicht gerade.

Also meine momentane schlussfolgerung nach anderthalb jahr kachelforen;

Es braucht dringend reformen und qualiteitskontrolle (wie die LEBZ) in der justiz

Die media ist krank, und nicht so ein kleines bisschen. Sie ist ihre rolle der informationverstrecker nicht mehr gerecht. (ich sah kurzlich auf der site vom Sonntag eine whistleblower hotline ?????.Was wenn es nicht zu verpfeiffen gibt, na dan erfinden wir doch was, oder besser wir verdrehen was.)
Es braucht dringend eine revolte von die leser. Wir haben jetzt bio eier, und ökö wc papier. Bitte fordern wir ein ethik label für die journalistik ein.

Alice Schwarzer ist eine soziopathin welche uberall machtsverhaltnisse wieder herstellt, zwei gesichter hat, eine blenderin ist, und der feminismus mehr geschadet als gebracht.
Der klitoris hätte die deutsche frau auch selber gefunden...

Das wir uns fur menschrechte einsetzen mussen ist der wahre feminismus.Schliessendlich bin ich als erste mensch und erst nachher frau.

Voila, fertig, das etwas frühe wort zu Sonntag.

Und jetzt gehe ich draussen spatziern. Die kälte ist herrlich und macht die luft sauber und frisch.
Eine kältfront uber die verseuchte media wäre auch nicht slecht.





Zuletzt von liese am Fr 03 Feb 2012, 21:43 bearbeitet, insgesamt 2 mal bearbeitet (Grund : lancee bekam guldens keine euro's)

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@ Liese

Beitrag  Gast am Fr 03 Feb 2012, 21:40

In Eile - daher nur:

Blumen Blumen Blumen
Top! Top! Top!

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ooops,gabrielle

Beitrag  Gast am Fr 03 Feb 2012, 22:28

ich schreibe nicht nur schlampig ich lese auch noch schlampig, ich sehe erst jetzt dass du am video interessiert bist.
Ich werde mich noch mal bemuhen und eine zusammenfassung machen.

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Liese

Beitrag  Gast am Fr 03 Feb 2012, 22:50

absolute Weltklasse.


und sooooo treffend alles auf den Punkt gebracht.

P.S. DIESES Wetter habe ich bestellt...allerdings sind meine Russischkenntnisse etwas eingerostet...wollte ich schon Weihnachten haben.... Wink aber es ist schön...

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Institut für Sexualmedizin Opferschutz abgewickelt

Beitrag  Andy Friend am Sa 04 Feb 2012, 00:08

http://www.zeit.de/2012/06/Institut-Sexualmedizin

Institut für Sexualmedizin Opferschutz abgewickelt

In Kiel wird das Institut für Sexualmedizin aufgelöst. Das hält Sabine Rückert für einen Skandal.

Andy Friend

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Gabriele

Beitrag  Gast am Sa 04 Feb 2012, 00:28


Habe mir auf die „Schnelle“ das Video angesehen. Sehr seltsames Konstrukt diese ganze Geschichte. Als erstes hat sich mir sofort die Frage gestellt wodurch/weshalb dieser Mann verdächtigt wurde?

Zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort ist mir da nur eingefallen. Im Rahmen seiner Tätigkeit als Journalist war er zufällig zum Zeitpunkt eines Kindesmissbrauches auf der Insel Norderney! Es gab keinerlei Hinweise auf ihn, nicht den geringsten Anhaltspunkt und auch ein angefertigtes Phantombild sah ihm nicht auch nur annähernd ähnlich. Er hatte zum Zeitpunkt der Tat sogar ein Alibi!
Nur die Tatsache, dass er auf der Insel war, ergab die Veranlassung ihn um seine DNA zu „bitten“. Die „Bitte“ wurde von der deutschen Justiz an ihn herangetragen.“ Alternativ“, im Falle der Ablehnung, gab es einen internationalen „Haftbefehl“. Diese für ihn total irrwitzige alternative, NICHT-Alternative hat ihn wütend gemacht und in die prinzipielle Situation gedrängt : NÖ! SO NICHT!!!

