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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26)

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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 11 Empty Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26)

Beitrag  Oldoldman Di 05 Jul 2011, 03:41

das Eingangsposting lautete :

Das Ursprungsposting von Demokritxyz am Di 23 März 2010 - 19:43 h lautete:

http:// magazine. web. de /de/themen/nachrichten/panorama/10103400-Kachelmann-in-Untersuchungshaft.html
Anm.: Da der vorstehende Link nicht mehr gültig ist, für alle Interessierten ersatzweise der Hinweis auf:

http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,685263,00.html

Na, da kann frau/manN doch mal schön spekulieren, oder ...? Gibt es Hintergrund-Infos zu Jörg Kachelmanns Ex? Oder kann vielleicht jemand sogar ein Bild posten ...?

Kann manN in der Position von Jörg Kachelmann ein Frauen-Tölpel sein ...?
Die Meinungsäußerungen zum GMX-WEB.DE-1&1-Ratgeber sind höchst aufschlussreich, oder ...?

http://meinungen.web.de/forum-webde/post/8297793

_____________
Anmerkung:

Den ersten Teil mit den Postings 1 - 990 (23.03.2010, 19:43 - 12.5.2010, 12:06) gibt es
HIER (Teil 1).
Den zweiten Teil mit den Postings 991 - 1893 (12.5.2010, 12:44 - 15.06.2010, 12:27) gibt es
HIER (Teil 2).
Den dritten Teil mit den Postings 1894 - 2813 (15.06.2010, 12:46 - 14.07.2010, 11:33) gibt es
HIER (Teil 3).
Den vierten Teil mit den Postings 2814 - 3755 (14.07.2010, 11:43 - 02.09.2010, 14:40) gibt es
HIER (Teil 4).
Den fünften Teil mit den Postings 3756 - 4712 (02.09.2010, 14:52 - 21.09.2010, 11:31) gibt es
HIER (Teil 5).
Den sechsten Teil mit den Postings 4713 - 5669 (21.09.2010, 11:36 - 04.10.2010, 11.27) gibt es
HIER (Teil 6).
Den siebenten Teil mit den Postings 5669 - 6690 (04.10.2010, 11.36 - 17.10.2010, 09:30) gibt es
HIER (Teil 7).
Den achten Teil mit den Postings 6691 - 7664 (17.10.2010, 09:50 - 28.10.2010, 10:32) gibt es
HIER (Teil 8 ).
Den neunten Teil mit den Postings 7665 - 8613 (28.10.2010, 10:40 - 09.11.2010, 13:21) gibt es
HIER (Teil 9 ).
Den zehnten Teil mit den Postings 8614 - 9565 (09.11.2010, 13:26 - 23.11.2010, 18:50) gibt es
HIER (Teil 10).
Den elften Teil mit den Postings 9566 - 10516 (23.11.2010, 18:53 - 07.12.2010, 18:21) gibt es
HIER (Teil 11).
Den zwölften Teil mit den Postings 10517 - 11480 (07.12.2010, 18:27 - 21.12.2010, 13:47) gibt es
HIER (Teil 12).
Den dreizehnten Teil mit den Postings 11481 - 12458(21.12.2010, 13:50 - 13.01.2011, 18:55) gibt es
HIER (Teil 13).
Den vierzehnten Teil mit den Postings 12459 - 13452(13.01.2011, 18:57 - 01.02.2011, 16:48) gibt es
HIER (Teil 14).
Den fünfzehnten Teil mit den Postings 13453 - 14415(01.02.2011, 16:54 - 12.02.2011, 21:53) gibt es
HIER (Teil 15).
Den sechzehnten Teil mit den Postings 14416 - 15338 (12.02.2011, 21:57 - 28.02.2011, 12:26) gibt es
HIER (Teil 16).
Den siebzehnten Teil mit den Postings 15389 - 16352 (28.02.2011, 12:32 - 15.03.2011, 22:24) gibt es
HIER (Teil 17).
Den achtzehnten Teil mit den Postings 16353 - 17392 (15.03.2011, 22:28 - 30.03.2011, 21:27) gibt es
HIER (Teil 18 ).
Den neunzehnten Teil mit den Postings 17393 - 18361 (30.03.2011, 21:37 - 08.04.2011, 12:19) gibt es
HIER (Teil 19 ).
Den zwanzigsten Teil mit den Postings 18362 - 19354 (08.04.2011, 12:25 - 23.04.2011, 20:18) gibt es
HIER (Teil 20 ).
Den einundzwanzigsten Teil mit den Postings 19355 - 20309 (23.04.2011, 20:35 - 10.05.2011, 08:43) gibt es
HIER (Teil 21 ).
Den zweiundzwanzigsten Teil mit den Postings 20310 - 21308(10.05.2011, 08:47 - 21.05.2011, 09:42) gibt es
HIER (Teil 22 ).
Den dreiundzwanzigsten Teil mit den Postings 21309 - 22281 (21.05.2011, 09:46 - 30.05.2011, 13:13) gibt es
HIER (Teil 23 ).
Den vierundzwanzigsten Teil mit den Postings 22282 - 23248 (30.05.2011, 13:16 - 14.06.2011, 17:36) gibt es
HIER (Teil 24 ).
Den fünfundzwanzigsten Teil mit den Postings 23249 - 24236 (14.06.2011, 17:39 - 05.07.2011, 16:33) gibt es
HIER (Teil 25 ).
Den sechsundzwanzigsten Teil mit den Postings 24237 - 25233 (05.07.2011, 16:41 - 20.08.2011, 08:27) gibt es
HIER an dieser Stelle (Teil 26 ).
Den siebenundzwanzigsten Teil mit den Postings 25234 - 26224 (20.08.2011, 08:30 - 21.09.2011, 14:09) gibt es
HIER (Teil 27 ).
Den achtundzwanzigsten Teil mit den Postings 26225 - 27252 (21.09.2011, 14:20 - 10.11.2011, 10:13) gibt es
HIER (Teil 28 ).
Den neunundzwanzigsten Teil mit den Postings 27253 - 28207 (11.10.2011, 10:23 - 16.01.2012, 09:59) gibt es
HIER (Teil 29 ).
Den dreißigsten Teil mit den Postings 28208 - 29176 (16.01.2012, 10:06 - 02.05.2012, 11:57) gibt es
HIER (Teil 30 ).
Den einunddreißigsten Teil mit den Postings ab 29177 (ab 02.05.2012, 12:05) gibt es
HIER (Teil 31 ).

Die letzten Beiträge des fünfundzwanzigsten Teils finden sich ab hier:

https://ratlos-im-netz.forumieren.com/t429p980-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-25

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Zuletzt von Oldoldman am Di 01 Mai 2012, 23:24 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 11 Empty Patagon....

Beitrag  Gast Mo 11 Jul 2011, 07:43

Patagon:deine Beschreibung klingt furchtbar. Ich denke aber, dass die Richtung nach links oder rechts gleich schrecklich ist. Es geht um Willkür und die Ausschaltung politisch anders Denkender.

https://ratlos-im-netz.forumieren.com/t437p240-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-26#43979
ja patagon, das klingt nicht nur furchtbar, es IST furchtbar wie rasant diese entwicklung in nicht mal einem jahr abgelaufen ist und es gibt ja noch viel mehr davon.....jedesmal wenn ich nach ungarn komme gibt es neue schreckensmeldungen aus der bevölkerung.....ich kann ihnen in erster linie nur sagen, dass sie diese regierung SELBST gewählt haben und helfe wo ich kann.....

wie man sehen kann tut die EU absolut NICHTS.....
europa und brüssel schaut zu, wie die demokratischen rechte in einem EU-land in den boden gestampft werden.....DAS erschreckt mich am meisten, denn fast alles von mir berichtete, geschah im letzten halben jahr wo ungarn sogar den EU-ratsvorsitz innehatte.....

ich bin einer meinung mit dir, dass linksextrem genauso schlimm ist.....alles extreme zerstört leben - das feuer und das eis.....


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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 11 Empty uiuiui

Beitrag  Gast Mo 11 Jul 2011, 07:53

Jetzt retten wir hier also
USA
Frankreich
Ungarn

bin ich froh, dass ich Teil bin von so was Grossem Chapeau!

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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 11 Empty Re: Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26)

Beitrag  Benno Mo 11 Jul 2011, 08:21

ja klar, wir sind ja auch bei der EU
Twisted Evil
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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 11 Empty Rita Evas Kachelmann-Ergüsse

Beitrag  amelie Mo 11 Jul 2011, 08:27

Rita Evas Kachelmann-Ergüsse
Publiziert am 4. Oktober 2010 von admin

Hier gibt gab es einen Link zum Blog von Rita Eva Neeser; eine selbsternannte Ritterin, die sich das Wohl (nicht das Wehe – und schon gar nicht einen Hauch von Objektivität) auf ihre Fahnen geschrieben hat. Sie legt einen Parforceritt hin, der seinesgleichen sucht.

Wenn ihr mal ganz, gaanz viel Zeit übrig habt , lest einfach ein bißchen.

