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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26)

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Beitrag  Oldoldman Di 05 Jul 2011, 03:41

das Eingangsposting lautete :

Das Ursprungsposting von Demokritxyz am Di 23 März 2010 - 19:43 h lautete:

http:// magazine. web. de /de/themen/nachrichten/panorama/10103400-Kachelmann-in-Untersuchungshaft.html
Anm.: Da der vorstehende Link nicht mehr gültig ist, für alle Interessierten ersatzweise der Hinweis auf:

http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,685263,00.html

Na, da kann frau/manN doch mal schön spekulieren, oder ...? Gibt es Hintergrund-Infos zu Jörg Kachelmanns Ex? Oder kann vielleicht jemand sogar ein Bild posten ...?

Kann manN in der Position von Jörg Kachelmann ein Frauen-Tölpel sein ...?
Die Meinungsäußerungen zum GMX-WEB.DE-1&1-Ratgeber sind höchst aufschlussreich, oder ...?

http://meinungen.web.de/forum-webde/post/8297793

_____________
Anmerkung:

Den ersten Teil mit den Postings 1 - 990 (23.03.2010, 19:43 - 12.5.2010, 12:06) gibt es
HIER (Teil 1).
Den zweiten Teil mit den Postings 991 - 1893 (12.5.2010, 12:44 - 15.06.2010, 12:27) gibt es
HIER (Teil 2).
Den dritten Teil mit den Postings 1894 - 2813 (15.06.2010, 12:46 - 14.07.2010, 11:33) gibt es
HIER (Teil 3).
Den vierten Teil mit den Postings 2814 - 3755 (14.07.2010, 11:43 - 02.09.2010, 14:40) gibt es
HIER (Teil 4).
Den fünften Teil mit den Postings 3756 - 4712 (02.09.2010, 14:52 - 21.09.2010, 11:31) gibt es
HIER (Teil 5).
Den sechsten Teil mit den Postings 4713 - 5669 (21.09.2010, 11:36 - 04.10.2010, 11.27) gibt es
HIER (Teil 6).
Den siebenten Teil mit den Postings 5669 - 6690 (04.10.2010, 11.36 - 17.10.2010, 09:30) gibt es
HIER (Teil 7).
Den achten Teil mit den Postings 6691 - 7664 (17.10.2010, 09:50 - 28.10.2010, 10:32) gibt es
HIER (Teil 8 ).
Den neunten Teil mit den Postings 7665 - 8613 (28.10.2010, 10:40 - 09.11.2010, 13:21) gibt es
HIER (Teil 9 ).
Den zehnten Teil mit den Postings 8614 - 9565 (09.11.2010, 13:26 - 23.11.2010, 18:50) gibt es
HIER (Teil 10).
Den elften Teil mit den Postings 9566 - 10516 (23.11.2010, 18:53 - 07.12.2010, 18:21) gibt es
HIER (Teil 11).
Den zwölften Teil mit den Postings 10517 - 11480 (07.12.2010, 18:27 - 21.12.2010, 13:47) gibt es
HIER (Teil 12).
Den dreizehnten Teil mit den Postings 11481 - 12458(21.12.2010, 13:50 - 13.01.2011, 18:55) gibt es
HIER (Teil 13).
Den vierzehnten Teil mit den Postings 12459 - 13452(13.01.2011, 18:57 - 01.02.2011, 16:48) gibt es
HIER (Teil 14).
Den fünfzehnten Teil mit den Postings 13453 - 14415(01.02.2011, 16:54 - 12.02.2011, 21:53) gibt es
HIER (Teil 15).
Den sechzehnten Teil mit den Postings 14416 - 15338 (12.02.2011, 21:57 - 28.02.2011, 12:26) gibt es
HIER (Teil 16).
Den siebzehnten Teil mit den Postings 15389 - 16352 (28.02.2011, 12:32 - 15.03.2011, 22:24) gibt es
HIER (Teil 17).
Den achtzehnten Teil mit den Postings 16353 - 17392 (15.03.2011, 22:28 - 30.03.2011, 21:27) gibt es
HIER (Teil 18 ).
Den neunzehnten Teil mit den Postings 17393 - 18361 (30.03.2011, 21:37 - 08.04.2011, 12:19) gibt es
HIER (Teil 19 ).
Den zwanzigsten Teil mit den Postings 18362 - 19354 (08.04.2011, 12:25 - 23.04.2011, 20:18) gibt es
HIER (Teil 20 ).
Den einundzwanzigsten Teil mit den Postings 19355 - 20309 (23.04.2011, 20:35 - 10.05.2011, 08:43) gibt es
HIER (Teil 21 ).
Den zweiundzwanzigsten Teil mit den Postings 20310 - 21308(10.05.2011, 08:47 - 21.05.2011, 09:42) gibt es
HIER (Teil 22 ).
Den dreiundzwanzigsten Teil mit den Postings 21309 - 22281 (21.05.2011, 09:46 - 30.05.2011, 13:13) gibt es
HIER (Teil 23 ).
Den vierundzwanzigsten Teil mit den Postings 22282 - 23248 (30.05.2011, 13:16 - 14.06.2011, 17:36) gibt es
HIER (Teil 24 ).
Den fünfundzwanzigsten Teil mit den Postings 23249 - 24236 (14.06.2011, 17:39 - 05.07.2011, 16:33) gibt es
HIER (Teil 25 ).
Den sechsundzwanzigsten Teil mit den Postings 24237 - 25233 (05.07.2011, 16:41 - 20.08.2011, 08:27) gibt es
HIER an dieser Stelle (Teil 26 ).
Den siebenundzwanzigsten Teil mit den Postings 25234 - 26224 (20.08.2011, 08:30 - 21.09.2011, 14:09) gibt es
HIER (Teil 27 ).
Den achtundzwanzigsten Teil mit den Postings 26225 - 27252 (21.09.2011, 14:20 - 10.11.2011, 10:13) gibt es
HIER (Teil 28 ).
Den neunundzwanzigsten Teil mit den Postings 27253 - 28207 (11.10.2011, 10:23 - 16.01.2012, 09:59) gibt es
HIER (Teil 29 ).
Den dreißigsten Teil mit den Postings 28208 - 29176 (16.01.2012, 10:06 - 02.05.2012, 11:57) gibt es
HIER (Teil 30 ).
Den einunddreißigsten Teil mit den Postings ab 29177 (ab 02.05.2012, 12:05) gibt es
HIER (Teil 31 ).

Die letzten Beiträge des fünfundzwanzigsten Teils finden sich ab hier:

https://ratlos-im-netz.forumieren.com/t429p980-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-25

Oldoldman


Zuletzt von Oldoldman am Di 01 Mai 2012, 23:24 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 12 Empty Pech für Kuh Bella, äh Emma, äh Elsa!

Beitrag  Die Rechtsanwaeldin Di 12 Jul 2011, 06:10

Brüllend komisch! .... und auch Frauen hängen oft an alten Rollenbildern. ... Die Ergebnisse einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung (siehe Kasten) belegen, dass vor allem Akademiker aus der gehobenen Mittelschicht die Rolle des Hauptverdieners einnehmen, während ihre Frauen beruflich kleinere Brötchen backen. ... http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,773781,00.html
Irgendwie geht's nicht mehr auf.
Tja, da hat Simonchen (de Beauvoir) wohl auch hier voll ins Klo gegriffen, wie bei den (geminsamen mit Sarte) Fehl-Einschätzungen der SU, Kubas etc. Tja, wenn die Gefühle übermächtig werden, können auch "Superhirne" irren ;-). Zu unser aller Leid(wesen). Erst recht natürlich, wenn durchschnittlich begabte Menschen wie eine Alice S. mit ihrem untrüglichen Gespür für Schnee von vorgestern ohne eigenständigen intellektuellen Beitrag "imitierend" den Wegweiser mach(t)en. (Und wie jeder "gute" Wegeweiser müssen sie stehenbleiben und in eine Richtung zeigen, wo sie nie selbst waren und nie hinkommen...)
Dieses Land ist am Ende ;-).

Was sich da noch an Frust aufgebaut hat - durch falsche Versprechungen ! - bei den Frauen, die glaubten nicht als Frau geboren worden zu sein, sondern zur "neuen" Frau gemacht wurden, wird sich seine Entladung suchen .... und sie finden. Siehe das oben bereits mehrfach zitierte "Herzchen" ...., das völlig überfordert halbverdaute Halbwahrheiten rauswürgt(e).