Trotzdem hat er sich, (um dem ganzen ein Ende zu setzen) innerlich FÜR die DNA Abnahme entschieden. Nach 1 ½ Monate war die Probeentnahme jedoch immer noch nicht erfolgt. 1 ½ Monate Zeit u. A. darüber nachzudenken, dass es Fehlerquoten gibt wenn „verwischte“ DNA-Spuren mit „reiner DNA“ abgeglichen werden.

Aufgrund irgendwelcher unglücklicher „Zufälle“ wussten seine Kinder davon. Bzw. haben von dem „Verdacht“ erfahren und den Vater gefragt, was es bedeutet in Deutschland des Kindesmissbrauches beschuldigt zu sein? Hr. Bosmann und Frau haben es den Kindern altersgerecht versucht zu erklären. Der innere „Widerstand“ war auf jeden Fall wieder geweckt und Hr. Bosman hat sich gegen die Abnahme der DNA-Proben entschieden. Zumal es KEINE Beweise gegen ihn gab, NUR entlastende Beweise (für ihn).

Nun geht es im wesentlichen um die unterschiedlichen Gesetze in Deutschland und den Niederlanden. Herr Bosmann hat sich bei einem Staatsanwalt „schlau“ gemacht. Die Gesetze hinsichtlich einer DNA-Abgabe in Deutschland scheinen recht locker zu sein. In den Niederlanden muss es einen begründeten Verdacht geben um eine solche Abnahme anfordern zu können/dürfen. Einen solchen Verdacht gab es eindeutig NICHT!

Also wurde ein Verdacht KONSTRUIERT um Herrn Bosmann in den Niederlanden legitim eine DNA-Probe entnehmen zu dürfen.

Die deutsche Staatsanwaltschaft hat die holländische Staatsanwaltschaft um „Hilfe“ gebeten und dieser Bitte wurde stattgegeben. Die Begründung der holländischen Staatsanwaltschaft: in Deutschland besteht „Verdacht“, also müssen/können/möchten wir dies verfolgen!

Beweise gab es absolut KEINE, nur die Behauptung von deutscher Seite es bestehe Verdacht! Zu einem späteren Zeitpunkt behauptet die deutsche Staatsanwaltschaft jedoch es hätte keine Verdachtsmomente gegeben. Ein „hin und her“. Inzwischen im „Nachhinein“ als „Fehlkommunikation“ heruntergespielt. Seitens der holländischen Staatsanwaltschaft gab es Entschuldigungen an die Adresse Hr. Bosmann, jedoch keine eindeutige Erklärung/Begründung.

Ein reines KONSTRUKT um passend zu machen was NICHT passt!

Hat mich sehr an Mannheim erinnert. Warum nur……………?

Wie gesagt, meine „auf die Schnelle“ Interpretation des Videos.

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zweite Ubersetzung des Tages

Beitrag  Gast am Sa 04 Feb 2012, 02:11

teilweise mit hilfe von Hr Liese, aber irgendwann fand er es zu bescheuert um so viel zeit auf zu wenden. Also irgendwenn ab die helfte nemen die deutschfehler wiederzu.

Nur die wiedergabe, ganz ohne meine meinung.
Niral, als je fouten ziet in de vertalingen, dan graag laten weten..