Aber cool bleiben, denn soviel geballte Sch*pieps*e könnte sauer machen…

Petra sagt:
21. Januar 2011 um 01:06

Huch, was ist das denn für eine geballte Sch*pieps*e? Nur gut, dass Sie den Link entfernt haben (Danke!), das kann sich doch kein normaler Mensch antun. Die Dame hat doch nicht alle Tassen im Schrank, sie sollte mal nachzählen. ;-)
Selbsternannte Ritterin? Für mich eher eine psychopathisch veranlagte alte Frau, die zu viel Zeit hat.
Hoffentlich hat die keinen Nachwuchs in die Welt gesetzt, das wäre doch furchtbar, wenn von dieser Sorte auch noch weitere Psychos rumliefen.
Ihr Hausarzt sollte mal eine Einweisung in die Geschlossene erwägen, da gehört die Frau für mich nämlich hin… ohne Aussicht auf Entlassung.


Anne sagt:
2. Juni 2011 um 02:14

Rita und die anderen schäumenden Groupies in diesem scheußlichen Blog sind halt die virtuellen Opfer unseres prominenten Heiratsschwindlers ;-)


http://www.monika-hammes.de/?p=49
danke admin (auch der mit den indonesischkenntnissen)!

amelie

Anzahl der Beiträge : 217

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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 11 Empty Lügen, die die 'Pfeifen' unter Richtern und Staatsanwälten gerne glauben ...

Beitrag  Demokritxyz Mo 11 Jul 2011, 09:12

Zeit online, Sabine Rückert, 11.07.2011:

Falsche Zeugen
Lügen, die man gerne glaubt
Auch in der deutschen Justiz werden falsche Beschuldigungen umso lieber für wahr gehalten, je präziser sie den Erwartungen der Belogenen entsprechen.

Am Freitag hat ein New Yorker Gericht den Hausarrest für Dominique Strauss-Kahn aufgehoben. Vor Kurzem wurde in Mannheim der Wettermoderator Jörg Kachelmann vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen. In beiden Fällen zweifelten die Richter am Wahrheitsgehalt der Aussage der Hauptbelastungszeugin. Wie oft es in Deutschland tatsächlich zu Fehlurteilen aufgrund falscher Beschuldigungen kommt, wird nicht erforscht. Im Gegenteil – für Gerichte, Staatsanwaltschaften und sogar für die Wissenschaft sind Fehlleistungen der Strafjustiz kein Thema. Insgesamt bloß etwa 90 Wiederaufnahmen bei über 800.000 rechtskräftig erledigten Strafsachen zählt das Bundesjustizministerium pro Jahr. Die Zahl derer, die in unserem Land unschuldig verurteilt werden, dürfte allerdings erheblich höher liegen. Wie hoch, lässt sich daran ablesen, dass Zivilgerichte nach einem Schuldspruch im sich anschließenden Schadensersatzprozess in 30 bis 40 Prozent der Fälle zu einem anderen Urteil kommen als das zuvor damit befasste Strafgericht.

Ralf Eschelbach, Richter am Bundesgerichtshof in Karlsruhe, schätzt in seinem Strafprozessrechtskommentar vom Mai 2011 die Quote aller Fehlurteile auf ein ganzes Viertel. Den Löwenanteil vermutet er bei jenen Fällen, bei denen es wenige oder gar keine Beweise für die angezeigte Tat gibt und »Aussage gegen Aussage« steht. So ist es bei Vergewaltigungsvorwürfen besonders oft. Als eine der Hauptursachen für Justizirrtümer hat Eschelbach die Vorverurteilung des Angeklagten durch die – im Schulterschluss mit der Staatsanwaltschaft – agierenden Richter ausgemacht. Diese verließen sich allzu oft auf den Inhalt der Ermittlungsakte und eröffneten im Vertrauen auf die Arbeit der Staatsanwälte das Hauptverfahren. Die Fixierung auf die – den Angeklagten belastende – Akte führe dazu, dass in Deutschland die Freispruchsquote unter drei Prozent liegt. In den USA dagegen, wo das Urteil von einer mit den Akten nicht vertrauten Jury gefällt wird, endet ein volles Drittel der Strafprozesse mit einem Freispruch.

Am Anfang eines Strafprozesses, der in ein Fehlurteil mündet, steht oft eine nicht erkannte Falschbeschuldigung. Dabei entfaltet die Lüge ihre Wirkung umso durchschlagender, je präziser sie sich den Erwartungen der Belogenen anpasst. Ein bemerkenswertes Beispiel für eine effektive Falschaussage war die angebliche Ertränkung eines fünfjährigen arabisch aussehenden Jungen durch grölende Neonazis, die sich im Jahr 2000 in einem Freibad bei Dresden abgespielt haben sollte. Alle deutschen Medien berichteten bestürzt über diesen weiteren brutalen Ausbruch von Rassismus in Deutschlands Osten. Die Staatsanwaltschaft ließ mehrere junge Leute verhaften. Der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder empfing die Mutter des Kindes, und der Regisseur Volker Schlöndorff besuchte die Familie, um sich die Filmrechte zu sichern. Immerhin stellte sich die vermeintliche Schreckenstat später als Hirngespinst eben jener Mutter heraus, deren Sohn bei einem Badeunfall gestorben war. Mit ihrer Behauptung jedoch hatte sie geschickt alle schwelenden Vorurteile gegen den deutschen Osten bedient, weshalb ihr zunächst uneingeschränkt geglaubt wurde.

Eindrucksvoll auch der sogenannte »Fall Wilkomirski«, bei dem ein Schweizer Buchautor sich von 1995 bis 1998 als KZ-Überlebender ausgegeben und nicht nur kritische Medien, sondern auch die deutsche Öffentlichkeit nebst dem Suhrkamp Verlag und einer Reihe jüdischer Vereine hinters Licht geführt hatte. Nach demselben Muster gehen auch jene falschen Vergewaltigungsopfer vor, denen es gelingt, Ermittler und Richter zu täuschen: Ein heikles Thema, dem sich jeder nur mit Scheu und schlechtem Gewissen nähert, wird ergriffen und für eigene Interessen instrumentalisiert. Die Political Correctness gebietet es, dem vermeintlichen Opfer – eines NS-Verbrechens oder einer Vergewaltigung – bedingungslos zu glauben. Unbequeme Nachfragen und Recherchen unterbleiben. Zweifler laufen Gefahr, selbst im Reich des Bösen verortet zu werden. Unkritisches Hofieren von Personen, die sich selbst als Opfer vorstellen, ist ein stabiles Fundament für den erfolgreichen Lügner. Kriminalbeamte, Staatsanwälte – ja sogar der Wahrheitsfindung verpflichtete Richter – fallen ihrer eigenen Denksperre zum Opfer. Nur durch Distanz und Professionalität gelingt es den Ermittlern, sich aus der jeden Widerspruchsgeist erstickenden Aura zu lösen und die Anzeigeerstatterin mit Zweifeln an ihrer Aussage zu konfrontieren.

Mit dem Mangel an Ergebnisoffenheit lassen sich auch die überstürzten Reaktionen der Staatsanwälte in den Fällen Kachelmann und Strauss-Kahn diesseits und jenseits des Atlantiks erklären. Beide Beschuldigte pflegten ein Sexualleben abseits der bürgerlichen Vorstellungen, weshalb man ihnen die Vergewaltigungen auch ohne Beweise grundsätzlich zutraute. Bei dem mächtigen IWF-Chef dürfte sich zusätzlich noch die Tatsache belastend ausgewirkt haben, dass die Frau, die ihn beschuldigte, vom entgegengesetzten Ende der sozialen Leiter stammt: eine dunkelhäutige Asylantin und alleinerziehende Mutter, der ohnehin die allgemeine Anteilnahme gilt.

http://www.zeit.de/2011/28/DOS-Justiz


Seite 2/2: Von Aussagepsychologie verstehen Richter nicht mehr als Laien

Falschbeschuldigungen kommen weitaus öfter vor, als die Öffentlichkeit ahnt. Die in den Medien kolportierte Schätzung von drei Prozent wird von der forensischen Realität weit übertroffen. Die – durchaus begrüßenswerte – allgemeine Hinwendung zum Verbrechensopfer ermutigt aber offenbar nicht nur echte Opfer dazu, Straftaten anzuzeigen, sondern ermuntert auch eine stetig wachsende Zahl von Menschen mit psychischen Defekten oder zweifelhaften Motiven, sich als Verbrechensopfer zu präsentieren (siehe auch Nichts als die Unwahrheit , Dossier, ZEIT Nr. 15/2008). »Die in Statistiken meist verfälschte, tatsächlich aber relativ hohe Falschaussagenquote gerade in Sexualstrafverfahren«, schreibt der Richter am Bundesgerichtshof, Ralf Eschelbach, in seinem Kommentar, »wird nicht ausreichend beachtet.« Stattdessen werde den zumeist weiblichen Opferzeugen ein unangebrachter moralischer Kredit eingeräumt.