Es sind offensichtlich NICHT die Männer, die orientierungslos herumlaufen. Zu allem Unglück müssen sich "Frauen" wie BELLA auch noch selbst Vorwürfe machen (sie tut es ja selbst etwas verklausuliert und halbherzig), ndie Männer vermehrt in die Prostitution (nicht nur nach Asien) getrieben zu haben und zu treiben.
Denn: Welcher echte Mann tut sich das noch an, was seinen Vätern angetan wurde? Und das für "11 Minuten" (Paolo Coelho - die ja nur 7 sind - siehe Nachwort).
Und dann hängen sie frustriert mit ienem virtuellen Kind rum und quälen ernsthafte Forumsteilnehmerinnen und -nehmer. Die Bellas dieser (ihrer) Welt.
... und gehen mit dem Schlachtmesser im ALten-/Pfelgeheim auf ihre 7-8 Konkurrentinnen los, im Hennenkampf um den letzten rüstigen Rentner. ;-)))


Zuletzt von Die Rechtsanwaeldin am Di 12 Jul 2011, 06:24 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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http://www.jurablogs.com/blogs/die-rechtsanwaeldin

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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 12 Empty Gabriele: Replik 1 zu Deiner strukturalen Soziologenschelte

Beitrag  Gast_0009 Di 12 Jul 2011, 06:13

Du schreibst u.a.:

"Und soziologische Einebnungen von Individualität gehen immer fehl. Nicht nur bei mir, sondern bei allen. Eine Berechtigung für dieses Fach erkenne ich bis heute nicht, so wenig wie für Gender-Studies oder Kulturwissenschaften. Das sind alles Sekundärschriften zu den eigentlichen Studienfächern Philosophie, Psychologie und Germanistik, die sich durch wissenschaftlichen Jargon einen Rang erschlichen haben, den sie nicht verdienen."

Kommentar:

Du bringst natürlich Vorhaltungen, die gegen die Soziologen immer wieder gebracht werden und wurden, und deshalb ist es für mich einfach, wieder mit einem Zitat zu antworten. Wenn Du das Zitat unter der Perspektive liest, dass Du m.E. eher einer geisteswissenschaftlichen Tradition verhaftet bist und hier insbesondere der Literatur, und hier nicht die Analyse der Literatur, sondern die sinnlich-emotionale Praxis, ein Steckenpferd von Dir ist, dann ist zumindest für mich nachvollziehbar, dass für Dich die soziologische Analyse einer „habituellen Nötigung“ gleichkommt.

Mit der Aufdeckung des an den Besitz von kulturellem Kapital gebundenen Interesses habe ich zu zeigen versucht, wie die besonderen sozialen Universa, die in ganz besonderer Weise den gewöhnlichen Zwängen gegenüber den gewöhnlichen Interessen enthoben sind – die Welt der Kunst, der Philosophie und der Wissenschaft -, das Auftreten spezifischer, die berühmten ‚Erkenntnisinteressen’ fundierender Interessen begünstigen, ohne dass die dadurch gewonnene Erkenntnis relativiert wäre. Zu den drei Verletzungen, die Freud zufolge dem Narzissmus der Menschen durch Kopernikus, Darwin und die Psychoanalyse zugefügt wurden, kommt als vierte und für die Intellektuellen möglicherweise grausamste, die durch die Soziologie der kulturellen Produktionen und Produzenten verursachte hinzu. Der Überbringer der Hiobsbotschaft darf denn auch nicht erwarten, dass nicht eine Schwierigkeit des Verstandes, sondern eine des Willens überwunden werden muss. Er weiss, dass er seine Beweisführung immer wieder neu wird führen müssen, in der Hoffnung, die richtigen Worte zu finden, nicht um zu überzeugen, sondern um die Widerstände der „geistigen Ehrensache“ zu brechen. Widerstände, denen jene Analysen als grobschlächtige Aggressionen oder Attentate auf das Allerheiligste erscheinen, die doch gar nicht gegen Personen gerichtet sind, und die auch und in erster Linie auf ihren Autor angewendet werden können.“ (Bourdieu, Pierre 1989: Satz und Gegensatz. Über die Verantwortung der Intellektuellen, Frankfurt am Main, S. 7 f.)
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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 12 Empty Hi Pat

Beitrag  virtual-cd Di 12 Jul 2011, 06:30

I
ch kenne zwar bella, aber weder Thauris noch Ali. Woher kommen diese Nicks?
Thauris und Ali (und eigentlich müssten hier der Fairness halber auch "Die Lara", "Maxikatze" und ähnliche Gestalten erwähnt werden) sind Nicks aus dem Kachelmannstrang bei "politikforen.net".

... dass gerade im Fall Kachelmann über lange Strecken doch genau das bereits stattgefunden hatte, nähmlich eine UMKEHR DER BEWEISLAST.
Das ist auch mein Eindruck. Und nicht nur im Fall Kachelmann. Sondern generell bei den Delikten Vergewaltigung und sexuellem Missbrauch ist häufig (nicht immer) faktisch eine Art Beweislastumkehr eingetreten.
Das bedeutet: Man kann als zu Unrecht beschuldigter Mann nur dann darauf hoffen, nicht verurteilt zu werden, wenn man z.B. ein wasserfestes Alibi hat. Aber selbst das hilft nicht immer, wie der Fall Witte gezeigt hat. Der war nämlich zum zunächst vorgeworfenen Tatzeitpunkt belegbar als Straßenbahnfahrer im Dienst. Dann hat die Anzeigeerstatterin flugs den Tattag etwas vorverlegt, wo Witte keinen Dienst hatte ...

Aber es ist immer noch ein Unterschied, ob etwas qua Zeitgeist einreißt entgegen der geltenden Rechtslage. Oder ob man die Beweislastumkehr bei Vergewaltigung (und dann wahrscheinlich auch sexuellem Missbrauch mit Kindern und bei Kinderpornografie) tatsächlich umkehrt per Gesetz, hier also eine Art "Sonderrecht" für diese Deliktarten einführen würde.
Und das wird ja eben im politischen Raum tatsächlich ernsthaft gefordert von manchen Stimmen.

Schon mit dem Spuch von A.S. dass ein Freispruch fpr Kachelmann ein schreckliches Signal für alle Opfer wäre, hatte sie sich vom Rechtsstaat verabschiedet. Dass leute solche Reden führen dürfen, gehört auch zur Freiheit.
Auch dies sehe ich genau so. Es ist auch nicht meine Intention, die GröFaZ solle nicht das Recht auf solche Äußerungen oder Forderungen haben. Es geht mir mehr darum: Wie reagiert das Umfeld darauf.

Ich halte generell nichts davon, Ansichten - und seien sie auch noch so krude - unter Strafe zu stellen. Ich halte auch z.B. die Kriminalisierung der sog. Holocaust-Leugnung für falsch.
Unter anderem deshalb, weil bei der rechtlichen Sanktionierung von Äußerungen die Sache im Verborgenen oft um so unappetitlicher gärt. Das ist analog zum menschlichen Unbewussten. Wenn ich bestimmte Impulse verdränge, dann führen diese im Unbewussten ein ungutes Eigenleben.

Also: Mein Entsetzten speist sich nicht daraus, dass die GröFaZ so etwas äußert. Sondern daraus, dass es hier keinen entschiedenen Widerspruch gibt.

Außerdem ist ein Rechtsstaat kein Kleid, das einmal übergestülpt immer verfügbar ist. Er muss sorgsam gehütet und immer wieder überprüft werden.

Auch hier stimme ich völlig zu. Ich betrachte Diskussionen wie diese als meinen Beitrag zur "Pflege des Kleides".

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Beitrag  virtual-cd Di 12 Jul 2011, 06:59

Den Spiegel-Artikel habe ich heute auch zufällig gelesen. Interessant fand ich die folgende Passagen:

"Ich wollte einfach immer Männer, die nett sind", erklärt Lisa, "ein Top-Manager mit einem Jahreseinkommen von 500.000 Euro war für mich nie interessant." Trotzdem beschwert sie sich. "Mein Partner kann mir kein Pferd kaufen und mich auch nicht ins Fünf-Sterne-Hotel einladen", sagt sie. "Das würde mir aber auch mal gefallen."
Tja - das ist das typische Rosinenpicken. Jede Rolle im Rahmen einer Arbeitsteilung hat so ihre Vor- und Nachtteile. Man kann nicht nur die Vorteile aller denkbaren Rollenmodelle in sich vereinigen wollen - und alle Nachteile soll dann jemand anders abgekommen. Das ist Kinderkram.

