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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 13)

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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 13) - Seite 16 Empty Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 13)

Beitrag  Oldoldman Di 21 Dez 2010, 01:52

das Eingangsposting lautete :

Das Ursprungsposting von Demokritxyz am Di 23 März 2010 - 19:43 h lautete:

http:// magazine. web. de /de/themen/nachrichten/panorama/10103400-Kachelmann-in-Untersuchungshaft.html
Anm.: Da der vorstehende Link nicht mehr gültig ist, für alle Interessierten ersatzweise der Hinweis auf:

http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,685263,00.html

Na, da kann frau/manN doch mal schön spekulieren, oder ...? Gibt es Hintergrund-Infos zu Jörg Kachelmanns Ex? Oder kann vielleicht jemand sogar ein Bild posten ...?

Kann manN in der Position von Jörg Kachelmann ein Frauen-Tölpel sein ...?
Die Meinungsäußerungen zum GMX-WEB.DE-1&1-Ratgeber sind höchst aufschlussreich, oder ...?

http://meinungen.web.de/forum-webde/post/8297793

_____________
Anmerkung:

Den ersten Teil mit den Postings 1 - 990 (23.03.2010, 19:43 - 12.5.2010, 12:06) gibt es
HIER (Teil 1).
Den zweiten Teil mit den Postings 991 - 1893 (12.5.2010, 12:44 - 15.06.2010, 12:27) gibt es
HIER (Teil 2).
Den dritten Teil mit den Postings 1894 - 2813 (15.06.2010, 12:46 - 14.07.2010, 11:33) gibt es
HIER (Teil 3).
Den vierten Teil mit den Postings 2814 - 3755 (14.07.2010, 11:43 - 02.09.2010, 14:40) gibt es
HIER (Teil 4).
Den fünften Teil mit den Postings 3756 - 4712 (02.09.2010, 14:52 - 21.09.2010, 11:31) gibt es
HIER (Teil 5).
Den sechsten Teil mit den Postings 4713 - 5669 (21.09.2010, 11:36 - 04.10.2010, 11.27) gibt es
HIER (Teil 6).
Den siebenten Teil mit den Postings 5669 - 6690 (04.10.2010, 11.36 - 17.10.2010, 09:30) gibt es
HIER (Teil 7).
Den achten Teil mit den Postings 6691 - 7664 (17.10.2010, 09:50 - 28.10.2010, 10:32) gibt es
HIER (Teil 8 ).
Den neunten Teil mit den Postings 7665 - 8613 (28.10.2010, 10:40 - 09.11.2010, 13:21) gibt es
HIER (Teil 9 ).
Den zehnten Teil mit den Postings 8614 - 9565 (09.11.2010, 13:26 - 23.11.2010, 18:50) gibt es
HIER (Teil 10).
Den elften Teil mit den Postings 9566 - 10516 (23.11.2010, 18:53 - 07.12.2010, 18:21) gibt es
HIER (Teil 11).
Den zwölften Teil mit den Postings 10517 - 11480 (07.12.2010, 18:27 - 21.12.2010, 13:47) gibt es
HIER (Teil 12).
Den dreizehnten Teil mit den Postings 11481 - 12458(21.12.2010, 13:50 - 13.01.2011, 18:55) gibt es
HIER an dieser Stelle (Teil 13).
Den vierzehnten Teil mit den Postings 12459 - 13452(13.01.2011, 18:57 - 01.02.2011, 16:48 ) gibt es
HIER (Teil 14).
Den fünfzehnten Teil mit den Postings 13453 - 14415(01.02.2011, 16:54 - 12.02.2011, 21:53) gibt es
HIER (Teil 15).
Den sechzehnten Teil mit den Postings ab 14416 (ab 12.02.2011, 21:57) gibt es
HIER (Teil 16).
Den siebzehnten Teil mit den Postings 15389 - 16352 (28.02.2011, 12:32 - 15.03.2011, 22:24) gibt es
HIER (Teil 17).
Den achtzehnten Teil mit den Postings 16353 - 17392 (15.03.2011, 22:28 - 30.03.2011, 21:27) gibt es
HIER (Teil 18 ).
Den neunzehnten Teil mit den Postings 17393 - 18361 (30.03.2011, 21:37 - 08.04.2011, 12:19) gibt es
HIER (Teil 19 ).
Den zwanzigsten Teil mit den Postings 18362 - 19354 (08.04.2011, 12:25 - 23.04.2011, 20:18) gibt es
HIER (Teil 20 ).
Den einundzwanzigsten Teil mit den Postings 19355 - 20309 (23.04.2011, 20:35 - 10.05.2011, 08:43) gibt es
HIER (Teil 21 ).
Den zweiundzwanzigsten Teil mit den Postings 20310 - 21308(10.05.2011, 08:47 - 21.05.2011, 09:42) gibt es
HIER (Teil 22 ).
Den dreiundzwanzigsten Teil mit den Postings 21309 - 22281 (21.05.2011, 09:46 - 30.05.2011, 13:13) gibt es
HIER (Teil 23 ).
Den vierundzwanzigsten Teil mit den Postings 22282 - 23248 (30.05.2011, 13:16 - 14.06.2011, 17:36) gibt es
HIER (Teil 24 ).
Den fünfundzwanzigsten Teil mit den Postings 23249 - 24236 (14.06.2011, 17:39 - 05.07.2011, 16:33) gibt es
HIER (Teil 25 ).
Den sechsundzwanzigsten Teil mit den Postings 24237 - 25233 (05.07.2011, 16:41 - 20.08.2011, 08:27) gibt es
HIER (Teil 26 ).
Den siebenundzwanzigsten Teil mit den Postings 25234 - 26224 (20.08.2011, 08:30 - 21.09.2011, 14:09) gibt es
HIER (Teil 27 ).
Den achtundzwanzigsten Teil mit den Postings 26225 - 27252 (21.09.2011, 14:20 - 10.11.2011, 10:13) gibt es
HIER (Teil 28 ).
Den neunundzwanzigsten Teil mit den Postings 27253 - 28207 (11.10.2011, 10:23 - 16.01.2012, 09:59) gibt es
HIER (Teil 29 ).
Den dreißigsten Teil mit den Postings 28208 - 29176 (16.01.2012, 10:06 - 02.05.2012, 11:57) gibt es
HIER (Teil 30 ).
Den einunddreißigsten Teil mit den Postings ab 29177 (ab 02.05.2012, 12:05) gibt es
HIER (Teil 31 ).

Die letzten Beiträge des zwölften Teils finden sich ab hier:

https://ratlos-im-netz.forumieren.com/t307p960-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-12

Oldoldman


Zuletzt von Oldoldman am Di 01 Mai 2012, 23:36 bearbeitet; insgesamt 6-mal bearbeitet
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Beitrag  984 Mi 05 Jan 2011, 06:04

Ich glaube auch nicht an das gestanzt klingende Denkgebäude von GW, dafür sind mir Juristen viel zu suspekt. Ist ja keine Naturwissenschaft. Und beim Krimischreiben wird man auch nicht so nebenbei zum Wissenschaftler. Deshalb neige ich dazu virtual-cd rechtzugeben. Seine Argumente sind geschmeidiger, bleiben argumentativ, während GW theologische Wahrheiten verkündet.

Jetzt zu dir, Demo. Und UvD. Es ist enttäuschend, dass hier selbst schlaue Leute kommunikativ so wenig Verständnis haben. In einem Forum sollte es spontan hin und hergehen. Da passiert es, dass ein Satz isoliert im Raum steht, solange niemand etwas dazu schreibt. Dann aber erhält er tiefere Bedeutung. Das ist hier also völlig anders als vor Gericht und in der Literatur. Ich philosophier doch nicht. Sondern ich will erfahren, wie andere denken. Ich lese, was andere schreiben und will dahinterkommen, wie sie denken.