Dabei ist die Problematik in Staatsanwaltschaften, bei Rechtsmedizinern und Aussagepsychologen durchaus bekannt. Der Kieler Psychologieprofessor Günter Köhnken, einer der gefragtesten Glaubwürdigkeitssachverständigen Deutschlands, schätzt die Quote der Falschbeschuldiger unter den von ihm Untersuchten auf 30 bis 40 Prozent. Klaus Püschel, Direktor des Rechtsmedizinischen Instituts Hamburg, das die größte deutsche Opferambulanz betreibt, konstatiert, im Jahr 2009 hätten sich 27 Prozent der angeblich Vergewaltigten bei der ärztlichen Untersuchung als Scheinopfer erwiesen, die sich ihre Verletzungen selbst zugefügt hatten. Nur in 33 Prozent der Fälle habe es sich erwiesenermaßen um echte Opfer gehandelt, bei den restlichen 40 Prozent sei die Rechtsmedizin zu keinem eindeutigen Ergebnis gekommen. Die Tendenz zum Fake hat – laut Püschel – erst in den vergangenen Jahren eingesetzt. Bis dahin habe die Falschbeschuldigungsrate über Jahrzehnte konstant bei fünf bis zehn Prozent gelegen. Eine Entwicklung, die sich nicht nur für Angeklagte verhängnisvoll auswirkt, sondern unter der auch die echten Opfer von Missbrauch und Vergewaltigung zu leiden haben.

Wenn es Falschbezichtigern gelingt, ein Gericht zu beeindrucken, hat das oft damit zu tun, dass die Richter auf den Rat von Sachverständigen verzichten und sich selbst zutrauen, beispielsweise die Glaubhaftigkeit einer belastenden Aussage zu beurteilen. In eigener Selbstüberschätzung übersehen sie oft genug die wahren Motive des »Opfers« oder die Tatsache, dass sie es mit einer gestörten Persönlichkeit zu tun haben, die krankheitsbedingt zu extrem manipulativem Verhalten neigt. Der viel beschworene »persönliche Eindruck«, auf den die Richter ihre Einschätzung zu stützen pflegen, wird dann zu einer gefährlichen Fehlerquelle.

Ein Richter mag sich im Strafrecht und der Strafprozessordnung auskennen – von Aussagepsychologie oder Psychiatrie versteht er nicht mehr als jeder Laie. Weder im Studium noch im Vorbereitungsdienst wird Juristen viel von dem beigebracht, was sie als »Hilfswissenschaften« bezeichnen. Und schon gar nicht lernt der Richter einen Sachverständigen von jemandem zu unterscheiden, der sich nur dafür hält. Ein Richter muss sich das nötige Wissen – oft auf Kosten der Angeklagten – im Laufe seiner Berufsjahre selbst erwerben.

Dass es Richtern manchmal nicht einmal gelingt, ein Gutachten minderer Güte als ein solches zu erkennen, wurde auch im Mannheimer Kachelmann-Prozess offenbar. Hier hielt die 5. Große Strafkammer den später freigesprochenen Wettermoderator monatelang im Untersuchungsgefängnis fest – aufgrund einer Expertise, die vom behandelnden Therapeuten des angeblichen Opfers verfasst worden war und deren dürftige Qualität den Richtern erst im Laufe der Hauptverhandlung durch weitere Sachverständige erklärt werden musste.

Doch auch wenn Falschbeschuldiger vor Gericht scheitern und der Angeklagte freigesprochen wird – eine Strafverfolgung müssen sie nicht fürchten. Wegen Vortäuschens einer Straftat wird laut Polizeistatistik pro Jahr nur gegen 0,2 Prozent der Verdächtigen ermittelt. Dahinter steckt der Wille der Staatsanwälte, potenzielle Anzeigeerstatter nicht abzuschrecken. Die Strafjustiz lebt von Hinweisen aus dem Volke, in Werbekampagnen wird dazu ermuntert, Straftaten bei der Polizei zu melden. Es wäre also kontraproduktiv, die Hinterbringer selbst in Bedrängnis zu bringen.

http://www.zeit.de/2011/28/DOS-Justiz/seite-2
Mal so meine Meinung: In einem sogenannten 'Rechtsstaat' müsste es oberstes Ziel sein, Falschverurteilungen zu vermeiden. Das müsste der Grundsatz in dubio pro reo mit hoher Wahrscheinlichkeit garantieren.

Dass das nicht so ist, zeigt mir, dass es nicht nur 'Pfeifen' unter den Funktioneliten in der Jurisprudenz gibt, sondern sicherlich auch Personen mit charakterlichen Mängeln. Ein Prädikatsexamen allein reicht zur Befähigung zum Richteramt nicht - meine Meinung ...!!!
Demokritxyz
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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 11 Empty Hallo Andy Friend,

Beitrag  Gast Mo 11 Jul 2011, 19:09

danke für deinen sehr treffenden Beitrag gestern, schade, dass es dein letzter Beitrag zu sein scheint!


Meine Beschreibung, der von dir erwähnten Person würde etwas simpler/kürzer ausfallen. Ein spätpubertierendes Gör, ohne jeglichen Respekt, das blind um sich schlägt.

Bella/Spektakel kann aufgrund ihrer Krankheit keinen Mann halten, belastete mit ihrer narzisstischen Kränkung (Was ist da in der Kindheit passiert?) nicht nur ihre Beziehung(en) - anstatt an sich zu arbeiten -, sndern auch noch quasi in Personalunion als Stellvertreter-Stalkerin auch noch dieses Forum.

https://ratlos-im-netz.forumieren.com/t437p200-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-26#43946

Nun, ich denke jeder Mann/oder jede Frau mit ein paar funktionierenden Gehirnzellen, (müssen nicht viele sein, ist zu offensichtlich) kann sich an 10 Finger ausrechnen was ihm/ihr wiederfährt, wenn etwas nicht nach dem Willen/Sinn von Madame läuft…………

Mehr habe ich dazu nicht zu sagen. Schade, dass du nicht mehr schreiben wirst. Ich werde deine Beiträge vermissen. Wünsche dir alles Gute und liebe Grüße, Maschera.

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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 11 Empty Neid und Mißgunst

Beitrag  patagon Mo 11 Jul 2011, 20:10

G. Wolff schrieb an einer Stelle, die ich jetzt nicht finde, Tristane habe als Motiv für ihre verspätete Anzeige gesagt, dass sie die Bilder, wo DSK mit seiner Frau essen ging, nicht ertragen konnte.

Als ihr Motiv gibt sie also selbst Neid und Mißgunst an.
Wie kann das sein?

Ist es inzwischen so weit gekommen, dass praktisch jedes Motiv als Tatvorwurf herhalten kann?

Marianne Bachmeier wurde verurteilt, weil selbst noch so berechtigte Rachegelüste als Selbst Justiz gebrandmarkt werden.

Kachelmann wurde aus der U-Haft entlassen, weil das OLG Karlsruhe die Möglichkeit erkannte, dass CSD JK aus Rache angezeigt haben könnte.

Tristane gibt selbst zu wo ihr Motiv liegt und räumt damit ein, dass sie aus absolut egoistischen Gründen hofft, dass das Gericht SK verurteilt, weil sie ihn (und wahrscheinlich auch seine Frau) hasst.

Eine Mutter hasst natürlich den Mörder ihres Kindes und trotzdem, sagtre das Gericht im Fall Bachmeier, auch wenn wir es verstehen, es darf nicht sein, dass Lynchjustiz betrieben wird. Denn Lynchjustiz in dem Fall ist Mord aus niederen Motiven.

Wenn Triystane sagt, sie zeigt eine Jare zurückliegende VERSUCHTE Vergewaltigung jetzt an, weil sie es nicht ertragen kann, dass es SK gut geht, erklärt sie das Gericht zu Auftragskiller. Fällt das eigentlich niemandem auf?



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Beitrag  uvondo Mo 11 Jul 2011, 20:31

>>>sagte das Gericht im Fall Bachmeier, auch wenn wir es verstehen, es darf nicht sein, dass Lynchjustiz betrieben wird.<<<

Es wird immer wieder mal der Fall Bachmeier ins Spiel gebracht.

Marianne Bachmeier war in Kiel im Restaurant und Szenelokal "Heinrich VIII" Kellnerin. Sie war eine lustige hübsche Person der man Selbstjustiz nicht zugetraut hat. Tatsache ist aber auch, daß sie den Mord an ihrem Kinde nicht verkraftet hat, und die durch ihre Selbstjustiz "erkauften" 8 Jahre Gefängnis sie psychisch absolut ins Ungleichgewicht gebracht haben. Sie hatte nach ihrer Haftentlassung keine Widerstandkräfte mehr. Meines Erachtens der Grund für ihre Krebserkrankung und daraus schlussfolgend ihren Krebstod.
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Beitrag  patagon Mo 11 Jul 2011, 20:46

Das mit Marianne Bachmeier sehe ich genauso. Eine schreckliche Geschichte.

Die arme Frau. Hast du sie perönlich einmal gesehen?

Jeder kann verstehen, dass sie den mm Mörder selbst gerichtet hat, nachdem aus dem Verlauf der Verhandlung ziemlich klar war, dass das Gericht ihn nicht verurteilen würde, weil der Mensch "angeblich" die Verwerflichkeit seiner Tat nicht erkennen konnte.