"Aber jeden Urlaub, jede Opernkarte, jedes Möbelstück und alles, was wir uns leisten, zahle ich."
Tja - das ist einer Ehe mit "traditioneller Rollenverteilung", also dem Mann als Haupt- oder gar Alleinverdiener auch immer so gewesen. Wenn der zugehörige Mann darüber gemault hätte, hätte man ihn einen "Pascha" genannt.

Bei ihr hat sich der Eindruck festgesetzt, dass sie in dieser Partnerschaft draufzahlt - vor allem mit ihrer Lebensenergie. Lisa möchte ein Buch schreiben, doch die finanzielle Decke für eine Auszeit im Job ist zu dünn. Mehr Zeit und weniger Stress - das kann sie sich nicht leisten. "Es ist einfach sehr, sehr anstrengend, als Selbstständige die volle Verantwortung für das Finanzielle zu tragen", sagt sie.
Dieses "es ist sehr sehr anstrengend, die volle Verantwortung für das Finanzielle zu tragen" - das werden die Männer in einer eher traditionellen Rollenverteilung vielleicht auch so empfunden haben. Nur: Aus Feministensicht war das ja für Männer eben keine Last, sonder ein Privileg! Hier genau zeigte sich doch das Herrschaftsverhältnis in der Ehe: Darin, dass ER das Geld ranschafft. (Ranschaffen darf!). Und wer über das Geld verfügt, hat die Macht. Das weiß man ja.

Und siehe da: Sobald die Frau in dieser Position ist, ist genau dasselbe mit einem Mal nicht mehr Macht, sondern Last. Sehr merkwürdig ...

Ich denke, die Wahrheit ist schlichter. Es ist beides. Ja, natürlich ist (potentiell) die Verfügung über Geld ein Pfund, mit dem man wuchern könnte. Aber: Im sozialen Verband ist es gleichzeitig auch Verpflichtung. Es erzeugt den Druck, dieses Heranschaffen von Geld auch unter evtl. widrigen Bedingungen aufrechtzuerhalten. In Jobs auszuharren, die einem innerlich gegen den Strich gehen. Es ist auch ein Verlust von Freiheit. Man kann nicht mehr nur für sich alleine entscheiden. (Z.B. entscheiden einen Job einfach hinzuwerfen.) Weil die Konsequenzen dieser Entscheidung eben nicht nur mit betreffen, sondern auch andere. All dies ist immer schon die Kehrseite gewesen. Es gibt keine Macht ohne Verantwortung. Nirgendwo ...

Vielleicht hätte diesen Kindfrauen das mal jemand sagen sollen? Dann würden sie jetzt nicht so unsanft aus ihren Kinderträumen aufwachen.
Obwohl: Erwachsen werden wäre ja auch mal eine Alternative. Warum nicht. Niemand hat gesagt, dass erwachsen werden immer leicht ist.

* Nachtrag

Zitat Rechtsanwaeldin:
Es sind offensichtlich NICHT die Männer, die orientierungslos herumlaufen.

Hier bin ich mir nicht sicher. Auch Männer sind derzeit (in Teilen) hinreichend verunsichert. Das hat aber damit zu tun, dass Ihnen in der öffentlichen Debatte immer vorgeworfen wird, zu sehr an alten Rollenbildern festzuhalten (und damit die Frauen, die natürlich schon viiiiiiiiel weiter sind, zu behindern). Im Privaten erleben sie jedoch, dass genau das, was sie lt. Politik loslassen sollen, von den Partnerinnen gefordert wird. Und sie verachtet werden, wenn sie das nicht bringen.

Das ist ein klassischer "double bind". Damned, if you do. Damned if you don't.

Da kann man schon mal verunsichert sein.


Zuletzt von virtual-cd am Di 12 Jul 2011, 07:04 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 12 Empty virtual cd

Beitrag  patagon Di 12 Jul 2011, 07:02

"Unter anderem deshalb, weil bei der rechtlichen Sanktionierung von Äußerungen die Sache im Verborgenen oft um so unappetitlicher gärt. Das ist analog zum menschlichen Unbewussten. Wenn ich bestimmte Impulse verdränge, dann führen diese im Unbewussten ein ungutes Eigenleben.

Also: Mein Entsetzten speist sich nicht daraus, dass die GröFaZ so etwas äußert. Sondern daraus, dass es hier keinen entschiedenen Widerspruch gibt."

Wir sind einer Meinung, aber besonders bei Kindesmissbrauch
müssten die Verjährungsfristen deutlich verlängert, bzw, aufgehoben werden. Das müsste sich doch machen lassen ohne die Grundrechte einzuschränken.
Rücksicht auf irgendwelche Organisarionen, die sich vor Schmerzensgeld usw. drücken wollen, ist nicht angebracht.
Das gilt übrigens nicht nur für die kath. Kirche sondern im gleichen Maße auch für alle anderen Institutionen auch in der Ex DDR.





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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 12 Empty Gabriele: Replik 2 – zur Einebnung des Individuums

Beitrag  Gast_0009 Di 12 Jul 2011, 07:10

Du schreibst u.a.:

"Und soziologische Einebnungen von Individualität gehen immer fehl. Nicht nur bei mir, sondern bei allen. Eine Berechtigung für dieses Fach erkenne ich bis heute nicht, so wenig wie für Gender-Studies oder Kulturwissenschaften. Das sind alles Sekundärschriften zu den eigentlichen Studienfächern Philosophie, Psychologie und Germanistik, die sich durch wissenschaftlichen Jargon einen Rang erschlichen haben, den sie nicht verdienen."

Kommentar:

Beim Stichwort „Einebnung von Individualität“ ist mir ein schöner Text von Wolfgang Essbach in den Sinn gekommen, der sich fragt, welche habituellen Nötigungen die deutschen Leser bei der Foucault-Lektüre hatten. Und dabei spielt das Individuum oder das Subjekt doch auch eine zentrale Rolle, und es würde sich fragen, ob ev. bei der nachfolgenden Analyse von Wolfgang Essbach auch ein bisschen Wahrheit drin stecken könnte, wenn Du bei einer strukturalen Analyse vor allem eine Einebnung des Subjekts kritisierst. :-)

Wo bleibt das Subjekt, und wird es in einer akzeptablen Weise in den Schriften der achtziger Jahre eingeführt?