Ich finde schon bemerkenswert, wenn Leute, denen das Schicksal von JK scheissegal ist, denen es also NICHT um rechtsstaatliche Fragen geht, ganz einfach weil JK zuviele Weiber hatte, dann muss ich herausbekommen wieviel Dreck diese Leute wirklich im Hirn haben. So dass sogar das Gelten der Unschuldsvermutung für JK nicht gelten sollte, bitte lies es einfach selber nach. Das hat niemanden erregt, dich auch nicht. Also machte ich ein kleines Experiment. Und richtig, wenn ich das undemokratische, also inhumane, faschistische Drecksdenken auf die Spitze treibe, dann kommst selbst du aus deinem Loch gekrochen. Du hattest vielleicht geschlafen, aber dann müssten andere sich melden. Übrigens willst du bestreiten, dass Alice Schwarzer im Grunde undemokratisch denkt mit hrem Hass auf Männer ganz pauschal?

Und dann noch etwas. Ich gebe das einfach mal hier zu Protokoll, und das kann dann noch Monate gelesen werden. Ich sag dir was, ahnen kann ich ja, dass du auch Vorbehalte gegen den Mann hast, aber lies doch mal. Ich bin froh, dass der Brinkmann mal so richtig einen vor den Bug gekriegt hat. Das hat er gebraucht. Weltmeister. Ich lach mich krank. Gut, der hat Apparate, die DNA-Spuren analysieren. Aber der weltbeste Forensiker müsste mindestens logisch denken können, kann der Typ aber nicht. Ich möchte nicht zu sehr ins Detail gehen aus verständlichen Gründen. Dafür scheint mir das Forum doch nicht der richtige Platz zu sein. Dieser Patzer Brinkmann hat sich mal folgendes geleistet. In einem Gutachterfall sollte er begutachten, wer jetz die besseren Argumente hatte, pro oder contra. Die Frage war präzise, müsste man aufgrund der festgestellten medizinischen Fehler nicht doch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit schliessen, dass der Tod durch die Versäumnisse, nämlich die Elekrolyte kontinuierlich zu überwachen, erst dadurch die finale Entgleisung möglich wurde? Also für den Tod verantwortlich gemacht werden müsste? Vielleicht war die Frage ja deshalb so unangenehm, weil eine grosse Wahlmöglichkeit hat er da nicht mehr gehabt. Genauso wie er dem Gericht jetzt alles vorgegeben hat. In dem obigen Fall entblödete sich Brinkmann mit dem Schlusssatz, dass mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gesagt werden könnte, dass die fehlende Überwachung mit anschliessender Entgleisung NICHT ursächlich für den Tod sein würde. Was denn dann, das hat er auch nicht gesagt! Damit hat er die Logik einfach auf den Kopf gestellt. Soviel zum Weltmeister und Beckenbauer der Gerichtsmedizin. Brinkmann ist deshalb für mich ein Stümper. Dachtest du in dieselbe Richtung?

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Beitrag  virtual-cd Mi 05 Jan 2011, 08:26

Der Leser mit Kopf fragt sich sofort: in welchem Bundesland bist du Schöffe? Gab es dort überhaupt Vergleichbares zum Medialen Mannheimer Inquisitionsprozess (MMI)
Ich war es. (Bin es nicht mehr). Man wird da immer für 4 Jahre bestellt. Es war in Berlin und es ist schon einige Jahre her. Und Vergewaltigungen haben wir nie verhandelt. Nur irgendwelche Drogendealereien, Hooligan-Randale im Zusammenhang mit Fußballspielen und dergleichen mehr.

Nein, so etwas wie MMI, wie du das nennst, habe ich nicht erlebt. Die meisten Richter/innen und Staatsanwälte/innen waren relativ vernünftig und wollten eigentlich nur ihren Job halbwegs ordenlich erledigen.
So richtig merkwürdig habe ich nur einmal einen Staatsanwalt erlebt. Aber das hat der Richter immer schon während der Verhandlung die Augen verdreht und die Besprechung eröffnet mit dem Satz: "Von den drei Tatvorwürfen des Staatsanwaltes vergessen wir 2. und 3 gleich mal, für die gibt es gar keine Anhaltspunkte, wir konzentrieren uns hier jetzt nur auf 1. "
Und ein Verteidiger war auch etwas merkwürdig mit lauter Beweisanträgen, die man mit "abseitig" noch sehr wohlwollend bezeichnen würde.

Aber von den beiden abgesehen wollten eigentlich alle nur ihren Job halbwegs ordentlich (und möglichst unaufwändig Very Happy ) erledigen. So mein Eindruck.

... mit Hilfe der Medien und dem scharfen Schwert der soerfundenen "Vergewaltigung" des militanten Wellness-Feminismus 'hingerichtet' werden sollte ...?

Nun ja - das der "militante Feminismus" generell in der Gesellschaft bestimmte Denkverbote hinterlassen hat, eben auch in der Justiz, das ist wohl schon so. Und die Paradedisziplin des Feminismus ist schon die Vergewaltigung. DA sind sie in ihrem Element, DA fühlen sie Oberwasser. (Wer möchte schon eine Vergewaltigung als Tatbestand rechtfertigen. Das wird ja zu Recht als schweres Delikt eingestuft.) Und DA haben sie am stärksten kulturelle Hegemonie im Diskurs entfaltet.

Und das führt dann eben auch dazu, dass sowohl bei den Ermittlungsbehörden wie auch in der Justiz es eine Beißhemmung gibt, die Angaben und ggf. Motive einer Anzeigeerstatterin mit derselben Gründlichkeit zu prüfen und ggf. auch zu hinterfragen, wie es bei einer Enbruchs- oder Diebstahls- oder Betrugsanzeige oder dergleichen selbstverständlich der Fall wäre.

Vergewaltigung ist der Punkt, wo der Feminismus jedem Mann ein Gefühl von Kollektivschuld einpflanzen kann. Was ihn entsprechend vorsichtig um nicht zu sagen demütig werden lässt.

Auf diesem Nährboden gedeiht natürlich auch eine Kultur von Falschbeschuldigungen recht famos, was sich aber kaum einer getraut zu benennen. Das ist ein großes Tabu.

Um allfälligen Missverständnissen vorzubeugen: Natürlich gibt es auch tatsächliche Vergewaltigungen. Und - und das ist die Krux - ist der Nachweis hier meist aus der Natur der Sache heraus schwierig.

Ich erinnere mich noch an meine Studentenzeit in den 80ern. Da war es ein Hauptspaß für manche lila-belatzhoste Frauengruppen, durch die Seminarräume zu turnen und auf alle anwesenden männlichen Personen mit Fingern zu zeigen und laut zu rufen: "Auch du bis ein potentieller Vergewaltiger!". Manche ließen das "potententiell" dabei auch mal weg.
Und voller Stolz und Schadenfreude waren sie dann, wenn die so angegangenen Männer alle beschämt zu Boden sahen und sich nicht mehr trauten, irgendetwas zu sagen.

Und in diesem Klima kam dann auch die Forderung: "Wenn eine Frau anzeigt, sie sei vergewaltigt worden, dann habe man der Frau zu glauben. Jegliches Nachfragen oder Nachforschen bezüglich der näheren Tatumstände sei männerbündlerischer Täterschutz". Also: Verurteilung auf Beschuldigung.

Da wurde mir immer ganz schlecht, bei solchen Forderungen. Manchmal hat man den Eindruck, im Bereich der Praxis der Rechtsprechung im Sexualstrafrecht habe sich diese Position schleichend durchgesetzt. Hier hat Schwenn meiner Ansicht nach mit seiner Charakterisierung eines bestimmten Berufsstandes weiblicher Juristinnen als "Opferanwältinnen", die sich hier ein einträgliches Geschäftsfeld auf der Grundlage einer Ideologie geschaffen haben, nicht unrecht.