Bei ihr aber setzte man voraus, dass sie fähig war klar zu entscheiden, was ist gut was ist böse.
Wie soll das gehen?

Während der Verhandlung kam zur Sprache, was er mit der kleinen Tochter gemacht und wie er sie gequält hat. Selbst Außenstehende konnten der Schilderung nicht teilnahmslos folgen.

Und das ist dann Mord aus niederen Motiven?

Aber wenn Tristane es nicht "ertragen kann" Sk mit seiner Frau zu sehen, wie sie essen gehen....
Das ist kein niederes Motiv, oder verstehe ich da etwas falsch?
patagon
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Beitrag  uvondo Mo 11 Jul 2011, 20:53

>>>Die arme Frau. Hast du sie perönlich einmal gesehen? <<<

....nicht nur das, wir waren mal eng befreundet, und das schon zu ihrer Lübecker Zeit (sie stammte aus Lübeck). Und wenn Oldy so ungefähr mein Alter hätte, würde er sich auch damals im "Heinrich" (auch Pizzalokal) aufgehalten haben und sie zumindest gekannt haben.

Mehr schreibe ich zu M.B. nicht...
uvondo
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Beitrag  patagon Mo 11 Jul 2011, 21:24

Häufig wird gesagt, dass die Gesellschaft vor jemand geschützt werden muss.

Dann gibt es Sozialprognosen.

Und wenn man die Lausemädchen vorlädt, kann damit zwar nicht spekuliert werden, ob k die CSD tatsächlich vergew. hat oder nicht, immerhin sagt die Opferkoaliton ja so etwas, wie wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...
Also Wiederholungsgefahr.

Bei dem Mörder von M. B. Kind bestand sicher immer Wiederholungsgefahr.
Aber bei M. B. doch nicht. Sie hätte doch nie wieder jemand erschossen. ....

Für mich sind solche Dinge die Pevertierung der Bürokratie.



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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 11 Empty pat

Beitrag  uvondo Mo 11 Jul 2011, 21:38

Frag in diesem Fall nicht mich, sondern unsere Juristen GW und Oldy. Ich bin da befangen....

Ich kann die Wut eines jeden Menschen verstehen, ich kann sie für mich persönlich kompensieren, ich kann mich aber nicht in eine Person hineinversetzen die von NULL auf HUNDERT außer Kontrolle gerät, obwohl bei M.B. mit Sicherheit eine Planung vorgegeben war. Denn sie war ansonsten absolut gewaltfrei. Wir haben hier eine Widersprüchlichkeit. Mal sehen, was unsere GW dazu sagt.....
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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 11 Empty @amelie: Das R/Wichtigste überlesen ...???

Beitrag  Demokritxyz Mo 11 Jul 2011, 21:43

Wenn du schon zitierst, warum lässt du den mittleren der drei Kommentare weg, ohne die Auslassung kenntlich zu machen ...?
Heinz sagt:
26. Mai 2011 um 08:02

Also ich denke, man sollte nicht so polemisch wie eben reagieren, wenn jemand seine Meinung kundtut. Was Rita-Eva Neeser dort schreibt, hat nämlich durchaus Hand und Fuss. Und selbst wenn es nicht so sein sollte, wie primitiv ist vorheriger Beitrag..

http://www.monika-hammes.de/?p=49#comment-44

http://www.monika-hammes.de/?p=49
Eine Form der feministischen Textmanipulationstechnik? Gehört dazu auch das Bejubeln der Löschung des Links zum Rita-Eva-Neeser-Blog, weil feministische 'Vollgrützen' am besten über gelöschte (und damit unbekannte) Texte polemisieren können ...?

http://ritaevaneeser.wordpress.com/2011/06/20/jorg-kachelmann-und-das-chaos-geht-weiter-2/
Petra sagt:
21. Januar 2011 um 01:06

Huch, was ist das denn für eine geballte Sch*pieps*e? Nur gut, dass Sie den Link entfernt haben (Danke!), das kann sich doch kein normaler Mensch antun. Die Dame hat doch nicht alle Tassen im Schrank, sie sollte mal nachzählen. ;-)

Selbsternannte Ritterin? Für mich eher eine psychopathisch veranlagte alte Frau, die zu viel Zeit hat.

Hoffentlich hat die keinen Nachwuchs in die Welt gesetzt, das wäre doch furchtbar, wenn von dieser Sorte auch noch weitere Psychos rumliefen.

Ihr Hausarzt sollte mal eine Einweisung in die Geschlossene erwägen, da gehört die Frau für mich nämlich hin… ohne Aussicht auf Entlassung.

http://www.monika-hammes.de/?p=49#comment-20

http://www.monika-hammes.de/?p=49
Fällt den Vertretern des militanten Wellness-Feminismus auf, dass Rita-Eva Neeser unter vollen Klarnamen postet? Wie bewertet der militante Wellness-Feminismus diese Tatsache ...?
Demokritxyz
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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 11 Empty Geschätzter demokritxyz,

Beitrag  amelie Mo 11 Jul 2011, 22:19

das ist meine künstlerische freiheit!

Dass der heinz ein depp sein muss, wirst auch du wissen.
RENs richtung mag dir gefallen, RENs "stil" ist aber auch nicht dein stil!
Fällt den Vertretern des militanten Wellness-Feminismus auf, dass Rita-Eva Neeser unter vollen Klarnamen postet? Wie bewertet der militante Wellness-Feminismus diese Tatsache ...?
Das macht die sache nur noch peinlicher.

Ein schlechter text – nur weil unter klarnamen - wird doch nicht dadurch besser.
Oder umgekehrt: ein text unter pseudonym muss doch nicht schlecht sein, weil unter pseudonym.

amelie

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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 11 Empty @ Patagon

Beitrag  Gast Mo 11 Jul 2011, 22:33

Neid und Mißgunst
patagon Heute um 09:10

G. Wolff schrieb an einer Stelle, die ich jetzt nicht finde, Tristane habe als Motiv für ihre verspätete Anzeige gesagt, dass sie die Bilder, wo DSK mit seiner Frau essen ging, nicht ertragen konnte.

Als ihr Motiv gibt sie also selbst Neid und Mißgunst an.
Wie kann das sein?

Ist es inzwischen so weit gekommen, dass praktisch jedes Motiv als Tatvorwurf herhalten kann?
https://ratlos-im-netz.forumieren.com/t437p240-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-26#43993

Das hatte ich der taz entnommen:

Seit Anfang 2011 arbeitet Banon für das der Regierungspartei nahestehende Online-Magazin "Atlantico". Die Verhaftung von DSK in New York Mitte Mai rückte sie erneut ins Rampenlicht. Sie wollte aber nicht einfach als Belastungszeugin der US-Justiz auftreten, sondern selbst Klage einreichen. "Ich kann es nicht mehr hören, dass man sagt, ich lüge seit acht Jahren." Sie sagt, es mache sie krank, anschauen zu müssen, wie der freigelassene DSK in New York mit seiner Frau ins Restaurant gehe.

http://www.taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/die-mutige-tristane-banon/
https://ratlos-im-netz.forumieren.com/t437p120-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-26#43793

Daß die taz einfach nur ohne Quellenangabe Teile aus dem Interview des L’Express mit Tristane Banon, erschienen am 4.7.2011, abgeschrieben hat, wußte ich seinerzeit nicht. Man sollte immer zu den Quellen gehen...

Das Interview mit L’Express ist am 29.6.2011 geführt worden – und da hatte sie bereits gesagt, daß sie Anzeige erstatten werde; seit dem 15.5. (einen Tag nach der Festnahme) habe sie mit ihrem Anwalt überlegt und sich Mitte Juni zur Anzeige entschlossen; am 1.7., als der Fall in NY in sich zusammenbrach, wurde das Interview fortgesetzt und sie dazu befragt, ob sie angesichts der neuen Entwicklung an dem Vorhaben festhalten wolle, was sie dann bejahte. Das Interview ist also eine Mischung von Aussagen vom 29.6.2011 und dem 1.7.2011, und nicht nur deshalb disparat. Ihr Anwalt hatte sie ja gerade aus dem Grund überredet, Anzeige zu erstatten, weil DSK seit dem New Yorker Verfahren angeschlagen war und er sich gute Chancen ausrechnete:

Der Anwalt

David Koubbi ist Tristane Banons Anwalt. Er wird sie in dem Fall vertreten, falls es zur Anklage kommt. Koubbi glaubt nicht, dass Banon eine Chance gehabt hätte, wenn sie Strauss-Kahn schon damals vor Gericht gebracht hätte. "Es ist doch allgemein bekannt, dass in solchen Verfahren das Wort der Frau nichts gegen das eines Mannes zählt. Es gibt diese Statistik, wonach nur eine von zehn Frauen es wagt, nach einer Vergewaltigung Anzeige zu erstatten." Und wenn der Mann auch noch mächtig sei, sehe es noch schlechter für die Frauen aus. Doch angesichts des Verfahrens in New York riet er Banon nun, die Chance zu ergreifen und ihren mutmaßlichen Peiniger vor Gericht zu stellen. "Den Mut von Tristane Banon müssen wir begrüßen!"

http://www.brigitte.de/gesellschaft/politik-gesellschaft/tristane-banon-1096305/2.html

https://ratlos-im-netz.forumieren.com/t437p60-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-26#43666

Da war es natürlich ein Schock für beide, daß er wieder obenauf war; aber jetzt konnte sie nicht mehr zurück, nachdem ihr Anwalt wochenlang gestreut hatte, man überlege, Anzeige zu erstatten. Und so kam es dann zu dem Satz, daß es sie krank mache, ihn unter Freunden im Luxusrestaurant speisen zu sehen.