Paul Bosman: Er ging als Journalist auf die Insel, um über einen Athletikwettkampf zu berichten. An jenem Tag wurden drei Mädchen durch einen Mann belästigt, welcher laut den Aussagen der Mädchen mit einem holländischen Akzent sprach.
Sechzehn Monate später bekam Paul Bosman eine Aufforderung, sich beim Gericht zu präsentieren, dies als Verdächtigten und ohne weitere Erklärung oder Mitteillung, wessen Vergehen ihm angelastet wird. Es stellte sich heraus, dass die deutsche Justiz einen Antrag gestellt hatte, um zu erfahren, ob mit den gefundenen DNA in den Niederlanden (anm. Liese: in der DNA-Datenbank) eine Übereinstimmung (Match) besteht. Bosman wird daraufhin aufgefordert, seine DNA abzugeben. Gegenüber der Justiz muss sich Bosman rechtferigen, obwohl mit dem Phantombild keine Ähnlichkeit besteht und er am Tag des Vergehens während des ganzen Tages 8 Kilometer entfernt vom Tatort gearbeitet hatte. Der Untersuchungsrichter von Groningnen („rechter kommisaris“) lehnt den Antrag für eine DNA-Probe ab, weil es überhaupt keinen Beweis für die Anschuldigung gibt. Daraufhin nimmt die Verhandlung aber eine komische Wendung, Bosman wird nahegelegt, falls er nicht freiwillig seine DNA abgibt, er mit einem internationalen Haftbefehl rechnen muss. Er versteht die Welt nicht mehr, er wird unberechtigterweise beschuldigt, er wird erst erst als unschuldig erklärt, aber gleich darauf droht mann ihm mit einem internationalen Haftbefehl. Er ist wütend und weigert sich aus Prinzip gegen die DNA-Probe. Nach einer 5-tägigen Überlegung willigt er dennoch für eine DNA-Probe ein. Darauf trötelte die Justiz und ein-einhalb Monate später entscheidet er sich endgultig gegen eine DNA-Probe.

Rechtsphilosophe, Hendik Kaptein : Er hat ganz recht, dass er keine DNA-Probe abgibt, solche Tricks sollte mann nicht mitmachen, DNA an sich ist total zuverlässlich, aber die Verbindung von gefundenem DNA mit einem Verbrechen, das ist ein anderes Kapitel, das geht oft schief. (er verweist auf einen interessanten Fall: „de puttense zaak“)

Paul Bosman und seine Frau: Sie lassen die Sache nicht auf sich beruhren, es betrifft die Familie stark und hat Angst, dass von den Verdächtigungen in der Schule gehört wird, und da wo rauch ist... Frau Bosman: Wir sind eigentlich Mundtot und können nicht richtig darüber sprechen. Sie erzählen, wie die kinder auch langsam davon mitbekommen...
Bosman kann nicht verstehen, wie er verdächtig sein kann ohne Beweise und will wissen, wie dies möglich ist. Ein Bekannter von ihm ist Staatsanwalt und erklärt, dass es sich um eine „vooropgezette“ juristische Konstruktion handelt, Deutschland auf jeden Fall scheint eine sehr lockere DNA-Gesetzregelung zu haben, die Niederlande jedoch ein sehr restriktive. Um jemanden in den Niederlanden zu einer DNA-Probe auffordern zu können müssen Verdachtsgründe bestehen. Der Bekannte erklärt weiter, dass Bosman einfach zum Verdächtigten gemacht wurde, um die DNA-Probe fordern zu können.
Anmerkung Liese: Es ist schwierig obige Aussage („vooropgezette“) richtig zu übersetzen: ein zielgerichte, abgezettelte juristische Konstruktion denke ich kommt der Übersetzung am Nächsten.

Rechtsphilosophe, Hendik Kaptein : Dieser Staatsanwalt sagt einfach knallharte Unwahrheiten. Oder macht Sachen welcher offensichtlich der Faktenlage widersprechen, die er aber ganz genau kennt. Was sollen wir damit.
Ich finde dies wirklich ein angsterzeugendes Scenario. Dass muss sich schnell ändern und ich hoffe, dass der Justizminister, der logischerweise mit mir übereinstimmen muss, eingreift. Er ist der Chef vom Ministerium er kann eingreifen, er muss das auch tun.

Schwere Anschuldigungen vom Rechtsphilosophen an das Openbaar Ministerie, welches antwortet, dass sie die Deutsche Anfrage sorgfaltig geprüft hätten und dass von einer juristischen Konstruktion ist keine Rede sein kann.

Openbaar ministerium Pieter van Rest: Die Fakten, dass wir auf die eine oder andere Weise einfach Personen verdächtigt ‚machen’, weil dass im Kontext der Untersuchung bequem oder einfach sein soll, davon ist absolut keine Rede.

Frage: Doch wurde er verdächtigt, obwohl es kein Beweise gab.