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Beitrag  984 Mi 05 Jan 2011, 09:06

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Beitrag  Gast Mi 05 Jan 2011, 09:08

virtual-cd Heute um 16:05
https://ratlos-im-netz.forumieren.com/t321p360-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-13#26784

Es ist für mich immer unbegreiflich, wie man nach den bekannten Fakten bezüglich des Messer da immer noch herumeiern kann mit einem Lari-Fari-Statement in der Art: "Es kann sein, es kann auch nicht sein."
So weit ich das sehe, kann man zumindest ausschließen, dass die Tat - wenn sie den überhaupt begangen wurde - mit diesem Messer als Tatwaffe begangen wurde.

Herumgeeiert à la ›Kann sein/kann nicht sein‹ wird vielleicht noch in manchen Foren, aber bestimmt nicht mehr vor Gericht; da steht zumindest fest, daß die Staatsanwaltschaft mit den Spuren am Messer entgegen ihren öffentlichen Bekundungen einen Sachbeweis gegen JK nicht hat. Das entlastet ihn selbstverständlich.

Wegen der weitergehenden Funktion des Sachbeweises als Unschuldsbeweis sieht die Staatsanwaltschaft sicherlich noch einen Interpretationsspielraum. Einen sehr engen freilich nur: daß Spuren nach der Sicherung abgefallen sein könnten, hat sie selbst widerlegt. Daß der Griff zu glatt gewesen sei, als daß sich die erwartbaren Spuren hätten festsetzen können, kann sie wenigstens noch behaupten. Diese Hintertür hat Bäßler offengelassen.

Dr. Rand wird sie sicherlich schließen, evt. durch eigene Experimente mit dem Angeklagten und einem baugleichen Messer.

Zusammen mit der Zeugenaussage Brinkmanns (seine umfänglichen Experimente beweisen, daß dieses Messer die Verletzungen am Hals nicht verursacht haben kann) und den Gutachten der Rechtsmediziner (Rothschild hat sich bereits auf Brinkmanns Ergebnis festgelegt, sicherlich ist auch Püschel als (Selbst)Verletzungsexperte zu keinem anderen Ergebnis gekommen) wäre der Unschuldsbeweis geführt.

Der Verkehrsmediziner Mattern, der angesichts der klaren Brinkmann-Aussage nicht mehr in ein ›Kann sein/kann nicht sein‹ wie in seinem zweiten Gutachten vom 4.5. ausweichen kann, wird zur Frage: scheidet das Messer als Ursache der Halsverletzungen aus? nun eigene Experimente durchführen, die eigentlich überflüssig sind.
Denn ihm war es zuvor auch schon nicht gelungen, einer Mitarbeiterin mit dem Messerrücken entsprechende tagelang bleibenden Schürfungen am Hals beizubringen wie die Nebenklägerin sie aufwies. Man wundert sich, warum er nicht sofort den einzig richtigen Schluß aus dieser Beobachtung gezogen hat. Bei der Frage, ob Knie oder Fäuste für die Hämatome verantwortlich sind, ist er Brinkmann schließlich auch gefolgt und hat seine erste Annahme (Kniee) ausdrücklich ausgeschlossen und die Faustschläge für möglich gehalten.

Ein Messer ohne nachweisbare Spuren des Angeklagten, ein Messer, das die Halsverletzungen nicht verursacht haben kann, ist als Tatmittel auszuschließen.

virtual-cd:

Und damit bricht natürlich auch die gesamte Tatschilderung selber durch die Haupbelastungszeugin ziemlich in sich zusammen. Zumal sie ja schon in anderen Bereichen zum Tatumfeld gelogen hat.

"Eigentlich" könnte man jetzt sagen: Case closed. So wie von der Anzeigeerstatterin geschildert, kann es nicht gewesen sein. Also gibt es sehr gewichtige Zweifel, ob überhaupt eine Vergewaltigung stattgefunden hat.

Genau. Ein Wegfallen des Messers und eine fehlende Erklärung zu den Hämatomen durch Faustschläge (die Nebenklägerin hatte ja einzig die Kniee des ›Täters‹ als Ursache angedeutet) ließe die gesamte Aussage zusammenbrechen; denn dann würde der Umfang der Gesamt-Inszenierung durch zusätzliche Tatortpräparation und Selbstverletzungen deutlich. Das würde die Glaubwürdigkeit der Zeugin derartig erschüttern, daß man eine an die Beweislage angepaßte neue Erklärung: es war eine Vergewaltigung ohne Messer und ohne körperliche Spuren, deshalb habe ich das hinzuerfunden und mir Verletzungen beigebracht, damit man mir glaubt, für eine Schutzbehauptung halten muß.

Denn nun kämen die Eindrucksschilderungen der Polizeibeamtinnen hinzu: die größte Erschütterung im Rahmen der Erstvernehmung war die über die Untreue des Partners, die eindrucksvollste Schilderung in den Vernehmungen danach die der Todesangst wegen des Messers. Die Vergewaltigung selbst war nur Begleiterscheinung der Bedrohungslage. Das Video vom 30.3., das in diesem Monat (schon am 19.1.?) vorgespielt werden soll, wird es belegen.

virtual-cd:
Ergo sollte der Freispruch "eigentlich" nur eine reine Formsache sein. Aber so ist es eben nicht. Und DAS ist beunruhigend.

Sicher hast Du recht, daß die Akribie des Gerichts in die ausgesprochen falsche Richtung geht (Vernehmung der Ex-Geliebten). Schwenn hat augenscheinlich vor, diese Akribie zugunsten des Angeklagten auszunutzen und die Rolle der Zeuginnen zu hinterfragen. Mit dem Beweisthema: ›Glaubwürdigkeit der von Illustrierten für Negativ-Aussagen bezahlten Zeuginnen‹ kann er die Vernehmung von Tanja May & Co. beantragen. Das Gericht wird es bedauern, daß es dieses Faß aufgemacht hat.

Und eine Formsache ist der Freispruch nicht. Zwischen ›in dubio‹ und ›erwiesener Unschuld‹ liegen argumentativ Welten. Deshalb sehe ich persönlich die fehlgeleitete Akribie – jedenfalls zum jetzigen Zeitpunkt – nicht mehr so kritisch wie am Anfang. Je mehr Gutachten erstattet werden, desto klarer wird die Sicht werden. Die rückt dann auch die Bedeutung der ›Beziehungszeuginnen‹ ins rechte Licht.

984 zu Brinkmann:
In einem Gutachterfall sollte er begutachten, wer jetz die besseren Argumente hatte, pro oder contra. Die Frage war präzise, müsste man aufgrund der festgestellten medizinischen Fehler nicht doch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit schliessen, dass der Tod durch die Versäumnisse, nämlich die Elekrolyte kontinuierlich zu überwachen, erst dadurch die finale Entgleisung möglich wurde? Also für den Tod verantwortlich gemacht werden müsste? Vielleicht war die Frage ja deshalb so unangenehm, weil eine grosse Wahlmöglichkeit hat er da nicht mehr gehabt. Genauso wie er dem Gericht jetzt alles vorgegeben hat. In dem obigen Fall entblödete sich Brinkmann mit dem Schlusssatz, dass mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gesagt werden könnte, dass die fehlende Überwachung mit anschliessender Entgleisung NICHT ursächlich für den Tod sein würde. Was denn dann, das hat er auch nicht gesagt! Damit hat er die Logik einfach auf den Kopf gestellt.
https://ratlos-im-netz.forumieren.com/t321p360-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-13#26790

Wenn eine mangelhafte Überwachung nicht ursächlich für den Tod war, dann doch wohl deshalb, weil er trotz perfekter Überwachung ebenfalls (wegen eines unabhängig vom Zeitpunkt eines Eingreifens nicht beherrschbaren Geschehens) eingetreten wäre. Was soll an diesem Befund unlogisch sein?