Et puis, aujourd'hui, de voir Strauss-Kahn libre, dîner dans un restaurant de luxe entre amis, ça me rend malade.
http://www.lexpress.fr/actualite/societe/justice/tristane-banon-pourquoi-je-porte-plainte-contre-dsk_1009151.html

Hier die Angaben im Zusammenhang :

Deux jours après notre rencontre, le 1er juillet, le jour du retournement de situation à New York, nous l'avons rappelée pour la revoir, et compléter l'interview. Qu'allait-elle faire? Porter plainte au moment précis où DSK semblait en passe de sortir de son cauchemar américain? "Ce retournement ne change rien pour moi", a-t-elle répondu.

Depuis le 14 mai et l'affaire du Sofitel, vous vous taisez et votre avocat laisse planer le doute sur votre intention de porter plainte. Alors qu'à New York le dossier DSK semble tourner en faveur de l'ex-patron du FMI, vous décidez enfin de le faire, pour tentative de viol. Pourquoi?


Je n'en peux plus d'entendre dire que je suis une menteuse du fait que je ne dépose pas plainte. Depuis huit ans, je porte cette histoire seule, j'entends les rumeurs, les mensonges à mon sujet. Depuis le 14 mai, on décide de ce que veut dire mon silence, on interprète chaque mot de mon avocat sans même l'écouter. On n'a pas non plus compris que je ne vienne pas soutenir Nafissatou Diallo sur les plateaux télé. Je n'ai pas voulu commenter car je ne sais rien de son cas. Si elle a menti sur certains sujets, ça ne veut pas forcément dire qu'elle a menti sur le viol. Mais, pour moi, c'était devenu insupportable. Et puis, aujourd'hui, de voir Strauss-Kahn libre, dîner dans un restaurant de luxe entre amis, ça me rend malade. Je sais bien que la moitié des gens me croira, l'autre non. Il n'y a pas de bonne solution, seulement une qui fait que je pourrai enfin me regarder dans la glace. Dans la façon dont j'ai vécu mon histoire depuis huit ans, c'est Dominique Strauss-Kahn qui a tenu les rênes de ma vie. Il a des problèmes au FMI? Au Sofitel? On ressort l'histoire de la Banon... Pour une fois, je voudrais être maîtresse de ce qui m'arrive. Je voudrais que l'on m'entende, parce que j'ai peut-être enfin une chance d'être écoutée.

A quel moment avez-vous pris votre décision?


Depuis le 15 mai, on y travaille, mon avocat et moi. On a pris la décision à la mi-juin, avant le dernier rebondissement.

En apprenant les doutes sur la crédibilité de la femme de chambre, vous n'avez pas été tentée de faire machine arrière?


A aucun moment, puisque depuis le début, mon avocat l'a dit et répété, je ne veux pas que mon destin soit lié à celui de Nafissatou Diallo. Quoi que Dominique Strauss-Kahn lui ait fait ou pas, ça ne change rien à ce qu'il m'a fait. Si les choses ne se sont pas passées là-bas comme elles nous étaient présentées, il me faudra donc prouver davantage qu'il m'a fait du mal à moi. Sinon, je vais encore me faire traiter d'affabulatrice. Je suis donc encore plus déterminée. Si je veux un jour mettre un terme à cet enfer de huit ans, il faut que ce soit jugé.
http://www.lexpress.fr/actualite/societe/justice/tristane-banon-pourquoi-je-porte-plainte-contre-dsk_1009151.html

In der Annahme, daß Französisch nicht ganz so verbreitet ist wie Englisch, übersetze ich die wichtigsten Antworten; denn es ist interessant, wie sie vollkommen ausblendet, daß sie selbst seit 2006 immer wieder mit ihrer unklaren Geschichte in die Öffentlichkeit gegangen ist und sich am 15. Mai einen medienerfahrenen Anwalt genommen hat, der sich öffentlich ausließ. Sie sieht sich ausschließlich als Opfer und Getriebene.
Auf die Frage, warum sie gerade jetzt, wo der Fall in NY sich zugunsten von DSK wendet, Anzeige erstatten will:

»Ich kann es nicht mehr hören, daß ich eine Lügnerin sei, nur weil ich keine Anzeige erstatte. Seit acht Jahren trage ich diese Geschichte allein mit mir herum, ich höre Gerüchte und Lügen über mich. Seit dem 14. Mai entscheiden andere, was mein Schweigen zu bedeuten hat, man interpretiert jedes Wort meines Anwalts, ohne ihm zuzuhören. Man hat auch nicht begriffen, daß ich nicht zur Unterstützung von Nafissatou Diallo ins Fernsehen gegangen bin. Ich wollte das nicht kommentieren, denn ich weiß nichts von dem Fall. Wenn sie über gewisse Dinge gelogen hat, muß das nicht zwingend bedeuten, daß sie über die Vergewaltigung gelogen hat. Aber für mich ist das unterträglich geworden. Und dann, heute, Strauss-Kahn frei zu sehen, ihn in einem Luxusrestaurant unter Freunden dinieren zu sehen, macht mich krank. Ich weiß sehr wohl, daß die Hälfte der Leute mir glauben wird und die andere Hälfte nicht. Es gibt keine gute Lösung, nur eine, die bewirkt, daß ich mich endlich wieder im Spiegel ansehen kann. Auf die Art und Weise, wie ich diese Geschichte acht Jahre lang gelebt habe, ist es Dominique Strauss-Kahn, der die Zügel meines Lebens führt. Er hat Probleme beim IWF? [Oktober 2008! Die ungarische Geliebte] Im Sofitel? [14.5.2011!] Man zerrt die Geschichte von Banon wieder hervor. Einmal will ich die Herrin dessen sein, was mir geschieht. Ich möchte, daß man mich hört, weil ich vielleicht endlich eine Gelegenheit habe, daß man mir zuhört.«

Auf die Frage, ob sie nicht geneigt gewesen sei, angesichts der Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Zimmermädchens den Rückwärtsgang einzulegen:

»Nicht einen Moment lang, weil mein Anwalt von Anfang an gesagt und wiederholt hat, daß ich nicht will, daß mein Schicksal mit dem von Nafissatou Diallo verknüpft wird. Was immer auch Strauss-Kahn mit ihr gemacht oder nicht gemacht hat, ändert nichts daran, was er mit mir gemacht hat. Wenn die Dinge da drüben nicht so gelaufen sind wie sie uns präsentiert wurden, dann muß ich erst recht beweisen, daß er mir Übles angetan hat. Wenn nicht, werde ich mich weiterhin als Fabuliererin behandeln lassen müssen. Ich bin also mehr denn je entschlossen. Wenn ich dieser seit acht Jahren währenden Hölle ein Ende setzen will, dann muß darüber gerichtlich entschieden werden.«

Je intensiver man sich mit der Aussageentstehung beschäftigt, desto mehr Ungereimtheiten tauchen auf.

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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 11 Empty Danke Gabi

Beitrag  patagon Mo 11 Jul 2011, 23:27

"Je intensiver man sich mit der Aussageentstehung beschäftigt, desto mehr Ungereimtheiten tauchen auf.

Gabriele Wolff"

Ja, Gabi diese geschichten scheinen samt und sonders mehr mit Eifersucht und als Unrecht empfundenem Gefühl der Zurückweisung der mehr oder weniger "Geliebten" zu tun zu haben, als mit kriminellen Gewalttaten.

Wahrscheinlich sind Banons Motive ähnlich denen von CSD.

Ich vermute, dass diese Frauen ihre Beziehungen mit JK oder SK diskutieren wollen und wenn das nicht möglich ist, weil ausgewischen wird, suchen sie einen Oberrichter, der ihnen recht gibt.

Gerichte werden zum Schaden wirklicher Vergewaltigungsopfer missbraucht und jeder kocht sein eigenes Süppchen.
Ich denke, dass es besser wäre, wenn diese "Opfer" mit einem Priester reden würden, der ihnen verspricht, dass die Bösewichte ihre Strafe bekommen und in der Hölle schmoren müssen, wenn sie sich nicht anständig gegenüber "ihren armen Opfern" benehmen.

Das wäre einfach praktischer und effektiver
lol!
Außerdem ist ja "Unkeuchheit" auch eine Sünde.

Schließlich geht es um Emanzipation lol! lol! lol!
patagon
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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 11 Empty Holla die Waldfee! - Höcker zeigt (mal wieder), wo der Frosch die Locken hat!