"Zunächst muss man sagen, dass allein die Tatsache, dass sich Foucault in seinen letzte Arbeiten dem Thema Subjektivität zugewandt hat, im Verteidigungsraum deutscher Intelligenz mit einer gewissen Erleichterung aufgenommen wurde. Diese Erleichterung war nötig. Seit den frühen siebziger Jahren waren die deutschen Leser nicht nur um den diskursiven „Tod des Individuums“, sondern auch um die Unversehrtheit des Autors selbst besorgt. „Welche Versagungen, Verdrängungen da stattgefunden haben und nach aussen projiziert worden sind, auf die ganze menschliche Gattung, das wagt man kaum zu denken.“ Foucault wendet „den bösen Blick der beginnenden Schizophrenie ins Diskursive“. Foucaults Vorgehen hat „zwangsneurotischen Charakter“. Kaum ein Text, in dem nicht der Zynismusverdacht sich ausspricht. Die Bände 2 und 3 von „Sexualität und Wahrheit“ gewährten erst mal Erleichterung. Und dann noch die Übersetzung einer Vorlesung von 1982 mit dem Titel „Hermeneutik des Subjekts“, man konnte das Aufatmen spüren.
Es ist für den Kultursoziologen nicht einfach, die Herkunft des seltsamen Eigenwerts ausfindig zu machen, den das Thema „Subjekt“ in Deutschland hat. Eigenwert, damit meine ich: das Thema hat einen impliziten Status. In jedem Fall fühlen wir uns bei diesem Thema wohl. Fehlt das Thema, wird uns unwohl. Der Gedanke liegt nahe, mit diesem Thema hat man schon eine Garantie in der Tasche. Aber welche?
Hegel nennt diese Garantie: Gemüt. Die ‚eigentlichen Deutschen’ haben Gemüt. ‚Gemüt ist diese eingehüllte, unbesimmte Totalität des Geistes, in Beziehung auf den Willen, worin der Mensch auf ebenso allgemeine und unbestimmte Weise die Befriedigung in sich hat.“ Die Gemütlichkeit ‚hat keinen bestimmten Zweck, des Reichtums, der Ehre und dergleichen, betrifft überhaupt nicht einen objektiven Zustand, sondern den ganzen Zustand als der allgemeine Genuss seiner selbst. Es ist darin also nur der Wille überhaupt als formeller Wille und die subjektive Freiheit als Eigensinn.“ Zu diesem Eigensinn tritt zwanglos als soziale Dimension die Treue. „Die Individuen schliessen sich mit freier Willkür einem Subjekt an und machen dieses Verhältnis aus sich zu einem unverbrüchlichen. Und Hegel vermerkt sorgsam: „Dies finden wir weder bei den Griechen noch bei den Römern.“ Eigensinn und Treue sind bei Hegel so konzipiert, dass sie mit der Christianisierung historisch gebrochen werden, um in der Reformation als Geistesfreiheit und zwangloser Gehorsam wiedergeboren zu werden.
Es geht diesem Subjekt vor allem darum, heil aus der Sache herauszukommen. Die Gebundenheit an den Eigensinn lässt normale Niederlagen zu verstellten und durchgehaltenen Pathologien werden. Denn in Fragen der Subjektivität kann sich die selbsttätige Alchemie von Gemüt und Unverbrüchlichkeit von keiner sozialen Physik täuschen lassen.
Zu den wenigen zeitgenössischen Autoren, die intensiv über die Genese dieses Habitus nachgedacht haben, gehören Oskar Negt und Alexander Kluge. Bei ihnen findet sich der bemerkenswerte Passus: „Der Einzelne und sein Monstrum, das sog. Ganze, das Land, wird die Wiedergutmachung sämtlicher über 800 Jahre produzierter Trennungen niemals aufgeben, ehe nicht für das Gefühl, das sich darin nicht täuscht, die Einlösung der Geschichte wirklich erfolgt ist, also mein Boden, mein Gemeinwesen und meine Selbstbestimmung über die Bedingungen meiner Arbeit gemeinsam hergestellt werden.“ Die ist eine treffende Beschreibung des deutschen Subjektkomplexes.
„Der Einzelne und sein Monstrum“ – damit wird projektiv auf jenen Verfemten des 19. Jahrhunderts Bezug genommen, der den deutschen Eigenwert des Themas Subjekt skandalös verspielte. „Der Mensch ist der letzte böse Geist oder Spuk, der täuschendste oder vertrauteste, der schlaueste Lügner mit ehrlicher Miene, der Vater der Lügen.“ Hier bei Max Stirner, lautet die Frage: „nicht wie man das wahre Ich in sich herzustellen, sondern wie man sich aufzulösen“ habe. Marx und Engels nannten dieses Subjekt einen „bankerutten Egoisten“.
Negt und Kluge sprechen von der „Wiedergutmachung“ und von dem „Gefühl, das sich darin nicht täuscht“. Dies ist Hegelsche Garantie des Gemüts. Das Thema Subjekt garantiert eine bestimmte Bewegung: 1. Homogener Start (Bei-sich-sein), 2. Brechung von aussen (Angst, das Beben im Innern) und 3. Wiedergeburt als eigentlicher Träger eines Prinzips. Man könnte dies die Urszene deutschen Subjektdenkens nennen. Wir verstehen nun besser, welchem Schema sich die deutsche Foucaultlektüre beim Thema Subjektivität verdankt: „Bei-uns-sein"- in der garantierten Homogenität und der Verdacht einer fremdartigen Pathologie bei Foucault. Wie heisst es bei Habermas? Foucaults „historische Auslöschung des Subjekts (…) endet in heillosem Subjektivismus“. Heil-los! Brechung von aussen: Wo bleibt bei Foucault die Angst? Fragt Fink-Eitel, und d.h., wo bleibt die Seelenangst? „Die Psyche von Körper und Bewusstsein in die Zange genommen und zermalmt – von der körperdressierten Disziplinarmacht einerseits und dem Machtwillen zum Wissen andererseits?“ Wenn nun das Thema Subjektivität bei Foucault auftaucht, so steht schon fest, dass es am Mass eines aus der Seelenangst wiedergeborenen Subjekts gemessen wird, das seine allgemeine Lektion gelernt hat.
Ich denke, es gibt Anzeichen dafür, dass im Verteidigungsraum der deutschen Intelligenz die roten Lampen wieder aufglühen. Zwar wird man nicht mehr sagen können, Foucault lasse das Subjekt in den monströsen Strukturen des Spätkapitalismus und ihrer systemtheoretischen Affirmation verschwinden. Es taucht wieder auf, aber ohne Erhalt einer Wiedergutmachung. Nicht dass „die Spiele mit sich selbst hinter den Kulissen zu bleiben haben (…) wie Foucault die Reaktion der französischen Leser antizipierte, wäre hierzulande das Problem. Den Kulissenbau haben wir leider nie als eine würdige Kunst geschätzt. Dass es sich in Fragen des Subjekts um „Spiele mit sich selber“ handeln soll, das erregt den Verdacht. Mit Subjektivität spielt man nicht, man macht mit ihr ernst. Das Gemüt haftet an seiner transzendentalen Mission.
„Kunst der Existenz“, „Selbstkunst“ – die Fragen, die sich im Verteidigungsraum abzeichnen, gehen in drei Richtungen: Feministinnen werden sich an der Virilität stossen, im Lager der Linken wird man Privatistisches wittern, und Philosophen werden den Ernst der Wahrheit anmahnen. Man wird in Foucaults Weise, das Thema Subjekt zu behandeln, die deutsche Angstschule vermissen.
Deutsche Fragen an Foucault. Ich habe versucht, einige Habitualisierungen zu beschreiben, die sich in diesen Fragen aussprechen, und ihre Herkunft ein Stück weit zu erhellen. Ohne Ironie geht es dabei nicht ab. Aber der Kultursoziologe hat es meist mit verstellten Phänomenen zu tun. Nationale Wissenskulturen haben ihre Übungen in Schreckensbildern, ihr a priori der Garantien, ihre Farbe der Empfindungen – unbekannte Verstellungen. In diesen Niederungen gibt es noch viel zu tun, wenn wir uns über den Rhein hinweg über die Fragen verständigen wollen, die Foucault wohl am meisten bewegt haben: Was ist unsere Aktualität? Welches ist das aktuelle Feld der Wahrheitsspiele, möglicher Regierung, möglicher Exerzitien? Was ist Ontologie der Gegenwart? Welche Heiterkeit, welche Tapferkeit, welche Wünsche sind in ihr möglich?
" (Essbach Wolfgang 1991: Deutsche Fragen an Foucault, in: Ewald, Francois, Waldenfels, Bernhard (Hrsg.): Spiele der Wahrheit. Michel Foucaults Denken, Frankfurt am Main, S. 81 ff.)
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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 12 Empty Hi Pat

Beitrag  virtual-cd Di 12 Jul 2011, 07:11

Ich denke so: Verjährungsfristen sind sicherlich diskutabel. Bei jeder Deliktart. Bei Missbrauch von Kindern gibt es sicherlich gute Gründe für längere Verjährungsfristen. (Wobei ich gerade nicht weiß, wie die gerade sind.) Natürlich sollte es möglich sein, dass jemand als Erwachsener eine Missbrauch anzeigt, der als Kind oder Jugendliche/r erlitten wurde. Weil ich ja erst erwachsen überhaupt ein vollwertiges Rechtssubjekt bin. Und es auch einige Zeit dauern kann, bis ich es für mich geklärt habe, ob ich ggf. Anzeige erstatten will. Die Psyche hat da ja auch noch ihre ganz eigenen Rythmen ....

Aber das alles betrifft ja nicht die rechtsstaatlichen Grundprinzipien.

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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 12 Empty Patagon....extra für dich

Beitrag  Gast Di 12 Jul 2011, 07:21

ein zeichen der freiheit....ich denke, dir gefällt das - mir gefällt es jedenfalls ausserordentlich gut - habe herzlich gelacht.....

http://derstandard.at/1308681039222/Oesterreichs-Behoerden-Nudelsieb-als-religioese-Kopfbedeckung-in-Fuehrerschein-genehmigt

Friedenspfeife

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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 12 Empty Nina,

Beitrag  patagon Di 12 Jul 2011, 07:30

Ja mir gefällt es auch super gut.