Pieter van Rest; es geht in diesem Stadium der Untersuchung nicht um Beweise, sondern um die Frage, ob es einen Verdacht gibt. Das Deutsche Hilfegesuch machte nach unserer Überzeugung in dem Moment Meldung davon dass er als Verdachte durche die Deutsche Behörde war bemerkt worden war, es gibt also diese Basis womit mir etwas anzufangen haben.

Frage: Die Deutsche Justiz sagt er ist nie verdächtig gewesen.

Pieter van Rest; Nein, aber das bleibt also, ehe, das ist dass Kafka artige; wir bekommen ein Rechtshilfe gesuch, wir kontrollieren es, wir fragen nach bei die Deutsche Behörden, damals sagten sie ja, und heute sagen sie nein.
Ja, das kann ich nicht an ändern. Dadurch wird es ganz merkwürig, das ist so.



Dort wo die deutsche justiz also nicht genug in die hand hat um Bosman als verdachtige ab zu bezeichnen, hat die Niederländische Justiz Behörde keine mühe .

Der Rechtsphilosophe.
Es war das Pferd hinterm Wagen, es gab keine serieuse Verdächtigung.Die Verdächtigung wurde kreiert um einen Untersuchung einleiten zu können.Das ist natürlich in Streit mit alle beginsel der anständige strafrechtshandhabung. Erst die verdächtigung, dann der rest.

Trotz der Aussage der Staatsanwalschaft dass keine Fehler gemacht wurden, kommen zögerende entschuldigungen.
Bosman hat, damit nach 2 jahre dies alles ein Ende hat, eingewilligt mit einen vereinbarung und er schreibt jetzt ein Buch um dass alles in die öffentlich zu bringen.

Rechtsphilosophe;
Erst sagt der Staatsanwalschaft wir haben keine fehler gemacht, bis das nicht mehr möglich ist, in dem Stadium ist es offensichtlich nicht ihren fehler,erst wenn es echt nicht mehr anders möglich war kamen halbherzige Entschuldigungen vom Justiz, laut dem Buch (vom bosman) unter Druck oder vielleicht sogar im Auftrag der Minister. Der ja zuständig für die Staatsanwaltschaft ist.

Frage an P.der Rest-Staatsanwaltschaft: Ist dies ein schuldanerkennung?

Antwort: Schuld an was? Schuld für was? Was ist dann die Frage genau?Was Falschgeloffen ist der zeitverlauf, ist der slechte Kommunikation welche wahrende einige Momenten stattgefunden hat.Das ist falschgeloffen und dafur bieten wir auch unsere Entschuldigungen an.

Bosman:Es ist doch alles sehr belastend, es fresst dich auf, es ist so eine schlimme verdacht damit will ich doch nicht in Zusammenhang gebracht werden.

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Hi Liese:

Beitrag  Gast am Sa 04 Feb 2012, 02:40

Goede vertaling in "süßem Deutsch".... Very Happy

Für mich auch die Bestätigung, dass ich fähig bin, Sinn erfassend auf die Schnelle den Sachverhalt dieses Falles wieder zu geben.

Echter gewoon een skandaal!

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yepp

Beitrag  Gast am Sa 04 Feb 2012, 03:16

weer een rechterlijke dwaling..

der puttense mord, der mord im schiedamer park, es gibt eine ganze liste von fehlurteilen in die Niederlanden.
schau mal hier, Niral oder Tala.
http://nl.wikipedia.org/wiki/Justiti%C3%ABle_dwaling

Was mich frappiert in der fall Bosman; der Staatsanwalt murmelt: nach unsere meinung wurde in dem moment der Herr Bosman als verdächtig erklart durch die deutsche behörden.
Ja aber hallo, 'unsere meinung' 'in dem moment'
Wie geht so eine hilfegesuch, ubers telephon? Da gibt es keine 'traces ecrits'? Wie kann es sein dass es keine schriftliche belegen uber diesen hilfegesuch gibt, datiert, welchen belegen dass die deutschen behörden ihn als verdachtigt einstuften.
Oder eben nicht?