Beitrag  Die Rechtsanwaeldin Mo 11 Jul 2011, 23:57

11.07.2011

Kachelmann erwirkt Verfügung gegen RP Online: RP Online kann sich einer Haftung für Artikel fremder Laien-Journalisten nicht entziehen.

Das LG Köln hat die RP Online GmbH per einstweiliger Verfügung vom 8. Juli 2011 verpflichtet, eine vor- bzw. nachverurteilende Behauptung zum angeblichen Triebleben Kachelmanns in der Rubrik "Opinio" nicht weiter zu verbreiten. RP Online hatte die Abgabe einer Unterlassungserklärung zuvor unter anderem mit der Begründung verweigert, es handele

"sich auf der "Opinio-Seite" nicht um redaktionelle, sondern um fremde Inhalte"

Die Rechtsabteilung von RP Online hatte ferner behauptet, die Redaktion nehme keinen Einfluss auf die Entstehung der Beiträge. Wohl aber prüft sie die Beiträge laut ihren eigenen "FAQs" und Teilnahmebedingungen, bevor sie ins Internet gestellt werden. Daher kann sich RP Online einer Haftung für die Texte fremder Laien-Journalisten nicht entziehen. Dieser Auffassung schloss die Pressekammer des LG Köln sich offenbar an.

RA Prof. Dr. Ralf Höcker:

"Wer Kosten sparen will, indem er redaktionelle Arbeit auf Laien-Journalisten auslagert, muss auch für das schlechte Ergebnis eines solchen Kompetenz-Outsourcing einstehen."
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http://www.jurablogs.com/blogs/die-rechtsanwaeldin

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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 11 Empty Von weißen Frauen ausgedachter Rotz? Dunkelziffern versus Falschbeschuldigungen!?!?!?

Beitrag  Die Rechtsanwaeldin Di 12 Jul 2011, 00:34

http://litigationiswar.wordpress.com/2011/07/12/von-weisen-mannern-ausgedachter-rotz-frau-lantzsch-erklart-uns-den-rechtsstaat/
klingt irgendwie Bella-Balla?!?!? Oder?
Begründet wird das dann gern mit dem Rechtsstaatlichkeitsprinzip der Aufklärung und all dem Rotz, der von weißen europäischen Männern in mächtigen Positionen erfunden wurde, um ihren Besitzstand zu wahren und universale Menschenrechte für ihren eigenen Vorteil zu instrumentalisieren.“

Dazu auch hübsch:

Dass es Richtern manchmal nicht einmal gelingt, ein Gutachten minderer Güte als ein solches zu erkennen, wurde auch im Mannheimer Kachelmann-Prozess offenbar. Hier hielt die 5. Große Strafkammer den später freigesprochenen Wettermoderator monatelang im Untersuchungsgefängnis fest – aufgrund einer Expertise, die vom behandelnden Therapeuten des angeblichen Opfers verfasst worden war und deren dürftige Qualität den Richtern erst im Laufe der Hauptverhandlung durch weitere Sachverständige erklärt werden musste.

Doch auch wenn Falschbeschuldiger vor Gericht scheitern und der Angeklagte freigesprochen wird – eine Strafverfolgung müssen sie nicht fürchten. Wegen Vortäuschens einer Straftat wird laut Polizeistatistik pro Jahr nur gegen 0,2 Prozent der Verdächtigen ermittelt. Dahinter steckt der Wille der Staatsanwälte, potenzielle Anzeigeerstatter nicht abzuschrecken. Die Strafjustiz lebt von Hinweisen aus dem Volke, in Werbekampagnen wird dazu ermuntert, Straftaten bei der Polizei zu melden. Es wäre also kontraproduktiv, die Hinterbringer selbst in Bedrängnis zu bringen.

http://www.zeit.de/2011/28/DOS-Justiz/seite-2

Nachverurteilung(en) Jörg Kachelmanns sind einzustellen! Prof. Höcker zeigt der RP-online die Rote Karte
via Pressekammer des LG Köln.
http://rechtsanwaeldin.blogspot.com/2011/07/nachverurteilungen-jorg-kachelmanns.html


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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 11 Empty Unflat

Beitrag  Gast Di 12 Jul 2011, 01:58

Das ist der kluge Artikel von Eberhard Straub, der Nadine Lantzsch zum Hyperventilieren brachte:

Vom Ende der Gleichberechtigung

Frauen haben Männer längst zum Objekt ihrer Erziehung gemacht

Von Eberhard Straub

Der Mensch ist zum Bösen geneigt. Dieser alten Erfahrung widersprechen immer entschiedener fundamentalistische Feministinnen und von deren Redegewalt eingeschüchterte Frauenversteher unter den Männern, die daran leiden, als Mann auf die Welt gekommen zu sein. Denn Frauen sind von Natur aus freundlich, friedlich, harmoniebedürftig, ausgleichend und gerecht. So lautet die frohe Botschaft. Mutter Natur hat ihre Töchter wunderbar ausgestattet.

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/1494320/

und schon rast sie los und haßt temporär:

Ein alter Mann beschwert sich über Gleichberechtigung und lässt kein sexistisches, heteronormatives und chauvinistisches Fettnäpfchen aus. Gewürzt mit etwas Antifeminismus und fertig haben wir das, was wir seit mehreren Jahren jeden Tag in der Zeitung lesen dürfen. Mal mit anderen Inhalten, aber letztendlich auf denselben Stützpfeilern der Sch*pieps*e.
http://medienelite.de/2011/07/06/temporar-hassen-und-langfristig-dagegen-sein/

Nun, eine starke Stütze gewährt das Baumaterial nicht.

Sprache ist verräterisch: drei Mal benutzt sie das Wort Sch*pieps*e, zwei Mal Dreck, ein Mal Mist, ein Mal Ar*pieps*, Aufklärung und Rechtsstaat sind »Rotz« und DSK ein »Wichser«, obwohl er das offenkundig eher nicht ist. Daneben angelesener Jargon wie ›decodieren‹, ›sexualisierte Gewalt‹, ›nicht-konsensualer Sex‹ (mit Männern und Frauen), den die Autorin erst Jahre später als solchen durchschaute...

Und dann das: überschießende emotionale Aggression gegen Männer pur:

Ein gewisser Widerstand bleibt. Der lediglich öfter angeteasert werden müsste durch mehr Kritik, würde sie durch all die Klagelieder der jammerlappenden Privilegienpimmel durchdringen. (die bei weitem nichts zu jammern haben mit ihren Feuilletonistenbiografien, schicken Wohnungen, dicken Autos, Kindern und ner Frau, die daheim auf die Schrankwand aufpasst, während er mit seinen Kumpels nach dem zehnten Herrengedeck über feuchte Muschis und seine unfähige Kollegin sinniert)
[...]
Solche Artikel wie oben früh morgens in meiner Timeline vorzufinden, triggert mich ungemein. Ich werde wütend, traurig, böse. Ich denke mir dann: “Valerie Solanas hatte Recht. Die Welt ist Sch*pieps*e. Und Männer machen sie ein bisschen scheißer.” Dann verlasse ich das Haus, gehe meinen alltäglichen Erledigungen nach und schreibe gedanklich an einem Text. Ein Text, der mir unglaublich viel abverlangt, weil ich ständig versucht bin, Schuldige auszumachen, anzuklagen und Strauss-Kahn die Eier abzuschneiden.
http://medienelite.de/2011/07/06/temporar-hassen-und-langfristig-dagegen-sein/

Ist es wirklich schon gesellschaftsfähig geworden, so zotig zu schreiben und so unflätig zu hassen und zu beleidigen? Hat frau Narrenfreiheit, was Gefühl und Ausdruck angeht, darf sich hemmungslos gehen lassen, weil sie sich auf der Seite der Guten wähnt?

Seit wann sind Furien die Guten?

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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 11 Empty RP-Online wurde offenbar letztendlich ein Passus in den Opinio-FAQs zum juristischen Verhängnis, in dem es heißt, dass die Texte "geprüft" würden, bevor sie "freigeschaltet" und online gestellt werden.

Beitrag  amelie Di 12 Jul 2011, 02:52

Meedia


EV gegen Bürger-Reporter-Portal Opinio.de
Kachelmann streitet mit Rheinischer Post


Nach dem Prozess wird aufgeräumt: Noch immer sind die Anwälte von Jörg Kachelmann damit beschäftigt, die Berichterstattung des vergangenen Jahres aufzuarbeiten. Nach diversen juristischen Schritten gegen überregionale Medien hat Ralf Höcker, Medienanwalt des Wettermoderators, nun auch eine Einstweilige Verfügung gegen das User-Generated-Content-Portal der Rheinischen Post, Opinio.de, erwirkt. Interessant ist dabei, dass RP-Online offenbar nicht die Verantwortung für die Nutzer-Texte übernehmen will.
Hier klicken!

Die Kachelmann-Anwälte gingen laut einer eigenen Pressemitteilung gegen "eine vor- bzw. nachverurteilende Behauptung zum angeblichen Triebleben Kachelmanns" vor.