Mediziner kommen von der fahrlässigen Tötung selbst dann runter, wenn sie betrunken und lallend und fehlerhaft operiert haben, wenn es sich um eine riskante OP handelt, die selbst bei lege artis-Ausführung ein 40%iges Risiko eines tödlichen Ausgangs hat. Es sind immer hypothetische Kausalverläufe bei pflichtgemäßer Behandlung zu prüfen, bevor man die Kausalität zwischen Pflichtverletzung und Erfolg bejahen kann.

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Beitrag  984 Mi 05 Jan 2011, 09:51

Wenn eine mangelhafte Überwachung nicht ursächlich für den Tod war, dann doch wohl deshalb, weil er trotz perfekter Überwachung ebenfalls (wegen eines unabhängig vom Zeitpunkt eines Eingreifens nicht beherrschbaren Geschehens) eingetreten wäre. Was soll an diesem Befund unlogisch sein?

Richtig, aber dann müsste genau das bewiesen werden und das war nicht der Fall. Es gibt viel Literatur zu dem Thema, aber dass eine Entgleisung, die unkorrigiert auf jeden Fall tödlich ist, verhindert werden müsste, steht ausser Frage. Ansonsten müsste genau das bewiesen werden, was du schreibst. Das wurde jedoch nicht erörtert. Also bleibt der Schluss bei Brinkmann unlogisch.

Wenn deine Beispiele aber stimmen, was ich nicht bestreiten kann, dann ist die Rechtslage gegen Ärzte ja praktisch aussichtslos.

Ich sehe die Überwachungssituation, bei der die Werte nicht gemessen wurden, gerade wegen der eigentlich vorhandenen Technik, als ursächlich an diesem Tod und wenn das dennoch nicht die Hauptursache gewesen sein sollte, dann müssten die Ärzte beweispflichtig dafür gewesen sein. Mir ging es mit dem Beispiel darum, zu zeigen, wie Brinkmann ohne weitere Untersuchungen, die er angeblich so liebt, Schlüsse zog, die sachlich ungerechtfertigt waren. Also war er befangen oder hat aufgrund von Vorurteilen geurteilt. Die lage war doch so, dass er durchaus hätte sagen können, Nein, das kann man nicht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den Ärzten anlasten als Todesursache. Aber er hat die Sachlage auf den Kopf gestellt und hat das Gegenteil für bewiesen gehalten ohne je den Beweis geführt zu haben. Wo ist der Punkt, den ich nicht verstehe oder falsch sehe? Vielleicht kannst du mir noch einen Link geben zu dem Thema. Oder Literaturangabe.

Danke dir sowieso schon.
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Beitrag  Gast Mi 05 Jan 2011, 09:59

984: JK schränkt niemanden ein, sondern er eröffnete diesen Mädels neue Perspektiven.
Wir wissen es nicht. Er eröffnete neue Perspektiven, und die Mädels wollten ihm gefallen, was evtl. bedeutete, seinen Wünschen gerecht zu werden. Aber diese Ansprüche änderten sich ständig, weil er Single bleiben wollte, und die Perspektiven lösten sich auf gleich einer Fata Morgana? Frauen sagen aus, er hätte sich sofort zurückgezogen, wenn Widerstand gezeigt wurde. Es ging um Psychospiele. JK ist nicht so, wie du dich selber beschreibst, JK mag keinen Widerstand, keine Stärke. Sonst wäre nicht die „Luftgitarrenspielerin“ die größte Herausforderung gewesen. Er hat sich Frauen in prekären Situationen ausgesucht oder sie in eine solche Lage gebracht.

Wenn ich dich lese, z.B.
984: CSD hätte wie JK auch, zig andere Bekanntschaften pflegen können.
erinnere ich mich an den Sexualforscher Ernest Bornemann. Er sagte mal, dass es in der Sexualität keine Gleich/heit/berechtigung gebe, weil es Menschen gibt, die sexuell sehr attraktiv sind und die deshalb viele Sexpartner haben. Andere müssten nehmen, was übrig bleibt. Dann heiratete er eine junge Frau...
Bornemann starb durch Suizid. Der direkte Anlass war eine gescheiterte Liebesbeziehung zu der 42 Jahre jüngeren Ärztin Sigrid Standow, die er seit dem Tod seiner langjährigen Ehefrau Eva unterhielt. Bornemann wird zitiert, er wolle Schluss machen, weil „meine Liebste, mit der ich seit neun Jahren — wie ich dachte — relativ monogam lebe, mit einem anderen schläft. Aber nicht nur mit ihm schläft, sondern sich auch schlagen läßt.“ Er sei aber völlig von ihr abhängig. „Ich kann dieser Hörigkeit nicht entkommen, außer wenn ich meinem Leben ein Ende mache.“ [7] Diese Ankündigung setzte er am 4. Juni 1995 in die Tat um.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Bornemann
Die Geschlechterliebe (Schopenhauer) wird oft als Kampf gelebt. Bei Kachelmann scheint mir das jedenfalls der Fall gewesen zu sein. Wie sonst wäre es zu verstehen, dass der Fall Kachelmanns derart viel Hass auslöst? Wenn man bei Neeser liest, wir einem einfach nur SCHLECHT. G. Wolff wirkt nicht hassbeladen, aber sie zeigt viel Abfälligkeit für diese Frauen, die für JK doch optimal waren.

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Beitrag  Gast Mi 05 Jan 2011, 11:04

Ich erinnere mich noch an meine Studentenzeit in den 80ern
Es wird mir ein wenig zu viel Vergangenheitsbewältigung betrieben hier. Was hat das mit Kachelmanns Fall zu tun?
Deine 80er,
der eine Satz eines Gutachters aus dem Jahre 1990,
die Dissertation einer Gutachterin aus dem Jahre 1992/3... und das im Zeitalter des Internet wo doch jedes Jahr mal 7gerechnet wird oder ist das auch schon wieder Schnee von gestern?
Seien wir ehrlich: es geht nicht um das Geschlecht, es geht um das Gefälle in den Beziehungen. Berlusconi jedenfalls hat keine Probleme. Und Madonna hätte wohl auch keine Probleme, selbst wenn ihr Lover (wer ist das zur Zeit?) sie einklagen würde. Kachelmann hat Probleme, weil er Simone unterschätzt hat.

https://ratlos-im-netz.forumieren.com/t327-virtuelle-realitat#26797

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Beitrag  984 Mi 05 Jan 2011, 12:20

aber sie zeigt viel Abfälligkeit für diese Frauen, die für JK doch optimal waren.

Ich will GW eigentlich nicht interpretieren, aber dich korrigieren. Die Frauen, die die Klappe halten und nicht zur Bunten rennen, die meint GW nicht. Die sind doch ok. Es geht um die, die eine Mordsstory aus ihrer Bekanntschaft mit JK machen und dann auch noch Opfer spielen. Verstehste jetzt, dass GW voll hinter Frauen wie dir steht. Aber nicht hint M., die von den Männern Zäpfchen braucht. Du bist stark, aber M. ist schwach und unselbstständig. Bella, nur unter uns. Versprich mir, dass du eine Frau bist. Weil, ich könnte nicht mit einem Mann leben. Verstehste? Ich brauche eine Frau, ich glaube ich bin etwas lesbisch. Wenn du weisst, was ich meine. Ich könnte mich ohrfeigen, dass ich deine Stärke und Verschiedenartigkeit nicht durchschaut habe. Eigentlich too much für eine junge Frau. Du, ich kann mich nicht mehr konzentrieren, wenn ich an dich denke. Du bist Kunst, Design, Satire, Witz, Frauenpower, Eleganz, aber nur als Frau. Gute Nacht.
984
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Beitrag  Gast Mi 05 Jan 2011, 12:27

sollen Frauen die Klappe halten?

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Ich mag keine Lesben.