Wobei ich immer wieder zu Hanlons razor zuruck kehre, das ist alles mehr dummigkeit als böse absicht.
Was aber den betroffenen auch nicht weiterhilft, oder deren leid weniger schlimm macht.

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Gabriele Niral Heute um 12:28

Beitrag  Gast_0008 am Sa 04 Feb 2012, 04:11

Da seid Ihr mir aber zuvorgekommen, aber da brauche ich es wenigstens nicht mehr groß zu schreiben.
Niral, große Klasse, ja es geht eigentlich darum, daß NL keine DNA nehmen durfte, da er kein Hauptverdächtiger war. Die NL-er hatten allerdings die Deutschen so interpretiert, daß er, da zu einer DNA-Probe aufgefordert, er auch der Hauptverdächtige
sei. Während man eben in D einen DNA-Rundumschlag machen darf, ist dies in NL nur möglich wenn man Hauptverdächtiger nachgewiesener Maßen ist.
Offensichtlich ist in NL ein Massen-Screening nicht gestattet.
Werde da nochmal genau nachforschen.

liese
Einfach nur süß.
"Der klitoris hätte die deutsche frau auch selber gefunden..."
lol! lol! lol!

Euch Beiden Blumen

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Gen(f)der Mainstream - eine Verirrung!

Beitrag  Andy Friend am Sa 04 Feb 2012, 21:33

Nicht nur im verbotenen Turm der nackten Kaiserin: http://www.theoblog.de/vergewaltigung-der-menschlichen-identitat/16383/


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Spaßkanone aufs Hirn! Und. Hand(granate) aufs Herz!

Beitrag  Andy Friend am So 05 Feb 2012, 23:41

Wer von den beiden Rest-GAGA-Nullnummern ALI oder Inspektöse, die Ausputzerin und um Gut-Wetter-Anhalterin nach Alis neuerlichen Sauereien, tritt in Schwetzingen unter der Maske der Niedertracht und Unkenntnis und Unlogik, als "Hans Schmitt" "der nackte Wahnsinn" auf?
"Hans Schmitt (BILD) in der Bütt zog über seinen "Bruder" Jörg Kachelmann vom Leder: "Der hat sich bei vielen Frauen gesundgestoßen", behauptete er. Und: "Ohne Frauen sei er nur noch eine Handgranate.""

Mein Gott, wenn Dummheit und Infamie Spargel stechen könnt.... Wir versuchen es mal:
Und Claudia D. ohne Kachelmann eine blindgegangene Sex-Bombe?
Mnache sticht der Hafer, andere die ... - aber ganz gewalt(tät)ig.

Tata tata tata Bombenstimmung!
http://www.morgenweb.de/region/schwetzingen/region_schwetzingen/20120206_mmm0000002833771.html

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Comeback! ... Payback!

Beitrag  Andy Friend am So 05 Feb 2012, 23:56

http://www.20min.ch/finance/news/story/14399290
20 Minuten Online - Kachelmann holt sich Meteomedia zurück - News
www.20min.ch
Wetterfrosch Jörg Kachelmann hat den Streit mit den Aktionären der Meteomedia hinter sich gelassen und die Firma mit neuen Investoren wieder übernommen.

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Wie war das?

Beitrag  Andy Friend am Mo 06 Feb 2012, 01:13

Sollte laut der Gaga-Nullnummern, die Faktenleugnung stets mit Meinung verwechseln und glauben auf der Realitäts-Autobahn als Geisterfahreinnen unterwegs sein zu dürfen/müssen (stört ja nicht - Inspectöse oben ...), da doch gar nichts laufen? Auch da war wohl der Wunsch Vater des "Gedankens".
So kommt eins zum anderen ;-).
"Wir werden sehen," sagte der Zen-Meister.
http://www.werbewoche.ch/neuordnung-bei-der-meteomedia-gruppe
Neuordnung bei der Meteomedia-Gruppe | werbewoche
www.werbewoche.ch
An dieser Gesellschaft sind neben Jörg Kachelmann (Kontrollmehrheit) massgeblich private Investoren aus Südostasien um Rechtsanwalt Martin Kurer, Manila/Zürich, Verwaltungsrat der Meteomedia AG, beteiligt.