Ich denke schon lange darüber nach, wie ich meiner Leidenschaft fürs Rauchen einen religiösen Touch verleihen kann um mir das Privileg zu erstreiten, selösbt für meine eigenen Mimereien verantwortlich zu sein.
Super Idee jedenfalls.

Der Junge hat a sense of humor. I love`m.

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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 12 Empty Patagon, du bist ein genie....

Beitrag  Gast Di 12 Jul 2011, 07:38

ich mein damit NICHT das waschmittel von henkel.... Laughing

Patagon: Ich denke schon lange darüber nach, wie ich meiner Leidenschaft fürs Rauchen einen religiösen Touch verleihen kann um mir das Privileg zu erstreiten, selösbt für meine eigenen Mimereien verantwortlich zu sein.
DAS ist die superidee....
wir gründen ne tabakreligion....die wirte sollen uns kirchenräumlichkeiten zur verfügung stellen....
ist ja kein unterschied ob die kath. pfeifen mit weihrauch herumrauchen oder wir die pfeifen rauchen oder ?
und ob der papst benedikt oder patagon heisst, ist auch egal oder ?
lol!

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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 12 Empty und die nina.....

Beitrag  Benno Di 12 Jul 2011, 07:42

wird dann päpstin der tabakreligion lol!
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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 12 Empty benno...

Beitrag  Gast Di 12 Jul 2011, 07:54

ich mach das management....bin lieber arbeiter als würden-herum-träger....
und in dieser eigenschaft empfehle ich die tabakdiskussion in die bar zu tragen, denn schliesslich sind wir raucher rücksichtsvolle menschen und wollen das thema hier nicht zu sehr verrauchen....
lol!

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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 12 Empty nina........

Beitrag  Benno Di 12 Jul 2011, 08:00

dann trag mal in die bar......aber passauf, daß du dir keinen bruch hebst........ Laughing
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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 12 Empty Da hüpft das Herzchen der Alice S.!?!?

Beitrag  Die Rechtsanwaeldin Di 12 Jul 2011, 08:16

Wenn sie da mal nicht der BILD anbietet, ganz für lau zu "berichten". Das BESTE: Hier geht sogar alles MIT Öffentlichkeit !!!
Na, wenn das nicht DIE Gelegnheit für EMMA ist, dem Muselmaniac mal zu zeigen, wo in Deutschland die EMMA den Pfefferminztee holt.
Lebenslänglich! Klar! Da könnte doch jeder (aus Marokko) kommen. Schließlich ist schon JK fregesprochen worden. Dann muss hier die mutnmaßliche Strafe mit draufgepackt werden - in aller Öffentlichkeit. Dann stimmt wenigstens der Schnitt....
Da wird aber Alices Herzchen höher schlagen. Mal sehen, was SIE als Gerüchtsreporterin für BILD davon berichtet ...http://www.fr-online.de/frankfurt/1001-horrornacht/-/1472798/8665496/-/
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Beitrag  Die Rechtsanwaeldin Di 12 Jul 2011, 08:19

Wenn sie da mal nicht der BILD anbietet, ganz für lau zu "berichten". Das BESTE: Hier geht sogar alles MIT Öffentlichkeit !!!
Na, wenn das nicht DIE Gelegnheit für EMMA ist, dem Muselmaniac mal zu zeigen, wo in Deutschland die EMMA den Pfefferminztee holt.
Lebenslänglich! Klar! Da könnte doch jeder (aus Marokko) kommen. Schließlich ist schon JK fregesprochen worden. Dann muss hier die mutnmaßliche Strafe mit draufgepackt werden - in aller Öffentlichkeit. Dann stimmt wenigstens der Schnitt....
Da wird aber Alices Herzchen höher schlagen. Mal sehen, was SIE als Gerüchtsreporterin für BILD davon berichtet ...http://www.fr-online.de/frankfurt/1001-horrornacht/-/1472798/8665496/-/
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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 12 Empty Gabriele: Zu Nadine Lantzsch

Beitrag  Gast_0009 Di 12 Jul 2011, 08:48

Du schreibst:

Ist es wirklich schon gesellschaftsfähig geworden, so zotig zu schreiben und so unflätig zu hassen und zu beleidigen? Hat frau Narrenfreiheit, was Gefühl und Ausdruck angeht, darf sich hemmungslos gehen lassen, weil sie sich auf der Seite der Guten wähnt?

Seit wann sind Furien die Guten?


Kommentar:

Na ja, die Nadine Lantzsch ist doch noch ziemlich jung! Wenn man böse sein möchte, könnte man ihre Schreibe auch unter postadoleszente Schreibe subsumieren.
Ok: Interessant wird doch sein, wo sie ungefähr in 20, 30 Jahren steht. Viele Leute der 68er, die sich ja extrem progressiv gegeben und lautstark gepoltert haben, sind dann 30 Jahre später doch ziemlich in der rechten Mitte der Gesellschaft gelandet - selbstverständlich etabliert und gemässigt, wie mein Lieblingsopportunist der Ex-Aussenminister Fischer.
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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 12 Empty Re: Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26)

Beitrag  Oldoldman Di 12 Jul 2011, 09:03

Chomsky, 12 Jul 2011, 21:48 h, schrieb:Viele Leute der 68er, die sich ja extrem progressiv gegeben und lautstark gepoltert haben, sind dann 30 Jahre später doch ziemlich in der rechten Mitte der Gesellschaft gelandet - selbstverständlich etabliert und gemässigt, wie mein Lieblingsopportunist der Ex-Aussenminister Fischer.
Und nicht zu vergessen: OttoSchily! Da kann man schon mal die Frage stellen, ob die jugendliche Sturm- und Drangzeit dieser Herrschaften nur eine Abgenzung gegen die Elterngeneration war, sie aber im Grunde ihres Herzens stets auf dem "rechten Fleck" gestanden haben...
Oldoldman
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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 12 Empty Danke Oldie.

Beitrag  Gast Di 12 Jul 2011, 10:36

Oldie:

Und nicht zu vergessen: OttoSchily! Da kann man schon mal die Frage stellen, ob die jugendliche Sturm- und Drangzeit dieser Herrschaften nur eine Abgenzung gegen die Elterngeneration war, sie aber im Grunde

https://ratlos-im-netz.forumieren.com/t437p280-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-26#44082

So lange es Menschen wie dich gibt, die differenzieren und reflektieren, fühle ich mich hier gut aufgehoben. Hat seine Zeit gebraucht, aber „Gut Ding braucht Weile“….

Ich bin ein Fischer-Fan. Wunderbar, dass dieser Mann seine Chance bekam……

Der war ehrlicher als manche Brut!

So jetzt muss ich leider passen, habe nicht mal nachgelesen um WAS es wirklich geht hier. Ist inzwischen ja fast egal…………
Sad Very Happy Very Happy Very Happy

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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 12 Empty Feminismus und Rechtsstaat

Beitrag  Gast Di 12 Jul 2011, 10:37

patagon Heute um 18:46

Übrigens die von dir erwähnten User Bella und andere waren ja, ganz egal, was in Mannheim geschah, damit einverstanden, dass die Unschuldvermutung auch von der StA ignoriert wurde.
Witzigerweise ignorieren sie jetzt den Freispruch.
https://ratlos-im-netz.forumieren.com/t437p260-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-26#44035

Das ist nicht witzig, sondern konsequent. Ein Freispruch bestätigt die ohnehin abgelehnte Unschuldsvermutung, und weil nicht sein kann was nicht sein darf, nämlich daß ein Mann als Angeklagter in einem Strafverfahren nach den allein gültigen juristischen Maßstäben unschuldig ist, ist das Urteil für Vorverurteilerinnen nicht akzeptabel.