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Beitrag  dale Mi 05 Jan 2011, 12:55

Du bist so selten widerlicher Der Hammer! .
Nur weil Du hier anonym "rumpalavern" kannst, gibt Dir das noch lange nicht das Recht Bella (aber auch niemand anders) derart ordinär ANZUSCHWADRONIEREN.
Der Hammer! Der Hammer!


dale

Anzahl der Beiträge : 1244

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Beitrag  Gast Mi 05 Jan 2011, 19:43

984: JK schränkt niemanden ein, sondern er eröffnete diesen Mädels neue Perspektiven.
Wir wissen es nicht. Er eröffnete neue Perspektiven, und die Mädels wollten ihm gefallen, was evtl. bedeutete, seinen Wünschen gerecht zu werden. Aber diese Ansprüche änderten sich ständig, weil er Single bleiben wollte, und die Perspektiven lösten sich auf gleich einer Fata Morgana? Frauen sagen aus, er hätte sich sofort zurückgezogen, wenn Widerstand gezeigt wurde. Es ging um Psychospiele.

Bella, so einfach ist das Leben und auch die Menschen nicht.
Du hattest ziemlich zu Anfang geschrieben, dass Du nicht wie Frau Schwarzer das Ganze auf der Ebene des Geschlechterkampfes sehen willst. Tust es aber ganz eindeutig um letztendlich Schuld und Unschuld zu verteilen!
Und ganz versteckt siehst Du in den Kachelmann-Freundinnen genau wie Schwarzer die "ich-schwachen-Frauen". Du zeichnest sie damit genau so und es hilft diesen Frauen gar nicht, denn sie werden dadurch nur in ihrer "Opfer-Haltung" bestärkt - aus der sie sich nie "befreien" können.
Das ist , als wenn man dem Patienten Psychopharmaka verabreicht um ihn ruhig zustellen, nur das wird weder die Ursache ergründen noch eine Genesung herbeiführen, es hält ihn in einem Zustand, der ihn lebensunfähig macht.

Natürlich möchten Menschen sich gegenseitig "gefallen" - aber wie weit darf dieser Zustand gehen? Bis zur Selbstaufgabe?
Keine der Frauen war ein Teenager, dem man Unsicherheit, mangelnde Lebenserfahrung und Selbstzweifel einfach so zugesteht!
Sieh Dir jede einzelne Freundin mal genauer an, selbst mit dem Wenigen, was wir aus der Presse zur Verfügung haben, kann man etwas anfangen. Äußerlich hübsch sind sie alle und im Alter zwischen 24 und 43 Jahren. Aber dann wird es schon sehr unterschiedlich. Und die Damen, die zur Zeit beklagen, dass er ihnen Ehe und Kinder versprochen hätte, siehst Du eine davon, die genau das hätte haben wollen?
In der Kombination mit Kachelmann, war sicher an allererster Stelle der "Wetterfrosch" und dem war alles untergeordnet.
Das wußten die Frauen, aber waren sie bereit dazu bzw. sich selber dessen bewußt ?, denn es gab da keine Alternative!
Kachelmann hat aus seinen Erfahrungen gelernt, wobei ich mir nicht wagen möchte, zu behaupten, dass er nur die richtigen Schlüsse gezogen hat. Aber ich gehe da mit Gabriele & Demo konform, dass er noch sein "Fräulein Wunder" gesucht hat.
Allerdings ist er bei den vielen Möglichkeiten, die sich ihm aus seinem Job ergeben haben, wohl leicht von seinem Ziel abgekommen und hat die Übersicht verloren.

Es gibt nicht nur Frauen, die "gefallen" wollen, man kann auch Männer, die gerne den "Alfred Tetzlaff" zelebrieren, mit wenigen freundlichen Worten "um den Finger wickeln", funktioniert nicht nur in einer Beziehung sondern auch im Alltag.
Simone war ganz begeistert, dass sie für ihn "die Göttin" war, Kerstin war hin und weg, weil er sie trotz Konfektionsgröße 42 (?) "toll" fand, Katharina hat es regelrecht aufgesogen, dass sie für ihn "die Schöne" war!
Dass diese Frauen das derart bedeutend fanden, liegt eher daran, dass sie bis dahin doch noch von Niemandem eine solche "Wertschätzung" ihrer Person erfahren haben!
Nicht für den 100 m Hürdenlauf, nicht für die "Baumrettungsaktion" sondern einfach nur für sich selbst.

Letztendlich ist das ein gesellschaftliches und vor allem zwischenmenschliches Problem, was bei den Damen , lange vor Kachelmann stattfand und sie "geprägt" hat. Doch diese Verantwortung will Niemand aus dem ursprünglichen Lebensumfeld der Freundinnen übernehmen.
Bella an 984
JK ist nicht so, wie du dich selber beschreibst, JK mag keinen Widerstand, keine Stärke. Sonst wäre nicht die „Luftgitarrenspielerin“ die größte Herausforderung gewesen. Er hat sich Frauen in prekären Situationen ausgesucht oder sie in eine solche Lage gebracht.
Eine Lebenspartnerschaft wird auf Dauer nicht durch "Widerstand" aufrecht erhalten. Was eine Weile lang spannend ist, wird auf Dauer eher anstrengend und wer will einen Partner haben, mit dem man ständig "kämpfen" muß?
Und Widerstand ist nicht gleich Stärke! Vielleicht hat Kachelmann nach einer Frau gesucht, die sich gerade nicht verbiegt um ihm zu gefallen und ihn trotzdem nicht bekämpft, sich für ihn im Komplettpaket interessiert und trotzdem "sie selber" bleibt. Das setzt aber eher überwiegend gleiche Interessen und Einstellungen voraus.
Welche der Frauen war in einer "prekären" Situation beim "kennenlernen"? Und vergiß da auch nicht, dass diese Frauen sich wohl auch für ihn interessiert haben, sonst hätte da sicher nichts stattgefunden.
Katharina war leider ganz sicher KEINE Herausforderung für ihn. Sie war wohl in erster Linie der "Kumpel mit Bettbenutzung", unverbindlich und für eine echte Beziehung zu unreif. Ich denke, sie wußte das auch und Kachelmann war auch für sie keine "Lebensoption". Was sie der BUNTEn jetzt erzählt hat ist eher ihrer Möchtegern-Profilierung geschuldet.
Denn Drang in die Öffentlichkeit hat sie ja schon länger als sie Kachelmann kannte und dass sie der BUNTE-Reporterin May auf den Leim gegangen ist, ist ihrer Unreife zuzuschreiben.


Zuletzt von steffi am Mi 05 Jan 2011, 20:08 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Beitrag  Gast Mi 05 Jan 2011, 20:01

Viruell cd: DAS scheint mir der entscheidende Punkt. Akribie wäre ja per se nicht schlecht. Eine Akribie zu Lasten des Angeklagten, die nach immer neuen Strohhalmen für die Belastung des Angeklagten sucht - wie aktuell mit der schweizer Fotografin, die ja eigentlich gar nicht aussagen will und wie alle Lausemädchen auch gar nichts aussagen kann zur Tat selber - die lässt eben Misstrauen aufkommen.

Die ganze "Lausemädchenparade" mag akribisch sein. Nur hat sie mit dem eigentlichen Tatvorwurf - der ja nicht "Vielweiberei" lautet - nichts zu tun. Akribie im Ausweichen auf für die Tat irrelevante "Nebenkriegsschauplätze" ist das Problem. Nicht die Akribie selber.

Ich selber bin ja erst über diese unsägliche "Lausemädchenparade" dazu gekommen, mit für diesen Prozess überhaupt zu interessieren. Erst verwundert, dann zunehmend entsetzt.

https://ratlos-im-netz.forumieren.com/t321p360-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-13#26784
Die sogenannte „Akribie“ in Punkto Zeuginnen-Befragung hat mich auch von Anfang an skeptisch gemacht.
Ich bin wirklich unerfahren in Rechtsfragen, habe lediglich ein Rechtsempfinden und bei der Vorgehensweise des Gerichtes frage ich mich, warum, mit welcher Intention werden diese ganzen Zeuginnen befragt?