An dieser Gesellschaft sind neben Jörg Kachelmann (Kontrollmehrheit) massgeblich private Investoren aus Südostasien um Rechtsanwalt Martin Kurer, Manila/Zürich, Verwaltungsrat der Meteomedia AG, beteiligt. Im Zuge dieser Neuordnung wurde gemäss Mitteilung eine «allseits befriedigende Lösung für alle an der Jörg Kachelmann Produktions AG, der bisherigen Holding der Meteomedia Gruppe, beteiligten Aktionäre» gefunden. Damit gelang es auch, sämtliche rechtliche Auseinandersetzungen im bisherigen Aktionariat beizulegen.

Sodann haben Jörg Kachelmann und die neuen Investoren die Meteomedia International Ltd. Hong Kong gegründet, welche die Aktivitäten der Meteomedia Gruppe in Asien zusammenfasst. Diese ist massgeblich an Meteomedia Philippines Corp. beteiligt, welche zusammen mit der Aboititz Foundation für das Projekt «1000 Weather Stations for the Philippines» verantwortlich zeichnet. In Manila sind gemäss Mitteilung bereits zehn Mitarbeiter für Meteomedia International im Einsatz.

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Drohende Haft ...

Beitrag  Andy Friend am Mo 06 Feb 2012, 03:51

Lügen-Lehrerin aus Demold droht lange Haft
Dienstverhältnis am Bielefelder Gymnasium beendet / Land Hessen leitet Disziplinarverfahren ein
VON HUBERTUS GÄRTNER


Bielefeld. Eine Lehrerin, die einen Kollegen mit frei erfundenen Vergewaltigungsvorwürfen für fünf Jahre ins Gefängnis gebracht haben soll, darf weder in Nordrhein-Westfalen noch in Hessen weiter unterrichten. Zwar wird die Bezirksregierung in Detmold ein Disziplinarverfahren gegen die aus Detmold stammende Pädagogin einstellen, aber das hessisches Kultusministerium hat ein solches Verfahren bereits eingeleitet, wie Sprecher Horst Günter Herold bestätigte. Außerdem droht der Beschuldigten jetzt eine Anklage wegen Freiheitsberaubung.

Die Studienrätin Heidi K. hatte behauptet, ihr früherer Kollege Horst A. habe sie vor etlichen Jahren an einer Realschule im hessischen Reichelsheim in einem Klassenraum vergewaltigt. Horst A. wurde daraufhin im Jahr 2002 vom Landgericht Darmstadt wegen Vergewaltigung zu fünf Jahren Haft verurteilt. Der Lehrer musste die Strafe komplett absitzen. Am 5. Juli 2011 wurde Horst A. dann vom Landgericht Kassel im Wiederaufnahmeverfahren freigesprochen. Seine Unschuld sei "erwiesen", urteilte das Kasseler Gericht. Heidi K. habe die Vergewaltigung erfunden und dabei "bewusst gelogen"
http://www.lz.de/home/nachrichten_aus_lippe/detmold/detmold/6024431_Luegen-Lehrerin_aus_Demold_droht_lange_Haft.html

Andy Friend

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Und wir dachten schon ...

Beitrag  Andy Friend am Mo 06 Feb 2012, 04:02

die Deutschinnen hätten's erfunden....
Scheidungskrieg

05. Februar 2012 23:01; Akt: 06.02.2012 09:12 Print
Falsche Vorwürfe sind keine SeltenheitFalsche Vorwürfe sind keine Seltenheit
von Lena Berger - Dass Frauen ihre Männer zu Unrecht der häuslichen Gewalt bezichtigen, kommt immer wieder vor – gerade bei Scheidungsfällen. Ein Luzerner Anwalt verrät, wie man sich dagegen wehren kann.

http://www.20min.ch/news/zentralschweiz/story/Falsche-Vorwuerfe-keine-Seltenheit-28130705

Andy Friend

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Re: Zur Notwendigkeit des (Klageerzwingungs-)Verfahrens gegen Claudia Dingens und der Publikation des schriftlichen Freispruchsurteils von J.Kachelmann

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