Die Rheinische Post argumentierte gegen die EV, so sagt es zumindest Höcker, dass es sich beim Opinio.de-Content nicht um redaktionelle, sondern um fremde Inhalte handele. Ähnlich wie YouTube wäre RP-Online damit nur ein "technischer Vermittler". Im Unterschied zum Verlagshaus aus Düsseldorf produziert die Google-Tochter auch keinerlei eigene Inhalte.

RP-Online wurde offenbar letztendlich ein Passus in den Opinio-FAQs zum juristischen Verhängnis, in dem es heißt, dass die Texte "geprüft" würden, bevor sie "freigeschaltet" und online gestellt werden.

Opinio bezeichnet sich selbst als "Online-Magazin von Lesern für Leser. Geschrieben, fotografiert und gelesen von Menschen, die mitreden wollen: von Ihnen." Jeden Dienstag erscheint in der Print-Ausgabe der Rheinischen Post eine Seite mit den besten Texten aus dem User-Generated-Content-Portal. Das Meinungs-Stück über Kachelmann erschien allerdings nie in der gedruckten Ausgabe.

Im Streit um die Einstweilige Verfügung schießt Höcker jedoch auch ein wenig über das Ziel hinaus. Denn am Ende seiner Pressemitteilung schreibt er: "Wer Kosten sparen will, indem er redaktionelle Arbeit auf Laien-Journalisten auslagert, muss auch für das schlechte Ergebnis eines solchen Kompetenz-Outsourcing einstehen."

Selbst wenn die Idee hinter Portalen wie Opinio.de einmal gewesen war, mit einem solchen Angebot möglichst kostenlos an Inhalte zu kommen, hat die Realität längst gezeigt, dass sich mit Bürgerjournalismus-Portalen kaum Geschichten generieren lassen, die den Qualitätsstandards der überregionalen und Metropolzeitungen genügen.

Ob die Rheinische Post die Einstweilige Verfügung akzeptiert, ist eher unwahrscheinlich. Obwohl die EV in Düsseldorf noch nicht zugestellt wurde, tendiert man bei der RP – wie aus dem Verlag zu hören ist – offenbar dazu, gegen die Verfügung vorzugehen.

Alexander Becker
12.07.2011

hervorhebungen: amelie
http://meedia.de/internet/kachelmann-streitet-mit-rheinischer-post/2011/07/12.html

amelie

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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 11 Empty GabrieleWolff.....das letzte würgen ?

Beitrag  Gast Di 12 Jul 2011, 03:11

GabrieleWolff: Ist es wirklich schon gesellschaftsfähig geworden, so zotig zu schreiben und so unflätig zu hassen und zu beleidigen? Hat frau Narrenfreiheit, was Gefühl und Ausdruck angeht, darf sich hemmungslos gehen lassen, weil sie sich auf der Seite der Guten wähnt?

https://ratlos-im-netz.forumieren.com/t437p260-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-26#44016
ich sehe es eher so, dass sie sich in ihrem männerhass selbst ne schlinge um den hals legen/ten....

je mehr sie hassen umso enger zieht sich die schlinge zu......sie selbst ziehen an beiden enden (ablehnung und haben wollen)......denn "nen mann abbekommen", wie spektakel dieser tage erwähnte wollen sie ja offensichtlich doch, sonst gäbe es beim verlassenwerden logischerweise weder das opfergejammer noch falschbeschuldigende rachefeldzüge mit vernichtungswillen.....

allein neben so ner merkwürdigen einstellung bleibt kaum ein gesunder mensch für längere zeit....
kommt die überhebliche einstellung dazu, frau sei ein höherwertiges wesen, könne den mann beherrschen und es bleibt aber keiner bei ihr .....kommt dann noch die einbildung dazu, frau wäre der nabel der welt und es bleibt dennoch keiner der sie auf händen trägt und aushält (emotional + finanziell).....dann setzt das alles eine eigendynamik der schlinge in gang, sodass diese merkwürdige ausdrucksweise evtl. einfach das letzte "würgen" ist.....

letzte herauswürgungen sind nie schön - wie du aus der gerichtsmedizin weisst.....
in diesem fall geben sie uns aber hoffnung auf ein baldiges ende des militanten feminismus....denn ihr würgen ist ja nicht mehr zu "überhören".....






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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 11 Empty Deutschlands einziges Männerhaus Von der eigenen Frau geschlagen

Beitrag  amelie Di 12 Jul 2011, 03:15

Panorama

Montag, 21. Juni 2010
Deutschlands einziges Männerhaus
Von der eigenen Frau geschlagen

Deutschlands einziges Männerhaus liegt im brandenburgischen Ketzin. Das Haus im grünen Havelland bietet Männern, die Opfer partnerschaftlicher Gewalt wurden, Asyl.


Die übelsten Attacken seiner Frau passierten nachts, wenn Dietmar Gettner schlief. Dann kam sie manchmal betrunken ans Bett und knickte ihm brutal die Finger um. Tagsüber machte sie "Psychoterror". Heute lebt der 66 Jahre alte Rentner und ehemalige Schiffskapitän längst ohne sie: Im brandenburgischen Ketzin betreibt er zusammen mit einem Diplom-Pädagogen Deutschlands einziges Männerhaus. Es ist ein abgelegenes Asyl im grünen Havelland für Männer, die Opfer partnerschaftlicher Gewalt wurden und nicht mehr wissen, wie es weitergehen soll in ihrem Leben.

Denn nicht nur Frauen, auch das vermeintlich starke Geschlecht wird in Beziehungen weitaus öfter geprügelt und gedemütigt als öffentlich bekannt. "In Deutschland traut sich kaum jemand, offen über dieses Problem zu sprechen", sagt Gettner. Von der Politik wurde das Thema lange ignoriert. Rund 400 Frauenhäuser gibt es in Deutschland, ein flächendeckendes Netz mit breiter finanzieller Unterstützung. Eine Einrichtung für geschlagene Männer sucht man jenseits von Ketzin vergebens.
Lange Zeit Tabuthema

Zusammen mit dem Diplom-Pädagogen Horst Schmeil betreibt Gettner das Haus seit zwei Jahren. Auch Hilfe suchende Frauen werden dort nicht abgewiesen. Nicht immer sind alle Zimmer belegt: Männer wagen es eben nur selten, zuzugeben, von der eigenen Frau geschlagen zu werden. "Die schämen sich viel zu sehr", sagt Pädagoge Schmeil.

Vor ein paar Wochen traute sich dann doch mal wieder einer - ein junger Mann Ende 20. Erst hatte er sogar den Mut, bei der Polizei anzurufen. "Aber die haben ihn ausgelacht", berichtet Gettner. Zusammen mit Schmeil holte er den Hilfesuchenden vom Bahnhof ab. "Er hat bitterlich geweint, war ganz zerkratzt und hatte blaue Flecken im Gesicht. Sein Geld hatte ihm seine Frau auch abgenommen", erzählt Gettner. Sie nahmen den jungen Mann für ein paar Tage auf und unterstützen ihn mit langen Gesprächen.
Gewalt im Verhältnis 1:1
Momentan gibt es nur zwei Gästezimmer, aber bald sollen es zwölf sein.


Die ersten Frauenhäuser wurden in Deutschland in den 1970er Jahren aufgebaut. Die erste Studie zum Thema Gewalt gegen Männer veröffentlichte das Bundesfamilienministerium 2004. Danach widerfuhr jedem vierten der befragten 200 Männer einmal oder mehrmals "ein Akt körperlicher Gewalt" durch die Partnerin. Dies werde aber weitgehend tabuisiert, heißt es im Resümee der Studie. Deshalb sei "die Schaffung eines öffentlichen Bewusstseins für Ausmaß und Folgen der Gewalt gegen Männer von großer Bedeutung". Allerdings seien weitere Forschungen erforderlich.

In den Augen von Gerhard Amendt verhält sich die deutsche Politik "schlicht ignorant". Der emeritierte Universitätsprofessor leitete das Bremer Institut für Geschlechter- und Generationenforschung und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema fraulicher Gewalt gegen Männer. "Ich benenne eine Realität, die man nicht wahrhaben möchte", sagt Amendt. Und die sehe so aus: Frauen sind in Partnerschaften genauso gewalttätig wie Männer - Verhältnis 1:1. "Das haben rund 200 internationale Studien bestätigt, die erste im Jahr 1985", erläutert Amendt. "Wir müssen uns endlich von der Illusion verabschieden, dass nur Männer gewalttätig sind."

In Ketzin erweitern Gettner und Schmeil ihr Männerhaus gerade. Bald soll es zwölf Zimmer geben. Die Wände im Flur sind schon frisch gestrichen, dort hängt auch ein Erinnerungsstück an Gettners letztes Schiff: ein rot-weißer Rettungsring.