Wird nicht "normal" hinterfragt ob ein Zeuge eventuell persönliche Motive hat, z.B. negativ über einen MM Angeklagten auszusagen? Da spielen doch oft schon regelmäßige Streitereien eine Rolle um zu sehen, dass eine Aussage nicht unvoreingenommen ist?

In diesem Verfahren werden jedoch gerade diese voreingenommenen, betrogenen Zeuginnen geladen! Sie fühlen sich nicht nur hintergangen, sondern distanzieren sich größtenteils, im nachhinein von den „sexuellen Vorlieben“ die sie jedoch geteilt haben. (Ich höre schon den Aufschrei, JA geteilt haben, denn wenn ich das nicht will, sage ich NEIN).

Es geht um eine MM qualifizierte Vergewaltigung und nicht um den Lebenswandel des Angeklagten.

Es geht darum zu klären, ob eine Frau aus verletzten Gefühlen, tiefster Enttäuschung heraus, eine Falschaussage gemacht hat. Also aus RACHE!

Um dies aufzuklären werden von der Anklage, mit Zustimmung des Gerichtes, als tragender Teil der Beweisaufnahme, lauter Frauen geladen die eindeutig ein „Rachemotiv“ haben!

Dies alles BEVOR geklärt wurde, ob die Beschuldigung der „qualifizierten Vergewaltigung“ überhaupt fundiert gerechtfertigt ist?

Da ist es nicht verwunderlich, dass berechtigte Zweifel an der Kammer aufkommen und man anfängt sich zu fragen: worum geht es hier eigentlich?

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Beitrag  vester Mi 05 Jan 2011, 21:40

Wenn jemand keine Ahnung von Beziehung hat, dann ist es Herr Kachelmann. Er kann es einfach nicht. Er ist ein sex. Veranlagter, der nicht eine vernünftige Beziehung führen kann. Wer lügt, der betrügt. Kinderwunsch?
Und das erzählt er x- Damen?
Er wollte Bestätigung seiner Minderwertigkeit im privaten Bereich.
Der wollte keine, der wollte nur der Hahn im Korbe sein.
Seine ganzen Lügen - Mittel zum Zweck - Sex.

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Beitrag  Gast Mi 05 Jan 2011, 22:04

steffi: Du hattest ziemlich zu Anfang geschrieben, dass Du nicht wie Frau Schwarzer das Ganze auf der Ebene des Geschlechterkampfes sehen willst. Tust es aber ganz eindeutig um letztendlich Schuld und Unschuld zu verteilen!
Ich unterscheide zwischen dem von Schwarzer vertretenen soziologischen Standpunkt, dass Simone „ihr Gesicht allen Frauen geliehen habe...“ und dem individuellen Fall Kachelmanns, bei dem es sich um einen Mann mit vielen Beziehungen zu Frauen handelt.
Bella Gestern um 23:04
Seien wir ehrlich: es geht nicht um das Geschlecht, es geht um das Gefälle in den Beziehungen. Berlusconi jedenfalls hat keine Probleme. Und Madonna hätte wohl auch keine Probleme, selbst wenn ihr Lover (wer ist das zur Zeit?) sie einklagen würde. Kachelmann hat Probleme, weil er Simone unterschätzt hat.
Ich kann dir nicht helfen, wenn du das nicht verstehst. Bringe aber gerne ein Beispiel, so wie ich dir gestern Nacht eine Steilvorlage geboten habe, damit du mal was schreiben kannst ohne die Giftspritze zu benutzen, wenn auch dasselbe schon hundert mal geschrieben wurde hier.
Stell dir vor,
Jörg Haider wäre homosexuell gewesen, wie behauptet wurde, im ihn zu diskreditieren und vom seltsamen Unfall abzulenken. Sein „Lebensmensch“ oder ein anderer junger Mann hätte ihn wegen Vergewaltigung eingeklagt. Es hätten sich 7 bis 29 Jungs gemeldet, mit denen J.H. mal intim gewesen war. Irgendeine HOMO Bewegung hätte sich um den Fall gerissen und ihn zum exemplarischen Prozess ernannt.
Auch da wäre ich der Meinung gewesen, es gehe um den Einzelfall und um das Gefälle in den Beziehungen.
Im Übrigen kämpfen noch immer Haideranhänger für eine Untersuchung des Unfallgeschehens, speziell eine erdbeeramazone, von der du dir was abschneiden könntest.
http://www.megatreff.at/aktuelles.html?&tx_mmforum_pi1[action]=list_post&tx_mmforum_pi1[tid]=11217
steffi: Tust es aber ganz eindeutig um letztendlich Schuld und Unschuld zu verteilen!
Das ist steffiGeschwafel. Ich bin der Meinung, da gibt es ein Gericht in Mannheim und die werden das entscheiden. Hier im Strang aber ist die Kernuserschaft damit beschäftigt, den Rechtsstaat in Gefahr zu sehen, weil jetzt zufällig gerade mal ein C-Promi zwischen die Räder gerät.

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Beitrag  Gast Mi 05 Jan 2011, 22:08

Vester: Wenn jemand keine Ahnung von Beziehung hat, dann ist es Herr Kachelmann. Er kann es einfach nicht. Er ist ein sex. Veranlagter, der nicht eine vernünftige Beziehung führen kann. Wer lügt, der betrügt.

https://ratlos-im-netz.forumieren.com/t321p380-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-13#26820
Im Fall Kachelmann wäre es wohl eher: wer betrügt, der lügt?

Im Fall Frau Simone, dann logischerweise im Umkehrsinn: wer lügt, betrügt?!!!

Ich halte J.K. nicht für beziehungsfähig im herkömmlichen Sinne. Monogam leben? Da muss ich lachen. Kein "Frauenwunder" wird ihn von anderen Frauen abhalten. Damit muss dann allerdings sein Frauenwunder leben. (Ist vollkommen legitim, wenn offen besprochen, oder von mir aus auch im stillschweigenden Einverständnis, bleibt jedem Paar selbst überlassen). Meine Meinung!

Es geht jedoch nicht um die Beziehungsfähigkeit von Kachelmann, es geht um eine MM qualifizierte Vergewaltigung!

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Beitrag  Harry1972 Mi 05 Jan 2011, 22:12

Klar war Jörg Haider schwul und ich kann nicht behaupten, daß ich sein Ableben als Verlust betrachte. Smile
Harry1972
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Beitrag  Gast Mi 05 Jan 2011, 22:27

BonBonHarry: Klar war Jörg Haider schwul und ich kann nicht behaupten, daß ich sein Ableben als Verlust betrachte.
Na siehst du? Und es interessiert dich nicht, ob der Rechtsstaat gebeugt wurde und eine Untersuchung verhindert wurde.
Wie ist das Interesse beim Aufdecken eines möglichen Pädophilenrings? Diese Vermutung steht im Fall Kampusch im Raum, in welchem Ermittlungen systematisch behindert wurden und die Psychiatrie eine Schlüsselrolle spielte. Auch dort gibt es Unermüdliche (welche der Einzeltätertheorie misstrauen), die seit Jahren für Aufklärung kämpfen und dafür Gesundheit und Leben riskieren:
Suizide von Kampusch-Ermittler und Priklopil werfen Fragen auf

DER Schießsachveständige Ingo Wieser ist bei der Spurenlage beim Selbstmord von Kröll ratlos. Was Priklopil betrifft habe ich schon vor geraumer Zeit beschrieben, dass er - auf dem Bauch schräg zwischen den Gleisen und Kopf über einen Schienenstrang liegend - quasi geköpft wurde. Von einem "vor den Zug schmeißen" kann daher keine Rede sein. Zumindest seltsam das Ganze.
http://www.detektiv-poechhacker.at/forum/topic.php?id=215&page=40&s=cc49b8ca9e50510885af25e979817ca5#4694

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Beitrag  Gast Mi 05 Jan 2011, 22:40