Da kommen dann folgende Argumente: das Strafprozeßrecht ist täterorientiert (Angeklagte sind nämlich Täter); der Angeklagte hat mehr Rechte als das Opfer (sprich Zeugin), weil er schweigen darf und der Zeuge nicht. Als ob ein schweigender und unkooperativer Zeuge noch die Qualität eines Beweismittels hätte - was für ein Irrsinn! Wenn der Angeklagte Geld hat, um sich qualitativ gut verteidigen zu können, hat er mehr Macht als das Opfer (das den gesamten Staatsapparat auf seiner Seite hat) und ›kauft sich frei‹. Ist er prominent, kann er Litigation-PR betreiben und beeinflußt das Gericht (was ja wohl in den Fällen JK und DSK nicht geklappt hat, da hat die mediale Vorverurteilung existenzvernichtend gewirkt und auf die StAen keinen Eindruck gemacht).

Auf das Gericht in Mannheim hat das pure Ausmaß der öffentlichen Beschäftigung gottlob vernunftfördernd gewirkt. Unter diesem grellen Scheinwerferlicht und dank Schwenns Attacken gegen die Nichtöffentlichkeit des Verfahrens sowie seiner Zerlegung der unfähigen bis unwilligen Haus-Gutachter war ein Geheimprozeß mit Urteil im Namen des erstaunten Volkes nicht möglich.

Was den, jedenfalls bei Freispruch eines Mannes, den Rechtsstaat ablehnenden Feministinnen dann aber absolut sauer aufstößt, ist der Umstand, daß ein Bestreiten des Vorwurfs einer Sexualstraftat per se diffamierend für die Belastungszeugin ist, denn sie wird ja als jemand hingestellt, der bewußt oder unbewußt, krankheitsbedingt oder aus Rachegefühlen heraus, die Unwahrheit sagt. Jedes Bestreiten ist bereits in Schwarzerschem Deutsch ›Diffamation‹.

Und wenn das Gericht sich im aktuellen Kachelmann-Fall einer kompletten Beweiswürdigung verweigert hat, um die StA, sich selbst und die Nebenklägerin zu schonen, halten sie es für Hetze, wenn man die Beweise unbefangen, etwa wie das OLG Karlsruhe, umfassend würdigt und zu dem Ergebnis kommt, daß die angezeigte und angeklagte Tat nicht stattgefunden haben kann, der Angeklagte also Opfer einer Falschanzeige sein muß.

Nun, darüber werden andere, unvoreingenommene Gerichte urteilen, die im Vorfeld der Hauptverhandlung keine Fehlentscheidungen getroffen haben, die verteidigt werden müssen. Die werden der Wahrheit sicherlich näher kommen als das die 5. Kammer, jedenfalls in der mündlichen Urteilsbegründung, gewagt hat. Das schriftliche Urteil wird da schon expliziter sein, will man die Durchführung einer Revision verhindern.

Aber gewissen Feministinnen ging es nie um Wahrheit, sondern nur um K(r)ampf. Und es steht zu befürchten, daß die damaligen hehren Ziele der ›Gleichberechtigung‹ schon immer nur mißbraucht wurden, um Energieen sozial positiv zu kanalisieren und zu sublimieren, die aus tiefschwarzen Quellen der eigenen defizitären Biographie gespeist wurden. Das tritt jetzt, wo die alten vorgeblichen Ziele längst erreicht und übererfüllt wurden bis zu einem Grad der Abwertung und Entrechtung von Männern, der menschlich wie rechtlich untragbar ist, überdeutlich zutage.

Denn die Frauenquote für DAX-Vorstände ist nicht nur ein Luxusproblem (sollte man nicht vielmehr eine Leistungsträger-Quote für DAX-Vorstände, unabhängig vom Geschlecht, einführen, damit nicht nur die Netzwerk-Protegés, die Nichtskönner mit dem richtigen Stallgeruch, aufsteigen), sondern eigentlich gar keins. Jemand, der Lebensqualität schätzt, Sinn statt Macht sucht, Erfüllung statt Geld, persönliche Freiheit statt sinnlose Zeitverschwendung in sklavenhafter Unterwerfung unter eine Firmendiktatur, will überhaupt nicht in den Vorstand einer DAX-Firma. Was soll daran gut sein?

Kanzler können Frauen auch, woran ich nie gezweifelt habe, denn schlechte Kanzler hatten wir schon viele. Qualität ist immer eine Minderheit. Es gibt schlicht keinen Grund mehr, mit scharfen Waffen anzutreten. Bleibt nur noch das immer problematische Feld der Sexualität, um Opfer-Täter-Politik zu betreiben. Ein unfruchtbares Feld, weil es um Individualität geht. Ideologische Planierraupen betreiben hier eine Plattmacherei, die alle Beteiligten unter die Räder zwingt.

Beziehungen, in denen einer immer gewinnt und einer immer verliert, gibt es nur sehr selten. Meistens ist es ein Wechselspiel, aus dem beide Lust und Gewinn beziehen, sonst würden auch problematische Beziehungen weniger lange dauern. Wer mehr liebt als der Partner, ist zwar verletzbarer. Aber im Grunde ist er der Gewinner, weil er dieses schönste Gefühl, daß es gibt, auskosten kann. Er muß nur rechtzeitig Schluß machen, wenn er bemerkt, daß die Summe der Freuden die Summe der Leiden nicht mehr aufwiegt. Illusionen gehören zwingend zur Wirklichkeit, Selbstbetrug auch, denn ›nüchtern‹ wäre sie kaum auszuhalten. Aber dann gibt es auch eine Wahrheit des Gefühls, die rechtzeitig vor der Selbstaufgabe die Reißleine ziehen läßt.

Aber das gehört in den Bereich der Selbstverantwortung, die Hardcore-Feministinnen dem entmündigten Frauengeschlecht absprechen, um ihre Macht nicht abgeben zu müssen.
Es ist alles so falsch. Und ich hoffe, daß Du, Nina, recht behältst:

letzte herauswürgungen sind nie schön - wie du aus der gerichtsmedizin weisst.....
in diesem fall geben sie uns aber hoffnung auf ein baldiges ende des militanten feminismus....denn ihr würgen ist ja nicht mehr zu "überhören".....
https://ratlos-im-netz.forumieren.com/t437p260-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-26#44022

Ich teile aber eher die Angst von Virtual-cd, denn es ist ja erschreckend, wie sehr all der blinde (G)Eifer schon Mainstream geworden ist:

Ich erinnere mich gerade an eine der vielen Talk-Runden mit der Gröfaz, wo diese meinte, man möge doch einfach dem Opfer glauben. Es gelte doch die Unschuldvermutung für das (weibliche) Opfer. Und dann ein anwesender Jurist das für den Rest der Runde, die etwas ratlos dasassen, übersetzte: "Sie meint: Wir sollten die Unschuldsvermutung bezüglich Angeklagten aufgeben und eine Beweislastumkehr einführen, dass der Beschuldigte seine Unschuld zu beweisen hat." Er sagte das in ganz sachlichem, unaufgeregtem Tonfall. Mit eben er Einleitung: "Ich übersetzte das mal."

Erschreckend fand ich die Reaktion aller Anwesenden, einschließlich der Moderatorin. Kein Aufschrei, keine Empörung. Sondern eher ein erleichtertes Aufatmen mit der nonverbalen Botschaft: "Ach, SO ist das gemeint. Jetzt verstehe ich das endlich. Ja, so kann man das natürlich auch sehen."

Wie gesagt: Der Lacke eines rechtsstaatlichen Gundverständnisses ist doch sehr, sehr dünn. Auch bei unserer sogenannten Elite. Den Anwesenden ist die Ungeheuerlichkeit der Forderung nicht einmal aufgefallen.

Man kann da schon Angst bekommen.
https://ratlos-im-netz.forumieren.com/t437p260-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-26#44024

Die heiligsten Güter einer inhumanen Ideologie zu opfern (und es ist inhuman, Wahrheitssuche sexistisch zu würdigen und damit ad absurdum zu führen), ist eines kollektiven Aufschreis wert. Der blieb aus.

Ich hoffe im Stillen, daß das nur deshalb der Fall war, weil man dieses Rütteln an den Grundfesten reststaatlicher Verfaßtheit nicht ernstgenommen hat. Tatsächlich ist der Gesetzgeber gerade eifrig dabei, diese Grundfesten weiter auszuhöhlen. ›Täter‹ haben nun mal keine Lobby. Rechtsanwälte, die ihren vom Staat bezahlten Aufgabenbereich erweitern wollen, schon.

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Beitrag  amelie Di 12 Jul 2011, 10:52

Nichts als gehetze und geplärr!
Ihr merkt es nicht!!