Haiko Prengel, dpa
hervorhebungen: amelie
http://www.n-tv.de/panorama/Von-der-eigenen-Frau-geschlagen-article932230.html

amelie

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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 11 Empty Von weis(s)en Frauen ausgedachter Rotz

Beitrag  virtual-cd Di 12 Jul 2011, 03:24

Da haben wir es wieder. Rechtsstaat ist blöd (Willkür- und Unrechtsstaat wäre besser), Unschuldvermutung ist Quark (Schuldvermutung wäre besser) und Aufklärung ist Rotz (Lynchjustiz wäre besser).

Es ist für sich schon sehr erschreckend, mit welcher Bedenkenlosigkeit gewissen geifernde ... ähem: Damen ... bereit sind, kulturelle und zivilisatorische Errungenschaften deren Etablierung Jahrhunderte gebraucht hat, in die Tonne zu treten. Nur um ihre frei flottierenden Affekte zu befriedigen.

Gespenstisch, wie dünn der zivilisatorische Lack ist. Gerade in der feministischen und Gender Ecke. Da kann einem Angst werden.

Ich hatte diese heute auch schon in einem anderen Zusammenhang gelesen und zunächst gedacht: Hier tobt eine frustrierte und psychisch nicht ganz gesunde Studentin ihre privatesten Obsessionen aus. Das Bella-Thauris-Ali-Syndrom halt. Oder: Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs.
Jetzt sehe ich: Die ... ehem: Dame ... schreibt sogar für den Tagesspiegel.

Überhaupt finde ich es erschreckend, dass solche gedanklichen Versatzstücke immer mehr unwidersprochen in die Späre der Mainstream-Medien diffundieren. Ich erinnere mich gerade an eine der vielen Talk-Runden mit der Gröfaz, wo diese meinte, man möge doch einfach dem Opfer glauben. Es gelte doch die Unschuldvermutung für das (weibliche) Opfer. Und dann ein anwesender Jurist das für den Rest der Runde, die etwas ratlos dasassen, übersetzte: "Sie meint: Wir sollten die Unschuldsvermutung bezüglich Angeklagten aufgeben und eine Beweislastumkehr einführen, dass der Beschuldigte seine Unschuld zu beweisen hat." Er sagte das in ganz sachlichem, unaufgeregtem Tonfall. Mit eben er Einleitung: "Ich übersetzte das mal."

Erschreckend fand ich die Reaktion aller Anwesenden, einschließlich der Moderatorin. Kein Aufschrei, keine Empörung. Sondern eher ein erleichtertes Aufatmen mit der nonverbalen Botschaft: "Ach, SO ist das gemeint. Jetzt verstehe ich das endlich. Ja, so kann man das natürlich auch sehen."

Wie gesagt: Der Lacke eines rechtsstaatlichen Gundverständnisses ist doch sehr, sehr dünn. Auch bei unserer sogenannten Elite. Den Anwesenden ist die Ungeheuerlichkeit der Forderung nicht einmal aufgefallen.

Man kann da schon Angst bekommen.

virtual-cd

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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 11 Empty Noch etwas zu Statistiken bezüglich Falschbeschuldigungen

Beitrag  virtual-cd Di 12 Jul 2011, 03:54

Es gibt ein schönes Video bei Youtube: Understanding the Rape Statistics

Darin wird überzeugend dargelegt, dass ein sehr hoher Anteil an Falschbeschuldigungen bei den erstatteten Anzeigen zu erwarten ist, selbst wenn (oder besser: gerade wenn) man die feministischen Grundannahmen als wahr akzeptiert, dass es es bei Vergewaltigungen eine sehr sehr hohe Dunkelziffer gäbe.

Das Rechenbeispiel geht kurz gefasst so:

Nehmen wir an, in es gibt 10 Frauen, die tatsächlich vergewaltigt wurden. Nun sagen ja gerade die Feministinnen immer wieder, dass eine Vergewaltigung nur sehr selten überhaupt angezeigt wird. Nehmen wir also wieder an, nur jede 10. Vergewaltigung wird angezeigt. Also eine von den 10 vergewaltigten Frauen erstattet Anzeige und in diesem Fall läge dann
eben auch tatsächlich eine Vergewaltigung vor.

Nehmen wir weiter an: Da Frauen ja das moralisch bessere Geschlecht sind ;-) ist es 10 mal wahrscheinlicher, dass ein Mann eine Frau vergewaltigt als das eine Frau eine Falschbeschuldigung erhebt. Dann kommt also auf 10 tatsächliche Vergewaltigungen 1 Falschbeschuldigung.

Da aber nur einer der 10 tatsächlich vergewaltigten Frauen Anzeige erstattet, die eine Falschbeschuldigerin aber auch (hier ist die Rate der Anzeigeerstattung naturgemäß 100%) sieht das Verhältnis für den aufnehmenden Polizeibeamten so aus: Ihm werden 2 Vorwürfe einer Vergewaltigung präsentiert. Einer davon ist berechtigt, weil tatsächlich eine Vergewaltigung vorliegt. Und eine Anzeige ist eine Falschbeschuldigung. Also ein Anteil von 50% an Falschbeschuldigungen am Ort der Anzeigeerstattung, nämlich bei den Polizeidienststellen.

Arne Hoffmann: Hinter meinem Schreibtisch

Irritierend mag für manchen sein, wie sich das in Prozentzahlen ausdrückt. Nehmen wir beide Deliktarten in eine Topf, die 10 tatsächlichen Vergewaltigungen und die 1 Falschbeschuldigung, haben wir eine Basis von 11 Delikten. Ein Fall davon ist eine Falschbeschuldigung. 1/11 = 9,1%. Klingt wenig. Könnte man denken: Vernachlässigbar.
Schauen wir aber auf die Anzeigen bei Polizeidienststellen stellt sich die Situation gleich ganz anders dar: Wir haben ein Fallzahl von 2. Eine davon eine Falschbeschuldigung, also 50%.

Gehen wir aber noch extremer den feministischen Schätzungen nach bezüglich der sog. Dunkeziffer und nehmen an, nur eine von 20 Vergewaltigungen wird angezeigt, statt eine von 10. Dann haben wir bei den Delikten ein Basis von 21, davon eine Falschbeschuldigung, also 4,8%.
Und wie sieht die Situation auf den Polizeidienststellen dann aus. Ganz genau so wie vorher: Es liegen 2 Anzeigen vor, eine ist eine Falschbeschuldigung. Also: 50% Falschbeschuldigungen bei den Anzeigen. (Etwas anderes sieht die Polizei als Hilfsbeamte der Staatsanwaltschaft ja nicht.)

Welche Zahl ist aber nun richtig? 9%? Knapp 5%? Oder 50%?

Richtig sind alle. (Wenn die Annahmen richtig sind.) Aber relevant im Sinne der Strafverfolgung ist nur die letzte. Hier ist die sachlich richtige Basis gewählt, nämlich die erstatteten Anzeigen. Nur diese kann die Staatsanwaltschaft behandeln.

Also: Anlass zu Zweifeln an erstatteten Anzeigen gibt es aus logischen und statistischen Gründen sehr wohl. Dass eine erstattete Anzeige auch eine Falschbeschuldigung sein könnte, ist alles andere als Unwahrscheinlich. Und dies gilt auch dann - eigentlich: gerade dann - wenn man die feministische Zahlenpropaganda als wahr unterstellt. (Obwohl es hier natürlich auch Anlass zu Zweifeln gibt).

virtual-cd

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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 11 Empty virtual cd

Beitrag  patagon Di 12 Jul 2011, 05:46

"Das Bella-Thauris-Ali-Syndrom halt. Oder: Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs."

Zuerst einmal etwas, das mich dauernd irritiert: Ich kenne zwar bella, aber weder Thauris noch Ali. Woher kommen diese Nicks?

Ansonsten habe ich die von dir angesprochenen Talkshow auch gesehen und mein eindruck ist der, dass gerade im Fall Kachelmann über lange Strecken doch genau das bereits stattgefunden hatte, nähmlich eine UMKEHR DER BEWEISLAST.

Übrigens die on dir erwähnten User Bella und andere waren ja, ganz egal, was in Mannheim geschah, damit eiverstanden, dass die Unschuldvermutung auch von der StA ignoriert wurde.
Witzigerweise ignorieren sie jetzt den Freispruch.
Natürlich ist die Idiotendichte viel höher als man allgemein annimmt.
Schon mit dem Spuch von A.S. dass ein Freispruch fpr Kachelmann ein schreckliches Signal für alle Opfer wäre, hatte sie sich vom Rechtsstaat verabschiedet. Dass leute solche Reden führen dürfen, gehört auch zur Freiheit. Man hofft halt immer wieder, dass man mit Argumenten überzeugen kann...

Aber es gab sie schon immer, die ewig Gestrigen, die niemals ewas lernen WOLLEN und viel zu dumm und fantasielos sind, um sich überhaupt vorstellen zu können, wie sie sich im umkehrten Fall fühlen würden.

Außerdem ist ein Rechtsstaat kein Kleid, das einmal übergestülpt immer verfügbar ist. Er muss sorgsam gehütet und immer wieder überprüft werden.

Es kann aber nur funktionieren wenn die Menschen mitwachsen, erkennen das Freiheit und Verantwortung die gleiche Wurzel haben.
patagon
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