Wenn jemand keine Ahnung von Beziehung hat, dann ist es Herr Kachelmann. Er kann es einfach nicht.
Na ja, das kann man wohl aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten.
Seine 1. Ehe wurde nach 15 (!) Jahren geschieden, wo man davon ausgehen kann, dass sich zwischen kennenlernen und heiraten vielleicht auch noch 1-2 Jahre befunden haben.
Die 2. Beziehung hielt ja 9 Jahre ( inclusive Trennungszeit sogar 12 Jahre).
Diese beiden Damen muß ja was daran gefallen haben und ihm auch. Keine der Beiden war wirtschaftlich von ihm abhängig.
Und die vielen Freundinnen haben doch die Beziehung genossen, solange sie sie hatten!
* Isabella hat angeblich das erstemal Schluß gemacht, wegen seiner Ausreden und seiner Fremdgeherei. Das hat sie aber nicht abgehalten, das Verhältnis wieder aufzuwärmen, um sich im Nachgang zu beschweren, dass ihr Geschenke nicht gefielen und sie immer so gelitten hätte, weil sie ja ständig auf ihn wartete.
*Anja L. hat angeblich sich sexuelle genötigt gefühlt, es hat sie aber nicht davon abgehalten, ihn weiterhin 3 Jahre lang mit SMS und Anrufen zu bombardieren und sich ihm wie Sauerbier anzubieten.
*Helen verläßt seinetwegen ihren Mann UND ihre Kinder und will nun neue Kinder von ihm????????? Kinder sind kein Leasingwagen, den man zurückgeben kann....... Wink
*Juliane wollte einen Job und ist gleich in die Kiste gehüpft, hat den Job bekommen und hätte den Mann dazu gerne wieder.
* Simone wußte spätestens nach der Oklahoma-Reise, dass diese "Beziehung" nicht alltagstauglich ist. Sie hat Fraue Greuel gegenüber gesagt, dass Familie und Kinder NIE eine Option für sie waren, erst im letzten Jahr, nachdem sie die Tickets hatte, hätte sie sich dafür "geopfert" ?

Das sind nur 4 Beispiele aus der Causa Kachelmann und Lausemädchen.
Diese Frauen waren einfach nicht kompatible mit Kachelmann. Er hat das gesehen oder zumindest sehr wahrscheinlich angenommen.
Isabella, Simone und Katharina wußten von ihm, dass er nur sehr eingeschränkt zeugungsfähig war.
Hast Du dich mal gefragt, warum sie - wenn sie doch auch so gerne Kinder mit ihm gehabt hätten - nicht darauf eingestiegen sind, eine künstliche Befruchtung machen zu lassen?
Die meisten der Lausemädchen wollten alles, aber ganz sicher nicht Mutter seiner Kinder oder Ehefrau des K. werden.
Womit wir wieder beim Lügen und betrügen sind. Dadurch, dass die Frauen sich erst selber belogen und betrogen haben, haben sie es genau wie Kachelmann gemacht, denn eigentlich immer in der Stube wollten auch sie ihn nicht haben, wenn sie ehrlich sind Wink



Zuletzt von steffi am Mi 05 Jan 2011, 23:00 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 13) - Seite 16 Empty @ Gabriele Wolff

Beitrag  virtual-cd Mi 05 Jan 2011, 22:52

Ein Wegfallen des Messers und eine fehlende Erklärung zu den Hämatomen durch Faustschläge (die Nebenklägerin hatte ja einzig die Kniee des ›Täters‹ als Ursache angedeutet) ließe die gesamte Aussage zusammenbrechen; denn dann würde der Umfang der Gesamt-Inszenierung durch zusätzliche Tatortpräparation und Selbstverletzungen deutlich. Das würde die Glaubwürdigkeit der Zeugin derartig erschüttern, daß man eine an die Beweislage angepaßte neue Erklärung: es war eine Vergewaltigung ohne Messer und ohne körperliche Spuren, deshalb habe ich das hinzuerfunden und mir Verletzungen beigebracht, damit man mir glaubt, für eine Schutzbehauptung halten muß.
Genau das wird die nächste Rückzugsposition sein, da bin ich mir ziemlich sicher. Sie wird sagen: Es hat eine Vergewaltigung gegeben - aber ich hatte Angst, dass man mir nicht glauben würde. Und deswegen habe ich das Messer dazu erfunden und mir selber Kratzspuren und Hämatome beigebracht, damit man mir glaubt, damit ich etwas zum "Vorzeigen" habe.

Und letztlich: Ganz ausschließen kann man natürlich nicht, dass es so gewesen sein könnte.
Die Frage ist nur: Wie glaubhaft ist das? Wenn eine Person Angaben macht, wo alle überprüfbaren Angaben sich als falsch und unszeniert herausstellen - da soll man dann die nicht überprüfbaren Angaben vorbehaltlos glauben?

Also, diese gedankliche Volte traue ich eigentlich nicht einmal diesem Mannheimer Gericht zu.

Zwischen ›in dubio‹ und ›erwiesener Unschuld‹ liegen argumentativ Welten.
Das ist natürlich richtig. Und die Verteidigung wird daran arbeiten, es möglichst deutlich in Richtung letzterem zu verschieben. Es wird vermutlich für sie darum gehen, die Fragwürdigkeiten in der Faktenlage so deutlich offensichtlich zu machen, dass das Gericht in der Beweiswürdigung und im Urteil eben nicht daran vorbeikommt.
Und deswegen braucht Schwenn ja auch die Öffentlichkeit. Deswegen - so verstehe ich das - war dies das erste, was er kritisiert hat: Der zu umfängliche Ausschluss der Öffentlichkeit.

Schwenn hat augenscheinlich vor, diese Akribie zugunsten des Angeklagten auszunutzen und die Rolle der Zeuginnen zu hinterfragen. Mit dem Beweisthema: ›Glaubwürdigkeit der von Illustrierten für Negativ-Aussagen bezahlten Zeuginnen‹ kann er die Vernehmung von Tanja May & Co. beantragen. Das Gericht wird es bedauern, daß es dieses Faß aufgemacht hat.
Ich persönlich hoffe ja, dass es so kommt, dass Gericht und Staatsanwaltschaft bedauern, diesen Pfad überhaupt je beschritten zu haben. Und mein Mitleid hält sich da auch in engen Grenzen. Das darf schon ein wenig peinlich (Pein = Schmerz) für die Akteure werden. Anders scheint sich da nichts zu bewegen.

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Beitrag  virtual-cd Mi 05 Jan 2011, 22:55

Dies hier ...

Es geht um eine MM qualifizierte Vergewaltigung und nicht um den Lebenswandel des Angeklagten.

Es geht darum zu klären, ob eine Frau aus verletzten Gefühlen, tiefster Enttäuschung heraus, eine Falschaussage gemacht hat. Also aus RACHE!

Um dies aufzuklären werden von der Anklage, mit Zustimmung des Gerichtes, als tragender Teil der Beweisaufnahme, lauter Frauen geladen die eindeutig ein „Rachemotiv“ haben!

Dies alles BEVOR geklärt wurde, ob die Beschuldigung der „qualifizierten Vergewaltigung“ überhaupt fundiert gerechtfertigt ist?

... ist die präziseste und kompakteste Beschreibung, warum diese Prozessführung so beunruhigend ist, die mir bislang untergekommen ist.

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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 13) - Seite 16 Empty Bella

Beitrag  Gast Mi 05 Jan 2011, 22:56

Du bietest Steilvorlagen ohne Ende, nur bist DU nicht bereit, zu diskutieren und eine Sache mal von unterschiedlichen Standpunkten zu betrachten.
Steffi:
Du hattest ziemlich zu Anfang geschrieben, dass Du nicht wie Frau Schwarzer das Ganze auf der Ebene des Geschlechterkampfes sehen willst. Tust es aber ganz eindeutig um letztendlich Schuld und Unschuld zu verteilen!
Bella:
Ich bin der Meinung, da gibt es ein Gericht in Mannheim und die werden das entscheiden. Hier im Strang aber ist die Kernuserschaft damit beschäftigt, den Rechtsstaat in Gefahr zu sehen, weil jetzt zufällig gerade mal ein C-Promi zwischen die Räder gerät.
.
Der Geschlechterkampf der Schwarzer beruht auf angeblicher moralischer Schuld und moralischer Unschuld, wobei da die Rollen schon lange verteilt sind.
Und obwohl Du dich ja nicht dorthin begeben wolltest, verteilst DU aber moralische Schuld und Unschuld!