Ob nun bella, alice, fabindia, helene, louise …
Hier haben sich sämtliche guten schreiberinnen längst verabschiedet!
Ach, Spektakel-Bella...
Oldoldman Gestern um 13:29
Hallo Andy Friend,
Maschera Heute um 08:09
danke für deinen sehr treffenden Beitrag gestern, schade, dass es dein letzter Beitrag zu sein scheint!
https://ratlos-im-netz.forumieren.com/t437p200-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-26#43946

Meine Beschreibung, der von dir erwähnten Person würde etwas simpler/kürzer ausfallen. Ein spätpubertierendes Gör, ohne jeglichen Respekt, das blind um sich schlägt.
Bella/Spektakel kann aufgrund ihrer Krankheit keinen Mann halten, belastete mit ihrer narzisstischen Kränkung (Was ist da in der Kindheit passiert?) nicht nur ihre Beziehung(en) - anstatt an sich zu arbeiten -, sndern auch noch quasi in Personalunion als Stellvertreter-Stalkerin auch noch dieses Forum.

https://ratlos-im-netz.forumieren.com/t437p200-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-26#43946
Von weißen Frauen ausgedachter Rotz? Dunkelziffern versus Falschbeschuldigungen!?!?!?
Die Rechtsanwaeldin Heute um 13:34
http://litigationiswar.wordpress.com/2011/07/12/von-weisen-mannern-ausgedachter-rotz-frau-lantzsch-erklart-uns-den-rechtsstaat/
klingt irgendwie Bella-Balla?!?!? Oder?
Von weis(s)en Frauen ausgedachter Rotz
virtual-cd Heute um 16:24
Hier tobt eine frustrierte und psychisch nicht ganz gesunde Studentin ihre privatesten Obsessionen aus. Das Bella-Thauris-Ali-Syndrom halt. Oder: Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs.
Jetzt sehe ich: Die ... ehem: Dame ... schreibt sogar für den Tagesspiegel.
Pech für Kuh Bella, äh Emma, äh Elsa!
Die Rechtsanwaeldin Heute
um 19:10

Es sind offensichtlich NICHT die Männer, die orientierungslos herumlaufen. Zu allem Unglück müssen sich "Frauen" wie BELLA auch noch selbst Vorwürfe machen (sie tut es ja selbst etwas verklausuliert und halbherzig), ndie Männer vermehrt in die Prostitution (nicht nur nach Asien) getrieben zu haben und zu treiben.
Denn: Welcher echte Mann tut sich das noch an, was seinen Vätern angetan wurde? Und das für "11 Minuten" (Paolo Coelho - die ja nur 7 sind - siehe Nachwort).
Und dann hängen sie frustriert mit ienem virtuellen Kind rum und quälen ernsthafte Forumsteilnehmerinnen und -nehmer. Die Bellas dieser (ihrer) Welt.
... und gehen mit dem Schlachtmesser im ALten-/Pfelgeheim auf ihre 7-8 Konkurrentinnen los, im Hennenkampf um den letzten rüstigen Rentner. ;-)))
Helene et al
Hydrant Heute um 19:37
Wer, um Himmels Willen, liest den so einen ellenlangen Kram?
Da hüpft das Herzchen der Alice S.!?!?
Die Rechtsanwaeldin Heute um 21:16
Wenn sie da mal nicht der BILD anbietet, ganz für lau zu "berichten". Das BESTE: Hier geht sogar alles MIT Öffentlichkeit !!!
Na, wenn das nicht DIE Gelegnheit für EMMA ist, dem Muselmaniac mal zu zeigen, wo in Deutschland die EMMA den Pfefferminztee holt.
Lebenslänglich! Klar! Da könnte doch jeder (aus Marokko) kommen. Schließlich ist schon JK fregesprochen worden. Dann muss hier die mutnmaßliche Strafe mit draufgepackt werden - in aller Öffentlichkeit. Dann stimmt wenigstens der Schnitt....
Da wird aber Alices Herzchen höher schlagen. Mal sehen, was SIE als Gerüchtsreporterin für BILD davon berichtet ...http://www.fr-online.de/frankfurt/1001-horrornacht/-/1472798/8665496/-/
Feminismus und Rechtsstaat
von Gabriele Wolff heute
am Di 12 Jul 2011, 23:37
Aber gewissen Feministinnen ging es nie um Wahrheit, sondern nur um K(r)ampf. Und es steht zu befürchten, daß die damaligen hehren Ziele der ›Gleichberechtigung‹ schon immer nur mißbraucht wurden, um Energieen sozial positiv zu kanalisieren und zu sublimieren, die aus tiefschwarzen Quellen der eigenen defizitären Biographie gespeist wurden. Das tritt jetzt, wo die alten vorgeblichen Ziele längst erreicht und übererfüllt wurden bis zu einem Grad der Abwertung und Entrechtung von Männern, der menschlich wie rechtlich untragbar ist, überdeutlich zutage.

amelie

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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 12 Empty @ Chomsky

Beitrag  Gast Di 12 Jul 2011, 11:39

Chomsky, nun hast Du Dir so viel Mühe gegeben, auf meine kleine Polemik gegen die Soziologie

https://ratlos-im-netz.forumieren.com/t437p200-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-26#43937

mit schlagenden Zitaten zu antworten, daß ich wirklich Schuldgefühle kriege. Denn das, was Du da angekarrt hast, ist ja pro-domo-Rechtfertigung der Angegriffenen selbst. Und daher in aller Kürze zu beantworten.

Chomsky Gestern um 19:13

Zu den drei Verletzungen, die Freud zufolge dem Narzissmus der Menschen durch Kopernikus, Darwin und die Psychoanalyse zugefügt wurden, kommt als vierte und für die Intellektuellen möglicherweise grausamste, die durch die Soziologie der kulturellen Produktionen und Produzenten verursachte hinzu. Der Überbringer der Hiobsbotschaft darf denn auch nicht erwarten, dass nicht eine Schwierigkeit des Verstandes, sondern eine des Willens überwunden werden muss. Er weiss, dass er seine Beweisführung immer wieder neu wird führen müssen, in der Hoffnung, die richtigen Worte zu finden, nicht um zu überzeugen, sondern um die Widerstände der „geistigen Ehrensache“ zu brechen.

(Bourdieu, Pierre 1989: Satz und Gegensatz. Über die Verantwortung der Intellektuellen, Frankfurt am Main, S. 7 f.)

https://ratlos-im-netz.forumieren.com/t437p260-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-26#44037

Es ist eine grobe Selbstüberschätzung der Soziologie, sich selbst den Rang zu attestieren und damit die Bedeutung zuzuschreiben, die Kopernikus, Darwin und Freud auf das Denken der Menschheit ausgeübt haben. Denn die Soziologie läßt sich problemlos negieren und ignorieren – die Erkenntnisse der ausgesprochenen Individuen Kopernikus, Darwin und Freud eben gerade nicht.

Chomsky Gestern um 20:10

Zunächst muss man sagen, dass allein die Tatsache, dass sich Foucault in seinen letzte Arbeiten dem Thema Subjektivität zugewandt hat, im Verteidigungsraum deutscher Intelligenz mit einer gewissen Erleichterung aufgenommen wurde. Diese Erleichterung war nötig. Seit den frühen siebziger Jahren waren die deutschen Leser nicht nur um den diskursiven „Tod des Individuums“, sondern auch um die Unversehrtheit des Autors selbst besorgt. „Welche Versagungen, Verdrängungen da stattgefunden haben und nach aussen projiziert worden sind, auf die ganze menschliche Gattung, das wagt man kaum zu denken.“ Foucault wendet „den bösen Blick der beginnenden Schizophrenie ins Diskursive“. Foucaults Vorgehen hat „zwangsneurotischen Charakter“. Kaum ein Text, in dem nicht der Zynismusverdacht sich ausspricht. Die Bände 2 und 3 von „Sexualität und Wahrheit“ gewährten erst mal Erleichterung. Und dann noch die Übersetzung einer Vorlesung von 1982 mit dem Titel „Hermeneutik des Subjekts“, man konnte das Aufatmen spüren.
[...]
(Essbach Wolfgang 1991: Deutsche Fragen an Foucault, in: Ewald, Francois, Waldenfels, Bernhard (Hrsg.): Spiele der Wahrheit. Michel Foucaults Denken, Frankfurt am Main, S. 81 ff.)
https://ratlos-im-netz.forumieren.com/t437p280-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-26#44044

Du hast recht. Am Ende seines Lebens hat Foucault mit dem Quatsch vom ›Tod des Autors‹ und dem sich selbst schreibenden Text Abschied genommen. Wurde ja auch Zeit, daß er das einsah, schließlich war er selbst Autor und wollte wirken, in all seiner Individualität.

Mich wundert nur, warum er so spät Abstand nahm von all der unsäglichen Relativierung der Bedeutung individueller Persönlichkeit, wie sie im Autor-Sein überzeitlichen Ausdruck (auch über die Gesellschaft, die sie geformt hat) findet, wenn die oft zu Unrecht aus modischen Gründen veröffentlichten Autoren denn schreiben können...

Ich erkläre mir das so. Manche Menschen brauchen die Nähe des Todes, um die Einzigartigkeit ihres Schicksals zu begreifen. Anderen gelingt das früher.

Und die niveaulosen Zwischenrufe der Amelies dieser Welt belegen nur, daß wir uns auf einem akademischen Level fetzen, das Null Bedeutung für die real existierende Menschheit hat. Da gibt es mehr Versehrte, als eine Soziologie je wahrnehmen könnte, die das Reich der Subjektiivität schon aus Selbsterhaltungsgründen ausblendet.

Das war auch ein Fehler der Ökonomie, die den homo oeconomicus einplante, den es real nicht gibt. Nach schmerzlichem Versagen dieser ›Wissenschaft‹ wendet man sich nun der Wirtschafts-Psychologie zu, die den individuellen menschlichen Faktor (ein Oszillieren zwischen Altruismus und Gewinnstreben) in den Blick nimmt.

Trial and error. Nur so geht es voran. Und wenn die belegten Irrtümer ganze Fächer hinwegfegen, dann ist das eben so.

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Beitrag  Gast_0009 Di 12 Jul 2011, 12:23

Jetzt nur ganz kurz zu Deinem letzten Posting:
M.E. hast Du in diesem Kontext ein bisschen ein "reduktionistisches" Bild von der Soziologie. Es gibt selbstverständlich viele Spielarten der Soziologie, aber m.E. heisst für Dich offenbar Soziologie die Beschäftigung mit der Gesellschaft ohne Beschäftigung oder Einbezug des Individuums. Dabei gibt es doch nun genügend soziologische Ansätze, die eben gerade diesen künstlichen Gegensatz von Individuum und Gesellschaft hinter sich lassen wollen:

Norbert Elias mit seinen Begriffen von Individuum und Gesellschaft (führt bei ihm zur Gesellschaft der Individuen);

Pierre Bourdieu mit seinen Begriffen von Habitus und Feld (führt bei ihm zur Theorie der Praxis);

Anthony Giddens mit seinen Begriffen von Handlung und Struktur (Theorie der Strukturierung);

Jürgen Habermas mit seinen Begriffen von Lebenswelt und System (mit seiner Theorie des Kommunikativen Handelns).

Gerade die Kriminologie zeigt doch eindrücklich auf, dass eine Analyse der sozialen Realität ohne Soziologie ein Ding der Unmöglichkeit ist und zu verzerrten Annahmen führen würde:

Wie willst Du z.B. ohne Soziologie und völlig individualistisch/psychologistisch erklären, weshalb z.B gewisse Poplulationen wie schwarze, junge Männer bei Gewaltdelikten in den USA überrepräsentiert sind. Dass die Gefängnisse zu 90% von Männern belegt sind? Dass Frauen bei gewissen Delikten den Männern kaum nachstehen und bei gewissen Delikten sind sie stark unterrepräsentiert im Vergleich zu den Männern? Solche Unterschiede in den verschiedenen Populationen kannst Du nur soziologisch erklären und auf keinen Fall individualistisch/psychologistisch; sonst müsstest Du mir einmal einen psychologischen Erklärungsansatz liefern, weshalb schwarze, junge Männer bei Gewaltdelikten, z.B. in den USA, extrem stark überrepräsentiert sind im Vergleich zu anderen Populationen? M.E. haben wir hier einen Modus der "Vergesellschaftung", der dazu führt, dass gewisse Populationen bei gewissen Delikten/Handlungen über- oder unterrepräsentiert sind. Das schliesst natürlich eine individualistische/psychologische Analyse kombiniert mit anderen Diziplinen nicht aus, sodass eben dann in einem interdisziplinären Paradigma ein sehr differenziertes Bild über die Realität eines Individuums entstehen kann.
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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 12 Empty Schuld und Unschuld...

Beitrag  patagon Di 12 Jul 2011, 18:30

Gerechtigkeit und Macht(missbrauch) sind im Grunde von Gericht kaum zu beurteilen und nach den Regeln (egal welchen) ist die letzte Wahrheit auch nicht zu finden.

Man kann nur versuchen die Regeln transparent zu machen und sich strickt daran zu halten. Das geschieht aber nicht immer.

Wäre es umgkehrt, dass der Beschuldigte seine Unschuld beweisen müsste, könnte das z. B. für die Verursacher großer Umwelt Kathastrophen ganz schön ungemütlich werden.

Ich denke an fogenden Fall:
Eine Firma leitet Gift in den Fluss. Reihenweise erkranken die Anwohner, werden unfruchtbar und sterben. Schnell gerät das Unternehmen in Verdacht.

Nun werden sämtliche Anzeigen und Anklagen mit Hilfe der UNschuldsvermutung abgeschmettert, denn es ist sehr schwierig nachzuweisen, dass es nun genau das Gift aus der Firma gewesen ist, das im Einzelfall zum Tode geführt hat.

Noch schwieriger wird es, wenn viele der Anwohner in dem Untenehmen arbeiten und die Firma im Falle des Schuldspruchs pleite ginge und die Menschen dann ihre jobs verlören.

Das Hauptproblem bei den Regeln ist, dass sie scheinbar wahllos angewendet werden.

Als Kachelmann verhaftet wurde, sagten manche, egal ob er es war oder nicht, es geschieht ihm recht.

Die Frau hat ihn geliebt und er hat sie belogen. Ob er sie nun belogen hat, oder ob sie sich selbst etwas vorgemacht hat, ist in den Augen der "Verteidiger der Unschuld" ganz egal.

Ich behaupte einmal, für die Kämpferinnen um A.S. gäbe es kaum eine schlechtere Nachricht, als den eindeutigen Beweis, dass K tatsächlich unschuldig ist, denn genau das wollen sie ja nicht. Sie brauchen einen Sündenbock, der die eigene Verantwortung auf andere abschiebt.

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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 12 Empty Chomsky,

Beitrag  patagon Di 12 Jul 2011, 18:50

"Wie willst Du z.B. ohne Soziologie und völlig individualistisch/psychologistisch erklären, weshalb z.B gewisse Poplulationen wie schwarze, junge Männer bei Gewaltdelikten in den USA überrepräsentiert sind. Dass die Gefängnisse zu 90% von Männern belegt sind? Dass Frauen bei gewissen Delikten den Männern kaum nachstehen und bei gewissen Delikten sind sie stark unterrepräsentiert im Vergleich zu den Männern? "

Das Problem, das ich mit deiner Soziologie habe, ist doch nur, dass da auf extrem komplizierte und oft unverständliche Weise Dinge erklärt werden, die sich schon von selbst verstehen.

Oder glaubst du tatsächlich, es bedürfe einer neuen Wissenschaft um zu erklären, warum Fische keine Vögel sind?

patagon
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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 12 Empty moin moin pat

Beitrag  uvondo Di 12 Jul 2011, 19:46

>>>Oder glaubst du tatsächlich, es bedürfe einer neuen Wissenschaft um zu erklären, warum Fische keine Vögel sind?<<<

Siehst Du pat, dafür liebe ich Dich. Ich erwähnte es ja schon einmal, für mich bist Du ein weiser Mann, auch wenn es den wenigsten hier auffällt.

Übrigens scroll ich immer solage herum, bis ich irgendwo Deinen Nicknamen lese, das lese ich mir dann durch, und weiß umgehend, was alle anderen in etwa geschrieben haben. Du antwortest und fragst immer (meistens) präzise.
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Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26) - Seite 12 Empty Re: Fall Kachelmann: Faktum oder in der 'Elsen-Falle' ...? (Teil 26)

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