Selbst wenn das Gericht feststellen sollte, dass Kachelmann im Sinne der Anklage unschuldig ist, wärest DU, Bella, die erste , die Kachelmann weiter für "schuldig" befinden würdest.
Denn das machst Du die ganze Zeit schon, DICH interessiert auch nur die angeblich moralische Schuld und dein Hass ergibt sich daraus, dass keine Gericht dafür verurteilen darf.

Und selbstverständlich ist der Rechtsstaat in Gefahr, wenn eine STA sich nicht an die rechtlichen Grundsätze hält bei ihren Ermittlungen, ein Gericht sich nicht daran hält bei der Verhandlung.
Wenn der Fall eines C-Promis dafür reicht, dass man den STA und Gerichten wieder mehr auf die Finger schaut, weil es sich hier schon rausstellt, dass man ihnen NICHT blind vertrauen kann, weil sie inzwischen schon vom Rechtsweg abgekommen sind, dann ist es das wert, diskutiert zu werden.
Denn jeder Mensch, egal ob Promi oder nicht, kann mal in die Mühlen der Justiz geraten.

P.S. Kachelmann hat Simone nicht unterschätzt - eher hat Simone Kachelmann unterschätzt, denn selbst mit Hilfe von Focus , Bunte, Beziehungen in der Provinz, hat sie es nicht geschafft, ihr sorgfältig aufgebautes Lügengebäude, zu erhalten.
Dass sie bei EMMA im Forum schreibt, hast Du sehr richtig erkannt, jetzt hat sie sich in die nächste Abhängigkeit begeben und wird weiter benutzt, denn nichts anderes machen Seidler und Schwarzer......vielleicht ist es ihre Natur und sie kann nur in Abhängigkeit leben, aber dafür ist nicht K. verantwortlich!


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Beitrag  Gast Mi 05 Jan 2011, 23:08

Ein Wegfallen des Messers und eine fehlende Erklärung zu den Hämatomen durch Faustschläge (die Nebenklägerin hatte ja einzig die Kniee des ›Täters‹ als Ursache angedeutet) ließe die gesamte Aussage zusammenbrechen; denn dann würde der Umfang der Gesamt-Inszenierung durch zusätzliche Tatortpräparation und Selbstverletzungen deutlich. Das würde die Glaubwürdigkeit der Zeugin derartig erschüttern, daß man eine an die Beweislage angepaßte neue Erklärung: es war eine Vergewaltigung ohne Messer und ohne körperliche Spuren, deshalb habe ich das hinzuerfunden und mir Verletzungen beigebracht, damit man mir glaubt, für eine Schutzbehauptung halten muß.
Genau das wird die nächste Rückzugsposition sein, da bin ich mir ziemlich sicher.
Sie wird sagen: Es hat eine Vergewaltigung gegeben - aber ich hatte Angst, dass man mir nicht glauben würde. Und deswegen habe ich das Messer dazu erfunden und mir selber Kratzspuren und Hämatome beigebracht, damit man mir glaubt, damit ich etwas zum "Vorzeigen" habe.

Und letztlich: Ganz ausschließen kann man natürlich nicht, dass es so gewesen sein könnte.
Die Frage ist nur: Wie glaubhaft ist das? Wenn eine Person Angaben macht, wo alle überprüfbaren Angaben sich als falsch und unszeniert herausstellen - da soll man dann die nicht überprüfbaren Angaben vorbehaltlos glauben?

https://ratlos-im-netz.forumieren.com/t321p380-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-13#26830
Das hältst du für möglich? Einen offiziellen „Rücktritt“ seitens des MM Opfers? Von qualifizierte Vergewaltigung zu „einfacher“ Vergewaltigung?

Zu offenbaren, dass sie in einer 20 stündigen Vernehmung nicht „umgefallen“ ist und nun darauf zu hoffen man glaube ihr?............

Sorry, das halte ich für unmöglich. Davon wird sie alleine schon ihr Rechtsvertreter abhalten.


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Beitrag  Gast Mi 05 Jan 2011, 23:29

Du keifst und keifst und unterstellst. Der Rechtsstaat ist was er ist: fehlerhaft, wie die Menschen, die ihn geschaffen haben. Ich könnte gerne ein Beispiel aus jüngster Zeit sogar aus geografischer Nähe zu Mannheim bringen.
Wie man sieht, wird nur das gelesen, was dem Vorurteil dient, deshalb erspare ich mir die Mühe.

Was Schwenn in seinem neusten Artikel unterschlägt ist die PR Litigation, welche es der mächtigeren Partei ermöglicht, die öffentliche Meinung auf ihre Seite zu ziehen. So, wie die Politik von der Finanzwelt bezwungen wurde, so wird der Rechtsstaat durch die neue Situation der Medienwelt geschwächt.

Die einzige Kategorie, unter die ich Kachelmanns Fall stellen würde, ist die Virtuelle Realität, deshalb meine Spielwiese. Bitte steffi, lies dort nicht. Es könnte deine Vorurteile gefährden. Dass du irgendetwas - was ich schreibe - richtig finden könntest, würde mir Bauchschmerzen bereiten. Und wenn Schopenhauer es aushalten musste, dass sein Hauptwerk jahrzehntelang ungelesen blieb, so werde ich es ertragen, ohne deine Aufmerksamkeit zu publizieren.

https://ratlos-im-netz.forumieren.com/t327-virtuelle-realitat#26813

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Beitrag  Gast Do 06 Jan 2011, 00:12

Keifen tust Du hier eigentlich nur.
Der Rechtsstaat ist was er ist: fehlerhaft, wie die Menschen, die ihn geschaffen haben.
Es gibt Unterschiede zwischen "Fehler machen" und absichtlich und ganz bewußt Gesetze " zu umgehen" von Seiten der Justiz!
Und eben dieses bewußte und vorsätzliche Umgehen ist die Gefahr des Rechtsstaates!
Und deshalb ist es eben gut, dass Menschen im Internet darüber diskutieren! Denn wie wir ausgerechnet im Fall Kachelmann erleben konnten, ist auch die Presse alles aber nicht unvoreingenommen ! Und es wird Zeit, dass die Bürger nicht nur sehen, was schief läuft sondern anfangen, etwas dagegen zu tun!
Was Schwenn in seinem neusten Artikel unterschlägt ist die PR Litigation, welche es der mächtigeren Partei ermöglicht, die öffentliche Meinung auf ihre Seite zu ziehen. So, wie die Politik von der Finanzwelt bezwungen wurde, so wird der Rechtsstaat durch die neue Situation der Medienwelt geschwächt.
Du übersiehst hier gerade, wie von der Seite der STA die Medien gefüttert wurden um die öffentliche Meinung gegen Kachelmann zu stellen!
Erst mit dem Spiegel-Artikel vom 07.06.2010 hat die Kachelmann-Seite da eingegriffen. Das war schon viel zu spät, denn Focus, Bunte & Bild waren da schon seit 22.03.10 pausenlos im Einsatz - und das war ganz sicher zugunsten der STA und des mm. Opfers - entgegen aller nicht vorhandenen Beweise und entgegen der Lügen des mm. Opfers. Wie nennst DU das?
Und wenn RA Schwenn das anprangert, dann absolut zu Recht!
Wahrscheinlich weißt Du so etwas erst zu schätzen, wenn Du mal unschuldig ins Gefängnis wanderst!

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